Indiana Tribüne, Volume 11, Number 260, Indianapolis, Marion County, 6 June 1888 — Page 2

rcrr - Znölana Tribüne. Erscheint giglich vnd K snntags. ?ik tZgliche .TltbZn,' kolet durch den Träger l2 ZJ icnil per Woche, bis SonnUalZiibÜn" 5 Cent ,r Woche. Cetbc infammin 15 (Sentl, Per Pofl ,ugeschlkt in vorauldeiahiung 16 per JrOsgee: 140 O. ttaxblanbüt. Indianapolis, Ind., 6. Juni 1888. - Doppekempfindungen. Sehr zum Nachdenken anregend ist die wohl lange bekannte, aber erst in neuerer Zeit mit wissenschaftlicher Sorgfalt beobachtete Thatsache, daß unter Umständen eine bestimmte Empfindung von einer der Art nach gänzlich verschiedenen (5mvfindung begleitet sein kann. Jene könnte man die Hauptempsindung, diese die Nebenempsindung nennen nnd insofern kann von einer die beiden zusammen begreifenden Doppelempsindung die Rede sein. So z. B. treten nicht selten Licht; und Farbenenlpfindungen gleichzeitig mit der Wahrnehmung musikalischer Töne auf, welche Erscheinung die Franzosen mit dem Ausdruck: Audition coloree, Gesärbtes Hören" bezeichnen. Seltener sind die Farbenempfindungen bei Geruchs: und Geschmacks:(Zindrücken, sowie bei Tast-, Schmerz- und Wärme-Wahr-nchmungen. Ferner kommt es sogar vor, das? gewisse Personen auch Zahlen und Berechnungen mit besonderen Farben vergesellschaften. Seltener ist das umgekehrte Verhältniß, daß Vorgänge des Gesichtssinnes Gehör- oder andere Eindrücke zur Folge haben. Doch, wie dem auch sei, die Thatsache dieses Doppellebens in der Empsindung ist festgestellt, und die Frage ist nur, wie sie zu begreisen ist. Große Naturforscher, u. ?l. Fechner, haben sich die Mühe gegeben, das Beständige in der Erscheinungen Flucht" auch auf diesem Gebiete festzustellen, Fechner u. A. durch Nachforschungen bei Musikern. Das Ergebniß seiner statistischen Aufzeichnungen sind die folgenden (als vorherrschend zn verstehenden) Empsindungsoerbindungen zwischen den Selbstlautern der deutschen Sprache und den nach ihrer Lichtstärke beurtheilten Farben. Die Selbstlaute? a, e und i sind in der Regel von der Vorstellung der helleren Farben begleitet, während man bei o und u dunkler sieht." Ferner konnte festgestellt werden, daß die Jugendzeir für dieses Doppelleben der Empfindung am günstigsten ist, daß jedoch Personen, die einmal damit begabt maren, es Jahre lang mit unveränderter Bestimmtheit, obwohl abgeschwächt, beibehielten. In neuester Zeit hat Profesfor Steinbrügge zu Gießen in seiner akademischen Antrittsrede dem Gegenstand, den er als nicht hinreichend gewürdigt bezeichnete, eine eingehende Besprechung gewidmet, an welche die folgenden Erklärungsoersuche sich anlehnen. Von dem Umstand ausgehend, daß in der Verbindung gewisser Sinneseindrücke mit anderen Sinneseindrücken nichts Zufälliges und nichts Willkürliches ist, kommt man nothwendigenvcise zu der Vorstellung, daß eine Art von stehender Brücke zwischen den getrennten Gehimschauplätzen der einen Empfindung und der anderen geschlagen sein muß, über welche, wenn auf der einen Seite zu viel Gedränge herrscht, ein Theil der Thätigkeit hinübergedrängt wird. Natürlich ist hierbei die in der heutigen Wissenschaft geläusige Annahme räumlich getrennter Sinnesseldei im Gehirn nothwendig und diese erhält gleichzeitig in dem merkwürdigen Vorgang der Erzeugung einer Empsindungsthätigkeit durch eine andere, einer besonderen Gehirnerschütterung durch eine andere, eine Stütze. Alles dies klingt sehr mechanisch und materialistisch, allein es werden wenigstens nur bekannte Gesetze und Erscheinungen, wie z. B. die Fortpflanzung einer Erschütterung durch die in allen Lehrsälen der Physik vorgezeigten Elfenbeinkugeln u. vgl. vorausgeseyk. Der erwähnte Gelehrte widmet der noch viel schwierigeren Frage: nuc es kommt, daß sogar m der rmnerung, o also der unmittelbare Reiz fehlt. Worte oder Begriffe sich mit einer bestimmten Farbe vergesellschaften können. eine besondere Erörterung. Er legt sich die Sache etwa so zurecht: Bei allen (y r 5 r T. . c rezperzonen, roeiqje in oer Erinnerung Worte oder Begriffe mit Farben verbinden, haben ursprünglich wohl direkte Doppelempsindungen bestanden. In spateren Jahren mag dann die Dlspon tion des Gehirns, welche die Doppelempnndung veranlaßte, erloschen sein: die Combinationen der Sinneseindrücke hatten sich jedoch dem Gedächtnisse bereits fest eingeprägt, somit kehrt bei der Erinnnerung an den Begriff, das Wort oder den Vokal jedesmal auch die verwandt.' Vorstellung der Farbe wieder." i: Der Leser wird sofort von dem Gedantm betroffen sein, daß dies eigentlich Tautologie (dasselbe, nur mit anderen ; Worten ausgedrückt) ist. Allein in der i großen Dunkelheit, welche diese merkwürdige Erscheinung zweier verschiedener ' SinneSempsindungen mit einem eigenen Reiz umgiebt, dürfte einiges blindeS Zappen verzelyilcy jcin: W ShexidanS Memoiren. I Es ist bekannt, daß die Memoiren General Sheridans in nicht allzu langer Zeit im Druck erscheinen werden und :war im Verlage von Charles L. Webster & Co., derselben Firma, bei welcher auch Grants Selbstbiographie erschienen ist. S. L. Clemens, besser bekannt als Mark Twain, ein Mitglied der genannten Fürma. erzahlt, wie Webtter und er Genera Eheridan vor einigen Jahren in seinem Bureau in dem Kriegsministerium aufsuchten, wo sie ihm den Vorschlag machten, seine Memoiren zu schreiben und Ismen die Herausgabe derselben zu überlassen. Lange zögerte Sheridan. Es sollte ihm nicht in den Sinn, daß die des Schwertes gewohnte Hand auch die Feder :n geeigneter Welje zu fuhren lsse. um den Ansprüchen, welche zwei felloS an das projektirte Buch gestellt

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x' -S-r, jttVri&mZii werden wuroeü, zu genügen. mi dem Preise, den ihm die Verleger boten, fand er nichts auszusetzen, er zweifelte lediglich an seiner eigenen Befähigung. Endlich aber siegte die Beredtsamkeit Mark Twains über die Bedenken des alten Soldaten, und der Wunsch, seine Familie sicher zu stellen, wenn er selbst nicht mehr im Stande sein werde, für dieselbe zu sorgen, mag dazu beigetragen haben, daß er endlich einen Contract mit der Verlagssirma abschloß. Dieselben Gründe, welche bei Sheridan für und gegen eine Thätigkeit auf journalistischem Gebiete von beiden Seiten geltend gemacht wurden, waren auch maßgebend, als es gelang, General Grant zur Herausgabe t ' . rr einer eoensgeiazicure zu veranlagen. Nachdem General Sheridan einmal ein Wort gegeben hatte, seine Memoiren zu Papier zu bringen, ging er auch mit der ihm eigenthümlichen Energie daran, dies Wort einzulösen. Mit seiner charakteristischen Entschlossenheit stürzte er ich rn die Arbeit und forderte dieselbe ununterbrochen, bis sie beendet war. Und das war um so wesentlicher, als hm bald nachher die Krankheit ohnehin die Feder ans der Hand gewunden haben würde. Die Memoiren sind unzweifelhaft von großem Interesse. Das vielbewegte Leden des tapferen Reitersührers bot dem Verfasser natürlich reichen Stoff zur Bearbeitung, und eS soll sich bei ihm, wie der Grant, je welter das Werk gedieh, eine immer größere Leichtigkeit deS Arbeitens und der Bewältigung des Stoffes entwickelt haben. Goethes bekanntes Wort: Und wenn's dir'S Ernst ist, was zu sagen, Ist'S nöthig, Worten nachzujagen? bewahrheitete sich auch hier. Berlin alS Hafenstadt. (Hu4 dkm .Kleineu 3ourr.al) Vor ein paar Jahren haben sich die Wiener Zeitungen eingehend mit den Urfachen der Erscheinung beschäftigt, daß Berlin gewaltig aufwärts schreitet, mährend Wien, die vielbesungene alte Kaiserttadt, historisch bedeutsam und durch ihre Lage berufen, zwischen Mitteleuropa und dem Süden eine große Verkehrsvermittelung zu übernehmen, fast in gleich starkem Maße zurückgeht. Die osterrelchlsche Presse ließ der poltischen Lage, durch welche die deutsche Hauptstadt in der Neuzeit ungemein begünstigt ist. volle Würdigung zu Theil werden, suchte aber mit Recht auch nach erklärenden Umftanden auf wirthschaftlichem Gebiete. Man fand in den statistischen Nachweisen eine Entwickelung der Industrie und des Handels verzeichnet, deren Maß nicht annähernd vorausgesetzt war. Die Wiener gestanden sich, daß der schöne Frohmuth in ihrer Stadt, das liebenswürdige Phäakenthum derartige Ersolge, wie sie der Berliner Fleiß erziele, nicht sich versprechen könne. Was aber geradezu verblüffcnd wirkte, das war der Wasserv e r k e h r in Berlin. Ist es möglich," rief die Neue Freie Presse" aus, daß auf dieser elenden pree und ein paar kleinstädtisch angelegten Kanälen ein Handelsverkehr herrscht, der Wien und seine schöne blaue Donau weitaus in den Schatten stellt! Die Zahlen thun eS dar. wir bewundern die Intelligenz und Thatkraft, die mit so kleinen Mitteln so Gro ßes zu Wege bringt." In der That ist es staunenLwerth, daß auf den kleinen Wasserstraßen unserer Stadt im Jahre 36,000 Schiffe mit einer Ladung von 3 Millionen Tonnen ver kehren, daß Berlin von keinem Blnnenplatze an größeren Flüssen erreicht und selbst nur von erner der vseest ä d t e, von Hamburg ü b e r t r o f f e n wird. Dies ist um fo merkwürdiger, weil die Schiffahrt innerhalb der Stadt auf kleinere Fahrzeuge beschränkt ist, die großen Elb- und Äderkähne können nicht einlaufen. Seit vielen Jahren haben sich die staatlichen und städtischen Behörden ernstlich mit Plänen zur Hebung der Hindernisse und Herstellung einer guten Wasserstraße durch Berlin beschästigt, auch aus dem Landtage sind oft in dieser Richtung Anregungen gegeben. Heute stehen wir vor der erfreulichen Thatsache, daß eine durchgreifende Reform gesichert ist. Durch Gesetz vom 9. Juli 188 ist die Regierung ermächtigt worden zur Aussührung einer leistungsfähigen Wasserstraße von Oberschle'sien nach Berlin, und gleichzeitig, damit dem Westen des Staates gleiche Vortheile zugewandt würden wie dem Osten, zum Bau eines Kanals von der Ems nach Dortmund. Ein Theil der Arbeiten für das erstgenannte Unternehmen ist bereits in der Ausführung begriffen. Für den größeren Theil der Arbeiten sind jetzt die Mittel gefordert und von beiden Häusern des Landtags bewilligt worden. Die Verbesserung der Schiffahrt auf der Oder erheischt die Aufwendung von mehr als 2? Millionen Mark, die der Staat auswendet, sur die Verbesserung des Spreelaufs innerhalbderStadtBerl i n und bis zur Einmündung der Spree in die Havel sind noch 6,400,000 M. erforderlich, welche zur Hälfte die Stadtgemeinde tragen muß. Die Leistungen sind zwischen der Regierung und der Stadtgemeinde derart getheilt, daß jene die Erbauung der Schleuse und des beweglichen WehreS am Mühlendamm nebst dem Abbrüche und der Erneuerung der Ufermauern, fner die Austiefungen der Spree von den Dammmühlen bis Spandau, endlich die Herrichtung und Sicherung der Ufereinsassungen übernimmt, während die Gemeinde Berlin den Grunderwerb, den Abbruch am Mühlendamm und an der Fischerbrücke, die Ufereinfassung oberhalb deS Mühlendammes den Abbruch und den Neubau der Fischerbrücke, der Mühlendammbrücke, des Mühlenwegs, der Kurfürstenbrücke und der Friedrichsbrücke nebst den erforderlichen NiveauVeränderungen auszuführen, auch die Badeanstalt zwischen dem Mühlendamm und der Kurfürstenbrücke zu beseitigen hat. , Wir haben also wieder Jahre vor uns, die große Bauten, Barrikaden von Erde und Steinen, vielen Staub und Schmutz und tägliche Hindernisse des Verkehrs bringen, wie wir es seit Jahrzehnten geroohnt. Da? ist die unerwünschte

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sva ---Wm - vc "-t welche die neuen ÄcySpsungtä oeglkitet, und Berlin kommt als eml)ötsteigende Größe aus dem Schaffen gar nicht heraus. Wir wollen uns das gern gefallen lassen, das Große und Nützliche erfreut nicht blos im fertigen Zustande, sondern auch in seinem Werden. Wir mißgönnen auch nicht der Regierung, deren Gegner wir sind, ihren Antheil an dem Lobe, welches kommende Generationen dein gedeihlichen Wirken unserer Tage in der hier besprochenen Richtung zollen werden. Berlin geht einer neuen Aera entqegen. Mit gebundenen Armen hat es seinen Wasscrverkehr in bewundernswerther Weise entwickelt, sürdcr wird es die Hände frei haben und sich noch ganz anders entfalten. Wir bieten der jüngsten Weltstadt auf ihrem Wege ein kräf? Ti i sr nges: trinken ! znua aus! Naktus alS Futter. Der amerikanische Erfindungsqejst sorgt jetzt auch dafür, daß das Vieh auf's leichteste mit Kaktus gefüttert werden kann, wo es solchen giebt. Einer der bedeutendsten Viehzüchter in SüdwestTexas theilt darüber von dort folgendes mit: -chon vor zwei Jahren wurden an kaum mehr als S000 Stück Vieh Versuche mit der KaktuSmästung angestellt. Im letzten Jahre stieg die Zahl der Thiere, welche solchen Versuchen unterwarfen wurden, schon aus 16,000, und in diesem Jahre ist es, nachdem alle bisherigen Versuche so glänzende Erfolge gehabt haben, geradezu unabsehbar, blS zu welcher Höhe sich die Zahl der mit Kaktus gemasteten (schlachtochsen steigern wird. Die althergebrachte mexikanische nm r c r pi rrn pv ÄZelse, oiese nayryasre 'caslpslanze zu verfüttern, war eine mühevolle und zeltraubende, weil man die KaktuSblätter erst dadurch für das Vieh verzehrbar machen mußte, daß die Blätter auf ein Kohlenfeuer gelegt wurden, damit die langen Dornen abbrannten; die neue amerikanische Maschine, welche die Blätter in kleine Stücke zerschneidet und zur gleichen Zeit die Dornen zerquetscht, vereinfacht die Arbeit bedeutend und tragt dazu bei, die Kaktus-Mästung leichter und allgemeiner zu machen. Die bisherigen Versuche haben außerdem festgestellt, daß es eine billigere Viehmästungsweise, als die mit KaktuS und Baumwollsamenmehl nicht gibt ; man weiß jetzt, daß es auf diesem Mästungsmege gerade $6 kostet, einen Schlachteten marktfett zu machen. Noch vor wenigen Jahren wurde jede Kaktuspflanze, welche auf Weideland wuchs, für eine Landplage und für aemeinschädlich gehalten. Heute fragt man, wenn einem dort ein Stück Land zum Kaufangeboten wird: Wächst auch KaktuS darauf?" Die Pflanze läßt sich übrigens durch Anbau ohne große Mühe vervielfältigen und erneuern, wenn es auch Jahre dauert, bis sie so groß wird, daß sie zur Fütterung gebraucht werden kann. DieKaktuSpflanze, welche unter dem Einflüsse eines trockenen Klimas gewachsen ist, enthält mehr Nahrungkstosf und weniger Wasser, als die in nassen Jahren gezogene. Sie enthält aber unter allen Umständen Wassertheile genug, daß das Vieh, welches mit ihr gesüttert wird, außerdem nur wenig Hasser nöthig hat. Äom Inlande. In der Menagerie des Cen trat Parks in ?!em Jork ist ein jungek Büffel geboren worden. J.JosephH odge s, ein Schrift setzer am Saoannah Jndependent" ist bereits seit 62 Jahren ununterbrochen am Setzkasten. Der Detroits! u ß soll im Austrag einer Compagnie kanadischer Eapitalistcn tunnellirt werden. Ein Capital von tzI00,000,000 ist zu dem Zweck, gezeichnet worden. ' Die Diphteritis forderte in der Stadt New Z)ork in der letzten Woche 65 Opfer, mehr als Scharlachsieber, Masern, Blattern, Typhus zu, sammengenommen. In Taun ton, Mass., sind bereits bei einer Firma 2000 Eampaanefackeln" bestellt worden. Bald wird der Wahlscandal mit Umzügen nnd Petro leumqualm wieder losgehen. Jn Salt Lake Citz ist ErastuS Snow. einer der zwölf Apostel der Mormonenkirche, rm Alter von 70 Jahren gest,rben. Er hat der Kirche seit 55 Iahren angehört und war eine ihrer hervorragendzten Leuchten. Man pflegt wohl zu sagen, Hunde und Regenschirme seien herrenloseS Eigenthum, das man sich ungestraft aneianen dürfe. Ein Richter in Samilton. Canada, scheint indeß anderer An sicht zn sein, denn er hat vor Kurzem einen Mann, der absichtlich" vergessen hatte, einen ohne Wissen des. rechtmäßiaen tZioentbümers .aeboraten" Sckirm zurückzutragen zu 1 Jahr Gefängnißhaft verurtheilt. Minnie Freeman, die Blizl zard-Heroine" aus NebraSka, hat, außer dem Bewußtsein, daß rhr Ruhm eme Zeitlang auf Aller Lippen war, für ihren Muth und die bewiesene Geistesgegenwar: nocy anoere Anerkennung ln greisbarerer Gestalt erhalten, und zwar 2700 ,n oaarem Geld, drer Dlamantnaoeln, zwei kostbare goldene Uhren, etwa 200 Stücke Schmucksachen von verschiedener Art und geringerem Werthe und eine nf r . . i i ganze vrnzayi von Helralysanrragen. ; Vogel kenner und Vogel liebhaber in und bei New Vork geben sich der Hoffnung hin, daß bei dem surchtba ren Schneesturm im März die Sperlinge dort fast ganz ausgerottet worden seien. Sie schließen dies aus der ungewöhnlich großen Zahl der Singvogel, welche seit Jahren, von den Sperlingen vertrieben, nur sehr vereinzelt ni finden waren. Die guten New Vorker dürften sich indeß in ihren Voraussetzungen täuschen; -so leicht ist der Sperling nicht zu vertreiben. Fast gleichzeitig mit eine: bedeutenden und dem Eigenthümer durchaus unerklärlichen Abnahme der Kund schaft einer New Jorker Bäckerei liefen in dieser täglich Klagen ein über das qelieferte Brod, in welchem sich kleine Nägel, Haarnadeln, Schuhknöpfe, Lederstückchen und andere unappetitliche Sachen besänden. Der Bäckereibesitzer legte sich end

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jaa&.'taifea: eltttr Arbeiter, welche er im Veibächt hat, die erbärmliche That verübt zu haben, verhaften lassen. Elmer Millard von Jersey City ist auf Antrag seiner Frau, die er böswillig verlassen hat, verhaftet worden. Frau Millard bezeichnete, als sie den Haftbefehl erwirkte, dem erstaunten Richter ihre 111 West 14. Str. zu New York wohnende Mutter, Frau I. . Clifsörd als diejenige, welche ihr den Gatten entfremdet. Schon vor ungefähr einem Jahre hatte Millard seine Frau verlassen, und diese fand ihn endlich in einem Brooklyner Hotel mit ihrer Mutter zusammenwohnend. Sie theile dem Hotelbesitzer Näheres über die Art des Verhältnisses jener beiden Miether mit, worauf dieser das Paar an die vust sehte. Es folgte darauf erne Art Versöhnung zwischen den Gatten, doch fand im November letzten Jahres Frau Millaro einen von Llebesbetheuerungen und zärtlichen Erinnerungen angefüllten Brief in der Tasche ihres Mannes vor. Der Brief, den Frau Millard in Photographie vorlegte, war von Frau Ellsford, der Mutter der Klägerin, an Millard geschrieben und bewies klar, daß das merkwürdige Verhältniß noch stets fortgesetzt wurde. Millard besindet sich im städtischen Gefängniß. Im Gefängniß zu New Brunswick New Jersev, besindet sich ge- .. i . " r t rrr c r genwarilg ein l zayrlges caocuen, gegen das die schwere Anklage vorliegt, den Versuch gemacht zu haben, eine ganze Familie zu vergiften. Das Mädchen heißt Elisabeth Thompson und war in der Familie des Tischlers Charles Watson in Metuchen bedienstet. Am Dienstag hatte Frau Watson Veranlassung, Elisabeth, wegen ihrer Trägheit ernstlich zu tadeln, und das eigensinnige junge Wesen maulte den ganzen Tag und sann auf Rache, die es ihr auch beinahe gelungen wäre, in der bösartigsten Weise in'S Werk zu setzen. Das Mädchen pflegte AbendS gegen 6 Uhr nach Hause zu gehen und Morgens wieder zu kommen. Kurz nachdem sie Dienstag fortgegangen, gab Frau Watson ihrem 6 jährigen Sohn ein Stück Fruchtgelöe-Kuchen und zufällig nahm der Knabe die obere Schicht von dem Kuchen ab, wobei die Mutter eine Quantstät weißen Pulvers auf der unteren Schicht entdeckte. Da ihr Verdacht rege wurde, so rief sie Dr. Andrews herbei, der, nachdem er das .Pulver untersucht, erklärte, daß es nichts Anderes als Rough on Rats" sei. Gestern Morgen, als Elisabeth sich wieder zur Arbeit einstellte, wurde sie verhaftet und es gelang, auch, sie zu dem Geständniß zu treiben, daß sie das Gift auf den Kuchen gestreut. Es schien ihr nur leid zu thun, daß sie ihren Zweck nicht .erreicht hatte. Der gewandte Schwindler, welcher in Brooklvn den Juwelier Hart um ein Diamantkreuz im Werthe von i225 brachte, scheint sich nach der Vundeshauptstadt gewendet zu haben. Wenigstens hat dort ein gleichfalls im Gewände eines katholischen Geistlichen auf, tretender Mann auf ganz gleiche Weise den Juwelier Salvatore Desto beschwindelt. Er kam in dessen Laden, sagte, er sei der Pater McCarthy, und zeigte Herrn Desio die Abbildung eines Kelches, der, wie er mittheilte, zum Geschenk für den Cardinal Gibbons bestimmt sei, und für den er einige Diamanten benothige. Er wählte zehn Diamanten im Verkausswerthc von tzl,200 und Einkaufswcrth von H7S0 aus, und bat dann Herrn Desio, dieselben zum Pastor der St. Alovsiuokirche, Pater McQuirk, zu senden, damit dieser sein Gutachten darüber abgebe. Zu diesem begab er sich dann, stellte sich ihm als ein Mitglied des Augustiner-Ordens vor, der dem nächst die Priesterweihe empfangen würde, und erzählte ihm, er habe einen Bruder im Pensionsamt, mit welchem er eine wichtige Unterredung zu führen habe, und habe diesen nach der Pfarrei bestellt, um mit ihm ungestört zu sein. Er bat den Pfarrer, ihm zu diesem Zwecke für eine halbe Stunde seinen Parlor zu überlassen. Psarrer McQuirk, der in diesem Verlangen nichts Unrechtes zu sehen vermochte, willigte ein, und der Rest war leicht. ' Hr. Desia sandte seinen Sohn mit den Diamanten, dieser wurde von dem falschen Pater in Empfang genommen, der die Steine eben nach oben nehmen und einem bettlägeriaen Pater zeigen wollte, und Pater un Steine waren verschwunden. Vom Auslande. Die Beeidigung des. Solbaten bildet in allen europäischen Armeen den Moment, mit welchem der eben in daS Heer eingereihte Recrut die feierliche Verpflichtung übernimmt, den Vestlmmünzen der Kriegsartikel sich zu fügen oder die Consequenzen des MilitärStrafgesetzes zu tragen. Die Wichtigkeit dieses Actes bringt eS mit sich, daß die Ceremonie der Beeidigung des jungen Soldaten überall mit einer großen Feierlichkeit vorgenommen wird, wobei es ganz gleichgiltig ist, auf welche Weise der Diensteid dem jungen Soldaten abgenommen wird, ob dnrfch den eonfessionellen Eid vor Crucisir ,oder Thora oder durch den interkonfessionellen Soldateneid, den eigentlichen Fahneneid, welchen der Infanterist zur Fahne, der Artillerist zum Geschütze, der Caoallerist zur Standarte schwört. In Oesterreich sind beide Arten der Beeidigung gebräuchlich, in Schweden war man schon -lange vor der konfessionellen auf die ausschließlich militärische Beeidigung der jungen Soldaten übergegangen und eine' kürzlich an das schwedische Heer erlassene General Ordre des Königs hat jetzt auch den Fahneneid abgeschafft. Die bezügliche General-Ordre des- schwedischen Königs befiehlt nämlich, daß künftighin die in das Heer eintretenden Recruten nur an die dem Soldaten obliegenden Verpfllchtungen erinnert und auf die .Strafen aufmerksam gemacht werden, welche die Vernachlässigung der Pflichten nach sich sieht. Wenn Soldaten zum erstenmale m den königlichen Dienst treten, halt der Chef des betreffenden Regiments die Erinnerung an die. Neueingetretenen. Diese treten unter die Waffen und nehmen vor. der Hauptwache mit eingetre-tenenUnterofsicierenParade-Aufstellung. DreAnsprache i es Obersten hat zu lauten : Soldaten! Da ihr nun als Kriegs ittU jn..d.ey DjeLö - desKMeS. treten

seid, so erinnere ich euch an die erpstich? tungen, welche euch hierdurch üuferleat sind. Der Kriegsmann soll Gott furchten und dem Könige ergeben und treu sein. Er soll mit Eifer und Treue die Pflichten erfüllen, welche ihm im Dienste obliegen, empfangene Befehle und Vorschriften gewissenhaft und nach besten Kräften ausführen, sowie in allen Fällen sich eines würdigen und rechtschaffenen Betragens befleißigen. Es soll sein unablässiges Bestreben sein, sich für den Krieg wohl vorzubereiten. Im Kriegsfalle soll er sich den Feinden des Reiches

gegenüber männlich und tapfer verhal-, ten, sowie mit Leib und Leben den König und das Vaterland vertheidigen. Vernachlässigt der Kriegsmann die Pflichten, welche ihm als solchem obliegen, wird er nach Maßgabe des Strafgesetzes sür die bewaffnete Macht" bestraft." In London wurde a n. 12. Mai die italienische Ausstellung in Earls Court vom Lordmanor eröffnet. Der Ceremonie, welche unter einem mächtigen Zeltdache, das für 10,000 Personen Raum hatte, stattfand, wobnten eine große Menge hervorragender Persönlichketten und die konsularischen Vertreter der meisten Mächte bei. Der weite Ausstellungsplatz ist kaum wiederzuerkennen und versetzt den Besucher nach dem farbenreichen Lande des Südens. Hier sehen wir die Vorghesischen Gärten in Florenz nachgeahmt, dort die Grotte von Capri, da ein Diorama der Bai von Neapel. Ein 140 Fuß langes Panorama zeigt die ewige Stadt, wie sie vom Forum aus dem Beschauer erscheint. Auf einem italienischen Marktplatz bieten italienische Frauen in Nationalcostüm ihre Waaren feil, während an einem anderen Punkte venetianische Glasbläser an der Arbeit sind. Die italienischen Bauern? Käufer und die über die künstlich .hergestellten Bäche gebauten Brücken, ja sogar eine Alpeneisenbahn vollenden die Jllusion, soweit sie erreichbar ist. Sogar an einem Theater, in welchem 5000 Persoen Platz finden, fehlt es nicht. Den Glanzpunkt der Ausstellung bildet die Menge italienischer Kunstwerke. Die Zahl der Gemälde und Aquarellen beträgt 1200. Die unst nimmt fast die ganze Hälfte des Hauptgebäudes ein und jedes der zwanzig Zimmer ist einer besonderen Schul? gewidmet. AufeinerzurZeitin Dorrst veranstalteten Ausstellung befindet sich auch, wie die N. D. Z. berichtet, ein eigenartiges Stück, - das Frau Staatsrath v. Seidlitz der Ausstellung anvertraut hat. ES ist ein runder Tisch mit einer Platte von schlichtem Tannenholz, die über und über mit Federzeichnuugen bedeckt ist, wie sie während ernster Arbeit die kunstgeübte Hand eines phantasievollen Mannes halb unbewußt zu entwerfen pflegt. Dieser Tisch ist ein historisches Dokument. Die Platte diente König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen als Schreibtisch, von ihm rühren jene Zeichnungen her. Später ließ er ihr die gegenwärtige Gestalt geben und schenkte den Tisch seiner Schwester, der Kaiserin Alexandra, der Gemahlin Kaiser Nikolaus'. Diese machte ihn wieder dem Dichter Shukowski zum Geschenk, der ihn als theuerstes Andenken seinem Freunde v. Seidlitz hinterließ. Die Besitzerin hat den Entschluß gefaßt, den Tisch dem Hohenzollern-Muscum in Berlin zum Geschenk zu machen, umdaS historische Stück allen Fährlich keiten des Privatbesitzcs zu entziehen. M l l e. Helene Laroche, Mitglied des Ballet-Corps der Großen Oper in Paris, gewann kürzlich auf ein Loos, das sie von einer Tante geerbt, einen Haupttreffer im Betrage von zweimalhunderttausend Francs. Die Tänze rin erklärte im Kreise ihrer Genossinnen, daß sie für das Geld gar keine Verwendung habe, da ihr Freund für alle ihre Bedürfnisse Sorge trage und schenkte dasselbe endlich dem Pariser Waisenhause. In ihrer Schenkungsurkunde sagte sie, sie sei glücklich, ärmeren Leuten einen Reichthum zu überlassen, von dem sie nur, falls sie ihn behalten hatte, in leicht sinniger Weise Gebrauch gemacht haben würde, während man dort edle Zwecke damit zu verbinden wisse. ! n e ü oerra s chend e E n tdeckung ist in London gemacht worden. Bei der Niederreißung eines Theiles des dem Wagenfabrikanten Hart gehörigen Gebäudecompleres in der Newbondstreet fanden die Arbeiter eine Leinwandrolle, welche sie neugierig entfalten. Nach eingehender Prüfung durch Sachverständige stellte es sich heraus.daß diese Rolle, eine bemalte Leinwand, das berühmte Portrait der Herzogin, von Devonshire ist, welches vor vielen Jahren aus seinem Nahmen und von seinem Gestell in der Galerie entfernt wurde, in der es die Augenweide der Kenner gewesen. DaS Gemälde hat an dem Orte, wo es gefunden worden, einem Kellergemölbe, nur wenig von der Feuchtigkeit gelitten, und es wird geringe Mühe kosten, eS wieder in den ehemaligen Zustand zu bringen. Das set)r werthvolle Bildniß, welches seiner Zeit auf so geheimnißvolle Weise verloren gegangen war und auf so eigenthümliche Weise jetzt wie, dergefunden izt, wird aus 200,000 M. geschätzt. DaS Dresdener Ober, landesgericht hat kürzlich in einer Pro ceßangekegenheit wegen Hausfriedens oruchs im Gegensatz zum Reichsgericht dahin entschieden, daß ein Gastwirth erst dann einem Gaste sein Lokal verbieten dürfe, wenn letzterer durch sein , Verhalt ten hierzu genügenden Anlaß biete. Ge: nügender Anlaß sei aber nicht allein danr vorhanden, wenn der Gast die gesetzlich! Ordnung im Lokal störe, sondern auch dann, wenn er dem Wirthe selbst durch ungehöriges Benehmen lastig falle. Im Gegensatze hierzu hat bekanntlich frühe, das Reichsgericht sein Urtheil dahin ah gegeben, daß es vollständig vom Willen des Inhabers einer Restauration ab: hänge, ob er einem Gaste Aufnahm gewähren olle, und daß derjenige, wel, cher dem Wunsche des . Wirthes, daS Lokal zu verlassen, nicht Folge leistet, sich des HaussriedenSbruches schuldig macht. MmsSauQpselsen, lange deutsche Oftiltn. lliaarrtniviktn etc. bei O. NuSo. 5lo. 1V9 Oft Washington Qjr,

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"T" 1 luBKWij .':. Ä- . MARK. m . ir" TRADB t, sRADI Et tTiUThwc4 X-t::! T OtgFEN gegen Bltttkrankheiten. Wirken ausgkjelchnet. LllS ein ganz auSarzeichntteS Blutreink . gnngSmiUcl kann ich Dr. August Aönig's Hamburger Tropfen kesonderö emPfehlen. Ich habe schon häufig Gelegenheit gehabt mich ron deren Wirksamkeit zu überieuaen. Jakob Jhlen, S Hopeman Place, RochkS ter, N. S. Viirfen In keiner Famlll fehlen. Zn keiner FamMe sollten Dr. August Könia'S Hamburger Tropfen fehle. Sie sind da beste BlutteinigunaMittel, wel ches eSgebe kann. Sie belsea immer. Lal. Stewbacd, 1613 Seund Aren. New Vork,N.L Jahre lange Leiden. Schon seit Zahrea hatte ich an Nnreiaheit des Blutes litten nnd alle angeandtm Mittel halsen ichtS, bis ich schließlich auf Anrathea eines Freundes ewm Versuch mit Dr. Vuaust König's tambnrger Tropfen machte. Nachdem zwei laschen davon aufgebraucht waren, fühlte ich wie neugeboren und kann ich mit gutem , Gewissen den Gebrauch dieses Hausmittels empfehlen. August Äeitemever,1S0g Sftil liman-Straße, Baltimore, Md. M CHABLB A. YQGELER CO., Baltimore. l Dr. August König'S Hamburger Krsuterpi!aster ist ein ganz vorzügliches Heilmittel kgen Se schwüre, Schnittwunden, Brand und Brüh wunde, Frostbeulen, Hühnerauge, etc. 25 Cts. das yacket. In Apotheken zu haben. THE CHiiLES L VOGEIIR CO.. Ealümoa Kl Cures Rernoves Tan, Sunburn Bee Stlngs, Klos ' ' qulto and All liot n !te ' I w - - j nxrixs, BLOTCIIEV Humors, Birth-niarks, and everr form osskin blemiahea, poeitively cured on tho xnost delicats Ula without leaving scar, by i 3Zox Q1 tv tan.eai.'t. Price 2 Sets.. COcts. aed Sl. At drutnriata or br mall. , Th ITopPill WinTir Co., New London, Conn. Ittlle Itop PllU for Bick-headaclie, dyspepeia, triliouanoaa and oonstipation. Ixave no equaL 25c I allen Spotteten u laUn, 000 OOO ine kinderlose he ist selten eine glückliche. Wie imc wodurch diesem Uebel in k u r j 1 1 $ 1 1 1 abgeholfen werde sann, zeigt der Rettungs,ker", 230 Seite?, mit natur getreue Bildern, welcher von dem alten deutsche Heil-Jnstitut in New Merk herauSq?zcbk wird, auf die klarste Weise. Junge Lküte, die in Itn Stand der Ehe tteten wollen, sollte den Exruch Schillers: D'rum prüfe, wer sich ewig bindet", webt beherzigen, Uk.d daS rortreffliche Buch lesen, ebe sie deu wichtigsten Schritt des LebenS thu t Wird sür 2Z Cents ia Postmarken, in. ikutschkr Cxracke, sorgsam verpackt. frreriandt Adresse : Deutche8Heil-Iiistitut,ll Clinton Place. New York. N.Y. I Jnttanarcli, Ind., beim Buchhändler G. Keyler, 29 Süd Delaware St, 000000 I süi die Eallon 1888. A. Gaylor, Oifitt! O JSor-A West Htr. Telephon 94. Indianapolis WATER COMPANY 23 Süd Bennshlvanlastr. liefert ausgezeichnetes Waffer zum Trin len, Kochen, Waschen, Baden, für hydrau lische Elevators, Maschinen und Motore, sowie zum Feuerschutz, kosten außeror deutlich mäßig. Tli Ornats A. Morris, . Präsiden!. Luxus ! Die See Line Route" sl & ST L UNd C C C & I BAHN). Diese ausgezeichnete Bahn befördee Passagiere nach Ginoinnatl, Oloyeland, SufTalo, und allen Neu - England Städten Schlafwagen zwischen Indianapolis und vkew Bor?. ohne Wagtnvtchsel. Direkte Verbindung nach 2Ü8aouri, Arkansas, Texas, Kansas, Nebraska, Colorado, Californien und Mexiko. ZlitdtigfteVaten. CT Man wende sich degen nähner Insor mattou an D. B. Martin, Zen'l Paff. Agint, Eleveland. w. J. Nichols, Ven'l West. Agint, 6k 2 u i I. ADVERTISERS can learn the exact cost of any proposed line of advertising in American papers by addressing Geo. P. Rowell & Co., Nw.papr Adv.rti.lng Bur.au. SO Spruo. SL. H.w York. nd lOat tot iOO-p.G PscriUd

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