Indiana Tribüne, Volume 11, Number 275, Indianapolis, Marion County, 21 June 1888 — Page 2

gis-SäSfSasli nilmumin eA Zndiana Tribüne. X ...... .. Srscheiut FigllH und Sanutags. ?ie tägliche .Tlibiln folet durch de Träger 12 Cent! pet Woche, i Ssnntag.Trtbane- 5 Ccntl rec Woch. Bette ,usammn 15 Ötntl ebet 65 5cntlperRnat. et Poft ,ugkchi in Boraulbe,ahluug 6 pet Jahr. Office: 140 S. Oatölanfcüt. ZMQSpoliS, Jnd 91. Juni 1888. QtvaS über Hinritungen. Seitdem der Gouverneur des StSttS New Dork die. Hinrichtung durch dUU trizitäk, durch einen Blitzschlag, welche von der Legislawr statt der bisher üblichen Methode de3 Hängens eingeführt urde, durch seine Unterschrift zur ofsiziellen HinrichtungSart in dem Staat, an dessen Spitze er steht, gemacht hat, ist über die Zweckmäßigkeit der Methtde, sowie deren Mängel ein Langes nb Breites geredet und geschrieben roordn. Es wird betont, daß der durch Elektrizi tät herbeigesührte Tod unter Umständen völlig schmerzlos sein könne. Auf der anderen Seite wird geltend gemacht, daß ein Blitzschlag, welcher mit dem elektrischen Schlag identisch ist, oft nurScheintod verursacht. Aus alle Fälle wird die Anwendung der Elektrizität in der denkbar vorsichiigsten Weise erfolgen müssen, damit der Strom auch wirklich den Tod des Verurtheilten herbeiführt. Wer jemals einer Hinrichtung durch den Strang beigewohnt hat, der wird eS wir sehen hier ganz ab von den prinzipiellen Gegnern der Todesstrafe außerordentlich begreiflich finden, daß man solcher entsetzlichen Methode je eher, je lieber ein Ende zu bereiten sucht. Die qualvollen Minuten der Vorbereitungen für die Erccution, welche selbst unter dein geschicktesten und erfahrensten Sheriss zu peinlichen Stunden werden, das Her-' aujschl.'ppen der vor Ausrezung und Angst meist schon vor der Hinrichtung lialbtodten armen Sünder und der furchtbare Todeskampf, wenn bei dem verhängnißvollen Sturz in die Tiefe der Halswirbel nicht gebrochen wird alles dies sind Umstände, die Einem so leicht nicht aus dem Gedächtniß entschwinden und die eS als einen Fortschritt begrüßen lassen, wenn eine Hinrichtnngemethode eingeführt wird, welche weniger grausam erscheint. Im Mittelalter, wo man Begriffe wie Humanität und Menschenwürde nicht kannte, wenigstens nicht in der Bedeutung und mit den Folgerungen, welche wir heute damit verbinden, bildete die Todesstrafe in mannigfach verschärften Formen ein häusig angewandtes Mittel zur Sühne von an sich ganz geringen Verbrechen. Im 15. bis 18. Jahrhundert hatre die Grausamkeit bei Hinrichtungen in ganz besonderer Weise Platz gegriffen. Die peinliche Gerichtsordnung Kaiser Karls V., welche 132 zum Reichsgesey erhoben wurde, schasste zwar manchen wilden Auswuchs des gerichtlichen Verfahrens ab, behielt aber doch immer, dem Geiste der Zeit a,crna, die quälerischen Arten der Todesstrafe (und auch die Tortur) bei. Eine mildere Justiz wurde dadurch nicht herbeigeführt, im Gegentheil war die Grausamkeit nun erst recht in ein bestimmtes System gebracht und wurde von den Gewalthabern weidlich angewendet. Anfangs war der Galgen das gewöhnlichste Mittel, um Verbrecher vom Leben zum Tode zu befördern, daher auch der Scharfrichter noch heute den Namen Henker führt. Man brachte die Verurtheilten hinaus vor die Stadt oder das Dorf und knüpfte sie am ersten besten Baume auf. Später wurde statt des Baumes der Galgen benutzt, ein dreibeiniges, eigens zu diesem Zwecke errichtetes Holzgerüste mit drei Querbalken, das als Sinnbild oder als Mahnzeichen der nimmer schlafenden Gerechtigkeit vor den Thoren fast einer jeden größeren Stadt aufgestellt ward. Da aber sowohl der Aufbau, als auch die Ausbesserung eines solchen G?lgenS nach der Volksanschauung anrüchig, unehrlich", machte, so mußten sämmtliche Vaugewerke des Ortes gemeinschaftlich daran arbeiten, so daß die Schmiede die Klammern, die Zimmerleute die Balken, die Müller die Leiter u. f. w. lieferten, damit keiner den andern wegen dieser Beschäftigung verspotten könne. An vielen Orten war es Vorschrift, den Galgen so hoch zu errichten, daß ein Reiter mit aufrechtem Spieße darunter hinwegreiten könne; der Gehenkte wurde aber nach eingetretenem Tode nicht sogleich abgenommen, sondern blieb in der Regel längere Zeit zur Speise der Raubvögel und zum heilsamen Schrecken der Bevölkerung am Galgen. Kam eS vor, daß ein zur Strafe des Hängens verurtheilter Missethäter sich der Erekution durch die Flucht entzog, so wurde wenigstens sein Name an den Galgen geschlagen. Eine der ältesten VollziehungSarten der Todesstrafe ist ferner die Enthauvtung, die sogar im Vergleich mit dem Hängen noch als eine gewisse Bevorzugung für den Delinquenten angesehen wurde, weil sie nicht mt das Hängen für entehrend galt. In Deutschland wurde sie meist mit dem Schwerte, in England dagegen mit dem Beile vollzogen. Das r r i t .1. - t. cyarsrlcylericywerr yane eine aeraoe, breite, zweischneidige Klinge, welche oben dleiter aiAam Griffe war, den man mit zwei Händen fassen konnte. Der Tod durch s Schwert stand nach Mittelalter lichem Rechte unter anderen schweren Verbrechen auf Todtschlack, einfachem Raub und Brandstiftung, widerrechtlicher Gefangenhaltung und Landfriedens bruch. Das Gesetz verlangte übrigens bei Enthauptungen ausdrücklich, daß der Rumpf dermaßen vom Kopfe getrent werde, daß aus dem Verurtheilten zwei Swcke gemacht und dazwischen cm Wa genrad hindurchgehen möge. Beide VollstreckunaSarten, das Hän gen wie die Enthauptung, gehörten zu ben einsacken Metboden der üinricbtuna. Karl V. theilte die Todesstrafen behufs Abschreckung von Frevelthaten" in zwei ''.. r i r m r. Hauptklassen, m elnsacye uno gescyarsle. Die erste Klasse umfaßte den Tod durch hen Strana und da Schwert, die cc

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"ie' - schärfte bell Feuirtöd, U$ Pfählen daS Säcken oder Ertränken, das Rad und das Viertheilen. Das Lebendigverbrennen geschah in der Skegel mittelst des Scheiterhausens als Sühne für Hererei und Ketzerei, Kirchenraub, Mordbrennerei, Grabschänduug, Giftmord u. s. m. Falschmünzer und Elternmörder pflegte man in einen Kessel voll siedenden Oels oder Wassers zu stürzen. In besonders verschärften Fällen wurde der Verbrecher vorher noch mit glühenden Zangen gezwickt, oder ihm eine Hand oder ein Fuß abgeschlagen. Ein noch schauderhafteres Hinnch tunasmittel ist daS Pfählen, womit be sonders KindSmorderinnen bestraft wurd'cn. ES bestand darin. daü mandenVerurtheilten, nachdem man einen Erdhügel über ihrenKörper aufgeworfen hatte.einen spitzen Pfahl durch den Leib trieb und sie auf diese schreckliche Weise langsam stcrben liep. Hauslg war mit derProzecu? des Psählens die Strafe deö LebendigbegrabenweroenS verbunden, namentlich bei Ehebruch, und der betrogene EheJ . . i t f w n mann yatke dann oas ineai, oeim zn rammen des vcrhangnißvollen Pfahles die drei ersten Schlage zu thun. Auch wurde ein Delinquent wohl lebendig eingemauert und muszte dann langsam elend verhungern. Dle gewöhnlichste Todesstrase sur Frauen bestand im Ertränken, und zwar bei Kindesmord, Hexerei, rückfälligen Diebstahl, Landesoerrath. ?ehr selten und wohl nur als Akt der tumultuarischen Bolksjustiz kam die Steinigung vor, wob der Verbrecher an einen Prahl oder Baumstamm gebun den, auch wohl durch die Reihe deS mit Steinen bcwassneten Volkes getrieben und dann dlirch Ltelnwurfe getodtet wurde. . Eine schreckliche AuSaeburt der strasenden Justiz war daS Viertbeilen, obe der Verurtheilte mit Armen und Beinen an vier Pferde gekettet und diese dann mit aller Gewalt auseinander getrieben wurden. Das Viertheilen war in der peinlichen Halsgerichtsordnung von 1S32 lS Strafe auf Landesoerrath gesetzt worden. Die schimpflichste aller Todesstrafen aber war das Rädern, welches an Mördern, Mordbrennern, Verräthern, Straßen- und Klrchenräubern vollzogen wurde. Im Mittelalter vollzog man diese Strafe auf zweierlei Weise; entweder zerschlug man mit einem schweren Rade oder mit einer eisernen Keule dem Verbrecher die Glieder von oben herab, und zwar zuerst mit einem Stoße aeaen die Brust (Gnadenstoß, weil durch denselben der Delinquent fast immer der Besinnung beraubt wurde) oder man begann von unten herauf mit der Zerschmetterung der Vorderarme, der Schenkel, der Oberarme, woraus der Korper aus ein, wagerecyr auf emem Pfahl steckendes Rad geflochten würde. Man glaubte, durch solche grausame Hinrichtungen und ihren Anblick abschreckend ans das Volk wirken zu sollen, um die Verbrechen zu mindern. Heute. ist man längst zu anderen Ansichten gelangt. Die grausamen Verschärfungen sind abgeschafft und die einfachste, sichere, möglichst schnelle Prozedur wird gewählt, auch wird die)esfentlichkeit immer mehr beschränkt und die Todesstrafe nur bei den schwersten Verbrechen angewendet. In Deutschland und Frankreich ist die Enthauptung, in Nordamerika, England, Rußland und Oesterreich bis jetzt der Strang der gebräuchliche HinrichtungsMittel. In Holland, Portugal, Rumänien, der Schweiz, in einigen nordamerikanischen Staaten ist die Todesstrafe abgeschafft, im Königreich Sachsen, in Oldenburg, Anhalt und Bremen ist sie in unserem Zeitalter nicht mehr vollzogen worden und die Wissenschaft beschäftigt sich mit der Frage der Zulässigkeit einer solchen Strafe überhaupt. Die verhängnisvolle Rede. Am 4. Juni stellte (wie seinerze!! V.1 Kabel meldete) General Boulange? in franzosischen Abgeordnetenhause den An trag, die Verfassungsrevision für dring lich zn erklären und die Kammer aufzu. lösen. Der große Mann las die Redt zur Begründung diese? Resolution auz einem dicken Hefte ab. Auf Zwischenrufe wußte er kein Wort zu erwidern, weil davon nichts auf seinen Blättern stand. Als eS zur Abstimmung kam, erklärte sich die ganze republikanische Partei gegen ihn. Nur acht Bou langisten, ferner die Monarchisten und der Communard Felir Pyat stimmten für den Antrag. Der schreckliche 'Neinfall wird von einem Correspondenten so geschildert: Boulanger hat heute FiaSco gemacht. Im Palais, das er mit seinem gewöhnlichen Gcfolae stolzen Schrittes betrat, wurde seine Ankunft vorsätzlich übersehen. Er spähte überall umher, einen Gruß zu erhäschen, aber alle Blicke wandten sich ab ; auch der Minister Goblet, früher sein auter Freund, kehrte den Rücken, um ihn nicht grüßen zu müssen. So be- i .-i m r c l slleg noulanger oenn unier ooriuusigcr geflissentlicher Nichtbeachtung seitens der Kammer die Ncdnerbühne, um sein Manifest denn so muß man die Einleitung zu seinem Auflösungs-' und RevisipnsAntrage wohl nennen vorzutragen. Dieses Machwerk erregte allerdings großen Unwillen, denn selten sind einer parlamentarischen Versammlung so freche Dinge ins Gesicht gesagt worden, ßr wurde häusig unterbrochen, was ihm Gelegenheit gab, zwar seine Hartnäckigkeit, aber auch seinen ganzlichen Mangel an Schlagfertigkeit zu bekunden. Auf alle Einwürfe und gar Beleidigungen, die man ihm ins Gesicht schleuderte, hatte er nur die Immer wiederkehrende Antwort: Jch werde mich nicht hinreißen lassen." Als er nach beinahe zweistündigem Vortrage die Rednerbühne verließ, brach der ganze Saal in ein Hohngejächter aus, da nur fünf Boulangisten, nämlich Clovis HugueS, Laguerre, Susini, Laisant und le Hörissö, ihm Beifall zu klaschen wagten. Nach der Sitzung war die allgemeine Meinung, daß Boulanger sich selbst den Hals gebrochen habe. Für Paris ist das richtig; als er nach der Sitzung in offenem Wagen heimfuhr, wurden die vereinzelten Hochrufe durch gellendes Pfeifen erstickt; Polizeidiener mußten den Wagen umgeben, um ihn zu scbüken. bis er aus der hreiten ChamvS

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MijlkiS scharfen Trab davmi fahren konnte. Alle deutschen Zeitungen jtnd der Meinung, daß Boulangers politische Rolle zu Ende gespielt ist. Die Köln. Zeitung" sagt über die jetzige Sachlage in Frankreich: Der Deputirte Boulanger hat sich als schlechten Taktiker erwiesen, die Weisheit, die er Schwarz auf Weiß auf die Rednerbühne brachte und vorlas, ist zur Thorheit, die Schlacht, die er liefern wollte, zum Possenspiele geworden. DaS Land kennt jetzt seinen Mann als Parlamentaricr, wie die Armee ihn als Kunstreiter kennt, als "en rcvenant de la revue". Aber die Sitzung vom 4. Juni hat die Ansichten über die Revisionöfrage ganz bedeutend geklärt: nicht Boulanger und nicht die Orleanisten und Imperialisten nebst den Eommunarden von Felir Pyats Schlage sind Herren der Lage, sondern die Opportunisten, zu denen Floquet zurückgekehrt ist, nachdem er eingesehen hat, daß sein früherer Eifer in dieser dornenvollen Frage übel angebracht war. Auf diese Schwenkung, die Floquet im Revisionsausschusse voll zogen, mochte Boulanger gerechnet und sich auf Elemenceaus Heftigkeit in Reformsragen verlassen haben, als er so eilends mit seinem Antrage hervortrat: die Dringlichkeitsforderung sollte als Erisapfel in die Kammer rollen und Elemenceau reizen, für dieselben mit den Nadicalen einzutreten ; aber Elemenceau erklärte vor der Abstimmung kühlen Kopfes: es handle sich hier nicht um die Ikeoision selbst, sondern um einen Antrag Boulangers auf Dringlichkeit; er werde aber gegen diese stimmen. Die Lage ist also die: Floquet wird noch innerhalb der jetzigen LegislaturPeriode einen Entwurf auf Revision der Kammer vorlegen, aber einen begrenzten Entwurf, über den er sich vor Einberufung der Versammlung in Versailles mit der republikanischen Mehrheit zu verständigen versuchen wird; Elemenceau wird dann entwcder darauf eingehen oder in daS Dilemma kommen, in die Minderheit zu fallen oder mit Boulanger, Mackau und Jolibois ein gewagtes Spiel zu versuchen ; Floquet wird, wie er erklärt hat, zurücktreten, wenn keine republikanische Mehrheit sich um ihn schart. Die Revisionsfrage wird folglich nicht in unbegrenzter Form zur Lösung kommen. Die Opportunisten haben vorläufig wieder Oberwasser, sie haben den Rechtsboden inne, während die Eäsarianer, Orleanisten und Jmperialisten ihre Revision nur erreichen können, wenn sie denselben verlassen, sich in's Unrecht setzen und Gefahr laufen, nach Neucaledonien verschickt zu werden. Floquet zeigte in seiner Antwort auf die Rede Boulangers, daß er, wenn er in's richtige Wahnvasser gerathen oder bugsirt ist und Phrase gegen Phrase, Gemeinplatz gegen Gemeinplatz steht, die Mehrheit zu fesseln und zu entzücken, weiß. Seine Rede war eine weitere Ausdehnung der im Ausschüsse ertheilten Erklärung über seinen Revisionsplan, der das Motto trägt: Eile mit Weile! Von dieser festen Unterlage aus zeigte er dann, daß Boulangers Antrag bloß ein Versuch vom Standpunkte des Eäsarenthums sei, daß dieser Versuch mit Hypothesen und Zukunftsplänen aufgestutzt, aber alles berechnet sei auf den Ruhm des Generals Boulanger! Boulanger beging dabei die Thorheit, bei dem Hiebe aufzuschreien: Meut Ruhm kommt dem Ihrigen gleich !" Floquet erinnerte, boshaft genug, Boulanger daran, daß Napoleon I., der ja auch eine republikanifche Verfassung vernichtet habe, in dem jetzigen Alter Boulangers bereits auf St. Helena des TodeS verblichen gewefen, und daß er, Boulanger, eS nicht weiter bringen werde, als zu einem Siege einer todtgeborenen Verfassung! Floquet hatte die Lacher auf Zeiner Seite. Dom Jnlande. In Middletow n, N. F., rctf ein seit vielen Jahren vollständig erblin deter Mann, Alfred M. Horton, welcher eifrig dem Pferdehandel obliegt und trotz feinerBlindheitmeitund breit als Pferdekenner ersten Ranges gilt. Ein großer Vogel stürzte dieser Tage tvdt von dem Dache eines Hauses in PittSburg auf die Straße nieder. Niemand kannte zuerst die Gat: tung, zu welcher der Vögel gehört!, bis e3 sich endlich herausstellte, daß eS eine deutsche Rohrdommel war. Woher sich diese verirr! hatte, ist unbegreiflich. JnLong Island starb vor Kurzem eine 'wohlhabende Frau, welche während ihres Lebens eine ganze Menge von Processen gehabt hatte. Den größ ten Theil ihres Nachlasses vermachte sie testamentarisch ihrem Rechtsanmalt, der, wie sie scherzweise zu sagen pflegte, ihr längst die Ueberzeugung beizubringen gewußt hatte, daß die Advocaten, auch wenn sie anders testire, doch immer den großten Theil der Erbschaft an sich zu brin gen wissen würden. Die Cigarrenfabrikation in New Jork ist, wie Arbeiter und Fabrikanten eingestehen, in den letzten Iah'ren wesentlich zurückgegangen. Zwar bieten die Ziffern in den Büchern des Bundessteuereinnehmers scheinbar keinen Anhalt dasür, da die Steuern des Jab res 1387 (I,974, 254.98) nur wenig hinter denen des Jahres 1686 ($2,008, 630.69) zurückblieben und die desJahreS 1885 ($1,953,174.23) sogar übersteigen. Die Erklärung liegt aber darin, daß die höher bcstcerten Sorten in größerer Menge hergestellt werden, während die Produktion der Fabriken, die nur ge ringe und mittlere Sorten liefern, um 20 bis 40 Prozent abgenommen hat. Seltenistein außergewohnliches Glück so zur rechten Zeit gekommen, wie dem chinesischen Wäscher Wong ' Ke Si aus Hartford, Conn., ein Lotteriegewinn. Er hatte New Fork einen Besuch abgestattet, war in der Mottstraße in eine Spielhölle gerathen und hatte die sämmtlichen Ersparnisse vieler. Jahre harter Arbeit dort zurückgelassen. Nur K1.25 waren ihm geblieben. Er war kurz entschlossen. Für 25 Cents kaufte er Opium, für den Dollar ein Ticket in der chinesischen Lotterie und traf dann Anstalten, um seinen Vorfahren würdig zu begegnen, sollte auch die Lotterie gegen ihn ausfallen. Wer beschreibt seme Freude, alsiine. Stunde spater in riesicun

- v . Wfa u Ulhlil Bllchilavctt an ÄaklTöji Mlit bnde seine Nummer mit dem Gewinnste von N500 prangte. Er ließ Opium Opium sein und ist hoffentlich nach Hartjord an sein Arbeit zurückgekehrt. Ein a u ß e r g e w ö h n l i ch e r A nblick bot sich neulich auf dem Harlcm Fluß in New Z)ork, dem kleinen, das Festland und die Manhattan:Jnsel von einander trennenden Gewässer, dar und erregte allenthalben Aufmerksamkeit. Es war dies nichts Geringeres, als ein regelmäßiger Oceandampfer, nämlich der mit einer Ladung Bauholz von Südff . 0 'T . liarouna angelangte amerlraniscyc Dampfer Caroline Miller". Er machte , überigen im Harlem:Fluß von seiner Dampfmaschine keinen Gebrauch, son-! dern ließ sich von der ffluth treiben. Zwei Brücken pclssirte er in bester Ordnung. an der Eisenbahttbrücke stieß er jedoch leicht an, ohne indessen beschädigt zu werden. Dieser Dampfer ist daS größte Fahrzeug, welches jemals durch den Harlem-Fluß suhr. In Montreal kam am ist. Juni der am 25. Mai von London abgegangene neue eiserne Dampfer Rosedale aus dem Wege nach Chicago an. Es ist dies der erste Dampfer, welcher direct eine Ladung von England nach Chicago bringt. Er ist direct mit Rücksicht auf die geringe Tiefe der St. Lawrence-Ca-näle gebaut, hatte aber doch noch zu großen Tiefgang, um beim gegenwärtigen Stand des Wassers durch den Canal UNterhalb Kingstons zu gehen, und muß deshalb zwei Drittel seiner Ladung auf Canalböte laden und in Kingston wieder einnehmen. Wären die canadischen Canäle tief genug, so würde sehr bald ein directer Schisssverkehr zwischen Chicago und England eintreten, und über kurz oder lang werden auch Canäle von genügender Tiefe für Oceandampfer gebaut werden müssen. Aber für's Erste verhindert die Eifersucht des Ostens auf Chicago die Ausführung eines so wichtigen Unternehmens auf amerikanischer Seite. Vier Personen wurden am 13. Juni im Nordwesten vom Blitz erschlagen. In Linda in Nebraska fuhr der Blitz den Schornstein hinab in das Schlafzimmer einer Familie Gillespie und in ein Bett, in welchem der Mann, die Frau und zwei Kinder schliefen. Merkwürdiger Weise wurde nur der neun Monate alte Säugling getödtet, die anderen entkamen unverlehrt. In Nemmans Grove in demselben Staate wurde ein Mann, Namens Charles Lee, vom Blitz erschlagen. In der Umgegend von Clarksield in Minnesota wurde zwei Kinder des Farmers Berlet Gunderson vom Blitz getödtet. Auch sonstiges Unheil wurde durch Gemitter angerichtet. Im westlichen Theile von Racine County in Wisconsin, wo dieselben besonders heftig auftraten, wurden vom Blitz meh? rere Kühe erschlagen, eine Menge Tele araphenstangen zerschmettert, und zwei Bremser der Milmaukee und St. PaulBahn betäubt. In Holmesville in Ne: braska wurde der Union-Pacisicbahnhos durch Blitz angezündet nnd eingeäschert. Der Marine-Secretär hat in Bezug auf den Fell des Capitäns Thomas O. Selfridge, der kürzlich vor einem Kriegsgerichte xofi Ueberfchreitnng seiner Dienstgewalt processirt und freigesprochen ward, die iiachstehende General-Ordre erlassen: Nach eingehender Prüfung der Akten in dem Pro? cesse des Capitäns Selfridge ist das Departement zu der Ansicht gelangt, daß die Ergebnisse des bezüglichen kriegsgerichtlichen Verfahrens durchaus nicht im Einklang mit den Ergebnissen der vorausgegangenen Untersuchung stehen und deshalb von dem Departement nicht acceptirt werden können. Es ist, rn Anbetracht der früheren tadellosen Führung des Capitäns Selfridge sehr zu bedauern, daß das Departement es nicht bei der den Angeklagten von aller Schuld entlastenden Entscheidung des KriegsgerichtS belassen kann, doch muß in einem derartigen Falle die Sympathie mit einem früher äußerst verdienten Ofsicier hinter der dem Departement klar und deutlich vorgeschriebenen Pflicht zurückstehen. Capitän Selfridge hat unzweifelhaft seine dienstlichen Befugnisse übcrschritten, als er in den Gewässern einer uns befreundeten Nation, . kaum eine Seemeile vom Lande, Schießübungen mit weittragenden Geschützen anstellte und dadurch den Verlust von Menschenleben verursachte. Ließe das Marine-Depar-tement derartige Ueberschreitungen dienstlicher Befugnisse ungeahndet, so würde es sich zum Mitschuldigen solcher Vergehen machen und einem Bruche des Völkerrechts indirect Vorschub leisten. DaS Departement zieht indeß in Betracht, daß Capitän Selfridge hinlänglich für daS von ihm begangene Verge hen bestraft ist, und während es dem Wahrspruch des Kriegsgerichtes seine Bestätigung versagen muß, wird hiermit der Arrestbefehl gezen Capitän Selfridge aufgehoben." vom NuSlande. Ein vierzehnjährige? Vkaubmörder stand dieser Tage vor der Strafkammer zu Bavreuth in der Person deS Gemeindedienerfohms Konrad Eber von Limmersdorf bei Thurnau. Der Angeklagte hatte nach seinem eigenen Geständniß in einem Laden, ein neunjähriges Mädchen getroffen, das sich für menize Pfennige Zucker kaufte. Er veranlate die Kleine, mit ihm von der Straße ab auf einen Fußweg zu gehen, wo er sie niederwarf und ihr den Zucker fortnahm. Als sie um Hilfe schrie, schlug er sie mit einem'Stein auf den Kopf und entfernte sich. Etwas fpäter traf er das Kind, wie eS an einem Bache feine Wunden aus wusch. Damü sie mich nicht anzeigen konnte, schlich ich mich hinter die N., packte sie am Rücken und stieß sie in das Wässer. Da das Wasser sehr klein war, !at sie sich gewehrt; ich drückte ihr desalb den Kopf ungefähr eine Minute in daS Wasser. Da ich sie für todt hielt, ging ich fort; als ich mich nochmals umsah, bemerkte ich, daß die N. sich um, drehte; ich kehrte deshalb zurück und drückte ihr den Kopf so ' lange in daS Wasser, bis sie'todt war." Der Sachverständige, Landgerichtsrath Dr. Land gras, faßte sein Gutachten dahin zusammen, ,daß Eber zwar das nöthige Maß von Intelligenz und geistiger Entwickeluns btftbl.mn im Allgemeinen unter-

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i . . ,. , ichciocii zu tyiucit; was erlaubt uuo ver boten ist, aber daß ihm alle die ethigen Anlagen und Kräfte, Gemüth und Gewissen fehlen, die einen normalen Men fchen, auch wenn er noch im Kindesalter steht, mahnen und abhalten, ein Verbrechen zu begehen. Es ist bei dem Burschen ein angeborener moralischer Defekt, ein Mangel des Gewissens.vorhanden." Das Urtheil lautete auf 10 Jahre Gefängniß. Man berichtet a u s W i e n, 1. Juni: Der Tabak wird nachgerade in Oesterreich ein sehr kostspieliges Kraut ; er ist soeben um 8 bis 10 Millionen Gulden im Preise gestiegen. Eine ein: fache Verordnung des Finanzministers v. Dunajcwski hat genügt, dies Wunder zn bewirken, von welchem die Beoölkerung heute unangenehm überrascht wurde. Eine Andeutung, daß der Finanzminister das Monopol besser auszunützen gedenke, war von Niemandem beachtet worden, und so tras denn die unglücklichen Raucher die von den heutigen Frühblättern mitgetheilte neue Preisliste wie ein Blitz aus unbewölktem Himmel. Man spricht hier fast nur von dieser Tabakoersteuerung, die für den soliden Staatsbürger um so empfindlicher, als grade die Liebtinge der Bevölkerung, die massenhaft verpufften Eubas, um 20 Procent im Preise erhöht wurden, wie denn überHaupt der kleine Mann" wieder am stärksten geschröpft wird. Sogar die eigentliche österreichische NationabCigarre", die lange starke Virginia mit dem Strohhalm, der Stolz aller wehrhaften Männer, welche Herr v. Dunajewski schon von4auf 5 Kreuzer emporgeschraubt hatte, ist jetzt abermals auf 5 Kreuzer gestiegen, was für den kleinen einschichtigen" Raucher beinahe so viel wie 6 Kreuzer bedeutet; leiden wir doch an der viel zu hoben Münzeinheit von einem Kreuzer und außerdem an der Trinkgeldsucht". Da DunajemSki gleichzeitig aus oem Spiritus große Einnahmen destillirt, so machen sich wohlerzogene Optimisten schon auf außerordentliche Gegenleistung des Staates, zum Minbesten die Herstellung der Valuta, gefaßt, die allerdings für das Staatswohl Tabak sammt Spiritus aufwiegen und die Befreiung aus den Klauen der Wucherer ermöglichen würde. Anderseits erinnert man sich, daß die gegenwärtige Maßregel einen Theil vom Programm Tiszas und seines Staatssecretärs Weckerle zur Herstellung des ungarischen Finanzgleichgewichts bildet. Wie dem auch sei, äugenblicklich ist unsere Bevölkerung äußerst verschnupft". Der Schweizer Bundesrath beabsichtigt allen Ernstes, die Arbeiten zur Befestigung des St. Gotthard in allernächster Zeit in Angriff nehmen zu lassen. Es sollen zu diesem Behuse von der Bundesversammlung die nöthigen Credite verlangt und mit der Befestigung der an der Nordseite des St. Gotthard gelegenen Position von Andermatt begonneu werden. Diese Fortisikation wird aber nicht nur den Uebergang über den St. Gotthard selbst, sondern auch die Passagen über die Jurka nach dem Wallis und die Oberalp nach dem Thalc des Vorder-Rheins sperren. Aus dem Umstände, daß das Schweizer MilitärDepartement mit der Befestigung des Nordabhanges des St. Gotthard beginnt, könnte man den Schluß ziehen, daß es hauptsächlich die Nequirirung von Truppen aus Süddeutschland und Ober?Jtalien und umgekehrt zu verhindern beabsichtigt. Die Wahl von Andermatt zum Mittelpunkt des zu errichtenden Befestigungssystems läßt jedoch vermuthen, daß die neuen Fortifikationen nicht nur gegen das Verschieben von deutschen Truppen nach Süden und von italienischen Truppen nach Norden gerichtet sind, sondern daß die Schweiz sich auch eventuell gegen das Vordringen einer französischen Armee durch das Walliser Thal und eines österreichischen Heeres durch das Vorder-Nheinthal gegen den St. Gotthard schützen will. Nach holländischen Zeitungen, soll man im bis jetzt so sehr beliebten Seebade Scheveningen die Einrichtung einer Spielhölle & la Monaco beabsichtigen. Ein Konsortium hat an den Gemeinderath von Haag das Gesuch um Koncession für ein Kasino mit Spielsaal für rouletto und ttente et quai ant" gerichtet und bietet dafür selbst folgende Bedingungen an: Für jeden aufzustellenden Spieltisch entrichtet sie der Stadt jährlich 25,000 Fl. Bei der Eröffnung des Kasinos" (mit dem auch eine Oper verbunden sein soll) zahlt sie von vornherein 50,000 Fl. Sodann leistet sie jährlich einen Beitrag von 200,000 Fl. füx die Armen der Stadtgemeinde Haag und stellt eine Kaution von 1 Million Gulden. Die Koncession soll 99 Jahre lang dauern. Die Einsätze zum Spiel dürfen nicht weniger al3 2j Fl. und nicht mehr als 6000 Fl. betragen. Von den Einwohnern Haags sollen nur Personen der höchsten Stände zugelassen werden,- Fremde jedoch nach Gutdünken der Direktion. Eine neue Universalsprache, genannt Lingua, ist in England aufgetaucht. Mr. G. I. Henderson, ihr Begründer, hat soeben ein Lehrbuch für den Unterricht in derselben auf den Markt gebracht. Die Worte der Lingua sind dem lateinischen Stamm entlehnt und sollen daher leichter als Volapük von Engländern und allen Angehörigen der lateinischen Race zu erlernen sem. Henderson hat seine Universalsprache anscheinend der in Deutschland bekannten Pasilingua nachgeahmt, die ebenfalls die lateinischen Namen mit Vorliebe benutzt. Es wird wohl schließlich noch dahin kommen, daß jede Nation außer ihrer angestammten auch noch mehrere künstliche Sprachen hat. Damit wäre der Zweck der Univei salsprache dann i r rr r 1 1 yerrucy erreicyi. AuölJanina ird über Athen gemeldet, daß in Epirus eine Hungersnoth ausgebrochen sei; die Bewohner seien ohnehin mit Steuern überbürdet und befänden sich in bitterster Noth. - In Athen und Konstantinopel werden Sam, lungen für die Nothleidenden veran staltet. a' Eisenvaaeen jeder Art Vulver, Munition u. s. w. zu. mäßigen Preisen im neuen Laden von B. v. Vanier Nord91 Ecke der Morri und Meridian Straße Muüo'S Utaanenladen befindet fich in As. 1L9 Oü Qashinaton Cttabe.

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