Indiana Tribüne, Volume 11, Number 266, Indianapolis, Marion County, 12 June 1888 — Page 3

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Die Erbin der Waise von Lowood.

(Englischer Sensationtreman.) (Jortsekung.) Jst eZ möglich, daß Äie mir diesen Dienst leisteten, und daß Sie wissen, wer ich bin? Welchem freundlichen Gestirne hat der von Glück und Heimath Verstoßene, ein so edelmüthiges und gütiges i . r S . n r.f lnscyrelten zu lernen Gunsten, yrerseits, zu verdanken?" Es geschieht Ihrer Mutter zu Liebe murmelte sie, scheu und flüchtig zu ihm aufblickend. Seine Augen ruhten auf ihr mit einem Ausdruck tiefer Bewunderung und Ehrerbietung. Inzwischen hatte die fremde Frau still und regungslos in einer Ecke des Zimmers gesessen, beide mit fragenden Blicken betrachtend. Ihre Gegenwart aber erinnerte Olivia an das Eigenthümliche ihrer Lage, und sich beHerrschend, legte sie den Finger auf ihre Lippen. Ich werde heute Abend mit Ihnen reden," flüsterte sie hastig, und de.i Schleier herablassend, eilte sie hinaus in die Dunkelheit. Gerald Vane versuchte nicht, sie zurück zu halten, und sie erreichte ohne weitere Abenteuer daS Herrenhaus und ihr Zimmer. Indessen hatte doch ein geringfügiger Umstand ihre Aufmerksamkeit erregt, so geringfügig, daß sie sich wohl später desselben wieder entsann. Gerade als sie durch die Hinterthür schnell in das Haus zu schleichen suchte, raunte si.' gegen einen Mann, der eben hinausgehen wollte. ES war einer der fremden Männer, welcher ein Pack Neisedecken über dem einen und ein ziemlich großes und schweres Gepäck, stück, anscheinend eine öteisetasche oder Portemanteau, unter dem anderen Arme trug. Sie beachtete den Mann nicht weiter und eilte nach oben. Sobald' sie Hut und Regenmantel ab gelegt hatte, lief sie zu Edith in's Zimmer und trat ein, ohne anzuklopfen, wie sie es zu thun gewohnt war. Edith kniete am Voden, über einen vor ihr stehenden Gegenstand gebeugt. Vei Oli via's hastigem Eintritte stieß sie einen leichten Schrei aus und schob rasch etwas unter den weißen Musselinvorhang, der ihren Toilettetisch umgab, dann sprang sie auf und ging Olivia etwas verlegen entgegen. Nein, Olivia, wie Sie mich erschreckt haben," rief sie auö; aber es ist schon spät, eS ist Zeit, daß Sie sich ankleiden." Warum? Sie haben Ihre Toilette ja auch noch nicht begonnen," wandte Olivia ein. Nein, aber ich habe meinem Mädchen geklingelt, und ich dachte, dieselbe würde zuerst Ihr Haar ordnen, ehe sie zu mir käme. Jetzt ist es wohl besser, wenn sie mir znerst hilft. Gehen Sie, Olivia, und beginnen Sie, so rasch Sie können, ich will Ihnen das Mädchen so bald als möglich schicken, verlassen Sie sich darauf," setzte sie mit stärkerer Betonung hinzu, wir haben keine Zeit mehr zu verlieren. " Olivia fand Edith's Benehmen etwas befremdend und suchte vergebens nach einein Grunde dafür, daß Jene so sehr zu wünschen schien, von ihrer Gegenwart befreit zu werden. Diese Aufklärung sollte nicht allzu lange auf sich warten lassen. Der Fremdling im eigenen Hause. Das große Ereigniß, welches schon so lange vorher fast die ganze Grafschaft in Aufregung versetzt hatte, fand endlich statt. Der erste Ball der Northerley hatte begonnen. Hell strahlten die Festräume im Glänze der Wachskerzen, einem Krnstallspiegel gleich leuchtete der parquettirte Fußboden des Tanzsaales, und die ersten Klänge der Musik einer Quadrille, mit welcher der Ball eröffnet werden sollte, ließen sich vernehmen. Die jungen Herren knöpfen eilig ihre Handschuhe zu und sehen sich nach ihren Tänzerinnen um. Vie zungen Madchen stehen, ln Gruppen vertheilt, zusammen. und werfen prüfende Blicke auf ihre Toiletten. Immer noch strömen neue Gäste hinzu. Sir Henry, ernst und würdevoll, wie immer, und Lavy Bane, bleicher und Ui dender wie gewöhnlich aussehend, steben beide neben einander in der Mitte des Drawingroom, um die Ankommenden zu empfangen, jeden mit freundlichem Lächeln und höflichen Worten willkommen helLnd. Ladn Vane schien sehr aufgeregt und unruhig zu sein. Ihr Blick schweifte erwartungsvoll nach dem Eingänge deö Zimmers, und dann wieder, mit dem Ausdrucke fragenden Vorwurfes, zu Olivia hinüber. Endlich, nachdem eben ein Walzer be endet, ersuchte Olivia ihren Tänzer, sie hinauszuführen und einen Gang mit ihr durch die übrigen Räume zu machen. Am Fuße der Treppe stand eme kleme Gruppe von Herren und Damen fröhlich lachend und plaudernd beisammen, aber hinter ihnen, aus der untersten Treppenstufe. ganz im Schatten, eine hohe ernste Gestalt, jeder Zoll ein Gentleman: der Sohn des Hauses, ein Ausaestonener. der es nicht wagte, sich beim Glänze der Lichter zu zeigen, Gerald Vane. Bitte, warten Sie auf mich einen tf!J : . rtti.r t a. ' . nugeiivllu m liasyanse, jagte ijuvta rasch zu ihrem Begleiter, .mein Schuhoano i,l aogerliien, will es oven scynell wieder annähen." L !.1 .1 ?k? ' r , m w V Sie drängte sich durch die am Fuße der Treppe stehenden Gäste und eilte hinauf, bis zum ersten Ansätze der Treppe, wo dieselbe eine Wendung machte und blieb dort stehen, Gerald Äane zu erwarten, dessen Arm sie beim Vorüberschlüpfen leise beruyrt yatte. Gerald Vane verstand das -Zeichen. und zwei Sekunden später stand er neben ihr. Keiner der unten Stehenden konnte sie sehen, auch war es ziemlich dunkel auf der Treppe, die nur einen schwachen Licht schimmer von einer im oberen Gange anaebrackten Lamve emvsina. l - r r i Gerald Vane nahm Ollvla'S Hände in die seinigcn und flüsterte mit bewegter Stimme: Miß Rochester, ich kann dem Himmel MtLenuLM daL,WM?i5.?smlvsz

Sie zur Mitwisserin meines Geheimnisses qcmacht, denn es kann nur durch ein Wunder geschehen sein, daß Sie entdeckt haben, wer ich bin; mir ist e3 unerklärlich; ich mag Sie nicht darnach fragen. Vor Jahren habe ich zwar Ihre Mutter gekannt, aber Sie waren damals noch ein kleines Kind, dessen ich mich kaum noch erinnere. Es ist unmöglich, daß Sie mich wiedererkannt haben. Es ist sicher, daß Sie mich nicht kannten, als ich Sie am Strande ansprach, denn Sie waren sehr entrüstet darüber, daß ein gemeiner Soldat sich untersangen konnte,

Sie um eine Gesälligkeit anzu,prechen. Erinnern Sie sich dessen?" .Ach. ich bedauerte es so sehr," murmelte Olivia verwirrt. .Sprechen Sie nicht mehr davon. Sie Kalten aan; recht, so zu handeln; aber Ihr Gesicht ich konnte mich darüber . . . . - c . i. i - r: irr-. Nlcyr lauswen. ci w ic ivlrn, ' . f t ä. : : a. tver tCD vlN, luoucii "cic mir eine ucui Freundin werden? Wollen Sie meine Verbündete sein?" Sie drückte ihm schweigend die Hand. .Miß Nochester, Edith ist Ihre Freunbin. , Wollen Sie mir beistehen, sie zu retten? Sie wissen nicht, Sie können es nicht wissen, welch' ein Schurke Derjenige ist, der jetzt it)re Neigung zu geinnen versucht. Wie kann rch sie, oder meine Eltern vor ihm warnen? Wenn ich mich zu erkennen aabe, würde mein Vater mich einfach nicht anhören wollen. Llber wenn &!e die Vergangenheit dieses Mannes, wenn Sie die meinige kennen wurden " Ich kenne sie " unterbrach ihn Olivia schnell, ich weiß mehr als Sie zu glauben scheinen. Sie waren das Opfer, und er der Elende, der Sie in das Verderben stürzte." Wie. um des Himmels Willen, haben Sie das erfahren?" rief Gerald mit höchstem Erstaunen aus. Gleichviel, ich habe nicht Zeit, Ihnen das jetzt zu erzählen," antwortete Olivia sagen Sre mir nur, waö ich für Sie und Edith thun kann?" Werden Sie heute Abend mit ihm, mit Veverne tanzen?" fragte er. Oltvla sah aus ihre Tanzrarte und fand, daß sie ihm die nächste Frangaise zugesagt hatte. Dann, Min Nochester, tanzen toie nicht mit ihm, sondern überreden Sie ihn, Sie in das Gewächshaus zu begleiten. fuhren Sie ihn. sobald die Musik beginnt, nach dem südlichen Ende desselben. Ich will Ihnen auch sagen, weö halb ich Sie darum bitte. Die Frau, welche Sie heute Abend mit mir im Thorhäuschen gesehen haben ist " Wtt0mnrt tätntrne'il (Wnttin 9M ? ttlllitVlt Sv'blfckttV Mtll x IV Olivia aufgeregt. Ich habe allen Grund zu glauben, daß sie es- ist," antwortete er ernst. Ich setzte meine letzte Hoffnung, Edith t c f m t zu retten voraus, oan Beverne Dieser Frau persönlich gegenüber gestellt ward. Würden Sie es mir zu Gefallen übernehmen wollen, diese Begegnung herbeizuführen, Miß Rochester?" Olivia zitterte, sie bangte, und mit Recht, vor der so wichtigen Rolle, welche sie bei diesem Auftritte spielen sollte. Welch ein gewissenloses Ungeheuer er sein muß," sagte sie mit gepreßter Stimme. .Meine arme Edith!" Maiqarethe Beaver war seine rechtmäßige Gattin, und er hoffte, war aber nicht gewiß,, daß sie gestorben sei. Er hatte deshalb wahrscheinlich vcachsorschungen angestellt, die bis jetzt erfolglos geblieben waren, und wagte es Nicht, bei Sir Henry um Edith zu werben, ehe er die Gewißheit hatte, daß seine Gattin wirklich nicht mehr unter den Lebenden sei: trotzdem aber hatte er schlau berechnet, daß Edith bei ihrem Reichthum und bei ihrer Schönheit nicht lange ohne ernstliche Bewerber bleiben werde und deshalb hatte er getrachtet, ihr Herz zu gewinnen, um ihrer Hand und ihres Vermögens sicher zu sein, wenn der Zeitpunkt käme, wo er seine Ansprüche geltend machen könnte. Sonnenklar lagen Mr. Beverne's Absichten und Handlungen vor ihrem innern Auge. Ich bin überzeugt, daß Margarethe die Gattin Beverne's ist," sagte Olivia plötzlich. Gerald Vane sah sie fragend an. Ich kann mich weiter nicht erklären, aber ich kann Schlüsse ziehen. Sagen Sie mir rasch, was ich zu thun habe. wenn ich den erbärmlichsten Menschen in das Gewächshaus gebracht habe? Wo wird die ZZrau sein?" Am südlichen Ende desselben, hinter dem großen Magnolia-Busche; ich habe ihr gesagt, daß sie sich dort verbergen solle. Sie wird plötzlich vor Ihnen ste hen in einem schwarzen Kleid und einem weißen Haubchen, wie die Dienerinnen des Hauses. Haben wir uns geirrt, so wird er sie für eine solche halten, im anderen Falle aber werden Sie als Zeugin dessen, was er sagt und thut, gegenmartig sein. Erscheint Ihnen diese Aufgäbe zu schwer, Min Nochester? Nein, nein," rief sie aus, für Edith und für Sie bin ich bereit, mit Freuden Alles zu wagen, aber unter einer Bedin gung." Eine Bedingung? Nennen Sie die selbe. Weiß ich doch nicht, wie ich Jh nen jemals die Schuld der Dankbarkeit abtragen kann, die Sie mir auserlegen. Welches ist Ihre Bedingung?" Mr. Vane, es ist nicht rathsam für Sie, langer hier zu verweilen. Darf ich Sie hinaufgeleiten an einen sicheren Ort? Außerdem," und ihre Stimme bebte vor Angst und Aufregung, habe ich Ihrer Mutter versprochen, Sie heute Abend zu ihr zu fuhren." Meine Mutter!" rief er aus. Weiß meine Mutter, daß ich hier bin? In diesem Augenblicke verstummte die Musik, und eine Menge der Tanzenden .kam aus dem Ballsaale. Olivia legte den Finger an die Lippen. Wir konn ten gesehen werden," flüsterte sie, schwei aen Sie also und folgen Sie mir." Rasch durch die langen, leeren Gange eilend, fübrte Olivia Gerald Vane in das Schlafzimmer seiner Mutter. Niemand befand sich in demselben, ein Helles Kaminseuer verbreitete ein ungewisses Lickt. Sie öffnete eine Tapetenthür, die in das angrenzende Badezimmer Lady Bane's führte, und forderte ieraiv c . cirt fiü :t. aus, oorr einzuireren. oer anjiim ig rer Ausforderuna Folge zu leisten, blieb dieser auf der Schwelle stehen und blickte sie aufmerksam an. Sie sah fragend zu ,Ijm empor, senkte aber sogleick errothend tic Lite, .feinern ernst! (pri.4xi4n

Blicke. Sie fühlte, daß in "diesem Augenblicke er weder an ihr beiderseitiges Vorhaben, noch an die Schurkerei Algernon Beverne's, weder an seine Schwester, oder die Enthüllung der Schlechtigkeit seines Feindes, sondern nur an sie dachte. WaS Sie für ein tapferes, kleines Mädchen sind!" sagte er leise, fast zart-

lich. Sie müßten eigentlich zur Zeit Karl I. gelebt haben, und die Gattin eines jener tapferen Kavaliere gewesen sein, welche von Haus zu Haus flüchte- ! ten, und von ebenso mutlugen, edlen Frauen versteckt wurden, wie Sie, die oftmals ihr Leben sur ihren König dahingegeben haben." j Trotzdem bin ich froh, daß ich im neunzehnten Jahrhundert geboren bin und in friedlichen Zeiten lebe," entgegnete sie lächelnd. Mein. Muth und unerschrockenhelt. wie Sie besitzen, sind selbst in unserem Jahrhundert nur selten zu finden," sagte l n - crr:r. . . er Mir Äarme. ltt uiocaz icr, wie kann ich Ihnen je vergelten?" Reden Sie doch nicht davon!" versetzte sie schnell. J?de Andere, gegen die sich Ihre Eltern so gut und liebevoll aezeiat hätten, wie gegen mich, würde nur zu glücklich sein, deren Kinder einen kleinen Dienst erweisen zu können ; außerdem habe ich bis jetzt noch nichts gethan. . j. i ' vsie wissen a nou; gut uiuji, uue uic Sache ablaufen wird ; ich könnte ja eine schmähliche Niederlage erfahren." Nein, nein, Sie werden nicht unterliegen. Ihr Muth ist zu echt, und Ihr Verstand ist zu scharf dazu; und Miß Nchester, Olivia! Wenn jemals ein Mann in Dankbarkeit sein ganzes Leben hingebungsvoll Ihnen zu Funen legte " .Ich begehre Ihre Dankbarkeit nicht ! " rief sie aus, während ein stechender Schmerz ihr Herz durchzuckte. Dann meine Liebe!" sagte er leidenschastlich. O, Olivia, wenden Sie Ihr Gesicht nicht ab ! Ist es möglich, daß ein elender, heimathloser, aus der Gesellschaft Ausgestoßener, wie ich, mich erkühnen darf, zu hoffen, daß Sie mich lieben könnten? O, aus Barmherzigseit, tauschen Sie mich Nicht mit trugerlschen Hoffnungen! Sie sind schon, ?ie sind aut. Ein Wunder hat in Ihrer Brust Theilnahme für mein unglückliches Loos erweckt. Ist e3 nur das Mitleid für den armen Fremdling im eigenen Hause, welches in Ihrem Herzen spricht? Oder werden k?ie sich auch nicht mit Zorn und Verachtung abwenden, wenn der Himmel mir Gerechtigkeit widerfahren laßt, die dunkeln Wolken zerreißen, welche mein elendes Leben beschattet haben und ich wieder in diesem Hause bis mir gebührende Stellung einnehme, wenn ich dann meine Augen zu Ihnen, der Reinen, Guten emporzuheben wage? Olivia, aus Mitleid, sagen Sie mir, ich beschwöre Sie, ob Sie dann, wenn diese Zeit gekommen ist, mir wenigstens nicht versagen werden, mich anzuhören!" Er hatte ihre beiden Hände ergriffen. Seine Stimme bebte bei diesen leiden schaftlichen Worten. Im Gefühl seiner Erniedrigung und dem Bewußtsein, welch unermeßliche Kluft ihn, den in den Augen der Welt mit Schmach Beladenen, von Olivia trennte, siel er ihr zu Füßen und bedeckte ihre Hände mit Küssen. Einen raschen, scheuen Blick um sich werfend, mit hocherröthenden Wangen, beugte Olivia sich zudem Knieenden nieder und berührte sanft mit ihren Lippen seine Stirn. Fürchten Sie nichts für die Zukunft," flüsterte sie mit bebender Stimme. Mag geschehen, was da wolle, ich liebe Sie, Gerald Vane, so wie Sie sind." (Fortsetzung folgt.) ve Vu!auk. Jn Meran ist Fürst Rm dolvf Lichtensiein gestorben, ein naher Anverwandter der regierenden Fürsten von Lichtenlteln, den aber trotz feiner ? glänzenden und weitverzweigten Famiienbeziehuugen das Schicksal eine lange Zeit sehr hart gebettet hat. Die Leidenszeit des eben einer Nervenkrankheit erlegeneti Fürsten begann mit dem Augenblicke, da er, dem Zuge seines Herzens folgend, sich mit dem Mitqliede des Wiener Hofburgtheaters, Fräulein Hedwig Stein vermahlte. Fraulern tein, Die aus Nordoeutschland nach Wien gekommen war ihre Schwester hat vor Iah, und Tag einen Aufsehen erregenden Selbstmord in Bremen verübt galt lange als die pradejtlnirte Darstellerin der sogenannten Hosenrollen", für welches Rollenfach sie in erster Reihe ibr klassischer Wuchs befähigte. Fürst Rudolf war bereits schon verheirathet, als die Dame nach Wien kam. Künstlerehen in so hochgeborenen Kreisen galten um jene Zeit noch als ein außerordentliches Ereigniß, zumal unter so ungewöhnlichen, erschwerenden Umstan den wie in diesem Falle. Trotz des offen kundigen Widerstandes des Chefs der fürstlichen Familie wollte Fürst Rudolf seine einmal gefaßte Absicht nicht aufgeben. Er lieg sich von seiner ersten Gemahlin scheiden, trat vom katholischen zum protestantischen Glauben über und reichte Fräulein Stein die Hand vordem Traualtar. Eine Ehe zur linken Hand" hätte m arlltokratljchen Kreljen nur einen pikanten Gesprächsstoff gebo ten, aber eine wirkliche, unanfechtbare Heirath das erregte unbilliges Aufsehen. Mit dem Augenblicke begann ein Erbschaftsprozeß, der sich um die Herrschaft Neulenabach, den Besitz des Fürsten Rudolf, drehte. Schließlich kam ein Ausgleich zu Stande, der dem Fürsten den größten Theil seiner Bezüge sicherte, aber so lange die streitige Angelegenheit in Schwebe war, mußte der hochgeborene Herr oft auf sehr kümmer liche Weise sein Dasein fristen.' Eine Zeit lang wohnte er in Hamburg, wo er .Privatunterricht ertheilte, um seinen Lebensunterhalt zu finden, später verschmähte er es sogar nicht, im Dienste Richard Wagners Notenabschreiber zu sein. Fürst Lichtenstein zeigte nämlich schon von Jugend auf ein scharf ausgepragteS Talent für Musik, und vielleicht die letzte Freude feines in den letzten Jahren wieder durch Krankheit ara verbitterten Lebens war es, daß kürzlich eine Reihe von ihm komoonirter Tanzstücke zum ersten Male gesammelt erschienen.

Britisch i9StffrtM. Ein neuer englischer Frei float ist in diesen Tagen entstanden, gleich der weiland Ostindischen Gesell schaft, dnrch ein mit HoheitSrechten ausgestattetes Handelssyndicat. die Britis ch e o st a f r i k a n i s ch t Gesellschaft. Den ersten Anstoß dazu gab die Bildung der Deutschen ostafrikanischen Gesellschaft, und beschleunigt ward ihr Auftreten durch die trotzige Haltung der Portugiesen im Süden der deutschen Bcsidungen und die dadurch hcrvorgeru-

fene urcht vordem vollständigen chwlnden des englischen Einflusses in Gegenden, die Großbritannien noch vor einigen Jahren als seinen zukünftigen Handelsmarkt ansah. Der neue Staat rühmt sich, auf d e n besten T h e i l d e r o st afrikanischen Küste Hand gelegt zu hiben; er erstreckt sich nördlich von den deutschen Besitzungen bis zur omallkutte und weltlich bis zu dem Albert Noanza-See. Am 2. Mai ward ver Freibrief ausgejetzt und nach einigen Tagen von der englischen Neuerung be stätigt. Er verleiht dem Staat ungefähr dieselben Beziehungen zu England, wie sie die Ostindische Gesellschaft besaß und die Nord-Borneo-Gesellschaft noch heute besitzt. Der Staat kann Befestigungen bauen und ausstatten, Schiffe ausrüsten. Polizilten und Soldaten anwerben, Gesetze geben, Zölle erheben, Handelsstraßen bauen und alle Obliegenheiten einer selbstständigen Negurung vornehmen. Sein Verwaltungsrath sitzt in London, wo er unzweifelhaft Rath und Hilfe von dem auswärtigen und Colonialamt er bält und erwartet. Seine Flagge wird sofort auf einigen Inseln an der Küste, die zu befestigen sind, aufgehißt werden. Jürgendwo wird über die Bildung dcs neuen Staates größere Freude herrschen, als unter den englischen und schottischen Missionsgesellschaften. die in der jüngsten Zeit über die Thatenloslgkelk der brlti'chcn Negierung gegenüber der Regsamkeit Deutschlands und der Ausbreitungssucht Portugals zu verzweifeln begannen. Sie hatten unter sich schon einen vollständigen Plan zur Handelsausbeutung des afrikanischen Seengebietes zurechtgelegt. Doch die Angriffe der kühn gewordenen Eingeborenen am Nnanza-See wurden so herausfordernd, daß die englischen Consuln HawcS und O'Neill den Missionaren ernstlich riethen, ihre Niederlassungen auf sechs Monate zu verlassen. Seitdem haben denn die britischen Misstonsgesellschaften in London, Manchester und Glasgow eine sehr bedeutungsvolle Arbeit begonnen, welche die gefährdete Unterdrückung des Sklavenhandels zur Grundlage hat. Es sind dabei Hauptsachlich vier Missionen betheiligt: die der schottischen Kirche, der freien schottischen Kirche, der Universitäten und der Londoncr Missionsgesellschaft; zwei derselben hatten bis jetzt an 50,000 für die Sache verausgabt; sie haben Schulen errichtet, wo die Eingeborenen in der englischen und ihren eigenen Sprachen unterrichtet werden; sie bauen Kaffee, Mais und Weizen, legen Wege an und errichten Häuser. Zwei Handelsunter nehmen verdanken ihnen ihren Ursprung: das Haus Buchanan Brothers mit einer großen Kaffeepflanzung und die oben.genannte Afrikanische Seen - Gesellschaft. Letztere entstand im Jahre 1878 und erhebt Anspruch, den ganzen Scebezirk in den Bereich des britischen Handels zu bringen. Ihre Wasserstraße geht den Zambcsi hinauf bis zu dessen Verbindung mit dem Schire ; vom Schire bis zu den Murchison-Fällen und nachdem diese auf einer breiten Straße, der Steward Noad, umgangen, bis indenNyanza-See hinein. Von diesem See führt die Ste-venson-Straße bis zur Wasserscheide der Berge, welche ihn von dem TanganjikaSee trennen und von dort läßt sich letzterer auf einem Pramenpfade leicht erreichen. Der ganze nur von zwei Landwegen unterbrochene Wasserweg ist 1800 km lang und ermöglicht es, das' Herz vo:t Afrika in möglichst bequemer Weise zu erreichen und zugleich die großen S k l a v e n st r a ß e n an zwei Punkten zu durchschneiden und zu verlegen. Aus dem Vorhergehenden erhellt, weshalb die Missionare die Bildung dos neuen ostafrikanischen Staates mit Frohlocken begrüßen. Sie gelangen dadurch in eine wenn auch nur mittelbare Verbindung mit einem starken, von England unterstützten Gemeinwesen, welches ihnen vom Albert Nvanza-See aus die Hand geben wird, und sie sehen darin das wiedererwachte Interesse Englands für die Sache der Abschaffung der Sklaverei, welche nach dem Tode Gordons in ganz Ostafrika wieder ihr Haupt erhebt. Allerdings haben die Missionare es verstanden, das Problem der Unterdrückung des Sklavenhandels in das günstige Licht unbegrenzter Handelsvorthej.le zu setzen. Auf den Zusammenkünften, die jünst in Manchester und Glasgow abgehalten wurden, ward der ursächliche Zusammenhang zwischen diesen beiden Zielen stets in der ansprechendsten Weise dem Geiste der Zuhörer vorgeführt. Der SklavenHandel so hieß es ist nicht Zweck an und für sich, sondern nur das Mittel zum billigen Elfenbein-Transport. Sobald die sogenannten Sklavenhändler eine hinreichende Masse von Elfenbein im Innern Afrikas zusammengebracht, überfallen sie die einheimischen Dörfer, um" sich Träger für dasselbe zu verschaffen. Von sechs Trägern sterben fünf, ehe sie die Küste erreichen ; die überlebenden werden als Sklaven verkauft. Die Missionare erkläre nun, daß es nur ein Mittel gebe, den Sklavenhandel mit der Wurzel auszurotten, und dieses bestehe in dem Aufkaufe des Elfenbeins auf der großen von ihnen erössneten Wasserstraße. Sobald es an Elfenbein fehlt. fällt das Bedürfniß der Träger weg und das an jlch nlcht lohnende Sklavengefchäft muß aussterben. Ehe übrigens die Missionare den Sklaventreibern ganzlich den Wea verlegen können, wird es erst zu Kämpfen mit den Portugiesen kommen, welche den Sklavenhandel wenigstens mittelbar stürzen. Es ist . wahrscheinlich, daß die Portugiesen vollstanvlg aus Ostasrika werden weicher müssen. ' Auf demWashington Squars in New Jork wurde am Dienstag, den 5. Mai, eine GarihMtatue enthüllt.

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