Indiana Tribüne, Volume 11, Number 272, Indianapolis, Marion County, 18 June 1888 — Page 2

-" t-T- fcfc, . -" Zndiöna Tribüne. Erscheint Kigtich Nd SsNNtSgS. ie tägliche .Tlidün folct durch de räger 12 CcntC pci Woche, bt SonntagCTridün Ü Cent xr Woche. Bctbc ,samm,n 15 ent ober Cents petRonat, P? PA jugeschtckt t vorauldezahlung 6 per Jahr. Office: 140 O. cHarvlandvr. Indianapolis, Ind., 18 Juni 1883. Vlutiger Streit im Postwagen. (kin grimmiger. Kampf zwischen zwei im Eisenbahnpostdienst Angestellten, wel cher finern der beiden jungen Leute das Leben gekostet und den anderen ins Ge sängniß gebracht hat, fand in der Nacht zaischen dem 9. und 10. Juni in einem PoNmaggon zwischen Bangor und Boston stritt. Die Einzelheiten desselben schienen zuerst in Dunkel gehüllt zu sein, bis der Jnquest des Coroners voll; kommenes Licht in die blutige Geschichte brachte. Auf dem Postzuge der genannten Strecke waren seit geraumer Zeit drei Postclerks, Sinclair, Hayes und Sellen gemeinsam mit dem Sortiren des InHalts der Postsäcke und der Beförderung der Postsachen beschäftigt. Sinclair war der zuletzt Angestellte und stand bis vor Kurzem mit seinen beiden College in bestem Einvernehmen. Neuerdings aber schien das Freundschaftsoerhältniß zwischen Sinclair und Sellen einen Bruch erhalten zu haben. Jeder wollte es dem Anderen an Eifer zuvorthun und darüber kam es mehrfach zu Auseinandersetzungen und Streitigkeiten. Sinclair wurde bei solcher Gelegenheit in der Regel sehr heftig und ausfallend. Hinzu kam, daß Sellen es verstand, sich täglich neue Freunde zu gewinnen; fein munteres, aufgewecktes Wesen und ein ungetrübker Humor führten ihn überall gut ein und wo er verkehrte, war er ein gerngeseheuer Gast; Sinclair dagegen war mehr in sich gekehrt und kümmerte sich fast ausschließlich um seine Dienstangelegen: heiten. Den Vorgesetzten der jungen Leute war es bereits zu Ohren gekommen, daß diese sich nicht mehr vertragen konnten und so war neuerdings wiederholt die Rede davon gewesen, Sellen zu oersetzen. Dem aber widersprach Sinclair, loelcher den Schein meiden wollte, als habe er seinen College aus dem Platze verdrängt. In der angegebenen Nacht kam Sin, clair der nachstehende Bericht ist den vor dem Coroner gemachten Aussagen des einzigen Augenzeugen entnommen , wiedies amAbeno stets zu geschehen pflegte, mit einem Packet registrirter Briefe von dem Postgebäude in Vangor nach dem Zuge. Seine beiden College waren schon da. Etwa 15 Minuten, ehe der Zug sich in Bewegung setzen sollte, begailn Sinclair, die Briefe zu sortiren. Er stand dabei zwischen den beiden anderen jungen Leuten, der Raum war ziem lich beengt und baldab es wieder einen Wortwechsel. Als Sinclair und Sellen sich immer gröbere Beleidigungen ins Gesicht schleuderten, hielt Hayes es für seine Pflicht, ihnen ob ihres ungebührlichen Betragens Vorstellungen zu machen und zu betonen, daß sie beide ihre Entlasiung riskirten, wenn an maßgebender Stelle bekannt würde, wie sie sich aufführten. Seine Darstellungen beruhigten die Streitenden nicht und Haues ließ sie nun gewähren. Es dauerte nicht lange, bis sie sich gepackt hatten und nun einen regelrechten Ningkampf in Scene setzten. Sinclair war der Stärkere und schien sehr bald im Vortheil zu sein. Plötzlich ließ er die Arme sinken, stieß einen halbunterdrückten Schrei aus und sank blu? tend zu Boden. Sellen hielt ein schar fes Meffer in der Hand, wie solches zum Zerschneiden der Bindfaden, die zum Einwickeln der Postpackete dienten, benutzt wurde. Als Hayes heröeisprang, kniete Sellen neben dem blutenden College, dessen Kopf mit der einen Hand haltend und mit der anderen sich bemühend, das aus einer breiten Vrustwunde stromende Blut zu stillen. Er war leichenblaß und konnte vor Schreck und Aufregung anfangs kein Wort hervorbringen. Sinclair wand sich offenbar im Tdeskampfe, fein Stöhnen ließ das Blut in den Adern der jun gen Leute erstarren. Endlich setzte sich der Zug in Bewegung. Der Schwcrverwundete wurde auf ein aus Postsäcken improoisirtes Lager in die Ecke des Wagens gelegt und die beiden Clerks, zwischen denen noch kein Wort gewechselt war, gingen mechanisch an die Arbeit, die vorhandenen Briefe zu sortiren. Der Conducteur des Zuges erschien, um, seiner Pflicht gemäß, den Postwagen zu revidiren, ob sich in denselben vielleicht blinde Passagiere" hineingeschlichen hätten. Er sah den blutüberströmten bleichen Mann in der Ecke liegen und fragte Hayes, was denn da vor sich gegangen sei. Fragen Sie Sellen," lautete die Antwort, der weiß von der . Sache Bescheid; ich denke, Sinclair hat einen Blutstur; gehabt." Der Conducteur ließ den Zua sofort anhalten, und brachte mit Hilfe Sellens den Sterbenden aus dem Wagen heraus in das Zimmer eines Bahnhofes. Eine Verhaftung wurde nicht vorgenommen, da sowohl HayeS als Sellen bei ihrer Behauptung dlleben, Sinclair habe einen Blutsturz gehabt, sei in Folge des starken BlutVerlustes ohnmächtig geworden und die Sache habe nicht viel auf sich. Zur Vornahme einer gründlichen Untersuchung nahm man sich keine Zeit und so dampfte denn der Zug ab. Hayes besorgte seine Obliegenheiten und Sellen reinigte die Vostsachen, den Wagen und die eigenen Mder von dem Blute seines Opfers. Beide, schienen wenig ausgeregt zu sein, hofften wahrscheinlich auch, dag Sinclair mit dem Lebn davonkommen werde. Diese Hoffnung sollte sich indeß nicht erfüllen. Der Verwundete lebte nur noch kur;e Zeit und Sellen wurde verbaltet. Beim Jnquest wurde er von den Eelcksorenen als der Mörder beikichnet

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m ii . fc aa.u gtgggäb&fe itud ohtti Zulassung von Bürgschaft crn gckerlert. In allen Kreisen, wo die jungen Leute bekannt sind, herrscht das tiefste Bedauern über das entsetzliche Ereigniß, wel ches zwei Familien in so tiefe Trauer gestürzt hat. Sellens Anmalt soll die? fern, nach Beendigung der CoronerSUntersuchung, den Rath gegeben haben, sich auf die gegen ihn erhobene Anklage als schuldig zu bekennen und sein weiteres Geschick der Gnade und Milde deö Richters anheimzustellen. Er räumte seine Thai ein, fügte aber diesem Geständnlß hinzu, daß er in Selbstvcrtheidigung gehandelt habe. Wahrscheinlich schwebte es ihm infolge der Lectüre älterer Mordprozeß -. VerHandlungen dunkel vor, daß eine derartige Entschuldigung unter Umständen vom Galgen retten kann. UebrigenS wird es seinem Anwalt nicht gar zu schwer werden, plötzlich eingetretenen Wahnsinn als Erklärungsgrund für die That geltend machen zu können. Die Handlung war anscheinend in Wirklichkeit eine so impulsive, daß um kaum verstehen kann, wie sie auf einen normal veranlagten Geist zurückzuführen sein soll und Jähzorn in solcher Potenz läßt sich immerhin schon als Wahnsinn bezeichnen, ohne jedoch die gleiche Straflosigkeit zu rechtfertigen. Im Allgemeinen sind wohl die Fälle selten, wo unter den hiesigen Verhältnissen und von Seiten eines geborenen Amerikaners eine derartige Leidens schaftlichkeit zum Ausbruch tommt. Man will behaupten, daß unter oen Postbeamten im Allgemeinen, zumal unter den im Eisenbaynpostdienst angestellten, erne gewisse Eifersüchtelei und Rivalität herrscht, ähnlich derjenigen. welche den Tod des jungen Sinclair zur Folge hatte. Mochte die traurige, vorstehende Geschichte allen naher Betheillgten ein warnendes Beispiel sein. Wölfe in Pennsylvanien. In der Legislatur von Pennsylvanien wurde ein in letzter Sessian eingebrachter Antrag auf Ertheilung einer Prämie für qetodtete Wolfe mtt großer Maioritat abgelehnt, nachdem ein Abgeordneter versichert hatte, daß seit 30 Jahren kein Wolf in Pennsylvanien mehr gesehen worden sei. Daß es aber in dem genannten Staate noch Wölfe giebt, davon weiß der Farmer John McKay in McKean County ein Lied zu singen. Die Gegend, m der er wohnt, ist rauh und gebirgig, Bären: und Hirschjägern wohlbekannt. Wölfe sollen dort in den letzten beiden Jahren nur sehr vereinzelt angetroffen worden sein, doch tödtete McKay vor eta drei Jahren mehrere große Exemplare dieser Gattung. Vor einigen Tagen hörte der Farmer in einem Stalle, in welchen er einen jungen Holsteinischen Stier eingesperrt hatte, ein Stampfen und anderweitiges Geräusch, welches ihn vermuthen ließ, daß dort ein Kampf stattfinde. Er öffnete die Thür des kleinen Stalles und fand in demselben außer dem Stier zwei Wölfe, von denen der eine sich in die Nase des Stieres festgebissen hatte, während der andere die Seiten des Letzteren zerfleischte. Ohne sich zu bedenken, sprang McKay dazwischen und packte den Wolf, der dem Stier am Meisten zu schaffen machte. Es gelang ihm auch, das Thier loszureißen, und nun begann ein heftiges Ringen zwischen ihm und dem Wolfe auf Leben und Tod. Endlich gelang es ihm, die Thür, die hinter ihm ins Schloß gefallen war.zu öffnen und mitdem Wolfe, der ihn fortwährend an der Kehle zu packen suchte, hinaus zu kommen. Der Stier folgte, schüttelte den zweiten Wolf ab und zertrampelte denjenigen, welchen ihm nunmehr der Farmer zuschleuderte, mit den Füßen. Der andere Wolf griss jetzt Mc, Kay an und zwar mit einer Wuth, die den Farmer das Schlimmste für sein Leden befürchten ließ. Auch hier kam der Stier seinem Herrn zu Hilfe, spießte den Wolf mit seinem Horn auf und ließ ihn jetzt nicht wieder los, bis er ganz zerfleischt war. Dem Farmer waren sämmtliche Kleider vom Leibe gerissen, und er hatte mehrere schmerzhafte Bißmunden an den Armen und Schultern. McKay hatte, wie au3 Vorstehendem ersichtlich, keinerlei Waffen bei sich und nur dem Umstand, daß eZ lhm gelang, mit beiden Händen den letz-, ten Wolf an der Kehle zu fassen, die er mit aller Kraft zuschnürte, sowie de, Hilfeleistung deß Sti:res verdankt ci sein Leben. McKay ist fest davon überzeugt, daß es in Pennsylvanien noch Wölfe giebt. Seltene Operation. Dr. Thomas W. Spranklin vollzog unter Assistenz eines Thierarztes, John Colton, dieser Tage an einem nicht mehr jungen Pferde, welches dem in Patapsco Neck, Md., mohnhaften Herrn Stans berry aehort, eine seltene Operation. Das Pferd hatte ein Augenleiden und I fi l " Y ri r t c flano ossenoar IN Iksayr, aus oem einen Auge zu erblinden. Mehrfach hatten Thierärzte das erkrankte Auge behandelt, immer aber ohne Erfolg. Dr. Spranklin kam zu der Ueberzeugung, daß ein Parasit sich in das Auge eingenistet babe, der in der Nähe des Augapfels saß und dem armen Thier um so größere Schmerzen machte, als er sich stets be wegte. Der Augenwurm" war nahezu drei Zoll lang und hatte die Dicke einet, seidenen Faden. Das Pferd war durch den beständigen Schmerz schon seit sechs Monaten batte man beobachtet, daß ihm etwas fehle bis zum Skelett' abgemagert und so nervös geworden, daß der Eigenthümer oft im Begriffe stand, das Thier zu todten und es nur im Interesse der Wissenschaft noch leben ließ. Dr. Spranklin hatte vor Jahren fo New York einer Operation beigewohnt, die Dr. Pomeroy. der Leiter des Nv Jork American Veteridary College" an einem Pferde vollzog. Dr. Pomeroy hatte damals aus dem Auge eines Gauls einen Wurm entfernt und Dr. Spranklin stellte die Diagnose, daß hier ei,, ganz ähnlicher Fall vorliege. Damals wurde das Pferd während der Operation chloroformirt, und mährend die eiaentliche Operation erfolgreich war, starb der Gaul an den 2pjsim der Chloroform!-

ruttg. Dle Beanvlung Drz Pomeroys hatte also keinen praktischen, hochstens einen wissenschaftlichen Werth. Dr. Spranklin ließ das Pferd, welches er in Behandlung nahm, so fest bin den, daß es sich nicht rühren konnte und es dann auf die Seite legen. Nun träu felte er in das Auge eine Mischung von 93 Theilen Rosenwasser und 7 Theilen Cocain hinein, so lange, bis die öcerven des AugeS zeitweise völlig abgestorben zu sein schienen und er den Augapfel deS kranken Pferdes mit dem Finger berühren konnte, ohile daß dieses zuckte. Darauf machte er einen Schnitt mit einer scharfen, rundgebogenen Lanzette ober halb der Pupille und zwar so, daß die Schnittfläche von dem oberen Augenlid völlig bedeckt wird. In die Schnlttöfs nung führte der Operateur eine feine Zange ein, welche er darin beließ, bis sich eine ziemliche Quantität Flüssigkeit aus dem Auge entleert hatte. Darauf drückte er mit dem Zeigesinger mehrfach von der Stelle aus, wo der Parasit saß, nach der Schnittmunde zu und endlich folgte der Wurm der angegebenen Richtung, bis er in den Bereich der Zange kam. Cs war nüt nicht geringer Schrot rigkeiten verbunden, das bewegliche Thierchen zu fassen und selbst dem geschickten Chirurgen gelang dies erst nach vier oder fünf vergeblichen Versuchen. Mehrere Minuten lang lebte der Parasit, welcher wie ein grauer Faden aussah, noch, nachdem er aus der Wunde herausgezogen morden war. Man setzte ihn später in Alcohol. Inzwischen hatte der Arzt die Ränder der von ihm dem Auge beigebrachten Schnittwunde wieder zusammengefügt, das Auge füllte sich wieder mit dem Äugenmasser an, dem Pferde wurden die Stricke, mit denen es gebunden gewesen war, gelöst und nach Verlauf von etwa einer Stunde fraß das von seinem Peiniger befreite Thier mit besserem Appetit und ruhiger, als seit Monaten. Auch die Gefahr einer Entzündung, welche natürlich zuerst keine geringe war, ist alücklich beseitigt worden und das Auge scheint seine volle Stärke wiedergewonnen zu haben. Von dem Schnitt ist, da, wie gesagt, das Oberlid des Auges die Narbe bedeckt, nichts zu sehen und das operirte Auge es ist das linke scheint sich von dem anderen durch Nichts zu unter scheiden. Wie der Wurm in das Auge hineingekommen ist, darüber gehen die Ansichten auseinander. Dr. Spranklin meint, daß das Pferd ihn beim Wassertrinken mit verschluckt habe und daß das Thier sich allmälig bis ins Auge vorgearbeitet habe. Das Pferd, welches sich von Tag zu Tag mehr erholt, wird von vielen Aerzten und Neugierigen taglich in Augenschein ge, nommen. Vom Jnlande. Der neueste Hungervirtuose beißt John Zacher, jr., wohnt in Mount Pleasant. Wisc., uud behauptet, das Gefühl des Hungers 'nicht zu kennen. Er hat thatsachlich seit 23 Tagm nichts genossen und hat dabei schwere Farmarbeit verrichtet. Die Aerzte der umlie. genden Ortschaften halten diese freiwil lige EnthaltanUeit für ein Symptom von Irrsinn, welcher in der Zacher'schen Familie erblich ist. Man hat ihn zu bewegen versucht. Nahrung zu sich zu nehmen, jedoch blieben diese Versuche bisher erfolglos. Die bekannten Schauspieler Robson und Crane werden mit Anfang der neuen Saison nicht mehr zusammen austreten, sondern jeder wird eine eigene Gesellschaft zusammenstellen und sein Glück auf eigene Hand versuchen. Es ist sehr wohl möglich, daß die beiden Schauspieler ihr bedeutendes Vermögen, welches sie durch ihr Zusammenspiel erwarben haben, einzeln wieder hineinbrocken" weiden. Robson nd Crane zusammen waren von unwiderstehlicher Zugkraft, vereinzelt und in neuer Umgebung dürfte die Sache ihren Haken haben. N i ch t n u r Advokaten, s o ndcrn auch i'erzte verstehen es unter Umden, gepfefferte Rechnungen auszustellen. So at Dr. Theodore Gay, welcher den Er-Vice-Prasidenten Wheeler in dessen letzter Krankheit behandelt hat, bei dem Nachlaßrichter eine Forderung von $14, 800 wegen arztlicher Bemühungen eingereicht. Dr. Gay hat, da der Testamentsvollstrecker Wheelers sich standhaft weigerte, diese, ihm exorbitant vorkammende Rechnung zu bezahlen, nunmehr die einzelnen Posten derselben spezisiciren müssen. Er b'rechnei seine Besuche mit $15 $25 per Tag ; $3.50 täglich rechnet er, weil er sich um Wheelers willen" zwei Jahre lang ein Pferd habe halten müssen und $200 für Abnutzung des gebrauchten Wagens. Man sieht, bescheiden ist Herr Dr. Gay in seinen Forderungen nicht. In Ares lau, L. I., war der alte Bürger George Lemair gestorben und ein Leichenbestbtter, NamensHelling, hatte die Beerdigung zu besorgen. Als nun diese vor sich gehen sollte, wurde der Wittwe die Erlaubniß verweigert, noch einen letzten Blick auf den todten Gatten zu werfen. DaS erregte Aufsehen, aber noch größer war das Erstaunender Leute, als sie nach der Bestattung das Gerücht vernahmen, der Leichenbestatter habe dett Körper verstümmelt. Die Aufregung wuchs dermaßen, daß auf eine Ocular Inspektion gedrungen und daß die Leiche wieder aus dem Grabe hervorgebolt wurde. Eine Besichtigung ergab, daß ein Bein fehlte, maS der Bestatter damit erklärte, daß er das Bein vom Rumpfe entfernen mußte, weil der Körper wegen Krümmung des BeineS nicht in den Sarg gelegt werden konnte. Wittwe Lemair hat ihre Einwilligung dazu gegeben, daß die Friedhofs-Verwaltung gegen den Leichenbestatter gerichtlich vorgeht. Rev. H. F.TituS, bis vorKur, zem Prediger der Baptisten Kirche in Newton, Mass., steht iln Begriff, eine neue Sekte zu gründen, um einem dringenden Bedürfniß abzuhelfen. TituS legte vor einiger Zeit sein Predigtamt nieder, um Medizin zu studiren und in der Folge als Missionär unter die Heiden zu gehen. Die Gemeinde, in wel cher er sehr aut angeschrieben wax, ersuchte ihn, seine Resignation zurückzunehmen; allein der Er- Piediger erklärte aus das Bestimmteste, daß er den Beruf in sich fübltc. eine neue Sekte in gründen, und

zwar eine solche, bereu Mitglieder sich verpflichteten, so einfach zu leben, als die ersten Christen, all' ihr Hab und Gut den Armen zu geben und keinen gesellfchaftlichen Unterschied anzuerkennen. Mit der Bedürfnißlosigkeit der Mitglieder der neuen Kirche werde auch das drückende Gefühl der Armuth und der Abhängigkeit verschwinden und schließlich würden alle Menschen glücklich sein. Bis jetzt hatReo. Titus noch versäumt, selbst mit der praktischen Anwendung seiner Grundsätze den Zlnfang zu machen. Im Jahre 1861 ließ sich ein

Zahnarzt, welcher sich Dr. Augustus , Franklin nannte, auf der Insel Nantuk-' kct nieder, wo er in der Ausübung seiner Praris sehr viel Geld verdiente. Franklin war ein Sondelling, welcher mit kei-! nem Menschen näheren Umgang hatte, j ES siel daher nicht eben besonders aus, ! daß er 1870 so plötzlich, wie er gekommen war, wieder verschwand. Nach . Verlaus einiger Jahre kehrte er zurück und nahm seine PrariS wieder auf, aber unter anderem Namen. Er nannte sich nämlich jetzt F. A. Ellis und 'erklärte kurzweg, dies sei sein richtiger Name. 1884 starb er, infolge übertriebenen Opiumgenusses schon seit Jahren körperlich und geistiz ungehener heruntergekommen, mit Hinterlassung eines TestamenteS. in welchem er sein beträchtliches Vermögen seinen rechtmäßigen Erbenhinterließ. Mau wußte, daß Ellis zwei Schwestern hatte und diese bekamen das Vermögen. Jetzt aber ist eine weitere Erbin aufgetaucht, eine Tochter des Zahnarztes, welche ihm im Jahre 1800 von einer Frau Mattha Patty, die er helmlich in Alabama heirathcte, geboren wurde. Die Genannte hatte ein Vermö gen von $6000, welches de? saubere Doktor an sich raffte, um dann Frau und Kind zu verlassen. Die Frau starb 1876, die Tochter ist ohne alle Erziehung aufgewachsen, kattn weder lesen noch schreiben,soll aber hinlänglich Beweise haben, um sich als Erbin zu'legitimiren und hat bereits einen Anmalt engagirt, der ihre Rechte den Tanten gegenüber vertreten soll. Die sünfteVeröffentlichung des Deutsch - amerikanischen Technikerverbandes (New York 1888, Gustav Lauter) enthält außer dem Jahresbericht deS Präsidenten, den Protokollen und Perfoualverzeichn'sen folgende werthvolle und zum Th ' allgemein interessante Aussätze. Th. K ?deler, Neue graphische Methode zur Bestimmung der Marimatlrafte in Fachwerkträgern, mit Berücksichtigung der Locomotio - Belastung"; Paul Göpel, Die Heizung und Beleuchtung der amerikanischen Ei senbahnmagen" ; C. H. Schneider, Ucber die Unterbringung der städtischen Abfallstoffe-; H. W. Fabian, Zur Theorie der Beanspruchung eines ebenen Querschnitts durch ein System paralleler, auf denselben normal gerichteter Kräfte". Zu dem Verbände gehören jetzt 370 Mitglieder, die sich auf die fünf einzel nen Vereine wie folgt vertheilen: New York 201, Philadelphia 63, Chicago 62, St. Louis 23, Cincinnati 21. Vor zwei Jahren gehörten zum Verbände vier Vereine mit 350 Mitgliedern. Der Verband hat in New Fork eine Centralstelle für Stellenvermittlung, durch welche im Berichtsjahre 54 Bewerber Stel len erhielten, darunter 37 Verbandömitglieder. In dem Aufsatz über Heizung und Beleuchtung der Eisenbahnwagen hebt Göpel die Vorzüglichkeit der Gould? 'schen Dampfheizung, die auf den New Jorkcr Hochbahnen eingeführt ist, und die in Europa vielsack übliche Bcleuchtung durch Oelgas hervor. In dem Aufsatz über die Unterbringung der städtischen Abfallstosse tritt C. H. Schnei, der für deren Verarbeitung zu Dünger auf, wobei sie entweder durch ein besonderes Canalisationssystem oder durch Abfuhrmagen nach de Fabriken geschafft werden können. Deutsche Loealnachrichten Thüringische Staaten. In Stressenhausen hat der Pfarrei Dahinten sein SOjähriges Dienstjubiläum gefeiert und das Ritterkreuz zweiter Klasse erhalten. Der Kuriosität wegen sei hier mitgetheilt, daß vor einigen Iahren neben dem Pfarrer Dahinten ein Lehrer Namens Vordran angestellt war. f In Coburg der frühere Abgeordnete Dr. Karl Lorentzen. Der frühere Rechtsanwalt Huldreich Louis Friedrich aus Nobitz bei Altenburg, zuletzt in Noda wohnhaft, welcher durch Urtheil der Strafkammer des Landgerichts zu Altenbürg wegen Unterschlagung im Amte, Betrugs und Untveue zu 8 Jahren Gefänaniß verurtheilt, später bedingungsw.'isc begnadigt und vor drei Monaten aus der Strafanstalt Jchtershausen entlassen wurde, ist aus dem Staatsgebiet des Fürstenthums Schwarzburg-Son-dershausen ausgeniesen worden. Friedrich hielt sich in letzter Zeit in einem Gajthofe in Arnstadt auf und trat mehr fach mit Personen in Verbindung, um sie zur Auswanderung nach Südamerika, angeblich nach Paraguay und dem Argentinlschen Freistaate, anzuwerben. Frau Gutsbesitzer Kaiser in Pöppeln hat ein Zehntel des Hauptgewinnes der sächsischen Landeslotterie (50,000 M.) gewonnen, und zwar ohne daß ihr Mann wußte, daß seine Ehehälfte . spielte.- Der Gutsbesitzerssohn Alwin. Schuhmann in Schmölln ließ sich in selbstmörderischer .Absicht von einem Eisenbahnzuge über fahren. Es wurden verurtheilt: wegen Meineids Pauline MöbiuS aus Colba zu 18 und die Ehefrau Emilie Seide aus Jena zu 21 Monaten Gefängniß, der Techniker Otto Lehmann aus Meuselwitz und der Gutsauszügler Joh. Fried. Hempel aus Oberndorf zu je 2 Jahren Zuchthaus; wegen Verbrechens gegen die Sittlichkeit die Arbeiter Eduard Meckel und Paul Göhring aus Katzhütte zu 15 bezw. 8 Monaten Zuchthaus, der Obsthändler Kötteritz aus Klernröda zu 18 Monaten Gefängniß; wegen Kindestödtung die Magd Hedwig Matschinske aus Frauenbreitungeu zu 10 Jahren Zuchthaus. . . Königreich Sachsen. In Nedaschütz ist das Wohnhaus des Steinbrechers Traugott Lehmann abgebrannt. Die Nachbarin desselben, die NahrungSbesitzersehesrau Ziegenbalg, er schrak derartig über-daS Feuer; daß sie am LerchlaLarb. Der. Gemeinde.-

MisSssLs

tätlM lÄöhNS hüt beschlossen, aus deck Hauptplatze der Stadt ein Kaiser WilHelm - Denkmal zu errichten. Der Schuhmachcrmeisier Maschka in Jöhstadt, der innerhalb eines dreijährigen Zeitraumes den taubstummen Knaben Kaufmann aus Königswalde zu einem tüchtigen Schuhmacher ausbildete, hat für diese mühevolle Beschäftigung vom Ministerium deS Innern 150 M. und eine silberne Medaille erhalten. Der aller Welt bekannte Leipziger BörsenLyriker", der täglich Börsenberichte für daS Leipziger Tageblatt" in Versen veröffentlichte, Dr. Hirschbach, hat Selbstmord begangen, indem er eine Dosis Laudanum verschluckte. Er litt seit Iahren an einem schmerzlichen unheilbaren Blasenleiden. Infolge schlechten Geschäftsganges sind in Meerane sowohl wie in Glauchau zahlreiche Weber arbeitöloö geworden. Ungefähr die Hälfte der Handwebestühle steht leer. An das Zurücklegen eines Nothpfennigs konnten die Leute, die meistens nur 300 bis 400 M. per Jahr verdienen, nicht denken. Der Cigarrenarbeiter Hesse! in Wermsdors, welcher schon seit, längerer Zeit am Verfolgungswahnsinn litt, meinte, sich und seine 2 Kinder das eine war 7 und das andere 3 Jahre alt vor den vermeintlichen Verfolgern retten zu müssen. Während seine Frau mit Hausarbeit beschäftigt war, erschlug er die noch im Bette sitzenden Kinder mit einem N!angelholz, sich darnach selbst eine Kugel durch den Kopf jagend. Der rasch herbeigerufene Arzt konnte nur den Tod der Kinder und des Vaters bestätigen. KönigreichWürttemberg. f In Stuttgart: der ehem. Direktor im Kriegsministerium Friedrich v. Vischer und der Hofökonomiesecretär August Vechtel. Der Schultheiß Kast aus Grinwnelsinaen hat sich ertränkt ; Selbstmord durch Erhängen beging der Bauer Johann Martin Kienzle aus Schmennin en. Ueberfahren und getädtet wurden in Bergenweiler die Ehefrau des Zimmcrmanns M. Schrem, in Unterheinrieth der Küfer Johann Seifer und in Stuttgart der Fuhnnann Georg Maier; der Arbeiter Mathias Koch aus Biberach starb infolge eines Sturzes und der Sattler Hornung aus Demmingen an Brandwuilden ; ertrunken sind der Sohn des Schuhmachers Christian Aspacher in Heiningen, der Landwirth Amann aus Krähenberg uud der Soyn der Wittwe Bühler aus Scharenstetten ; die Tochter des Bauern Mauch in Saverwang siel in ein scharfes Beil und starb an Verblutung. Die große Prozession, der sog. Vlutritt" in Weingarten, ging, vom schönsten Maiwetter begünstigt, von statten. Es hatte sich eine große Schaar Pilger eingesunden. Die Betheiligung aller hiesi gen und mehrerer auswärtiger Vereine, die Feuerwehr an der Spitze, und vier Musikkapellen verliehen der Prozession einen besonderen Glanz. Die Reliquie wurde von Vicar Schilling, der beritten die Prozession mitmachte, der Verehrung ausgesetzt. Als Festprediger am Vorabend sungirte Stadtpfarrer Göser von Saulgau. Die Zahl der Reiter betrug über 300. Der Sohn des vor Kurzem gestorbenen Buchdruckereibesitzers Greiner in Ludwigsburg hat sich erschossen. Ueberfahrcn und getödtet wurden der Sohn des Gerbers Gwinner in Altensteig und der Hilfsweichenwärter Mann in Biberach ; der Sohn des Heizers Karl Maier in Backnang siel in eine Fabe in der Gottfried Käß'schen Gerberei und wurde todt herausgezogen; ertrunken sind der Sohn des Taglöhners Braun in Billensbach, derjenige des Fabrikanten Dietrich in Ludwigsburg und der 18 Jahre alte Friedrich Schwab aus Oehringen; die Ehefrau des Tagelöhners Diehm auf Gut Schnaitberg bei Essingen siel in's Herdfeuer und erlitt tödtliche Brandwunden ; der Sohn des verstorbenen Accisers Ritmann in Großvillars brach das Genick und der Küfer Mangold aus Röhlingen wurde von einem Baumstamm erschlagen. Aus der Rheinpsalz. Der Haupttreffer der Lotterie des Bayer. Lehrerwaisenstists im Betrage von 40.000 M. ist dem Pfälzer Lehrer Peter Bauer in Rechtenbach zugefallen. Bei der Weinversteigerung im F. Deinhardt'schen Keller in Deideshei wurde 1886er Forster Langenbühl um L000 M. 'per 1000 Liter an die Gebr. Kaufmann in Frankenthal verkauft. Der Sohn des Gutsbesitzers Basserma rn - Jordan in Deidesheim, Ludwig Bassermann, erhielt auf demGymnasium in Karlsruhe die 'goldene Fichte - Medaille. Die Schulen in Edenkoben mußten der Masern': wegen .geschlossen werden. f Der frühere Schreinermeister Caspar Jos. Boetscheller :in Franken thal. Selbstmord begingen: in Edenkoben der frühere Küfer Phil. Jakob Croissant in Folge "eines Kopsleidens, in Gerhardsbrunn der 28jährige Sohn des Bürgermeisters PH. Höh III.. Julius. fZn Neustadt der bekannte Wirth des Salbauer. Steinbüchel. Der Bier brauereibesitzer Ludwig Gaisel in Neu stadt wurde zu einer Geldstrafe von 100 M. resp. 30 Tagen Gefängniß verur theilt, weil er in einer öffentlichen Wirthschaft gesagt hatte: Für den Kaiser gebe ich keinen Groschen. Aber wenn Ihr dem Eugen Nichter ein Denkmal setzt, gebe ich einen halben Morgen Land und 1000 M." Der bei einer Schlägerei schwer am Kopse verletzte Schuhmacher Adam Buchmann in Pirmascns, Vater von 5' Kindern, ist seinen Wunden erlegen. Selbstmord begingen: in Biedesheim die 26jährige Lotte Müller, in Griesheim der 70jährige Joh. Mohr, in Grünstadt der fiühere Schuhmacher I. Freudenthal. Nebersahren nnd getödtet wurden: in Göllheim der Sternfahrer Diemer, in Hochspeyer der Kut scher Val. Hoffmann. Durch einen Sturz fand in Zweibrücken der Maler und Lackirer Lehmann seinen Tod. Großherzogthum Baden. Der Rathschreiber Zuber von Baier, thal ist wegen Betrugs und Unterschlagung verhaftet worden. In der Kreisund Pflegeanstalt Schopsheim hat sich der an fallender Sucht leidende Pflegling W. Genshirt aus Gindenhausen erhängt, und der Maurer Henricus aus Sinsheim ließ sich von e.inem Eisenbahnzuge. über iabrenx ' " .

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tßtJm0Siat0 MMMEEtz TRAD5 ÄTMARK smrp 'N gegen Lllllgettleiden. Gntt Resultate crjtelt. , Söon seit tlthn Jahren gkkrauche ich Dr. August Köniz'ö Hamburger Brustlhee uad habe gefunden, daß derselbe ein anz ausgezeichnetes Mittel gegen alle Brustlei. den ist, dessen Anwendun nicht arm genug empfohlen werden kann. Vtter Vchma, Covingkzn, Ind. Cctt 13 Jahren bekannt. Als ein ganz Vorzügliches Mittel gegen Lungenleiden halte ich Ä)r. August Kömg'S Hamburger Brustthee, da derselbe ich tolländig geheilt hat. Zck möchte nicht ohne dieses auSgejnchnete Hausmittel sein. Chal. Meng, Gttmsield, M. Ctaxt angegriffen. Eine keftkge Erkältung hatte sich bei mir auf die Lungen geschlagen, und wollte kei nem der Vielen angewandten Mittel weichen. Schließlich ersuchte ich Dr. Au. König'S Hamburger Brustthee und in kurzer Zeir war ich Vollständig geheilt. Hknr? F. Heber, Lellttille, ZllS. Sahre lang gebraucht. Seit einer Reihe Von Jahren gebrauche ich Dr. August König'S Hamburger Brust thee end habe gefunden, daß derselbe ein ganz Vorzügliches Mittel gegen Erkältungen , 'st. Ich halte denselben stetS im Hause rorräthig. Emma Lezhk. 2018 OrleausEtraße, Baltimore, Md. 85 Vtnts lal Vacket. Z allen Apotheke I haben. THE CHARLES A. VOGELER CO.. Baltimore. Mi. !er2$!l2255 Cures iRemoves Tarif Sunburn, Bee Stlngs Mos- ' " qulto and All I n cäM Rllae f WW WBWf . f IU1UJ, liliUltUt.S. Humors, Eirth-raarka, and every form oiaün exxtfahea poeltively eared on tno xno6t delicate Blun wittoul leaTin a Bear, by Hop bjja-taaa.ea3.-fc. Price 2 Sets., GOcts. and (1. 1 At drucrista or b7 m&H. The ITopPül JXa.Yg Co., KetT London. Conn.' Lictie nop i'iiis ior nek-beadaene, oyspepsia, bHioosneea aad constipation have no equAl. 250. In aStn Sjpotljcfen m hab!. A1Q, IQ Den einzigen ZUZeg V Mannestraft vollstünbig drrznftktlen. vA Weschlemtsrrallkoeltt kiakrund dauern iaM heilen, ferner, aenaue Äuflliruna über 1 1 rt'V hr?Tftn mk si.lliinit Vnä I Mannbarkkit! Wkiblickkeit l &it ! bindn, l m v'fc v , ov; $v rjl afaifaenf Hit6 ittina.Wn."5.,5. tVl - - p 1 f v UN,, 250 Selten mit ,a. lretSen leben?. treuen Bildern. Wird in deutscher Srracke gegen Einsendung ron 25 6(013 in Post-Y slamvs, !ora!A rervaar. ren versandt Al. 111 1 T" m 1 I .merene: iKntriiMiiii.i!tKtitiit.iiriin. iw wu inrr. iiauö xroauway, ,ifir i or. rji 4 N. r. In Indianapolis. Ind., beim Buch, yandln u. üeyier. W sua Deiaware St. 12 JJSTK OVTöV O 2 9 sSk dlk Saison 1883. A. Caylor, O,fi: 4ÖO IVord Wowt Htr. Telephon 4. Indianapolis WATEfc COMPANY 23 Süd Peonslzlvaniagr. liefert ausgezeichnete? Waffer zum Trinken, Kochen, Waschen, Baden, für hydraulische Elevator?, Maschinen und Motore, sowie zum Feuerschutz. Kosten außeror deutlich mäßig. ICtkomeLH A. Morris, VMdent. THE LADIES' FAVORITE. NEVER OUT OF ORDER. If ycu desire to purchase a aew inj? machlne. askouracrent at your placc for term and prices. Ik you cannot find our reut, write direct to ncarest adtlress to you lelow uamed. NEff HOMESEWRG HACHIfJE MÖE CMicAso - 2ö UriiON SQUARE-Nj;- dallas. un ATLANTA, GA. . TEX. STtOUIS.MO. y f . 'y SKratCC3 CL flentur für Snbianapolii: fioisrr Vfteger, 72 Oft Washington Straß. yiogpank und Haupt, Deutsche Buch - Handlung! Cfr. 7 Oüb Mabamakr. Beftellunzen nnd Abonnement auf alle im In und Auslande erscheinende Tücher und Zeitschriften werden angenommen und prompt abgeliefert. An. und Verkauf alter V Scher. Socialistische Literatur.

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