Indiana Tribüne, Volume 11, Number 276, Indianapolis, Marion County, 22 June 1888 — Page 2

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Zndiana Tribune. Erscheint stigliS und Sonntags. ie tIgIie.Tltbün' folet durch de rger12 J Centl pet Woche, die SonntgI.rrtdKne" 5 Centi rr Wach. KtiU ufomratn 15 Ccntl oder 65 ttintl pst Konat. Per Poft zugefchi in Voraulbe,ay!ung 6 per Jabr. Qfüctt 140 S.ciarvlanbOr. 'Indianapolis, Ind., 22 Juni 1888. Sie ameriknifche Schweiz. Die wunderbarste aller bekannten Re, gionen der .Erde, der Nationalpark der Vereinigten Staaten von Amerika", ein von mächtiqen Gebirgszün eng umschlossenes halbecken im Quellengebiel des Fellowstone, roar vor etwas mehr als einem Dutzend Jahren der civilisirten Menschheit völlig unbekannt. Nur Jager und Fallensteller, die auf ihren kühnen Beutezügen bis in diese ferne Wildniß vorgedrungen, brachten seltsame Nachrichten von einem hochgelegenen Gebirgsthal, in welchem sich versteinerte Wälder, kochende Seen und Wassersälle, Feuerquellen und emig rauchende Berge befinden sollten. Im Jahre 1870 entschloß sich endlich die Regierung, eine Ervedition zur Erforschung jenes sagenhaften Gebietes auszusenden. Dieselbe, bestehend aus Technikern, Geologen, Naturforschern nnd einem Troß von indianischen und weißen Begleitern, erreichte nach unglaublichen itravatzen den VellowstonePark. Die Skizzen, welche der Führer der Erpedition, Dr. Halden, heim brachte, bewiesen, daß die Gerüchte über die Wunder jener Gebirgsregion keineswegs übertrieben waren, sondern von der Wirklichkeit noch übcrtrosfen würden. Seither ist der Yellowstone Park, dessen ganzes Gebiet in einer Ausdehnung von 2400 englischen Quadratmeilcn vom Eongreß der industriellen Ausnutzung entzogen und als unveräußerliches Ei? enthum der Nation erklärt wurde, das tu? ewige Zeiten in seiner jetzigen Gestatt erhalten bleiben soll als Nationalv'ark der Ver. Staaten", von Tausenden, Touristen und Männern der Wissenschaft, besucht worden. Tausende sind durch eine Meilen lange Schlucht den sögenannten unteren Eanyon des VellowstoneThales mit ihrem schaumenden, prächtig yrönen Wasser an die ungeheure, 3000 Fuß senkrecht aus der Thalsohle emporsteigende Pyramide vorgedrungen, haben die weißgrauen Felsen angeschaut und die dampfenden Wasserströme, welche aus dem kalkigen Boden brechen; Tausende haben schier geblendet die Augen geschlossen vor dem schönsten und seltensten Ge bilde natürlicher Architektur, das die Welt aufzuweisen hat. Es ist dies ejn hoher, terassenförmiger Aufbau, weiß wie frischgefallener Schnee, wie ein blendender Gletscher, geschmückt mit Eisblumen und Eiskrustallen, welche die Strahleu der Sonne in tausend Reflexen zurückwerfen. Ueber die treppenartigen Absätze kommen in Eascaden heiße, dampsende Wasser herabgestürzt, die Scenerie ist so märchenhaft in ihrer Schönheit, daß der Besucher sich kaum losreißen kann. Und weiter aeht'ö an 160 Fuß tief herabstürzende Bäche (Tower Ereek), an 500 Fuß hohe Basaltfelsen und um den Fuß des 10,600 Fuß hohen Mount Wasbburn biegend an den großen Eanyon des Yellowstone, die furchtbare, sich 30 Meilen hinziehende Schlucht, welche mehrere tausend Fuß steil abfällt und in deren dunklen Tiefen der Vellowstone rauscht. Dort einzudringen ist unmöglich, ein Blick über den gähnenden Rand hinab erregt Schwindel und erschüttert tritt man zurück in das Tageslicht. Es würde viel zu weit führen, wollten wir an vorliegender Stelle näher eingehen auf alle Merkwürdigkeiten des Nationalparks, die seltsam ausgezackten Felsenwände, die heißen Quellen, welche überall aus den Felsen hervorspritzen, die unteren Fälle deS Vellowstone, welche sich schon von fern her durch ihr dumpfes Brausen ankündigen und die den Niagara weit in den Schatten stellen sollen. Rechts und links schließen dunkle Felsen die Fälle ein, Nebel und Dampf steigt auf und' der Strom, auf S0 Fuß Breite eingeengt, rast wüthend und mit betäubendem Donner gegen seine Beckenwände, um sich dann plötzlich mit einem wilden Spruvg 400 Fuß tief in den großen Eanvon hinabzustürzen. Und doch sind die größten Wunder erst im Krater- und Gevsergebiet zu finden. Dies ist die geologisch merkwürdigste Reion der Erde. Ueberall brodelt und dampft, rauscht, pfeift und zischt es, Dampf steigt in dichten Wolken zum Himmel auf die Gegend erscheint wie eine Fabrikstadt mit Tausenden von rauchenden Schloten, wie die Schmiedewerkstätte Vulkans. Den Mittelpunkt des Geysergebirges bildet der wunderschöne Vellowstone-See, der höchstgelegene See der Erde, 8000 Fuß über dem atlantischen Ocean. So sinden wir hier im Nationalpark,in der amerikanischen Schweiz, vereinigt die großartigsten, erhabensten, herrlichsten und furchtbarsten Scenerien der ganHtn Erde auf Verhältnißmäßig kleinem Raum. Vor etwa II Jahren wurden noch mehrere Touristen von Indianern im Vellowstone-Tbal ermordet; drei Jahre später ttahlen Nothhaute aus dem aaer einer Gesellschaft deren sämmtliche Bferde: heutzutage aber reist man so - t . A jlcher nach öem cattonatparr unc m dessen Nähe, als in den Staaten des Ostens, und nur einige verfallene Hüt ten und Zäune erinnern an die Urbewohner, welche einst mit ihren primitiven I . i rs r Waften dort wehe und muerocyjen erlegten und den qroßen Geists verehrten. welcher in den kochenden Wassern zu ihnen sprach. Selbst die Thiere des Parkes, das scheue Reh, das aroße Bergschaf, denen jetzt 9!iemand mehr nachstellt, haben ihre frühere Aenastlichkeit einaebüßt und waqen sich in die vertraulichste Nähe der Touristen. Der Hirsch im Yellowstone tfcal und das Elenthier sind weit wem

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ttx furchtsam, als das Elen in den Rockn Mountains und kommen ungescheut in die Nähe menschlicher Wohnungen. Reisende aus den Culturländern der alten Welt stehen sprachlos vor den Wundern unseres Nationalparks und der Fremdenbesuch mehrt sich alljährlich zusehends. Auch amerikanische Touristen, welche früher in hellen Schaaren.über den. Ocean nach der Schweiz und an den Nhein zu reisen pflegten, haben sich jetzt Wyoming und den Mount Washington, die Rccky MountainS nnd den Vellomstone als Neiscnel genommen. Und Jeder, der einmal die Tour gemacht hat, ist des Lobes ob des Gesehenen so voll, daß er immer neue Reiselustige nach der amenkanlichen Schweiz lenkt. Die Verkehrsmittel sind in den letzten Jahren auch in der vor Kurzem noch so unwirthllchen hegend des VeuowftoneThales wesentlich verbessert. Hotels und Erfrischunqslokale wachsen aus dem Boden, von St. Paul aus bringen ErcursionSwae die Reisenden bis uim Einaanq des Parkes und wenn der Congreß erst die nachgesuchte Bewilligung von $130,? 000 zwecks weiterer Verbesserung der Wege und Herstellung von Brücken sowie neuer Wege beschließt, werden jich dem Besucher der hochinteressantenGegend noch weniger Schwierigkeiten bieten. In drei Wochen acht Tage Aufenthalt im Park und mit einem Kostenaufwand von 225 $250 soll sich von den östlichen Staaten aus die Reise nach dem Rationalpark und die Besichtigung der interessanten Partien des Vellomstone-Thales sehr gut machen lassen. Bedauerlich ist, daß Besucher auch hier durch Messer, sowie mit Bleifeder und 5rbe die schönsten Ausnchtsstellen verchimpsirt haben, nach dem alten, immer ahren Wort: Narrenhände Beschmieren. Tisch und Wände." Die ZeirungS. Menagerie. Wenn die Sonne in das Zeichen der Awillinge und das Thermometer in die r a aa c f- ü neunzig ounn wiro, jo we. zeocr Zeitungsschreiber und ZeitungSleser, die berühmte Menagerie der Presse vorgeführt, dann sieht man allenthalben an der Küste die Se'eschlange, oder der große Krake, der einer Jnzel ähnlich sieht, taucht aus der Tiefe empor; kurz, es wimmelt von Thieren in den Zeitungen, die seltsamer Weise immer nur im heißen Sommer gesehen werden. Die Seeichlange ist m dieser JareS zeit schon ein halb Dutzend Male gesehen worden, und jeder der Glücklichen sah eine längere, als sein Borganger. Es ist sehr zu hoffen, daß es endlich gelingt, ie zu fangen, ser es auch nur, um die dumme Idee zu widerlegen, daß die Seeschlänge in den müßigen Zeitungen an stostarmen Tagen erfunden werde. Die Menagerle der Presse hat ubrigens in diesem Frühjahr bereits eine große Bereicherung erfahren. In SüdEarolina hat man eine große fliegende Schlange gesehen, die Feuer spie. Das ist jedenfalls ei, verspäteter Nachkomme deS Drachen, den Siegfried erschlug. Der (suden sieht aber Heuer nicht allein, das ganze Land scheint besonders fruchtbar an seltenen Sommerthieren :u sein. Man hat nicht nur die fabelhafte !eisschlange schon gesehen, sondern den noch viel selteneren Deckensisch. Der Deckensisch ist dasselbe im Wasser, was m Aunrallen der Baum, welcher Menschen frißt, auf dem Lande ist. Jeder, welcher schon im Ocean gebadet, hat wohl seine Erfahrungen mir der Seenessel gemacht. Die Seenessel ist eme Molluske von der Art einer ganz kleinen sehr mageren Auster, die sich an den Körper des Menschen ansaugt und einen brennenden Schmerz verursacht. Nun denke man sich ein solches Ding in's Ungeheure vergrößert, und man hat den berühmten Deckenfisch oder Blanketsish Derselbe hüllt den Menschen ein wie eine Wolldecke; er zieht ihn in die Tiefe und trinkt sein Herzblut aus. Dieser seltene Meeresbewohner, welchen die Zoologie Elaetyo cacyatheus nennt, wurde dieser Tage bei Atlantic Eitn gefangen. Jsel Smith rammte dort Pfähle ein, wobei er am ganzen Körper naß wurde.. Er beschloß, ein Bad zu nehmen und entkleidete sich. Kaum war er bis an die Schultern in's Wasser gewatet, als er plötzlich fühlte, wie sich Etwas an scinen Körper anschmiegte und den freien Gebrauch seiner Glieder beeinträchtigte. Er versuchte, das Trockene zu erreichen und fand seinen ganzen Körper mit einer gallertartigen Masse bedeckt. Die Masse heftete sich immer fester an und wurde sehr schmerzhaft. Der Mann eilte in das nächste Haus, wo man die sonderbare Decke abriß. Alle Fischer erklärten das Ding für ein Exemplar des fabelhaften Deckensisches. Das Ding wog etwa 20 Pfund und war höchstens einen Zoll dick, bedeckte aber, voll ausgebreitet, den Fußboden eines mäßig großen Zimmers. Man sieht aus diesen Fällen, daß der Sommer gut angefangen hat, und daß alle Aussichten vorhanden sind, in diesem Sommer außer der Seeschlange den OctopuS, den in den Wäldern des Südens herumfliegenden Pterodaktolus, das zweihusige Pferd der Miocän-Periode, sowie den damals noch nicht in die Kreide gerathenen Plesiosaurus zu fangen. Und das wäre ein großes Glück. Die Zeitungen würden durch die Beschäftigung mit dieser ihrer Menagerie von der Eampagne so viel als möglich abgezogen werden und ihre Schmutzbatterien ruhen lassen. Es dürfte daher angezeigt sein, einen Preis von $10,000 auf das Einfangen des Plesiosaurus zu setzen, schon deshalb, um ein Geschöpf zu sehen, daS es fertig brachte, auf dieser schonen Welt zu eben und nie in die Kreide" zu kommen. Wird der Sommer sehr heib werden? ES scheint im Allgemeinen die. Ansicht or;uherrschen. daß der Sommer des Jahres 1838 ein recht heißer werden wird. Die Vermuthung, daß wir in den bevorstehenden Monaten ganz außerordentlich schwitzen müssen werden, begründet sich auf eine gewisse Theorie und diese wiederum ist hergeleitet aus den Ersahrungen älterer Leute. Das Wetter scheint sich in einem Kreis

laus zu bewegen, welcher siebett ahre

dauert; d. h. wenn mir einen sehr heißen Sommer gehabt haben, folgt demselben ein kühlerer und es dauert sieben Jahre, ehe wir wieder einen sehr heißen Sommer bekommen. So brachte das Jahr 1867 uns einen außerordentlich heißen und so trockenen Sommer, daß das Gras schon im August meilenweit von der SonnenHitze ausgebrannt war. Der Sommer 1868 zeichnete sich durch seine Kühle aus, das Thermometer stieg fast niemals über 8S Grad. Die folgenden Sommer was ren immer etwas warmer, bis wir im Iahre1874 wieder einige sehrheißeMonate bekamen. Dann folgte abermals ein kühlerer, fast kalter Sommer; von 187S bis 18L0 steigerte sich die Hitze und der Sommer deS Jahres 1831 war wieder fast unerträglich und sehr trocken. Ueber neun Wochen lang siel kein Regen und dem Hlyschlag sielen in diesem Jahre mehr Menschen zum Opfer, als je vorher in einem Sommer. Das Jahr 1882 folgte wieder mit einem sehr kalten Sommer. Am Morgen des vierten Juli sielen sogar einige Schneeflocken und wahrend des ganzen Monates, sowie auch während des Augustmonats war die Temperatur eine so niedrige, daß die Ueberzieher fast nicht außer Gebrauch kamen. Namentlich waren die Abende und die Nächte unge, wöhnlich kalt. Seit diesem kalten Sommer des Iahres 1882 hat sich die alte Geschichte wiederholt, daß jeder folgende Sommer etwas wärmer war, als der vorhergehende. Der vergangene Sommer war verhältnißmäßig heiß, wenn indeß nicht alle Anzeichen trügen und wenn nicht die gan;e, Eingangs aufgestellte Theorie schnöde über den Haufen geworfen werden soll, so werden wir in diesem Sommer wieder den Höhepunkt des siebenjährigen Kreislaüfs erreichen und man darf .einer heißen, trockenen Saison entgegensehen. Soweit der Frühling verlassen ist, sind die Tage, die er uns gebracht hat, der aufgestellten Theorie nicht besonders günstig. In den letzten Tagen aber scheint das nachgeholt zu werden, was uns die Jahreszeit an Wärme schuldig geblieben war und dem kühlen Frühling mag sehr wohl ein regelrechter heißer Sommer folgen, welcher alle Unannehmlichkeiten und Unbehaglichkeiten von 1831 und 1874 wiederholt. . Vom Jnlande. Ein t rag! sch e s E r eig n i ß trug sich kürzlich in Mailand zu. M. Pirola. ein hervorragender Violoncellist, der in dem Orchester de la Scala thätig war, hat sich in einer Badeanstalt mittels eines Rasirmessers die Pulsadern durch schnitten. Den Selbstmord soll er wegen Verlustes seiner Stellung ausgeführt haben. Der älteste Kriegsveteran in Marvland, und einer der ältesten im ganzen Lande, Jacob Hemmick sen., ist neulich in dem hohen Alter von 93 Iahren gestorben. Aus Virginien gebürtig, lief er im Jahre 1812 von Hause fort, um gegen die Engländer zu kämpfen, befand sich lange in harter englischer Kriegsgefangenschaft, kam dann nach Baltimore und war dort viele Jahre im Schuhgeschäfte thätig. Seine sämmtlichen sieben Kinder sind ihm im Tode vorausgegangen, und er hinterläßt nur Enkel'und Urenkel. In NewJork entriß einem Grocer, der gerade Kasse machte, ein frecher Dieb eine Handvoll Greenbacks und floh. Man fetzte ihm nach, und ei flüchtete sich in eine große MiethS-Ka-ferne, die von der verfolgenden Mene umzingelt und bewacht wurde, bis Pol:zei kom. Diese durchsuchte das Haus vom Keller bis zum Giebel, fand aber den Dieb nicht, bis endlich einer den Muth hatte, eine Frau zu stören, welche schon seit mehreren Tagen bettlägerig sein wollte. Als man die Decken aufhob, sah man aus dem Wrapper" ein paar Stiefeln hervorgucken. Die kranke Frau wurde als der Nauber, der sich Thomas Kennedy nennt, erkannt, und er wird wohl seine freche That mit einigen Jahren Sing-Sing büßen müssen. Im Eonntv Valley im mitt leren Nebraska, namentlich in der Gegend des Eountvhauptortes Ord, sind in letzter Zeit nicht wenige Farmer auf folgende Weise beschwindelt worden: Mehrere Wunderärzte erschienen dort; sik garantirten Heilung aller chronischen Krankheiten; und diejenigen Farmer, welche solchen Garantien Glauben schenken und die ihnen dargebotenen Eontrakte unterzeichnen, müssen gar bald die betrübende Erfahrung machen, daß sie sich durch ihre Unterschriften zur Zahlung gewisser Geldbeträge verpflichtet haben. Eine Zeitung in Ord sagt daher: Man hüte sich vor solchen Schwindlern, halte die Schrotflinte in Bereltschast und löse bei Zeiten den Hund von der Kette! In der Umgegend vonMackleysbura in Fanette Eountn in PcnnsvlI vanien drangen kmzlich zwei maskirt ' Männer in das Haus eines reichen alten Mannes Namens John Mvers. sk banden erst das alte Ehepaar, welches Myers Haus in Ordnung hält, George Glover und Frau, an ihrem Bett fest und knebelten es, und erbrachen -Mvers Schlafzimmer. Sie schlugen den alten Mann, bis er besinnungslos war, und nahmen dann alles im Hause befindliche Baarqeld, soweit sie es sinden konnten, etwa b5500 an sich. Schmucksachen von beträchtlichem Werth, welche der verstorbenen Tochter des Beraubten gehört hatten, ließen sie unberührt. Ihrem Veoayren zufolge waren ne mir oe, Oertlichkeit im Mvers'schen Hause völlig vertraut, doch gelang es nicht, sie zu erkennen. Das der Insel Galveston gegenüberliegende Festland, welches den größeren Theil des teranischen Countl) Galveston ausmacht, sowie der gesummte - i - -i n ' r angrenzenve unennrrco ijr ois vor ver, hältnißmäßia kurzer Zeit von Denen, welche in Teras Ansiedelungsstätten such: ten, beinahe vollständig übersehen worden und unbeachtet geblieben. .Sein Werth und seine Brauchbarkeit sur Eulturzmecke ist, so zu sagen, erst in den letz ten wahren entdeckt worden. Seitdem hat es sich aber den nicht mehr abzustreitenden Ruf erworben, ein Obst und Ge, müseland von Kervorraunder Bedeutung

zu fern. Die blühende Ansledlung

Hitchcock hat sich binnen wenigen Jahren zu einer Garten- und Obst-Colonie ersten Nanges heraus entwickt, und das HauptVerdienst hat sich dabei einer der ersten dortigen Ansiedler, welcher durch Schrift und That unermüdlich für die gartenbau: liche Bedeutung dieses Landstriches ge: wirkt hat, erworben. Einen Selbstmord ausVerzweiflung über die langwierige Krankheil seiner Frau hat der Grocer Jacob Doll in Louisville in Kentuckv begangen. Seit zwei Jahren war Frau Doll nichj im Stande gewesen, ihr Bett zu verlas, sen, und in Folge davon in sehr herabge: drückte? Stimmung. Schon oft hatte sie den Wunsch ausgesprochen, von ihrem iST tT rt ff in mi-Krt 5)str VCs trn r VW VIIVi M IV V V V W fr V t vv des 15. Juni war Doll früh aufgestanden, ging ,n das Zimmer seiner kranken Frau und frug nach ihrem Befinden. Als sie entgegnete, sie sei nicht besser, ging er in sein eigenes Zimmer, holt eine Pistole, und zerschmetterte sich am Bette der Kranken den Schädel. Diese wird wahrscheiulich aus Schreck sterben. Doll hinterläßt neben ihr noch vier Kirn der, von denen das älteste 14 und daZ jüngste 6 Jahre alt ist. Es kann keinem Zweifel unterliegen, daß der Wahnsinn feinen Geist umnachtete, als et Selbstmord beging. In Kershaw Count in Geor gia hat sich ein siebzehnjähriges junges Mädchen aus Gram über die Ermordung ihres Baters das Leben genommen. Dieser, der sehr wnhlhabrnde Farmer T. L. Blain, war ein treuer Freund der Farbigen und hatte bei vielen Gelegenheiten deren Partei gegenüber den Vergewaltig gungen seitens seiner weißen Nachbarn genommen. In einem solchen Streit wurde er kürzlich erschossen. Seit d Zeit war seine Tochter Bell, ein seb, feinfühlendes und wohlerzogenes Mäochen, untröstlich und vor einigen Wochen verschwand sie. Erst nach längerer Zeit wurde ihre Leiche in einer Höhle in einer Schlucht gesunden. Ein in ihrer Hand befindlicher Zettel lautete: Jch bin zu Vater gegangen, um Nuhe zu sinden."' Ein neben ihr liegendes Fläschchen Mor phium zeigte die Todesart an. Ehe fit verschwand, hatte sie ein Bild gemalt, welches ein in einer Höhle schlafendes Mädchen darstellte, und das ein genaues Abbild der Schlucht und Höhle' war, in der sie gefunden wurde. Vor längerer Zeit gerie then zwei Farmer aus Bloomfield Town, ship in Michigan, Calvin Voung und Leoi Allen, in einen Streit und seither hat Doung seinerseits alles nur Erdenkliche gethan, um den bedeutend älteren und als still und friedliebend geschilderten Allen u ärgern. Vor einigen Tagen warf er einen an Allens Haus vorbeiges h enden Graben zu, so daß das sich anstauende Wasser sich in dessen Keller ergoß. Allen stellte den Abzug wieder her, ohne ein Wort zu sagen; als aber Joung am Abend den Graben wieder zuzuwersen begann, ging er hinaus, und stellte den 9!achbar zur Rede, der ihm als Antwort mit seinem scharfen Spaten einen furchtbaren Hieb über den Kopf versetzte, der die Hirnschale spaltete. Ohne von seinem Opfer weiter Notiz zu nehmen, das von seinen Töchtern in's Haus getragen wurde,- warf er den Graben vollends zu, und legte sich dann ruhig zum Schlafen nieder. Allen lebt noch, ist aber besinnungslos. Man glaubt, daß young nicht ganz richtig im Kopfe ist, da er sich sonst als ein tüchtiger und braver Mann bemährt hat. &$u nnllanH. In Algier wüthet wie brrum eine furchtbare Heuschreckenplage. Die Regierung hatte war seit einigen Monate die erforderlichen Maßregeln zur Verhütung derselben getroffen, von der Kammer in Paris waren 500.000 Francs bewilligt, allein zur Verwendung war es zu spät. Die große Getreide kammer für Algier ist die Provinz von Constantine; die ganze, sonst so ergiebige Ebene ist vollständig kahl, und Erde, Bäume und Sträucher sind ihres grünen Gewandes vollständig entkleidet. Für die armen Kolonisten ist dies ein harter, schmerer Schlag. Wenn man hört, daß selbst Eisenbahnzüge durch die Heu-, schrecken entgleisten oder große Verspätungen erlitten, so klingt dies fast wie ein Märchen; leider ist eö die reine Wahrheit. Ntch kürzlich hatte ein Zug in der Nähe vo SStif 3 Stunden Verspätung durch diese Thiere, welche sich zu Hunderttausmden auf den Schienengeleisen übereinanderschichten, so daß die Lokomotiven in ihrem Gsnge gebemmt und aufgehalten sind. Es.biloct sich ein förmlicher Brei von den getödteten Heuschrecken um die Räder der Maschiiien, welche dadurch ihre Fortbewegungskraft vollständig verlie ren. Dieser 'Tage ist eine weitere Strecke der großen Zentral-Bahnlinie (Est-Algerien) dem Verkehr übergeben worden. Die neue Fortsetzung geht von Haussonoillers ach Tizi-Ouzon. Man ist in dieser Gegend überrascht, wenn Einem oftmals deutsche Klänge an das Ohr schlagen. !Der Bezirk ist nämlich von elsäsfischen Familien stark bewohnt, und man findete ganze Dorfschaften von ehemaligen Einwohnern der deutschen Reichslande bevilkert. Tizi Ouzon und Fort National sind das Eingangsthor zu Kabylien, einem wirklich gesegneten Boden und fruchtbaren Lande; glücklicherweise ist diese zanze Gegend von der Heuschreckenplage vollständig verschont. Seit einigen Jalren wird dort die Rebe fleißig gepflanzt und verspricht reichlichen Ertrag. Fast nonatlich kommen deutsche Dampfer, vcn Hamburg auslaufend, hier ein, um Weine nach dort und England zu bringen. Die Ernte des vergangenen Jahres war eine ersprießliche xu nennen, und der billige Wein wird selbst in edleren Sorten'in großen Mengen nach Europa versandt. . Einen freiwilligen H u n gertod suchte in Kreuznach ein altes, in den besten Verhältnissen lebendes Ehepaar. Schon vor einigen Tagen wiesen die 85jährigen Lmte, welche ein eigenes Haus, bewohnten, das Bäckermädchen, das ihnen jeden Morgen Brödchen brach te, mit dem Bemerken ab, sie brauche sich in Zukunft nicht mehr zu ihnen bemühen, sie wollten nichts mebr essen." -batiääilia fand denn auch das Md-

chcit anctt fogittoen Tagen keinen mlaß mehr, auch sonst aelanqte Niemand

mehr in das verschlossene, wie verödet daliegende Haus. Die beiden alten, lebensmüden Leute hatten sich, nachdem sie dk Hausthür und Schlafstubenthür verschlössen hatten, zu Bett gelegt und erwarteten hier, sich jeder Nahrung enthaltend, gemeinsam den Tod. Als die Nachbarn endlich doch Argwohn schöpften und die Polizei riefen, welche nun gewaltsam die Thüren össnete, saud man das Ehepaar zwar noch lebend, aber in einem hoffnungslosen, völlig entkräfteten .- t rv r r ri Zuiranoe vor. can rief icyicumgii einen Arzt und gab sich alle Mühe, die beiden Leute wieder zu Kräften zu bringen, aber vergebens, die Frau starb trotz sorgfältigster Pflege nach zwei Tagen, und wenige Stunden daraus folgte ihr der Gatte in den Tod. Den unzähligen Woche m schristen, mit denen der französische Büchermarkt überschwemmt ist, wird in den nächsten Tagen eine neue hinzugefügt werden, welche den Titel führt.: ..ftevue scientifique des femmesMund die lediglich von Damen redigirt und geschrieben werden wird. Die Mitarbeiterinnen sind, ihren Titeln nach zu schließen, sehr gelehrte Damen, Fräulein Ehenne, Licentiat der Mathematik, Frau Simonnet, Baccalaureata der Naturwissenschaften und Professor der Physik, und die Doktoren der Medizin Frau Eonta, Kraft und Perree. Zum Schluß der Vorrede heißt es: Die Männer sind einzeln genommen besser, als man denkt. Wenn man auch zuweilen ihre Widerspenstigkeit und ihre Ungerechtigkeiten tadeln muß, so ist das deshalb der Fall, weil viele von ihnen ihre guten Eigenfchaften verbergen, um sich mit denen in Einklang zu fetzen, die schlechter sind, als sie. Man möchte sagen, daß sie die Güte, die Gerechtigkeit, die Rechtschaffenheit für Schwächen halten, die man verbergen, und daß sie einen besonderen Ruhm darin suchen, schlechter zu scheinen, als sie sind." Eine seltsame Entdeckung machte die australische Bark Queen's Island", welche, als sie im März bei der im 18 50 südlicher Breite und 164 13 westlicher Länge gelegenen und für unbewohnt gehaltenen Palmerston - Insel, vorbeifuhr, ein Boot mit acht Personen vom Gestade abstoßen und auf sich zukommen sah. Das Haupt der Insel, ein gewisser William Marston, erzählte, daß er vor 25 Jahren von der britischen Bark Rifieman" in Tahiti desertirte. Nachdem er zwei oder drei Jahre auf der Palmerston - Insel zugebracht, sing er. an, dieselbe mit Cocosnußbäumen zu bepflanzen, und hat seitdem stets dort gewohnt. Es befinden sich 33 Personen auf der Insel. Marston hatte eine Ka-naken-Frau gemischter Abkunft geheirathet und ist der Vater von 11 Söhnen und 4 Töchtern. Alle Insulaner sprechen fließend englisch, und die Familie scheint auf dem besten Fuße mit einander zu lebeg. Der Eapitän der Bark versah die Insulaner mit verschiedenen Lebensmitteln und nahm dafür Eocosnüsse in Empfang. Marston sagte, daß er einen guten Handel in Europa mit kleinen Fahrzeugen treibe. Ueber das Schicksal eines Wunderkindes," schreibt ein Wiener Blatt: Man wird sich noch des kleinen Rec!fenkünstlers Moriz Frankl erinnern, welcher vor einigen Jahren auch in Berlin öffentlich auftrat und dadurch Bewunderung erregte, daß er die schwersten arithmetischen und mathematischen Aufgaben, die selbst den tüchtigsten Rechnern lange Arbeit verursachten, in wenigen Sekunden mit unfehlbarer Sicherheit löste, ohne sich der Feder bedienen zu brauchen. Nachdem, die Einnahmen spärlicher ausgefallen waren, zog es der kleine Moriz vor, zu seinen Eltern nach Ungarn zurückzukehren. An ein gutes Leben gewöhnt, sagte ihm jedoch die Kärglichkeit seiner häuslichen Verhältnisse nicht zu. Er wurde lern- und arbeitsscheu, wurde von der Schule verwies sen, ging aus der' Lehre- und wurde schließlich zum Dieb, indem er dem Jaktor der Druckerei, in der er zuletzt als Lehrling eingestellt war, Sachen entweniete, dieselben in ein Versatzamt gab und mit dem ' Erlös flüchtig wurde. Jetzt wird das einstige Wunderkind" wegen Diebstahls polizeilich verfolgt. Mit Benutzung eines Freiligrath'schen Gedankens hat, Pariser Vlät, tern zufolge, eine junge Französin kürzlich ihrem Leben ein Ende gemacht. Da sie keinen Mann sinden konnte, der sie. verstand, .umkränzte. sie ihr Lager mit Lilien, Maiglöckchen und Mohnblumen. nahmeinen Schlaftrunk und legte sich aus das Blumenbett. . Als man sie auffand, war die romantische Dame starr. Die Blumen hatten sie etödtet! Ein Pendant zu den Eisenbahndiebstähleu auf den itali:nischen Bahnen, über die in neuester Zeit unaufhörliche Klagen erschallen, ist folgender kühne Ueberfall: Die Gattin des Generals Baldissera reiste vor einigen Tagen llein in einem Kupee erster Klasse von Neapel nach Rom. Plötzlich stieg fast lautlos ein Mann ein und warf ihr ein Tuch um den Kopf. Die Dame machte verzweifelte Anstrengungen, sich von dem Tuche zu befreien, wag ihr endlich auch gelang. Sie sah nun den Eindringling, welcher die Uniform der Eisenbahnbediensteten trug, in einer gewaltsam geoffneten Reisetasche wühlen. Auf ihr Hilferufen warf der Mann einige schon in seiner Tasche befindliche Schmuckgegenstände von sich und verließ den Waggon eilends. Dies Alles war das Werk von kaum zwei Minuten. Die Dame schlug Lärm und in Neapel wurden die drei Kondukteure des ZugeS verhaftet. Da die Dame den Verbrecher nicht wieder erkennt und alle Drei hartnäckig leugnen, wird der Schuldige nur schwer herauszufinden sein. Im V er trau en. Schloßaufseher: Hier, mein Herr, sehen Siede Hungerthum dort in der Ecke das Gerippe des Knappen Bruno, der sein: Sluge in sträflicher Liebe zur. Tochter des Grafen Arnold von Drachenfels.erhoben und hiefür in diesem Thurme elendiglich sterben mußte!". Fremder: Nun, das. Gerippe wird auch bald gänzlich zerfallen! Schloßaufseher: Ja' ich hab" schon mit dem Todtengräber wegen einem neuen gesprochen!"

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