Indiana Tribüne, Volume 11, Number 265, Indianapolis, Marion County, 11 June 1888 — Page 2

Indium Tribüne. Erscheint SigliH nd SOtAgS.

tZglich Tlibünt kolkt durch de Träger 12 Cent! per Woche, di onntaaXrt3un 5 lentl xr Wocht. Beibe lufaramw 15 Eentl. Pr Poft ,ugschtckt in vraud,ahlung 6 per J.hr. SslZee: 10 Me?v!andvV. JcmapoliS, Ind., 12. Juni 1888. Sommerwohnung. Ein lauüiges Gedicht, welches U Freuden und beiden des Soldatenstandes schildert, beginnt mit den Worten: .Kömmt der Frühling, mild und warm, Freut sich Alles, Reich und Arm.Es ist in diesem Gedicht auch vom Bauern die Nede, uielcher seine ernsten Ochsen fröhlich anspannt, und vom Städter, welcher hinaus ins Freie ieht, sich eine Maibowle ansetzt und dabei daS Lied ,Vcm schonen Wald" singt. Einer an Mitgliedern reichen Klasse von Menschenbrüdern, die sich vor Allen auf die Ankunft dcS Frühlings und deS warmen Sonnenscheins freuen, ist dabei aber nicht gedacht, nämlich der TrampS", welche zur Sommerzeit in Truppen das i?anb durchziehen, oder in den Parkanlagen der größeren Städte herumlungern und zur öachtzeit ihr Lager aufschlagen. Die Zunft der Tramps", in Deutschland Stromer" genannt, zerfällt eigcnt lich in zwei Klassen, nämlich in seßhafte und nomadisirende .TrampS". Die seßhaften TrampS halten sich nur in den großen Städten des Landes auf, wo sie im Winter in billigen Logirhäusern oder in den Polizeistationen nächtigen und im Sommer die öffentlichen Parkanlagen unsicher mqchen. Sein tägliches Brot erwirbt sich der seßhafte Tramp durch gelegentliche, nicht iu anstrengende Arbeiten, wie Schneeschauseln, Straßen; kehren, Kohlenschaufeln u. dgl. Vor jeder geordneten Thätigkeit, wie vor Wasser und Seife hat er einen tiefelngewurzelten Widerwillen, und wie einst der griechische Weise Diogenes, st er stolz daraus, all' das Scinige bei sich zu tragkn. Eines der beliebtesten Nachtquartiere einer aus mehr als 50 Köpfen bestehenden Gesellschaft von seßhaften Tramps war in oder bei Chicago im vorigen Sommer und auch seit einigen Wochen wieder ein altes aüsrangirtes Sandschisf, welches am Fuße der North Avenue am Seeufer vor Anker lag. Als ein dortiger Bürger vor einigen Wochen an einem schönen Morgen an jenem Schiffe vorüberkam, begann sein Hund laut zu bellen und sich mit allen Zeichen der Furcht dem scheinbar menschenleeren Fahrzeug zu nähern. Durch das sonderbare Benehmen seines Hundes stutzig geworden, näherte sich der Spaziergänger dem Schisse und bemerkte nun. als er das Verdeck bestiegen und durch die Luke einen Blick in den Schiffsräum geworfen hatte, daß derselbe bis auf den kleinsten Raum mit verlumpten Männergestalten angefüllt war. Einer der Gesellen, der nur mit einer zerrissenen, einstmals weiß gewesenen leinenen Hose und einem rotlen wollenen Hemd bekleidet war, kroch nun aus der Luke hervor und bat den Störer seiner Ruhe in gebrochenem Englisch inständigst, doch ja der Polizei von dem, was er gesehen, keine Mittheilung zu machen, da er und seine Genossen sonst nach dem ArbeitS haus geschickt werden würden. DleZeiten sind schlimm, lieber Herr," jammerte der altersgraue Bursche, sich in seinen verwilderten langen Haaren kratzend und einen wehmüthigen Blick auf eine leere Schnapsflasche werfend ; der Verdienst ist schwach und da mir kein Geld Habens um ein Nachtquartier zu bezahlen, so haben wir uns hier einlo girt." Auf Befragen erfuhr der Bürger, daß die Gesellschaft, mit Ausnahme von zwei Irländern und je einem Böhmen und Ungarn, nur aus Deutschen bestand und der alte Bursche mit der Schnapsflasche als daS Haupt der Bande von seinen Ge nossen verehrt wurde. Im vorigen Sommer hatte die Polizei daS Schiff einmal nächtlicherweile überfallen und die ganze Besatzung war vom Polueirichter nach dem Arbeitshaus ge sandt worden. Als der Frühling kam, Kalten die Tagediebe ihre Strafe verbüßt nd bstten nun nichts Eiligeres zu thun, als schnell wieder ihn alten Schlupfwinkel aufzusuchen. Die Polizei scheint übrigens von dem idyllischem Stilleben unserer faulen Landsleute Wind bekom men zu haben, denn als in den letzten Tagen Spaziergänger dem Seeufer einen Besuch abstatteten, war daS Schiff verschmunden und mit ihm auch seine sonderbare Besatzung, welche jetzt an einem anderen stillen Plätzchen der beschaulichen Ruhe pflegen wird. Kamps mit einem Bären. Jsaac W. Eool, ein bekannter alter Jäger aus Webster-County, Virginien, hatte vor einigen Tagen ein Nencontre mit einem großen, schwarzen Bären zu bestehen, welcher nicht weniger als 330 Pfund wog. Eool war auf EichhörnchenJagd ausgegangen und hatte nur ziemlich grobkörnigen Schrot, eine leichte Jagdflinte und zwei kleine Hnnde bei sich. Soeben hatte er in den Zweigen eines Baumes ein Eichhörnchen geschossen, das in's Gebüsch heruntergefallen war, als sein Hund, welcher die Beute holen sollte, ein furchtbares Gekläffe ausstieß. Der andere Hund eilte ihm zu Hilfe und wenige Sekunden daranf trabte der große, starke Bär aus dem Gestrüpp heraus und auf Eool zu. Diefer hatte eben noch Zeit, seine Flinte zu laden, denn die Hunde, welche den Bären fortwährend in die Hinterbeine bissen und denen Anariffen aeschickt aus zuweichen wußten, hielten Meister Braun wesentlich aus. fvnMirfi tarn daS starke Tbier dem v ZZger vor die Flinte und Eool pfefferte li0 rtfY VrtSnnf in (5ir lUllft i i II V ... . w . Meister Braun schüttelte sich und prustete ein wenig, lief aber dann um so rascher . . c i.' tr'i. aus ven vaiomann zos, ccux oie vouua lion nun doch recht unbehaglich würd.

Er drehte fein Gewehr um und versetzte dem Bären einen wuchtigen Schlag vor den Kopf, so daß dieser zurücktaumelte. Einen zweiten Schlag wehrte das Thier ab und zerfleischte dann mit der einen Pfote die Brust des Jägers in nicht unbedenklicher Weise. Von dem heftigen Schlag fiel Eook zu Boden und schon glaubte er, daß er verloren sei, weil der Bär sich eben anschickte, sich sehr eingehend mit ihm zu beschäftigen, als die beiden Hunde ihrem Herrn außerordentlich werthoolle Dienste zu leisten begannen. Beide hatten sich nämlich fest in das eine Hinterbein des Thieres eingcbissen und dies schmerzte Meister Braun dermaßen, daß er auf einen Augenblick von seinem Opfer abließ und sich gegen seine neuen Pciniger wandte. Er schnappte wiederholt nach den Hunden, welche aber blitzschnell sich seinen .Liebkosungen" zu entziehen wußten und immer wieder ansingen, ihm durch Bisse zuzusetzen. Cool erhielt dadurch Zeit, sein Gewehr wieder zu laden und zwar mit doppelter Ladung. Leise näherte er sich dann der sich balgenden Gruppe und schnell schoß er dem Bären die Schrotladung direkt in die Augen. Das Thier stürzte, zu Tode getroffen, zusammen und verendete bald daraus.

Der verwundete Jäger wandte sich nun. obgleich ihm die zerfleischte Brust sehr weh that, in das Gebüsch und fand hier zwei junge Bären, so groß, als ziemlich große Hauskatzen, die behaglich im Nest lagen. Eool nahm die junaen Thiere mit nach Hause und zieht sie da grob'. vocinf Verletzungen werden bald wieder geheilt sein ; eS steht indeß fest, daß er nur der Anhänglichkeit und Klugheit feiner beiden kleinen Hunde fein Leben zu verdanken hat. eniale Menschen , Jay Gould ist heftig erkrankt und muß jetzt an sich selbst die schmerzliche Erfahrung machen, daß jede Versündigung gegen die Natur, jede Ueberarbeikuncj und Rastlosigkeit, sich stets früher oder spater rächt. Lor dieser Erfahrung kann ihn auch sein unbestrittenes Talent, Geld zu verdienen, nicht bewahren, und wenn auch von der Welt dieses Talent oft als das höchste und glänzendste gc schätzt wird, so giebt es heute doch gewiß Millionen, die mit Jan Gould nicht tauschen möchten. Leute, welche dies Talent nicht haben, die im Gegentheil, statt sich mit nützlichen, einträglichen Dingen zu beschästigen. Hirngespinste nachhängen, die vielleicht große Ersinder sind und kaum für ihre Familie sorgen können, berühmte Schriftsteller werden, aber Jahre lang am Hungcrtuchc nagen, gründliche Denker sind, denen o ier ihr Denken nichts einbringt, sind immer und so war's von jeher namentlich wo man sie am Besten kennt, weit weniger angeschen, als diejenigen, welche es $u etwas gebracht haben", h., die im Stande sind, einen Ehcck fix $1000 zu schreiben, wenn sie anch sonst nicht mehr zu impvniren vermögen, als ein ganz gewöhnli cher, herausgeputzter Schwachkopf mit gesunder Verdauung, rosigen Wangen und 170 Pfund blühenden Fleisches." Die Eigenschaften, welche den genialen Menschen auszeichnen, wirken mehr in die Ferne, als in die Nähe ; eS geht da mit gerade, wie mit der Kathedrale einer großen Stadt, deren Thürme man von weiter Ferne sieht, kommt man aber in Vorstadt, oder ganz in Vu Nähe, so sieht man sie plötzlich nicht mehr, nnd wenn man sich den Dom in nächster Nähe betrachtet, dann ist 'er nicht selten von häßlichen Buden umgeben. Im vorigen Jahrhundert herrschte an den kleinen deutschen Höfen eine wahre Schwärmerei für Poesie und Poeten, aber bei Leibe durften eS keine deutschen Dichter sein. Ein kleiner deutscher Fürst, der sich in seiner Residenz ein eiebenes französisches Theater hielt und für Boileaus Alexandriner schwärmte, mußte erst von dem Papste Clemens erfahren, daß in Deutschland Dichter lebten, welche die VerSformen der Alten weit genialer behandelten, als die Franzosen. Als man den großen Preußenkönig Friedrich II. auf die beiden großen Epen des deutschen Mittelalters, die den Gesängen Homers billig gleich gestellt worden sind, aufmerksam machte, bezeichnete er dieselben als werthlosen Schund. Von einem Lehrer sollte man annehmeu dürfen, daß er am Ersten im Stande sei, ein Genie zu erkennen, aber Nichts desto weniger ist es wahr, daß Lehrer sich am Meisten irren und am Leichtesten getäuscht werden. Sie galten meist die schlagfertige Mittelmäßigkeit für Genie, während sie die wirklich genialen Schüler entweder unter die unverbesserlichen Taugenichtse oder unter die gottverlassenen Dummköpfe zählen. Wellington und Napoleon galten auf der Kriegsschule für Esel, Byron zeichnete sich im Eolleg durch gar Nichts aus, Poe wurde in West-Point von seinen Kameraden wegen seiner linkischen Art ausgelacht. Selbst Mütter, deren scharfes Auae an ihren Kindern rasch alleö Außerordcnt liche entdeckt, sind meist nicht im Stande, den Genius zu erkennen. Die Mutter des geistreichen Dichters Sheridan hielt ihren Sohn für einen unverbesserlichen Idioten: ein ähnliches Schicksal hatte Bismarck ; er erinnerte einst seine Tischgesellschaft an Andersens brillante kleine Erzählung von der Ente, welche einen jungen Schwan ausgebrütet batte, der aber unter feinen Entenbrüdern eine sehr traurige Nolle wegen seiner Häßlichkeit spielte. So erging es mir," sagte der Kanzler, ich galt für einen häßlichen Enterich, und meine arme alte Mutter wollte niemals glauben, daß ein gutes Haar an mir fei." Daniel Webster iesnchte, als er auf der Sonnenhöhe seines Ruhmes stand, sein heimathliches Dorf. Es war bald nach seiner unvergeßlichen Vunker-Hitt-Nede. In der Nahe traf er einen alten Mann, der ihn nicht mehr kannte, und diesen fragte er über die Familie .Webster aus. Der alte Mann war des LobeS voll über WcbsterS verstorbenen Bruder Ephraim, was der für ein exemplarischer Junge gewesen sei. Als Daniel schüchtern zu bemerken wagte, daß die Familie Webster seines Wissens noch einen Sohn ra. Leben habe. Zate der Alte: Is.

sie haben noch eln vervummcues Subjekt, Namens Dan ; dieser treibt sich, wenn ich nicht irre, in Boston herum, wo er so eine Art Advokat ist." Als Hoffmann von Fallersleben, den man nicht kannte, sein erstes Buch her ausgab, so machte das in dem Dorfe Fallersleben unter den Honorationen weit größeren Eindruck, als ein Buch des Heinrich August Hofsmann gemacht haben würde, den man von jeher als Sausewind kannte, von dem man nie glaubte, daß noch Etwas aus ihm werden könnte. Man glaubt, einen Mann vollständig gewogen und gemessen zu haben mit einer Käsewaage und KattunElle, und ist ganz erstannt, daß c3 Größen in der Welt giebt, ans die der Maßstab, mit denen Dutzendmenschen gemessen werden, nicht paßt. Deßhalb ist es leicht erklärlich, daß der Prophet Nichts in seinem Vaterlande gilt. Wespenstiche.

Es dürfte nicht allgemein bekannt fein, daß man, wenn man den Athem anhält, sich vor den Stichen der Wespen, Bienen und Hornissen durchaus nicht zu sürchten hat, sondern die Thiere ungefährdet in die Hand nehmen kann. Die Haut scheint durch das Anhalten des AthemS stichfest zu werden und es ist mehrfach beobachtet worden, daß eins der genannten Insekten unter solchen Umstanden trotz aller Krastanstrengung es nicht fertig bringen konnte, die Haut mit seinem Rufsel zu durchbohren. Schöpst indeß derjenige, welcher einen solchen Versuch an sich vornehmen will, nur ein wenig Athem, dann dringt gleich der Rüssel durch die Haut. Ein Naturforscher, welcher über diesen Gegenstand fünfundzwanzig Jahre lang ungezählte Beobachtungen angestellt hat, hebt hervor, daß während dieser ganzen Zeit seine Theorie sich stets bewährt habe und daß in keinem einzigen Falle daL Gegentheil beobachtet worden wäre. Junge Damen mit sehr zarten Händen pflegten aus den Nath des Gewährsmann nes hin ihre Freunde durch Erverimente, wie die angedeuteten, zu verblüffen. In einem Falle machte die Schwester einer jungen Dame, welche eine Wespe in der Hand hielt, eine witzige Bemerkung ; die Dame brach in ein Gelächter aus und in demselben Augenblick drang der Stachel der Wespe so tief in die Hand hinein, daß in der Folge ein Arzt zu Hilfe gezogen werden mußte. Sachverständige finden für dies eigenartige Vorkommniß nur die Erklärung, daß durch das Anbalten des Athems sich die .Poren in der Haut entweder ganz oder doch zum großen Theil schließen. Wie weit diese Theorie auf Nichtigkeit beruht, ist noch nicht festgestellt, allein es ist nicht daran zu zweifeln, daß die Epidermis durch Verhalten des AthemS unempfindlich?? wird. vom Anlande. Der M e n o m i n e e - F l u ß in Michigan ist, des angestauten und festgerammten Holzes halber, immer noch nicht schiffbar. Es sollen 100,000,000 Fuß Holz in dem Flusse fest liegen. N o l a T w i g g, ein Dienstmädchen in Portland, Maine, hat wn reichen Anverwandten in England 200,000 geerbt. Nala hat bereits'ihren Dienst quittirt und sich auf die Reise nach der alten Heimath gemacht, um das ihr zugefallene Sümmchen einzukafsiren. Einen waghalsigen Plan sollen zwei Bürger von GlenwoodSpringö im nordwestlichen Colorado, haben, nämlich auf einem Boote, von dort abwärts fahrend, den Meerbusen von Ealifornien zu erreichen. Alle Landeskenner bezeichnen den Plan als unausführbar. Der Gebirgsbach NoaringFork und der Groundriver, welche zuerst befahren werden müßten, haben ein sehr starkes Gesälle, bis 250 Fuß auf dic Meile, und der Colorado selbst ist im Gebiet deS großen Canuon noch zum zroßen Theil unbekannt, jedenfalls aber voll der schwierigsten Hemmnisse für Fahr, zeuge. In Windsor Henry Couuty in Missouri hat ein zwölfjähriges Negermädchen feine Herrschaft zu vergiften versucht, und ist gezwungen worden, das Gift selbst zu trinken. Schon vor ein! gen Tagen wurde der Farmer John OwSley plötzlich krank, und die herbeigerufenen Aerzte erklärten, er habe Rattengift erhalten. Man beschuldigte das wcadchen, aber es leugnete. Am 2. Juni erkrankte die gante Familie beim Kasfee, wieder wurde darin Strvchnin gefunden, wieder beschuldigte man daS Mädchen und zwang es, weil es leugnete, selbst von dem Kasfee zu trinken, waS es bisher vermieden hatte. Es starb in einer halben Stunde und bekannte vorher, daß es das Gift in den Kaffee gethan und zwar auf Anstiften mehrerer anderer Neger, deren Namen es mittheilte. Ein unternehmender Jank e e, Eobb mit Namen, ging vor einiger Zeit nach Marocco, um dort eine Mahl mühle zu erbauen. Der Sultan von Marocco widersetzte sich der Neuerung und wollte eö bei der alten Methode, dem Zermalmen der Körner durch die primitivsten Mittel, per Hand, bleiben lassen. Eobb wandte sich en dos amerikanische Eonsulat, erhielt aber von diesem ein großes, mit Siegel und Wappen versehenes Schreiben, in welchem ihm mitgetheilt wurde, daß, wenn der Sultan auf seiner Weigerung bestehe, da weiter nichts zu machen sei. Der schlaue Aankee bewasfnete sich mit diesem Brief, ließ dem Sultan melden, daß ihm die amerikanische Negierung die Anlage einer Mühle bewilligt habe, zeigte das Wappen und das Siegel vor der Inhalt des Schreibens war Sr. Majestä: nicht verständlich und siehe da, der Beherrscher von Ma rocco ließ ihm sagen, er wolle ihm liebe? seine Bitte gemähreen, als sich in einen Krieg mit den Ver. Staaten einlassen. Seither lassen auch Sultans ihr Getreide beim Mr. Eobb mahlen. In der bekannten teranischen Grenzstadt VrownSville am Rio Grande, (gegenüber der mexikanischen Stadt MatamoraS,) ereignete sich diese? Tage folgendes Banditenstück. Ein bor tiger friedlicher Krämer, Blas de la Tarre mit Namen, wurde von vier Strol chen überfallen. Zwei Männer, di yeniA vertauMMeckend kLlghen tu

men'!n sollen Kadett, zwei' andere,' die beritten waren, machten sich draußen zu schaffen. Als Tarre dem einen, der etwas Brot gekauft hatte, Geld herausgeben wollte, faßten Beide ihn bei der Hand und setzten ihm einen Revolver auf di Brust ; gleichzeitig kamen die zwei an deren herein, Um den Lehrling zu fassen. Tiefer aber entsprang und fand Poli zisten. die fchleunigst zur Hilfe kamen. 'Die Banditen suchten nun zn fliehen und das Schießen begann. Einer von ihnen wurde sofort erschossen, ein anderer verwundet, letzterer entkam aber mit den andern. In dem Crschoffeneit erkannte man Santos Nodriguc,z, einen aus Mexico gekommenen gefährlichen Burschen, dem auch ein anderer vor Kurzem in der Umgegend begangener Raub zu geschrieben wird. Er war es gewesen, der dem Krämer den Revolver auf die Brust setzte. E i n e b r u t a l e Na ch e nah m in Chicago dieser Tage ein eifersüchtiaer Ehemann an demjenigen, den er für seinen Nebenbuhler hielt. Letzterer, George K. Murray heißt er und ist Reisender für ein Handelshaus im Osten, saß an einem Pulte der ÄdamS Erpreß-Ossice, einen Brief schreibend, als sich ein wohlgekleideter Mann an ihn heranschlich, der ihm ohne weiteres Aufheben mit einem Nuck das Ohr vom Kopfe abschnitt. Darauf entfernte sich der Mann, welcher auch das Ohr mitnahm. Dieser war Geo. Bell und er hatte Murray den ganzen Tag verfolgt, um von ihm Genugthuung für beleidigende Aufmerksamkeiten- gegenüber Frau Bell zu erlangen. Der Brief, den J)!urrau schrieb, war an den Advokaten Juda gerichtet, welchen er um Nath darüber anging, wie er sich gegen den Mann schützen solle, der ihm überall hin folge, in der Absicht, ihm ein Leids zu thnn. James Bell begab sich mit dem abgeschnittenen Ohr sofort nach seiner Wohnung in Hyde Park und überreichte dasselbe mit großer Ostentation seiner Frau. Murray wurde später in seinem Hotel angetroffen. Er sagte, er habe Bell und dessen Frau eine Zeit lang gesannt und habe mit ihnen im besten Ein? vernehmen gestanden. Er habe Beide von jeher mit großer Achtung behandelt und keine seiner Handlungen, noch eines seiner Worte sei dazu angethan gewesen, zu solch' einem thätlichen Angriff, wie es dieser gewesen, herauszufordern. Murray's ÄttSsehen ist ein abschreckendes; er hat nicht allein das Ohr, sondern auch ein Stück aus der Wange verloren. Noch verhängnißvoller als die von der Flau Rawson verübte Schie ßerei in einem Ehicagoer Gerichtssaale ijt eine kürzlich vorgekommene Schießerei im Gerichtssaale zu Sumter, dem Gerichtsorte des gleichnamigen Countys in SüdcCarolina. Vor dem dortigen Nichter Hauneöworth war ein Prozeß begonnen worden, in welchen die Familien Keels und Boman verwickelt waren. Die Vertreter dieser Familien leben seit längerer Zeit in bitterer Fehde, die durch einen blutigen Ueberfall hervorgerufen wurde, welchen die eine Partei auf die andere gemacht hatte. Beide Theile standen seit Monaten unter Bürgschaft, um den Frieden zu halten und keine Waffen zu tragen. Als dic Vertreter der Familien Keels und Bowan im Gericht erschienen, um eine Schuldklage schlichten zu lassen, erwachte in Bowan der alte Groll ; Bowan feuerte sofort, ohne ein Wort zu sagen, drei aufeinanderfolgende Schüsse auf Keels und dessen Sohn ab, und die beiden schössen nun ebenfalls, ötichtcr Hannesworth war von seinem Sitz aus Zeuge des Vorfalls und erhielt selbst einen Schuß unter das linke Ange; die Kugel drang durch's Gehiru und blieb hinter dem rechten Ohr stecken; tödtlich verwundet sicl der Nichter von seinem Sitz herab. Wer von den eintelnen Theilnehmern an der Schießerei den verhängnißvollen Schuß, dem der Richter zum Opfer gefallen' ist, gethan bat, wird schwerlich zu ermitteln sein. Der Nichter Haynesworth war in dem nannten Countu ein sehr beliebter Mann. Deutsche Lokal - Nachricht n

Aus der Nhein p f alz. f In Speyer: der pensionirte Pfar rer Phil. Jakob König. Nach VerÜbung bedeutender Unterschlagungen ist der Ingenieur und Direktor deS Was serwerks I. PH. Louran von Speyer verschwunden. Ueber sein Vermögen ist der Eonkurs erklärt. Der Fabrikant Fritz Tropf in Frankenthal errang auf dem Wormser Hauptsckießen auf der Jagdscheibe den ersten Ehrenpreis und den ersten Preis; auf der Standscheibe den ersten Ehrenpreis und den zweiten Preis; auf der Feldscheibe den zweiten Ehrenpreis und den dritten Preis. Infolge unvorsichtiger Handhabung ei nes Terzerols brachte sich der Sohn der Wittwe Michael Jung von Waldmohr eine tödtliche Verletzung am Nnterleibe bei. In Krottelbach gras, sirt der TvphuS ; in etwa zwanzig Familien sind Erkrankungen resp. Todesfälle daran vorgenommen. Der frühere Redakteur I. P. Schwarz vom Pfälzischen Kurier", der vor einiger Zeit auch in Frankenthal unter der Anklage unsittlicher Handlungen prozessirt, aber da, malS freigesprochen worden war, ist jetzt unter gleicher Anklage in Ludwigshafen wieder verhaftet worden. Die Scharlachcpidemie tritt seit 14 Tagen in Mutterstadt in solcher Ausdehnung auf, daß fast keine Familie mehr davon verschont ist. Am meisten herrscht sie nnter den Kindern der sechs ersten Lebensjahre. H e ss e n - D a r m st a d t. f In Darmstadt: Landgerichtsrath Dr. Kritzler und Hofprediger Grein. Der KaufmannSlehrling der Firma H. A. Difch in Mainz ist mit 46,000 M. durchgebramlt. Selbstmord durch Erhängen begingen der Tagelöhner Jakob Klein aus Airkenau, der Wirth' und Metzger L. aus Crumstadt und derWeißbindergeselle Joh. Schwarz aus Darmstadt. Der Steinbrecher Schütz aus Birkenau wurde von einer Sprengmine erschlagen und die Tochter deS FabrikarbeiterS Haumüller in Lampertheim todtgefahren. Vraunschweig. Anhalt: ' Lippe. Wald eck. Di,' Vockelmann'sch'e Konditorei in WoUenbütt,l kitrj, d,n ndeMeJ.as

rettag ,yrcr Gründung. 7 aelvn: der Musikdirektor Selmar Müller und der Mitinhaber der Konservenfabrik Busch, VarncwitzEo., Gustav Busch, ein Bruder des bekannten Zeichners Wilhelm Busch. Das Streben nach Titeln und Prädikaten in gewerblichen Kreisen hat in Dessau in neuerer Zeit einen so großen Umfang angenommen, daß das Hofmarschallamt schon zweimal eine Bekanntmachung erlaben hat, wonach ferner Gesuche behufs Erlangung des Titels Hoflieferant" nur von solchen Gewerbetreibenden sollen angenommen werden, welche bereits 10 Jahre lang an einem und demselben Orte ein Ge, schäft in solider und fundamentirter Weise geführt haben und deren Gesuch

vom Magistrat des Wohnortes besurwortet ist. Der Gutsbesitzer August Günther beging sein 25jährigcs JubiILum als Hauptmann der Schützengilde in Neundorf. Arbeiter Schreiber aus Deensen wurde von einem Baumstamm, der ArbeiterRiemenschneider auö Wenzen von einem Balken erschlagen. Die dem Müller Andreas Specht gehörige Güterquicker Windmühle bei Zerbst ist durch ieuer zerstört worden. Mecklenburg. Der Magistrat in Schwerin hat eine neue Verordnung erlassen, welche das Schließen der Schänken und Vcrnügungslokale aus Mitternacht festletzt. Die Branntweinschänken müssen jedoch bereits um 10 Uhr geschlossen werden. Die Einwohiler der Stadt Döwitz sind eifrig mit der Herstellung ihrer ringestürzten oder beschädigten Wohnungen beschäftigt. Der Schaden an Gebäuden wird auf wenigstens 70,000 M. geschätzt. Auf der Feldmark ist daS Wasser noch nicht ganz abgezogen, von den bereits trocken liegenden Roggenfeldern und Wiesen ist jedoch zu entnehmen, daß der Schaden hier bei Weitem nicht den anfänglichen Befürchtungen gleichkommt. Dem Holzwärter Sandberg in Güritz sind 1000 M. von Einbrechern gestohlen worden. Die Einweihung des neuen Krankenhauses des Stifts Bethlehem in Ludwigslust wurde in feierlicher Weise vollzogen. f In Schöneberg der Tbea terdnektor Georg Schönfeld. In dem Dorfe Groß-Nemerow ging kürzlich der Schmiedemeister Leoin früh mit seinem Sohne zur Arbeit. Vor der Thür bei Schmiede lag eine kleine verschlossene Schachtel aus Eijenblech. Als man dieselbe, um sie mit einem Stemmeisen zu öffnen, in einen Schraubstock spannte, erfolgte eine furchtbare Erplosion. Vater und Sohn wurden zu Vodeu geworfen und nicht unerheblich verletzt. FreieStädte. Ein seltenes Fest feierte der bekannte Quanticrsmann Pingel in Hamburg, nämlich die silberne Hochzeit mit feiner fünften Fran. Der Jubilar ist 75 Iahre alt und machte noch vor drei Jahren eine Reise nach Ehicago. Der Ewersührertagelöhner Joh. Heinr. Joseph Hagemann nnd der Schisser Wilh. Ed. Pfeiffer in Hamburg sind ersterer zu ? Jahren, letzterer zu 18 Monaten Zuchthaus wegen schweren Diebstahls im Rück, falle verurtkkilt worden. Unter den vielen kürzlich in Deutschland geadelten Personen befinden sich auch zwei geborene Bremer, Söhne deS jüngst versterbenen vielfachen Millionärs Chr. H. Wät, jen. Der eine ist Regierungsrath in Düsseldorf, der andere Rittergutsbesitzer auf Drehna. Man kann sie nicht eigentlich mehr Bremer im engeren Sinne nennen, aber da ihre Brüder und Verwandten in Bremen wohnen, so hat die Sache doch ein gewisses Aufsehen gemacht. Denn bisher hat sich noch kein Bremer adeln lassen. Man empfindet darin an, ders wie in Hamburg, das seinen Baron v. Schröder, v. Ohlendorf u. s. m. hat oder hatte. In den ersten siebziger Iahren trat an die bekannteste Persönlichkeit Bremens Konsul H. H. Meier, dieFraze heran ob er Adel nnd Frciherrnwürde annehmen wolle. . Er ging nicht darauf ein, und das haben seine Mitbürger thm stets hoch angerechnet. Es scheint, daß diese Stimmung auch heute noch andauert. Auf dem Bahnhof bei Curau wurde die Frau des Vogtes Sieck blutüberströmt und besinnungslos vorgefunden. Es waren ihr tiefe Kopfwunden mittelst Arthiebett beigebracht worden und hierauf hat, wie bereits von der Staatsanwaltschafi ermittelt ist, der Räuber mit 120 M. an baarem Gelde, welches er in der Wohnung vorgefunden hatte, die Flncht ergriffen. Schweiz. t In Jntcrlaken Großrath Seiler. Der Sohn des Wagners A. Mathns in Huttwyl ist ertrunken und die Tochter deL Melkers Kneubühl in Schloßmyl starb an Brandwunden. Das Anwesen des Landmirths Albrecht Krebs im Schlatt bei Bern ist niedergebrannt. Im Garten des Gros;ratbgebäudes in Aarau wurde' die Büste Augustin Keller's aufgestellt. In Hebenstorf fand am Himmelfahrtstage die Grundsteinlegung für die neue katholische Kirche statt. DaS Haus des KrämerS Kaspar Schatzmann in Oberburg bei Windisch ist abgebrannt. In Zofingen wird von der Firma Jmhoof u. Cie. eine Konservenfabrik errichtet. Rcchtsagent Emil Scherrer wurde im Zimmer des Vermittleramtes auf dem Rlithhausc in St. Gallen vom Schlage gerührt und war sofort eine Leiche. Folgende Wahlknriosa verdienen der Erwähnung : Anden wählte den Knecht des Armenhauses zum Präsidenten der Rechnungskommission. Stein bestellte die Rechnungskommission aus dem katholischen und dem reformirten Pfarrer, nebst dem Lehrer. Uznach beschloß, daß Gemeindeammann und Gemeinderäthe weder Gehalte noch Taggelder beziehen sollen. Goldingen und St. Gallcnkappel setzten den Jahrcsgehalt deS Gemeindeammanns aus einen anzen Franken fest. Zarte Rücksicht. Gräsin (zur Zofe): Wissen Sie Emma, Sie haben heut wieder derartige Dummheiten gemacht, daß ich Sie mlt den argsten Ausdrücken benennen muß ich thue es jedoch mit Rücksicht auf meinen Papagei nicht, das unschuldige Thierchen soll keine derartigen Worte kennen ltt? uen. MensSaunpseistn, lanzt deutsSe Win; Eigarttnsvitzen bei So. Äuchs. Ne. 199 Oft Wafswäton ytt.

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-D AS GROSSER Sllimerzcnheilmittcl. 29. gegen Nenralgia. Dauernd schellt. Original.Bericht, 1884. Erneuert 8. Januar, 1837. Litt im Jahre 1884 schrei lich an Neuralgia im Gesichte. Litt furcht, bar. Versuchte St. JakobS Oel. Rieb die schmerzenden Theile deS AbendS tüchtig ein und am Morgen waren alle Schmenen wie durch ein Wunder Verschwunden. Seit mehreren Jahren keinen Rück fall wird er ßehabt. Fra Mary St. Sheed, Nro. 1110 Maryland-Arenue, Washington, D. C Dauernd gehellt. Oriawal.Ber!chr, März. 1831. Erneuert e. yeiruar, 1837. Beinahe drei Jahre sKrelkllch an Nenralgla litten. Wandte St. Jakobs Oel an. Ja fünf Minuten traren alle Schnmzm terschsuaden Eine einzige Anwendung heilte mich. Seit jener Zeit keinen Rückfall wieder gehabt. St. B. Troll, St. LouiS, Mo. Dauernd gehellt. War gezwungen sechSzehn Tage wegen neuralaiscber Schmerzen im Bette zu t5eiben. Naym seqS verschiedene NedM ohne Erfolg beinahe wahnsinnig ror Schmerzen. Gebrauchte St. Jakobs Oel und wurde geheilt. Hake seit jene? Zeit keine Schmerzen wieder gehabt. Mars L. Davis, TobinSVille, Baltimore Co., Md., 15. Dezember, 1886. Oblg Leugnisse sind Erneuerungen früherer Lerichtt von Leuten, welche durch St. Jakobt Oel geteilt wurden und die nach Verlauf von Jahren lein Rückkehr von Schmerzen gehabt haben. Allenthalben in den Apotheken zu haben. THE CHARLES A. VOGELER CO.. Baltimore. Md. r -Ci T-o-.'-tAä. Cures Removes Tarif Sunburn, Qee StlngSt M03 ' "qulto and AI! - r!.-- 1 i iiitfvv J mpixä, ELoiciirs, Humors, Eirta-inarlLS, nd evei'jr form ofs2cln poaitlvely enrod on. Xho nest delicato säln without leavin? a scar, by Q1 n tm.on.t. Price 3ct3M COcts. and kl. v At drurrrists er by nasl. . Hop! PiU MnTg Co., liow Iiondon. Corrn. Ltttle IIop PiU sor 6iclc-headach.e, dyröepei, biliousneos and constipatioaliave no equaL 25a. I allen Apotheken iu baden. rw 5x2 75 Den einzigen Weg R???5Ä5!!55 und selbst tie scheinbar unbelloaren ZZallevoa' Eescdlechtskrankbette sickier und dauernd m heilen, ferner, enaue Aufklärung über' Mannbarkeit! Weiblichkeit 1 66e ! Sind, 1 (Nisse derselben und Seilung, zeigt da nti viegene ucv ,,Terel!nnnsnn!rr, .! Aufl., 250 Seiten tnit za'lrricken levenstreuea Bildern. Wird in deutscher Sprache , gegen Einsendung ron 2', Cents tn Postl k-lamps, sorgsam rerracrt, tret vmancr.. .,Adre,,e: l)eutr,llell.lntttnt,1iclin ton nahe Broadway. New York I N.l. In Indianapolis, Ind., beim Vuchs i Händler G. Keyler, 29SüdDelawaxQSt.j TV6 VTüTV Oa CO 3-S9 Islt die Saison 1883. A. Gayöor, Oifiee: 40 O Word Wet Ur. TeleHhL 849. Indianapolis WATER COMPANY 23 Süd BeuusvlvaniaSr. liefert ausgezeichnetes Wasser zum Trin ken, Kochen, Waschen, Baden, für Hydrau lische Elevators, Maschinen und Motore, sowie zum Feuerschutz. Kosten außeror deutlich mäßig. Thomas A.. Älorrls, VrMeut. ,?v r rrrrTi T"?yy sSL0 jjü l &EL l xwmz--rae? 55 3 5 rrr'vl 'fvV-s '1 hs" hX?A vM " -WSs L:r-; . i-r-Tflr-X.T i? m m rmmm ic s ft - mi-9nM ? m-i mfmm fci-A- :r-s T U EK; - V-Ji '..-- ' & '''-rS.'s- t. i THE LADIES' FAVORITE. NEVXR OUT Or ORDER. If ycu dcsIrotopurch.ascaFeTcin macblne, nskournarent at your rlaco sor torras and prices. Ir you cannot firnl nr npent, write airect to nearestaddressto youbciow named. NEW HOME SEWEG IOE lWWW, Chicago - 28 UNION SQ'JARE.M.'r:- DALLAS, I LL. ATI AIMTA RA TEX. ST LOUirMO. VrrTTl frj SirRANC1SC3.Cl. egentuc für Jndianaro'.is: als? Vfleger, 173 Oft Waihington Straße. Pwgpank und Haupt, Deutsche Buch - Handlung ! C& 7 Oüb Tttabamastr. Bestellungen nru Vbounemeuts aus alle im In und Lutlande erscheinenden Bücher und Zeitschristen werde angenommen und prompt abgeliefert. Un und Verkauf alter Bücher. - Socialistische Literatur.

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