Indiana Tribüne, Volume 11, Number 241, Indianapolis, Marion County, 18 May 1888 — Page 3
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Des Lootsen Weib.
on Jona Lik. LuS dem Norwegischen von Marie He,, selb. (Fortsedung.) $)x Ton gab zu verstehen, daß an diesem tarnen etwas Bedenlliches hastete, und daraus zog Salve drn richtigen Schluß, daß er in Folge seiner Desertiou übel beleumundet worden. : (5Zanz trocken ergänzte er ihre abgebrochene Frage: Welcher in öiio de Janeiro dem Ca pitän Veck durchging ja wohl.O, ich werde es Niemandem sagen," flüsterte sie gebeimnißvoil und mit lebhastem Interesse. Obgleich Salve nicht glaubte, daß Ca, pitän Beck ihn nun noch verfolgen werde. war zene )escylchte doch der Hauptgründ, aus dem er in Arendal unerkannt zu bleiben wünschte. Cr antwortete mit einer Ironie, welche die Andere nicht merkte: Ihnen vertraue ich es an, Madaw Gjers, weil ich weiß, daß Sie eine Frau sind, die niemals etwas ausplaudert." Ihm schien, vielleicht mit Unrecht, daß sii schon wie auf Nadeln stand, hinauszukommen und die Neuigkeit Jemandem anzuvertrauen. Also ist der Marine-Ofsicier verheb rathet!" wiederholte er nun so für sich hin. Gewiß, schon seit lange? Zeit. Die Hochzeit fand bei den Eltern der Braut statt ; sie wohnen nun in Frederiksvärn." Elisabeth hat ja keine Eltern," be merkte Salve etwas ungeduldig. Elisabeth!" Die, welche zu Veck in's Haus kam? Ah, das ist eine ganz andere Geschichte," antwortete sie mit eigenthümlicher Betonung. Nein, nein, der Lieutenant heirathete die PostmeistersTochter Marie Forstberg ; das Andere war blos so eine Liebelei, es .endete damit, daß sie nach Holland mußte, die Arnie! Es hieß, dort habe sie einen Dienst gefunden." Wissen Sie darüber etwas Genaues?" fragte Salve scharf und mit solchem Ernst, daß die kleine Frau ihre Fassung verlor und die Nothwendigkeit fühlte, für ihre Worte einzustehen. Es gin zwar Alleö geheimnißvoll zu, aber die Abreise geschah über Hals und Kopf. Die Sich? ist ja leider bekannt genug, ja, man darf sagen, längst bekannt und wieder vergessen." WaS ist bekannt?" nahm Salve unwillig wieder auf. Hat sie Jemand gesehen. Madame Gjers?" DaS nicht weder ich noch sonst Jemand die Vrcks wohnten damals den ganzen Herbst über ganz allein auf dem 'ande, und das ist. gerade ein Grund mehr, um zu " Also wissen weder Sie noch die Anderen auch nur das Mindeste sonst von der Sache, als was ihr euch selbst zurechtgelegt." äußerte Salve bitter und mitVerachtung. Er folgte dem Dränge, Elisabeth och vor den Uebrigen zu verthcidigen, obgleich er selbst über sie leider im Herzen schon den Stab gebrochen hatte und sich elend, krank fühlte. Zufälligerweise habe ich Kenntniß von dem Hergang," log er, indem er ihr streng und scharf in's Gesicht sah, uud." fuhr er auf und schlug heftig auf den Tisch, ich effe keinen Bissen im Hause einer solchen Lästerzunge ! Verstehen Sie, Madame ?" Mit einem: Bitte, machen Sie sich bezalilt?" warf er mehrere Silberstücke auf oen Tisch und lief hinauf, um selbst seine Schiffstruhe herabzuschleppen. Madame Giers erschöpfte sich in abschwächenden Redensarten; sie labe ja nur gesagt und geglaubt, was sie von allen Leuten in der Stadt gehört; aber Salve war unzugänglich ; seine Kiste in einem Strick auf dem Rücken, schritt er die Straße hinab. Auf der Brücke sehte er seine Last ab. Er hatte im Sinne, sich ein Boot sür die Fahrt zum Bater hinüber zu bestellen, doch vorläufig blieb er auf der Kiste sitzen und starrte, in seine eigenen Gedanken versunken, auf den Hafen hinaus. Und das Ende seiner Betrachtungen war. daß er die Hollandfahrt aufgab. Er miethete ein Boot nach Sandvigen ; doch während sie fuhren, ließ er den Ruderknecht plötzlich die Richtung ändern und auf der anderen Seite des Hafens beim Krahne anlegen. Er wollte mit Elisabeth's Muhme reden und sich volle Gewißheit verschaffen; immerfort empörte in seinem Inneren sich etwas, das Schlimmste zu glauben. Als er eintrat, erkannte die Alte ihn sogleich. Guten Tag, Salve!" sagte sie. Bist lange fortgewesen im fünften Jahr nun, wenn mir recht ist." Er blieb mit düsterer Miene stehen und beachtete ihre Einladung zum Niedersetzen nicht. Ist es wahr, daß Elisabeth derart von den Becks wea nach Holland kam?" Wie derart?" fragte sie kurz. Ihr Gesicht wechselte die aroe. So wie die Leute eZ sagen", antwortete Salve mit bitterem Nachdruck. Ja, wenn die Leute etwas sagen, dann muß ein Mensch wie du es glauben," bemerkte sie spottend. Ich begreife nur nicht, wozu du herkommst und ihn alte Muhme frägst, wenn du so viele glaub würdige Zeugen hast! UebrigenS kann die Muhme dir ganz was Anderes erzählen, mein Junge, und sie thäte es nicht, wenn sie nicht meinte, daß das Mädchen noch an dir festhält, trotz all' der Jahre, welche du Gott weiß wo in der Welt herumgetummelt. Ich kenne ihre Natur, wenn du eS wissen willst. Eines Nachts flüchtete sie sich wirklich von den BeckS und kam des Morgens hierher; aber sie that es um deinetwillen, weil sie den See-Ofsicier los werden wollte. Ma dame Bcck hat ihr nach Holland verholfen, weil man sie nicht zur Schmiegermutter mochte." Ein Strahl wilde? Freude zuckte' in Salve'S Antlitz auf; doch gleich versinsterte es sich wieder. War sie denn nicht mit dem MarineOfsicier verlobt?" fragte er. Ja und nein," artmortete die Alte bedächtig, um nicht eine Haaresbreite von der Wahrheit zu weichen; sie ließ sich verleiten, ihr Ja zu geben: doch floh sie gu? dem Hause, weil sie ijn nicht hab
wollle ; mtt Thränen in den Augen gestand sie mir, daß sie es bereue, dir Nern" gesagt zu haben." So war also die Geschichte," sprach er ironisch, also Ja" und Nein" ! Die Becks mochten sie nicht zur Schwiegertochter und practicirten sie aus ihrem Hause nach Holland, und da wollt Ihr mich glauben machen, daß sie meinetwegen ging!?" Er fügte niedergeschlagen bei, indem er den Kopf schüttelte: Gott weiß, ich möchte es glauben für mein Leben aern es alauben jedoch ich kann
nicht, Mutter Kirstine! Ihr seid ihre t m w c rfv . , Y Ai . ncuyme uno wour narurilcn 1 Ich fürchte sehr, dies ist dein Unglück, Salve," unterbrach die Alte ihn streng, daß du Niemandem auf dieser Erde vollkommen zu trauen vermagst; darum bleibst du auch immer am Geschwätz der eute und am Zweifel hängen. Aber mit solchen Gedanken, wie du sie zeigst, kast du vor meiner Thür nichts mehr zu suchen. Nur um Eines will ich dich noch bitten," sprach sie mit mildem, indring, lichem Ernst in dem klugen, kräftigen Gesicht, daß du es nie probirst, dich Elisabeth zu nähern oder sie zn gewin nen, so lang du eine Spur von diesem Zweifel an ihr in deinem Herzen trägst das könnte nur zu euer Beider Unheil führen." Lebt wohl. Mutter Kirstine!" saatk er überwältigt und suchte zum Abschied nach ihrer Hand ; doch sie entzog sie ihm und wiederholte blos: Vergiß mir's nicht; eine alte Frau, die in der Welt gar Mancherlei gesehen, gibt dir den Rat'!" Nachdenklich saß Salve im Boote, während er sich zu feinem Vater nach Sandvigen hinausrudern ließ. Unterwegs entschloß er sich, doch an seinem Plan mit der Hollandfahrt festzuhalten. XVIII. An einem hellen Octobertage treffen wir Salve als Schiffer auf der Brigg (Eine Brigg hat zwei Masten, Fockmast und Großmast, welche mit Marsen und Naaen getakelt sind) Apollo" wieder draußen auf der See. Er führte eine Bauholzladung nach Pürmurende. Als er erst seine SeemanngrEitelkeit beiseite gesetzt, war er mit seinem' alten, aus den Fugen ' gegangenen Fahrzeug recht wohl zusrieden schon deshalb, weil es s e i n Fahrzeug war. Die Besatzung bestand Alles in Allem aus sieben Mann aus Tromo und Notterö, wo er selbst seinen Aufenthalt genommen. Die Leute hielten dafür, daß sie zu ei nem strengen Mann an Bord gekommen seien ; doch zugleich merkten sie, dag er sie auch anständig behandle. Sie hatten schon Mancherlei erfahren, allein nun sahen sie gleich bei der ersten Fahrt, daß sie mit einem unglaublichen Wagehals segelten, dessen einziges Trachten darauf gestellt war, vorwärts zu kommen uud möglichst viele Touren zu machen, ehe das Eis gegen die Weihnachtszeit hin der Geschichte Einhalt gebot. Er segelte in sbwerem Sturm aus, und auf die geäußerten Bedenken antwortete er nur in aller Munterkeit, dazu sei der Wind ja da, um mit ihm vorwärts zu. kom: men. Der Apollo" ging mit einem halben Schleier unter Segel und Nils Buvaacen saß beim Steuerrade. Salve hatte ihn in Arendal wieder getroffen und ihn überredet, mitzufahren. Was ihn an diesem Manne besonders fesselte, war die unerschütterliche Heiterkeit und Liebe, mit welcher NilS Weib und Kind umfaßte; kaum gönnte er sich die Nationen an Bord. Oft stand Salv bei ihm und lauschte seinen naiven Erzählungen von den Widerwärtigkeiten, welche er durchgemacht, und deren waren viele. Der rauhe Capitän, welcher von Sen timentalität so weit entfernt schien wik von dem Monde der Capitän beneidete seinen Nudergast ; er dürstete nach der Herzlichkett, welche dieser Mann besaß und brütete beständig darüber, daß er dies auch hätte baben können wenn er nur treuherzig-dumm genug gewesen wäre. Alles zu glauben,' dachte er, im Innern bitter lachend. ' Aber leider war er nun einmal nicht blind geboren. Elisabeth hatte dies war mehr als bewie sen ihre beste und erste Empsinduna dem Marine-Ofsicier geschenkt und nach"her, ja, nachher war er vielleicht gut genug. Mehr als sonst tatte er das nagend Gefühl, wie niedrig und häßlich sein Denkart sich gegen die jenes Mannes auSnahm, in dessen Gemüth sicherlich alles das emporgestiegen wäre, was Elisabeth zu Gunsten gesprochen hätte ; er bewunderte den einfältigen NilS, welcher so ruhig reiste und so heiter heimkam, ohne daß auch der mindeste Zweifel in sein Herz schlich. Er stellte sich denselben vor, wie er mit einer gewissen Würde in seinem Hause saß, ein Kind auf jedem Knie, während die übrigen an ihm herum gingen und kletterten. Solche Betrachtungen beschäftigten ihn, mährend er ungewöhnlich langsam und oft stehen bleibend auf der Decklast auf- und abginft ; und dieser Gedanke wars einen Schimmer auf sein Gesicht, alö er sich entschloß, von Purmurende nach Amsterdam zu gehen, um Elisabeth zu seyen. XIX. Der Schiffer Garvloir, zu welchem Elisabeth aekommen. bewohnte jene belebte Straße, welche zu den Amsterdamer Docks hinabführt. Die Hauserreihe besteht aus drei- bis vierstöckigen Gebäuden in dem herkömmlichen holländischen Stvl. mit arünen Jalousien und enaen Eingangsthüren mit polirten Messinghämmern. Aus der anderen eite zieht der Canal mit seinen verschiedenen Brücken durch die Stadt, aam erfüllt von allerlei Smacks, Schuvten und kleineren Kufss, welche abgeladen werden. Madame Garvloit, eine krankliche Zvrau mit vier halberwachsenen Kindern, fand immer mehr eine Stütze in der ger n n.i C. CTYl ?l X. ... sunoen und starren carur oes cuviueno, welches ihr so glücklich in ihrer Bedrängnik ium Ersatz aekommen. und nachsich tig schickte sie sich in die vielen Eigenheiten von Elisabeth'S Wesen. Ein eigener Ernst machte diese für ältere Leute aniiebend: ndersttt konnte sie im j 7 1 Spiel mit den Kindern wild und ausgelassen sein; ost ging t mit Elisabeth an der Spitz in einem KehrauS Trepp,
auf und Treppe ab, so dass Mavame Garvloit manchesmal gern Einhalt gethan hätte. Zu anderen Zeiten war das Mädchen .wieder den ganzen Tag so gedankenvoll und wortknapp, daß man glauben mußte, sie leide an Heimweh. Diejenigen Herren, welche in's Haus kämen ein eleganter Eommis aus einem der großen Eomptoirs der Stadt, der ein bischen den Mynherr spielte, und ein hellhaariger, rothwangiger Schifferssöhn aus Vlieland waren Beide Garvloit's Verwandte. Obgleich Elisabeth
selbst in ihrer selbstvergessenen Gcrad- i heit ihnen gegenüber die convcnnoncllen Formen nicht zu kennen schien, so hatten diese doch bald gemerkt, daß es etwas gab, was ihnen verbot, sich dem jungen Mädchen über den Strich hinaus zu nä-, Hern, welchen es selbst ihnen zog. Aus (Zlisabeth's Wesen schimmerte etwag ' Ernstes, nahezu Gebieterisches, dem sie j sich unterworfen fühlten ; allein gerade ! dies machte sie um so einnehmender, ' wenn sie scherzte und ihr ausdrucksvolles Gesicht in übermüthiger Laune strahlte. ' Die beiden jungen Leute kamen regel-' mäßia jeden Sonntag, waren auf einan-, der überaus eifersüchtig, überboten sich ' der jeder Gelegenheit und hatten Beide die bestimmte Empfindung, daß sie vergeblich seufzten. Als Schiffer Garvloit im nächsten Herbste heimkehrte, erzählte er, daß Marine-Lieutenant Beck sich mit der Tochter des Postmeisters von Arendal, mit Marie Forstberg, verlobt habe, und er überbrachte Elisabeth die Grüße der Braut. Die Hochzeit sollte im Frühling stattfinden. Diese Nachricht verursachte große Freude; denn oft hatte es schwer aus Elisabeth gelegen, daß Beck um ihrctmillen vielleicht unglücklich war; sie urtheilte eben nach ihrem Gefühl für Salve. Es war wie ein stiller Festabend für sie, als sie um die Bettzeit in ihrem Zimmer allein beim Fenster saß und über den Eanal mit seinen Schissen hin in den ruhigen Mondschein hinein sah. Sie dachte an ihre Freundin ; deren Grüße sagten ihr, daß jene nichts von ihrem Verhältniß zum Lieutenant wußte ; sie fühlte sich erleichtert, so erleichtert, daß dieser die Sache nicht tiefer genommen. Ein Lacheln, welches ihre Lippen umspielze, zeigte aber gleichzeitig, daß er nach seinem Werthe gewogen wurde, und während der Mond den gelben Fensterrahmen auf die Wand über ihrem Bette zeichnete, glitten itre Gedanken den Weg, welchen sle am liebsten erwählten hinaus in die Welt zu Salve. (Fortsetzung folgt.) Vom Auslande. Nicht unberchigtes Aüfsehtt erregt das nachfolgende, gewisse Verhält, nisse kennzeichnende Vorkommniß. Vo, etwa Jahresfrist war als Führer des Be: wachungskommandos für das Zuchthaus in Kaiserslautern Lieutenant R. vop Landau abkommandirt; er lernte in Kai: ferslautern die liebenswürdige nnd gcbib vete Tochter des dort sehr vermögenden und angesehenen Herrn N. kennen, wel: cher einen ausgedehnten und fchwunghaf: ten Handel mit Schafen nach dem Ausr land betreibt, und velob.te sich mit derselben. Dieser Tage sollte nun die Hoch: zeit stattfinden, und man wartete nm noch auf den Konsens der Militärbchör-. de; doch waren die jungen Leute bitten enttäuscht, als statt derselben ein Schrei: ben von der betreffenden Stelle eintraf, in welchem mit Nücksicht auf die gesellschaftliche Stellung des Herrn N. bei Konsens verweigert wurde. In der Begnlndung heißt es, daß Herr N. schor einigemale polizeilich bestraft - (weger Weidcübertretung u. s. w.) und daß ei nicht einmal Mitglied des Kasinos" ir Kaiserslautern (einer exklusiv nationalkonservativen Gesellschaft) sei. Lieutenant R., welcher als äußerst tüchtiger Offizier bei Vorgesetzten und Kameradev geschätzt und beliebt ist, ist nun vor bis Wahl gestellt, entweder seine Braut oder seinen Beruf und hiermit seinen bisher!-. ?cn Erwerb aufzugeben, weil der' Vatei einer Braut einen Schafhandel betreibt und nicht im Kaiserslauterer Kasino" ist. Lieutenant N. hat sich einstweilen Urlauk bewilligen lassen und erfüllt feme Pflicht als Ehrenmann, indem er seinen Abschied nimmt, um im bürgerlichen Leben einen Beruf zu suchen, in welchem ei seine Braut und deren Vater nicht über die Achseln ansehen zu lassen braucht. -Jn Bezug auf die Folgen von Überschwemmungen sind in Gegenden, welche einem derartigen Unglück nicht ausgesetzt sind, vielleicht sehr unklare Ansichten verbreitet. Einige Mittheilungen darüber dürsten deshalb von allgemeinem Interesse sein. Man schreibt darüber aus Danzig Folgendes: Dreifach sind die Veränderungen, welche durch die Ueberschwemmung der kulturfähig! Boden erleidet. Wo' ein starker Strom sich gebildet hat, wird durch denselben dik Ackerkrume weggerissen, was man Verkolkung" nennt, an anderen Stellen bedecken die Gewässer die Felder mit einer mehr oder weniger dichten Sandschicht, was man als Versandung" bezeichnet. Drittens schlägt sich die weggespülte Ackerkrume an anderen Stellen wieder nieder, und dieseö ist die Vcrschlickung". Es leuchtet ein, daß von allen diesen Veränderungen die Verkalkung" die schlimmste ist. Denn das Wasser be; gNÜgt sich nicht allein damit, die Ackerkrum? weg;uwaschen, sondern hat auch das Bestreben, sich ein neues Flußbett zu bilden, und verändert in Folge dessen das Aussehen des Landes vollständig. So haben sich z. B. bei der gegenwätti; gen ueoerschwemmung Äerrolkungen von 50 Fuß Tiefe gebildet. Da für den Be: sitzer Mutterboden nicht zu beschaffen ist, so sind verkolkte Felder aus Jahre hin aus für die Kultur verloren und können erst dann wieder bestellt werden, wenn sich durch Verwitterung und vielleicht durch Mergelung eine neue Ackerkrume gebildet hat. Etwas besser sieht es mit otm Versanden aus. Hier muß der Boden rajohlt werden, d. h. der Sand muß nach unten, die Ackerkruste aus ihn gebracht werden. DaS sind natürlich sehr mühsame Arbeiten, wenn der Sand, wie eS bisweilen vorkommt, in einer Dicke von 18 blS 20 Fuß liegt, und das Land bleibt dann wohl Jahre lang unbebaut liegen, eil die Kosten des NazohlenS zu hoch sind. Eine entschiedene Verbesse, runa Landes ist daaen .dje SZer.
fchUckung. Sie gewährt 'dem Besitzer die Möglichkeit, mehrere Jahre hintereinander reiche Ernten zu erzielen. So kann wohl der Fall vorkommen, daß ein Grundstuck durch die Ueberschwemmung einen erhöhten Werth gewonnen hat. Was ist derVanillismus? Von dieser neuen Gewerbckrankheit weiß nach der Apöth. Ztg." ein französischer Arzt, Dr. Lauct, welcher seine dicsbczüglichcn Untersuchungen in den Magazincn von Bordcaur anstellte, wo alljährlich 25- bis 30.000 Kilogramm Vanille anlangen, zu berichten. Die Symptome des Vanillismus, welcher die mit dem Reinigen und sortiren der Vanilleschoten beschastigten Arbeiter befällt, sind folgende: Jucken des Gesichts und der Hände verbunden mit heftigem Schmerz, die Haut bedeckt sich mit einem juckend.' Ausschlage, schwillt an, röthet sich und schuppt sich in einigen Tagen ab. Zu anderen Zeiten stellen sich allgemeines Uebelbesinden. Schwindel, Müdigkeit und Muskelschmerzen ein, wodurch die Betroffenen gezwungen werden, ihre Befchäftigung aufzugeben. Die Hautaffection wird verursacht durch einen Akarus mit kleinem weißen, rundlichem Körper, der sich gewöhnlich an den Enden der Vanilleschoten findet. Derselbe dringt nicht unter die Haut, sondern bewirkt durch seine Verührilng das Jucken; seine Wirkung wird nach der Deutschen Medicinalzeikung" gesteigert durch de Beschlaq der Schoten, der als reizerzeugende Substanz die Entwickelung des Erythems (röthlicher Schwellung) befördert. Die nervösen Leiden stellen sich gewöhnlich durch Manipulationen mit geringeren Qualitäten ein und mögen von dem öligen Safte herrühren, der im Innern der Schote die Körner umhüllt. Durch Umsturz der Feuer-wehr-Rettungsleiter ist in Breslau auf derTauentzienstraße ein beklagensmcrthes Unglück verursacht worden. Daselbst waren an dem Hause No. 72 b Mannschaften der Feuerwehr mit Entfernung eines mit Absturz drohenden Gesimstheiles . beschäftigt. Zwei Feuerwehrleute befanden sich, in Ausführung der Arbeit begriffen, auf der Nettungsleiter, als dieselbe plötzlich umstürzte. Der eine Feuerwehrmann war auf der Stelle todt, der andere ist schwer verletzt. In Paris hat man eir, neues Schönheitsmittel entdeckt, das aber eigentlich schon ein. ganz altes ist. Ein Schriftsteller an der Seine hat nämlich in diesen Tagen das Rezept aufgefunden, welchem die Kaiserin Josephine ihren berühmten Teint verdankte. Die Gemahlin Napoleon's I. goß täglich in der Frühe siedende Milch über frische Veilchen und wusch sich dann in der von dem Duft der Blumen gesättigten Flüssigkeit. Das Rezept ist kaum veröffentlicht,, und schon giebt es in Paris Tausende von Damen, die jeden Nachmittag im Bois de Boulogne in eigenen Bastkörbchcn Veilchen pflücken, um das so einfache Schönhcitsmittel 'bereiten zu können. Die Militarbeh örden i n Deutschtand machen Folgendes bekannt: ös wird hiermit nx allgemeinen Kenntniß gebracht, daß denjenigen fahnenflüchtig gewordenen Militärpersonen, welche sich der ersten, nicht im Eomplott verübten Fahnenflucht im Frieden schuldig gemacht haben und noch abwesend sind, durch den Allerhöchsten Gnadenerlaß vom 19. April d. I. Begnadigung in Aussicht gestellt worden ist, wenn sie sich binnen (! Monaten, vom 19. April d. I. an gerechnet, bei einem deutschen Truppentheil oder bei der Eioilbehorde ihrer Heimath melden, ihr Wohlverhalten mährend der Abwesenheit glaubhaft nachweisen und ihnen außer der Fahnenflucht entweder gar keine oder nur geringfügige Vergehen zur Last fallen. Die lehten Unglückkt fälle auf der See haben die Aufmerksamkeit der preußischen StaalSregicrung auch auf die sociale Lage der Fischerbeoölkerung an der wcst- und ostpreußischen Ostsccküste gelenkt. Es ist durch ErMittelungen festgestellt morden, daß die Scesische'rci des einzige Gewerbe in Deutschland ist, aus dem eine Verufsgenosscnschaft nicht gebildet werden kann, weil die Unglücksfälle zu häufig und die Fischer zu arm sind, um die hierfür nöthigen Mittel aufzubringen. Speciell an der Ostseeküste sind die Fischer meist Proletarier, die an manchen Tagen viel, aber häusig monatelang nichts verdienen. Ihr einziges Vermögen besteht aus einem armseligen Boote mit den nöthigen Fanggeräthschaften. Auf ihren kleinen Fahrzeugen wagen sie sich weit in die See hinaus, um zu fischen ; oft bricht dann ein Sturm los, der Fischer wehrt sich mit aller Kraft gegen den Untergang, doch schließlich fällt er der Wuth der Elemente zum Opfer und nach einigen Tagen spült die See das umgestürzte Boot und die Leiche des Fischers, des ErnährcrS einer zahlreichen Familie, an den Strand. Um die Hinterbliebenen solcher Unglücklichen vor dem Elend zu schützen, beabsichtigt der Westpreußische Fischerverein", Unterstützungskassen für kleine Bezirke zu gründen. Die Beiträge sind auf 5,20 Mk. pro Mitglied festgesetzt und ein erheblicher Fonds für diese Kassen ist bereits aus freiwilligen Gaben gesammelt. Gemährt das Reich noch einen erheblichen Zuschuß, so werden die Kassen lebensfähig sein und die sociale Lage der Fischereibevölkerung an der Küste verbe sseri?. E l n e Z u s ch r i f t i n d e r Straßburger Post" verlangt die absolitte Ausschließung vom elsaß:lothringischen Boden aller derjenigen jungen Männer, die als Minderjährige nach Frankreich ausgewandert sind, drüben ihre Schulbildung vollendet und 'ihre Militärpflicht abgeleistet haben und demnächst als echte und rechte Franzosen nach dem Elsaß zurückgekehrt sind. .Durch einen Erlaß vom August 1884 sei dies zwar angeordnet und ausgesührt worden, nur nicht auf eine Klasse der
! Bevölkerung, der gegenüber freilich seine ! Anwendung geradeam wichtigsten war ' auf die reichen oberelsässischen Fabrikan-ten-Familicn. Thatsächlich (so heißt es in der Zuschrift) haben bedeutendere oberlsässische Fabrikanten, selber Inländer, für ihre Söhne vor dem militärpflichtigen Alter die Entlassung aus der deutschen Staatsangehörigkeit verlangt und dieselben in Frankreich erziehen und nach , erreichter Großjährigkeit -naturalisiren und dienen lassen. tz.s galt dies in den
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C C. WAITE, Vfce Piest. tud Gea'l Manager. bezeichneten Kreieii damals so sehr als Forderung des politischen und gesellschastllchen Anstandes, daß sur einen ater ein ungewöhnlicher Muth dazu gehörte, um leine ohne un Jnlanoe verbleiben zu lassen, ein Muth, den - gegenüber dem französischen Terrorismus nicht alle fanden. Von diesen ausgewanderten Sohnen ilt eme gewlsie Zahl nach Ableistung der Militärpflicht in Frankreich zurückgekehrt und betheiligt sich, von den Vehörden unbehelligt, als sranzösische Staatsungehörige an der ettuna der vaterlichen Fabriken. Die Verwaltung sucht, wie wir hören, diese Toleranz mit der ganz ! luwucucii, muicucu uiiuujuumuui ui; ii i i ....i:j. ir.: i c. wäaung zu begründen, daß die betreffenden" Söhne von Optanten bezw. selber Optanten und daher milder zu behandeln seien. Warum dies geschehen muß, t ganz unerfindlich, zumal es sich in den meisten Fällen nur um rechtlich unwirkant Demonstrations - Optionen (ohne Wegzug aus dem Jnlande) handelt. Wenn da nicht für die Zukunft ein Niegel vorgeschoben wird, so dürfte in wenigen Jahrzehnten, mit dem Absterben der älteren Generation, fast die gesamnite mächtige ober-elsäfsische Industrie in den Händen französischer Staatsangehöriger nck befinden. V o n :v il n d e r I a m e n ruft i schen Gerichtssitzungen zu hören, dara: ist das Ausland allerdings längst ge mahnt; jedenfalls eine der seltsam siei fand jüngst erst im Kreisgericht zu Jckaterinoslaw statt, woselbst Recht gespro chen wurde über einen Hauptangeklagten", einen Baucrnknaben von elf Iah ren und dessen beide Mitschuldige". Kinder von fünf und sechs Jahren welche zusammen, yvccks einer Zugsent gleisung, einige Häuflein Steine unl Sand aus der 285 Werst der Jckateri noslawer Bahn auf die Schienen gelegt Die Verhandlung begann. Angcklag ter, haben Sie die Kopie der Anklage akte erhalten?" fragt der Präsident: aber dem Angeklagten ist diese Frag denn doch zu hoch. (5r antwortet nicht Dreimal wird formaliter die Frage wie derholt, keine Antwort. Erst als de, dem Angeklagten" bekannte anwesend, Priester demselben verspricht, Pronik (Pfefferkuchen) zu kaufen, thaut er auf. fängt dann aber an zn schluchzen mit wischt sich mit dem Pelzärmel die Thra nen ab. Das zum Tode geängstigtt Kind erklärt sich für nicht schuldig, konnte aber da3 Verbrechen nicht in Abrede stellen. Ueber den Grund seines Thuns befragt, schwieg der Knabe hartnäckig. In Folge hartnäckigen Leng: nens" werden die schrecklich geangstigter Zeugen ebenfalls Knaben vernom' men. Das Geschrei des Verbrecherkleeblatts füllt den Gerichtssaal, bis U Präsident ruft: Entfernt die Zeugen! Die Geschworenen fällten laut dei Düirn - Zcitung" ein freisprechendes Verdikt. Dr. W. L. Fletcher, (früherer Superintendent des Jndiana) Jrren.Astzls.) Office:: Hotel Sttglisb Ein. gang an Meridian Straße. Wohnung: 33 Rord Mttidiau 9tt t&" Telephon 381. Ftworlto efen und Nanaeö New Lymau Gasoliiie Osten. Ilefrigeratore, (EibhSl Ut,) Slate M ant les je. Purst und Medsker. No. 84 Ost'Washlngton Slrake. 0IZKiX?0iutssI0!1 No. 207 Virginia Avenue. Frisches Vier und W,in ! Die besten Liqnore nnd Cizarren stet an Hand. Zuvorkommende Bedienung. WM. A.SOHOPPE, Sigenth Christian Wiese, jJkr!tJML. X i' b4 r- i. -i, , iVjj. ,, M.y v' J w.'-m-Z2 jHp s$. tftö-rÄ2; T?TÄ5?h V-SSv . 3 r;s. i t- ti . -- - -"""TTTrf tr' HtiHlVöeflatttr. 35-39 N. Saft Str. Telephon
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