Indiana Tribüne, Volume 11, Number 275, Indianapolis, Marion County, 21 June 1888 — Page 1
&.-' ji'-ri-"? jSr, - 5 .3.. sVKYÄto Zahrgang 11. Office : Uo. 140 OstMaryland Straße. Nummer 275. 2nDic3cppK3, ZOdiOJs, Donnerstag, den 21. Juni 1008.
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Es giebt kaum eine Zeitung, welche sich nicht berufen fühlt, etwas über die verschiedenen Proklamationen des neuen deutschen Kaisers zu sagen. Da aber jede etwas Anderes zu sagen hat, kann man das ganze Geschreibsel als Kannegießerei bezeichnen, welche nicht den geringsten Werth hat. Denn schließlich ist man nie sicher, ob Jemand seine Worte dazu ge braucht, seine Gedanken zu verbergen oder zu bekunden. Ueber eines aber laßt sichnicht streiten. Der neue Kaiser hatte daö erste Wort an die . Armee ' und die Marine zu richten, dann erst kam das Volk daran. Unter der neuen Aera wird sich in Deutschland das Volk wahrscheinlich mit einer sehr bescheidenen Rolle begnügen müssen. Kaiser Friedrich war ein Unglück licher Monarch ohne Zweifel, welcher sehr zu bedauern war. Seine Dkutter, welche den einzigen Sohn verloren, und seine Frau, welche einen Thron verloren, sind sehr zu bemitleiden. Aber zum Tollwerden ist der Byzantis mus, der sich neuerdings wieder in der Preffe kund giebt, und der das Geschick der Betroffenen als das denkbar schreck lichste auf der Welt schildert. Es ist ge rade als ob diese Zeitungsschreiber vor lauter Jammer, Schmerz und Mitleid zerstießen wollten. Es ist ein Unglück, einen Sohn zu ver lieren, aber die alte Kaiserin hat zu leben, auch ohne diesen Sohn. Tagtäglich kommt es vor, daß eine alte Mutter den Sohn vert tt, der ihr Ernährer war, so daß die c.'. Frau von dem Mitleid frem der Menschen abhangt. Ueber so etwas pflegen unsere Zeitungen mit zwei Worten wegzugehen. Es ist ein Unglück, den Gatten zu ver lieren, aber die Kaiserin Wittwe hat zu leben und ihre Kinder auch. Und es däucht uns das Unglück, die Wittwe ei nes Kaisers zu sein, ist noch lange nicht so groß, wie das Unglück, die Wittwe eines Mannes zu sein, von deffen gleih die Erhaltung der Familie abhängt. Wenn eine Familie den Ernährer durch ein Unglück verliert, wenn ein einziges Bergwerksunglück Hunderte von Kindern auf einmal zu Waisen, Hunderte von Frauen auf einmal zu Wittwen macht, welche, des Ernährers beraubt, ihr Leben nun in Noth und Elend hinschleppen müssen, so machen das die Zeitungen mit ein paar Worten ab, aber sie zerfließen nicht vor entsetzlichem Jammer, so daß das Mitleid der Welt wach gerufen wird. Es ist hart für einen Kaiser, so zu lei den, wie Kaiser Friedrich gelitten, und man hat inniges Mitleid mit ihm, weil er ein braver Mann war. DaS Volk liebte ihn, und verlor ihn schweren Herzens. Aber es giebt tagtäglich tausend Andere, welche auch brave Männer sind, welche auch von anderen Menschen geliebt wer den, und welche ebenso schwer und noch schwerer zu leiden haben, und deren letzte Tage noch durch den trüben Gedanken an das trübe den Hinterbliebenen bevorste hende Schicksal verdüstert werden. Keine Zeitung zerfließt ihrethalben in Jammer und Thränen. Sind denn Kaiser und Könige, Prin zen und Fürsten aus anderem Stoffe ge macht, wie die übrigen Menschenkinder ? Nein, Blut ist Blut, und Muskeln sind Muskeln, ob sie einem Könige oder einem Bettler angehören, es ist genau derselbe Stoff, und in beiden Fällen ist die Empsindung die gleiche. Aber die Menschen haben sich daran gewöhnt, Monarchen oder sonst im Leben höher stehende Personen als etwas ganz Besonderes zu betrachten, als eine Art Halbgötter, welche man in Demuth und Unterwürsigkeit verehren muß. Diese Demuth und diese Unterwürfigkeit unter drückt allen Stolz und eS scheint fast alS ob die Menschen und die Völker nur ein zelner Personen halber da seien. Die Folge davon ist, daß die Völker wirklich als Nichts betrachtet werden. Man wird vergeblich nach einer Geschichte des deutschen Volkes, oder deS französi schen oder des englischen Volkes suchen. Aber man sindet eine Geschichte der deut schen Fürsten, der englischen Fürsten, der französischen Fürsten, gerade alS.ob die Weltgeschichte sich bloß um die Fürsten drehe, und als ob die Völker bloß dazu da seien, den Hintergrund zu bilden, auf welchem sich die Bilder Einzelner, welche der Zufall an jene Stelle geführt, bspie geln.
Es dünkt uns, es wäre doch ander Zeit, daß die Menschen ansingen, sich sei ber zu fühlen, und daß daS Wohl und Wehe der Völker in der Geschichte eine größere Rolle spiele, als das Wohl und Wehe einzelner hervorragender Personen. Unsere Zeitungen beschäftigen sich mit dem Jammer, welcher Friedrich und seine Familie betroffen, aber sie beschäftigen sich blutwenig mit der trüben Zukunft, welche dem deutschen Volke in Folge deS HinscheidenS'deS braven Friedrichs und deS Regierungsantritts deS ruppigen Wilhelms bevorsteht. Und daS kommt theilweise daher : Un ter dem Metternich'schen Regime, da sing der Mensch beim Baron an, unter dem Bismarck'schen fängt er beim Lieutenant an. Diejenigen, welche von Anderer Arbeit leben, gehen noch als so eine Art Halbmenschen mit, aber die Masse,' d. h. Diejenigen, welche arbeiten müssen, um leben zu können, die .Proletarier, das ist Plebs, um den kümmert man sich bloß dann, wenn man ihn als Kanonenfutter braucht. Und das ist in der Republik ebenso wie in der Monarchie. Da war kürzlich eine große Convention in St. Louis, da ist jetzt eine in Chicago. Eine oder die andere dieser Konventionen macht' den nächsten Präsidenten, aber diese Präsi dentenmacher sind lauter Leute, welche von Anderer Arbeit leben, und welche
von den Zeitungen in gleicher Weise wie ein europäischer Monarch in ihren aller gnädigsten Schutz genommen werden. - Wir möchten die Zeit erleben, in wel cher auch Derjenige, dessen Loos ein be scheidenes ist, ein Mensch im vollsten Sinne des Wortes ist. DraytnaHrlyten. O m 1 1 j ö 1 1 1 0 i c n Washington. 21. Juni. Stellen weise Regen, lühltr, darauf schönes Wet ter. Die Vlatform. Ch ica g o, 21. Juni. Heute Bor. mittag reichte in ber republikanischen Nationalconvention das Comite für die Pkatform seinen Bericht ein. Die Plat form spricht sich unzweideutig für den Schutzzoll auS, erklält sich für Abschaffung der Steuern aus Tabak und erklärt ferner, daß die Aushebung der Steuer aus Whisky einer Herabsetzung der Ein suhrzölle vorzuziehen sei. Die republikanische Nationalconvention. Chicago. 20. Juni. ES herrscht hite eine glühende Hitze. ConventShalle und HottlS sind die Schauplätze eines Bienenschwarms schwitzender Menschen. Aus allen LandeStheilen kam heute neuer Zuug. Bon Wttconfin kamen 1000 RuSk'Cohorton und von Michigan ebenso viele Alg,rTrabanten. Im Auditorium ist der gestrige Blumenschmuck heute durch neuen ersetzt worden und über der Platform ward eine Büste General Lo gan'S in Lebensgröße angebracht. Bor dem PlatformauSschuß erschienen heute auch die Prohibitionisten, welche den Mitgliedern die Unterstützung der Temperenzler versprachen, wenn der Convent eine Temperenzplanke in die Platform ausnehme. Betreffs der Tarif Planke hat das Comite einen UnterauS schuß eingesetzt. DieConvention wurde heute um 12Uhr 32 M. wieder zur Ordnung gerufen. Zu nächst wurde eine Reihe B'lchlüsse aus allen Theilen der Halle eingereicht, deren Befürwölter sie der Platform einverleibt iffen wollten. Die Resolutionen wurden an daS Platform'Comite verwiesen. Hammill von Colorado beantragte Btttagung bis Abend 6 Uhr, doch wurde der Antrag vom Vorsitzenden nicht entgegengenommen. Letzterer kündigte an. daß dal Comite für Beglaubigung? schreiben nicht vor L Uhr heute Abend zur Berichterstattung bereit sein würde, wor aus beschlossen wurde, den Bericht des Comite? für permanente Organisation entgegenzunehmen. Diese Comite un terbreitete einen Bericht, in welchem M. M. Estee von Californien als permanen ter Vorsitzer, ChaS. W. ChiSbee (Mich.). Mich. Grisfin (WiSc.). Wm. Ruell (Tenn.) und Lynch (Pennsylvania) alS Sekretäre, und eine Reihe Namen als HilsSSekretäre vorgeschlagen wurden. Der Bericht wurde angenommen. Ein Comite geleit, te den neuen Bor sitzenden. M. M. Estee. auf die Platform. Derselbe hielt eine kurze Ansprache. Mayor Röche von Chicago sprang nun aus die Platsorm und überreichte dem Vorsitzenden in längerer Rede einen Harn mer aus Silber und Gold. Er meinte, dieser Hammer bedeule. daß die republikanische Partei in gleicher Weise mit den Interessen des Kapitals
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25c. und der Arbeit identifizirt sei. (you don't say!) Er sei nicht von Silber allein, sondern vonGold und Silber, der doppel ten Basis unseres Geldes. V Damit nicht gerug. kam noch ein dkitter Hammer zum Borschein. Ein Herr E. W. Movtaomery von Galena. Jll.. hatte einen Hammer geschickt, welcher aus dem l m im. m . v w 1 voize eines PUtie gemayi wuroe, oer sich in der Gerberei GrantS in Galena, Jll.. befand und an dem Geant oft ge schrieben hatte. Auch dieser Hammer wurde unter all gimeinem Applaus entgegengenommen. Daraus berichtete daS Comite für Ge schÜstSttgeln und um 2 Uhr 15. Min. vertagte sich die Convention bi Abends 8 Uhr. ; In der Abendsttzung hob sich zuerst Welling von Maryland und legte eine Resolution vor, worin die republikanische Pattei ihre Sympathie süe hie deutsche Ration auSspricht und daS Ableben deS Kaisers Friedkilb bedauert. Welling hielt eine Ansprache zu Gun gen der Resolution, die Deutschen seien ein grobe Nation, die erste in Bezug aus Civilisation und seien stets der Union freundlich gesinnt gewesen. Harris von NordCarolina bemerkte, duk da Platform'Comite sich bereits auf folgenden Beschluß geeinigt habe : Wir drücken dem deutschen Volke un ser Beileid zu dem doppelten Verluste auS, den eS kürzlich erlitt durch daS Hin scheiden deS Mannes, unter dem die Ein heit Deutschlands hergestellt wurde, und den eS soeben erlitt durch daS Hinscheiden seines liberal gesinnten und friedlieben de SohneS. Letztere Resolution wurde angenom men. Daraus berichtlte daS Comite für Be glaubigungen und eine lange Debatte entstand über die Conteste innerhalb der Delegation von Virginien. ES wurden die Diflrikt.Delegaten der Wise Faktion und die Delegaten at large der Mahone Faktion zugelassen, und die Convention vertagte sich dann bis morgen. Erst Sitz, dann Ge ld. St. Paul. 20. Juni. Vor einiger Zeit bestieg Fred. Hardenberg in Min neapoliS einen Zug der St. Paul. Min neapoliö & Manitoba Bahn, um nach Wayzata zu fahren. Da alle Plätze be setzt waren und Hardenberg keinen Sitz erhalten konnte, weigerte er sich, dem Conducteur den Fahrpreis zu entrichten. Daraus ließ der Conducteur den Zug noch süns Meilen vor der nächsten Sta tion halten und warf Hardenberg mit Gewalt vom Zuge. Hardenberg ver klagte die Bahn, und heute gab der oberste Gerichtshof folgende Entschei dung ad : Der Kläger hatte ein Recht, die Bezahlung deS Fahrpreises zu ver weigern, da ein Passagier stets einen Sitz beanspruchen kann? selbst wenn eine Bahn einen viderrechtlich Mitfahrenden vom Zuge abseist, so hat dies nur an einer regelmäßigen Station zu geschehen. Frau ParsonS verhastet. Chicago. 20. Juni. Die Verhaf. tung der Frau Lucy ParsonS. Wittwe deS Hingerichteten Anarchisten ParsonS ist wieder ein Akt polizeidienerlicher Will kür. Die Frau war in einemBuggy an wel chemdaS lebensgroße Bild ihres Mannes angebracht war, durch die Stadt gefahren und hatte von dem Buggy aus . Circu lare. in welchem das Buch des Verstarb nen über Anarchismus empfohlen wird, ausgetheilt. AuS diesem Grunde wurde sie verhaft,?. OSissSnchriSeen. Angekommen in : QueenStown: .Arizona New York nach Liverpool. von London: .Allen' von New Pork nach Bremen passirte die Scilly Inseln.
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