Indiana Tribüne, Volume 11, Number 273, Indianapolis, Marion County, 19 June 1888 — Page 2

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Indiam Tribüne. Erscheint KigliH und Ssnnts.s. (?!c Ngltche .Dlbün' folet durch bett Xlger 12 w Cents Vr Woche, bi SonntafllvlribÜn" Ä Ctntl ct Woch. Bcibc infamsten 15 tcntl ober 65 5cntlpiRonat. Cer Poft lugefchiit in Oorausleiatluna 16 er 2dr. DffXet 140ö.dörOlantüt JsdianapoliS, Ind., 19. Juni 1888. Ein amerttsnisSeö vtschütz. Dem friedliebendsten und gemüthlich sten österreichischen Spießbürger mutz S doch jetzt meint ein Wiener Correspon dent' mit gelindem Grauen erfüllen, daß keine neue Steuer mehr eingeführt wird, (und solche Steuern sind ja jetzt an der Tagesordnung) von der nicht mindesten der Löwenantheil an das Graue Haus" d. h. das Gebäude des KriegsMinisteriums abgeführt wird. Alles fressen die Soldaten, die Zeug Käufer, und es ist gar kein Ende abzusehen als in den Zukunftsschlachten an der Weichsel und am Vug. Inzwischen fährt das Habsburgerreich auch sonst fort, seine Kräfte gründlich zu sammeln, und es ist nur eine Episode in der stillen, geheimen, aber allgemeinen Mobilma chung, daß sämmtliche galizischen Negi menter, die bislang im Innern der V!onarchie lagen, demnächst an die russischen Grenze geworfen werden, ein Vorgang, den man in der modernen militärischen Sprache eine kleine Dislokation" nennt. Es wird mit den galizischen Regimentern nicht sein Verwenden haben. Um sich zu vergewissern, daß es in Galizien gul steht, bereifen auch reichsdeutsche Generalstabsofsiciere, zwar nicht amtlich", aber von der österreichischen Eorpscommanden unterstützt und mit Vollmachten versehen, die galizischen Festungen seit Walderfee's Besuch, ein neuer Beweis der Intimität der Heeresleitungen von Oesterreich und Deutschland, denn selbst unter gut befreundeten Mächten ist es nicht eben üblich, daß die eine die Ossicire der andern in ihren Festungen duldet und da Inspektionen vornehmen läßt. Als ein sehr interessantes Detail, wie die Rüstungen und anderweitigen militärischen Vorbereitungen in Oesterreich vorwärts schreiten, lassen sich dann noch die Versuche anführen, die im Wiener Arsenal mit einem neuen Zerstörungswerkzeug gemacht werden. Es ist das die Generalmitrailleuse, welche der amerikanische Elektrotechniker Hiram Marim dem Kriegsministenum angeboten hat, und die Experimente weniger Wochen hatten das Ergebniß, daß das Geschütz sofort angekauft und vorläusig 30 Stück davon bestellt wurden. Und wenn sich nachtraglich Mängel herausstellen, so hat man es hier nach den Erzählungen der Artillerieofsiciere und der Fachblätler mit einer der sensationellen Ersindungen der Waffentcchnik zu thun. Diese Mitrailleufe gibt nämlich nicht weniger als 600 Schüsse in der Stunde ab, jeder Rückstoß wird als Kraft benutzt, um den nächsten Schuß abzugeben, und ein Erbübel aller gegenwärtigen Kanonen, die übermäßige Erhitzung des Rohres schon nach verhältnißmäßiA wenigen Schüssen, wird durch einen sinnreichen Kühlapparat beseitigt, der zugleich die Verblciung des Laufes verhindert. Die Herren vom Militär, denen Marim selber seine Erfindung vorführte, wissen nicht, wag sie mehr bewundern sollen, daö fabel haft rapide, ununterbrochene Feuer oder die Treffsicherheit der Geschützes. Mit leichten Handbewegungen wurde es von Marim dirigirt, der Ersinder schoß auf 600 Schritte beliebige Linien in die Scheibenplanke, und verblüffte zu guterletzt seine Zuschauer mit dem nicht ganz unamerikanischen Scherze, binnen wemgen Sekunden und schneller, als man eS schreiben könnte, seinen Namen in großen Buchstaben in die Scheibe hineinzuschießen eine neue Form von Reklameplakat. V der franzosischen Mitrail, leuse unterscheidet sich die Gewehr-Mi-trailleuse, System Marim, dadurch, daß sie nur einen Gewehrlauf besitzt, der jedoch seine kleinen, scharfen Spitzkugeln mit solcher Geschwindigkeit nacheinander hinausschleudert, daß man behauptet, die erforderliche Bedienungsmannschaft von hxti Mann werde mit einem einzigen Geschütz im Stande sein, drei Bataillone aufzuhalten: in regelrechten Linien würde die feindliche Truppe abgemäht werden. Mag sein, daß man sich da etwas über triebenen Hoffnungen hingibt, wie denn auch die napoleonischen Mitrailleusen Wunder zu thun versprachen, und schließlich nicht viel mehr leisteten, als daß sie durch ihr heimtückisches Geräusch bei der Arbeit die deutschen Soldaten spring?.iftig machten. Thatsache ist, daß unser onst unglaublich vorsichtiges und sparsames Kriegsministerium die Erfindung annahm und die schleunige Lieferung von 0 Stück von der Marim Gun Company" in London verlangte. Der einjige Staat, der dieses Geschütz derzeit außerdem noch besitzt, ist England. Sollte sich also Herr Marim, was in solchen Fällen gewöhnlich ausbedungen wird, verpflichtet haben, seine Erfindung nicht weiter zu verkaufen, so würde Oesterreich jetzt unter allen Mächten des europäischen Continents nicht nur die anerkannt bei weitem besten Kanonen, seine Uchatius-Geschiree, sondern auch eine Mitrailleus? besitzen, die dasdenkbar schauderhafteste an Menschenverrnchtuna leistet. Aus welchem humanen Grunde das österrelchljche OssiciercorpS Nicht umhin kann, über die Einführung der Marim'fchen Waffe tief befriedigt zu fein. Obsternte in alifornken. Die Obstzüchter Ealisorniens haben ein Eircular erlassen, dem wir folgenden Passus von allgemeinem Interesse entnehmen: Der kalifornische Sommer ist jetzt weit genug vorgeschritten, um uns in den Stand zu setzen, mH Sicherbeit die Aussichten für dle beoorjtehenoe )JD)U ernte festzustellen. Die Pfirsich. ernte wird wohl sehr groß sein und die Früchte gut. Die A e p f e l ernte wird ebenfalls aut sein ; die Aepfelbäume Kaden in diesem IHabre nicht so viel von der

kätdli odltli-'.vtte zü leiden, wie tn freyeren Jahrein Die A p t i k o s e n bäume werden eine gute Durchschnittsernte liefern ; in einzelnen Gegenden ist die Ernte gering, in anderen aber sehr groß; allerdings wird die Aprikosenernte gegen die vorjährige zurückstehen, doch muß dabei berücksichtigt werden, daß die letztere eine gan; riesige war. Die Rosinenernte wird ausgezeichnet sein ; in manchen Gegenden sind die Beeren bereits größer als Erbsen, und die Reben tragen dabei dickes Laub, welches die Trauben davor bewahrt, durch die Sonne zu leiden. Viele der Weintrauben werden getrocknet und im Osten als Kormthen verkauft. Gegenwärtig sind von Fruchttrocknern und ruchteinmachern noch weniae Eontracte mit den Obstbauern abgeschlossen, da letztere noch Preise sordeVn, welche den ersteren zu hoch ericyelnen; vocy glauben wir, daß die Obstzüchtn sich binnen Kuem zu niedrigeren Preisen bequemen werden. Die Pflaumenbäume werden einen guten Ertrag liesern. und die Zwetschgenbaume eme Durchschnittsernte. Von getrockneten Früchten der vorjährigen Ernte sind gegenwärtig noch ziemlich viel Aepsel und Pflaumen vorräthig, Aprikosen und Pfirsiche aber nicht vorhanden. Das Trocknen der Aprikosen beginnt in diesem Jahre in der zweiten Hälfte des Juni und das der Pfirsiche um die Mute des Juli. Die Rosinen-Verpackung wlrl Anfang September beginnen. vom merteanisHen ongreh. (.mnania" t Meir.) Der Congreß hat seine Sitzungd Periode geschlossen, ohne die dem Lande von ihm aufgebürdete Calamitat der Stiergefechte, dem allgemeinen Wunsche Rechnung tragend, durch ein Dekret, daö c c t rr . oieieiven vervlerer, wieoer aus oer iueii tu schaffen. Diese Angelegenheit, sowie oie Papierzolle, wurden gar nicht berührt. Der Congreß hat nur das Budget für daS neueste Finanzjahr von 1887 1888 genehmigt. Das einzige Gesetz von Wlchtkgkelt, welches dieser gesetzgebende Körper, dessen Mandat im September erlischt, erlassen hat, ist das, welches den obligatorischen, unentgelelichen und ausschließlich vom Staate beaufsichtigten Elementar-Unterricht ein führt. Um nun auf die Stiergefechte zurückzukommen, so erwartete man, daß, indem das Stiergefecht-Fieber im Abnehmen begriffen ist, und der gesunde Menschenverstand nach und nach wieder in seine alten Rechte tritt, nun wohl auch der Augenblick gekommen wäre, daß die Vätnr des Landes" dem Unfug der Stiergefechte ein für allemal den Garaus machen würden, zumal ihnen einige Staatsgesetzgebungen mit gutem Beispiel vorangegangen waren. Leider ist diese Erwartung nicht in Erfüllung gegangen. Es ist immerhin eine Thatsache, daß die bessere Gesellschaft den noch verbleibenden Rest des Unfugs der Stiergefechte zu allen Teufeln wünscht, obgleich Viele der Ansicht sind, daß die Verminderung des seit Monaten in so hohem Grade herrschenden Toroficbers nur darin ihren Grund habe, weil das mericanische Publikum den Reiz der Neuheit liebe, welcher den jetzt auf das gewöhnliche 9!iveau herabgegangenen Stiergesechten abgeht, und daher diese nichts Anziehendes mehr bieten, um Sensation zu erregen. Sei dem wie ihm wolle, es ist immer ein Gewinn, daß das hochgradige Fieber bedeutend herabgegangen ist. Eine andere Frage tritt nun zunächst heran: auf welche Weise der angerichtete Schaden und das greifbare Unheil wieder qutzumachen ist, eine Frage, die bei Äeitem schmieriger zu lösen ist, als der Verkauf der alten Balken und Bretter der Redondele", der uns sehr wenig Sorge macht, jedoch aller Wahrscheinlichkeit nach die Ursache war, daß der Congreß noch nichts in der Sache gethan hat. Wir treffen da zuvörderst auf eine ziemlich verwahrloste und lasterhafte Schuljugend, die, im Redondel herangebildet, die Verzweiflung der Lehrer ausmacht und aller cioilisatorischen Bemühungen spottet. Die Klagen über Rohheit und Verbummelung, Folgen dieses Sports, bilden das stehende Thema der Berichte der verschiedenen Lehrer und Lehrerinnen an die ehrenwerthe Municipalität. Wie soll der so sehnlichst herbeigewünschte, im Congreß eingehend studirte obligatorische Schulbesuch mit der hohen Schule" der Stiergefcchte im Einklang zu bringen sein? Man sollte glauben, wenn eS sich um die Zukunft Mexicos handelt, die lediglich in der Volkserziehung und im Schulunterricht wurzelt, so müßten die miserablen Geld- und Sonder-Jnteressen in vierte und fünfte Linie zurücktreten. in psychologisches Räthsel. Ein Kind an Alter und Aussehen, ein abgefeimter Verbrecher seinen Thaten nach, als solch' ein Räthsel der Natur stellt sich der I4jährige Andrew H. Harvard da. her f?in,m ?!?n,n si " - - y r -w -w i WVV i ständniß zufolge, daö Feuer angelegt' yal, eicyes am i. Februar ds. ZS. das große Geschäftshaus von BarneS, Hengerer fc Co. in Buffalo. R- Y., in Rui. nen legte, Hunderte von Menschenleben gefährdete und einen Schaden von einer Million Dollars verursachte. Nachsucht war das Motiv der That. Man hatte ihm, der in diesem Geschäft als Bote angestellt war, die Betheiligung an einem sür diesen Tag angesetzten Begräbnisse verweigert, da legte er denn im Aerger hierüber das Haus in Asche und als er fand, daß Niemand dabei verunglückt war, da machte er sich nicht die gering sten Gewissensbisse über seine Frevelthat. Er verblieb als unverdächtig im Geschäft und versuchte sich, seiner eigenen Angabe nach, in dessen neuem Heim noch zweimal als Brandstifter, das eine Mal trat er die züngelnde Flamme wieder aus, das andere Mal erlosch sie von selbst. Vermuthlich hatte er beide Male zu Tadel Veranlassung gegeben und suchte sich dafür auf seine Weife zu reoanchiren. Außerdem unterschlug und stahl erder Firma gehöriges Geld und eignete sich zuletzt eine Uhr aus dem Geschäft an, deren Besitz er zu Haufe mittels eines gefälschten Zettels, als ein Geschenk seiner Principale erklärte. ES schaudert Einem formlich, einen Blick in eine solch eräfcltä verunstaltete

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Mnderfeele thun zu mssssen. ÄttvrecycN aus Nachsucht sind allerdings häusig schon von Bindern verübt worden, sie lassen sich am Ende durch plötzliche Gefühlsaufwallungen erklären; man muß ja dabei annehmen, daß die Thäter von der Strafbarkeit ihrer Thaten nur eine unklare Vorstellung haben und sic von andern möglichen Folgen dieser, die das Verbrechen verschlimmern, gar nichts träumen lassen. Im vorliegenden Falle aber sah der Knabe mit eigenen Augen, daß die Hunderte von Insassen des brennenden Gebäudes sich nur mit knapper Noth aus den Flammen retten konnten und er horte später, welch' enormen Schaden seine Brandlegung angerichtet hatte; trotzdem versuchte er später noch zweimal dasselbe Verbrechen zu begehen, das ihm noch einmal geglückt wäre, wenn der von ihm enzündete Brand nicht von selbst erloschen wäre. Daß seine Aussagen hierüber auf Wahrheit beru hen, hat sich jetzt ergeben, man hatte im Geschäft seinerzeit die Spuren die ser Brandlegung entdeckt und in Folge hiervon eine eingreifende Veränderung der Angestellten in dem betreffenden Departement vorgenommen, unter denen mau den Brandstifter vermuthete. Also auch die Entlassung einer Anzahl zuverlässiger Arbeiter fällt dem jugend lichen Verbrecher zu Last. Seine Diebstähle und Gaunereien blieben unentdeckt, bis die Veseiteschaffung der Uhr zum Verräther an ihm wurde. Da gestand er Alles. Oom Jnianv e. Wegen eines sonderbaren DisbstahlS ist in Orange, N. I., eine lte Frau verkästet worden. Sie hatte bei Nacht und Nebel einen Theil des Straßenpflasters aufgerissen und die so gewonnenen Steine benutzt, um ihren Keller damit zu pflastern. Als RoScoe Conkling aus dem VundeSfenat austrat, hatte er Kl50,00v Schulden. Bei seinem Tode hinterließ er ein Vermögen von $800,, 000. Er muß also in den sieben Jäh ren, seitdem er. sich von dem politischen treiben zurückzog, eine außerordentlich lohnende Praxis gehabt haben. In Newark, N. I., bat sich ber 40jährige Vertreter der I. & M. Schaefer BrewingCo., Edward Bernard, ein jovialer, allgemein beliebter Mann ans noch nicht aufgeklärter Ursache erschössen. Er hinterließ seiner Frau einen Brief, in welchem er Verzeihung für seine That erfleht, aber kein Motiv für dieselbe angibt. Gelyncht wurde in einem Walde nahe Ellerville, Fla., der Farbige Dennis Williams, welcher kürzlich auf den Superintendenten McCormack aeschössen und denselben schwer verwundet hatte. Dle Farbigen' der Umgebung sind über die an ihrem Rassengenossen vorgenommene Lynchjustiz höchlichst auf gebracht und haben beschlossen, seinen Tod ;iu rächen. D e m G e f ä n q n i f s e entsprungen ist in Anamö'a, Ja.. Anna L. Hower, indem sie eine Eiseustange durchsägte, sich mittels ihrer Betttücher zum Fenster herabließ und die Gefängnißmauer überkletterte. Sie war vor fünf Jahren wegen MordeS im zweiten Gre zu achtzehnjähriger Zuchthausstrafe verurtheilt worden. In Macon, Georgta, er schien dieser Tage, zum Erstaunen aller Leser, aber unbemerkt von den Eigenthümern, an der Spitze der Leitartikel seite der streng demokratischen News" in Fettschrift die Zeile : Das leitende republikanische' Blatt." Die Eigenthümcr wurden erst aufmerksam daraus, als haufenweise Abbestellungen eingingen. Es stellte sich heraus, daß die Zeile von einem rachsüchtigen Setzer in's Blatt geschmuggelt war. ?!eue Ueberschmem münzen werden sowohl aus dem nordwestlichen wie nordöstlichen Minnesota gemeldet. In Erookston stand den letzten Nachrich ten zufolge der Red Lake-Fluß bis an die Brücken, und 65 Familien waren gezwungen gewesen, zum Theil mit Hinterlafsung ihrer ganzen Habe, aus ihren Häusern zu flüchten. Der St. LouiS Fluß ist gleichfalls noch im Steigen be griffen und hat die Brücke zwischen der Nord-Pacisic -Junction und Thomson fcrtqerissem. Aus ElPaso wird gemeldet, daß die Mormonen im Staat Chihuahua 400,000 Acker Land für $500,000 angekauft haben. Das Land bildet ungefähr ein Drittel der DorralitoS-Schenkung, welche vor noch nicht langer Zeit für ö300,MZ von Solon HumphreyS und anderen New Vorker Kapitalisten angekauft wurde. Es soll dort eine Mo? -nonen-Kolonie gegründet werden. Ein Wechselblatt erinnert oaran, daß General Phil. Sheridan, wag beinahe in Vergessenheit gerathen ist, auch den Titel voetor zur! zu führen berechtigt ist.. Während er im deut schen Hauptquartier den deutsch-französi-5)tn Krieg mitmachte, wurde er von der Universität in Eoanston, Ind., meuch lingg zum Doktor, uonvris cvusa, ge macht. Für Anoere gestorben ist in Norfolk in Nebraska der junge Guy 'UZashburn. Ein Mann Namens E. M. Martin und eine Frau Herman Gerecke machten eine Vootfahrt auf dem Elkhorn Fluß, und ihr Boot schlug um. Wash burn, der sah, daß sie selbst sich nicht ret ten konnten, sprang in'ö Wasser und örachte sie glücklich an eine seichte Stelle, ,on wo sie watend das Ufer erreichen konnten,' war aber davon selbst so erschöpft, 'daß ihn die heftige Strömung fortriß, und er selbst ertrank. Er war der einzige Sohn deS Quartiermeisters L. C. Washburn. Die unglückseligen Gericht-fltz-Kämpfe haben in Kansas wieder neue Opfer gefordert. In dem nahezu in der südwestlichen Ecke des Staates gelegenen County Stevens streiten sich die etwa zwei Meilen von einander belegenen Orte Hughton und Woodsdale um den Ge richtssitz. Darüber wurde in Hughton ber Hilfssheriff N. L. JoneS, ein Woodsdaler, erschossen, und zur Vergel tung ritten der Constabler von WoodS dale und ein anderer Beamter nach Hugh ton und versuchten den Marschall Sam Robinson uny den LlrWenten des

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Countpüths, I. B. Ehamverlam, , zu ermorden. In dem sich entspinnenden Kampfe wurde ein Mann schwer verwundet. In Massachusetts war eine Frau ihrem Manne davongelaufen und batte auf Ehescheidung geklagt. Er eroot sich, wenn sie zu ihm zurückkehre, einen nach seinem Tode fällig werdenden Wechsel sür $5000 in den Händen einer dritten Person für sie zu hinterlegen. Sie willigte ein und kehrte zurück. Bald nachher starb er. Der NachlassenschaftsVerwalter weiaerte sich, den Wechsel zu zahlen, und sie klagte. Jener machte geltend, es liege für die Wechselforderung keine gesetzlich giltige Gegenleistung vor. Das Zurückkehren der Gattin zum Gatten und das Zusammenleben mit diesem stelle keine solche vor. Dazu sei die Gattin ohnehin verpflichtet gewesen. Die Rückkehr der Gattin in das eheliche Verbältnitz könne kein Gegenstand des Handels sein. Dieser Ansicht schloß sich die Mehrheit der Richter ' (vier) an. Die Minderheit (drei) war der Ansicht, die Frau habe guten Grrmd zur Ehescheidung gehabt und hätte nicht zurückzukeh? ren brauchen. Es liege daher allerdings eine Gegenleistung vor und der Wechsel sei giltig. Von dem höchsten GerichtsHofe von New )ork ist ein ähnlicher Fall umgekehrt entschieden worden. In einem von Italienern bewohnten Tenementhause an der Greenestraße in New Fork spielte sich dieser Tage eine Scene ab, wie solche gerade unter den heißblütigen Söhnen Italiens nicht selten vorkommen. Der 30jährige Philipp Guastoni schoß vier Mal auf Frau Louisa Marri. Er hatte auf ihr Herz gezielt, traf sie aber in die Seite. Dann jagte er sich selbst eine Kugel durch den Kopf und fiel todt an ihrer Seite nieder. Frau Marri wurde nach dem St. VincentskHospital geschasst; aus dem Wege nach dort trafen sie Enrico Marri, den Gatten der Frau, der in seinem Grocerv-Wagen nach Hause fuhr und nun sofort seiner Frau nach dem Hospital folgte. Im Hospital gab Frau Marri an, Guastoni habe den ersten Schuß abgefeuert, nachdem er die Thür ihres Schlafzimmers erbrochen habe. Dann habe er sich ihr rasch genähert und bei jedem Schritt einen Schuß abgefeuert. Sie habe erkannt, daß Guastoni sie tödten wolle und svi, sich todt stellend, auf das Bett zurückgesunken. Am Fuß ihres Bettes habe sich Guastoni dann eine Kugel in's Hirn gejagt. Guastoni hatte die That im Liebesmahnsinn voll bracht ; vor drei Monaten hatte er gedroht, daß, wenn er Frau Marri nicht besitzen könne, Niemand sie besitzen solle. Im Januar 1886 starb in New York Joseph Lazensky, ein Mitglied der Manhattan Loge" No. 1165 des Ordens der Nitter und Damen der Ehre". Nach den Regulativen dieses Orden sollen an die Erben eines verstordenen Mitgliedes $2000 ausbezahlt werden. Als die Wittwe Maria Lazensky sich um Auszahlung dieses Geldes bewarb, wurde sie jedoch abgewiesen, weil ihr Mann mit seinen Beiträgen im Rückstände gewesen sei. Sie verklagte da rauf die Supreme Loge dieses Ordens auf Zahlung des Sterbegeldes. Die Beklagten veranlaßten dann die Verlegung des Processes nach dem Bundeskreiögericht, da der Orden in Missouri lnkorporirt ist. Eine vor Richter Wheeler durchgeführte Verhandlung endete mit einem Verdict für den vollen Betrag der Klägerin. Auf Grund einer Appellation entschied jedoch Richter Lacombe, daß die Angelegenheit nicht vor das Bundesgericht gehöre, und verwies sie wieder an die Eity Court in New tyoxt zurück. Die zweite Verhandlung des Processes fand nunmehr statt. Die Loge machte, wie schon früher, geltend, daß Lazensky mit der Bezahlung seines Asseßments im Rückstände gewesen sei und daß daher seine Erben keinen Anspruch auf daS Sterbegeld hätten; trotzdem sprach die Jury auch diesmal der Klägerin die geforderte Summe voll zu. vom Auslande. Eine fürchterliche Feueröbrunst legte am 30. Mai das große Sei denwaarenlager von Garrould in Edgewäre Road in London in Asche. Es kamen dabei fünf Gehilfinnen um's Leben, vier andere wurden lebensgefährlich verletzt ; der Schaden an Eigenthum wird auf 60,V00 Pf. geschätzt. Morgens kurz nach 6 Uhr ward das Feuer bemerkt; der Wächter benachrichtigte die vorüber gehenden Arbeiter und Polizisten; letz tere liefen nach den Feuerstationen sie waren verschlossen. Die Rettungsschläuche blieben daher aus, und doch konnten nur sie allein Hilfe leisten, denn die Gehilfinnen schliefen auf dem obersten Stockwerk zusammen mit sechs Mägden. Bald auch erschienen sie jammernd und die Hände ringend an den Fenstern ; eine derselben sprang herunter, als ihr vier Männer ein Segeltuch aufhielten, schlug aber auf ein Drahtgeflecht und lange schwer beschädigt an; eine andere siel beim Sprunge durch ein Dach mit Oberlicht und erlitt . lebensgefährliche Verwundungen ; eine dritte erreichte glücklich die Sprossen einer bereitgehaltenen Leiter, während eine vierte vom Rauch überwältigt ward, als sie den Fuß darauf setzen wollte. Die Haushälterin hatte eine Nichte zum Besuche, die vom Lande gekommen war, um heute einer Hochzeit beizuwohnen, beide wurden verkohlt aufgefunden. Im Anfang, als die Treppe noch unversehrt waraelang es der ersten Kleidermacherin, der Kranzösin Chouard, durch kaltblütiges Zureden mehrere Gehilsinnen zu bewegen,, ihr langsam die Treppe hinunter zu folgen; zwei derselben erinnerten sich aber plötzlich ihrer unter dem Kopfkissen gelassenen Uhren, eilten wieder hinauf und kamen um, während die übrigen entwischten. Wo blieben Rettungsschläuche und Leiter? ES besteht die lacherliche Bestimmung, daß deren Bedienstete während der Sommer monate um 6 Uhr morgens nach . Hause nehen. Es war grade 6 Uhr, als der Brand ausbrach! Sie Tag und Nacht zu beschäftigen, würde 10,000 L. '.Mehrausgaben verursachen, und das scheint die arme Stadt London nicht aufbringen zu können. ' " . E i n e 'g r o ß e ? e A n z a h l ch i nesischer Piraten hat das am 24. April in der Meerenge von Formosa, welche daS Chinesische Meer mit, dem Mur von

Äörca vttotttdct, gischeitcrte (5ch:js a:i Pablo angegriffen. Der Ueberfall ge schah nächtlicher Weile.. Eine furchtbare Venvirrung auf dem attaquirten' Schiffe war die Folge. Endlich vermochten sich die Angegriffenen halbwegs in Vertheidigungszustand zu setzen. Mannschaft und Passagiere vertheidigten sich mit Säbeln und Schußwaffen gegen die eindringenden Piraten. Cs war ein mörderisches Ringen zum Entsetzen der in den Kabinen eingesperrten Greise, Frauen und Kinder, die durch ihr Jammern das Furchtbare der Situation noch

erhöhten. Schon wendete sich der heie , Kampf zu Ungunsten der Weißen, da die Piraten das Schiff an verschiedenen Seiten anzündeten, welches nun auch zu sinken begann. Da hatte der Maschinist des San Pablo" einen rettenden Einfall. Er entlud aus einem Schlauch auf die Piraten Ströme siedenden Wassers. Diesem furchtbaren Angriffe vermochten die Seeräuber nicht Stand zu halten; sie ergriffen nun eiligst die Flucht. In sieberhafter Hast flüchteten nunmehr auch die Mannschaft und die Passagiere aus dem brennenden und langsam sinkenden Schiffe. Es gelang ihnen auch unter entsetzlichen Mühsalen mittels Booten das Gestade zu erreichen. Nur die nackten Menschenleben und die Postgeldbeutel konnten in Sicherheit gebracht werden. Alle übrige Habe mußte auf dem Schiffe zurückgelassen merden. Als die Piraten das Schiff schon verlassen hatten, kehrten sie abermals zurück und plünderten das rauchende Wrack vollständig. Dieser Tage ist in einem obskuren Spital in London eine Frau aestorbeu, welche seit Jahrzehnten im Justizpalast eine wohlbekannte Figur war und den Richtern mit ihrer scharfen Zunge und ihrer Kaltblütigkeit viel zu schaffen gab. Miß Fray war vor etlichen dreißig Jahren Zofe der Gräsin von Zetland, welche glaubte, Anlaß zur Eifersucht auf ihre Dienerin zu haben. Sie entließ .sie ihres Dienstes ohne den Grund anzugeben und ohne Zeugniß. Miß Fray strengte einen Proceß gegen die Gräfin an, der durch alle Instanzen ging. Im Haus der Lords plädirte sie 21 Tage lang. Alles umsonst. Die streitsüchtige Er-Zofe erschien gleich wieder vor Gericht; ihre Eltern, welche in Wales ein kleines Landgütchen bewirthschafften, waren gestorben und sie beanspruchte den Besitz in einem Rechtsstreit, der Jahre andauerte, obschon sie als Beweismittel nur einige Stune und eine Handvoll Erde vorlegen konnte. Später erwarb sie sich ein bedeutendes Einkam men als Fürsprecherin", natürlich in indirecter Weise, indem sie als Freundin des oder der Beklagten oder des Klägers 'das Recht beanspruchte, zu souffliren. In dieser Eigenschaft kam sie öfters in Conflict mit den Richtern, doch ist ihr nie etwas Schlimmes passirt, außer daß einmal einer der Vorsitzenden Richter ihr Betragen als ungentlemanly" charakterisirte. So oft Eifenbahnunfälle oder Ruhestörungen im Lande vorkamen, spürte sie die Betroffenen auf und rieth ihnen an, den Rechtsweg zu betreten. Man konnte der hagern, in antike Spitzen gehüllten Frau, die mit gewaltigen Schritten dahereilte und die in der City obligate schwarze Aktentasche trug, aiisehen, daß sie eine stürmische Geschichte hinterm Rücken hatte. In unserer Zeit derBa? terien" nimmt es schon kein Wunder mehr, wenn sich wieder eine Krankheit als Infektionskrankheit entpuppt, welche die Wirkung eines winzigen mikroskopischen Lebewesens ist. Diesmal ist eö die epidemische Genickstarre, eine der gefürchtetsten Krankheiten, die den Men schen befallen kann. Sie führt fast in der Hälfte der Fälle zu einem plötzlichen oder schnellen Tode. Ihre anatomische Grundlage ist eine akute eitrige Entzündung der weichen Gehirn-und Rückenmarkst)äute. Das epidemische wie da? endemische Auftreten der Genickstarre, z. B. in Arbeitshäusern, Kasernen und dergleichen, haben seit längerer Zeit die Vermuthung nahegelegt, daß die Krankheit infektiö,er Natur ist. Vor Kurzem aber ist es erst zwei Turiner Forschern, den Professoren Pio Foa und Guido BordonirUffreduzzi gelungen, den eig.entlichen Krankheitserreger in einem Mikro Organismus zu entdecken, den sie ,,MeningococcuS genannt haben. Denn stets hat sich dieser. Vacillus auS dem Flüssigkeitserguß in die Gehirnhäute nach der bekannten Vakterienkultur züchten lassen. Er zeigt große Aehnlichkeit mit dem Erreger der Lungenentzündnng, die ja auch thatsächlich oft mit der Genickstarre verbunden ist. Die genannten Forscher haben ihre Entdeckung auch sofort praktisch zu verwerthen gesucht, indem sie, nach Art der Pasteur'schen Schutzimpfungen gegen die HundSwuth, Verfuchsthieren, die fchon einmal von der ihnen künstlich beigebrachten Genickstarre befallen waren und sie überwunden hatten, Kulturen des Meningococcus einimpften, und der Versuch hatte einen befriedigenden Erfolg, da sich die Thiere gefeit gegen das Gift der Genickstarre zeigten. Die Thiere vertrugen sogar die Einimpfung von veraiftetem Blut, das einem an der Genickstarre gestorbenen Kaninchen entnommen war, während die Kontrolthiere, an denen keine Schutzimpfung gemacht wor den war, bei Einimpfung dieses VluteS schnell zu Grunde gingen. Es steht zu boffen, daß die Methode der Schuytmpfung bald so modiflirt und vervoll kommnct werden wird, daß sie auch für di: L?!?kche Verwendung finden kann. 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.AuguAaontS MBURGe '25MARK. ,,. ZKMiW. TEy?FEN gegen Nnvcrdanlichkcit. Llchtkges Zeugniß. Mehrere Monate litt U an Unverdau. lichkeit, die mir vicle Beschwerden machte und roUständiae Ar?kti:losigkeit Itxitx führte. Auf Anratben einige? Freunde . machte ich einen Versuch mit Dr. August i König'S Hamburger Troxfcn und uachtem ich dieselben regelmäßig eine Zeitlang ein genommen hatte, war ich wieder gesund. H. Me?cr, Herausgeber Ut Journals, Bloomington, 311. CcUic letzte Zuflucht. Seit längerer Zeit litt ich an Unverdau. lichkeit, die keinem der vielen angewandten Mittel weichen wollte, bis ich eine Zuflucht ZÄ Dr. August König'S Hamburger Tropfen nahm. Diese ausgezeichnete Me5t na stellte mich in kurzer Zeit wieder her. Chnstian Le?he, 2016 OrleanS-Su Lal timore, Md. Oedraucht sie siets. Schon seit vielen Jahren sind Dr. Vuz. König'S Hamburger Trorsen bei mir stetS im Hause zu ßndeu. Sie erweisen sich als ein ani vorzügliches Mittel gegen Un?n daulichreit. Ich gebrauche nie envaö ante dereS, sie sind auf'S Wärmste zu empfehle. Jatob Walte, Reading, Pa. Empfehlen sich von selbst. Mit Vergnügen kann ich bestätigen, dag Dr. August Äonig'S Hamburger Trorfen ' meine Frau von einem Magenleiden befreit haben, welche? ihr seit längerer Zeit viel ,u schaffen machte. Peter Gortner, Oak land, Md. In allen Apotheken ,u haben SO Xcnt die Flasche. TEE CHiELES JL T0GELES CO.. MlECn. 21 SSTSSC!IErsJI? Cures Remotes Tan. Cunburn. Sti s ' "i? Beo Stlngs, Mos 2 l'-nitltnnnrflll w - Inct PJt. I PISPLZS, BLOTCnEs ' Humors, Eirth-mark-, and ererr sonaof akln blemisbes. txMitively eored oa tho moet delicato tkln witbout l4avin scar, by Hop bl Titansinn t. Prioe 25cts., COcts. nd $1. At drurirists er by roalL Tho HopPill JSva.fe Co., New Ixmdon, Cona. Iittle II od Pilla sor Bick.-heriar.' ,fi. dvEDermi. bilioufliieaaaiid constipatioahave noequaL 25a. I aNeit ÄpotSeftn , baden. UAKO 52 o Den einzigen Zweez V Vannestraft vollständig drrzust?Oen, Oa OefilecfctSfranfbtüea sicher und dauernd in i iinl selbst fcfcttnbar uneeilbarrn -snfpen' Keilen, ferner, enaue AufNrnna über! Mannbirkeit! Weiblichkeit ! vbe ! binden i quisle derselben und beilung, zeigt da e, . Ll ..' A VI. . . jX virzrne ?uo? xer r!lvngsnuier. i ust., 250 Enten mit za! lreite lebens 1 treuen Bildern. Wird tn deutscher Srracke gegen Einsendung ron 25 Cents tn Post! 7, dnffe: ItkNI.lntltt.1H Clin. I .tamvs. soraiam rervackt. tret versandt. . u ton trine. nane Broadway, ew Tort, l N.T. In Indianapolis. Ind.. beim Buch, l Händler u. Kejlex, 29 Sud Vel&wzre üU iXTST TVO V7öTV IDsiBse 2 fflt tlt Gallon 1888. A. Gaylor, Oifi: -40 Nord Wet Str. teurem 49. Indianapolis WATER COMPANY 23 Süd Vennsvlvaniagr. liefert ausgezeichnetes Waffer zum Trin ken, Kochen, Waschen, Baden, für Hydrau lische Elevators, Maschinen und Motore, sowie zum Feuerschutz. Kosten äußerer deutlich mäßig. Thomas A.. Morris, Präsident. .rjaseTr jra? .T'-'Tjt'A tmy ?. x -1 fr V ? i i ' i 1 1 it. YM nrr, n , m THE LADIES' FAVORITE. NtVixv uui ux uuuLn, If you dcslre to purchase a sewin macblne, ask ouraRrent at your place for terms and .Moa If voii cannot find nur atrctir. write irret to nearest address to you beiow ns raed. NEW HOME 5OTG HACHSNE WM . . - UNION SQUARLN- Callas. I Ll ATI ANTA siA TEX. st louis, mo. fj rr,,I Ct.rJ T'snnrptci;coct Eoentui für Jndianaxoli: fiaisrt Pfleger, 172 Oft Washington Straße. Yiogpank nnd wh Deutsche Buch - Handlung ! Zlr,s 1 Octd Nlabamakr. Vkftellungen und Vdoanemeutt ans alle im In und Zlutlande erschemeude Vücher und Zeitschriften werden aogrnommen und prompt abgeliefert. Hu uud Verkauf alter Vücher. Socialistische Littratur.

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