Indiana Tribüne, Volume 11, Number 269, Indianapolis, Marion County, 15 June 1888 — Page 2

Zndiana Tribune. Erscheint gkglich and S snntags.

?it tZz'.tche .INbün kset durch b Zr3c.tr 12 Centl p Wsch, di Sonntag.Trtban" 5 Centl per Woch. Veid jufammen 1b Cent! der U Sttkxeronat. Pr Pft zugeschickt In vorauSbkhlg $6 per Jahr. ßfvttt 10 O.Qarvlandvr. 3nbianapoIi3, Ind., 15. Juni 1888. Neligiöser Wahnsinn. Im Eesöngniß ter Stadt Gardiner in Maine ist vor Kurzem ein Mann ge stoiben' der ein Menschenaller lang in einsamer Zelle seines Wahrspruchs harrte und dessen Verbrechen ein fr in Aller Mund, war. In der genannten Stadt wohnte Henry McCausland, ein geachteter, angesehener Bürger und biet zu seinem 30. Lebensjähre ein eifriges Mitglied der bijchöflichen' Kirche. Eines Tages lernte Mc(sausland den Apostel einer neuen Secte, nämlich der Heiligen des neuen Lichtes" kennen. Die Anhänger dieser Secte gaben vor, baß sie alle Gebote über gut und böse durch direkte Inspiration der von ihnen verehrten Gottheit erhielten ; sie erklärten, daß ihnen alle Befehle, die gnze Richtung ihrer Handlungsweise unvermittelt durch ein höhere? Wesen mitgetheilt werde und mit dem Fanatismus Wahnsinniger machten sie sich stets unverzüglich an die Ausübung der erhaltenen Aufträge. Zu dieser Secte bekehrte sich McCausland und er war bald eins der eifrigster Mitglieder derselben. ötach dem Schlüsse einer Eebetöver samrillung, bei welcher McCausland in ganz besondere Ertase gerathen war, theilte er einigen wenigen Eingeweihten mit, daß er den Auftrag erhalten habe, dem Herrn ein großes Feuer- und Blutefer zu bringen, da er zürne wegen der Sündhaftigkeit und deS Unglaubens der Bewohner der Stadt. Unter diesen Bewohnern spielte da? mels William Gardiner, welcher zu den Gründern der Stadt gehörte und derselben auch die Episcopal-Kirche, in welcher McCausland früher dem Gottesdienst beizuwohnen pflegte, erbaut und zum Geschenk gemacht hatte, so ziemlich die :rste Rolle und der Fanatiker kam bald zn der Ueberzeugung, daß Gardiner, ein kinderloser Wittwer, oder dessen Haushälterin, Frau Warren, eine Wittwe von bestem Ruse, als Blutopfer ausersehen sei. Eine weitere Mittheilung der Seister belehrte- ihn dahin, daß Frau Warren ihrem Hausherrn drei Kinder geboren habe (was nachweislich nicht auf Wahrheit beruhte), und daß sie daher, als die Verführerin Gardiners, sterben müsse. Zunächst aber äscherte McCausland vie Kirche ein. In einem Kinderschuh, genau wie es ihm sein Gott befohlen, trug er glühende Kohlen in die Kirche und fachte dieselben zur hellen Flamme an. Das Gebäude brannte bis auf den Grund nieder. In dieser Schreckensnacht wachte Frau Larren am Bette einer todtkranken Schwester in deren Wohnung vor der Stadt. Ter irrsinnige Eiferer, dem die Oertlichkeit nur zu gut bekannt war, machte sich dorthin, schlich sich in das Zimmer hinein und fand Frau Warren oom Wachen und der Anstrengung übermüder, in einem Stuhle vor dem Bette eingeschlafen. Die Kranke wachte, war aber zu schwach, um der Aermsten, deren Leben sie bedroht sah, denn McCauslands Augen funkelten wie die eines blutgierigen Tigers, ein Warnungszeichen zu geben. Auf dem Tische lag ein scharfes Brotmesser. Dies ergriff McCausland so hatten es die Geister genau vorgezeichnet ging auf die Schlafende zu,riß sie an den Haaren in die Höhe und schnitt ihr den Hals von Ohr zu Ohr durch. Die Kranke sank mit mattem Aufschrei in die Siicn und war verschie den, ehe die Ermordete noch sich zu Tode geblutet hatte. Ter Mörder stellte sich den Gerichten. Jedermann hielt ihn für wahnsinnig und allgemein herrschte die Ansicht, daß McCausland in eine Irrenanstalt geschickt werden solle. Allein er selbst vereitelte das, indem er sich, vor den Richter geführt, schuldig bekannte, sein Verbrechen vollständig correkt und klar erzählte und nur darum ersuchte, ihn zum Tode, den seine That im Gefolge haben müsse, zu verurtheilen. Immer wieder betonte er, daß er auf Geheiß Gottes das blutige Werk ausgeführt habe und daß er bereit sei, die Strafe zu erleiden, welche menschliche Satzung auf die Todtung eines Mitmenschen gesetzt habe. Der Richter überwies ihn endlich dem Ge fängniß, wo der Mörder seines Urtheilspruches harren solle. Bolle 31 Jahre brachte McCausland .-VT" VT . ler zu. Wenn immer das Kstxityt xn luaulta zusammentrat, reichte er ein Gesuch ein um seine Hinrichtung. Immer wieder wurde dasselbe abgewiesen und der Gefangene blieb so im Gewahrsam des Sheriffs. Während dieser ganzen Zeit kam an da? Haupt- und Barthaar des armen Sünders kein Scheermesier und ebenso beharrlich weigerte sich McCausland, die Zelle je zu verlassen. Vor einem Monat aber ließ er sich endlich dazu bewegen, mit dem Schließer deS Gefängnisses einen Gang durch die Räumlichkeiten des Gebäudes zu machen, das ihn so lange beherbergt hatte. Dabei kam er auch in das Zimmer des Sherisss und hier fah er zum ersten Male seil seiner Verhaftung sein Bild in einem Spiegel. Sein langer weißer Bart, das lang herabhänaende, ebenfalls weiß gewordene Haar, die eingefallenen Au gen und der todtenähnliche Anblick des Gesichtes erschreckten ihn so heftig, daß er in ein hitziges Fieber siel, von dem er sich nicht wieder erholte. Einige Wochen nach jenem Vorfall wurde er in aller Stille begraben. Die meisten derjenigen, welche sich seiner entsetzlichen That noch genauer zu ensinnen wußten, waren ihm im Tode vorausgegangen. Auch die Secte der HeiliAen des neuin Licht?" war lange kuSgenorben.

syoematertowri.

Das alte pennsylvanische Dorf Shoe-maker-Town führt zur Zeit einen Kampf um Beibehaltung seines Namens. Seitdem nämlich der im Jahre 1873 verkrachte Börj'enkönig Ja Cook in der Nähe des Ortes einen Landsitz erworben und denselben Oontz genannt hat, ist einer gewissen Clique in und um Shoemakertown der alte Name a .'.scheinend nicht vornehm genug, und sie mochten denselben in Ogontz umgetauft wissen. Namentlich betreibt ein dortiger Landspekulant das Project der Namensoeränderung sehr eifrig, wahrscheinlich weil er der Ansicht ist, daß sich leichter ein Buhm für den Ort hervorrufen lasse, wenn er seinen Plan durchzuführen im Stande sei. Der Anschlag auf den altehrwürdigen Namen ist indeß auf ganz unerwartete Hindernisse gestoßen. Die Shoemakers sind nämlich ein außerordentlich zahlreiches und einflußreiches Geschlecht, das eine ganze Reihe großer Kaufleute und Gelehrten zählt und mit einer ganzen Anzahl angesehener Familien verwandt und verschwägert ist. Seit geraumer Zeit regnet es in den englischen Blättern Pennsylvaniens Proteste gegen Austilguug dieses alten Namens, und diese Proteste sind jetzt auch bei dem Ge-neral-Postamte geltend gemacht worden, welches denn auch bisher gezögert hat, diesem Namenswechsel seine Bestätigung zu ertheilen. Herr Alfred Schücking in Washington hat der Familie Shoemaker nachgeforscht und gefunden, daß dieselbe zu den allerersten deutschen Einwänderern zählte, indem schon ein Peter Schumacher mit Pistorius in's Land kam. Die Gründer von Shoemakertown waren die Wittwe und Kinder des Georg Schumacher aus Griesheimt bei Heidelberg, welcher im Jahre 1686 mit seiner Familie nach London zog und dort Passage auf dem Schiffe Jeffries", Capitän Arnold, nach Philadelphia nahm. Auf dem Schiffe brachen die Blättern aus, welchen Georg Schumacher erlag. Die Wittwe und ihre sieben Kinder, zowie die anderen Pfälzer wurden bei Ehester erfandet und kamen von dort nach Germartown. Unter den Reisegefährten dieser Familie war Richard Walsh von Enaland mit seiner Tochter Sarah. Die,ec batte von Penn 600 Acker Land im Township Cheltenham erhalten. Da nun der älteste Sohn der Wittwe Schumacher die Sarah Waljh heirathete, so ließ sich die ganze Familie dort nieder. Der Trauschein des Paares ist noch vorhnnden, und die Brüder des Bräutigams schrieihren Namen als Trauzeugen noch Schumacher" mit deutschen Buchstaben. Hr. Schücking hat mit großem Eifer den sechs Generationen dieser Familie nach geforscht, dieselbe ist sehr zahlreich in Philadelphia, Washington und Baltimore vertreten. Der Erpreß-MillionZr Shoemaker, welcher vor einigen Jahren starb, gehörte zu dieser Familie. Der Protest dieser zahlreichen und einflußreichen Familie, welchen Herr Schücking jetzt vor die Regierung gebracht hat, verdient gehört zu werden. Traurige Fc.briklnspeetion. In den meisten amerikanischen St Zkn gibt es sogenannte Arbeiter-Schutz-zesetze, aber entweder sind auf die Ueberiretung derselben keine Strafen gesetzt oder die Behörden, die mit ihrer Durchführung betraut sind, werden absichtlich gelähmt. Auch der Kaiserstaat", der jlch hinsichtlich seiner industriellen Bedeutung mit vielen europäischen Culturländern messen kann, hat eine Fabrik inspection nur zum Scheine eingeführt. Selbst die N. Z). Staatszeitung" lehnt sich gegen diesen Schwindel auf. Sie schreibt nämlich: Der Staat New ?)ork erfreut sich be kanntlich eines Gesetzes zur Jnspicirung attet Fabriken und Werkstätten, aber an die Ausführung und Erzwingung der darin vorgesehenen Schutzbestimmungen für die Industriearbeiter denkt in Wahr' heit wohl kein Mensch : das bezügliche Gesetz ist ein todter Buchstabe. Und zwar hauptsächlich aus dem Grunde, weil es an einer genügenden Anzahl von In spestoren fehlt, um überall nach dem Rechten zu sehen und zuwiderhandelnde Fabrikbesitzer und Unternehmer zur Verantwortung und Strafe zu ziehen. Während der verflossenen Legislaturperiode kam nun eine Bill zur Vorlage, dazu bestimmt, diesem empfindlichen Mangel in dem jetzigen Gesetz durch Anstellung verschiedener neuerJnspctoren zurUebrwachung der elftausend Fabrikbetriebe in hiesiger Stadt, welche bislang nur von einem einzigen Jnspector besorgt" werden, einigermaßen abzuhelfen. Hier handelte es sich also um den Erlaß eines Gesetzes, wahrhaft im Interesse deS arbeitenden Volkes; allein in der Stunde der Entscheidung zeigte eine Intrigue sich mächtiger, als die vielgepriesene Arbeiterfreundlichkeif unserer Gesetzgeber. Die betreffende Vorlage scheiterte nämlich an der Opposition des Senators Jves, welcher, wie er zu seiner Entschuldiauna damals anfübrte. aus freundschaft für den Oberinspector I. I. Con-' nolly seme nothwendige Zustimmung zur Vornahme und Erledigung der Bill au, ßer der Reihe versagte. Dieser Connolly war mit der Bewegung deshalb nicht zufrieden, weil die zu ernennenden Jnspectoren nicht durch ihn, sondern vcm Gouverneur angestellt werden sollten. Einer faulen Patronagerücksicht mußte also die Reformmaßrege'l geopfert werden. Es bleibt Alles bei'm Alten, wir haben ein wohlgemeintes Gesetz zum Schutz der Industriearbeiter auf dem Papier. Und doch hatte wahre, echte Arbeiterfreundlichkeit" in der Legislatur bei dieser Gelegenheit sich um so glänzender bethätigen können, als es einem wirksamen Schutz besonders für die vielen Tausende von Frauen und Kindern galt, welche in hiesigen Fabriken ihren kargen Lebensunterhalt verdienen müssen. An der Spitze der Reformbewegung stand deshalb auch die Workingwomens Society, deren Beamte am liebjten die Anstellung von sechs weiblichen Fabrikinspectoren für unsere Stadt gesehen haben würden, eben weil die mangelhaft geschützten Industriearbeiter vornehmlich, wie gesagt, Frauen, Mädchen und Kinder sind. Liegt darin vielleicht zugleich auch eine Erklärung für die Thatsache,, daß die Opposition eines einzigen ehrgeizigen und eigennützigen Mannes im Bündnis mit

einem gefälligen Politiker dazu genügte, um den Plan der Humanitarier zu vereiteln? Bei der Wahrung der Interessen von Frauen und Kindern bildet den Einfatz nicht eben politischer Einfluß. Die gewerbliche Beschäftigung von Kindern unter dreizehn Jahren ist gesetz lich streng verboten, aber das Gesetz wird in offenkundigster Weise von einer gro ßen Anzahl Fabrikanten täglich übertreteil, weil unter den obwaltenden Umstän den die Täuschung des einen Jnspectors natürlich Kinderspiel" ist. Die Workingwoman's Society macht in ei-

nem vorliegenden Flugblatt, was diesen Punkt betrifft, auf einen flagranten Vorfall aus der jüngsten Vergangenheit aufmerksam. Hier der einfache Thatbestand: Der Jnspector stattet einer Fabrik, in welcher, wie allgemein bekannt, viele kleine Mädchen zartesten Alters bescbäftigt werden, seinen Besuch ab. Gleich nach seinem Eintritt werden aber alle Kinder unter der gesetzlichen Aliersgrenze leise und unvermerkt nach dem Boden unter dem Dach befördert, wo sie sich mäuschenstill verhalten müssen, bis der Gestrenge sich wieder entfernt hat. Weshalb der Jnspector sich freilich mit einer oberflächlichen Visitation der unteren Arbeitsräume begnügte, ohne das ganze Haus genau in Augenschein zu nehmen, wird in dem betreffenden Bericht nicht zu erklären versucht. Um das Gesetz scheint sich überhaupt Haupt nur in seltenen Ausnahmefällen ein Unternehmer zu kümmern. Regel ist vielmehr, daß die heilsamen Verordnungen, die es enthält, todte Buchstaben bleiben. So ist es auch mit jener Verordnung, wonach jugendliche Arbeiter unter sechszehn Jahren eine schriftliche Bescheinigung von ihren Eltern oder Vormündern aufweisen sollen; to ist es ferner mit der Beschränkung der täglichen Arbeitszeit für jugendliche Arbeiter, mit der Einhaltung der vollen Mittagspause und mit noch mehreren anderen Punkten, die sich auf die sanitären VerHältnisse in Fabriken beziehen. All' diesen Ucbelständen könnte aber nur dadurch abgeholfen werden, 'daß so viele Inspektoren ernannt werden, als für das vorhandene Bedürfniß nothwendig sind. So weit das Ne Yorker Blatt. Daß die gerügten Zustände auch in anderen Städten und Staaten, ja überall im Lande herrschen, ist wahrlich ein schneidender Hohn anf die Regierung durch das Volk und für das Volk". Dom Anlande. Der Obe rkellner auf dem Dampfer Alaska" macht die Mitthei lung, daß auf derletztenTour des Schif fes von den Ver. Staaten aus in siebe Tagen $3,500 in Wein, Bier und Whisku angelegt" wurden. In: Staatszuchthause von Alabama ist ein Farmer, welcher wegen Mordes zu 45jähriger Haft verurtheilt wurde, wahnsinnig geworden und hat eine Bibel, die man ihm auf seinen Wunsch zum Lesen gab, Blatt für Blatt nahezu aufgegessen. Daß G e s ch i nd i g k e i t keine Hererei ist, bewies neulich ein Herr Boyd von Collinsville, La., auf das Schla gendste. ' Er holte sich Hol; zum Bau eines Hauses, zimmerte dieses mit Hilfe eines Nachbarn zusammen, und zog in die neue Wohnung ein, alles innerhalb 24 Stunden. Ein F a r n, a r b e i t e r N a m e n 3 William Owens in Sariorie, Mo., ver starb dieser Tage plötzlich, ohne vorher krank gewesen zn sein. Bei der vorgenommenen Obduction der Leiche ergab sich, daß eine Nähnadel ihm in's Herz gedrungen war und so seinen Tod herbeigeführt hatte. Vor Monaten war diese Nähnadel von Owens verschluckt worden. In einem Bundeskreisgericht in Georgia wurde dieser Tage die Entscheidung abgegeben, daß ein Postbeamter dadurch nicht straffällig werde, wenn er einen als Köder abgesandten Brief öffne, weil der Brief schon an und für sich eine Fälschung enthalte, resp, zu einem Vergehen herausfordere. Eine saubere Entscheidung, welche Postdieben wesentlichen Vorschub leistet! Bei Fort H a m i l t o n in. New Pork wurden dieser Tage die ersten Probeschüsse aus der pneumatischen Tor-pedo-Kanone abgefeuert, welche Lieutenant Zalinski für die italienische Regierung gebaut hat. Die Kanone ist fünf zehnzöllig, und kann eine 900 Pfund schwere Kugel, d. h. ein Hohlgeschoß von 200 Pfd. mit einer Füllung von 600 Psd. Spreng - Gelatine feuern. Der erste Schuß siel in 3600 Fuß Entfernung nieder ; beim zweiten, wo die Kugel einem anhaltenden Druck ausgesetzt worden war, flog diese weit über eine Meile. Beim vollen Druck kann die Kugel zwei Meilen weit gesandt werden. Die K.i; none kann mit Hilfe ihrer Maschinerie von einem Manne gerichtet und abgefeuert werden. Die Probe ergab, daß in dieser Beziehung, wie in Bezug auf Treffsicherheit, die Riesenmafse nichts zu wünschen übrig läßt. Die EhescheidungSseuche, welche in Chicago ganz besonders bösartig auftritt, gibt den Zeitungen der auf die Metropole des Westens und ihr Wachsthum ganz besonders eifersüchtigen Städte reichen Stoss zur VerÜbung allerhand guter und schlechter Witze. So lesen wir z. B. folgendes Gespräch: Gatte: Wer ist denn der Herr Smith, den Du zu unserer Gesellschaft eingeladen hast? Sie: Mein erster Gemahl, mein lieber Gatte! Er: Und jener Mr. Schwartz? Sie: O, dem habe ich versprachen, ihn zu heirathen, wenn wir je geschieden werden sollten! Und Ihier eine andere Unterhaltung. Er: Sieh' nur einmal, wie jener Mann uns beobachtet, kennst Du ihn ? Gattin : Sein Gesicht scheint mir bekannt. Wie heißt er? Er: Brown, wenn ich nicht irrig bin. Gattin: O ja, jetzt fällt's mir ein, Mr. Brown war mein erster Mann! Ein wohl nicht beabsichtig ter Mord ist von einem Diebe in der Nähe von Wichita begangen worden. Eine Frau Crocker hatte sich am 4. Juni nach der Stadt begeben, und das Haus unter Aufsicht eines 13 oder 14jahrigen Knaben gelassen. Gleich nachdem sie iori war. kam ein Kerl in's HauS. zzackte.

band und knebelte den Knaben, unb wärs ihn in in eine dunkle Ecke deS Kellers, worauf er daS HauS plünderte. Als Frau Crocker am Abend zurückkehrte und sah, daß sie beraubt und der Knabe nicht da war, schloß sie, daß dieser der Räuber sei. Erst am Abend des 7. Juni wurde sie auf ein eigenthümliches Geräusch im Keller aufmerksam, und fand dann den durch Hunger und Durst völlig erschöpften Knaben, der, nachdem er seinen Mörder beschrieben hatte, am nächsten Morgen starb. Es wurden sofort eifrige Nachforschungen nach dem Schurken an gestellt, aber selbstverständlich wird er sich mit seinem Raube schon längst fortgemacht haben. Bei einem Crhninalprozeß vor Richter Cowing in New ö)ork sind dieser Tage eigenthümliche Enthüllungen über die Jdentisizirung" von Verbrechern und Verdächtigen in dortigen Polizeiquartieren erfolgt. . Der Angeklagte in diesem Falle war ein neunzehnjähriger Bursche, Namens Thomas Jones, welcher trotz seiner Jugend schon dreimal wegen verschiedener Verbrechen der Polizei in die Hände gerieth und Strafen verbüßt hat. Der Maschinist M. Murphy hatte ihn beschuldigt, ihn in einer Kneipe in Gemeinschaft mit Michael Ryan und Wm. Bracken seiner Taschenuhr und Baarschaft beraubt zu haben. Ryan und Bracken sind der Theilnahme an diesem Raube bereits schuldig gesprochen. Beide wurden im Jones'schen Prozeß als Entlastungszeugcn vorgeführt und erklärten, indem sie ihre eigene Theilnahme an dein Raube mit Gleichmuth erzählten, daß Jones an dem Abend gar nicht bei ihnen und auch nicht in der betreffenden Wirthschaft gewesen sei. Der ebenfalls als Entlastungszeuge dienende Geheimpolizist Macauly sagte, daß er den Jones, welcher zur Zeit wegen eines anderen Vergehens im Polizeigefängniß (Tombs) gefangen gesessen, von dort aus nach dem Bureau des Geheimpolizeichess Byrnes gebracht habe, damit er dort von dem beraubten Murphv identisizirt werde. Auf die Frage des Vertheidigers, warum er den Murphn nicht zu diesem Zwecke nach dem Polizeigefängniß gebracht, antwortete der Geheimpolizist, dag die Gefangenen in den TombS häusig ihre Kleider wechselten, um die Jdentifizirung zu er schseren, und daß Chef ByrS es vor: ziehe, die Jde:tisizirung im Hauptquartier vornehmen zu lassen, well dies die Sache beträchtlich erleichtere. Jones, der jetzt selber auf den Zeugenstand gerufen wurde, sagte aus: Unter den Namen Frank Arnult, oder Frank McCoy, habe er zweimal Strafen verbüßt, aber an dem ihm jetzt zur Last gelegten Verbrechen sei er unschuldig. Er sel zur Zeit krank gemesen. Als man ihn nach dem Hauptquartier der Geheimpolizei gebracht, fei er dort mit drei bekannten Geheimpolizi stcn zusammen in eine Reihe gestellt worden, während Mnrphy im Nebenzimmer gesehen ; dieser habe unter den Umständen Niemand anders als ihn herauslesen und als den Verbrecher bezeichnen können, weil die bedeutend größeren Geheimpolizisten sich in Kleidung und allem Anderen von ihm wesentlich unterschieden und ihn fortwährend angeschaut hätten. Nachdem der Angeklagte dies Zeugniß abgegeben hatte, fügte er hinzu, daß er ernstlich bestrebt sei, einen rechtschaffenen Lebenswandel zu führen. Die Jury sprach ihn auch nach sehr kurzer Berathung von der Anklage frei. Criminalrichler Cowing aber rieth ihm dringend, sich bis nach feiner gründlichen Besserung von New 'Hork nach den Westen zu verziehen. Da4 ist ja von Herr Cowing äußerst freundlich gegen de' Wetten.

Bom usland,. Aus Bagdad schreibt man: Vor Kurzem wurde hier der Diener Mustapha, der seinen Herrn, einen Kaufmann, ermordet hatte, zu fünfzehn jährigem schweren , Kerker verurtheilt. Dagegen recurrirte jedoch die einzige Tochter des Kaufmannes und forderte als Sühne den Kops" des Mörders. Ein kaiserlicher Fernran entschied denn, daß de? Mörder das Fräulein um Ver ieihung zu bitten habe. Sollte dieselbe jedoch nicht gewährt werden, so mögt der Mörder enthauptet werden. Da nun das Fräulein von einer Verzeihung nichts wissen wollte, so schritt man zur Erecution. Auf Wunsck der rachsüchtigen Dame wurde dann der Mörder sogleich an die Mauer seiner Zelle gekettet, damit er keinen Selbstmord begehen könne. In dieser martervollen Stellung verblieb er volle drei Tage. Als Scharfrichter wurde nun ein Kurde bestellt, dem man eine Belohnung von S0 fl. zusagte. Die Hinrichtung fand auf dem Maidenplatze statt, der vollgepfropft war von Neugierigen, besonders von jungen Frauen, da. im Oriente der Aberglaube verbreitet ist, daß kinderlose Frauen, wenn sie einer Enthauptung anwohnen, bald darauf Mutterfreuden zu gewärtigen haben. Auch waren auf dem Platze mehrere' Tribünen für Zuschauer errichtet. Der Delinquent, dessen Oberkörper ganz entblößt war, wurde nun an einen niedrigen Pflock gebunden, und gleich darauf trat der Scharfrichter in Aktion. Trotz wiederholter Hiebe wollte es ihm, dem ungeübten Neuling, nicht gelingen, den Kopf vom Rumpfe zu trennen. Da tauchte er, um Muth zu bekommen, einen Finger in das Blut deS Delinquenten und benetzte-damit seine Lippen. Jetzt endlich gelang es ihm, seine grauenhafte Aufgabe zu lösen. Gleich darauf stürzten sich die Töchter des ermordeten Kaufmannes mit ihren Anverwandten auf die Leiche, tauchten ihre Finger in deren' Blut und benetzten damit zu? Sühne" ihre Lippen. Diese Schreckensscene hatte noch ein tragisches Nachspiel. Während nämlich die ent menschten Weiber ihre . Hände in dem Blute des Gerichteten badeten, brach plötzlich eine der Zuschauer - Tribünen ein, wobei es einige Todte und mehrere Verwundete gab. . lieber. eine großartige Erfindung auf dem Gebiete der Kriegstechnik berichten ungarische Blätter. Dieselbe soll von dem Elektrotechniker Hiram Marim herrühren und eine automalische Gewehrmitrailleuse vorstellen, die bereits vom ungarischen Kriegsministerium angenommen worden und er worden sei. Vorläufig hat Marim, elÜU na$ V.eeMaM der EMoKun,

gen jetner XXaftt von Wien nach London zurückgekehrt ist, vom Kriegsministerium die noch im Laufe dieses Jahres zu bewirkende Lieferung von 30 Stück iu Bestcllung erhalten. Als Gcwehrlauf ist das in der österreichischen Armee eingeführte 8 Millimeter-Repetirgewehr zu verwenden, damit die Mitrailleusen und die Gewehre der Truppen einheitliche Munition haben. Diese in Bestellung gegebenen 30 Stück sind zu Armirungszwecken in Krakau und Pttemysl bestimmt, um insbesondere zur Graöenvcrtheidigung benutzt zu werden. Weitere Versuche, um diese verheerende Feuerwaffe auch als leichtes Kavalleriegeschütz zu gebrauchen, sind im Zuge. Die jetzigen bei den Kavalleriedioisionen eingetheilten reitenden Batterien werden hierdurch nicht berührt, denn die Marim'zchen Gewehrmitrailleufen werden nnr bei detachirten Reiter - Abtheilungen oder höchstens bei Car,allerie-Re-gimentern eingetheilt werden, um diefelben zu befähigen, unabhängig von der eigenen, nur schwer nachfolgenden Infanterie nothigenfalls ein Feuergefecht durchzuführen. Bei einem Probeschießen aus dem Steinfelde nächst Wiener Neustadt schoß Marim, wie der Voss. Ztg." telegraphisch berichtet wird, aus einer Distanz von 600 Schritt mit derselbe?: Schnelligkeit seinen vollen, deutlich aus der Entfernung lesbaren Namen in die Scheibe. , Ein Loch reihte sich im Fluge an das andere, so formten sich die Löcher in der Scheibe binnen Sekunden zu großen weithin sichtbaren, regelmäßigen Buchstaben. Ein Terrainabschnitt, welcher von einer derartigen, auf automatischem Wege 600 Schüsse in der Minute abfeuernden Gewehr-Mitrailleuse bestrichen wird, ist vollkommen gesichert und kann von keiner noch so todesmuthigen Tnippe überschritten werden,, denn die drei Bedienungleute der Gewehr-Mitrail-leuse sind im Stande, ebenso viele Bataillone, welche in den Schußbereich ihrer großen Elevationen nnd Seitenrichtungen gestattenden Gewehr-Mitrail-leuse fallen, aufzuhalten und binnen wenigen Minuten niederzumähen. Aus Belgrad wird geschrieben: DaS Abenteuer eines alonichifahrers", der die feierliche EröfsnungSfahrt auf der wichtigen Verkehrslinie, die das Ufer des Aegäischen MeereS mit dem Westen Europas verbindet, als geladener Gast mitmachte, erregte hier großes Aufsehen. Der Sohn des Erbauers der serbischen Staatsbahnen und auch der Linie Vranja-Uesküb, welche die Salonichibahn mit den nördlichen Eisenbahnen verbindet, Herr Vitalis Sohn, wurde aus dem Belgrader Bahnhofe, als er von Salonichi zurückkehrte, mitten in der großen Schaar der Festgäste im Auftrage der Belgrader Stadtpräfektur durch einen Polizei-Commissär verhaftet. Die Anwesenden Diplomaten,Minister, Vörsenleute, Schriftsteller und anderen Gäste waren erstaunt über diese Maßregel gegen den Sohn deS weitbekannten Eisen-bahn-Unternehmers Vitalis, der hervorragend mitgewirkt hatte an dem Werke, dessen Vollendung mail soeben feierlich begangen. Die Behörden und .auch das efammte, in die Angelegenheit eingeweihte Belgrader Publikum fanden jedoch die Verhaftung des jüngeren Herrn Vitalis gerechtfertigt. Derselbe hat vor etwa drei Jahren, in rücksichtsloser Weise auf dem Bürgersteig der Straßen in Belgrad reitend, das Kind eines Hand werkerS, ein schönes Mädchen, niedergeritten und schwer verletzt. Das kleine Mädchen schwebte lange Zeit zwischen Tod und Leben ; als es endlich genesen, blieb eS dennoch verkrüppelt. Herr Vitalis, anstatt den verursachten Schaden einigermaßen gut zu machen, entzog sich einem Ausgleich und einer ftrafgerichtlichen Verfolgung durch eine rasche Abreise nach Paris. 9lun, nach drei Jahren, glaubte er die Angelegenheit als veraltet und vergessen ansehen zu können und machte die erste Salonichisahrt mit. Die Belgrader Polizei hatte es aber nicht vergessen und da Herr Vitalis schon einmal sich der Untersuchung durch Abreise entzogen hatte, erschien er fluchtverdächtig und wurde verhaftet. Sofort erlegte nun der Vertreter der Eisenbahn , Gesellschaft, der ehemalige Ministerpräsident Pirocanac, als Rechtsanmalt im Auftrage des Hrn. Vitalis Vater 12,000 Frs. als Entschadigungssumme für da3 verletzte und ver krüppelte Mädchen, woraus der jüngere Herr Vitalis auf freien Fuß gefetzt wurde. Man glaubt, daß damit die Sache noch nicht ausgeglichen sei, sondern von Staatswegen strafgerichtlich verfolgt und geahndet werden dürfte, wenn auch nicht in zu strenger Weise. Dieses Abenteuer ist ein Beweis, daß auch hier Ge richt und Polizei manches Mal rasch und hne Rücksicht auf die Stellung der Person bandeln." --EinUnglückhatsichamer, sten Psingstfeiertage bei Magdeburg auf der Elbe ereignet. Eine Gesellschaft von fünf Personen, Herr Hintze jun. anö Magdeburg, das seit dem 1. Mai ver, heirathete Ehepaar Alsen und die 20 un 17 jährigen Töchter einer Wittwe Schützt in Magdeburg unternahy'en eine Boot: fahrt von Buckau nach Dornburg. Daö Boot war von Herrn Hintze selbst erbauj und in gutem Zustande. Das Wette, und der Wind begünstigten die Fahrt anfänglich ganz gut. Gegen Mittag nzur de Schönebeck passirt, das Wetter war in: zwischen unfreundlich geworden, der Wink stärker und sehr böig. Als das Boot ungefähr das Prietzener Wehr erreicht hatte, schlug es, wahrscheinlich in Folg, eines Windstoßes, plötzlich um. Die fünf jungen Leute stürzten in's Wasser und ertranken sämmtlich. Herr Hintz, versank 'zuerst, die Geschwister Schütz, hatten sich umgefaßt und fanden, nach: dem sie einige Zeit auf dem Wasser geschwömmen, ebenfalls ihren Tod. Hen Alsen, der ein tüchtiger Schwimmer war, schwamm mit seiner jungen Frau durch die Elbe einer Buhne zu, er s,ll dieselb! auch nahezu erreicht haben, dann aber oom Strom der Buhne erfaßt und wie, der in den Fluß hineingetrieben sein, w ihn dann jedenfalls die Kraft verlassev und er mit seiner jungen Frau ein nassei Grab gefunden, hat. Ein Boot eineö Magdeburger Nuderclubs soll etwa 500 Fuß unterhalb von der Unglücksstätt entfernt gewesen sein und die Mannschaft die ganze Kraft eingesetzt haben, die Ver unglück ten zu erreichen, Inder vergeblich.

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