Indiana Tribüne, Volume 11, Number 261, Indianapolis, Marion County, 7 June 1888 — Page 2
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T Srscheist gkgliq und SinntagO. ZitIatthe,?.ib2n folet durch beaXiaacrl? Cents ex Wach, di Sonntaal,,Xrt&aiu" Ä senil xr Wocht Betd kusammin 15 Scntl. Vr Poft zugeschickt in Voraubiablng 16 xr 2hr. f: 120 D. kIkarvlandUr. JndianspoliL, Ind., 7. Juni 1333. Die f. 0 t. Das Wesen der Gicht, welche zumeist km zunehmenden Aller, seltener beim weiblichen, als beim männlichen Ge schlechle, beobachtet wird, ist noch nicht völlig e?gründet. Die Disposition zur Gicht ist zumeist eine ererbte. Sie tritt gmöhnlich aus, als eine Folge übermäßi$nr Nahrungsusuhr bei ungenügendem Kräskeyerbrauch, ist also tm Produkt allzu üppiger Lebesweise. Die Gicht - Kandidaten haben schon lange vor dem Eintreten des echten An falls eigenthümlich belästigende Erscheiunngen. Die meist fettleibigen Perso uen werden lange vorher von Hämorrhoi den geplagt; ihr Appetit ist verringert, ihr Schlaf gestört, sie leiden an Herz klopfen, fühlen sich beengt, schwitzen ?':ark. Nachdem solche Mahnrufe immer .:ufigcr und mächtiger geworden, tritt endlich der erste Gichtan'fall auf. Die Krankell erwachen aus dem Schlafe durch einen furchtbaren Schmerz in einer der großen Zehen. Der Schmerz kann so stark auftreten, daß die Kranken heftiges Lieber haben, perlender Schweiß bedeckt ihre Stirn, die $?ait ist trocken und heiß, ein brennender Durst quält sie. Gegen Morgen lassen die Schmerzen nach, der kranke besindet sich am Tage leidlich wohl, nur die immer noch schmerzende Zehe ist gerathet und geschwollen. Die folgende Nacht bringt wieder die Qualen der ersten, nach Ablauf von sechs bis acht Tagen aber ist der Anfall vorüber und uch die geschwollene Zehe nimmt ihre ursprüngliche Form wieder an. Wird nach einem solchen Ansalle die Diät geregelt, d. h. lebt der Kranke fortan mäßig, so kann die Krankheit noch gehoben werden. Allein da Gicht leidende in der Regel Leute sind, die, an einen reichen Tisch gewöhnt, ein opulentes Leben nicht missen können, so kommen die Anfälle immer wieder, die gesunden Zwischenräume werden immer kürzer und schließlich wird der Gichtkranke nie mehr gichtsrei. Aei der chronischen Gicht sind die einzelnen Anfälle weniger schmerzhaft; dafür werden verschiedene Gelenke von ihr befallen, die Schwellungen schwinden nicht mehr, es kommt zur Bildung sogenannter Gichtknoten, welae die Ursachen beständiger Schmerzen in den Gelenken und bei den Bewegun gen im Gelenke sind. Der Verlauf der Gicht ist ein lang mieriger ; die Kranken fühlen sich immer kraftloser und erliegen schließlich einer hinzutretenden, unter gewöhnlichen Umständen nicht bedeutenden Krankheit. Die Behandlung der Krankheit besteht ausschließlich in der Rcgulirung der Lebensweise. Alle geistigen Getränke sind zu vermeiden, auch Kaffee ist untersagt, dagegen viel frisches Quells SelterSund Sodawasser anzurathen. Bei An fällen ist auch daS Trinken von heißem Wasser von Erfolg. Die Fleischkost ist auf ein bescheidenes Maß zurückzuführen. Kräftige Suppen, Gemüse, Obst ist zu empfehlen. Man sieht leicht ein, warum Gichtheilungen, trotz der unschweren Heilung der Krankheit, so selten sind; die au Tafelfreuden gewohnten Patien ten mögen sich eben dieser Kur nicht fügen. Neben der Beschränkung der Tafel freuden soll aber der Kranke physisch arbeiten, spazieren gehen, sich Bewegung in guter Luft machen, warme Bäder neh men, die schmerzhaften Gelenke erhöht lagern und mit Watte, Werg oder Wolle bedecken. Bei keiner Krankheit so sehr, als bei der Gicht, vermag sich der Leidende durch ngemessene Lebensweise zu erhalten und seine Beschwerde zu lindern. Die Gicht liefert den beredtesten Beweis dafür, daß alle Sünden wider die Natur und den Körper sich an diesem selbst früher' oder später rächen. Gin interessanter NechtSfall. ES ist bekannt, daß namentlich in der Bemessung deS Strafmaßes bei Schaden, ersatzklagen die Richter und Geschworenen in ihren Ansichten weit aus einander zu Sehen pflegen. Einen beredten Beleg afür liefert ein Prozeß, der in Cook County zuerst anhängig gemacht wurde, alle Instanzen der Gerichte von Illinois durchlief und der nunmehr am Freitag letzter Woche zum zweiten Male im Appellationsgericht zu Gunsten des KlägerS entschieden wurde. Der Thatbestand der Klage ist folgender: Ein gewisser Wm. G. Connell befand sich als Passagier auf einem Zug der PennsyloaniarBahn, als der Eonducteur ihm das ayrdlllet abverlangte. Connell hatte sich ein solches vorher ae ; kaust, zeigte es dem Vahnbediensteten, und war mcdt wema erttaunt. als ibm gesagt wurde, daß seine Eisenbahn-Fahr-karte unailtiq sei und er auf dieselbe nicht weiter reisen dürfte. Connell zeigte sich aber keineswegs geneigt, den Zug zu erlassen und behauptete stets und sejt, daß er, da er das Billet als ein richtiges gekauft habe, verlangen könne, daß die Bahn den Schwindel treibend? TicketVerkäufer, aber nicht den beschwindelten Pasiagier zur Rechenschaft ziehe. Der Condukteur handelte seiner Znitruktion fNo 3Ioney no Seat" qemäß und for derte den blinden" Passagier noch einmal auf, denWaggon ju verlassen. Als sich dieser abermals weigerte, der Aufforderuna nachzukommen, packte er den sich Widersetzenden beim Kragen und erpcdirte ihn aus dem Waggon uns von der Platform desselben hinab auf den Babndämm. Durch den Fall auf den Boden katte der an die Lust Gejetzte. eimge Kor rerverlegunaen erlitten und beeilte sich. aeaen die Babnaesellscbaft klagbar in erden und eine Tchadenersatzfumme von rI,0C0 4U f,rdern.
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w -j .-,l.lrrArnTi : D; Geschworen im Kreisgericht, vor welchen der Prozeß zuerst anhängig gemacht worden war. sprachen sie ihm zu, der Richter aber stieß das Urtheil um, weil eS unbillig und der Schaden zu hoch angeschlagen sei; er bewilligte demKläger einen neuen Prozeß. Abermals wurde dieser von Geschworenen als zur Erlangung von 16,000 berechtigt erklärt. Run wandte stch die Bahngesellschaft an das Appellations-Gcricht, welches das Urtheil bestätigte. Die Bahngesellschaft appellirte schließlich an das Obergcricht. Dasselbe erkannte an, daß Connell auf sein rechtmäßig erworbenes Ticket hin zur Fahrt berechtigt gewesen sei, hielt aber nichtsdestoweniger dafür, daß es Connells Pflicht gewesen sei, nach an ihn eraanaener Aufforderung zu zahlen oder den Wagen zu verlassen und nachher erst ant qenchtüchem Wege für die ihm zu Theil gewordene Unbill Entschädigung zu r i re t rv ? soroern. Wenn er oie liar- verzagen, hätte er Entschädigung für jedes ihm atu gethane Unrecht fordern können. Da das Obergericht demnach die Klage an das Kreisgericht zurückverwiesen, kam sie vor diesem abermals zur Verhandlung, und es wurde Connell dort kürzlich eine von der Vahnverwalwng zu zahlende Schadenersatzsumme von $7000 zugesprochen. Die Gesellschaft hatte gegen dieses Urtheil abermals Berufung bei dem Appellationsgericht eingelegt und dieses hielt in seiner Entscheidung das Straferkenntniß des Kreisgerichts auch diesmal aufrecht. Richter Moran vom AppellationSgericht kritisirte in seiner Entscheidung daS Erkenntniß des Obergerichts, welches betone, daß nur der im berechtigt zum Verlassen deS Wagens aufgeforderte Passagier, nicht aber der unberechtigt mit Gewalt hinausgemor: fene Schadenersatz erlangen könne. 't Llermften der Armen. Aus London wird der Köln. Zcitg." schrieben: Seit einigen Wochen bildet das soaenannte Sweatina System. das Schwltzsystem, den Gegenstand einer Untersuchung, welche von einem Ausschuß des Oberhauses unter Vorsitz Lord unraoens geführt wurde, eranlassuna dazu aab die bekannte Einwändetung armer deutscher, russischer und polj cv..v t .-. i"ii. "m?Cl zuvci! in oic größeren vsiaoic Englands und der dadurch hervorgeru fene Niedergang der Arbeitslöhne in verschiedenen Gewerbszweigen, auf die sich : cv..t .!i rn.if- t. , iciic uocii in oonicoc veriegren, wie daS Schneider-, Schuster- und Tischleraeschäft. Im Lichte dieser Untersuckuna traten die Thatsachen des Schwitzsystems H 1. V?- M(f 'ff . f . t iiai zniage ; oic noylise aver lsr nocy. fern. Wir sehen, wie die Juden, zum Theil verlockt durch die Entrüstung, mit welcher das englische Publikum die'russischen Judenhetzen brandmarkte, an den gastlichen Küsten Enalands landeten, wo ihnen Freiheit und freier Wettbewerb winkten. s,e strömten nach London, Manchester und Birmingham, ihre Arbeit zum Schinderlobne anbietend : und der freie Wettbewerb nahm ihr Angebot Mit 'anr entgegen. (Vettdem wimmelt von ihnen das Oftende Londons: sie leben schlecht und recht, zufammengepfercht in Kellcrgewölben oder elenden Dachkammern, bet verdorbener Luft, schlechter 9!ahruna und kümmerlicher Be leuchtung und schaffen achtzehn Stunden des aes an der Froynarbeit, die ihnen der Zufall in den Weg wirft. Der Rückschlag auf das aan:e Arbeitssystem durch das Einströmen von 20.000 billigen Arbeitskräften war unvermeidlich : eS führte zunächst zu dem oben aenannten Schwitzfystem. Sobald ein yaus eme Bestellung ausgibt, geht sie durch verschiedene Abstufungen von Zwischenhändlern ; jeder verkauft sie an einen zweiten mit Gewinnst, bis der letzte sie zu einem Preise übernimmt, der keinen Weiterverkauf mehr gestattet und schon zu hoch ist, um die Bestellung durch die . jr r .. . . yocyoezayttcn engil,cyen virveiier augsuyren zu lassen. Es bleiben nur die "Zweators" in ibren Dachkammern übrig ; und' ihnen übergibt denn der chwltzmelster- oder pelcherherr" die Bestellung zur Abarbeitung für ein Schandgeld. Tag und Nacht hocken dann die armen Zsraellten über lhrem Material; und wenn sie männiglich 1 oder 1$ Schilling (24 bis 3 Cents) täglich verdienen, so ist es viel. Vom Wochenlohu gehen dann 2 bis 3 Schilling sür Zimmermiethe und 2 Schilling für ihre geliehenen oder auf Abzahlung gekauften Näh- und Steppmaschinen ab ; was davon übrig bleibt, würde kaum für Brot ausreichen, wenn nicht ein Zimmer mit Beleuchtung oft einem ganzen Dut zend Arbeiter als Wohnung und Werkstätte diente. Die Niedrigkeit der Lohn sätze ist unglaublich. Ein paar Kinderschuhe wird für 6 Pence (12 Cents) hergestellt, ein Rock, der für 42 Schilling un Laden verkauft wird, für 4j, andere für 2 und noch andere sogar zu einem einzigen Schilling. Vurnett, der Verichterstatter deS Handelsamtes, führte eine Bestellung von 40 Herrenröcken auf, die zu 1 Schilling das Stück abgeliefert wurden. Anfangs hatten die Großhaufer, die ihre Bestellungen nach außen hin vergeben, von diesem Schwitzsostem" keine Ahnung; die Mittelmänner steckten den Gewinnst ein und die Preise blieben auf ihrer Höhe. Selbst Poole, der berühmte Schneider des Prinzen von Wales in Savile Rom, mußte es erleben, daß seine Röcke durch die Hände von Juden und Jüdinnen im Ostende durchgingen; und einer der Verhörten, Lyons, eröffnete dem Ausschusse, daß der Präsident deS LocalverwaltungsamteS, der Minister Ritchie, einen derartigen Rock auf dem Leibe getragen. Allmählich aber lernten auch die großen Häuser selbst den Werth des Schwitzsystems schätzen. Bei einem Arbeiterstrike in Leeds wandten sich die Arbeitgeber mit großem Erfolge an die armen Schwitze? in London; FirmaS, auf deren Schildern unsere eigene Mache" prangte, sandten ihre Artikel aus dem Hause; und da sie infolge desfen auch den Ladenpreis der fertigen Artikel . herunterzusetzen imstande waren, kam es nothwendigerweise anch unter den vernachlässigten englischen Arbeitern zu einer Minderung ihrer Löhne von 20 bis 40 Procent. Kleider, Schuhe. Tischlerei, Wäsche und Streichholzschachteln, alleL ward billiger; und da schließlich auch die Heilsarmee, wie behauptet ward, in üren Consumvereinen daS Qämfe
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jtzflcni einführte; enijlattö denn Unter den englischen Arbeitern jene Gährung die zur Niedersetzung des obigen Ausschusses des Oberhauses führte. Zur Beseitigung deS Schwitzsystems wurden verschiedene Vorschlage eingebracht, aber keiner war stichhaltig. AusWanderung ist unnütz, denn an die Stelle eines ausgewanderten EngländerS rücken drei eingewandert Juden ein. Die Juden sind einmal da, wollen leben, arbeiten und nicht betteln. Ob sich auf sie das Fabrikgesetz mit acht- bis zehnstündiger Arbeitszeit anwenden läßt, j ist sehr fraglich ; denn auch die Fabrikarbeite? können über ihre Arbeitszeit ; hinaus arbeiten, wenn es ihnen beliebt; niemand kann daher die Juden auf zehn Stunden beschränken, wenn sie länger arbeiten wollen. Vielleicht ließe sich aus Gesundheitsrücksichten die Ueberfüllung ihrer Werkstätten anfechten;' aber damit wäre das Schmitzsostem noch lange nicht abgeschafft. Die ferne Nothwendigkeit der Anfrage und des Angebots behält ihr Recht, und in London mit seinen Millionen mehr als anderswo. Ein gefahrvoller Beruf. Nicht weit von New Haoen, bei Faulkners Island, war der Schooner Helen Augusta" leck geworden und gesunken und man hatte sich die Dienste des berühmten Tauchers Capt. Voung gesichert, um das Schisf wieder zu heben. Capt. Joung besitzt einen verbesserten Taucker--apparat, welcher eine telephoniscke Verbindung mit denjenigen enthält, die den Taucher herablassen und die Luftpumpe handhaben, und diesen Apparat benutzte der Capitän zum ersten Male, als er kürzlich Ketten unter die gesunkene und in hundert Fuß tiefem Wasser liegende Helen Augusta" zu legen versuchte. Man hatte ihn herabgelassen und er war in bester Arbeit begriffen, als ihm mit einem Male das Athmen schwer wurde und er merkte, daß sich der dicke Gummianzug immer enger um die Glieder legte, auch der Druck deS Wassers ihm unerträglich erschien. Noch hatte er Kraft und Besinuung genug, daS Signal mm Heraufziehen zu geben ; er spürte, daß seinem Gebot Folge geleistet werde, seine Hand berührte das Verdeck deS gesunkenen Schiffes und blitzschnell durchkreuzte der Gedanke sein Hirn, was aus ihm werden würde, wenn sich die Seile, an denen man ihn heraufzog, in dem Takelwerk der Helen Augusta" ver wickelt hätten dann verließ ihn die Besinnung. Oben arbeiteten indeß die Leute nach besten Kräften. Hatte man schon, als Capt. Voung unerwartet früh das Signal zum Heraufholen gab, gefürchtet, daß irgend Etwas nicht in Ordnung sei, so wurde diese Befürchtung nur zu bald zur Gewißheit, als entdeckt wurde, daß ein Verbindungsring des Schlauches, durch welchen Luft in den Taucher:Appa rat gepumpt wurde, zerbrochen war. Einer der Arbeiter ergriff sofort ein langes, spitzes und scharfes Messer und warf sich in's Wasser, um in demselben Augenblicke, da der Taucher an der Oberfläche erschien, den schweren Apparat an mehreren Stellen zu zerschneiden, damit die Luft Zutritt zu dem vom Erstickungstode Bedrohten habe. In möglichster Eile wurde sodann Capt. Joung von der schweren Kopfbeklei'dung und dem Gummianzug, befreit und nach Verlauf einer Stunde gelang es denn auch, ihn wieder in's Leben zurück zu rufen. Aber er hatte entsetzlich gelitten. Seine Augen waren blutunterlaufen und fast aus ihren Höhlen herausgetreten und seine Adern so geschwollen, daß sie zu zerplatzen drohten. Außerdem war der Körper Capt. Zloungs überall mit Blasen und rothen Pusteln bedeckt, als ob er die Blattern hätte. Der Taucher liegt im Hospital darnieder, indeß haben die Aerzte gegründete Hoffnung, ihn vollständig wieder herzu stellen. Vom Inlands. Von einem Bären ode? Panther ist in Albemarle Countn in Virginicn ein IljährigeS Mädchen zerrissen worden, das nach Milch ausgesandt war. Jn Chippema Falls, Wis.. tst William Thompson, ein 25jähriger Mann aus Velleville in Däne Countu im gleichen Staate, das Opfer deS Verfehens eines Apothekers geworden. Er war mit dem Abendzuge der Omahabahn angekommen, hatte, da er etwas Uebelkeit verspürte, sich in einer Apotheke etwas geben lassen, wurde aber gleich nach An kunft im Central - Hotel, wo er Logis nahm, schwer krank und starb nach einer halben Stunde. Wie sich herausstellte, latte der dienstthuende Apothekergehilfe ihm aus Versehen Gift gegeben. Unter der Obhut der Nero Yorker WohlthätigkeitsBehörde befand sich in den letzten Tagen eine gewisse Mary Venrose aus Saginaw, Mich., welche mit einem Schwindler trübe Er- ' fahrungen gemacht hat. Die Frau, eine Wittwe mit zwei Kindern, wurde im letzten Oktober mit einem Griechen bekannt, der sich als Mitglied einer angesehenen Familie in Athen ausgab, und als er ausfand, daß die Frau etwas Geld auf der Bank hatte, ihr den Htf machte. Sie heirathete ihn und reiste mit ihm nach Griechenland, mußte jedoch daS Reisegeld zahlen. In Athen angekommen, fand die Frau, daß der Mann ein Taugenichts ist und seine Angaben über seine Familienverbindungen erlogen waren. Da mittlerweile ,hre ganze Baarschaft aufgebraucht war, wandte sie sich an eine MissionSgesellschaft und wurde von dieser nebst ihren Kindern nachAme, rika zurückgeschickt. Sie blieb einige Tage unter der Obhut der New Jorker Wohlthatigkcitsbehörde, die sie dann nach Saginaw schickte. Inder Stadt DeS Moineö in Iowa ist ein förmlicher Straßenbahnkämpf ausgebrochen. Vor einiger Zeit bat nämlich das Obergericht das von der bisherigen Pferdebahngesellfchaft beanspruchte Monopol dadurch abgethan, daß es erklärte, die Gesellschaft habe nur daS Recht, keine Nebenbuhler . zu dulden, welche tüierische Triebkraft verwendeten; die Stadt aber könne die Straßen wohl Gesellschaften einräumen, welche - als Triebkraft Clektricität er andere 'mm
Sft-iKgirrw lv,,V öÄjVViiv chattische' FürtbewegÜngSmlttei. georaüch ten. Da in Folge davon die von der Stadt zwei anderen Gesellschaften er theilten Freibriefe zu Recht bestehen, die Pferdebahngescllschaft aber um jeden Preis sich die Alleinherrschaft sichern wollte, versuchte sie, sich der Grand Avenue Brücke zu bemächtigen, ohne welche der Freibrief für die anderen Gesellschaften werthlos gewesen wäre. Aber der Bürgermeister ließ die Arbeiter vertreiben, ,md der Stadtrath nahm eine Verordnung an, welche nicht nur sür die Zukunft das Legen von Geleisen von we-1 niger als 4 Fuß 8 Zoll Breite verhin-1 dert (Die jetzige Pscrdebahn ist eme Schmalspurbahn), sondern auch den Freibrief der Schmalspurbahn aufhebt, und dieser das Legen weiterer Geleise verbietet. Als trotzdem die Pferdebahngesellschast einen weiteren Versuch machte, sich der genannten Brücke zu bemächtigen, ließ der Bürgermeister den Präsidenken, den Secretär und den GeneralDirektor der Bahn einstecken. 'Ein reiselustiger K n a b e i st Josie Friend, der 10jährige Sohn deS in Chicago wohnhaften Joseph Friend. Schon mit 7 Jahren reiste Josie heimlich nach Keokuk, Iowa, wurde aber vom StationLaufseher nach Chicago zurückgeschickt. Drei Monate spater reiste er als blinder Passagier nach Crown Point, Ind., wurde jedoch abermals zurückgeschickt. Im Jahre darauf reiste er über Buffalo nach New York. Er blieb drei Wochen fort und machte genaue Notizen über feine Reise. Die New Yorker Polizei schickte den Knaben wieder nach Hause, doch in Kalamazoo, Mich., entkam er, wurde aber wieder eingefangen, um in Michiqan Citu nochmals zu entkommen. Dort wurde er aber von sei ncm Vater in Empfang genommen. Am 17. v. M. wurde der Knabe von der Schule nach Hause geschickt, weil er auf dem Treppengeländer hinunteraerutscht war. Statt sich nach Hause zu begeben, brach Josie nach Californien auf und gelangte auch glücklich bis Glendive, M T. Der dortige Sheriff schickte den Knaben zurück, doch der Bursche stieg in Brainerd, Minn., aus und schrieb von dort aus an seinen Vater. Herr Friend erwartet - seinen reiselustigen Sohn in etwa 4 Wochen zurück, glaubt aber, daß derselbe wieder nach Californien reisen würde. Er befürchtet nur, daß dem Knaben einmal ein Unfall zustoßen würde. Das fluchwürdige und immer wieder vorkommende Spielen mit Schießgewehren hat wieder zwei Opfer gefor dert. In Yorktown bei Hazelton in Pennsyloanien hat es einen jungen Menschen zum Muttermörder gemacht. Frau Anna McCasferty dortselbst hatte Be such von einem jungen Mädchen aus der Nachbarschaft, als ihr I8jähriger Sohn Hugh eintrat und aus Scherz der Vesu, cherln befahl, noch Hause zu gehen. Als sie das lachend ablehnte, nahm er im Scherz die Flinte von der Wand, um das junge Mädchen zu erschrecken. Dabei ging der Schuß loS und riß seiner Mutter einen Theil des Kopfes ab. In Chicago erschoß David Colbcrt auS UnVorsichtigkeit seine ihm vor zwei Wochen angetraute Gattin. $ dortiges Blatt erzählt den unglückseligen Vorfall wie folgt: Vor etwa einer Woche war das junge Ehepaar von der Hochzeitsreise heimgekehrt und stand nun im Begriff, sich in dem Hause No. 26Z Bissc'lstr., welches für seine Aufnahme auf's Beste hergerichtet worden, den eigenen Hausstand zu begründen. Die letzten Tage und Nächte hatten Beide noch bei den Eltern der Braut zugebracht, wo sie gleich. lebensfrohen Kindern in ungetrübtestcr Heiterkeit einander neckten und scherzten und im schönsten Lebensglück sozusagen in einander aufgingen. Gestern Morgen hatte sich Colbcrt es war um 7 Uhr zuerst erhoben. Als er seine Uhr unter dem Kopfkissen heroorlangen wollte, nahm ihm die übermüthige und bei jeder Gelegenheit zu einem unschuldigen Scherzchen aufgelegte junae Frau dieselbe weg mit den Worten, daß sie ihr nun einmal gefalle und sie die Uhr be halten werde. WaS?!" rief der 'auf den Scherz ohne Weiteres eingehende junge Gatte, scheinbar entsetzt aus, Du willst also mir gegenüber zum Räuber werden?! Gut, ich werde dann auf meine Art mir mein Eigenthum zurückoerschaf? fen. alt' still und gieb die Uhr zurück!" Dies sagend, ergrifs Colbert seinen auf der Commode liegenden Revolver und begann damit wie drohend herumzufuchteln. Die junge Frau sprang, nur in ihr leichtes Nachtgemand gehüllt, aus dem Bette und auf Colbert zu, rufend, daß sie sich nicht vor dem Revolver fürchte! Sie schritt dabei hastig auf Colbert, der die Waffe gerade auf ihre Brust gerichtet hielt, zu und berührte dieselbe, in der offenbarenAbsicht, sie zur Seite zu stoßen, heftig mit der Hand. Ein unglückseliger Zufall fügte es, daß sich der Revolver hierbei entlud. Unmittelbar über der theilmeise entblößten linken Brust wurde die arme junge Frau in's Herz getroffen. Sie starb nach wenigen Augenblicken. Der junge Mann ist vor Schmerz außer Lch. m , m' Vom NuAlande. Aus Bonn berichtet die .Köln. Volkszeitung-: Daß einem Angeschuldigten über QQQ BetrugSsälle voraeworfen werden, dürfte zu den Seltenheiten geboren. Es handelte sich um einen falschen Ordensbruder, der Ende vorigen und Anfang dieses Jahres die Dörfer in der. Umgegend von Bonn abstreifte und gute Geschäfte machte, bis zu Godeöberg am 2S. Januar d.J. seine Verhaftung erfolgte. Am 12. Mai stand der Schwindler in der Person deS I. H. Simons aus Sinziq vor der Straskammer zu Bonn, iein Vorleben bietet psychologisch interessante Momente. Mit der Fallsucht erheblich behastet, ohne Hang zur Arbeit, konnte SimonS sich mit feinem Vater, einem Küfer, nicht vertragen und wanderte in die Welt hinaus. Infolge seiner epileptischen Anfälle kam er ln die Berliner Charits und von dort nach Dalldorf, da die Berliner Psychiatriker ihn für völlig geisteskrank erklärten. Die Irrenärzte der Provin zialanstalt zu Ande'rnach, die ihn nachher behandelten, gelangten zur gegentheiligen Ansickt und entließen ihn. . Simons gab nun seiner Schwärmerei für das religiöse Leben erneuten Ausdruck. Nachdem er sie n iilNorddeutlSlanb tfrtcx cciurncu
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ReligiöntzMüösseNs'chaft angcbö'rt hatteversuchte er in Belgien Trappist zu werden,wurde hieiauf in Elberseld Atitglied der dortigen Wiedertäufergemeinde, verlangte dann in Waldbreitbach, in den Orden der Franciscaner aufgenommen zu werden, und versuchte später dasselbe bei denAlerianern in Köln. Ende vorigen Jahres hatte er es auch zumOrdensgeist liehen, allerdings zu einem betrügerischen gebracht, der mit salbungsvoller Miene auf Grund zweier fälschlich mit Stempel und Unterschrist versehener Atteste des Vorstehers des waldbreitbacher Klosters collectiren ging. In den einzelnen Dörfern hatte er 15 20 M. und oft noch mehr Einnahme. Er betrieb die Sache systematisch, engagirte den Küster oder den Nachtwächter als Begleiter und wußte in sehr geschickter Weise dem OrtSVorsteher bezm. Geistlichen als angeblicher Klosterbruder gegenübzutreten. Mit dem erschwindelten Gelde bestritt er seinen Lebensunterhalt. Der Gerichtshof fällte hierauf ein auf drei Jahre Eefängniß lautendes Urtheil. Von einem .beglückten Zug" weiß der in Ratibor erscheinende Oberschlef. Anz." Folgendes zu berichten: Am 16. Mai erhielt ein Collecteur der sächsischen Lotterie im Grenzbezirk folgendes Telegramm aus Gera : Kiste No. 69,085 mit 500 Mille Cigaretten abgesandt", welches fast das ganze Eisen-bahn-Dienstpersonal eines Zuges auf einer Strecke im Grenzbezirke in eine ungeheure Aufregung, die im Zuge befindlichcn Reifenden "aber in bange Angst versetzte. Jenes Telegramm enthielt nämlich die Nachricht, daß das große Loos der königlich-sächsischen Lotterie gezogen und der Gewinn zum größten Theil an jene Eisenbahnöeamten gefallen ist. Ein Eisenbahn Zugführer hatte fünf Zehntel eines Loofes sich kommen lassen und unter seinen Berufsgenossen zahlreiche Antheilnehmer gefunden. Zugfüyrer, Schaffner, Bremser, kurz eine ganze Reihe von Eisenbahn - Subalternbeamten wollten dem Glücke die Hand reichen und suchten eS in der sächsischen Lotterie. Eben näherte sich der Zug einer belebteren Station, der Psifs der Locomotive ertönt, der Train hält an athcmlos kommt ein kleiner Mann dahergestürmt, ein Papier in den Händen und geberdet sich wie ein vor Freude außer Rand und Band Gerathener: DaS große Loos, das große Loos! Man kann sich denken, wie diese Nachricht wirkte! Ein Augenzeuge, welcher i dem von Fortuna beglückten Zuge fuhr, schildert uuS den Vorgang in sehr lebhaster Weise, allein er erklärte, außer Stande zu sein, alle die Eindrücke wiederzugeben, die er bei dem sich entrollen den Schauspiele empfuuden. ES schien, als wären alle Diejenigen, welche von dem unerwarteten Glücke betroffen wurden, auf dem besten Wege zum Wahnsinnigwerden! Nun ja, Freude tödtet sogar, es läßt sich also die Gemüthsstimmuncj der Glücklichen leicht ausmalen. Die Aufregung war aber eine fo große, daß an einem größeren Eisenbahnknotenpunkte ein Theil des Fahrperj onals vom weiteren Dienste entbunden werden mußte. Die Reisenden, welche bis dahin in tausend Hengsten geschwebt, athmeten erleichtert auf, die befreiten Beamten thaten sich auf den Schreck gütlich. Ein Culinderhut spielte dieser Tage in der franzosischen Kammer eine heitere und wichtige Rolle. DaS skandalöse Auftreten des radikalen AbgeoldnetenDouville Maillefen in der Kammersitzung erregte in den Parlamentär! schen Kreisen aller Fractionen lebhafte Mißbilligung. Dieser widerhaarige Deputirte wollte trotz aller Ermahnun gen, Befehle, Bitten, Drohungen und Ordnungsrufe die Rednerbühne nicht verlassen, obgleich der Präsident die Discussion als beendet erklärt hatte. Da alle dem Präsidenten zu Gebote stehenden Repressivmittel erschöpft waren, blieb demselben weiter nichts übrig, alL die Sitzung eine Stunde hindurch auszuhe ben. Er konnte dies bei dem Lärm, der in Folge des Auftretens Douville Mail lefen's in der Kammer entstanden, nur dadurch kundgeben, daß er feinen Hut aufsetzte. Da aber seine Kopfbedeckung nicht sofort zu sinden war, so mußte Herr Msline eine fremde, ihm viel zu .große nehmen, um den Scandal zu beenden. Es machte einen überwältigend komischen Eindruck, den kleinen Kopf des überaus schmal und schwächlich gebauten Präsidenten mit einem mächtigen Cylinder bedeckt zu sehen, der sicher einem der stärksten körperlich natürlich zu verstehen Ab Geordneten gehören mußte. Dieser Anlick brachte denn auch den gewünschten Eindruck hervor, indem er die hochgehenden Wellen der Entrüstung besänstigte und eine allgemeine, sich in einem lauten Lachen kundgebende Gemüthsänderung der Deputirten herbeiführte. Der größte Regenschirm der Welt ist, wie die Pall Mall Gazette" schreibt, gegenwärtig von Wilson, Matheson und Comp. in Glasgow für einen westafvikanifchen König angefertigt roorden. Derselbe kann in der gewöhnlichen Weise geschlossen werden, mißt 21 Fuß im Durchmesser und ist an einem Stock von polirtem Mahagoniholz von dersel ben Länge befestigt. Das Dach ist von italienischem Stroh und aus der Spitze besindet sich ein piniensörmigeS Strohornament, das in einen vergoldeten Kegel auslauft. Beim Gebrauch wird der Regenschirm in den Boden gesteckt und unter seinem Schutz kann der Potentat ungefähr dreißig Gäste an seiner Tafel bewirthen. W i e mandem Obwaldener Volksblatt" schreibt, geht eS mit der Gotthard:Befestigung lebhaft vorwärts, 250 Mann arbeiten an derselben. DaS Barrikadenthor am Südausgang deS Tunnels bei Airolo ist fertig. ES sieht kein Mensch etwa davon. Dasselbe kann in Göfchenen und auch von der Festung auS mittelst Elektricität geschlossen werden. Erfolgt dies, so ist eS, als stürze der Tunnel usamemn, indem blitzschnell einige Tausend Ouardersteine in den Tunnel niederfallen, so daß eS dem Feind unmöglich ist, den Tunnel von der Schuttmasse sobald wieder zu räumen. :;4 E3. T. vrooa, Advokat, yane vlock, Linon U.
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