Indiana Tribüne, Volume 11, Number 266, Indianapolis, Marion County, 12 June 1888 — Page 2
Indiana Tribüne. Erscheint ILglich Sd Sssvlsgs.
?l tZzttche .TNdlln' kolet durch is IrSoer 12 J Cent! per Lösche, die Ssnntas.rridün- b Cents ptc Wzch. Ocibc lufimmi 15 Scntl. Per Post zugeschickt tn Sorauttezahlung 16 xer Jahr. Owe 140 ZZlcxDlanbQx. JnpoliS, Ind., 12. Juni 1888. Fassen von Diamanten. Vor einem halben Menschenalter gai eZ in der größten Stadt der Ver. Staa, ten nur einen einzigen Menn, der eS verstand, Diamanten in kunstgerechte! Weise zu soffen. Jetzt hat man es schon so eil gebracht, daß in derselben Stadt zahlreiche Arbeiter die Edelsteine einfach in Formen einfügen, welche per Maschine hergestellt sind. Ebenso staunt die Neu, zeit kaum mehr vor den vor fünfzig Iah, ren noch fo sehr bewunderten Gegenstän den aus dem Kunstgewerbe,' die unZ aus dem Alterthume und aus der Blüthezeit der Kunst im Mittelalter erhaltn sind ; denn die Tüchtigsten aus demselben Fache verstehen es zetzt, die Sachen mindestens eben so kunstvoll anzufertigen, so daß mcn Vorbild und Nachahmung kaum zu unterscheiden vermag. In der Fassung der Diamanten odn der Edelsteine überhaupt wird neuerdings hier, wie in Europa ein großer Lurus getrieben. Im Orient träget man in der Regel, was hier sehr selten ,st, die durchbohrten oder gekerbten Edelsteine cai Schnüren, iöci uns .faßt" man die theuren Steinchen, d. h. man legt sie in Metall ein, entweder in Krallen, oder in einen Reif, oder in ein offenes Kästchen. Die erste Art heißt mit dem technischen Ausdruck in Krappeln", die zweite ä jour gefaßt", für die dritte hat man keine besondere Bezeichnung. Zu solcher Fassung nimmt man meist nur Gold oder Silber. Gold wird für alle bunten Edelsteine benützt, weil durch die milde Farbe des Goldes die lebhaftere der mei sten Edelsteine sich sehr gut abhebt nnd dadurch tiefer und gesättigter erscheint. Silber dageqen wendet man bei farblosen und klaren steinen an, einestheilS, weil dadurch leicht der Stein ein wenig größer erscheint, als er eigentlich ist, anderntheils, weil er in dem härteren Silber viel fester liegt, als in dem gar zu wei chen Golde. Das ist besonders bei sehr harten Steinen, wie die Diamanten sind, von Wichtigkeit, weil diese sich aus Gold sehr leicht heiausdrücken. Steine von einiger Größe, die rein und fehlerfrei sind, nehnun sich am schönsten in einer Fassung ohne Unterläge aus, was man k jour" gefaßt nennt. Entweder ist dabei der "Stein mit seiner Nundiffe zwischen einzelne Krallen oderKrapveln eingeklemmt, oder er liegt in einem schmalen Streifen von Blech, der über den Nand nach oben und unten ein wenig umgebogen ist. Indessen wendet man die erstere Art der Fassung nicht sehr häusig an, weil der Stein dabei nicht so gut befestigt ist als in dem Streifen, der ihn ganz umgiebt. Manche Edelsteine müssen aber, theils um der Form, theils um der Farbe willen, mit bedecktem Hinterzrunde gefaßt werden. So. z. B. faßt man alle Steine, welche Nosetten-Schliff haben, stets halb en cabochon (der cabochon ist ein nach feiner natürlichen Größe geschlissener Edelstein, meistens Rubin) und als Schalen geschliffenen in dieser Weise und giebt ihnen dabei, wenn irtan ihren Glanz erhöhen will, eine schwarze, will man ihre Farbe erhöhen, eine gefärbte Unterlage. Auch kann man bei dieser Art der Fassuncz kleine Fehler eines Steines eher verdecken als bei jeder andern. Die Juweliere nennen das geschickte Fassen eines Steines daö Aufbringen desselben und verstehen darunter die Anwendung jedes derartigen Mittels zur Verschönerung seines Ansehens. Die älteste Art des Ausbringens ist das Auftragen eines Steines auf Moor. Man legt hierbei den Edelstein in einen Kasten, der mit einer matten, schwarzen Farbe ausg'strichen ist, die man aus gebrauntem Elfenbein und Mastir bereitet. Ein solches Fassen ist besonders Vortheilhaft bei Steinen, welche dunkle Flecken haben, wobei man dann die Unterlage dieser Stellen ohne Farbe läßt, um so nun eine Gleichmäßigkeit in der Färbung hervorzubringen. Eine andere und zwar die gewöhnlichste Art des Ausbringens ist die mit Folie. Man nimmt dazu dünne, glänzende Metallblättchen onn Silber, Zinn, Gold oder Kupfer. Diesen läßt man entweder ihre natürliche Farbe, oder man überstreicht sie mit anderen möglichst durchsichtigen Farben. Doch wird nur die weiße Folie gefärbt. Man nimmt dazu Karmin für Roth, Lakmus für Blau und Safran für Gelb, löst die Farben in Wasser aus und vermischt sie mit einer Auflösung von Hausenblase in Wasser und Weingeist. Diese Mischung trägt man mit einem feinen Pinsel möglichst gleichmäßig, aber dünn auf das Metallblech auf. Im Allgemeinen nird die gefärbte Folie überall angemendct, wo schwache oder unreine Farben zu heben sind. Will man dem Stein mehr Spielung und kuer geben, so wählt man eine Folie, deren Farbe ein wenig lichter ist als die deö Steines selbst; soll dagegen die Färbung deö Steines erhöht werden, so bedient man sich einer etwas stärker gefärbten Folie. Mitunter geschieht auch daö Aufbrinaen dadurch, daß man unter einen Edel Nein einen anderen derselben Art unterlegt. Diese Art erfüllt den Zweck der verstärkten Wirkung am vollkommensten, denn sie erhöht alle Eigenschaften deS oberen Sternes. Man wendet sie besonders bei größeren Rosetten von Diamant an, gegen deren flache Unterseite man eine kleine Rosette gegenlegr und sie mit Folie umgiebt. Rubine werden im .Orient nie mit Folie gefaßt, sondern man bohrt sie unten aus und füllt die Höhlung mit recht schön polirtem Golde, wodurch sich ihr Glanz sehr wesentlich -erhöhen soll. Orientalische Juweliere Kaben auch eine außerordentliche GekchMchkeit darin, schwachaefärbte. durch
sichtige Edelsteine aus ihrer Unterseite ' mit einer schönen Folienfarbe zu bcstrei-j chen, so daß selbst Kenner dadurch schon j
getauscht worden sind. Man darf daher im Orient nie gefaßte Edelsteine kaufen, sollten sie nicht jour" gefaßt sein, was aber dort viel seltener vorkommt uld bei uns. Diese Regel sollte man übrigens bet allen kostbaren Steinen befolgen, weil es immer sehr schwierig bleibt, dje Eigenschaftcn derselben in geschlossener Fassung gehörig zu beurtheilen. Selbst in der jonr" Fassung werden Ungeübte leicht Fehler an den Steinen übersehen. Am besten treten alle Fehler hervor, wenn man die Steine auf eine weiße Unterläge, also z. B. einen Porzellantcller legt und mit Wasser übergießt, so daß sie ganz davon bedeckt sind. Da verschwindet der größte Theil des Glanzes und jedes Hinderniß der Durchsichtigkeit, jeder Unterschied der Färbung kommt zum Vorschein. Oft werden größere Steine bei der Fassung mit einem Kranz von kleinen anderer Art umgeben, was man Karmosiren" nennt. Es geschieht das besonders, um die Farbe oder den Glanz des größeren Steines zu heben. Die Hebung der Farbe erreicht man am besten durch eine Umgebung von kleinen Dia manten, die in Silber gefaßt sind. Wenig glänzende Steine, wie Türkise, Granaten und Andere, gewinnen am meisten durch einen Kranz von Perlen. Farbe, Größe und Fzrm der Steine müssen hierbei sorgfältig in Betracht gezogen werden, und eö kann sich hier eine Hauptkunst der Juweliere in der Anwendung der richtigen Steine nebeneinander und in der Harmonie ihrer Gestalt und Größe zeigen. Die armenifchen Juweliere sollen in dieser Art besonders schön zu fassen wissen. Nrmuth in London. ES ist schon lange kein Geheimniß mehr, daß in den Großstädten neben dem größten Glänze auch die bitterste Armuth zu sinden ist. Trotzdem wachsen gerade die Arbeiterviertel in den Großstädten zusehends und es ist. als ob sie sowohl auf die Einwanderung aus dem AuS: lande, als namentlich auch auf die ZuWanderung vom platten Lande eine unwiderstehliche Anziehungskraft ausüben. Von allen Großstädten der Welt, in denen man sich nach Beweisen für die Nichtigkeit der Behauptung umsehen mag, daß man das größte Elend hier findet, ist wohl London diejenige, welche dem Statistiker d?n reichsten Stoff bietet, eben weil man dort auf Zustände stößt, welche aller Beschreibung spotten. Ein Herr Charles Brown hielt vor Kurzem vor der statistischen Gesellschaft von England einen Vortrag üb die Verhältnisse und die Beschäftigung der Bevölkerung von Ost-London und Hackneu", der die nethigeir Daten liefert. Drei Jahre lang hat Herr Aooth dieselben mit Hilfe von CG Schulinspektoren, den Registrarei d Distrikte und anderen Amtspersonen zusammengetragen und einen complrten EensuS dieses Sradt? theils zuwege gebracht. Etwa eine Million Menschen lebt in diesem Distrikt. Herr Booth fand, daß die Klasse der Verbrecher und berufsmaßigen Bummler sLoafer") viel geringer sei, als man annahm, nämlich weniger als l Procent der Bevölkerung. Diese niederste Schicht umfaßt 11,000 Personen. Dann kommen die .sehr Armen", dr ren Wochenverdienjt beträchtlich unter" 18 bis 21 Shillings (1 Shilling gleich 25 Cents) beträgt und noch dazu sehr unsicher ist. Diese Schichte zählt über 100,000 Menschen und bildet ll Pro cent der Bevölkerung. Herr Booth gibt zu, daß deren Einkommen einen anstattdigen Unterhalt selbst nach Londoner Begriffen nicht zulasse. Die dritte Schicht umfaßt die Armen", 75,000 an der Zahl, deren Einkommen sich auf 13 bis 21 Shilling beläuft, aber auch unsicher'ist. 'tiit nächste höhere Stufe bilden diejenigen 126,000. Menschen, die zwar nicht mehr als die Vorgenannten verdienen, aber wenigstens stetigere Beschäftigung haben. Diese zwei Klassen, welche also ein Viertel der Bevölkerung darstellen, leben auf der schmalen Scheide zwischen dürftigem Auskommen und Mangel. Die zwei nächsten höheren Schichten, die .regelmäßig beschäftigten Arbeiter" (377,000) und die Aristokraten der Arbeit" (121,000) bilden mit den Vorigen zusammen 55 Procent. Unter den .Aristokraten" sin) die Mitglieder der .Trades Unions" zu verstehen, die von $5 auswärts verdienen. Die Mittelklasse, bestehend aus Hänvelsleuten, Clerks, Lehrern u. s. w., umfaßt 80,000 Köpfe. Die der Reichen ist fo unbedeutend, daß sie gar nicht in Betracht kommt. Reiche Leute wohnen nicht im Ost End von London. Aber auch für ganz London stellt sich die Rechnung noch traurig genug. Herr Booth classisicirt dessen Bevölkerung wie folgt: Verbrecher und BuMmler. 50.000 In bkftandlgkr Notd. ...300.0.(0 An .na und unsichere Vescha'tiauaa 250.000 flnn und reguläre LsZMiguug 400,000 Tie lasse der Nothleidendeu 1.000. 000 ES ist also in dieser Weltstadt je ein Mensch unter vier entweder ein Pauper oder in beständiger Gefahr, ein solcher zu werden. Das sind allerdings außerordentlich betrübende Zustände, welche den Menschenfreund wohl dazu bewegen kön, nen, auf Abhülfe zu sinnen. Freilich istS von da bis zur wirklichen Aufbesserung der Lage der Armen immer noch ein weiter Schrilt. Grobstädte. Die Engineering News enthält in ihrer letzten Rummer einen lesenswerthen Aufsatz über das Wachsthum der Großstädte, dem wir folgende Zahlen entneh men: Im Jahre 1880 stellte sich die Gesammtbeoölkerung der Stadt New Jork, verglichen mit London und Paris, lolgendermaßen: EiuVohner aus Die Quadrattneile. Htxo ?)ork auf 17. Ouadr.M. 6.300 Zondon aus 3U . , C2,(te0 Ponbon aus 60.- , , 83.8 Part aus 30 0 . . ... 74.880 Die untere Stadt' von New gork aflct aus 8.3 CiivUl.....; J32.600 Die nämliche Quelle giebt über den Orocentsatz des Wachstums Zon-
von, New yjoxt, Boston und Pytlavelphia folgenden Aufschluß: 5t. 7). Phil. Boston. London. 1370-8 '.'Z.5 5.7 44.0 17.2 1860-70 17.6 19.2 40.5 16 4 50.1 38.3 83.4 18.7 !840-V) 58.8 üSA 50.9 28.2 IS30-40 50.9 3iU 54.1 53.5 Aus der obigen vergleichenden Tabelle ist ersichtlich, daß während der letzten zwanzig Jahren Boston verhältnißmäßig bedeutend rascher gewachsen ist als Re Z)ork. Rechnet man zu der Großstadt an der Hudsottn?."lndung aber nur die Vorstädte Arooklmr und Jersey City hinzn, so trifft daö Gegentheil zu. Die Bevölkerung wuchs nämlich so: Jersky Sity. Brooklyn. 1370-80 37.8 39 18W-70 ..63.0 46.7 1850-60 80.5 1.5 140-50 58.2 125.5 1830-40 30.7 62.0 Trotz der insularen Lage ist in New Z)ork noch Raum für Viele, und die Wohnungsoerhältnisse dürften sich eher verbessern als verschlechtern. Dafür leistet der Charakter der Bauten, welche in den bislang spärlicher angesiedeltenWardS jetzt massenhaft aufgehen, eine sichere Gewähr. Rascher aber vielleicht als auf dem mit Gold aufgewogenen Grund in den entlegensten Winkeln von Manhat-tan-Jsland wird die Beoölkerungsziffer in den Distrikten nördlich von Harlem, sowie auf Lon-Jsland und in den benachbarten Gefilden Rew-Jerseys anschwellen und dadurch eine, wenn nicht territorial, so doch geschäftlich und auch in socialer Beziehung eng zusammenge: hörende Millionenstadt bilden.
Seelenmessen. Die Zeitungen New $orf3 kommen neuerdings wieder auf die vor kurzer Zeit vom oberste Gerichtshofe des Staates New )ork abgegebene Entscheidung über Testamentsbestimmungen betreffs Seelenmessen zurück. Vielfach wurde die Entscheidung anfänglich dahin verstanden, daß derartige Testamentsbestlmmungen vollständig ungültig seien, weil weder der Berstorbene, noch sonst ein Einzelner, sondern die Kirche daraus Vortheil ziehe. Doch das Appellationsgericht machte in'einer Entscheidung durchaus nicht eine o weitgehende Erklärung, sondern verfügte einfach, daß in dem vorliegenden Fall es handelte sich um das Testament des am 6. Mai 1882 verstor denen Thomas Gunning die Testamentsbestimmung bezüglich der Seelen, messen deshalb ungültig sei, well keine bestimmte Person als Empfänger darin genannt war. Dies heißt mit andere Worten: wenn der Erblasser angeordnet hätte, daß das Geld für die Seelenmessen einem bestimmten Priester eingehändigt werden sollte, so wäre die Testamentsbestimmung gültig gewesen. Auf Grund dieser Entscheidung erklärte seither Nachlaßrichter Lott in Brooklyn auch die imTestament von Anna Eoa Schwarz enthaltene Bestimmung für ungültig, wonach ihr Testamentsvollstrecker angewiesen war, $500 für Seelenmessen zu bezahlen Bom Jnlande. Zum Schutz gegen die Ein schleppung der Blattern hat der Gesund heitsrath von Edgewater, Staten Js land, eine Verordnung erlassen, welcher zufolge es verboten ist, Matratzen und andere am Strande angespülte Dinge aufzulesen. In einer kleinen Stadt Nebraskas fand kürzlich eine Abend gesellschaft statt, an welcher auch 17 junge Damen Theil nahmen. Von die sen hießen vier mit Vornamen ?!ellie, drei Annie, je zwei Sadie, Lizzie und Jennie und je eine Minnie, Rosie, Iran kie und Letitia. Unter 17 Damen war also nur eine (Letitia), welche ihren Na men unverstümmelt gelassen hatte. Dem Stadtrath von Jo liet, Jll., liegt ein Antrag, die Wirthssteuer auf $5000 per Jahr zu erhöhen, vor und Wohlunterrichtete zweifeln nicht daran, daß ein diesbezüglicher Vorschlag angenommen wird. Der Mavor der Stadt hat bereits ein Edict erlassen, welches Polizisten und Feuerwehrleute mit sofortiger Entlassung bedroht, wenn sie sich in einer Wirthschaft trinkend oder rauchend betreffen lassen. Dem Sheriff von MorganCounty, Jll., entsprang, als er fünf Gefangene nach dem Zuchthaufe in Ehester überführen wollte, einer der Ar restanten au? dem Zuge, welcher mit einer Geschwindigkeit von 50 Meilen per Stunde dahinflog. Der Entsprungene, dessen Hände gefesselt waren, scheint unverletzt entkommen zu sein und es ist den auf ihn fahndenden Behörden noch nicht gelungen, ihn wieder einzufangen. Daß die onp j o scheuen Ratten sich nicht durch konstantes und einigermaßen regelmäßiges Geräusch in ihrer Behaglichkeit stören lassen, dafür dürfte als Beweis dienen, daß man auf einer Locomotive der Boston und MaineBahn, nnter dem Tritt, auf welchem der Lokomotivführer in Ausübung seiner Pflicht zu stehen pflegt, ein Rattennest gefunden hat, welches 3 alte und 4 oder S junge Ratten enthielt. In Nokomis, Montgomerv Countu im südlichen Mittel Illinois haben zwei angesehene Bewohner, I. W. Hancock und Dr. John Osborn einen tödtlichen Streit gehabt. Sie trafen sich auf der Straße, und nachdem nur wenige Worte gewechselt waren, zog Osborn ein Messer und warf sich auf seinen Gegner, dem er mehrere tiefe Wunden beibrachte. Hancock rächte sich durch einen furchbaren Faustschlag aus Osborn's Kopf, der dessen Schädel zertrümmerte. Allem Anscheine nach wer den Beide sterben. In der Stad t New York ist dieser Tage eine Spezial-Grand-Juru eingeschworen worden, die sich ausschließlich mit Vergehen gegen die Accise-Ge setze, Wahlbetrügereicn und Bestechung fällen zu beschäftigen haben wird. Nicht weniger als 5000 Klagen wegen Vergehen gegen die Accisegesetze, namentlich gegen das Sonntagsgesetz, haben sich an gesammelt und harren der Erledigung, und wenn auch, wie der Staatsanwalt mittheilt, der größte Theil derselben nicht der Berücksichtigung werth ist und ohne Schwierigkeit wird niedergeschlagen werden k.önnen, so wird doch noch eine nicht unbeträchtliche Zahl übrig bleiben, mit welcher daö Gericht sich beschäftige muä.
Einen neuartigen Plan zur Umgehung des pennsylvanischen Hochlizensgesetzes und um an Sonntagen die Tausende durstiger Kehlen mit einem frischen Tropfen zu erquicken, haben meh: rere ?!ew Yorker ausgeheckt. Sie wollen von Schleppern gezogene Barken den Delaware.Fluß und die Bai abwärts laufen lassen nnd dieselben wohl mit Spiritussen versehen. Die Boote sollen so lange aus dem Flusse hin- und hcrfahren, bis der Vorrath an Spiritussen erschöpft ist, und dann nach der Stadt znrückkehren. Die Befürivorter dieser Idee machen geltend, sie brauchten zum Ver kauf von Spiritussen nur eine Bundes Liz'ns zu beschaffen, da weder Pennsyl vania noch New Jersey über die Boote, wenn sich dieselben in der Mitte des Stromes befänden, Gerichtsbarkeit beanspruchen könnten. Man hat nicht die Absicht, Spiritussen zu verkaufen, während sich die Boote innerhalb der Grenze einer pennsylvanischen Stadt besinden.Die erste Barke dieser Art ist bereits im Gange und in vollem Betrieb. Sie hält L000 Personen und, sollte daö Erperiment einen finanziellen Erfolq ergeben, werden verschiedene andere Boote bald folgen. Er war Lehrer der Spruchen und der Musik an der BerlitziSchule, 152? Ehestnutstraße, New Z)ork,' der Herr Professor Edward Müller alias A. Hokevis Vittram. Der Professor liebte (oder that wenigstens so), die schöne Gussie Blocks von Hicksoille, L.J., 'und sie liebte ihn wieder. Am Tage des Blizzard, jene .r Tage, der so viel Unheil gestiftet, heirathete er Gussie. nachdem er sich vorher die Kosten für die Hochzeit, durch einen angeblich gefälschten Wechsel, mit dem er Gustav Marshall von 5 Fraukfortstr. beschwindelte., verschafft hatte. Zwei Tage nur hielt er's im Hause seiner Schwägerin, 142 Madisonstr., wo das junge Paar Wohnung genommen, aus; am dritten war er verschwunden und mit ihm die Juwelen der Schwägerin, im Werthe von $325. Der Professor soll noch andere krumme Geschichten auf dem Gewisse haben, soll z. B. Herrn Humbert, von Ecke Bowery und Stantonstr.. eine goldene Uhr und Kette, einen Anzug, Hut und seidenen Regenschirm gestohlen haben. Durch eine singirte ZertungsAnzeige, in welcher der Professor aufgefordert wurde, an das Todtenbett feiner Frau zil kommen, gelang es, den verfchmitzten Herrn festzunehmen. Der Industricritter wartet nun im Gefängniß seines Verhörs. Vor einem New Yorker Polizeirichtcr wird sich dieser Tage ein anscheinend abgefeimter Gauner zu verantworten haben, ein Deutscher, Namens Gustav Bierwald, ein schinächtiger, kränklich aussehender Mensch von 20 Jahren, der sich aber einen Ruf als Schwindler gemacht hat und der Polizei wohlbekannt ist. Bicrwald hat sich im Laufe seiner Earriere eine.?lnzahl von Namen, wie Gaston de Mortier, G. Baer, Walters und Levy beigelegt. Wie es heißt, pflegt Nierwald in der Weise zu manövriren. daß er sich für den Sohn eines französsfchen Edelmanns ausgiebt, allerhand plausible Geschichten von großen Erbschaften erzählt und die ver tranensscligen Gemüther dann anpumpt", indem er ihnen baldige Rückerstattung verspricht. So soll er Franz Hampcl, einen Maler von 703 Broad way vor zwei Jahren um $800 gebracht haben, weshalb er auf 6 Monate in's Zuchthaus wandern mußte. Nach seiner Entlassung waren zahlreiche Klagen von Opfern des geriebenen Gauners bei der Polizei eingelaufen, bis es endlich gelang, ihn festzunehmen. Auf Befragen erzählte er dem Nichter, daß er in Bonn ,'tudirte, vor 3 Jahren hierherkam und seit der Zcit sich in der geschilderten eise durch's Leben schlug, auch häusig ein gut Stück Geld in Handen hatte, jedoch di?s stets wieder beim Spiel verlor. Er erklärte auch, den Präsidenten Eleveland, sowie Er - Mayor Cooper mit namhaften Beträgen .hereingelegt" zu baben. Vom Ausland. Nach dein Statistische, JahrbuchedesdeutschenJsraelitischen Ge meindebundeö gibt die Schlesische Zei trnrg" einen Auszug, woraus hervorgeht, daß in der Zählperiode 1880 85 di jüdische Bevölkerung Preußens um einig Vruchtheile an Procenten abgenommen hat. Am 1. December 1835 wurden im preußischen Staate 366,542 Juden ge zählt, das sind 1.29 pCt. der Gesammt beoölkerung, während 1880 die 363,790 Juden 1,33 pCt. der gesammten Veoöl kerung ausmachten. Während die ortS anwesende Bevölkerung Preußens über Haupt vom 1. December 1880 bis eben dahin 1835 um 1,039,359 Köpfe ode, 2.82 pCt. stieg, trat beider jüdischen Be völkerung nur eine Zunahme von 2753 Personen oder 0,76 pCt. ein. Die Ver mehrung fällt ausschließlich auf den Stadtkreis Berlin mit' 10,406, die Pro vinzen Sachsen, Schleswig Holstein, Hannover, Westfalen, Hessen-Nassauund Rheinland mit zusammen 4546 Köpfen; alle übrigen Provinzen des Staates ha, ben (wohl zumeist in Folge der Auswei sungen ausländischer Juden) eine Ad nähme zu verzeichne, darunter Schle sien eine solche von 1201 Personen oder 2,09 pCt. Auch in der Provinz Posen, wo der Procentsatz der jüdischen Bevöl kerung bedeutend hüher ist als in Schlesien (1885 2.96 pCt., 1880 2,32 pCt.) ist eine beträchtliche Abnahme eingetreten. Während 1L80 in dem genannten Landestheile 56,609 Personen jüdischen Bekenntnisses ermittelt wurden, betrug die Zahl derselben 1885 nur 50, 866, was einer Verminderung um 10,15 pCt. entspricht. Städte, welche mehr.alL 10,000 Einwohner jüdischen Glaubens hatten, waren im preußischen Staat nur 3 vorhanden, Berlin mit 64,355, Areslau mit 16,5 und Frankfurt a. M. mit 15,554; dann folgen Posen mit 6719, Köln mit 5309, Königsberg i Pr. mit 4153, Hannover mit 3637, Stettin mit 2501, Beuthen O S. mit 2290 jüdischen Einwohnern. Nach dem statistischen Jahrbuch vertheilte sich, die gesammte jüdische Bevölkerung des. preußischen Staates 1837 auf. 1262 Synagogen; davon sielen 111 auf Schlesien und 120 auf Polen. Die meisten Synaaogen iUWtivdezi läbliin. dii VuierMMuirs!
Kassel mit 168 und Wiesbaden mit , die wenigsten Stralsund und Hohcn;ollern mit je 3, Mcrscburg mit 4 und Ersurt mit 7. Die einstmals hoch b erühmte sächsische Spitzenklöppelkunst geh mehr und mehr dem Untergang entgegen.' Die fleißigen Klöpplerinnen der erzgebirgischen Spitzendörfer mußten naturgemäß in dem Kampfe mit der Maschine erliegen, und heute sindet die einst im Gebirge bis zum Böhmerwald weit verbreitete Handklöppclei nur noch in den vom sächsischen Staate ausgiebig unterhaltenen Kloppelschulen eine sorgsame und künstlerische Pflege, die den Verfall dieser einst so werthvollen Hausindustrie wohl aufhalten, nicht aber verhindern kann. Derartige Klöppelschulen bestehen gegenwärtig 29 in Sachsen, die von 1397 Schülerinnen und 56 Schülern besuch, werdeil. Wie wenr lohnend die Arbeit geworden ist, beweist der sich insgesammt im letzten Jahr auf 27,026 M. beziffernde Gesammtverdienst dieser Schülerinnen und Schüler, die im Durchschnitt also 18,60 M. für den Kopf verdienten. Erwachsene, die, wie früher, ausschließlich von der Kloppelei leben, trifft man nur noch sehr selten. Doch es gibt hier und da noch alte Mütterchen, die auf den Klöppelsack im wesentlichen angewiesen sind, und diese armen Frauen führen ein Dasein, von dem der Bessergestellte nur schwer sich eine Vorstellung machen kann. Man kennt alte Frauen, die nicht mehr als 8 10 Psg. bei 10- bis 12stündige, Arbeit den Tag verdienen, also in dci Woche etwa 90 Psg. Von den meist nicht mit Glücksgütcrn gesegneten Ge meinden erhalten sie Armenunterstützung. die selten mehr als 1 M. für die Woche beträgt, und mit diesen bescheidenen Mitteln muß die alte Klöpplerin haushalten. Wie demnach die Lebensunterhaltung ist, läßt sich leicht sagen. Die Wohnung kostet nichts, da daS Mütterchen meist rn der Stube einer mitleidigen Verwandten ode-. Bekannten mietbfrei wohnt. Als Nah, rung gibt eö Jahr für Jahr kaum jemals ein anderes Gericht als schwarzen Käs fee" mit trockenem Brot und mittags Kartoffeln mit zerlassenem Nindstalg. Es ist jedoch nicht außer Acht zu lassen, daß viele Klöpplerinnen, selbst wenn sie nebenbei ihren Haushalt versehen, einen etwas höheren Tagesverdienst haben. Im Allgemeinen ist jedoch der Gewinn so knapp, daß die Bevölkerung sich lohnenderen Jndustriezweia.cn zuwandte. Daß
die sächsische Regierung trotz dieser Sachläge jährlich erhebliche Opfer bringt, um dem Volk eine edle Hausindustrie zu erhalten und wenigstens deren künstlerischen Verfall zu verhindern, ist anerken nenswerth. Die herrlichen Musterarbeiten, die von den Klöppelschulen unter Leitung bewährter Lehrkräfte geliefert werden, beweisen, daß das letztere Ziel erreicht wird. Einen neuen Aufschwung wird indeß die Klöppelkunst nur dann erleben, wenn die Damen sich wieder mehr und dauernd der echten Spitze zu wenden. tthicr im Auftrage des französischen KriegSministeriums von dem Intendanten Lccoy verfaßten Ctudie über die Wollproduktion der Welt sind nachstehende Angaben zuentnehmen: Die Total-Erzcugung von Wolle auf der Erde kann auf 800 Millionen Kilo im Werthe von 3 Milliarden Francs geschätzt werden. Australien und Neuseeland besitzen 45 Millionen Schafe, welche 100 Millionen Kilo Wolle im Werthe von 00 Millionen Francs geben, und das Schurprodukt nimmt jährlich um 15 Pront zu. Am Kap der guten Hoffnung erzeugen die Heerden 15 Millionen Kilo Wolle im Werthe von 50 Millionen Francs, in den La Plata-Staaten zählt man mindestens 100 Millionen Schafe mit einem Ertrage von 50 Millionen Francs, in den Ver. Staaten werden 50 Millionen Schafe geschoren, deren Wolle jedoch für die amerikanische Industrie nicht genügt, welche große Ladungen von La Pata und aus Australien beziehen muß. Europa besitzt 200 Millionen Schafe mit 200 Millionen Kilo Erträg niß im Werthe von 900 Millionen Francs. Marokko, Algier, Tunis erzeugen sehr ansehnliche Quantitäten. Vor vierzig Jahren besaß Frankreich 35 Millionen Schafe, in Folge des FleischPreises zählt es jetzt nur noch 22 Millionen. In Europa nimmt Rußland den ersten Produktionsrang ein. Nach ihm kommen England, Deutschland, Italien, Frankreich, Oesterreich, Spanien. Die früheren spanischen Merinoschafe sind heute ersetzt durch die Heerden aus Nambouillet und Vodeville, welche, ihre Herrlichen Zuchtwidder in die ganze Welt erportiren. Indiens, Central-AsienS, Chinas Produktion schätzt man auf 150 i Millionen Kilo. Von der Weltproduktion, welche von der Statistik auf 800 Millionen Kilo beziffert ist, wird der größte Theil der australischen, Neu-See-land-, Kap- und La Plata-Wolle über - t er t i -t m onoon, ANlwerpen, Liverpool, cremen, Havre, Marseille, Dünkirchen, Bordeaux und Genua imvortirt. Man schreibt aus P arts-. HX VI lllllUlll .IVIIUUlt lllltVIlltfc VH fflrti iif.-it 9VTV.iMrtiT fiiwStrtt V. Marquis o Ehantalle in den Journalen an, daß er einen Theil seines nächst Paris gelegenen Schlosses über den Sommer zu vermuthen wünsche. Der Bankier Radour setzte sich mit dem Marquis schriftlich in Verbindung und miethete endlich den verfügbaren Theil des Schlosses für sich und seine Familie über den Sommer um zweitausend Francs und sandte zu gleich eine Anzahlung. Anfangs Mai wollte der Bankier das Schloß beziehen, da sagte ihm der Marquis, der Vertrag sei ungiltig, er habe nicht gewußt, daß die Familie Radour mosaischer Religion sei und er wolle nicht Leute dieses Stammes im Schlosse seiner Väter beherbergen. Die Sache kam vor Gericht und die Nichter entschieden, daß die Confes fron bei einem Miethvertrage keine Rolle spielte, ja, einer derselben sagte dem Marquis strenge: Sie sollten sich schämen, solche mittelalterliche Gesinnungen zu verrathen ; die Familie Nadour, die eS urch Intelligenz und Fleiß zu einem Ver ttögen gebracht, steht meines ErachtenS höher, als die Familie Ehantalle. die ihr -irbe bei Spiel und Weibern verschleu :txt." ... Eisenwaaren jeder Art Pulver, Munition u. s. w. zu. mäßigen Preisen im neuin Laden von B. v. Vanier Nord ,st Ecke der Morrt? und fttr joian trat.
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