Indiana Tribüne, Volume 11, Number 265, Indianapolis, Marion County, 11 June 1888 — Page 3
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J U Kr T R U M 1 XI
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Die Erbin der Waise von Lowood.
(Englischer Sensationlromaa.) (Jortsekung.) Mit aroer Rnttrenauna unlerörü:: die Lady das konvulsivische Schluchzen, welches ihren ganzen Körper erschütterte. Wie lange verweilten sie dort?" fragte Olivia, Polln und der Mann, meine ich, den Sie für Ihren Sohn hielten?" 9!i;r wenige Minuten. Ich hatte ge rade meinen Pelzmantel umgenommen und Schuhe angezogen, um aus dem Hause zu schlüpfen " i'adn Vane, bei Ihrer zarten Gesund heit?" ), daran dachte ich nicht, ich dachte nur daran, zu meinem Sohne zu eilen; aber ehe ich noch fertig war, war da Mädchen in das Haus zurückgelaufen und er im Schatten der Bäume ver? schwunden." Versprechen Sie mir," sagte Olivia eindringlich, die zitternden Hände der Lady zwischen den ihrigen haltend, daß ie über das, was Sie gesehen haben, mit Niemandem sprechen werden." Jch würde es auch nicht wagen; (Zdikh, wie Sie wissen, erinnert sich sei er nicht mehr, sie war damals noch ein Kind, sie würde ihn nicht kennen, wenn sie ihn sähe, und Sir Henry? Wenn ich es ihm sagte, so wäre er im Stande den Park nach ihm absuchen zu lassen und den armen Burschen wegzutreiben, wie ein schädliches Thier!" Und dabei weinte sie bitterlich. Nun, Lady Vane, ich will Alles ver suchen, was in meinen Kräften steht, den Mann aufzufinden, den Sie für Ihren Sohn halten." Und ihn hierher zu mir bringen?" Ja," versetzte Olivia nach kurzem Bedenken, ich lverde ihn zu Ihnen füh, ren." Gott segne Sie, Olivia!" Olivia überlegte. Der heutige Ball und die daraus entstehende Unruhe und Verwirrung im Hause, das Ab- und Zu rennen der eigenen und fremder Diener, die vielen Neugierigen aus den benachbarten Dörfern, die herbeiströmen wür den, um die festlich geschmückten Gäste aussteigen zu sehen, Alles dieses sprach dafür, dav während deS Festes sich die günstigste Gelegenheit darbieten würde, den Sohn seiner Mutter unbemerkt zu führen zu können. Wenn es überhäuft anöfübrba? ist." sagte Olivia, so sollen Sie Jyren Soon innerhalb vierundzwanzig Stunden wie dersehen." Olivia!" 5)teje unerwartete Aussicht war fürdie schwachen Kräfte der Lady fast zu viel ; ihre erst gerötheten Wangen wurden plötzlich leichenblaß, und überzogen sich dann ebenso schnell wieder mit einer ja hen Gluth. Olivia beugte sich über sie und küte sie zärtlich. Lassen Sie den Muth nicht sinken, liebe, liebe Lady Vane," flüsterte sie, haben Sie Geduld und vertrauen Sie auf mich, aber zürnen Sie mir auch nicht, wenn mein Plan mißlingt. Still, da kommt Ihre Kammerfrau, ich muß Sie jetzt verlassen." Leise entfernte sie sich aus dem Zim mer, schloß die Thür hinter sich und blieb draußen im Gange einige Augen? blicke stehen, um sich zu sammeln. Sie war erschrocken über ihr Vorha bett, aber sie fühlte sich von einer Hoff nung angeregt, die ihren Muth belebte und ihren Entschluß befestigte: der Hofsuung, den verstoßenen Sohn wieder mit seinen Eltern auszusöhnen, damit er ein neues Leben beginne, voll von glänzen den Aussichten auf eine schöne Zukunft. Es erschien ihr wie ein Wink der Vorsehung, daß gerade in demselben Augenblicke Polly Goodman den Eorridor ent lana auf sie zukam. Sie lächelte wohlgefällig vor sich hin und betrachtete etwas, das sie in der Hand hielt. Anfanglich schien sie Olivia nicht zu bemerken, als sie ihrer aber ansichtig wurde, erröthete sie und steckte hastig die Hand in die Tasche. Mein Gott. Miß! wie Sie mich er, schreckt haben!" Was hast Du. Polly, Du scheinst sehr erfreut über etwas zu sein?" sagte Olivia so unbefangen als möglich. War das, was Du eben in die Tasche stecktest nicht ein Goldstück? Wer gab es Dir?" Polly warf den Kopf in geheimnißooller Weise zurück und lachte. Es war unnütz hier auf den Busch zu schlagen; Olivia fah, daß es besser sei, ohne Umschweife vorzugehen. Ich weiß, wie Du zu dem Gelde kamst. Polly!" sagte sie dreist. Es war George Vickers, der Soldat der es Dir gestern Abend gegeben hat." Barmherziger Himmel, Miß! woher wissen Sie das ?" rief Polly in der größ ten Bestürzung aus. Wenn junge Mädchen deS Abends beim Mondenscheln NendezvouS mit junaen Männern haben, müssen sie gewärtig sein, entdeckt zu werden." Polly wurde so roth, und sah so verlegen aus. daß Olivia nicht mehr daran zweifeln konnte, daß Lady Vane recht gesehen habe. Sie vahm daher ihre ernsteste Uclene an und sagte: Jetzt, Polly, gestehe mir ausrichtig, wofür er Dir das Geld aeaeben hat. Männer geben hübschen Mädchen kein Geldstück für Nichts und wieder Nichts, dahinter steckt etwas Anderes, das weiß ,ch. WaS verlangte-er dafür von Du:?' Polly's Augen füllten sich mit Thrä nen. Gewiß, gewiß. Miß," rief sie, die Hände faltend, er verlangte nichts von mir. dessen ich mich zu schämen brauchte, ich schwöre eS Ihnen, Miß. Er hat mich nur gebeten, ihm einen Dienst zu leijten. Nun gut denn, Polly, ich glaube auch, daß Du ein braves Mädchen bist, aber jetzt sage mir, um was er Dich gebe: ten hat." O, er will sich nur einen kleinen Scherz machen. Er hat Nachturlaub erhalten, und möchte gern das Fest heute Abend mit ansehen. Da habe ich ihm denn versprochen, ihm heimlich einen Anzug von einem der Herren, die als Hästc bier sind, zu veriWtöen. dej ihm
patzi, öemiter denselben anlegen und un, ter den Zuschauern stehen kann.-
Ein Eomvlott. j Olivia starrte Polly so'erstaunt und betroffen an, daß das arme Mädchen fast zu dem Glauben veranlaßt wurde, sie habe irgend etwas Furchtbares gesagt. Ist es wirklich so sehr unrecht?" stotterte sie ängstlich ; gewiß, Miß, ich habe mir nichts Böses dabei gedacht. Es sollte ia nur für einen Abend sein. Ich dachte Eaxtain D'Arcy's Kleider würden Georg Vickers ganz gut passen. Der hat zwei Gesellschafts - Anzüge, und ich . , 1 1 ... . 1 a r konnte oen einen ganz glll aus, seiner Schieblade nehmen, und wieder hinein legen, lange ehe der Ball zu Ende ist. Ich dachte nicht, daß das so schlimm wäre, und würde auf seinen Unsinn nicht eingegangen sein, wenn er mir nicht !l fl.l t jj soicy reicyes ecyenr aegeoeu yane. Olivia' setzte dem Redeflusse Polly's endlich ein Ziel, indem sie lachend sagte: Liebe Polly, ich bin weit davon entfernt. Dich deshalb schelten zu wollen. Die ganze Sache ist ja ein harinloser r k, ... a rtl stüj a vseyerj. yue ja, was vcorg -oiuci? von Dir verlangt, aber sprich mit Niemand davon, und trage Sorge, daß Du nicht ertappt wirst. Da Du den Souvereign angenommen hast, mußr Du Deiner Verpflichtung nachkommen." Am Abende begegnete sie an der Thür ihres Zimmers Polly, die äußerst bestürzt und niedergeschlagen schien. O Mi, was soll ich anfangen? Capitain d'vlrcy ist soeben in sein Zimmer gegangen und hat sich eine Pfeife ange,ündet, und' ich hörte, wie er zu einem der anderen Herren sagte, er wolle rauchen, bis es Zeit zum Ankleiden wäre." Und Du hast die Kleider noch nicht genommen?" rief Olivia entsetzt. Nein, Miß, bis jetzt noch nicht. Aber ich könnte ja die Gelegenheit abpassen und später die Sachen dennoch Georg Vickers in das Thorhäuschen bringen, wenn " 9tech dem Thorhäuöchen. sagst Du?" rief Olivia aus. Ist Georg Vickers bei Deinem Vater im Thorhäuschen?" Ja, Miß, er und Vater sind gute Freunde, und er soll diese Nacht dort schlafen. Denn da Vater sehr viel im Hause zu thun hat mit den Blumen und Pflanzen, die in das Treibhaus und in das Zelt gebracht werden, sollen, so hat Georg Vickers sich erboten, auf das Thor Acht zu geben, bis die Gäste kamen, roenn Vater ihn im Thorhäuschen wollte schlafen lassen." Höre, Polly," sagte Olivia. Es bleibt uns nichts anderes übrig, alS daß ich die Kleider aus Eapitan D'Arcy's Zimmer besorge und zum ThorhäuSchcn krage." Sie, Miß!" rief Polly entsetzt. Aber wozu " Kümmere Dich nicht darum, weshalb ich es thun will," unterbrach Olivia sie rasch. Ich kann Dir das jetzt nicht auseinandersetzen. Frage mich nicht weiter, schweige und thue, was ich Dir heißen werde. Wenn Tu Deine Sache gut machst, bekommst Du von mir einen halben Souvereign. damit Du Dir zu Deinem neuen Kleide auch einen neuen Hut kaufen kannst " ,O, Miß Nochester, wie gut Sie sind'." Jetzt schnell, lauf' nach Deinem Zimmer und hole Deinen Hut und Deinen Regen rnantel für mich." Während Polly sich beeilte, die verlangten Gegenstände zu holen, setzte sich Olivia an ihren Schreibtisch und warf folgende Zeilen auf das Papier: Lieber Eapitan D'Arcy! Würden Sie wohl die Freundlichkeit haben, für mich einige StephanotiS aus dem Treibhause zu holen? Ich brauche die Blumen zum Bouquet, an meiner Berthe. Von Ihnen gepflückt, werden sie weit mehr Werth für mich haben, alS wenn dies von der Hand des Gärtners geschähe. Bitte, gehen Sie sogleich und legen Sie die Blumen vor der Thüre meines Zimmers nieder. Die Jhriqe O. R. Diese gewagte Produktion ihrer Feder faltete Olivia zierlich zusammen und gab sie Polly zur Besorgung, die mit dem Hute und dem Regenmantel zurückgekehrt wär. Bringe dieses sofort nach Capitain D'Arcy's Zimmer und übergieb es ihm. Polly gehorchte schweigend. Olivia, ander halb offenen Thür stehend, sah Polly nach, wie sie den Gang hinabeilte, und erwartete ungeduldig den Erfolg ihreg Schreibens. Drei Minuten spater verließ der junge Herr, den Hut in der Hand, sein Zimmer und rannte in stürmischer Eile davon, um seinen.Ritterdienst zu erfüllen. Kaum war er verschwunden, so huschte Olivia aus ihrem Zimmer zu Polly. .Jetzt schnell, schnell, hole die Kleider," rief sie athemlos. Es ist kein Augenblick zu verlieren, und bringe sie geraden Wees in mein Zimmer." Fünf Minuten später, lange bevor Capitän D'Arcy mit der Wahl der Blumen zu Stande gekommen war, die ihm würdig erschienen, den jungfräulichen Busen seiner Angebeteten zu schmücken, war der Gegenstandseiner Verehrung, tief verschleiert und in Polly's Regenmantel verhüllt, ein großes Packet in braunem Papier unter dem Arme, eine der Hintertreppen hinab geeilt, und rannte beflü, gelten Schrittes dem Thorhäuschen zu. . Als Olivia sich der Wohnung des Pförtners näherte, begann ihr Herz zu klopfen und sie hielt ihre Schritte an. Ein Lichtstrahl drang durch die gefchlossenen Fensterläden. Sie trat näher und drückte leise auf die Thürklinke. Drin, nen wurden Stimmen laut. Ein Mann und eine Frau schienen im Gesprach begriffen. Olivia zögerte und lauschte. Und Sie sind sicher, daß er eS war? Sie können es beschwören?" sagte der Mann, welchen Olivia über Alles liebte. Ja, ich kann es besckwören!" antortete die Frau, trotz der Dunkelheit erkannte ich ihn sogleich." Und Sie sind ganz sicher, daß eS Jhr Gatte war?" Ja, aber ich wünsche nicht, ihn jez mals wiederzusehen. Er schlug und mißhandelte mich ; weshalb soll ich mich ' ihm wieder in das Gedächtniß zurückru 1 fcn? ; Ich habe mein Kind und verdiene erma, jür meinen Lebensunterhalt. .JK
mag lym nlcyk wlcver begegnen, weshalb telegraphirten Sie mir, daß ich kommen solle? Lassen Sie mich wieder nach Hause zurückkehren." Jch habe Sie gebeten, hicrherzukommen, um ein aroßes Unrecht zu verhüten, daö einer unschuldigen Familie zugesügt werden soll," entgcgnete Gerald Vane. WaZ geht das mich an?" versetzte sie ungeduldig, Niemand kam mir zu Hilfe, als er mich meinem friedlichen Heim entriß, mich hcirathete, um einer flüchtigen Laune zu genügen, und mich dann wie eine welke Blume von sich warf." Aber Margarethe, es geschieht, um mir einen großen Dienst zu erweisen,"
sagte Gerald saust. Ah, das ändert die Sache!" hörte Olivia die Frau sagen. Für Sie, Georg Vivers, bin ich bereit. mein Leben zu lassen ! Könnte ich jemals vergessen, wie ie mit eigener Lebensgefahr mein Kind aus dem Strome retteten?" Ach, sprechen Sie nicht davon, das ist nicht der Rede werth. Aus dem. was Sie mir erzählt haben, errieth ich, daß jener Elende der nämliche Mann war, den ich einst kannte, und deshalb veranlaßte ich Sie, hierherzukommen. Ich verspreche Ihnen, daß Ihnen kein Lew widerfahren soll. Olivia hatte genug geHort, sie men die Thür auf und stand vor ihnen. Ah, Polly !" rief Gerald Vane aus und stand auf, um ihr-duö Packet abzunehmen. Du hast also Dein Versprechen erfüllt?" Olivia senkte den Kopf, er erkannte sie nicht. Hinter ihrem dichten Schleier ließ sie die Blicke umherjchwelsen. An den hohen Kammsims gelehnt, stand eine schlanke Frauengestalt, groß und schön, aber bleich wie Marmor. Sie blickte Ölivia durchdringend an, dann legte sie plötzlich ihre Hand auf Gerald's Arm. Nehmen Sie sich in Acht," sagte sie leise, dies ist nicht dasselbe Mädchen, welches vorher hier war." Das' scharfblickende Auge der Frau hatte die Täuschung entdeckt. Sie hatte auf den ersten Blick erkannt, daß die Eingetretene fast einen Kopf größer war, als Polly Goodman. Gerald Vane trat argwöhnisch zurück. Olivia legte das Packet auf den Tisch, der zwischen ihnen stand. Ich bringe die Sachen an Polly Goodman's Stelle, die verhindert ist, selbst zu kommen," sagte sie ruhig, wandte sich um und verließ das Haus. Aber Gerald Vane folgte ihr in den Vorgarten. Ach kann Sie nicht gehen lassen," sagte er, seine Hand auf ihren Arm legend und sie zurückhaltend, ehe Sie mir nicht gesagt haben, wie viel und was Sie vom Packete und dessen Inhalt wissen." Dieses Packet enthält einen Anzug Capitain D'Arcys, den Sie heute Abend tragen werden, Gerald Vane," versetzte sie. Er erschrak heftig. Sie kennen mich!" rief er aus. Gerechter Gott, wie haben Sie meinen Namen erfahren? Wer sind Sie? Edith? Unmöalich!" Er ioa sie in das Haus, in den hellen Raum. Nein, nein, ich bin nicht Edith ; aber ich bin Ihre Freundin! Bitte, lassen Sie mich gehen!" sagte Olivia zitternd und vergeblich strebend, sich von der starken Hand zu befreien, die sie festhielt. Eine unsägliche Angst besiel sie, daß er sie erkennen könne, und die tiese Theilnahme errathen, die sie für ihn hegte. Aber Gerald Vane, der befürchtete, daß möglicher Weise Polly ihn verrathen habe, war durchaus nicht gewillt, sie ent lchlüpfen zu lassen. Er zog sie etwas unsanft weiter in das Innere des HaufeS und hob den Schleier auf, der ihr Gesicht verhüllte. Miß Nochester!" rief er betroffen aus und ließ ihren Arm los. Ich bitte tausendmal um Vergebung." Sprachlos und glühend vor Scham und Verwirrung stand Olivia ihm gegen? über und wagte nicht, die Augen oufzu schlagen. (Fortledung folgt.) Ueber die Bauthätigkeit des preußischen Staates auf dem Ge biete des Hochbaues wird im Ministerium der öffentlichen Arbeiten seit 1881 eine Statistik ausgearbeitet, deren Ergebnisse in wirthschaftlicher und kulturgefchichtlicher Beziehung allgemeinere Beachtung verdienen. Das Centralblatt der BauVerwaltung" giebt einen gedrängten, übersichtlichen Abriß dieser Statistik, hweit dieselbe bis jetzt vorliegt: Die Gesammtzahl der in der Statistik enthaltenen Bauanlagen beläuft sich auf 1643 mit 1842 Haupt- und 14 Nebengebäuden. Die Kosten dieser Bauten einschließlich der Nebenanlagen haben sich nach den Anschlägen auf rund 104,000,, 000 Mark und nach der Ausführung auf 102,900,000 Mark gestellt, es ergab sich daher eine Ersparnis von 1,700,000 Mark, d. h. von 1,6 pCt. der veranschlagten Summen. Faßt man die Zwecke, denen die in Rede stehenden Bauten dienen, , und die dasür verausgabten Summen in'S Auge, so ergiebt sich, daß für Zwecke deS Cultus rund 8,400,000 Mark, für die deS Unterrichts- und der Krankenpflege, sowie für Förderung der Bildung 37,600,000 Mark, für Rechtspflege und Strafvollzug 27,500,000 Mark, für die Verwaltung des Staates ö, 900,000 Mark, für Vewirthschaftung des Staatseigenthums 18,800,000Mark, zur Förderung der Pferdezucht 2,000,000 Mark und schließlich für Zwecke -der See- und Flußschiffahrt 2,700,000 Mark aufgewendet worden sind. Aus die einzelnen Provinzen und deren Ve; völkerung vertheilen sich die Bauanlagen sowohl nach Anzahl als nach Kostendetrag sehr ungleichmäßig. Vergleicht man den in den einzelnen Provinzen aus den Kopf der Bevölkerung entfallenden Betrag der Baukosten mit dem entsprechenden. auf das ganze Staatsgebiet bczüglichen Durchschnittsbetrage, welcher etwa 4 Mark erreicht, so ergicbt sich, daß der letztere in Berlin um daS 44fache, in SchleSmigcholstcin um das Zjfache und noch außerdem in den Provinzen Ostpreußen, Westpreußen, Pommern, Hau, nover, Hessen-Nassau und Hohenzollern überschritten, dagegen in den Provinzen Brandenburg, Posen, Schlesien, Sach: sen, Westfalen und Rheinland über lchlM;?. iö.
Der PLVkang.
il iileui langen Artikeldes Berl. 5rs. Fsuricr" ist Nachstehendes entnommen: Wir huben jüngst die Verfügung des elsaß-lothringischen Ministeriums mitgetheilt, welche an der dentschfranzösischen Grenze den Paßzwang für die von sranzosischer Seite herüberkommenden Reisenden vorschreibt. Es ist außer Zweifel, daß diese Verfügung, obwohl sie nur auf Grund eines früheren französischen, in den Reichslanden noch in Kraft befindlichen Gesetzes und durch das elsaßlothringische Ministerium des Innern erlassen worden ist, auf eine von Berlin ausgehende Einwirkung zurückgeführt werden muß. Die Maßregel ist unfraglich in Berlin berathen und in Berlin beschlossen worden, ehe sie von Straßbürg aus zur Ausführung gelangte. Sie wird auch nirgend als eine Maßregel aufgefaßt, welche lediglich die Reichslande anginge. Man sieht in ihr die Erfüllung des von der Norddeutschen Allgemeinen Zeitung angekündigten Repressalien-VerfahrenS gegenüber den französischen Grenzplackercien. Es wäre eine müßige Arbeit, wollte man alle Einzelfälle anführen, die zur öffentlichen Kenntniß gekommen sind, von unwürdiger Behandlung deutscher Reichsangehöriger in Frankreich. Es ist notorisch, daß an vielen Orten Frankreichs und in häusiger Wiederholung deutsche Reichsangehörige schwersten Insulten ausgesetzt waren, sobald ihre National! tät erkannt war. Die Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich fiUx waren bereits vor diesen Einzel-Neibe reien gespannte. Und hieran trug Frankreich, trugen die französischen Regierungen ganz allein und ausschließlich die Schuld. Die französischen Regierungen hab das unbestrittene Verdienst, dem Spionensystem amtlichen Charakter und amtliehe Organisation gegeben zu haben, während bis dahin noch jede Regierung eines gesitteten Staates, wofern sie überbaupt die Dienste von Spionen in Anspruch nahm, der Sittlichkeit doch wenigstens die Concession machte, diese Jnan? spruchnahme zu verbergen und ihr jeden ofsiciellen Charakter zu nehmen. Daß Frankreich die erwähnte Neuerung einführte, war nur eine Consequen; davon, daß das Niveau der SittlichkeitsAn spräche in dem ofsiciellen Frankreich gefunken war. Das Bedürfniß der ParteiPolitik hatte skrupellos gemacht und an die erponirtesten amtlichen Posten mehrfach Männer gestellt, deren persönliche Ehre bereits in offenkundiger Weise Schiffbruch gelitten hatte. Wir erinnern nur an Yic Berufung des ehrenwortbrüchigen Generals Thibaudin zum Kriegsminister. Erst nachdem der Boden in solcher Weise vorbereitet war, zeigte sich Frankreich fähig, das Spionirsystem zu einem wesentlichen Theile seiner amtlichen Organisation zu machen. DaS Nachrichtenbureau des französischen Kriegsministeriums unterhielt amtliche Beziehungen zu Spionen, die man in Teutzchland gedungen, beziehungsweise nach Deutschland geschickt hatte, und die französischen Grenzbeamten mußten es als einen wesentlichen Theil ihrer amtlichen Aufgabe ansehen, in den deutschen Reichslanden Spione zu werben und mit Spionen Beziehungen zu unterhalten. In allzu zahlreichen Landes- und Hochverrathsprocessen wurde dies dargethan, und der Fall Schnäbele setzte noch den Punkt aus das I. Nur weil Deutschland in musterhafter Achtung vor dem formalen Recht verharren wollte, wurde der Grcncommissar Schnäbele, gegen welchen ein Hastsbefehl des Reichsgcrichts wegen des Verdachts der Anstiftung zum Landesverrath vorlag, wieder auf freien Fuß gesetzt. Die sranzösiske Regierung aber, oder richtiger gesagt, die aufeinander folgenden französischen Regicrungen ließen sich alle diese Vorfälle nicht zur Warnung dienen. Sie desavouirten nicht einmal der Form nach ihre Beamten, welche Frankreich so schwer compromittirt hatten, und drückten damit gewissermaßen das Siegel auf die ohnehin schon sehr stark gewordene Vermuthung, daß jene Beamten nicht etwa im Uebeleifer, sondern lediglich in Erfüllung eines Auftrages gehandelt hätten. Am schlimmsten war es, wenn ein französischer Minister diplomatisiren zu sollen glaubte und mit der Miene eines schlechten Komödianten in salbungsvollem Tone Friedfertigkeit predigte, während sein zwinkerndes Auge dem Verständnißvollen Mob zuwinkte, daß er es durchaus nicht ernstlich friedfertig meine, sondern sich blos verstelle. In solchen Fällen war der Jubel der leider allzu zahlreichen Gassenjungen übergroß, und es fehlte niemals an gefälligen Interpreten, welche, die Rolle Schnocks, des Schreiners, travestirend, die Erklärung abgaben, der Redner, den man eben gehört habe, sei durchaus kein- friedfertiges Schaf, sondern trage unter der wolligeu Hülle eine echte Löwenmähne. Diese widerwärtige Komödie wurde ost genug aufgeführt, und nur der internationale Anstand verbot, daß man von hier aus einem solchen armseligen PortefeuilleKnecht zurief: Häng' Dir ein Kalbsfell um die schnöden Glieder! Der zuletzt in der Norddeutschen Allgemeinen Zeitung erwähnte Fall Littauer, die unbegründete Zurückweisung des eben Genannten aus Fraiikrcich betreffend, würde an sich, und selbst wenn solche Zurückweisung in vielfacher Wiederholung vorgekommen wären, kaum dazu angethan gewesen sein, von Deutschland aus solche Repressalien hervorzurufen, wie sie jetzt ergriffen worden sind. Als man auf deutscher Seite sich entschloß, eine Verfügung zu treffen, welche Aufsehen erregen mußte, so war damit unseres Erachtens der Zweck verknüpft, an die französische Regierung und an Frankreich selbst eine letzte eindringliche Warnung zu richten, daß es auf dem bisher befolgten Wege umkehre, daß es nicht ferner mit dem Feuer spiele. Deutschland, das den Frieden liebt und erhalten sehen mochte, macht einen letzten Versuch, die Gefahr zu beschwören, nicht etwa durch den Paßzwang selbst, der eine Unbequemlichkeit bildet für die Deutschen ebenso wie für die Franzosen, sondern durch den Appell au da Gewissen yrank reichS.
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St. Louit, Greencaatle AND ALL POINTS
Mllwaake, XUntapoUa, UM r Badiion, La Crcat, SUPaaL Bocklslaad, BlB vHLl J , Dab?ae, Earqaatt AND ALL POINTS IN THK NORTHAVKST. TO PIMPIMM ATI fl Wher dlrect e onnerUona ar nade rrlta Doable DaUy Tralm SrTk IU ÜlllUlllllHI I, U. ?or all polar, 1 tfae Last, South, Sontheast andSoaUiwaat,
Detroit to Cinclnuati ; Toledo to Clnclnaatl
Indianapolis to Cincinnatl - - tirand Uapida and Fort Warne to Cincinnatl Keok.sk, Iowa, and Sprlngfleld, 111,., to Cincinnatl Recllninr Chalr Ctr SOLID TRMINS EETUIEEN CHICAGO MND CWCWNRTI, Ask Ticket Agents für Tickets via C. H. & D R. B. For füll infwruiation, tirae Cards, solders, etc., addres foUowinjj agents: D.B. TBACT, - F. P.JEFFKIES, W. H. TTBITTLESET, N or. Pass. Agt., Detroit, Mich. Dist, Pass. Agt Toledo, O. Cent'l Pass. AgjU, Dafton, O. IT. II. F1SHER, E. TT. McGUIEE, j. F. ScCABTHT, GenUAgt., Indianapolis, Ind. Ticket Agt., Blcamond, Ind. Sou. Pass. Agt., Cincinnatl, O. ' Or General Passenger Agent, 5o. 00 IT. Fonrth St., Cincinnatl, 0.
C. C. WATTE, Vlco PresL and Gea'l Manager. Wcr will Pfropfen ziehen, wenn man da riaste, eksöndepe und schmzdhiftefte Bier, P. Lieber Brelving Co's KkSfe5-Mi6V J SieZel-Mlaseken, erkalten kann. Die bell verkorkt, F'a'cken, die je erfuno wrdn, Am bereitet ei tine Freude Etegel'Flaschen mit Tafel-Bier. Vock.Vier, Laer.Bier, Old Time Ale urd importirten Bieren u öffnen. Jacob Motziter & (??., N?. 30 und 32 Oll Makv!a?,d Str.. haben da clli'ge Pr nilgium n Ind a?a cli Ziegel'ftiaschen zu f e L$tn. ee-fcet tjnen fetfiel lurji'n tut die Statt der zur C;tfendng i ach u wärt U. Deutsche Lokal S Nachrichten. Königreich Vätern. f in München: der Weinrestaurateur Kaulen und der frühere Wagnermeisier Josef Müller. In St. Georgen hat der Flößer Schwarz seine kranke Frau erschlagen. Der Veteran Landwirth Dahlmann in Grossenbach. Alfred Heinzelmann, Prokurist der falliten Firma Heinzelmann & Dobel in Kempten, welcher vor einigen Wochen von der Hamburger Polizei requirirt und deshalb von Kempten nach dort in Untersuchungshaft abgeführt wurde, ist seht zu 4 Jahren Zuchthaus verurtheilt worden. Der praktische Arzt Dr. Joh. Vauberger in Krumbach feierte sein 50jähriges Doktorjubilänm. fJ Landshut der eliemalige Minister des Innern Gras o. Neigersberg. Der bürgerliche Tuchscheerer und Hausbesther Georg Kaiß in Landshut feierte seine diamantene Hochzeit. Das neurestaurirte alte Nathhaus in Lindau wurde feierlich unter Musik erössnet. Seit eittigen Tagen ist der Schiffskassier Ftüh von Lindau verschwunden. Die goldene Hochzeit feierten die Privatierseheleute 3!ikolaus und Maria Heiligenthal in Nohrbach. In Grotzkarolinenfeld warf die Gütlerstochter Deckest ihr neugeborenes Kind in den Abort, so daß es erstickte. Die verstorbenen Nentbeamtenseheleute Stirner in Vavreuth haben der Stadt Schwabach ein Vermächtniß von 15,000 M. zugewendet. Hieraus sollen die entfallenden Zinsen jährlich für 20 Kinder evangelischer ökeligion bei ihrer Konsirmation zumJAnkauf von Kleidung verwendet werden. Die Eisenbahnstrecke von Sonthofen nach Oberstdorf wird demnächst eröffnet werden. Großherzogt h um Baden. f Veteran A. Polychkarv Leber in Karlsruhe. j Jn Bruchsal die Wittwe Fröhlich an einem Schlagfluß bei der Leichenfeier der Frau Adclsperger. Zu dem am 1. Juli in Lahr stattfindenden 50jährigen Stiftungsfeste des Mannergesangvereinö Liederkranz" haben sich bis jetzt 36 Vereine mit rund 1000 Sängern angemeldet; 22 Vereine werden Spezialchöre vortragen. Sämmtliche Chöre werden in einer großen Festhalle, welche ein Podium sür 1000 Sänger erhalten wird, zum Vortrag kommen. Diese Halle wird aus der Klostermatte errichtet. Der Adlerwlrth Vrielmann in Oberailingen wurde auf dem Wege zur Besichtigung seinerFelder vom Schlag getroffen und war sofort todt. Gegen den Kaufmann ' Georg Meßmann in Pforzheim ist ein Steckbrief erlassen worden, da derselbe von der Firma Moritz Müller beschuldigt wird, in ihren Diensten als Reisender 25.980 M. unrerschlagen zu haben. Der Fuhrpostbote Kornmeier von Rielasingen ist unter derBeschuldiguug. 400 M. unterschlagen zu haben, verhaftet worden. Der Bäckermeister Louis Krauß aus Adels: heim hat sich ertränkt; Selbstmord durch Erhängen begingen die Ehesrau des Schmiedemeisters Eisele aus Haslach, der Hofbaucr Lupfer aus Hochstetten und die Wittwe Dausch, geb. Elisabeth Bühler, aus Schiltach; der Tabakarbeiter Johann Nudell aus Mannheim durchschnitt sich die Kehle und verblutete; der Uhrmacher Hermann Körner aus Villingen hat sich erschossen. Infolge unglücklichen Fallens starben der beim Bäkker Eicher in Achern bedienstete Geselle Joses Mctzinger und die 77jährige Bar--bara Bohlebcr aus Sand bei Kork; der Sohn des Ackerers Karl Schimmele in Brühl und die Tochter des TaglöhncrZ Wetzel in Mambach sind ertrunken ; es verunglückten tödtlich beim Felsensprengen die Steinbrecher M. Nuf aus Mückenloch und Bollack aus Neckarau; der Sohn des Hofbauern Wilh. Pleuler aus Prechthal wurde überfahren und aetödtet.
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