Indiana Tribüne, Volume 11, Number 265, Indianapolis, Marion County, 11 June 1888 — Page 1
ovA-r uT -Mi. Tv V 14I i -J V Sahrgang 11. Office : No. 140 Oft Maryland Straße. Nummer 265. L2dizapoli0, Zoviana, Montag, den 11, Juni 1008.
r ' 1 V " v(V. .-, rl c'-iSx-f WA A7'lf fc? tfilfl MlClflM i' wwlllwlilw v)
. - vi-i-s?. - - w-lV.- . -. - ' " " V VV i. MMW CSil ÄX 's
f V fc
MM'i M j 1 I s (hr vMN
I
" y
TKzze5g6N tu dieser Spalte kfim 5 Tent pn Seile. Luzeige iu velcheu Stellen gesucht, oder offmrt teert, fikdn unentgeltliche OnfnaHrne. Dieselben Meilen 3 Tage stehen, Ua aber nbeschräs!t erneuert werden. rnzeizen, teelche IU Mag 1 Uhr edge, led werden, finden nach an selbigen Tage InfnaHrse. Oerlsnat.
r lt: in 9$tn im Jfsrssa Hu. 's. 1 Oft eouth Ltrai. liu Berlins t: Sin gut, deutsches Mädchen für all mein Hauardett iat Zircl Park Hotel. I3ja tellcgcsuchc. lucSt wu, in Stell alZHauSknecht der um tnen Waien ,u bedienen von etntrn jungen Wann, esse: 47tf Ost Wishmgtoz Straie 12:u gesucht mttd in Etklle von ine SR&dcht, elche d, ltdermachn erlernt hat, rtff: u, eolanb,40 Ihomi Strab. Wja Zu vtrmiethen.
V,,mAV!!n: 9inWnsXtn?''rt um den lebten Jahren eine Taktik tmntcn mit iiLogxung IhUij. achjufragen Na. I v 7 , 7 -.."- - I . r T r v m r 't
san nicarxn 05. "IVerloren. 0rlrn würd am Mittwoch auf cem köege zu Henn Dr. Pantzer in gilden Busennadel wir drei wnuinun. gen angm iitne ioynung avzugk t:n bet Barbara ,in.ts,7t üd afl su. ui Zu verleihen. tedrigem Zinsfuß. Richdlo the, tm I s.tt,Tatoottulk. t2iu . . . . ffl.iki i.r..&!... fll.i.llM .I Zu leihen gesucht. l I h n gesucht werden tma 300 oder 500 ellarl gegen Stcherhelt un , hoZ Interessen. Näh. re tn der Office d. latte. 1 da Zu verkaufen. ZZu verkaufen: in vor.llglicheVZckereit einem der Ltldtlbeue Psero, 2 agra uno vou ftändtg Je Er am Einrichtung. Z 9 occitc 4 Linhfchasten. 1 auiae.etchnete SSmttdkVkr'itätt. SU Zer, S eilen eftlich von der Stadt, assend für Obst u. Sa'iea.Farm, gat, hovxe'.egene? La-d. 10 ätx bestes Sauen. and jaBUfl von rer slavr, 0 ckr sllZl. von tt Stadt, paffend für Särtnekki 8 10 tZ und 15 Acker Pa,,cllen, eftlich vom J'kknasyl. 20 Zer an EliZord Zlvknue. . . W ü r a l x, No. 83i Ost Wäsjirgton Str., Zimmer N. l. Verschiedenes. kroßer verdienst! IS ?kkn , n cinjen-, rcw jenem ww rr oft ,nau uttanft über ein an, nu,S Wer fein Ad sie tns't, dem senden wir NratÄ r' nUn ,in 3. g. ,.., -an. . U verkaufen " ' 4 prächtig gelegene vanvaurn N ui u9io - .. - M n . 1 1 m.n - . w 4e. V 1il rfJAtliAitf rtirtfltin'f CVi i Sntru-rZ bh und i Vanstätte!, Nördlich von oblgkm gelegen und an Miami Straße s.oztend. Lelchte Au. zihlungea. ., 1 oisi.. : II. Oft W,Vng. S.r. Todes - Anzeige. Freund und .kannten die traurig ViUheilang da unsere g, lieb, Mutter. Mathilde GauS, heut mag um 12X UHr. im '.ter von 63 Jahren 'ÄZ nndet it Sl-chmiit.1 um 2 Lirr.om Traukkhause. No. 8 Flttcher A,tnu. au JUtt, wo, einladen. Loui Gau, mtl Gau, arl. Heinrich Tauß. Zeor Hemnairn, 0 12oichenBeftatter, Office: No. 26 Süd Delaware Straße. 'Ställe . 120, 122, 124, 12S, 12S Oft Pearlstr. Telephon Oll. Offen Tag und Nacht. TUE BASIS 0F THE ETHICAL CÜLTURE MOVEMENT tte Srundlage ter Bewegung ,r Hebung der S tten.) &Ctt Wltt. M Salter, precher der hieag Slh'.eal Sklet, wird am 4 a w äT M m. Mittwoch, 13. JUNl, Avenos y uyr. 1 r. .LLIUr liUUUi Ul AJ Uium über obige Idema inen vortrag halten. H n. O. P. F t s h b a ck tr den Vorsitz führen. Eintritt frei. -, m L "VTV YTt V (MiölS Q)6U -r ?ko. 8 ?l,d East Straße. Eingang von Ohio Str. . . s L-4Uhr achm. Office-Stunde Uhr bend. -4 Uhr achm. 319(0 181
Astoo
m r 1 w m. m
öitSLielleö.
Das Resultat der Schulrathswahl am letzten Samstag sollte für die Deut schen em Fingerzeig für ihr politisches Verhalten sein. Sollte eS sein, sagen wir, denn daß es sein w ird, das bezweifeln wir. Es hat gezeigt, wo her der Wind weht, und es ist vollständig klar, daß dem deutschen . Unterrichte in den öffentlichen Schulen ernstliche Gefahr droht. Es ist allerdings richtig, daß die Agitation gegen denselben in hiesiger Stadt zumeist von den republikanischen Blättern betrieben wird, aber es ist ebenso richtig, daß innerhalb der demokratischen Partei ein starkes Element, speziell daS irische gegen den deutschen Unterricht ist. Daß die nummerische Stärke der Deut schen vollständig genügt, um in Jndiana jede deutschfeindliche Gesetzgebung zu ver hindern, steht außer allem Zweifel, aber emae Mlaaen oaoen. lvelaze es Ionen er I KJ I SJ I ' ' möglichte, ihre Stärke zur Geltung zu bringen, das unterliegt bei uns sehr ftar kem Zweifel. Es ist leicht, Einigkeit deS Deutsch thums zu predigen, aber so lange ein Theil der Deutschen unter Einigkeit nichts Anderes versteht, als das Schwören zu s . ctin Vs ;s sa c?:;:t VlltV fJUkjtif IVtV VMV Xtttt.Vt Stiften wohl viel schwerer sein, als das Einigkeit Predigen. Wir sehen eine Zeit gewaltiger Neak , tion vor uns. Die Temperenzbewegung zwingt den politischen Parteien immer mehr Konzessionen ab, und die Deutschen befinden sich in einer Stellung, in welcher sie machtlos dagegen sind. In gleicher Weise wird der Kampf ge gen die deutsche Sprache von Seiten deS spezifischen Amerikanerthums mit immer größerer Heftigkeit geführt werden. In Jndiana wird, das ist nicht in Abrede zu stellen, dieser Kampf gegen das Deutsch thum zunächst von den Republikanern am heftigsten geführt. Das ist aber natür , k- q,. ;ri f-T llch. Denn CIC Lage l lNS solche, daß Republikaner glauben von dem mehr für sich war ten zu können, und daß sie deshalb unge straft eine Politik oer Rache einschlagen können. Unbestreitbar, die Volitik der Revubli ' . f,Srmi;A c xf.x. w wm w w w w w wmw vwwv MT B W V W V I alen dem Temperenzelement fortwäh. r 0 ' ' no onze,,tviten, öenugrnv um ,107 vas Deutschthum zu verfeinden, ungenügend um das litreme temperenzelement zu gewinnen, rn olze de en es aucy stets ih, ging. Aber, hat da, Deutschrhum eS verstanden, sich die Situa tion nutzbar zu machen ? Die Taktik der Demokraten war eine klügere. Sie haben dem Deutschthum gerade genug Zuzeständnifse gemacht, um ihm die demokratische Partei als etwas vortheilhafter. erscheinen zu lassen, als die republikanische und gerade wenig genug. um das kltreme Temperenzelement zu ver hindern, sich den Republikanern in die ylr,? , w?,ken. w V O wwwwi Diese Taktik war vom demokratischen Standpunkte auö richtig und hat sich auch bewährt. Allein was hat das Deutsch thum, was hat die liberale Lebensan schauunz dabei gewonnen ? Die Antwort auf diese Frage kann nicht sehr günstig lauten. Und doch wäre eS in Jndiana wo die beiden alten Parteien ziemlich gleich stark sind, für das Deutschthum so leicht, eine gebieterische Stellung einzunehmen, wenn sich dasselbe in irgend einer von den Par teien unabhängigen Weise organisirte. Was könnte eine Organisation der Deutschen, mag sie sich liberale Liga oder sonstwie nennen, welche durch ihre Unab hängizkeit Achtung gebietend dastünde. und welche sich weder von Republikanern noch von Demokraten ins Schlepptau neh men ließe, auf deren Unterstützung aber stets die Partei rechnen könnte, welche wirkliche Konzessionen macht, nicht AlleS bezwecken und durchsetzen 9 DieS soll unserseits ein Fingerzeig sein. I " Ob er benützt werden soll oder nicht, mö gen Andere entscheiden. ObigeS sind nicht die einzigen Betrach tungen, zu welchen unS die Schulraths teirtM 5,??nkkt. 9tm pR,n TMO;? " V" !- vitlt welchem der Kampf am heftigsten geführt r. ,, m...,:,,,c y. Kv M'IW j" HY VMVV, ltlV rund 800 Stimmen abgegeben worden. Wir haben elf SchuldMrlkte in der Stadt und würde die Schulrathswahl in allen Distrikten zugleich abgehalten, und wäre die Betheiligung überall ebenso park, wie sie am Oampsg im zweiten Di -
' r- ' ! ' ! ' "T" " r" : 7T " ' r " r
strikt war, so würde daS eine Abgabe von rund SO Stimmen ergeben. ' Bei an deren Wahlen aber werden in Jndianapo lis weit über 20,(XX) Stimmen abgege den. Warum ? Ist die Frage, in des sen Händen sich die Leiwng de? Schulen, in welchen unsere Kinder für den künfti gen Kampf um daS Leben ausgerüstet werden sollen, nicht eine weit wichtigere, als beispielsweise die wer Eounry.Elerk, oder Sheriff werden soll ? Aber um die Wahl Jener kümmern sich nur Wenige, zur Wahl dieser drängen sich die Menschen heran, als handle es sich um die Rettung deö Vaterlandes. Wenn das Stimmrecht den Zweck hat, daß das Volk durch Ausübung desselben seine Jntereffen wahre, so muß man sich fragen: .Wie kommt eS, daß daS Volk gerade dann nicht stimmt, wenn seine Jntereffen am meisten auf dem Spiele stehen? Wenn es sich um die Abstimmung über ein Verfaffungsamendement handelt, also um ein Recht, daS ungleich höher steht, als daS einen Beamten zu wählen, kann man genau dieselbe Erfahrung machen. Die Leute bleiben daheim und stimmen nicht. Woher kommt daS ? Sollte es wahr sein, daß die Masse deS Volkes nur durch Anwendung korrupter Mittel an den Stimmkasten gebracht werden kann, was sich natürlich nur dann lohnt, wenn es sich um bezahlte Aemter handelt ? Sollte es richtig sein, daß die Masse deS VolkeS vollständig unfähig zur Selbstregierung ist, und sich nur von den Machern am Gangelbande führen läßt? Beweist eS, oder beweist eS nicht, daß bei Wahlen nicht der Wille des Volkes, sondern der Wille der Politiker zum Ausdruck gelangt, und daß eine freie" Wahl so lange nicht möglich ist, alS ökonomische Freiheit nicht existirt? Wir fragen. DraWat)rilyteu. Qtle.uilchien. Washington. 11. Juni. Schöne, värmtreS Wetter. Verhaftet. C i n c i n n a 1 i. 11. Juni. Heute Morgen verhastete die Polizei emen Mann unter dem Verdachte, daß er an dem Bahnübelsall bktheiligt vor. Er halte ein zerkradteS geschvolleneS Gesicht. Er behauptete, er sei erst am Sonntag von Indianapolis nach Lincinnati gekommen. Seinen Namen gab er als ThomaS L. Shaser an. Die Bahnräuber. Cineinnatt. 10 Juni. Der am Samstag gemtldlte Bahnübersall bildlt das allgemeine Stadtgespräch. ES hat sich nun herausgestellt, daß die Räubtr. nachdem ste durch daS Fenster des Qi preßmagenS ltwa fünfzehn Schüsse adge feuert hotten, auch in diesen Wagen drangen und dort ihre Revolver ftis'S Neue luden. Dann plünderten ste ttet chumS Taschen und fiohen erst, als ste merkten, daß der Angriff aus die Loco motlve abgeschlagen war. ttetchum ist heute Vormittag halb elf Uhr seinen Wunden erlegen. Aus die Ergreifung der Räuber hat die Eivcinnali', Indianapolis-, St. Louis und EhicagoBahn eine Belohnung von ausgesetzt. Aurora'. Ind.. 10. Juni. Der hie stge Marschall vlrhastete vier Männir. welche in einem Kahne den Fluß hinunter fuhren. Dieselben machten unzufrieden stellende Angabe über fich selbst under den für die Räuber gehalten, welche den Zag bei Delhi überfielen. S h e r i d a n. Washington. 10. Juni. Gen. Sheridan verbrachte eine ziemlich gute Nacht und sein Bkfinden hat stch etwas gebessert. ArdeiterUnruhtn. New York, 10. Juni. In Ver plankS Point, einem kleinen Plahe am Hudson befinden sich mehrere große Back steinbrennereien. Ein Streik der Union Arbeiter findet zur Zeit statt, und ,S ist schon zu blutigen Schlägereien zwischen Union und Nicht Unionleuten gekom men. Zum Schud deS Eigenthums de finden .sich I,btttiblg Plnkttton'S hier. Ein Boycott-Proceß. Ha zelt on. Pa.. 10. Juni. Ein sensationeller Proceß ist in Freeland ein geleitet worden. In demselben figuriren alS Beklagte fast sämmtliche dortigen Kaufleute, die einer Verschwörung be schuldigt sind. Kläger ist George Hill, der ehemaligt Betriebsleiter der leklri ' schen Beleuchtungsanstalt, dessen Ent
laffung von den Kaigdtk of Labor mit
ttlS eine? Boycott? erzwungen wurde, an welchem sich die erwähnten Kaufleute bttheiligten. H!ll klagt nun auf Schadtnersatz. Berfaffun gö widrig. La fing. Mich.. 10. Juni. DaS Obergericht bat entschieden, daß das Gesed von 1887. welches die Stellung von Bürgschaften für Schankmirthe sei tenö der Bierbrauer oder BranntVtin brenner verbietet, verfassungswidrig sei. Wer Kadel. Kaiser Friedrich. Berlin. 10. Juni. Ein offizielles Bulletin von heute Abend sagt, daß in den legten Tagen der ttaiser etwas Schmerzen beim Schlucken hatte, und auch etwas schwerer als sonst athmete. doch ist sein allgemeines Befinden außer ordentlich gut. Die Ministerkrisis. Berlin. 10. Jani. Gerüchtweise verlautet, daß noch ein Minister restgnirt habe, und daß der Gesandte in Paris Graf von Münsttr werde abberufen wer den. ÄuS Deutschland. Berlin. 10. Juni. Der Sturz des Ministers von Putlkamer. Viceprästden ten bei preußischen EtaatSministeriumS und Ministers deS Innern, hat im radi kalen Lager großen Jubel wachgerufen. Herr Richter schreibt in der .Deutschen Freistnnigen seinen Stur; direkt der im Landtag gehaltenen Rede zu und schließt einen längeren Artikel über den Gegenstand mit dem Wunsche: .Lang lebe der Kaiser! Möge Goit ihm Stärke verleihen, dann whd in Preußen so Manche anders und disser werden ! Die Genugthuung, welche der Regie rungspartei daraus ekwZchst, daß der ttaiser den Vorstellungen BiSmarck'S nachgegeben hat. die Vorlage nicht zu vttiren. wodurch die LandtogSperiode auf fünf Jahre ausgedehnt wird, weil dadurch den Radikalen ein Grund gege den würde, auf ein tiefgehendes Zerwürf niß des Kaisers mit seinem eigenen öadinet hinzuweisen, will nicht reckt um Ausdruck gebracht werden, weil man immer noch ein kaiserliches Rescript fürchtet. Die .Köln. Zta und andere regie rungSfreundliche Organe beschwören den Kaiser täglich, keine weiteren Schritte zu thun, welche andere Ristgnationen im Gefolge haben könnten. Herr v. Putlkamer besaß nie daö volle Vertrauen deS Kaisers, und des Lebteren Entschluß, endgittig mit ihm zu brechen. bkwrist nur die Aufrichtigkeit feiner Ab ficht, seiner Regierung den Stempel eige ner, unabhängiger Ueberzeugung aufzu drücken. Herr v. Putlkamer hat in dem von ihm erlassenen Briefe, in dem er sich zu rechtfertigen suchte, die Differenz als eine persönliche hingestellt. Dieser Brief wurde dem Ministerium nicht vorgelegt. DeS Kaisers Anwalt deutete an, daß er durch die Antwort v. PutlkamerS nicht überzeugt worden fei. Die Kaiserin machte auf ihrer Reise durch die von der Hochfluth heimgesuchten Gegenden Halt in JonaSdors, AltenselS, Eibing, Dirfchau und Schneidemühl, empfing dre städtischen Behörden und stattete den Noihleidenden persönliche Besuche ab. Sie wird hlute. um Mitier nacht, in Potsdam zurückerwartet. Auf die Adresse der Frauen und Kinder von Görlid hat ste sehr freundlich geant ortet. Der auswärtige Handel Deutschlands während d,S April diese JahreS bleibt hinter dem April 1887 zurück. Der Eisen und Stahlezport weist eine wesertliche Abnahme auf. Roheisen ist von 253 331 auf 91.034 Tonnen zurückgegangen. Der Import von Kohlen und Holz hat zuge nommen. dagegen ist weniger Zucker, Roggen. Haser. Kupfer und Baumwolle eingeführt worden. Eine Leichenfeier. Wien, 10. Juni. Für demnächst wird eine großartige Leichenfeier vorbereitet. Am 21. d. M. sollen nämlich die sterblichen Ueberreste Beethovens nach dem neuen Eentral-Kirchhos übersührt werden, um dort neben den Gräbern von Schubert und Mozart die letzte Ruhestätte zu finden. - Der bewaffnete Fried Pest, 10. Juni. Daö Reichöbudget ist heute den Delegationen vorgelegt wor den. In einer Vorrede dazu wird gesagt, obwohl alle Eabinette Europa stch in dem Wunsche nach Frieden vereinigten, so seien doch die Umstände eine gebieterische Mah nung, daß die Verstärkung der Wehr sähigkeit Oesterreich Ungarns den Frieden am sichersten wahre'. Nach Abzug der regelmäßigen Einnahmen von den AuS gaben bleiben 113.035.634 Gulden, die von den beiden ReichShälften aufzubringen sind: Für das Landheer betragen die
Jolrn Q. Adams & Co.,
HättföVTransporteur! (Hoase-mover) für Backstein- u.Frame-Gebäude Transportation von Kassa OÄränken eine Spezialität. Office: MMpp! mrt Kesrgia Straße. ZST Telephon 080. Folgende Worten Mehl bei "MW. npBH-a-Pittsburg Best, tttt Mi. t, Columbia Patent. Light Loaf, Jmvroved White Rose, Prive of JudianapoliZ uad Mehl zweiter Sorte, Klee und Stroh ia Ballen. Probirt cS. Edwrcd U. Van Polt 62 Nord Delaware Str., gegenüber der Tomlinsgz Halle. Der billigste Pla iu der Stadt, m gegen Ban zu kaufen ST" Freie Ablieferung. GrojZeS Sommervachtsfcst - bn Nuabb Nnt. Vereins deutscher Frauen Mo. I, am Donnerstag, den 14. Juni, im Moenix - GArten. - Südwestecke Morris und Meridian Str. Eintritt l5 Cents. Zu groß für das größte Zelt. State yair Platz! L Tage, beginnend am Dienstag, den 12. Juni '88, Pawnee Biirs historischer ilder Westen! Sine wirkliche Datstillung bei Leben! auf ten Piarnen nut ganzen Indianer Stämmen. Ein halbe Hundert. Sowkog, Esvaiklö. Mkiikaner Wild Tera Ettere Sroge Heerde m,.dr P,itel Utberfall tinc: uuetiano vonruliq, uedersall cinei jrnt pnntin Zu, Ue verfall von Travper Tom' Hütte ?lnd a-tsch Tn,e. Wetlliusen. roit. tfc9 Wettlufen tten der lldeft.n P'erd, 0 n'anen ei, e roiUcn H ai Stier vermittelst de Lssso' Aufheben von Wün,en und Taschentüchern während de Riten Ergreifung und usknüpfung ine Pferdkdted. Schieiübunaen von Pamnee Villund a, Ltllte. ' (StoU ?trabenvarad 10 Hör Koroen. yure kffin um i Ubr Nichwagl. eatnn der vkneuung um 6 ugr. Eintritt : Erwachsene 50c Kinder 25c. Norddrutscher Llohd. Si?s,llam?fLiie Bremen ss a und SV New B ork. 3 w Kurze Reis,zki', Billige Preise, Gute Beköstigung. OelxJch &z Co., No. 2 toraling Orten in New 9)or!. B Al-r- etzzer, Frenzel Bros., Albert Behrendt, 12-2 Süd Jll noiS Str. Eeneral,Azentn, Jndiivaxolii, Ind. regelmökigen Ausgaben 97.717.655 Gul den. für die Flotte 9,180.917 Gulden ; die außergeroöbnlichen Ausgaben belaufen stch für daS erstere aus 21 Millionen, für die letztere aus 2 Millionen Gulden. OchissönchriStkn. Philadelphia: .Michiga von London. Queenöe own: .Egypt' von New Vork. Hamburg: .Moravia" von New Vork. Plymouth: .Hammonia" von Nea Pork nach Hamburg bestimmt. N e v V o r k : .Thuringia von Ham bürg, Omce von London, .Servia", .Republie- von Liverpool.
ai ip
!W'!tV?"!: i .ttj.ZU Möbel M
ApAv I $Jp$ IM 1 wShi X ! 1 'fv '.ty i SMk tlüL vr4. ;tJ ;: Ä ) rrr i - A 1? 7 4 b v 1
öypichs
-sär -
gegcn Vaar- oder Abjchlagszahlung im n uen Stcre von WILLIG, No. 4C8 Virgima Avesue.
Schlafzimmer, Parlor und Eßzimmer. Kinver-Wagen ! Wollcnc- und
Alle Torten Möbel! Schlafzimmer-u.Parlormöbel.
Billig gegen Ratenzahlung oder Vaar.
:: j -S", äi1
7
U
l iO.
M?, prm iu . l ' lil ' X' s i ij
Roos Brothers FlcW-Marttc!
Zls. 101 Süd Zssisois Straß,, urd Fo. 387 Süd Vekaw: Strack,
sind täglich geöffnet.
Das beste frische und gepökelte Fleisch im Markte. Würste aller Sorten stets frisch.
LOUIS TOLLSiTH'S WlsösH-MeTVSS li
CtetS das beste Fleisch. Täglich frische Würste. Gesalzenes und ecräuch erteS Fleisch. Fsine Mettwurst. Alle Sorten Schin'ene. IXT" vergesset den Platz icht, Sdo. a? Süd Meridian Straße, Vto. 467.
GöttSseN F56ifch - Wl&vU l Hauptquartier für Das beste Fleisch im Markte. Würste aller Sertcn täglich frisch. JOTU CK-1UQ1D JS2jZ THTTU
Telephon 568. Sommerschule. Niedrige E3TABU3H&D 1850. 7aiamm&rt M WHEN BLOCK,
x i
(Consolidation of the Bryant & Stratton and Indianapolis Business Colleges.) Morgmkiaffen für Schreitunterricht. (Z. I. H e e b, Lehrer. Der beste Platz, sich eine arüarlichp, praktisch? G schästsausUldun? anzueignen, so ro'e die Stenographie ruo da Schönschreiben zu erlerne und sich im Englischen aut,ub,lden. Sroe, bequeme Zimmer. aukme,!same u?,d köfl'che Lebr r, pezi,lle Jaftruknonen, die beste Klasse von Schülern, Sprechl ii der O'fice der Univeisitat, No. LI, im When Block, vor. Kazaloge frei. Jbtedwiiu, Ileob &z Osboru, Tigkutiümer. WMz fül? Damen ! Wenn Sie einen Leichenbestatter haben müffen, senden Sie sofort zu FLANNER & BUCHANAN. Daselbst ist bestandig eine Dame angestellt, die alle Arbeit übernehmen wird. W. HA IS 01, Händler in FsöWöw SGWm nuP Gööefew. No.. 422 Süd Meridian Straße.
t im S
Ui Ao. Nord Illinois Str. Bilder. Kiridervagert, Schränk,, Spiegel, Matratzen aller rt. LonngeZ und SöaukelstLhle. Hänae-Lamvcn ! Nag" - Tcppichc !
CUHHINGHA
mm
WWKVWWZ, Eck- mtv York und Delaware Qtraße.
- Qebt die - JwqI Gasolin Oefen, fc ner die für Naturgas eivgerichteten Garlsnb - Wesen und Ganges. tW Häuser werden durch sachverständige Arbeiter für Naturgai eingerichtet. No. 8 West Washington Qtr. Xirs erney. No. 187 Ost Washington Straße. Nat,n. Tretet jetzt ein. JNC0RP0RAUD . 18B0. OPPOSITE POST OFFICE.
1U.r.LJ4L'r7?..
WMWIJIXWMW
