Indiana Tribüne, Volume 11, Number 276, Indianapolis, Marion County, 22 June 1888 — Page 1

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Göitorielleö.

Ueber die Temperenzfrage schweigt die republikanische Platform. Ueber die Temperenzfrage schweigt die demokratische Platform. Die republikanische Platform ist nicht minder phrasenhaft wie die demo kratische. Der Geist der Zelt ist auö'kei ner zu erkennen. Mit der großm sozia len Frage treiben die alten Parteien noch immer Versteckespiel. Dem Schwindelpaare, das unter dem Namen DißDebar in New Aork auf trat, elende Klecksereien für von GeisterHänden gemalte Bilder ausgab und u. A. den reichen Advokaten Marsh um ein Haus betrog, ist nach langem Prozesse eine überaus leichte Strafe zuerkannt worden. Die Verhandlungen hatten ergeben, daß der General" DißDebar ein ganz gemeiner Abenteurer und Halunke ist, der die Geisterbilder" selbst malte. Das Frauenzimmer, daS sich als seine Frau ausgab, und das den Verkehr Mt den Geistern vermittelte, ist gar nicht mit ihm verheirathet. Ihre Behauptung, daß sie eine Tochter der Lola Montez und IVnnr ISnrtft IS QfW tftrenU 1 ..v IWHQ VVMMV. IVViVkHl Thatsächlich ist das Frauenzimmer von ?-,-, U 0 irischen Eltern in Kentucky geboren und f f.! C1T V X. . . . r. , - - . 1 seit semen Mädchenjahren als Schwind igu leinen taocyeniayren ats Vcywmo lerin in der Welt herumgereist. Trotz aller dieser Thatsachen empfahl die Jury das edle Paar der Milde des Richters, und dieser verurtheilte die Gauner nur zu einer Haststrafe von sechs Monaten. Leute vom Schlage Diß Debars sollten s4k:, :s x,... r.n-k. ... al3 d:e Bauernfänger, Kümmel blättchöN MäNNtt Und Sägemehl 1 u i Scbwindler. Denn Lektere macken stck nur die Gewinnsucht und das Streben nach mühelosem Gelderwerb au Nutze. Wer sich zum falschen Hazardfpiele oder Zum Ankaufe von .nachgemachten Green I . . mm w vaas" verlötten laßt, die )xq ymteryer als Sägemehl entpuppen, mit dem kann Niemand Mitleid empsinden. Er wollte wissentlich ein Unrecht begehen und siel dabei in eine Grube. Die Leute binae gen. die sich an ..sviritistiscke Medien" T U' wenden, haben gewöhnlich soeben erst ein m I I theures Familienmitalied verloren und hören begierig auf die tröstliche Versiche rung, daß es möglich sei, mit dem Ver storbenen über das Grab hinaus zu ver kehren. Ihr Seelenschmerz macht sie leichtgläubig. Mit ihren Gefühlen Hohn zu treiben, ist die rassinirtefle Grausam keit, die sich denken läßt. Das aber thun die Medien", und aus diesem Grunde sollten dieselben nicht milder, sondern schw'" best'as' werden, als d gkdöhn. I,, Httis vwutuiiitii Man wird vielleicht einwenden, daß wfn Whtmlnuben. hn stA hi (ht. övö"' ..D..., rnr . tr..Z.ZNZkF, WM.;, W flUuhn3LkUT m"" ,, . m m . am mm a m m m die eher und cie Derlunorger der chrrfilichen Wissenschaft" zu Nutze machen, nicht das Strafgesetz, sondern nur die Aufklärung schützt. Indessen ist das nachweislich nicht der Fall. Wie der 9sT?rfFi Yse nl3L ino Kv tftfa, m sntn m andes gilt, so sauen satt immer gerade r r r c . t ..e . , rt t. Mieor aevuoeie uno auraeuarle euie am erwäbnten Sckiwmdel turn Ovker. ES m das, wie gesagt, nurdamit zu erklä ren, daß das cervensystem oder vas wt müth der Betreffenden sich in krankhaftem Zustande befindet. Der Spiritismus ist unstreitig eine Art Wahnsinn. Der Glaube daran be ruht auf Sinnestäuschungen, wie jeder y I iiVw. niiat sitv r,,k4 rit Im.iw JJUjyil. MlUH (jtuuvi und zu sehen, was man in Wirklichkeit . iw . , , ... wever syt noch hört. Je gedttdeter Je mand ist, je feiner sein Gemüth, je zarter sein Nervensystem, desto leichter verfällt 1 w rv r. r. r . cm n1 er oem Irrsinn, ye semer eme lascyr nerie ist, desto leichter geräth sie in Un C'ma rrf ftxf.Cm SilL 1 , w...v (utuui mmiy nV ter außer Ordnung, wie eine Kaffee I mühle. Zur in ein Bnieinn - , " " : - WlVtliVtv. vv miiqi VVVVVllli ltv meisten Opfer. Wir meinen das Wahrsagen. DaS Wahrsagen ist aber nach dem Strafgesetze m Erlangen von Werthsachen unter fal 1s i... m e. ? ? ot ft rm r r 19 Zllortegetungen. Aue ayrsage rtt iu Betrug, ohne Ausnahme, und le I diglich eine Spekulation auf die Dumm fi .51 v Mengen. Wenn es die Aufgabe des Gesetzes ist. 'den vqwaqen vor vem blatten zu I . T . T ft tpmm .

schützen, so 'sollte daS Gesetz hier einschreiten. Denn daS Gesetz soll nicht bloß den körperlich Schwachen, sondern auch den geistig Schwachen schützen. - Die Wahrsagerei sollte als ein Ge werbe verboten werden. Wenn das Wahrsagen nicht als Geschäft betrieben werden darf, hört es von selbst auf. In gleicher Weise sind wir 'überzeugt, daß wenn für Geifterersch einungen kein Ein

trittSgeld mehr genommen werden darf, auch keine Geister mehr erscheinen werden. Die Geister sind nämlich alle so merk würdig klug, daß sie ohne Bezahlung nicht kommen. Der Spiritismus hat die Prätension, eine Wissenschaft, eine Philosophie, oder eine Religion sein zu wollen. Er ist aber nichts dergleichen. Er ist ein Hum bug. Bei den Unehrlichen ist er eine Spitzbüberei,' bei den Ehrlichen eine Ver rücktheit, und wenn die Dinge so fort gehen in Amerika, wie in den letzten Iah m 9 ä . r ren, 10 wtro ver plrttuausmus yierzu lande noch zu einer nationalen Krankheit. DraWat)rlt)tell. 13 c 1 1 c i . u II IQ I ( n Washington. 22. Juni. Kühler, Westwind, stellenweise Rtgtn, hieraus hübsches Wetter. Die republikanische Natio nalconvention. Heute Morgen begann man mit den Abstimmungen. 1. Abstimmung. Shttman 229, Gttsham 114. Harrison 79. Deptv 99. PhelpS 24. Alger 84 Blaine33, Allison 72. Hawley 13. Ltn. coln 3. Eitler 24. RuSk26. 5lnaalls 23. Fitltt'S Name wurde zurückgezogen. 2. Abstimmung. Sberman 249. Grefham 106, Depew 99. Harrison 95, Alger 11L. Allison 75. JngallS 16. Lincoln 3. PdelpS 18, Mc Kinley 3, RuSk 20. Vlaine 32. 3. Abstimmung. Sherman 244. Atger 122. Grefham 123. Harrison 94. Depew 90. Allison 88. Blaine S5,RuSk 16, Mctttnlry 8. PhttpS 5. Lincoln 2. Miller 2. 5)t Cflnn?nt!onneit,jt st hia 7 Uhr Abend. Chicago. 21. Juni. Heute Mor gen wurde die Convention prompt um 10 Uhr wieder eröffnet. Der NationalauS schuß wurde zusammengesetzt. AlS Mit glied desselben für Jndiana wurde John C. New ernannt. Sodann berichtete da Platform Comite. Wie gewöhnlich . w. w ! on. . f ri rouroe du Piaisorm ernn.mmrg "gnommen. w , , ,M -T mm W m mW . IbV V .m a . Z W m O'i u ii.iiiiunH wiiü ucn gu wn M k ml m, - -Wm. Sri m m r. oaieen eiiamineiien rcen oer Parier -i- L...V1.. o ;.... rr . i v I uiiiviii ciiuui y9uui Aiiiituiii. umi n (ii i cta . r w rv . lm , luni. . aiiicw. ink . . ? rn. " l J'r. ,k ry l v N n . Ü vV.n MtKIltK C C.lil.iN M,HVf vfleua., Di,icn 'kaergeneiung aujucgug , tjuyti uno uniern eigenen . vi cv,!t.s. v Vingeoung un uie miniöjrnyi uieiyen unu qu3 politischer Feindschaft gegen alle Formen deS DelpotiSmuS, entsenden wir den Mitamerikanern von Brasilien an üblich der Abschaffung der Sklavrrei aus beiden amerikanischen Cor tinenten unle ein brüderlichen Grub". Den Schluß diese, .Satzes bildet der Wunsch, daß Irland seine .Home Rul." friedlich er ang.n möge. , Werter heibt e, die Partei stehe ein für eine unlösbar. Union, für eine ver soffungSgemäbe StaatSautonomie, für die persönlichen Rechte und Freiheiten der Bürger und besonder? für eine freie. ungehinderte Ausübung des Stimm recht! seitens der Bürger, reicher und armer. eingeborener und eingewander ter. schwarzer und weiker. Daran ist die Anklage gegen die jetzige Administra tion und die Demokratie geknüpft, daß sie ihre Eiiften, der Unterdrückung des freien Wahlrechts und vtrbrecherifchen BersafsungSverletzungen verdanken. Die Tarifplanke lautet, wie folgt: .Wir sind unentwegt für da amerikani fche System des Schutzes ; wir protestiren gegen seine Brrnichtung, wie tte der Prü ftdent und seine Partei vorschlägt. Letz. tere drenen den Interessen Europa'S: wir treten für die Jnteiessen Amerika'S ein. Wir nehmen die "tssue" an unp appelliren vertrauensvoll an daS Urtheil de amerikanifchen Volke. Da Schutz, zoll'Systto mub ausrecht e:halten wer den." Dann wird die Mill'S-Bill und der Vorschlag. Wolle aus die Feeiliste u setzen, in kräftigen Sätzen verurth.ilt. Die rrvubllkanische Partei beißt eS vei ter. wird die nothwendig Reduktion durch Abschaffung der Steuern aus Ta bak und aus Alkohol (für Kunst und lnI dustrielle Zwecke) herbeiführen und durch eine' Tarifreviston. welche die Einfuhr! 'hier sabrizirtee Waaren deren Fabri

kation unS Beschäftigung giebt hin bett, und ferner durch Abschaffung der Zölle aus solchen Artikeln, welche bierzu Zandt : nicht hergestellt werden können. Falls dann noch immer zu viel Geld ein. kommt, verlangen wir den Widerruf aller Binnensteuergesede. Nun folgen Erklärungen gegen die Einschleppung von Eontraktarbeiternund Chinesen und für neue Gesetze zu ihrer Verhütung; gegen die Combinationen des Capitals zur Bedrückung des Volke ; gegen Trusts und Monopole, zu dcren Bekämpfung der Erlaß von Gesetzen empfohlen wird; gegen die Berschleude rung der öffentlichen ' Lündereien und gegen ihre Inbesitznahme durch Fremde. Dem Präsidenten wird der Vorvuif ge macht, daß er die Gesetzt zum Schutz der Ansiedler nicht durchführte und letztere Scherereien und dem Unglück aussetzte. Weiter folgt die Empfehlung, daß olle Territorien als Staaten zugelaffen wer den sollten, Süd'Dakota sogleich, und ein energischer Satz gegen den Mormo niimuS und die Vielweiberei. Die Dop. pklwührung soll aufrecht erhalten, da? Brlefpolto auf 1 Cent herabgesetzt. daS Freischulmesen verbessert und ousgedkhnt werden. Endlich erden verlangt: der Ausbau der Kauffahrtei'Schiffsahtt und der Ma. eine, Küstenvertheidigung, gerechte Pen sionen und Abtragung der öffentlichen Schuld. waS bester sei. als die demo kratische Mode, der zinsfreien Verleihung von Geldern an die Banken.

Sodann spricht die Platform einen Tadel gegen den Präsidenten an 3, be zeichnet die Leitung der auswärtigen An gelegcnhtiten als eine jämmerliche, und spricht stch mißbilligend über den Fische ivtttrag und btt Juruajtthung oer von Arthur angebahnten HandclSvkrträge au. Den Schluß der Platform bildit eine Erklärung zu Gunsten der Civildienstre form. : Nach Annahme der Plaiform ging man an das vorschlagen von ttandroaten. ES ist ein alter Brauch, daß dabei lange Lobreden über die Kandidaten gehalten werden. weShalb diese Prozedur auch lkbr viel Zeit in Anspruch nimmt. Vlaine ist di jetzt nicht vorgeschlagen. Man ermartrt. daß er vo Californien in Vorschlag gebracht würde, aber al dasselbe ausgerufen wurde, ersuchte eö drum, vorläufig umgangen zu werden. Nachdem die Kandikaten in Vorschlag gebracht waren, vertagte stch die Konven tron. um morgen Vormi.tag mit der Ad stlmmung zu beginnen. D e r Skat Con g r eß i I rn n u f 1 1. 91 ln! ßliflfrn I ' - - - - - - " begann hier in der Westseite Turnball. I ,,,..k. V k.j cfm U(i iui-.uiiynD. -ivuuiuiu u uy I fslnft tin mtti nratt An 31 mufbt atSüt,t i Akrecknuna für h e MrMt eh I ' " r ' ß morgen erfolgen, doch Hat stch gestern em gr. 2u0tDf8 so weit stch erM lieb, den ersten Preis für den Höch I stkn Durchfchnilt erwerben. Er hat 667 un5 mt 21 spiele gefpi.lt. waS tlntN Durchschnitt 0.1 ungefähr 32 err,nn. 11 I Vv4 wv v. x. Ott Dabei. Der neu. Kaiser. Berlin. 2l. Juni. Der junge Kai l zeigt einen energischen Charakter; er verletzt die osjttlel t, Angfl u. vchreaen Die Presse, gewarit durch die Au Weisung zweier französischer Journalisten, befleißigt stch in ihrenAeubrrungen grobe rer Vorsicht. Mackenzie hat Berlin ver lassen. Berlin. 21. Juni. Dr. Mackenzie hat plötzlich Berlin verlassen. ES heibt. daß er deim Kaiser eine Audienz zu er langen versuchte urd dieser stch weigerte. ihn zu empfangen. D i e ausgewiesenen sranzö fifchenJeurnolisten. Berlin, 21. Juni. Die beiden französtfchen Jounalistev, George De Bonnefon de Puyrerdier, Correfpondent des .GauloiS. unl JuleS Ranfon. Cor respondent de .L Matin-. kamen nach hier, um den Liichenfeierlichkeiten in BotSdam b.iuwobn.n. Die Noli,ei wie sie auf Höhen And:dnug von hier au. .Herr Puyveidier war in Remo ur Zeit, als Kaiser F:iedrich III. dort ver weilt'. Er veröfftntlichte von dort Ar i'.kel im .GauloU und der .London World-. . Jule Sianson soll ebenfalls in früheren Correspoidenzen stch Mißfallen in höh.ren Kreisen zugetegen haben. Amnestie. Berlin. 31. Juni. Die.Vossische Zeitung" bringt die Meldung, daß Kai ser Wilheln ein Amnestie erlassen und sich dabeijan die Bestimmungen in seine Vater Amnestie'Erlaß halten werde.

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