Indiana Tribüne, Volume 11, Number 240, Indianapolis, Marion County, 17 May 1888 — Page 3

Court Houss E1EAT MAEKET.

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II i ilb I

r"":'-T''"''P V w' T'T. r -vj1 i Y-Tr. M 's e k1 M ai gfi?l M OMMmWUM Süß: I ' - 52uid;'

Des Lootstn Weib.

Bon Jonal Lie. u den .Norwegischen von Nart, He ,,fetd. (Fortsedung.) Und Federigo schenkte in selbstvergesse: ner Rührung fortwährend in Salve'i Glas und verschüttete dabei, wie es schien in wachsendem Rausch, den Inhalt bei eigenen, ohne zu trinken. Er wurde red felia und holte aus ihrem Zusammenle: I " . ri ' c 7 " .

; ven eine Erinnerung um oie anoere j 'akelwerk war uverau, wo die xant gej vor. Siehst du, ich vergesse nie," sagt, . sprungen waren, in schwere, plumpe

; er treuherzig, nie!" fügte er nacy eme, i j Pause schneidend scharf t)in;u, während ; im Anae unterdrückte Heftigkeit ausblitzte. .. . r . j Die Beiden-vom HoiziHme warer i wieder hereingekommen und der Eine, m,(Air rrn.iä rntfi llllb erkllkt QUfsl&. ivvtfv. v v - - y T - "7j sprach sich begeistert über die Mädchen ixt Saale aus. I flsnSffV sfikrtfi jivlil; VfclVfcfc Vfci twfcv ivvi ein, da hattest du erst die schöne Elisa: beth zu Amsterdam im Stern" seher sollen! Aberdie kriegt man nicht so zu tanzen, lieber nreund!" Diese Worte weckten plötzlich Saloe'i - . i l i . f nterejie. vrr taumle tu oer grolle, Aufmerksamkeit. Ja, warum denn nicht?" fragte bei Erste etwas prahlerisch. Na, erstens hält man dort keine, Tan;, und dann müßte zum mindeste? ein Schiffer kommen und einen Kratzfuj machen. Aber im letzten Frühling, als wir mit der Galathea" drinnen laen, sah ich sie, wie sie mit dem Capltäv sprach, denn sie ist au Normegen. Ja. das ist ein prächtiges Mädchen, di Haare gleich einer Goldkrone und so ran! ln der Takelung, daß man ganz schwing lig wird, wenn man in ihre Nähe kommt." Salve versank in Gedanken und war den ganzen Abend dem Freund gegenüber sehr"zcrjtrcut. Ihn hatte eine Ahnung durchzuckt, die? könne Elisabeth sein, und cö ließ ihn nicht mehr loZ, obgleich sein Verstand ihm sate, sie müsse nun langst mit dem SeeOssicier verheirathet sein. Sein Gemüth war in Aufrcaung gerathen und er fühlte fast wilde Sehnsucht nach Arendal, wo er in dieser Sache Gewißheit erlangen konnte. Als sie aufbrechen sollten, war Fedecigo betrunken nnd es wurde nothwendig. Saß Salve seinen untröstlichen Freund durch das Dunkel am Deck unten über den langen, schmalen Damm, den von beiden Teiten da? Meer bespülte, zurückbegleitete. Federigo hielt die ganze Zeit über seinen Arm und stützte sich schwer darauf. Als sie mitten auf den Damm gekommen waren, sah Salve seinen freund eine plötzliche Bewegung machen und empfand gerade unter "dem Herzen einen so heftigen Stoß, daß er zm, drei Schritte zurücktaumelte. Er hörte den Anderen mit vor Naserei zitternder Stimme rufen: Nimm das für Paolina du Hund!" Der Gegenstand von Federigo's Streben, der Geldbeutel, hatte Salve gerettet. Dieser warf nun seinen Gegner mit einem so gewaltigen Schlage zu Boden, vaß er über den Damm hinaus und in 3 Wasser kugelte. Hilfe! Hilfe!" tonte e5 herauf. Jawohl ! " antwortete Salve spottend, unserer schönen Freundschaft zuliebe. Dsch erst wirf das Messer herauf!" Salve rollte sein Taschentuch zusammen, um mit demselben bis hinab zu reichen. Du und deine Schlange von einer Schwester habt mich allerlei gelehrt," murmelte er bitter. Ich verdiente ja wirklich erstochen und geplündert zu werden, weil ich einen Augenblick in dich oder sonst Jemanden Vertrauen setzen konnte!" Nun, kommst du herauf?" Als er Fcderigos Gestalt über die Kante klettern sah, sagte er höhnisch : Und nun scheiden wir endlich! Lebe wohl, du mein prächtiger, alter Freund !" Er ging fort und hörte, wie hinter ihm der Brasrnaner un Dunkeln jchne und vor Wuth auf dem Damme trampelte. XYIL DaS erwähnte Bauholzschisf aus Tonsberg bot Salve die willkommene Gelegenheit, sogleich nach Hause zu reisen, denn er hoffte, dann in einen der Kutter aus der Arendalgegcnd umsteigen zu können. Mit einem eigenthümlich tiefen Gefühle betrat er wieder eine heimische Schiffsplanke und lauschte den Gesprächen der Leute, welchen er, wie er merkte, ein Geaenstand der Neugier war. Sein südlich vrauneS Gesicht, der ausländische Zuschnitt, die ganze Tracht, Alles zeigte, daß er von ganz anders reichen und großartige SeemannSverhältnissen herkam, als sie kannten. Er galt für einen Engländer oder Amerikaner, denn er hatte sich mit ueberlegung nicht als Landsmann zu erkennen gegeben; den Accord mit dem Schiffer hatte er englisch abgeschlössen. Diese Bauholzschiffer, dere.r wintcrliche Anzüge mehr denen der Arbeiter als denen der Matrosen alichen, waren durchwegs starke verwegene Männer. Allein was Salve gleich mit wahrer Nuhrung auffiel, war der ehrllche GeUchtLauSdruck Aller: einen solchen An blick hatte er seit Jahren nicht schabt. Er schämte sich in der That, mit vccstccktem Messer umherzugehen, wie eS ihm nun zur Gewohnheit geworden; gleich am ersten Tage verschloß er eS in seine Kiste. Er gönnte sich den Genuß, Uhr und Geld umherliegen zu lassen, wo cv t . . o: r. x. tutk rnu ciugicir neymen ronnie, und eS erfüllte ihn mit großer Bewunderuna, daß dennoch nichts aestoblen ward. Sonst aber- schien es ihm, als habe er nie etwas so Aermliches gesehen wie die, ses Fahrzeug. Ursprünglich war es mit Kupfer verhautet gewesen, allein nun war eö so undicht, daß eS an allen Enden Wasser saugte. Die MannschaftLkost däuchte ihm bis zum Mitleide elend eZ war die vormals berühmte Ostseekost Grütze mit Nocken" nämlich Nockenstücke von getrocknetem Fisch klein zer schnitten unv mit Grütze gekocht,) und er hörte den Koch dazu den rockensisch mit dem Schlögel mürbe klopfen. Salve war mit einemmale tief in'S Heimische hineingeplumpst. Das Schiff, mit welchem Salve fuür, vsax eine seinerzeit hZvanrte Haleasse,

welcyes um geringes )elv öel'oer vruction war erstanden worden. Es hatte viel Aehnlichkeit mit einem alten Holzschuh, in welchem Schiffer Vrekan in den schweren Frühlings- und Winterstürmcn tollkühn hinüber nach Hottand stiefelte, indem er in Berechnung zog, daß man im Nothfall eben auf dem Bauholz schwimmen, gegen die Seen sich durch Anbinden schützen könne und im Uebrigen drauflosscgcln müsse, so lange die Takelung hielt. Er führte keine Vramstanze, um das Fahrzeug nicht zu forciren; die Seqel waren zerfetzt, als ob

Kugeln durchgegangen wären, und das - ' 'j . . ' Knoten geknüpft, anstatt nach Seemanns axt splißt (Splißen ist das Vereinige, gen zweier TauEnden, indem man die einzelnen Drahte löft und dann aus verschiedene sinnreiche Art die einzelnen Garnbüschel beider Taue verschlingt,) zu sein. Von irgend einer Navigation war keine Nede. Der Schiffer hatte eine eigenthümliche Art, zu loggen, (die Schnelligkeit eines chiffes, seine Fahrt", wie die Seeleute sagen, zu bestimmen, i.dem man da3 Logg, welches an einer Leine befestigt ist, auswirft und sieht, wie viel Knoten das Schiff in der Secunde macht. Unter Navigation versteht man die Seefahrtskunde,) er spuckte nämlich über Bord oder warf einen Holzspahn auZ und bemaß dann nach der Naschheit, mit welcher dieser in der Stf trieb, die Fahrt des Schisses. Sie waren vom Wetter nicht bcgünstigt, hatten, Gegenwind, welcher mit flauem Wind und Windstille abwechselte, und waren nach vierzehn Tagen nicht welter als bis zu dem Hausholms Leucht feuer in Jütland gekommen. In seinem Innersten heimlich davon acanaftigt, was wohl mit dem See-Ofn cier und dem Mädchen mochte geschehen sein, erging sich Salve stets tn ftillen Phantasien über Elisabeth, und dachte sich dieselbe in Amsterdam. Er begann den Schiffer auszufragen, ob die Fahrt nach Holland lohnend fei, und sich nach allen Nebenumständen zu erkundtgen. DaS Gespräch ward in einer Art von englischem Kauderwalsch geführt, und er kriegte aus demselben heraus, daß dieser Handel nicht blos Gewinn bringe, son dern ihm auch in allen Stücken zusagen würde. Daß es eine so waghalflge Thätigkeit war, gab derselben einen bt sonderen Neiz. Zn der Heimath zu leben und unter Niemandes Befehl zu stehen. dies stimmte mit seiner Natur übcrein. und so schien ihm der Einfall besonders gelungen. Er besaß einige hundert Speciesthaler, um sich ein für diesen Zweck noch taugliches Fahrzeua zu schaf, fen und überdies den Hundert-Thaler-Schein, welchen fein Vater ihm aufbewahrte. Es war beschlossen: er wollte der Führer de3 Schiffes werden, welches nach Holland Baubolz brachte. .?cun begann Salve schrecklich ungeduld!g zu werden ; er sehnte sich, den ersten streifen seines Vaterlandes zu erblicken, wie nach etwas, das zu erleben er für gar Nicht möglich hielt, und ihm schien, daß sie mehr dahintrieben als fegeltcn. Wieder hatten sie Sonnenschein und Windstille, und er ging auf und ab und murmelte zwischen den Zähnen und ver wünschte den alten Holzfchuh, welcher mit schlaffen Segeln da lag und brütete und nicht recht wußte, welches Ende er vorwärts setzen sollte, Endlich tauchte der Streifen von LindeZnäs auf, und Salve däuchte e5, daß keine palmenbewachsene Landzunge der südlichen Meere sich mit diesem Anblick messen könne. Allein hinterher packte ihn die Angst, waL er wohl in Arendal von Elisabeth werde hören müssen, und seine Ungeduld und Ruhelosigkeit machte die Leute an Bord fast glauben, daß der Englander im Kopse eine Schraube loS habe. Endlich schlug die Stunde der Erlö sung. indem ein Lootsenkutter aus Aren dal sich näherte. Am Abend, nach Anbruch der Dunkelheit, kam er dort in Madame GjerS' elendes LogirhauS und mußte bis zum nächsten Morgen warten, ehe er seine Geburtsftadt wieder erblicken konnte. Der folgende Tag war ein Sonntag. Ein unbeschreibliches Festgekühl überkam ihn, als es einläutete und er die Einwohner der Stadt, aus allen Stanl den, die Kleinen und die Großen, still und geschmückt durch durch die Straßen hinaus zur Kirche wandeln sah. ES war alles Fromme und Neine, an das er geglaubt, als er noch vertrauensvoll nnd froh, und leicht zu tauschen war. daS nun an ihm vorbenoa. bis sich seine Augen mit Thränen füllten und er nicht mehr sehen konnte. Die meisten dieser Gestalten erkannte er wieder, darunter auch Elisabeth'S Muhme, welche er mit dem Gesangbuch und dem weißen, zusammengefalteten Sacktuch in der Hand einsam hinaufgehen ah. Salve konnte der Lockung nicht widerstehen, sich den Gehenden anzuschließen; vocy yatte er es räum aewaat. wenn er nicht darauf gebaut hätte, unerkannt zu bleiben. Ihm fast zur Seite ging eine anstan dige Familie, er mußte recht wohl, wer eS sei, mit ein paar hübschen, hellgeklelmim 2 VA aM 1 k AA M A A VIUII JCUlylllll, UIC UljlVlUJUl ytiuiiijc wachsen, und einem jüngeren Bruder. dessen er sich nicht entsann. Sie schienen den ausländischen, dunkelbärtigen Seemann mit den seinen Kleidern und der patentirten Goldkette mit Neugier zu be trachten und er hinwieder dachte, daß sie vor lym zurückfahren wurden, wie vor einem Wolf, der unter sie gerathen, wenn sie eine Ahnung von dem Leben hatten. daS ihm schon alltäglich geworden nur einen halben Tag der Enstenz auf einer dieser ruchlosen SchtsssbackS kennt:n, auf welchen Salve Jahre zugebracht hatte. Erzählte man ihnen davon, sie würden .. . F .... ? ... C I . es Nlcy! verfieyen, unv fvaar oie rzay lunq wäre zu unrein für ihre Ohren. Still folgte er dem Menschenstrom, und ihm war. al zeugten au' vle lonnenbestrahlten Häuser seiner Vaterstadt

wider ihn und fragten, ob denn der Maröaast von Star and StripeS" ein Recht habe, in die Kirche zu gehen, und als er eintreten wollte, bedürfte er seiner ganzen Selbstbeherrschung; ihm schien, als entweihe sein Gegenwart da Hei Ugthum. Er sedte sich auf den biwZerAtn Qtäl

nebsn öle Thür unh fast wie im Traum sah er die Anderen an sich vorübergehen; sie kamen ihm alle wie reinere Wesen vor. Die Orgel erbrauste; man stimmte den Psalm an und er saß, mit dem Kopf in den Händen, überwältigt im Kirchenstuhl und schluchzte verstohlen. So saß er während des größeren Theiles des Gottesdienstes, gan unfähig zu denken. Sein Leben zog an ihm vorüder. Bild um Bild. Scene für Scene. Als Kind und als Jüngling hatte er die Kirche besucht, wie die Anderen ; und

in welchem Zustand kehrte er nun wieder? Als Einer, welcher mehr in Mord und Gotteslästerung gelebt, als die ganze Gemeinde zusammen sich nur vorstellen vermochte im Innersten des Glaubens beraubt, welchen er doch einmal besessen. Zuletzt blitzte eine bittere, gewalt ame Flamme in seinem Auge auf. denn er dachte an die Beiden, welche ihn so weit gebracht hatten, an Elisabeth und den iseekOfsicier, und Mit tiefem Haß für diesen in seinem Herzen verließ Salve wieder die Kirche. Der Mann, welcher rasch und mit trotziger, aufgeregter Miene die Straße tinabschritt, war ein Anderer, als Derzenige, welche vor zwei Stunden densel ben Weg so still hmausgewandelt. In einem Paare, welches nun auch auö der Kirche kam, erkannte sein Auge Eapitän Beck und seine Iran. Es war, als entzündete dieser Anblick seine Aufregung I . r c. ... t. .r js. r ' . r I uocy meyr, unv er oefcyieunigre nocy' fei nen Schritt. Ehe er nach Sandvlgen zu seinem Vater hinausfuhr, wollte er sich Aufschluß verschaffen, wie eö sich mit Elisabeth ver hielt, und zu diesem Zwecke seine Hauö wirthin ausfragen. Er erinnerte sich der kleinen, scharfen, glamäugigen Madame Gjers recht wohl von früher her und wußte, daß sie wie eine Elfler schwatzte und allen Stadtklatfch rapportlrte. Unt diese Stunde war am Sanntaa kein Besucher in der Stube; Salve saß ganz allein beim Tisch. Wahrend die Frau im Begriffe stand, das Mittagsmahl aufzutragen und daS Tischtuch vor ihm alattete. 5rate er ob de (7rtmtf,ia B Sohn, der Marine - Ofsicier, ver Keirutlsci. 7 f I Ja freilich," versetzte sie, überrascht, ibn Norweaiicü svrecken ,u Karen lassen Sie mick Uhtn tinm hi Jahren.- Sie blickte ihn, ihrer Sachi II V " I aew n. an. ..Wer aber ünh denn PA,2 Am(5nde dock nicbt aar Salve .Eristianfen, welcher.... Sie hatte ihn ninhiirfi frfslnnt ' ' i . ' l mj w v 9 lortlekuna solat.) Nuch eitt Stütk Gesetzmtthlt. ntsy ,.sr Rr,h s,' Landes macht, und zwar eine größere Quantität, als Manchen lieb ist. weiß 9 ' . - W Jedeimann. Vielen aber ist es nicht be kannt, welche Proceffe so ein Gesetz durch macht, bis eS endlich gedruckt in den An chern steht. Wenn eine Vorlage in einem der Häu. f,r fc,a l?n.,ss,5 tirttuhrtufo mtsrn ist, so kommt sie zur Verlesung und wird U ;m .rfns;. S3sa,prfu, ubon v " .....j.-v min Vl.tvi itiniiviw.ti uvivw.tii v v - wiesen. Ist der Ausschuß aus irgend einem Grunde der Vorlage gnädig ge- " sinnt, so berichtet er dieselbe dem Hause ein mit der Empfehlung, sie anzuneh men. Jetzt kommt die Vorlage auf den Kalender" des Hauses und leistet dort einer ganzen Reihe anderer Vorlägen und 7 . . U . .ühUiWIlVWfc llll r.JU4IVW MbV V I W VV Resolutionen, welche ebenfalls auf Ze- ' ' ' . . k,s,.5,ss,., rn.irn sSUf tfirfxrtFfr rh wiwn u uiiu tvvttivu. jv im i. -kjv 7t später Ax .om Kalender genom. t , k,. orT.s.. .iifct unv rnnimt vvv vwitfc hiihivw ments glücklich zur Annahme, so beginnt J . , . . ' . . . .' ' . '-. NUN an ihr die wichtige Thätiglelt unserer dUxH. Nehmen wir an, die Vorlage sei im Nepräsentantenhause ausgeheckt worden (der Proceß im Senat ist, den Umstanden entsprechend, derselbe), so wird ne in daS Zimmer dieser Elerks ge kandt. Bis dahin war die Vorlage nur i c m - - , r in b H'dkchr,s, de kngren,m,gl.e. de,. welche, ne einbrachte, oder in der JSnTÄrai: t r m r 7 n V äZ ?stt ,TvAltll T ft- v Z dingö deutlich und auf gutes, anständiges amer aschneben - mele airte öfter weisen die wunderlichsten, greulich ten. c.-.": ss...r:x... oii.f. IT S"' ""T "rc.7 " , r 'Ä t?l2f ' ? x' 7, c ttt.täl& o- 3--tT'- ' -v; aus den er ten besten Fetzen Ka epapicr" geklebt werden. Ein Ballen solcher (Schriftstücke aus allen Theilen des Lanschwierige Arbeit. Es muß hie werden, daß jedes Eonqreßmitglied ge druckte Formulare zum Einbringen von Borlagen bekommen kann, aber verhaltNlnmamg Wenige machen davon Q)d r r Z t ri . .- c if 's oraucy, oenn oie melfien fino lyelis zu trage, die Formulare zu Verlangen, theils auch sehen sie etwas darin, ihre werthe Persönlichkeit recht stark m den Schrift stucken auszuprägen. Nackdem dle Vorlagen anständia auf großem und steifem Papier ausgejchrieben sind, werden sie vom Sprecher und vom Elerk deS Hauses unterzeichnet; Letzterer legt sie in eigener Person in oh fener Sitzung dem Senat vor, mit dem üblichen Ersuchen, sie ebenfalls anzunehmen. Thut daS der Senat was bekanntlich nicht immer der Fall ist so gey! oaage aocrmais an cas us iur Enrollirung" zurück, um so später -... r-..r ri oem zprafioenlen vorgetegr zu weroen. Wer glauben möchte, dies sei nur eine Wiederholung deö AusschreibungSproces. t fi a ml mmm u m M, m. m mmm ll M M mmm All mimm, E m m. mm ic, in im rrlyuin. Jllnull,,l wlro viel Werth auf absolute Genauigkeit deS Inhalts gelegt. Die Vorlage wird dies, mal auf PerSamentbogen geschrieben, die it r io : r.t w:. in i -n irwici wicure uic cuuung hergerichtet werden müssen. Diese Arbetten fallen wieder dem besagten Elerks personal su. In gewöhnlichen Zeiten rönnen ciqein enuia) gemacyilJ uno hm t V 1 Xt mmk AklAMti UlfMwsltfiii m" ouw"f"iiBlCU ihre Aufaabe erledigen; aeaen Ende der I w t . r . w w - r tI Session aber, roo noch eine Masse GeZ setze rasch durchgepeitscht" wird, geht eS ' rr- m r . . . c c. - f im mcnsocai Ost orunrer UNI oruoer. Die ganze verfügbare Arbeitskraft reicht nicht aus, und eö erden sogar die Boten (Pazen), im sieini2msßtn sich duu

eignen, m den Scyrelverdienft geprer. Dann hört auch die unbedingte Genauigkeit auf, und es werden mitunter sehr komische und gleichzeitig folgenschwere Schnitzer" gemacht; da werden z. B. die Summen in Vcrwilligungsgcsctzen um's Zehnfache erhöht oder vermindert, oder durch Wcglassung eines KemmaS oder eines Punktes wird der Sinn einer Bestimmung in das gerade Gegentheil umgekehrt! Manchmal wird der Fehler erst entdeckt, wenn es zu spät für diese Saison ist; das Gesetz bleibt daher in der enrollirtcn" Form vorerst bestehen und bildet willkommenen Streitstosf für Ferkelstecher. Da sage man noch, daß

die Elcrks nicht auch Gesetze machen! Wo steckt Stanley? der oamm aebildeten Welt bat s?ck für die neueste ofrikaniscke l5rpedition des Forschers Stanley, welche den Zweck hat, Emin Wen Pascha sDr. Schnitzler), militärische und son stige Hilfe zu bringen, lebhaft interessirt. Augenblicklich aber fragt man sich wenir ' rvx r r r ger, was aus vimin Pafcya, ais viei' mehr, was aus Staqlcn selbst geworden ist! Neuerdings ist die überraschende Nachricht gekommen, daß Emin Pascha verschiedene Partien ausgesandt habe, um etwas über Stanley zu erfahren, daß er jedoch bis zum 2. November voriqen Jahres nichts gehört habe. Diese Kunde hat Besorgniß erregt. Denn r .. r . . ii . tr c sranieu Iaire, eye er oie our oen UNS bekannten Aruwimifluß hinauf antrat. in einem Briefe die bestimmte Erwartung ausgesprochen, daß er Ende August oder in den ersten Septembertagen in Wadelai eintreffen werde; nach den letzten Nachrichten war er also, mit allen seinen Gefährten, etwa zwei Monate überfällig". DaS ist sogar sür afrika nische Verhältnisse eine sehr auffallende Berlangsamung, und es ift anzunehmen, daß Stanleys Energie unerwarteten, aroßen Hindernissen begegnet ist. Die Blnnenlandrour wurde m einer Jahreszeit begonnen, wo das Gras sehr hoch stand und an vielen (stellenden Leuten über den Kopf ging. DaS mag die Schwierigkeiten des Marsches noch gesteigert haben. Auf dem ersten Theile des Weges ist das Land wellenförmig c . f . r .r f. r .l rv i.. uno nicyr eryconcy oematoer. rniii leren und öltlichen Theile der Noute werden die Waldungen wahrscheinlich stark, nd das Land liegt yoyer. pit , , . s meinen oornaen innevorencn fino lenHirten. Es ist unwahrscheinlich, daß ranleu au) nur aus einen eliizigen mächtigen Hättvtlina gestoßen ist. Die fr......- jr. ' .: ß - f v - - m Bolsftamme find, fowelt man wely, I PH , CC fammtilai lietn uno ourcyaus nlcyr rrie. gerisch gesinnt. Außerdem war noch nie eine Erpedition, welche in das Innere Afrikas gekommen ist, besser auf Angriffe der Eingeborenen vorbereitet, als gerade die Stanley fche Wahrfchelnl.cher daAti- p X f AMI mW iir.4i ntz gegen ist es, oan tanieu ourcy oi Schwierigkeit, sein Gefolge auf dei, ganzen Wege zuverproviantiren, aufgehalten worden ist, und daß er zur rf ' l ? . V ... . ? Erlangung von Vorräthen entweder eine grofje voncac wicccr U(UU üüci uiicn I , e r., . vneci)er maa)r muL.e Es ist xtt beklagen, da der Em -t t Pscha-ilsoauS,chuv nicht dafür ge. sorgt .hat, dag möglichst regelmäßig 1. A..jt. 4... . . U S. (CvHAiint mi.f . ytUUll lunui uuii. vic vi;fu'muii ivumbefördert werden können. Auch hat der EonqoStaat monatelang keinen Dampfer mehr nach dem oberen Eongo ge; ' , m . sandt- und als es endlich soweit komI ...... , 11 fvTl I V M I f ,t T ?0ltt1l T '"" y", I V lTA..MAti7VAM4 7 IWiltlhAf0HM OZl ViümuiuiiuuiU vt. iiutivvviwii(ii i t , , o ffa f f ruxxen. d,e nach Stanley alls fahre, sollte. J,I folge denen sind schon seil , , ns - . m ' , . dem 18. August 1887 seine Berichte I . I.,K, hrtMf rr rt ri rr v u "'""U" uvUw,uv. und m Aambuaa harrt wahrscheinlich em ganzerHaufcn Berichte auf Beförderung! Sem Auslands. D urch qrs ß e Unt e r sch l ei? " "c" ? 2'," " " ! mm .! 1 ... . 1 ... 3 IC .mmm (( .. . U M , vuu. vvv u(u iiuu luuiuiuuuu Briiffel. die Paxier-Grhadlnng Olin ,UL'.t mtL, rw Ji(4 er in diesem Geschält hat sei Vertrauens, ellung mißbraucht, um in Verbindung mit vier in Eharleroi woh. ,n ff inllcm tint J nö&s n f f Geschäftshaus zu fälschen, L 0' jTl I uniu , um vu9 juu tt,",' biatworbe ist. belänst sich ans üb 4,000 Fran'ez. Der NÄungsühre. ist n Ha t genommen worden. Da em der gefälschten Wechsel ncZ n cht e ttgcgangen st, fürchtet l.A ' äsI. man eim noch weit bedeutendere Hohe der Unter? schleife, Aer der vor ernigen-Ta sich nirn Empfang auf dem Bahnhof ein. gefunden, befand sich auch die Gemahlin eines hohen städtischen Beamten, und an ihrer Seite stand ihr reizendes kleines Töchterchen. Als der König vorüberschritt, fragte dle Kleine plötzlich neuglenq: Mama, wo ist denn Schweden i Etwas verlegen erwiderte die Dame, he. ren Geographie äugen chelimH auf schwachen Füßen steht: Schweden ist dort, von wo die schwedischen Zündhölzchen herkommen." Ein Lächeln überflog das Gesicht des Königs Oskar, der das Gespräch mit angehört hatte, er blick stehen und. meinte, zu dem Kinde ge: wandt: Zu Hause mußt Du Mamo bitten, daß sie Dir die Sache noch etwas uaher erklärt. Cc i n in d er Geschickte d e 1 I . . . Strasrechtspflege vereinzelt dastehende, Fall beschäftigte am 1. Mai das Verli-. ncr Strafgericht. Aus der Unter suckunasbait wurden zwei Gemeinde schüler, der 13jährige Waldemar Nather 1 MM Mm K. -a. M mm. ? und der um einige Monate jüngere Kars groese vorgeführt, welche der gemein: schaftlichen vorsätzlichen Brandstiftung iv fünf Fällen und deS wiederholten Dieb: L ' . . . . ftahls beschuldigt waren. Alle Straf, thaten sind in kurzer Auseinanderfolge in Monat November n. . beoanoen wor-. den. Die beiden Buben besuchten die im Hause Frobenstraße 22. befindliche Ge I fl r r w meinde azule. edigilch. um für eim i j f ' . ' Zeitlang vom Schulunterricht befreit zv werden, bejchlosien sie, das Haus abubrennen. Sie stahlen sich zu diejeni Behufe von eiuem umfriedigten Laaer: platz eine Anzahl Preßkohlen, die sie mit Petroleum tränkten, schlichen sich emes NachmittaaS naH Schluß dex Pchule auj

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