Indiana Tribüne, Volume 11, Number 279, Indianapolis, Marion County, 25 June 1888 — Page 1

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JriyiLtZiifi ' "? n r irtV ZfTl:- - - t1 tMtä iVAtfV I vv ,, Jahrgang 11. Office : &o. 140 Ost Marhland Straße. Nummer 279. JublaJapollo, Zodkaoa, Montag, deu 25, Juni 1008.

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Vvitorielleo.

Es ist offenbar, daß eS dem neuen deutschen Kaiser an Stolz, und Begriff der Höhe seiner Stellung nicht sthlt, und daß er nicht bloß Kaiser, sondern auch Herr scher sein will. Wer lang genug lebt, wird Manches erfahren. Wie schwer es ist, den richtigen Präsidentschaftskandidaten auszusuchen, und den Mann zu finden, der alle noth wendigen Tugenden und Vorzüge eines Kandidaten in sich vereinigt, beweist fol gende, Aeußerung deS California Demo tat" : Wenn die republikanische Partei, auf Sieg in Californien rechnet, so darf sie Nichter Gresham nicht nominiren. Ge gen den Charakter dieses Mannes liegt, so weit bis jetzt bekannt, nicht daö Ge ringste vor, aber Eines macht ihn in unserem Staate unmöglich : er ist ein Geg ner der Louisiana Lotterie und suchte als Generalpostmeister nach Kräften dem Spiel zu steuern, was ihm, nebenbei er wähnt, aber nicht gelang. Da nun in Californien Mutter, Großmutter und Kind, weiß, schwarz und gelb, republi kanisch, demokratisch und Prohibition! stisch seine Hoffnung und sein Glück in der Louisiana Lotterie findet, beziehentlich sucht, so Nno dle Aussichten des errn - . r . . . Mesyam m unserem Staate dle denkbar schlechtesten." Selbst als Satyre auf das, was man in Amerika Politik nennt, ist dl:s nicht schlecht. Da gäbe es übrigens einen ähnlichen Grund für Jndiana. Denn da eS da selbst deutsche Blätter giebt, welche trotz gesetzlichen Verbotes Anzeigen der Loui siana Lotterie veröffentlichen, und sich deshalb der Patronege dieser Lotterie er freuen, so würden tiese Blätter Gresham wahrscheinlich heftiger bekämpfen, als einen anderen Kandidaten. O, es giebt Menschen und Zeitungen, deren politischer Standpunkt ein wunder bar hoher und idealer ist. DrahtnagrilJten. Die republikanische 5onven vent on. So anioon nornintr (! Chicago. 25. Juni. AIS heute Morgen die Convention zur bestimmten skunoe wteoer zusammentrat, waren Halle und Gallerten zum Erdrücken voll. Kaum war die Convention eröffnet, a!S Congritzmitglied Boutelle von Maine eine Kabeldkvtscb, von Blaine. datirt Edinburgh, 2t. Juni, verlas. In der selben spricht Blaine den Wunsch auS, daß sich alle Delegaten nach seinem Briefe auS Paris richten mögen. Dann schritt man zur 6. Abstimmung mit folgendem Resultat : Harrison 231. gllll 244, Alger 137. Gkksham 91, AMssn 73. Blaine 40. McKinlcy 12. Foraker 1, Erant 1. Siebente Abstimmung. Hairifon L78, Shkkman 231, Alger 120. Allison76. Gresham 91. Blaine 15. SlVfQtnhh Ist 1 Uirmln 1 Ik9.tlf 11', (JW.U.V, IIVVIII A . - Achte und l e k t e A d st i m m u n g. Harrison 514. Sherman 116, Alger 100. Gresham 59, Blain, 5. McKinley 4 Harrison der diesmal eine Mehrhei sämmtlicher Stimmen hatte, ist somi der republikanische Präsidentschaft kandidat. Für die .Viceplüsidentschast wurde zuerst Bradley von ttertucky. dann Lvi Morton von New Pcrk vorgeschlagen. Ein Artrag auf Vertagung bis 5 Uhr wurde sodann verworfen. Ottitralltljlf n Washington. 25. Juni. Oflwind stationäre Templratur. . Amerikanisch. St. LouiS. 25. Juni. In PulaSki County. Miffouri wurde Samstag Nacht ein wohlhabender Farmer. Namens Groß von einer Bande au dem N.tte nthnU ud zu Tode geprügelt, weil er die Ge heimniffe de .Agricultural Wheel, eine? geheimen Gesellschaft ruSgeplaudert hatte. Be stöhlen. London, 25. Juni. Dem Krön Prinzen von Schweden wurden Samstag Nachl in FranzenSbad Juwelen im Werthe von 100.000 gestohlen.' Schreckliches Ende einer Bergnügungöfahrt. Nevark. N. 1, 24. Juni. Sechzehn junge Damen und Herren miethete

lebten Abend die Dampf Vacht Olivette zu einer Vergnügungsfahrt. Es war ge radk Fluthzeit und der Damm (Jttty) am Eingang der Boy nicht sichtbar. DaS Vool fuhr auf und als mehrere Herren herau?sprangen auf den Damm, gtritih daS Boot nieder in das Wasser. Die Damen sprangen jtdoch in ihrem Schrecken an die Sette des BooteS.so daß dasselbe umschlug, und dieiJnsassen in'S Wasier fielen. Hilfe kam zwar schnell her

bei, allein fechSPersonen ertranken. Ihre Namen waren: LouiS Groff. Gusste Lud. Lizzie CelouS, Minnie Bürger, Gussie Weber. Anna Fricke. AuS 'den Namen gehtZ hervor, dak die Gesellschaft au lauter Deutschen bestand. n. . . . Entstdllchtr vlurz. Bu sfalo, N. I. 24 Juni. Um eine Wette zu entscheid!, ob der Thtnm der St. Mary'Z oder der St MichaelSkirche höher sei, kletterte deute der Zimmermann Charles Sullivan von . Mm. 9 w . (YTl t M I ver lLioaenuuve oer l. claelllrrye aus an dem Blitzableiter empor. Da brach plötzlich der letztere und der Un. glückliche stürzte etwa hundert Fuß auf da, Dach der Kirche herab, mit einem dumpfen Schlage auffallend. Er mub augenblicklich todt gewesen sein, denn HalS und Rückgrat waren gebrochev. 9 Die Hitze in New Voek. New York. 24. Juni. Die Hitze gestern und vorgestern war dahier ent etzlich. Heme Nachmittag halb 4 Uhr erreichte die Hitze den höchsten Punkt, nSmlich 98 Grad. Bi zum Abend wur den dreißig Sonnenstichfälle gemeldet. wovon sechs einen töNlichen AuSgavg (HAI V . . rV : . ALaXi. i.uguiui. uivi vuu vck vb uvriivui. tigte Personen wurden dem Hospitgl übergeben, eine verlor den Verstand und wurde in die Irrenanstalt gebracht. In Brooklyn wurden zehn Personen von der Hitze überwältigt; ein Fall ver lief tödtlich. Im Bkrhältniß zu der erhöhten Tim peratur steht auch die Sterblichkeit. Wäh Iwm K Im a I am Of i.-l . I iciiu in uu vuiiyin wugc vov ICIÜC-1 9 , m , a. m ... I ?au vorkamen, w vtese ahl in dieser Woche auf 811 gestiegen. Ver'Oadel. Der neue tt a i s e r. E r S s f n u n g deSReichstagS. Krönung, ! Politisches undDiplol mat ii ckes au Berlin. Berlin. 24. Juni. Morgen findet die feierliche Elöff.iuna des ReickStaaeS statt. Der Kaiser hat daS Programm verlönlick revidirt und bat Anmeiluna für Einhaltung eine? besonderen Ceremo. nie? gegeben. Da Ceremoniell wird an Glanz und Pracht da bei Eröffnung de, ersten Reichstags im Jahre 1871 ent. faltete noch übertreffen. In der Regel hatte man bei Eröffnung deS Reichstags große StaatSauffahrt virmieden. und auch wenn der Kaiser die Eeöffnung per sönlich vornahm, waren die Ceremonien von einfachstem Character. Die aetrok senen Vorbereitungen zeigen, daß es die Absicht des jungen Kaisers ist. die erste parlamentarische Session seiner Regie, rung mit dem ganzen kaisttllchen Glanz und der imponirenden Würde der denk würdigen Eröffnung deS ersten Reich?tagS vorzunehmen. Die deutschen BundeSsürgen sind ein.

geladen worden, der ReichStagtröff.!alen die Berufung Miquel'S und Ben

nuna kei,urtts,n,n. Mrin.,,n,n, " o " " j v m (j u von Bayern, dir König von Sachsen.! Prinz Wilhelm von Württemberg und die GroßherzSge von Baden und Hessen! sind bereit hier eingetroffen und wer den der Eröffnung beiwohnen. Die Ceremonik vird im .Weißen Saale- des königlichen Schlöffe stattfinden. Der Kaiser bat anaeordnet. dak der vor der! EröffnungSceremonie stattfindende Got teSdienst für die vrotekartischen ReickS. tagSmitglieder, welcher früher in der Regel im Dom stattfand, in der im Schloß belesenen Hoskapelle abgehalten werden soll. Nach dem Gottesdienst wird der Kaiser in vollem kaiserlichen Ornat den Weisen Saal betreten. Ihm voran gehen die obersten Hofchargen, der Oberhofmar schall, der Oberceremonienmeister und dle Eeremonienmeifter. dem Kailer fol gen die Träger der Jnstgnien der kaiser. lichen Würde. Die Jsignien werden dann zu beiden Seiten des Thrones auf! Tabourten niedergelegt. Der Thron! Himmel und die Seitendraperieen sind! von goiddurchwirkter Seide. Der Thron bimmel vikd überragt von kaiserlichen Adlern und Kronen. Da ReichSschvert wird Gernral von Hüllefem tragen, den Reichsapfel Genera! von Strubberg. da Scepter General von Stiehle, daSReichS! banner Feldmarschall von Blumenthal. die Krone Graf von Stolberg. Der Kaiser wird beim Eintritt in den Saal von den Bundeösütsten, den könig. lichen Prinzen und den Prinzen andere, bundeLsürstlicher Häuser umgeben sein. Sobald der Kaiser seinen Sitz' auf dt

Throne eingenommen hat, werden sich die Bundesfürsten und die Erbprinzen auf den Stufen des Thrones zur Rechten des Kaisers, die königlich preußischen Prinzen und die anderen Prinzen auf den Stufen zur Linken aufstellen. Di. Kaiserin wird sich auS der Hos kapelle nach dem Saale begeben und dort auf den Thronfeffel, neben dem Kaiser, Platz nehmen. Sobald die kaiserliche Familie sich gesedt hat. wird Gras Moltke (oder ein andere? alteS Mitglied des

Reichstage?) elnen trelkachen Hochruf auf den Kaiser vorschlagen. Fürst BiSmarck wird daS Manuscript der Thrönrede dem Kaiser überreichen, welcher dieselbe unbe deckten HaupteS verlesen wird. Nach der Ceremonie wird ein große Hofdiner gegeben werden, bei welchem die allerböchsten Öerrsckastkn und die Divlö. malen ötilnten sein werden. Die Siv wi, nit his flfir Samstag dauern. Am Mittwoch wird dann mit groöem Pgp der Landtag eröffnet weeven. bei mn Gelegenheit der Kaiser, in Gegen mxt Ut Adaecr)neten. den Eid aus die vreukilche Berfasiuna leisten wird. Die ,sung deS Kaisers als König von Preußen wird, wie man annimmt, ebenso mt die ReichStagSeröffnung eine Ar knüvfuna an die Reaieruna seines Grok. Vater? sein. Die Krönungk-lZeremonie ird am 13. Oktober in KSnigSk'erg statt. finden. ES ist da der Geburtstag Kaiser Friedrichs und der JzdreSwA der im Jahre 1861 erfolgten ttiöaung Wil helmS I. Die Hoftrauer für Kaiser Friedrich wird Mitte September zu Ende gehen und etwa um dieselbe Z:!t werden d;e großen cm . ' cr r f . r 'lanover IN Preusjen oeglnnen.jwelcye in großartigen Festtichktiten in KSniaSbera gipfeln werden. Kaiser Wilhelm wird sich im Dom zu Königsberg die breußische Königskrone auf' Haupt fetzen Und wird dann seine Gemahlin krönen, indem er auf diese Weise, dem Beisviele seine? Großvaters naEahmend. seiner Ueber zeugung von dem GotteSgnadentham der r M W I m. KlOnC lU0IUU fllOI. Man ist der Ansicht, daß diese und andere bis weit in den Herbst binein sich ! erstreckende, vorbereitende Regierung Handlungen wichtige Factcrtn für die HinauSschiebung deS Ausdrucks eines Kriege sind. Die osfiziellen Kceise haben dem Kaiser niemals die Absicht unterge schoben. Europa HatS über Kopf in einen Krieg zu stürzen, der die Einlgkeit des cheS gefährden würde. Abgesehen von dem beschränkenden ftuß BiSmarä'S ist des Kaiser? Stre den vorläufig nur daiauf gerichtet die Persönlichkeiten genau kennen zu lernen mit denen er in Zukunft in seiner Regierung hauptsächlich zu rechnen hat. Fürst BiSmalck trifft dtSzalb BokbttMUffgtN Mr eine Zusammenkunst Kaiser Wil dtlm'S mit Kaiser Franz Joseph und König Humbnt. Der österreichische Kronprinz wird im August nach Berlin kommen. Die Nachricht, daß der Zar dem Kaiser in Steltm emen Besuch ab statten werde, scheint, obschon sie auS zweifelhaften polnischen Quellen kommt. korrekt zu sein. Die Veränderungen im Ministerium und im kaiserlichen Haushalt sind noch nicht zum Abschluß gekommen. Die Con I servativen verlangen die Rückberufung Putlkamtl'S. während die Nalionallibe niaskn'S in'S Ministerium fcrdern. Die beiden Letztgenannten hatten kürzlich Konferenzen mit BiSmarck. Puttkamer wird vcr der Hand nicht in'S Cabinet zu nickkehren, sondern der Kaiser wird ihm einen Posten lM kaiserlichen Haushalt gk den. . : ; , c Ein Artikel bei .Btlliner Tageblattes bat elne Sensatoin wachgerufen. Der fragliche Aufsatz enthält nämlich Miithei lungen über die Bemühungen, durch welche Jnedrich n. angedllch schon t; K san Remo dazu bewogen werden Zollte, zu Gunsten seines Sohnes Wilhelm auf die Krone zu verzichten. Das Blatt versichtet, dab seine Mittheilungen aus gu ter Quelle stammen, und dab die betref senden Notizen sorgsam den Augen Aller, s'lbst au der nächsten Nähe des Kaisers, entzogen worden seten. Kaiserin Bicto. ria habe Zchlltblich lhrer Mutter einen Theil derselben gezeigt. y AuSden Papieren geht derdor.dabWil Helm selbst seinen Vater anging, ihn als Regenten einzusetzen, dab aber die Ge schichte an dem energischen Widerstand I der damaligen Kronprinzessin Bictoria scheiterte. Ferner geht au dem Nach. lab hervor, dab Pastor EtScker und Graf Waldersee versuchten, Wilhelm (den jetzigen Kaiser) in pietistische Bestredun gen zu ziehen, und endlich.enthalten sie da Testament Friedrich III. an seinen I Sohn, in welchem der Aater diesem seine Pflichten alS Regent und al Sohn au' I Herz legt. Die Schriften tragen den Stempel der Wahrheit und scheinen unter I Zustimmung der Kaiserin Victoria ver ösfentlicht morden zu fein. .

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