Indiana Tribüne, Volume 11, Number 268, Indianapolis, Marion County, 14 June 1888 — Page 3

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.--r -''"--:-r ä i--'f-rr-tf7jQ rfv.it Dis ErStt: dsö Waise vou Lowoob. (Saglischer Seusatioairomau.) (Fortsttzung.) Ollvia folgte ihm bis an die Thür sei es Schlafzimmers, denn sie roar nicht gesonnen, ihn auch nur einen Augenblick aus dem Gesichte zu verlieren. Wahrend er drinnen war, bedeutete sie Mrs. Beaver, ihr einen Mantel, ihre Leder, siiefel und ihren Hut zu bringen. Eilig zoa sie ihre Vallschuhe aus, schlug mit Mrs. Veavers Hilfe die Schleppe ihres Kleides über den Arm und vollendete ihre i Tollette xm Hausgange. Als Mr. Beverne aus seinem Zimmer trat, erschrak er über diese unerwartete Verwandlung. Sie wollen doch wohl nicht ausaeben?" rief er bestürzt. Ia, ich beabsichtige, Sie abfahren zu sehen." Weshalb in aller Welt wollen Sie mich begleiten? Ich habe gesagt, daß ich gehen wolle und ich gehe, ist das nicht hinreichend? Ich möchte um keinen Preis länger hier im Hause bleiben, hr Weiber haU mir die Hölle zu heig gemacht,' als daß ich es hier länger aushalten könnte. Ich gehe ja schnell genug. können Sie mich denn nicht in Ruhe lassen?" Nein, ich möchte Ihnen gern eine glückliche Neise wünschen," sagte Olivia nachlässig; außerdem wäre es mir lieb, Miß Vanes Reisetasche zurück zu erhalten, die sich auch schon in Ihrem Wagen befindet." Das war der letzte Triumph, den Oli via gegen ihn ausspielte. Er so wenig wie sie hatten die Reisetasche vergessen, welche wahrscheinlich eine Menge mert voller Schmuckfachen, unter Anderm ein Halsband von Brillanten, im Werthe von viertausend Pfund enthielt. Er hatte sich schon im Stillen vergnügt die Hände gerieben bei dem Gedanken, daß der Inhalt der Reisetasche ihn für seine getäuschten Hoffnungen entschädigen werde, denn Edith würde nimmer mehr ihren Ruf dadurch gefährdet haben, dieselben von ihm zurückzufordern. Man kann sich also leicht seine Wuth vorfiel lcn, aks diese Beute ihm entrissen werden sollte. Er war fast wahnsinnig vor Zorn und innerem Grimm, so daß Margarethe Olivia ängstlich zuflüsterte: Gehen Sie nicht mit ihm ! Er könnte Sie unterwegs ermorden, er ist dessen fähig!" Ich fürchte mich durchaus nicht," entgegnete Olivia, sich unbesorgter stellend, als sie es war. Dann ersuchte sie Margarethe, sie in ihrem Zimmer zu erwarten und entfernte sich, von Beverne begleitet. Sie ängstigte sich zwar sehr, als sie an der Seite ihres unheimlichen Beglei ters die Auffahrt hinab, dem Thorhäuschen zuschritt, indessen beruhigte sie sich bei dem Gedanken,.daß die vielen Wagen und Diener, die vor dem Hause auf ihre Herrschaften warteten, und die Menge von Menschen, die von Lilliborough und den benachbarten Därfern herbeigeeilt waren, um durch die hellerlcuchteten Fen: stcr zu schauen und die glänzende Gesell schaft da drinnen zu bewundern, ihn von jeder offenen Gewaltthat abhalten werde. Er ging so rasch, daß sie kaum mit ihm Schritt halten konnte. Sie erreichten das Thorhäuschen, und draußen, dicht am Thore, stand der Diener, ihn erwar; tend; derselbe schien erstaunt, seinen Herrn schon so früh ankommen zu sehen, und eilte davon, den Wagen zu holen. Es wollte sie bedünken, als ob Beverne beabsichtige, sie in Betreff des Reisesackes zu überliste, denn er schien die größte Eile zu haben, abzufabren, allein sie rief dem Kutscher zu, er solle ihr die Reise, tasche einhändigen. Der Mann gehorchte und sie fühlte sich in dem Gedanken befriedigt, Ediths Eigenthum gerettet zu haben. Ich werde esJhnen schon Keimzahlen knirschte Beverne zwischen den Zähnen. Sie werden es bald bedauern, mir die: sen Streich gespielt zu habend" Ich sehe nicht ein, auf welche Weise Sie mir Schaden thun könnten." ver: setzte sie geringschätzig, von seinen leeren Drohungen durchaus Nlcht oeunruhtgt. Ich fürchte Sie ganz und aar nicht. Mr. Beverne. Leben Sie wohl, angenehme Reise. Sie werden noch gerade rechtzeitig für den ein Uhr sünsundvierzig Zug m Lllllborougy eintreffen." Schon wollte er abfahren, er hatte die Züge! bereits in der Hand, der Diener war schon hinten aus seinen Bock ae sprungen und das Pferd zoq an. da wandte Beverne sich noch einmal nach Olivia um, und ihr mit der Peitsche oroyeno, nes er lyr zu: Ha, Sie fürchten sich also niot vor mir, mein junges Dämchen? Sie und der Auswurf der Familie gedenken wohl ,in Paar zu werden, und dann herrlich und in Freuden zu leben, nicht wahr? Nicht so hastig, meine Schöne, nicht so hastig ! Warten Sie erst ab, was mein Freund, Marimilian Porter, dazn sagen wird! Leben Sie wohl, schöne Miß Olivia! Wir werden uns bald unter sehr veränderten Umständen wieder? sehen!" Der Wagen flog in der Dunkelheit davon, und Olivia blieb wie angewurzelt stehen. .Mein Freund Marimilian Porter! Er kannte ihn also, er nannte ihn seinen Freund! das war eine Enthüllung für sie. Ein kalter Schauer des Schreckens und des Entsetzens durchrieselte ihre STtr c - c r C - m ' ' )lleoer uno langsam, von dosen Ahnun gen gepeinigt, schritt sie dem Hause zu. Bei ihrer Rückkehr nabmen andere Gedanken sie wieder in Anspruch. Wie stand es um Gerald? War es Lady Vane gelungen, ihn zu sehen und zu sprechen öatte ne lyn bewegen können. ? -i rrr ? oas Haus zu veria,ien, wo er eoen Au genblick in Gefahr war, Sir Henry, sei nen Vater, zn begegnen. Sie war über diesen Punkt in so aroßer Sorqe. daß sie sich fast versucht fühlte, sofort in Lady Vanes Zimmer zu fr ' rr - r- r eilen, um licy zu vergewissern, aas sicy wahrend lyrer Abwesenheit von zuaetra en yaoe, allein em Gefühl der Borsicht reit sie davon zurück, und. qußerdem

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AÄAÄ dNeL'lljr noch eine schwere ÄufZäbk zu erfüllt übrig, gegen die ibr Herz sich schmerzlich sträubte. Und diese Aufgabe mußte bald vollzogen werden, denn die Stunden eilten dahin; nicht lange mehr und der Eottillon sollte beginnen. Ehe noch die ersten Töne der Musik die Tänzer auf ihre Plätze berief, mußte Vevernes Brief, den sie ihm diktirt hatte, in Editbs Hände sein. . Sie steckte den Brief in die Tasche, huschte die Treppe hinab, und trat wieder in den Ralllaal ein. Niemand hatte Olivia vennißt, außer einigen unwilligen Tanzern, die sie im Stiche gelassen hatte, sie entschuldigte sich mit Kopfschmerz, der sie genöthigt habe, sich eine Zeit lang zurück zu ziehen, um auszuruhen, dann nahm sie Eapttän D'Arcyö Arm, der behauptete, daß sie ihm den nächsten Walzer versprochen habe, und ließ sich von ihm in die Reihe der tanzenden Paare führen. is tnm tfr ffr rtTVftMT fffaf rtrrtS . v luia 7 I y Qvjj 9 V tanzen zu müssen, da sie bei derrafchen Bewegung durch den Saal Gelegenheit' fand, sich nach den verschiedenen Perso' nen umzusehen, denen sie heute Abend besondere Aufmerksamkeit widmen mußte. Sie entdeckte sogleich, ' daß Ladn Vane nicht mehr im Tanzsaale anwesend war. Das Souper hatte längst begonnen, und die älteren Herrschaften waren emsig beschästigt, sich für die Mühsale und Plagen, denen Ballmütter und Väter unterwarfen sind, durch den Genuß eines reichlichem Males zu entschädigen. Sie setzte also voraus, daß l? Henry durch seine Pflichten als Wirth in Anspruch aenommen sei, und-daß Lady Bane diesen Augenblick wahrgenommen habe, um zu ihrem ohne zu eilen, idlty befand sich am äußersten Ende des SaaleS, tanzend, plaudernd und lachend. Jeder oberflächliche Beobachter würde Miß Vane für die Seele des Festes gehalten haben, aber Olivia bemerkte wohl die Unruhe und Aufregung, welche sich durch ihre gerötheten Wangen und ihren unsteten Blick kund gab. Sie sah wohl, wie die Abwesenheit des Mannes, mit welchem sie so bald dem väterlichen Hause entfliehen wollte, sie beängstigte, wie sie häusig nach der Uhr und noch häufiger nach der Thüre blickte, offenbar befremdet, daß Algernon Beverne noch immer nicht erschien. Zwischen dem Walzer, welcher jetzt aetanzt wurde und dem Cotillon, lag nur noch ein Tanz; und da Olivia Sorge trug Edith nicht aus dem Auge zu verlieren, war sie durchaus nicht überrascht zu sehen, daß sobald der Walzer beendet war, ldity lbren Tanzer verließ und allein hinausgmq. Sich bei Capitain d'Arcy entschuldigend, folgte Olivia ihr bald und eilte die Treppe hinaus ln ihr Zimmer. Wie sie vorausqesetzt hatte, e.... rr . t:.f.t. rr ir...e sunv sie uicsciuc in ooucr oroereliuna zur Flucht ; sie hatte schon ihr Oberkleid abgestreift, das in weichen wellenförmigen Falten am Boden lag. Edith erschrak bestig bei Olivia s unerwartetem Eintritt und wurde glühend roth vor Verwirrung. Wie, Edith, wollen Sie schon zu Bett gehen? Was fehlt Ihnen, sind Sie lranr?" Bekümmern Sie sich nicht um mich " entgegnete Edith zornig, und dringen Sie nicht ohne anzuklopfen rn mem Zim mer' Es ist heute schon das zweite Mal. daß Sie so hereinstürmen und es ist wirklich zu unangenehm, wenn man me, auch nur eine Minute allein sein kann!" Wenn Sie iraend etwas zu thun vorhaben, dessen Sie sich schämen müssen. dann schließen Sie Ihre Thür doch zu," t -X- x r . a . -r . vciscyic jiiiia, was gereizr. koic verkitte aber sogleich Ihre herben Worte, und ihren Arm zärtlich um den Nacken der Freundin legend, fuhr sie begütigend fort! Meine liebe Edith, warum wollen Sie mich täuschen? Glauben Sie mir, ich weig Alles. Edith entband sich ungeduldig ihren Armen. Wenn Sie Alles wissen, so benehmen Sie sich wie eine wahre Freudin und ttfernen Sie sich, als hatten Sie Nichts gesehen." Das kann ich nicht, Edith ; denn ich bin Ihre ausrichtige Freundin, die nickt müßig zuschauen kann, wie Sie in Jyr sicheres Verderben rennen." Edith wandte sich zornig nach ihr um. Sie haben ihn vom ersten Augenblick an gehaßt," rief sie aus. Ab gleichviel, Sie werden mich nicht zurückhalten! Er erwartet mich und Alles, was Sie sagen mögen, wird mich nicht verhindern, zu ihm zu gehen und ibm zu folgen!" Meine gute arme Edith," sagte Olivia gerührt. Weshalb bedauern Sie mich? Ich bedarf Ihres Mitleides nicht. Wenn ein Weib einem Manne vertraut und ihn liebt, und jedes andere Band löst, da sie bindet und ihm folgt, dann ist sie zu beneiden, nicht zu bemitleiden." O. Edith, wie s-ll ich Ihnen die ganze Wahrheit verkünden?" Jetzt erst schien es, als werde daS Mädchen aufmerksam; sie blickte Olivia zwar nicht besorgt, aber doch neugierig an. Haben Sie mir etwas Besonderes zu saen?" fragte sie gedehnt. Ich bin gesaßt auf Alles, nur sprechen Sie rasch, denn er erwartet mich, und es ist keine Zeit zu verlieren." ?!ein, Edith, er erwartet Sie nicht. Er ist vor einer Stunde abgereist." Abgereist! fort?" stieß siemit schwacher Stimme hervor und wurde leichenblaß. Dann fuhr sie mit stärkerer stimme fort: Ich glaube Ihnen nicht. Es ist ein Irrthum, eine Täuschung, wenn Sie wollen, aber er ist nicht abgereist! Wir verabredeten ja alles, als wir zuletzt mit einander tanzten. Alles war besprochen und in Ordnung, selbst . . r t r r a meine neli.elai.cheIhre Reisetasche ist hier," sagte Oli via, den Vorhang von Miß Vane's Toilettentisch aufhebend und auf dieselbe ui gend. Edith schien vollständig starr und war einige Augenblicke lang reines Wortes fähig.' Wie kam die Tasche hierher?" stam melte sie endlich. Ich selbst holte sie aus Mr. Beoer neS Wagen, als ich ibn dorthin begleitet hatte, um ihn abreisen zu sehen. Ich wußte, daß Ihre Diamanten darin seien, Edith, und ich wollte sie zurück haben." Edith war verwirrt, die 'Worte ihrer Freundin klanaenibr u ein RStÜkl.'

Zitternd ließ' sie sich sn cirlrn Sessel sinken. Ich verstehe Sie nicht," sagte sie endlich. Warum ist er abgereizt? Weshalb hat er seinen Entschluß geändert? Wird er denn nicht zurückkommen?" Kein Zweifel an der Treue und Auf-

richtigkeit Beoernes gegen sie, schien in Ediths Seele aufzusteigen und Olivia ti. .o C.r-i ' c rr lauoic es ieyi an oereir, lyr vle oayreit zu enthüllen. Sie zog deshalb den net aus der hasche und uberqab ihr denselben. Mit unsäglicher Angst beobachtete sie, welchen Eindruck der Inhalt desselben auf Edith inachen würde. ? 4 . c r . - . , le surcyiere oieseive in zynmacht oder vielleicht einen Schrei des Entsetzens ausstoßen zu hören, aber Nichts von alledem geschah. Wild und außer sich vor Wuth wendete sie sich gegen Olivia. Es ist eine schändliche, niederträchtiae Fälschung!" schrie sie; nie würde er einen solchen Brief geschrieben haben, e3 ist eine Lüge,' von Ansang bis zn Ende. in Gewebe von aljckheiten und Luaen ! Denken Sie, daß er mich so verlassen haben wurde, ohne mir einen Grund oder eine Entschuldigung dafür aniuaeben! Ist das möglich? Haben Sie sich wirklich eingebildet, daß ich so etwas alauben würde?" Sie lief wie roaKniinnia im imme? ans und ab, sie raufte ihr Haar und schlug sich auf die Brust. Es war kaum zu glauben, daß ern so sanftes, zartes Geschöpf wie Edith in einen solchen Parorismus wilder Wuth gerathen konnte. Plötzlich ergriff sie das dunkle Kleid, welches sie auf ihr Bett für die Flucht bereit gelegt hatte und begann ? r 'ii t. i"? c oasseive mir zillernoen anoen eiligst anzulegen. Ich gehe zu ihm!" rief sie. Sie sollen mich nicht zurückhalten! Ich will ?,eyen uno mich selbst überzeugen, ob er ortist!" Vergebens bat und beschwor Olivia sie, ihr Glauben zu schenken und jeden Gedanken an einen Mann, der ihrer so unwürdig sei, aufzugeben. Es kann nicht wahr sein! Weshalb sollteer mich verlassen haben!" wiederholte sie immer auf's Neue, und es schien uurklich, als habe sie den Verstand verloren. (Fortsetzung folgt.) Gibt'S ttrleg? (Aul der .Carnb. Reform".) Nach der großen Kanzlerrede vom S. Februar c. im deutschen Reichstage versicherten die qouvernementalen und kartellparteilichen Blätter, was eigentlich ganz dasselbe ist, daß der Friede Europas durch den Fürsten BiSmarck gesichert sei. Aus Freude und Dankbarkeit wurde dann die Vorlage über die Reorganisation der Landwehr und des Landsturms fast einstimmig angenommen und so die Möglichkeit geschaffen, künftig im Kriegsfalle 700,000 streltbare Krieger mehr sofort dem Feinde entgegenstellen zu können. Die Consequenz der Kriegsmachtoermehrung angesichts des gesicherten Friedens war, daß wenige Stunden später gegen 300 Millionen Mark für militärische Zwecke bewilligt wurden. unsere sormidable Kriegsmacht, deren Erhaltung, wie uns die Ofsiciöfcn so schön zu versichern verstehen, nothwendig ist. UM Rußland und Frankreich die Kriegslust gegen Deutschland auszutrei t. t-'At c ... m oen, scheint aocr weoer in Paris noch m Petersburg gehörig respectirt zu werden. Gut gesinnte Organe leitartikeln über Kriegsahnungen und Kriegsdrohungen. Oesterreichische und ungarische Blätter lajsen sich in gleichem sinnc über die deutsch-russischen Beziehungen vernehmen. Und wenn man fragt, wie der Lärm entstanden ist und was er bedeutet, so erhaltei wir keine erschöpfende Auskunft. Aeußerlich scheint die Ursache die Überschwemmung Deutschlands mit russischem Getreide, und die schlechte Bebandlung der Deutschen in Frankreich zu sein. Vielleicht auch macht man Kriegslärm, um im Interesse der Agrarier die Einfuhr des russischen Getreides zu erschweren, und man nimmt den Paßzwang in Elsaß-Lothringen mit in den Kauf, weil sich dann die Sache drastischkr und besser ausnimmt. Will sich dann der deutsche Vrotkäufer über die Vertheuerung des allernothwendigsien Lebensmittels beschweren, so kann man ihm mit unschuldvoller" und gerechter" Miene versichern, daß es immerhin besser ist, einen Pfennig oder zwei für das Pfund Brot melr zu bezahlen, als die Schrecken eines Krieges zu ertragen. ,Das ist unsere Auffassung von der Lage, von dem Kriegslärm, und darin werden wir auch durch den ofsiciösen Pester Lloyd" nicht gestört, welcher die Verschlechterung der wirthschaftlichen Beziehungen Deutschlands zu Rußland als die letzte Etappe vorder Entscheidung durch das Schwert betrachtet und dem Fürsten BiSmarck indirekt unterschiebt, daß er diese Entscheidung provocire. Das genannte ungarische Blatt kommt den deutschen Kriegsfreunden auf halbem Wege entgegen, indem es schreibt: Deutschland darf unserer Antheilnahme an der Vertheidigung der europäischen und unserer Entschlossenheit zur Wahrung unserer eigenen Interessen vollkommen sicher sein und c3 kann daher der unertrSglichcn Situation ein Ende machen, sobald eS ihr ein Ende machen will." Darnach könnte eS also jeden Augenblick losgehen, die Ungarn wären dabei. ES fragt sich nur noch, ob der Reichs kanzler will. Disraeli hat einst vom Reichskanzler gesagt, daß er sagt, waL er will. Run aut, in Bezug auf die kriegerische Absicht Deutschlands hat Fürst BiSmarck am 6. Februar klar, deutlich und unzweifelhaft erkläit, daß Deutschland nur zur Abwehr ein e s A n g r i f f e S daS Schwert ergreifen werde. Er hat ferner betont, daß die KriegShetzereien der panflavistischen Presse und Agitation in Rußland bedeutungSloS sind. Von Fürst Bismarck ist also nicht zu erwarten, daß er daS Schwert ziehe, wag freilich nicht ausschließt, daß er die deutschen KrieaSlärmer nicht desavouirt, weil sie gewissen Zwecken zu dienen reckt brauchbar sind. ES bleibt nur noch die Fraae. ob dem Zar, welcher den Fürsten BiSmarck seiner Friedensliebe versichert hat, zu trauen ist. Wir alauben diese Fraae auS dopselten Gründen bejahen zu müssen. Der Kaiser on Rußland hat dieser Tage zu Kiewer Deputation, welche ibm die

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lZittladüng bett' JüöiläumLscstlichkei: ten überbrachte, geäußert, daß er sehn, süchtig wünsche, daß das Fest nicht durch kriegerische Ereignisse gestört werden möge. Sein ganzes Trachten bleibe dahin gerichtet, Rußland den Frieden zu erhalten. Ferner melden die Zeitungen, baß in 14 Tagen der Zar mit Familie zn längerem Aufenthalte sich nach Däne mark begeben werde. Das ficht also nicht nach Krieg aus. Aber auch wenn Rußland wirklich den Krieg wollte, wie uns ab und zu aus wer weiß sur welchen Gründen versichert wird, so könnte es ihn nicht beginnen, weil seine von deutschen Ofsiciösen so furchtbar groß geschilderte Kriegsmacht nur auf dem Papiere steht, und nur Papier sein Geld ist. Die Bedeutung r c r " c n numanos sur oas wesiuche Europa ist eine Fiktion, die durch Niemand anders als durch den deutschen Reichskanzler durch das thurmhohe Freundschasts system" groy gezogen worden ist. Boxn Ltusl!tde. Ueber ein Gerüst -Unalüc! im Berliner Schauspielhause berichten dortige Blätter: Am 27. Mai (Sonntag) hatte man im Innern des Buhnen raums, über welchem bereits ein Theil des Daches entfernt war, weiter gearbei tet, und da man die zu entfernenden Bal: ken und Höher nicht gut auf die Straß, am Sonntage hinausschaffen konnte, so stapelte man dieselben aus dem von der Bühne bis zur Decke reichenden, in Quadratform aufgestellten Baugerüste auf, in der Absicht, dieselbe am Montag in der Frühe zu entfernen. Durch dies enorme Last wurde das Gerüst über Ge-. bühr beschwert. Trotzdem wanden dlt am 23. Mai auf dem Gerüst beschäftig, ten Zlmmerleute noch einen sehr schwe ren, zum Absteifen bestimmten Balken nach oben, trotz Abrathens mehrerei sachverständiger Bauhandwerker, die in den an die Bühne grenzenden Korridoren arbeiteten. Kaum war der letztbezeichneti Balken über dem Gerüste schwebend und über dasselbe eingeschwungen, als er der ihn haltenden Tauschlinge entglitt, mit voller Wucht auf das überladene Gerüst stürzte und somit die Katastrophe herbei: führte. Das Gerüst vermochte die nem Last nicht zu tragen, brach an jener Stelle mit lautem Krach zusammen und riß, infolge des Verbandes, auch dik übrigen drei Seiten des schwerer Holzbaues in sich zusammen. Wak flüchten konnte, flüchtete in die Seiten - Korridore; die auf dem Gerüst stehenden Arbeiter stürzten mit in die mit Staubwolken erfüllte Tiefe; einige blieben an Dachsparren hängen, zwischen Himmel und Erde, bis sie durch dit Feuerwehr aus der gräßlichen Situation erlöst wurden. Die .Feuerwehrmannschaften haben die lebensgefährdeten Arbeiten mit einer Vravour und Geschicklichkeit ausgeführt, daß nur eine Stimme der Bewunderung herrscht über die Leistungen derselben. Der amtliche Berichi über die Katastrophe lautet: Am 23. früh 7 Uhr brach das Gerüst im König: lichen Schaufpielhause, welches für den Abbruch des alten hölzernen Dachet errichtet war, plötzlich zusammen. Auz den Trümmern, die von der Feuerwehr mit bewunderungswürdiger Aufopferung beseitigt wurden, sind bis jetzt 14 VerUnglück hervorgeholt. Dte Verunglückten wurden mittels Droschken unc Krankenwagen sofort in verschieden, Krankenhäuser überführt. Die Ursach, des Unglücks hat selbstverständlich bis jetzt nicht ermittelt werden können, sondern muß dem Ergebniß der sofort ein: geleiteten Untersuchung vorbehalten blci.den. Profe ssorH. Kiepert, wel. cher trotz seiner 70 Jahre augenblicklick in Begleitung des Archäologen Dr. Fabricius vom Berliner Museum zum vier: ten Male Kleinasien bereist, ist am 2S. Mai von einer längeren Tour durch Ka rien glücklich nach Smyrna zurückgekehrt. Obwohl nur über den Anfang der Reif, Briefe vorliegen, scheint dieselbe doch bereits in geographischer und archäologi-. scher Hinsicht erfreuliche Ausbeute ge-. währt zu haben. Gleich am zweiter Tage wurden südlich von Aidie die Ruinen der alten Stadt Amyzon und darir eine interessante Inschrift des Königs Hidricus von Karien, des Bruders irni Nachfolgers des berühmten königlicher. Ehepaars Mausolus und Artemisia, ent' deckt; am folgenden Tage wurden di, überraschenden Prachtbauten der schor von Anderen besuchten Ruinenstätte bei Demirdschi-Deressi (vielleicht dem antiken Alinda angehörig) näher untersucht, photographirt und aufgenommen. Da-, gegen gelang es nicht, den einst bcrühm: ten Tempel des Zeus von Labranda wie: der aufiusinden ; wohl aber zwischen Mi' las und den gewaltigen Prachtruinen von Keramos am Keramischen Meer-, busen eine hochgelegene große antik, Stadt mit kyklopischen Mauern, sowtt Bauwerken und Inschriften aus römisch Zeit, vielleicht das viel gesuchte Bargasa. Ueberaus beschwerlich war der Abstieg vom Hochlande zur Meeresküste durch das dichte Gebüsch von Lorbeer, Mvrthen, Granaten, Orangen und Wein, reben, welches den ganzen Abhang bedeckt; um eine Entfernung von 500 600 Schritt zurückzulegen, bedürfte es einer vollen Stunde. Von Keramos ging es nach Vudrun, dem alten Halikarnaß und dann über Mughla nach Osten zm Grenze Lykiens, wo noch große uner, forschte Gebiete und antike Städte bei Untersuchung harren. Hier in Karien wie überall im westlichen Kleinasten ste hen übrigens türkischer Schmutz und tür: 2, . rrf.".i 'i i r x r ."i. . xi . tische cacyiasslgleli im jajaiini vcijcii satze zu dem vorwärts strebenden und ge deihenden Griechenthume ; Letzterem ge-. hört die Zukunft; schon heute ist dei Archipelagus fast in demselben Maße eir griechisches Meer, wie im Alterthume. Man schreibt a u s P a ris. Die Pfarrer der ersten hiesigen 5cirche, ,nackten feit einiaer eitdie unanaenebm, Entdeckung, daß das geweihte Wasser. r - - c Oweiches an oen umgangen sur oie tf?om men bereit stand, auf unerklärliche Weif, zu verschwinden pflegte. Endlich ging ein Pfarrer zu Gericht, man sandte De tectivS in die Kirche und diese überzeug ten sich bald zu ihrem Erstaunen, daß zahlreiche Milchlieferanten vom Lande sick mit ihren Kübeln in dad Gotteslauj schlichen, fromm daS KreuzeSeiche, ruackten .und dann .dje JOT & jiui dt

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