Indiana Tribüne, Volume 11, Number 263, Indianapolis, Marion County, 9 June 1888 — Page 2
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Zndiana Tribüne. Erscheint Figlich und Sonntags. ie täaliche .Tlidän- lolet durch deröer12 Cent! yet Woche, di gonntaal..2rtÜnt- 5 Cents pet Wach. Leide zusammen 1b ffentl, Vr Poft zugeschickt in oraulb,ahlung 16 per Jahr. Ofütei O. OarvlanbSr. Indianapolis, Ind., 9. Juni 1868. LcheuKlicher Volksjustizmord. Vor beiläufig zwei Jahren wurden die guten und ordnungsliebenden Bürger von Neri Jersen und New $orf an einem Frühlingsmorgen durch die Nachricht von einem Li)nchmorde aufgeschreckt, der keine 50 Meilen von der .Motropole" in Scene gesetzt worden und dessen Einzel' heiten wahrhaft grauenvoll waren. Zwei Meilen südlich von Eatontomn, an der Poplar?Landstraße, steht ein kleines, unscheinbare? Häuschen, in welchem Anjoline Herbert, ein Mädchen von etwa Jahren, mit ihrem verwitnveten Vater wohnte. Am Nachmittage des 5. Marz 188 wollte Frl. Herbert einen Nachbarn, Jackson Vromn mit Itamen, welcher kaum eine Meile von ihrem elterlichen Hause entfernt wohnte, besuchen und sie . wählte dabei einen kürzeren, mitten durch ein dichtes Gehölz führenden Weg. Zu ihrem Unheil. Denn kaum war sie durck Bäume und Gestrüpp de Blicken oes auf dem Felde arbeitenden Vaters entzogen, als ein Neger sich ihr von hinten näherte, sie mit einem schmeren Stock $u Boden schlug, ihr den Mund verstopfte, sie in's Gebüsch schleppte und dort ein nicht näher zu bezeichnendes Verbrechen an ihr beging. Mit der Drohung, sie ermorden zu wollen, wenn sie von dem Vorkommnis nur eine Silbe verlauten lasse, ließ der Unmensch die Unglückliche endlich aus seinen Klauen. Frl. Herbert wankte nach Hause, theilte ihrem Vater das Vorgefallene mit, beschrieb den Neger, so gut sie konnte und sagte, daß dieser sich Mingo Jack" genannt habe. Der empörte Vater rief einen Arzt herbei und machte sich dann mit einem Constabler und mehreren Nachbarn auf zur Verfolgung des farbigen Scheusals. Mingo Jacks" kleine Hütte war bald gefunden. Unter diesem Namen war nämlich in der Gebend ein Neger, Namens Samuel Johnson, bekannt, ein Greis von 70 Jahren, aber von herkulischem Körperbau und ganz außergewöhnlichen Kräften Die Verfolger fandeu ihn inmitten seiner Familie am Ofen sitzen. Der Constabler verhaftete ihn und führte ihn, der seine Unschuld fortwährend be theuerte, in das Gefängniß zu Eatontown ab, wo Johnson eine Zelle beziehen mußte. Um Mitternacht erschienen etwa zwölf ?eimummte Kerle vor dem Gefängniß, eröffneten ein reguläres Feuer auf die von Johnson bewohnte Zelle und suchten ihn so, ohne weiteren Prozeß, in's Jenseits zu befördern. Der Gefangene schrie aus Leibeskräften, wußte aber allen auf ihn abgefeuerten Kugeln zu entgehen. Mittlerweile war eine schwere Art, ein Strick und einige Knüppel herbeigeschafft worden, nach einigen kräftig geführten Schlägen gab die Thür der Zelle nach und der Kaufen drängte sich in das Gelaß. welqes nur 7 Fuß lang und 5 Fuß breit war, hinein. Wenn indeß die lachlustigen Gesellen erwartet hatten, daß sich ' ihnen der Gefangene widerstandsloS ergeben werde, so hatten sie sich verrechnet. Johnson wehrte sich gegen die Eindringlinge mit aller Kraft. Mehrfach wurde er zu Boden geschlagen, er blutete bereit? aus unzähligen Wunden und der Fußboden, wie die Wände der Zelle waren mit Blut bedeckt. . Immer wieder aber drängte er seine Angreifer iurück und mit fast übermenschlicher Anstrengun gelang es ibm endlich, sich durch seine Gegner hindurch zu schlagen und den Gang zu gewinnen. .' Eiligst flüchtete er sich in eine Nebenzelle. Doch auch hierhin folgte ihm der Mob" und der furchtbare Kampf wurde imDunkeln fortgesetzt. Johnsons Kräfte ließen doch zuletzt nach und als ihm einer seiner Gegner mit dem Daumen das Auge ausdrückte, stürzte er mit einem furchtbaren letzten Aufschrei besinnungSlos zu Boden. Die Msrdbande legte ihm eine kunstgereckt gemachte Schlinge um den Hals und Mingo wurde nun eine Strecke weit fortgeschleift, um dann aufgeknüpft zu erden. Die Kerle, welche sahen, daß ihr Opfer ausgelitten hatte, schlugen mit der Art ein Loch in das Eis eines benachbartin Teiches, reinigten sich dort, so gut eS anging, von den Spuren des bestandenen Kampfes, wuschen die erhaltenen Verletzungen aus und gingen heim. Beim Jnquest erklärte der UntersuckungSarzt, daß Mingo schon todt gewesen sei, alS man ihn aufgeknüpft habe. Eine weitere Untersuchung wurde nicht angeordnet und es begann schon Gras über die Geschichte zu wachsen. Zwar tauchte bald das Gerücht auf, daß Mingo Jack unschuldig strangulirt worden sei, und daß ein anderer Neger, Ni chard Kearnen mit Namen, der Unhold gewesen sei, welcher Fräulein Herbert angegriffen habe. Allein den Mitgliedern jener Bande, welche Mingo aufgeknüpft hatte, geschah nichts und die Gerüchte verstummten wieder. Am 13. Mai dieses JabreS wurde in Freehold," N. I., eine Frau Purcell, welche in Diensten einer Frau Lvddr) stand, geschändet und dabei so furchtbar zugerichtet, daß sie bald nachher starb. Vor ihrem Tode bezeichnete sie den Farbigen Richard Kearnen, welcher in demselben Hause diente, als den Thäter. Kearne wurde verhaftet und es stellte sich nun heraus, daß er schon früher einmal in Middletown. N. Y., im Jahre 1881, eine Frau zu vergewaltigen versucht und deshalb eine längere Zuchthausstrafe verbüßt habe. Er wurde auf die Anklage. Frau Purcell ermordet zu haben, prozesnrt und zum ove vcrur theilt. DaS war Ende deS Monates Mai. Im Gefängniß wurde übrigens der Bur sche bald. mürbe und es dauerte gar nicht
tönge. ols er. ovwoyl er vorher seine Schuld stets in Abrede stellte, eingestand, daß das über ihn verhängte Ürtheil ein gerechtes sei. Und weiter tx klärte er. daß noch eine andere, ungesühnte Schuld seiik Gewissen bedrücke und daß er ein Bekenntniß abzulegen wünsche. Dies Bekenntniß, welches Kearnen vor vier Beamten zu Protokoll gab und beschwor, bestand darin, daß er es gewesen sei, der vor mehr als zwei Jahren das Verbrechen an Frl. Anjoline Herbert begangen habe, wegen dessen der arme Minqo Jack so elend umqebracht
worden sei. Kearncy theilte auf's Genaueste mit, welche Kleider er an jenem verhängnißvollen Taa.e getragen .habe und es ergab sich, dasz diese fast genan mit denjenigen übereinstimmten, welche Mingo angehabt hatte. Auch bestätigte Kearney die Angabe Ansolines, daß er, um den Verdacht von sich abzulenken, den Namen Mingo Jacks genannt habe. Freilich hatte er keine Ahnung davon ge; habt, daß man mit jenem Unglücklichen so kurzen Prozeß machen werde. Die Nachricht, daß die Lvnchbande in Eatontomn einen Unschuldigen zu Tode gemartert habe, machtein allen Orten, wo die grausige That noch frisch im Gedächt niß war, ungeheueres Aufsehen. Selbstredend suchten Alle, die ein direktes Interesse dabei hatten, das Geständniß des farbigen Mörders als eine bloße Ersin dung hinzustellen. Denjenigen, welche in der Zelle deS Gefängnisses von Eatontown einen unschuldigen GreiS zu Tode peinigten und quälten, wird das Geständniß Kearneys bis an ihr Lebensende nicht aus dem Gedächtnisse kommen. Ob sie nicht auch noch nachträglich von dem Gerichte zur Verantwortung gezogen werden, bleibt abzuwarten. Schlitttnfchieber". In der Hauptstadt Englands hat sich neuerdings ein systematisch angelegter und betriebener Schwindel, der unter dem Namen Schlittenschieben" bekannt geworden ist, zu einer Blüthe entwickelt, welche Unbefangene in Erstaunen setzen dürfte. Die Schlittenschieber" sind Viedennanner, welche auf das Anlage capital Frechheit" hin sich Credit auf dem Continente, meistens in Deutschland, zu verschossen wissen und die dann die erhaltenen Waaren, für welche sie eine Bezahlung nicht einmal beabsichtlgen, entweder sofort nach dem Eintreffen derselben um jeden Preis losschlagen, oder sie, zu ihre? Sicherung verschi?? ben". Den Schwindlern kommt wesentlich zu Statten, daß ihnen unter de englischen Gesehen außerordentlich schwer beizukommen ist. Das Schlittm'hieben" wird so gemacht: Einige Briefbogen werden zur Hebung des Vertrauens mit dem Namen einer hochtönenden Doppelfirma bedruckt und nun auf diese Aufforderungen an alle möglichen Firmen und Fabrikanten zur Einsendung von Waaren gerichtet. Vorsichtigere und erfahrene Geschäftsleute fallen auf die plumpe Geschichte kaum herein, indeß gehen immer noch genug auf den Leim. Die Schwindler geben sich gegenseitig Referenzen und haben eS ferner verstanden, gegen hohe Commission gewisse Firmen in Berlin oder Hamburg da;n zu bewegen, auf etwaige Anfragen günstige Auskunft zu geben. In dem Hause 1 10 City Noad war bis vor Kurzem ein ganzes Nest solcher Schwindelsirmen untergebracht; eS sollen hier nur L. Michaelis fc Co.". Suntrop & Son" und I. Burlu Son, Merchant and Shipper", erwähnt erden. Die Bande hatte Tausende von Bestellbriefen vom Stapel gelassen und damit vielfach, insbesondere bei einer Neustädte? Spielwaarensirma große Erfolge erzielt. In letzter Zeit aitr hatten die Leute sich nicht mehr ganz sicher gefühlt und deshalb auf Veranlassung des intellektuellen Leiters des ganzen SchwindelUnternehmens, des Inhabers der Firma" 3. Burly Son," die Geschäftsbücher" vernichtet und die Ueberbleibsel bei einem in der Nachbarschaft wohnenden Genossen, einem wegen Diebstahls eines Ueberziehers flüchtigen ehemaligen Kellner, jetzigen Delikatessenhändler, untergebracht. In den dicken Folianten der Geschäftsbücher mußte nicht viel gestanden haben, sie waren völlig unversehrt, dagegen war das einzige Copirbuch seines gesammten Inhalts, bis auf das alphaoetische Register, beraubt. Als die Presse auf den Schwindel aufmerkfam machte, wurden die Bücher später anderweit in Sicherheit gebracht. Mit welchem Erfolge übrigens die Schlittenschieberei in London ost betrieben wird, ergiebt sich daraus, daß eS 'einem Rheinländer, Namens Drauts, augenblicklich wegen Diebstahl im Gefängniß, gelang, im verflossenen Jahre für 80,000 Mark verschiedene Waaren von Deutschland und Belgien aus lerüberzuschwindeln. Es ließen sich über den in der oorgedachten oder ähnlicher Weise betriebenen Waarenschwindel ganze Bücher schreiben, voll der ergötzlichsten aber auch traurigsten Geschichten, da mancher arme deutsche GeschästÄnann so im vergangenen Jahre ein Elfenbeinwaarenfabrikant in Ulm von dem Schwindlern schonungszos abgeschlachtet" worden ist. Von der wiederholten Aufdeckung der Schwindelaktionen durch die Presse darf man wenigstens erwarten, daß die mit Aufforderungen zur Betheiligung an dem profitablen Geschäfte" bedachten Kaufleute in Deutschland Hinsort vorsichtiger werden. Die Union und bttü einstige Nord wtstgebiet. In der letzten Nummer deS Magazin vk American Historj" veröffentlicht Herr Douglas Campbell einen Artikel, in welchem er eine ganze Menge von Beweisen gegen die übliche, in Sckulbüchern, wie in Geschichtswerken niedergelegte Annahme, daß die jetzigen S.taaten Ohio, Kentucky. Jndiana, JllinoiS, Michigan und Wisconsin, daS große Nordmestgebiet, vom Staate Virginien an die Union übertragen wurden, m's Feld führt. Die Frage ist historisch von Bedeutung, . da diese Uebertragung mx Bildung der Conföderation und in
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welkerer Fdlge zur jetzigen Unlött führte. 1780, so führt Herr Campbell aus, konnte man schon mit Sicherheit voraussetzen, daß der Kampf um die Unabhängigkeit für die junge Republik erfolgreich verlaufen werde und um diese Zeit war es, daß die Frage deö Eigenthumsrechtes auf das große Gebiet westlich deS Allegheny:Gebirges und östlich vom Mississippi auf's Tapet kam. New Z)ork erhob zunächst Anspruch auf das ganze Gebiet und diesem folgte Virginien, während Massachusetts und Connecticut je einen Streifen des nördlichen Theils desselben' für sich beanspruchten. Die übrigen Staaten jedoch erhoben Einwand gegen diese Ansprüche und zwar auf den Grund hin, daß das Ganze gemeinsames Eigenthum sei, weil es durch gemeinsamen Kampf dem Feinde abgenommen worden. Ter Streit über das Eigenthumsrecht entbrannte schließlich so heftig, daß Maryland sich weigerte, der Conföderation beizutreten, so lange die Frage nicht geschlichtet sei ; andere Staaten drohten zur selben Zeit, von der Conföderation sich loszusagen. New Aork trat nun in die Bresche und übertrug seinen Anspruch auf das Gebiet an die Bundesregierung, worauf Maryland der Conföderation beitrat und die Union complet wurde. Virginien, Massachusetts und Connecticut offerirten nun auch, unter gewissen Vorbehaltungen ihre An: spruchstitel. Im nächsten Jahre wurden alle diese Offerten einem Specialauöschuß des Congresses überwiesen, welcher nach sorgfältiger Prüfung aller darauf bezüglichen Fragen zu Gunsten New Yorks entschied. In Uebereinstimmung damit empfahl der Ausschuß denn auch, die Offerte des Staates New Jork zu acceptir? und diejenigen der anderen Staaten abzulehnen, unter der Bedingung, daß Virginien, Massachusetts und Connecticut auf jeden Anspruch Verzicht leisteten, so daß die Uebertragung seitens des Staates 3!ew Z)ork eine vollständig klare werde und der Besitztitel der Union nichts zu wünschen übrig lasse. Der Bericht dieses Ausschusses wurde vom Congresse angenommen und die betrefsenden Empfehlungen wurden prompt zum Ausgang gebracht, mit den folgenden Ausnahmen: Virginien sollte das jetzige Kentucky als Eigenthum behalten, welches der Staat später an die Union verkaufte und Connecticut sollte die 4,000,000 Acker in Ohio behalten, welche heute noch als die Western Reserve von Ohio bekannt sind, und später an den Staat Ohio sielen. Für alle diese Ausführungen erbringt Herr Campbell in seinem interessanten Artikel Beweise, m deren Licht es auffallend erscheint, daß eine so wichtige Angelegenheit, wie das Vorgehen ' des Congresses in Sachen der .Uebertragung des großen Nordwestgebiets von den Gcsch'ichtsschreibern bisher Übergängen worden ist , eine Angelcgeuhcit, welche für die Bildung der Union von großer Tragweite war. Vom Jnlande. In Calisornien hat man in diesem Jahre Erdbeeren gezogen, welche bis 0 Zoll im Umkreis messen.' Die Verwaltung des Armen. Dauses in Morris County, N. I., wird so als musterhaft und sparsam gerühmt, daß da? veranlagte Grundkapital sich im letzten Jahre für das County mit 12 Prozent verzinste. Bei Dade City, Fla., wurde kürzlich ein Alligator getödtet, welcher 14 Fu lang war. Das Thier war äußerst wild und wehrte sich verzweifelt gegen seine Angreifer. Als man dem getödteten Monstrum den Bauch ausschnitt, fand man in demselben einen jüngeren Alligator von nahezu fünf Fuß Länge, den das Raubthier verschluckt hatte. Während die Gegner d e S deutschen Unterrichts in den öffentlichen Schulen im Chicagoer Schulrath eifrig wühlen, ist andererseits eine Bewegung im Gange, in den Mädchenklassen Unterricht in der Kochkunst auf den Lehrplan zu setzen. Schaden könnte es den mei sten amerikanischen Dämchen nicht, wenn sie in der Küche etwas besser Bescheid wissen lernten, als dies bisher der Fall gewesen ist. Eine unsinnige Kraftprobe hat kürzlich in Dnbuque in Iowa den Tod eines jungen Mannes zur Folge gehabt. Thomas BurnS forderte seinen Schwager auf, einen großen schweren Stein zu heben, und als Letzterer ablehnte, wollte Burns ihm zeigen, daß er selbst das Kraftstück ausführen könne. Es gelang ihm anch, den Stein zu heben, doch erlitt er be! der Anstrengung einen Unterleibsbruch, welchem er wenige Stunden später im Hospital erlag. Burns war einundzwanzig Jahre alt. Die New Jor k er S h o d d yAristokratie schwimmt in Entzücken. Dort ist nämlich mit dem Dampfer La Gascogne" aus Haore am Samstag Prinz Roland Bonaparte angekommen, der Sohn des am 7. April 1831 verstordenen Prinzen Peter Napoleon aus dessen l Ehe mit Justine Eleonore Ruflin. Prinz Roland, geb. 19. Mal 1858, diente zuerst als Lieutenant bei der Infanterie, trat aber aus, als er sich im Jahre 1880 mit der Tochter des berüchtigten SpielPächters Blanc von Monaco vermählte. Seit August 1882 ist er Wittwer. Für di? Summe von $10, sage zehn Dollars, ist jetzt im Bundes schiffsbauhofe zu Brooklvn der Rumpf der alten Fregatte New ?ork" auf AnOrdnung des Flotten-Departements versteigert worden. D. H. Gregoru aus Grcat Neck auf Long Island erhielt den Zuschlag für genanntes Spottgeld, da weitere Angebote nicht voihanden waren. Dis Kosten der Fortschasfung des Fahrzeugcs, welche die Regierung vor Allem hatte vermeiden wollen, -werden sich für den Käufer auf ungefähr $2000 belaufen. Schon seit dem Ende des Krieges wurde die Fregatte für werthloS erachtet. Ein interessanter Rechtsstreit wird aus 'Süd-Carolina gemeldet. Georg III. schenkte den dortigen Lutheranern einhundert Acker Land im fruchtbaren Dutch Forks" in Lerington County, worauf eine Kirche und ein Schulhaus errichtet wurden. Vor etwa vierzig Jahren erhob sich ein Bekennt-
nißstreit, der zur Folge hatte, daß sick :wei Gemeinden bildeten, welche sich schließlich dain Vertrugen, daß sie die
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zcircye üvwecyseino seöen anvcrcn oonm tag benutzten. TasUebcrcinkommcn blieb in Kraft bis vor etwa einem Jahre, wo die eine Gemeinde sich weigerte, den Schlüssel an die andere abzuliefern. Die letzte ist natürlich jetzt Klägerin. Der Dampfer Etruria", welcher am Samstag von Liverpool und QucenStown in New Fork eintraf, hat die Fahrt von letzterem Hafen nach den Ver. Staaten in 0 Tagen, 1 Stunde und 55 Minuten gemacht, und hat somit den Necord" der schnellsten Fahrt, die der Umbria", um 2 Stunden 27 Minuten übertrosfen. Die Etruria", ein Cu-nard-Dampfer, legte am 28. Mai 455, am 2. Mai 458, am 30. Mai 40, am 31. Mai 465. am 1. Juni 50.? und am 2. Juni 457 Meilen zurück. Die zurückgelegte Distanz beträgt 2854 Meilen und die tägliche Durchschnittsfahrt 470 Meilen. Der Norddeutsche Lloyd-Damrfer Lahn", welcher am vorhergehenden Tage in New 5)ork eintraf, hat die schnellste Reise gemacht, welche bisher von einem deutschen Dampfer zurückgelegt worden ist. Der Dampfer, welcher am 24. Mai von Southampton abfuhr und am selben Tage die Needles" vassirte. hatte nämlich schon am 31. Mai Abends loj Uhr Sandy Hook passirt und somit die 3139 Meilen betragende Distanz in 7 Tagen, 6 Stunden und 35 Minuten zuwckgelcgt. Am 25. machte das Fahrzeug 331, am 2. 444, am 27. 437, am 26. 434, am 29. 440, am 30. 442 und am 31. 43rMkilen. U e b e r d e n b e r e i t s g e m e l d eten grauenhaften Selbstmord des Grafen Burchardt in Mount Vernon ist noch folgendes nachzutragen: Aus den von ihm nachgelassenen Papieren geht hervor, daß der Unglückliche deutscher Ossicier war und den Dienst wahrscheinlich qnittirte, weil sich seiner Verheiratung mit einer Dame Hindernisse in den Weg stellten, welche er hier zu überwinden hoffte. Der folgende, voii Frankfort an der Oder abgesandte Brief wurde unter-seinen Effetten gefunden : Geliebter Arthur! Ich schreibe Tir diese wenigen Zeilen in der Hoffnung, da sie Dich so wodl antreffen werden, wie ich seit deiner Abreise gewesen bin. Meine Gcda-.:kcn weilen während des Tages fortwährend bei Tir und NachtK träuine ich von Tir, mein Geliebter. Es stimmt mich traurig, zu denken, da Tu Dein Glück hier für unsere Zukunft in Amerika geopfert hast, doch wird die Zeit hoffentlich Alles zum Besten wenden. Ich halte mich durch die Hoffnung aufrecht, Tir bald in das Land der Freiheit folgen zu können. Tein biö in den Tod. Martha" In. diesem Briefe befanden sich zwei Photographien einer nnfchcinend etwa 18 Jahre alten Dame, deren Haare lose auf die Schultern herabfiel und einen prächtigen Nahmen für das hübsche Geficht bildete. Die Photographien waren mit einem Kranz schöner blonder Haare umgeben. In einem ailderen, General von Malotti" unterzeichneten Brief war angegeben, daß Graf Arthur von Burchardt mit Ehren im zweiten Bataillon des LcibGrenadierregiments in Frankfurt an der Oder gedient und freiwillig den Dienst quittirt habe. Sodann wurde noch ein Brief eines Kaineraden Burchardt's und eine Empfehlung an Henry Walsh, Wholesale-Grocer von No. 123 Waverly Place, New Tjoxt, vorgefunden, in welchem dem Grafen Arthur von Burchardt ein gutes Zeugniß ausgestellt wurde. Das wichtigste Dokument jedoch, welches darauf hinzudeuten scheint, daß Burchardt in Verzweiflung darüber, von suner Geliebten verkannt oder verlassen zu sein. Selbstmord begangen hat, war gleichfalls ein mit Martha" unterzeichnete?, aber theilweise zerstörter Brief. In dem erhaltenen Nest wird der Graf der Untreue einer Person gegenüber, welche viele Gefahren mit ihm überstanden, bezichtigt. Das Schreiben schließt mit folgenden Worten: - Ich habe leider zu spät erfahren, daß Du Deine mir gegebenen Schwüre gebrochen hast. Schreibe mir nur eine Zeile, und wenn eö nu wäre, daß Du mich liebst. Martha."
Deutsche Lokal . Nachrichten. ProvinzBrandenburg. - t In Berlin der Generalarzt Dr. Pfrenger; der Besitzer und frühere Leiter des LokaltheaterS in Breslan Direktor Schönfeld, und Oberstlieutenant Groß. Mitglied des Jngenieur-Comites. . Die Kindesmörderin Stcinmetzfrau Ekkardt in Berlin, welche in einem Anfall von Schwcrmuth ihren beiden Knaben den Hals durchschnitt, wurde damals der CharitS zur Beobachtung ihres GeistesZustandes, resp, zur Kur überwiesen. Da sich die Geistesgestörthcit mit der Zeit u völliger Blödsinnigkeit entwickelte, wurde im Februar d. I. die Aufhebung der Un. tersuchungshaft beschlossen. Nunmehr ist die Irrsinnige an Lungen- und Kehlkopfschwindsucht gestorben. Der Privatschreiber Förster in Berlin wurde lodt in seiner Wohnung gefunden. Man glaubt, daß er infolge der Mißhandlungen, welche seine Frau ihm häustg angedeihen ließ, gestorben ist, die Frau ist seit dem Tode ihres Mannes verschwunden. In Schwarzendorf wurden sechs Bauerngehöfte in Asche gelegt. In Sellnow brannte das zum Pfarrgehöft gehörige Familicnhaus nieder. Die Eisenbahn von Becskow nach Grunow ist dem Verkehr übergeben worden. In Klein-Posemuckel brannten zwölf Gehöfte nieder. Selbstmord begingen : in Berlin Helene Fischer und der Civil-Su-pernumerar Karl F. ; in Spandau der Häusler Karl Leist. Im Müggelsee ertrank der Kommis 3!einh. Wittke auS Berlin ; in Klein-Schönebcck wurde der Sohn des Arbeiters Bcschorner übersahren und getödtet. Provinz West prcußen. Der Besitzer Preuß aus Ellermald hat sich erhängt. Ertrunken sind: in Lonsk der Sohn der Besitzer Czara'schen Eheleute, in Mewe der Buchbinder Herford und in Zoppot der Fifcher Kri. Durch einen unglücklichen Sturz kam der Sohn des Besitzers Dyck aus Heegewald zu Tode. Niedergebrannt sind : bei Gollub das dem Besitzer Krunukowski gehörige Gut Hammer, in Gr.-Jesewitz die Wirthschaftsgebaude des Besitzers Ganza und in Lonk das Klewitz'sche Gasthaus.
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Provinz Pommertti Ertrunken sind: in Stettin der Seemann Thomas Aken, am Misdroyer Strand die Fischer Tews und Berndt. in Schlawe die Tochter des Arbeiters Last und in Swinemünde der Schlosser Andreas Brandt aus Stralsund. In Stolzcnhagen wurde der Sohn des Müllers Geusing von einem Flügel der Windmühle seines Vaters erschlagen. Niedergebrannt sind : in Arnimswalde das Gehöft des Gutsbesitzers Schröder, in Sanskow ein dem Rittergutsbesitzer v. Courbiere gehörige? Wohnhaus und in Wangcrin das des Eigenthümers Wil Helm Bock. Schleswig-Holstein. Die Schüyengesellschaft Papagoyengilde" in Friedrichstadt feierte ihr 300sähriges Bestehen. Der Lehrer einer. Kützfeld in Lütjenbura feierte seine diamantene Hochzeit. Von der Rettungsstation in Büsum sind während der zwei letzten Jahre 11 Personen und zwar 7 schwedische und 4 dänische Seeleute von dem Tode des Ertrinkens gerettet worden. In Ratzeburg erhängte sich die Ehefrau des Arbeiters Böttger. In Kiel ist der Matrose Bauer und in Neukoppeln der Arbeiter Peter Sörcnsen ertrunken. In Tüchschaufeld wurde der Torfstreicher Jens Jensen verschüttet und kam dabei zu Tode. - In Kirch-Steinbeck ist das Gewese des Landmanns Jansen abgebrannt und in Wolfskrug das Hau? der Wittwe Thomsen. Provinz Schlesien. Die Stadt Falkenberg in O.-S. hat t jr . rr ... .x.mi'T.'C. n .t ... r i oescyiossen, eicnnscac Zveieucyiung einzuführen. In Schräbsdorf der Rittergutsbesitzer und Landesälteste Graf v. Strachwitz. Der erst vor Kurzem zum Geh. Regierungsrath ernannte Landrath des Liegnitzer Kreises Hoff-mann-Scholz. Im Alter von 100 Jahren und 6 Monaten die AuszüglerWittwe Kubisch, geb. Siego, in Namslau. In Neichenbach sind durch eine Feuersbrunst 17 Gehöfte eingeäschert worden. Das Feuer ist durch spielende Kinder im Hause des Handelsmann Meinert ausgekommen. Selbstmord begingen: in JonSdorf der Fischer C. 'Adler, in Lauban die geisteskranke Frau des Lokomotivführes Franz, indem sie sich verbrannte, in Neuland der Häusler Niedel Durch Explosion eines Hochofens verunglückte aus der Julienhütte bei Beuthen, O.-S., der.Schürer Karl Kasparzyk; in Breslau verunglückte durch einen Sturz der Arbeiter Ed. Jornitz, ebenso bei einem Neubau der Korkenschneider Richard Rittner ; durch das Zerspringen einer Kreissäge fand in Brieg in der Möse'schen Dampfschneidemühle der Angestellte Müller seinen Tod ; auf dem Bahnhöfe zu Görlitz wurde der Arbeiter Bernhard überfahren und getödtet; in Neisse durchschnitt sich der Gerichtsbote Schipke aus Unvorsichtigkeit mit dem Taschenmesser die Pulsader und verblutete. Der Fleischer Sauermann in Peilau wurde von einem Pferde erschlagen. Provinz Posen. Die 'rauerinnung in Margonin feierte den 200jährigen Gedenktag ihres Bestehens. Im Dorfe Hochwalde brach in einem Stalle des Wirths Johanit Paech Feuer aus, welches in kurzer Zeit 11 Wirthschaften mit 21 Gebäuden einäscherte. Als Brandstifterin ist ein 12jähriges Hütemädchen ermittelt, welches den Stall anzündete, damit das Vieh verbrenne und sie es nicht mehr zu hüten brauche. Dem Rittergutsbesitzer Napoleon Xaver v. Mankowski, Besitzer des im Samter Kreise gelegenen Rittergutes Rudki, ist vom Papste die erbliche Grasenmürde verliehen worden. Provinz Sachsen. In der Krankenanstalt zu Magdebürg der Stadtverordnete Albert Schrader. In Eisleben werden mit Eifer die Vorbereitungen u den in nächster Zeit bevorstehenden festlichen Ereignissen: der Fachausstellung des Verbandtages der gewerbetreibenden Bäckermeister der Prooinz Sachsen, Anhalts und Thüringens, -des XVIII. Kyffhäuser Gauturnfestes und zur Feier deS 25jährigen Stiftungsfestes des hiesigen MännerturnVereins betrieben. Der Restaurateur Staudinaer in Erfurt ist unter Zurück, lassung seiner Frau und vier Kinder von hier verschwunden, wahrscheinlich zusammen mit der gleichzeitig verdufteten Ehefrau Dimmig, deren Ehemann eine längere Freiheitsstrafe verbüßt, weil er mit einem Revolver auf seine Frau ge schössen und dieselbe nicht unerheblich verletzt hatte. Der Rittergutsbesitzer Lüdecke in Hilkenschmende wurde, während er in seiner Stube saß, von einem Wilddieb durcb das Fenster erschossen. Der Postgehilfe' Karl Edmund Patzschke in Mansfeld ist nach Verübung von Unterschleifen ' von hier geflüchtet. f In Schönebeck die Wittwe Schnceooigt. Selbstmord begingen: in Crölpa die 16jährige Melanie Querengässer, Tochter deö Schuhmachers Q. ; in Mersebura die 12jährige Auguste Hauer 'und der Lehrling Schild; in Staökt.rt der Sattlermeister 5?. K. Provinz Hannover. t In Quackenbrück der Bürgermeister, Justizrath Lange. Aus Schmerz über den Verlust ihre? Kindes hat sich die Frau des Arbeiters Cl. Hüdlcr in Geversdorfer Laak 'ertränkt; den gleichen Tod suchte und fand der geistesgestörte Brünig, gen. Grüne, aus Jrmscul, und bei Brockum hat sich der Besitzer Ed. Ahlmann aus Neuenkirchen erhängt. Ertrunken sind: der Agent C. Ebers aus Coppenbrügge, die Frau des Arbeiters Wrede aus Egestorf, der Maler Fritz Eoers aus Linden und der Maurermeiste? Heinrich Lamp aus Neuhans a. E. In Hannover erlitt die Seiltanzerin Gertrud Feistel durch Sturz vom Seile schwere Verletzungen, bei Bödenstedt fand man die Leiche des wahrfcheinlich erfrorenen Höfners Schulz aus Bodenteich. in Völksen kam der Bergmann H. Meier aus Mittelrode durch unglücklichen Sturz zn Tode und in Wenzen wurde der Arbeiter August Riemenschneider von einem fallenden Balken erschlagen. Niedergebrannt sind: die Hagelfabrik in Münden ; in Schwarmstedt der Hof des VollmeierS Vrünecke, in Warmsen ein dem Besitzer Hille gehöriges Haus und in Westerende-Altenbruch das Wohnuauö des Besitzers Sehlmeier.
ZlttNtgA TRADE feNVU,, MARK. mmim-i WT"k-pVv8 v-SiiT::'";:: TROPFEN 23' gegen Magettleidett. fiad) lZ.jährlger Erfahrung. Nach 12-jähricn Erfabrungcn kann ich bestätigen, daß Tr. August König's Ham burgcr Tropfen eine auSaczcichnete Medizin sind und cS gegen alle Äagcnleidcn nichts besseres geben kann, wie 'diese hcrrlicken Tropfen. Friedrich Walter, Odebolt, Ja. Halsen immer. Gegen Mazenleiden qicbt eö nichtS kessereS wie Dr. August König'S Hamburger Treffen, ich ende dieselben schon seit vielen Jahren an und habe stetö gefunden, daß sie aanz rorzüqlich aegen dcrln Leiden sind. C. L. Koehler, Mcnroe, WiSc. Lur rechten Zeit empfohlen. Längere Zeit litt ick an heftigen Magenschmerien, die keinem der Vielen sngesandten Mittel weichen wollten. Schließlich . griff ich zu Dr. Äug. König'S Haniburger Tropfen und in kurzer Ze!t war ich wieder herzestellt. Daniel Weidäer, to Baden, Teraö. Dr. Vuzust Köniz'S Hamburger Tropfen sind in allen Apotheken für so Cents die Flasche zu haben. THE CH1ELES i. Y0SELEE CO., EaltÜMM, Hl Dr. August König'S Hamburger Krauterpflaster ist ein ganz rorzüglicheS Heilmittel gegen c schwüre, Schnittwunden, Vrandund Brüh wunden, Frostbeulen, Hühneraugen, etc. litt- CHARLES A. VOGELER CO.. Baltimore, Ml i tBIiVf-' V fc--s Vi mm i k i st ä m u fl zMDMMWW tm l ,, li ,slgltJiiW8ii l ! I I T II 1 ?ures" Removea Tan Cunburn, Bee Stlngs Mos - qu!to and All - lncAt FS !f cte ' 1 . P'r v VVOf v J PHirLES, BLOTCHES. ' Humors, Eirth-marka, and every sorca oi skta blemish.es, positively cored on tao inect delicate Eiln with.ouft leaving a scar, fcy HOP ÖDLt233.e3X-t Prico CScta., SOcts. and (1. At drurcrista er bv inail. Th HopPül Manrff Co., liexr liondon, Conn. Ltttle IIop PlIU sor 6ick.-headaehe, dyspepsi, bülonanesaaad constipatioaliavenoequal. 23c -rrfi. uJ II aSen Arothekkn m Haie. ' Eine kinderlose Ehe ist selten eine glückliche. Wie und odurch diesem Uebel in k u r z e r Z e i t abgeholfen werden lir.a, zeigt der .,RetiungS,Anscr", Seiten, mit nstur getreue Bilrern, lrelchcr rcn dem c'.ten deutschen ' Heil-Institut in Aei? Zork bersuSzeacb? n?ird, auf die klarste Weise. Jun?e Leüle, die in den Stand der Ehe treten nreCen, sollten den Cxruch . SchillerZ : z,D'rum prüfe, wer sich ewig ' bindet", wobl bchcrzien, u?d daS vortreffliche ' Buch lesen, ebe sie den wichtigsten Schritt d,S Lebens thun i Wird für 25 Lenls in Pos: marken, i deutscher Srracbe, sorgsam verpackt, sreiveriandt. Adresse: Ieut?cl2esUoU-lQ?titut.1l ClintonlUac, New York, N Y. Hi, Indianapolis. Ind., beim Buchhändler G. Keyler, 2'J Süd DeLiware St. 3siEs:ö S3c für bic Saison 1838. A. GayZor, Diflce: 4ÖO Kord Wot tr. t3 Telephon ?49. Jndianpv!l5 WATEfi COMPANY 23 Süd BsNnshlvankastr. liefert ausgezeichnetes Wasser 'zum Trin ken, Kochen, Waschen, Baden, für hydrau lische Elevators, Maschinen und Motore, sowie zum Feuerschutz. Kosten eußeror deutlich mäßig. T1ioiu.j V. IVIorrln, ViWeut. r; T:vvi5 ; r ' t Li r-i WV-! THE LADIES' FAVORITE. NEVER OUT OF ORDER. Is you desire to pui -cbnc a Kowinjr rnachlnö, askourflffcnt at your p'aeo sor terrns and mioa 1 i von cannot siiI out areut, write direct to nearest ad dress to yvu beioiv named. NEW HOME SEWitiG BSCHiNE KWM.IM CMICASO - ö u,,'üh öUUAhE,Ii.i:- ÜALLVS. 'HH.- ATLANTA, SA:. . 15; . 5T a, mu. Jrri "StFPA,;C15C0CL &i3 Zjentur für Indianapolis: sifer & Vfleger, 172 Oft Washington Straße. Central Garten gcke gast I. Z?sfßigton Str. Hübscher Aufenthaltsort für Familien. Gute Getränke und aufmerksame Bedienung. yeter Wagner, Eigenthümer.
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