Indiana Tribüne, Volume 11, Number 240, Indianapolis, Marion County, 17 May 1888 — Page 2

Indiana Tribune. Erscheint YKglitZ LSd Sssutsss.

fÄl4 rtallcha .IMbilni loltt durch dei TkZger 12 Cmtl p Woche. 6t 5onnU4,Xrtottn" ä Cotl tti ZZache. Seide lufammen 1b Sentl. Vr ysft zuzefchiZt i Lorauibezahluag $5 xer Zt'tu SfSes: MarvlandSr. JÄi:apo!iZ, Ind., 17. Mai 1883. 50 streitende Erben. In unserer Vundeshailptstadt nähert flsi) ein sehr nichtiger Erbschaftsproceß, bel welchem es sich um mindesten S Millionen bandelt, und rselcher namentlich wegen seiner Verbindung mit der politi schen Geschichte Amerikas von Besondern? Interesse ist, seinem Abschluß. Die Erbschaft besteht in Grundeigentbum, roelchcö. im nördlichen Centrallyeile von Washington liegt, nur S und 0 Gevierte vom Weisen Hause entfernt ist und als Ganzes die größte Liegenschaft der Stadt bildet. Dle Entstehung deS Streithandels hangt unmittelbar mit der Entstehung der Andeöhauptstadt zusam men. Als die amerikanische Negierung beschloß, Washington zu gründen, wurden Eommijzäre ernannt, um mit den v?rschiedenen Besitzern deS Grund und 2io denZ, auf welchem die Stadt stehen sollte, gütliche vergleiche zu treffen. Vaarcs i'lb hakten die Commissare nicht zur Verfügung; daher schlugen sie jenen Grundbesitzern vor, jeder von ihnen solle die Hälfte seines Eigenthums an die neue Stadt urkundlich übertragen; die Uebertragungsurkunden sollten verkauft werden, und mit dem dafür erlösten Gelde wollte man die neue Metcopole bauen und die Straßen anlegen. Dabei rourde den Eigenthumern aarantirt, daß bis zum Jahre 1800 die ladt ausgelegt sein werde, und sie dann jür das Geschenk", welches sie der Negierunzmacyten, durch das Steigen aller umgebenden Grundwerthe mehr als belohnt sein würden. Die meisten Grundbesitzer, ließen sich wirklich zu diesem Handel" bewegen, in der Ueberzeugung, daß sie ein ganz gutes Geschäft machten. Allein einer bekannten viriginischen Familie Namens Waring, welche wenig Verständniß für Zukunflörechnungen hatte, wollte der Vorschlag durchaus nicht einleuchten, und sie stellte sich auf die Hinterbeine'; sie wollte ihr Eigenthum nur für koschere Baargcld uns nur als Ganzes verkaufen; denn ihr däuchte eiit Sperling in der Hand mehr werth, als eine Taube auf dem Dache". Da war nun guter Nath buch stäblich theuer; Geld hatten die Eommissäre noch nicht, und die Waring'sche Liegenschaften wollte man unbedingt zur Hälfte haben. In dieser Noth erbot sich Samuel Vlodgett, ein reicher Bürger Philadelphia?, das Vaterland zu rctUn"; er hatte mehr Vertrauen in die Zukuuft des Bundes, nebenbei war es ihm auÄ darum zu thun, den Eongreß so schnell wie möglich aus seiner Nachbarschaft wegzukriegen. Daher zahlte er der WaringrFamilie für deren Eigenthum $40,000 baar und trat dann in derselbe Weisen, wie e3 den WaringS und den Anderen vorgeschlagen worden rsar, die Hälfte n die Negierung ab. Die betreffenden Urkunden wurden in den Jahren 1792 bis 179S ausgefertigt. Vlodgett lebte fciljurn Jahre 1814, und seine Wittwe starb 1811. Mittlereile aber blick die unbenutzte Hälfte deS von Blodgett erworbenen Eigenthum in Washington,. also 250 Acres, müßig lie gen, und schließlich siedelten sich Personen, welche nicht daS geringste Anrecht aus dasselbe hatten, an verschiedenen Stellen an und verkauften sogar einzelne Stücke wieder. Gegenwärtig stehen auf den Liegenschaften im Ganzen etwa L00 Häuser, deren Inhaber so wird wenigstens versichert durchaus keinen Rechtsanspruch aus Grund der alten Landbenutzungs-Gesetze erheben können, indem Keiner von ihnen 20 Jahre dort oewesen ist. DaS Eigenthum, aber hat zwischen einen Werth von etwas über 3 Millionen erlangt Manche schätzen es sogar viel hoher und nicht weniger als BQ Erben wollen den Besitz davon untreten ! Einer derselben, der bekannte Verleger und Statistiker Loring Vlodgett in Philadelphia, wurde Verwalter des gnncn Eigenthums und machte im Namen aller Uebrigen einen großen Proceß anhängig, welcher in nächster Zelt zu Gunsten der Kläger zu Ende gehen dürfte, zumal die Cchaar der Beklagten bis jetzt keine Gegenschritte gethan hat. Die Nachkommen der biederen Waring'schen Familie aber werden wahrscheinlich grün m .e t .. i rtt.:i vor yio weroen, wenn iieoieje leiii, esen! Voten der Himmelöwelt. i Einen interessanten Veitrag zum Wesen der Sternschnuppen und Wieteore liesert ein Bericht der wissenschaftlichen Entschritt L Astronomie" über cm Me teor, welches am 25. Oktober 1687 in Cochtn-Chlna beobachtet worden ist und sich von Westen nach Osten bewegte. Es war von alänzendweißer Farbe mit violettem Auflug. (Letztere Farbe kommt äußerst selten bei Meteoren vor; in manchen Werken it soaar noch zu lesen. sie sinde sich bei ihnen gar nicht.) Die Gestalt war eine kugelförmige, und der Durchmesser für das unbcwassnete Auge mehr als halb so groß, wie der deS Vollmondes. Ein langer Lichtschweif, welcher nahezu 20 Sekunden sichtbar war, folgte dem cekeor. $n dieser Form war die Erscheinung in Tau-Ninb und in Saiaon zu bemerken. Einen ganz anderen Begriff hat man ab? von derselben in Triem-Hoa bekomi v cn...ui v:.r. 'ffM inen, uns oci jcuuuc iti wiuwims hat darüber einen sehr gelungenen Napvort nach Tan-Ninh gesandt, worin er mittheilt, daß in dem benachbarten Dorfe Than-Duc ein ungewöhnliches Thier erscheine, und daö Erscheinen desselben von Regen und Donnerschlägen begleitet gewesen sei. DaS Thier ist wieöer nach dem Himmel z u- , ä ck g k e h r t", schließt der wunderli äs, ade? seh? gersigenbakte Veriöt. 3

!)üt jedoch ein 'yohlcZ .'och im Boden zurückgelassen, welches 65 Fuß langl6 Fuß breit und 13 Fuß tief ist." ' Eine Begleichung der Zeit und Nichtung der Erscheinung bestätigte nun, daß dieses ungewöhnliche Thier" in der That daS oben erwähnte Meteor war, welches in Than-Duc zur Erde kam. Es wurde eine Untersuchungspartie - nach dem Dorfe gesandt, und man ermittelte, daß daS Meteor auf einer Neisplantage, in der Nähe eincS kleinen Stromes, den Boden berührt hatte. Der Vodeneindruck, welchen es hinterlassen, sah etwa wie eine lange Birne aus. Aber wo war das Meteor selbst? Die Angabe des Beamten, daß das Thier wieder zum Himmel zurückgekehrt", wollte man nicht recht glauben. Mn suchte und suchte, fand aber keine Spur von dem Himmelsvagabundcn". Es blieb daher kein anderer Schluß übrig, als: daß das Meteor ricochetirt, d. h. von der Erde wieder in die Luft geprallt sei, um irgendwo unders irklich in die Erde zu fallen. Solche ricochctlrende Meteore wle auch Meteore welche, wie ein kürzlich in Nußland niedcrgesi'.llener, kleine Dia mantcn enthalten sind ziemlich neu in der Geschichte dieser Familie und bestär kcn die Hoffnung, daß eines TagcS ein solcher Himlnelskörper, der unS besucht, unS auch thatsächliche Beweise für daS Vorhandensein von t hie ris chem oder menschlichem Leben in andern Welten bringen wird. So ein Stückchen von einem versteinerten Thier, oder gar ein Ueberrest von Bauwerken, ha, was für ein Fund wäre daS! Der Wissen schaft wäre daS sicherlich viel werthooller, als die Entdeckung eines neuen Planeten oder eines halben Dutzend neuer Monde ! Ist dle ttanzlerwürde erblich 1

(Jreiflnnige ZZg.) Rechtlich ist die Kanzlerwürde gewiß nicht erblich. Die NeichSversassung bestimmt lediglich, daß der Reichskanzler vom Kaiser ernannt wird. ES kann sich somit nur darum handeln, ob anzunehmen ist, daß t h a t sä ch l i ch beim Ausscheiden des gegenwärtigen Reichskanzlers besten ältester Sohn, Graf Herbert Bismarck, zum Nachfolger in tor Kanzlerwürde ernannt werden wird. Die sögenannte KanzlcrkrtslS in den letzten Tas gen hat in ihrem Verlauf auch zu der Erörterung der Frage geführt, wer der ö!achfolger des nunmehr 73 Jahre alten Reichskanzlers fein würde, wenn derselbe einmal thatsächlich nicht, mehr im Stande sein sollte, die Geschäfte fort zuführen. Innerhalb der Kanzlcrpartei scheinen viele Leute cS fast als selbstverständlich anzusehen, daß alsdann Graf Herbert Bismarck der Nachfolger sein werde. Die kürzlich erfolgte Ernennung deS jungen Grasen zum Mitglied des preußischen Staatsrninisteriums wird von dieser Seite sogar als ein neuer Beleg für eine in dieser Richtung sich vorbereitende EntwickclulZg aufgefaßt. Wir sind dieser Ansicht nicht. Wir untersuchen nicht, ob irgend ein Wille oder Wunsch in der gedachten Nichtnng vorhanden ist, der sich zur gegebenen Zeit äußern könnte. Da ist für unsere Betrachtungen vollkommen gleichgiltig. Denn es gibt Verhältnisse, bei deren Gestaltung die Natur der Dinge mächtiaer wirkt, als der Wille iigend welches Menschen. Nun Hort man freilich auf Seiten der Kanzlerpartei mitunter die Meinung äußecn, 13 ob die Verwaltung der auswärtigen Angelegenheiten nachs gerade eine Art Familienrecept von Vatcr und Sohn geworden sei, daß ein Tritter diese Verwaltung gar nicht fortführen könne, ohne die Weltstellung Deutschlands ju gefährden. Nichts thörichter, als solche Annahme. Es hat freilich zu allen Zeiten Diplomaten ge geben, welche sich überaus wichtig machten, als ob die Diplomatie eine Art von Schwarzkunst darstelle, welche auSzu üben nur den Eingeweihten der Zunft vorbehalten fei. Heute weiß man dieS besser. Fürst ViSmarck. selbst hat mcht am wenigsten dazu beigetragen, diesen künstlichen Nimbus der Diplomaten einer früheren Zeit zu zerstören. Das Geheimniß seiner Erfolge in der auswärtigen Politik beruht gerade darauf, daß er unbefangen die einander widerstrebenden 5lräfte, wie sie offen hervortreten, in ihrem natürlichen Wesen zu erkennen, zu würdigen und zu benutzen trachtete. Ob dieS unter veränderten Verhältnissen einem Nachfolger in gleichem Maße gelingt, hängt nicht ab von der überkommenen Dienstrontine im auswärtigen Amt. ES heißt auch geradezu, die Bedeutung des Fürsten Bismarck auf dem Gebiete der auswärtigen Politik herabsetzen, wenn man dieselbe auf irgend welche besondere Ikänke und Psiffe nach einer geheimen Receptirkunst zurückzuführen sucht. Die Kanzlerwürde wird in der Familie Bismarck thatsächlich schon cnls dem Grunde nicht erblich werden, weil Fürst Bismarck in der Eigenart seiner Stellung überhaupt keinen Nachfolger haben kann. Fürst Bismarck selbst würde trotz aller seiner hohen Geistesgaben nicht im Stande sein, diese Stellung auszusüllcn, wenn er zu derselben erst jetzl berufen würde. Fürst Bismarck ist in diese Stellung hineingewachsen. Letztere hat sich im Gange der historischen Entwickelung seiner Persönlichkeit ange paßt. Ausschließlich auf den Leib der Person dcö jetzigen 3!eichskanzlers ist die ganze Stellung zugeschnitten. Für den Fürsten Bismarck gibt es daher keinen Nachfolger, sei es in seinem Ver hältniß gegenüber der Krone, oder gegenüber dem Parlament oder auch nur ge genüöer den anderen Ministern. An dem Versuche der Nachfolge würde jeder Staatsmann alsbald scheitern. Am raschesten und drastischsten jedenfalls ein Nachfolger aus derselben Familie. Die Volksstimmung in Deutschland ist gewiß monarchisch, aber nichts weniger als günstig für eine, wenn auch nur that sächliche Vererbung öffentlicher Aemter von dem Vater aus den Sohn. Dem selben Namen gegenüber würden die An sprüche an dieselbe Leistungsfähigkeit nur noch weit schärfer und krttischer hervor treten. Dem- Mißvcrhältniß zwischen Erwartung und Erfüllung würde ein Nachfolger um ss owj&er gerecht cqfan

5?nnen, je weniger derselbe vorher Gelegenheit gehabt hat, abhängig von seinem Vater hervorzutreten und sich Anerkennung zu verschaffen. Damit erübrigen auch alle kritischen Betrachtungen über die Individualität des Grafen Herbert Bismarck an sich. Es kann darauf auch im besten Falle nicht ankommen, weil Fürst Bismarck

' keinen Nachfolger rn der Kanzlerwurde haben wird. Je früher dieS an maßge- . bender Stelle erkannt wird, desto besser. lEine anderweitige Organisation im Sinne des verantwortlichen R e i ch s m i n i st e r i u m s ist eine politische Nothwendigkeit. Die freisinnige Partei hat dies schon in ihrem Fusions ! Programm vom März 1834 erkannt. Seitdem ist Fürst Bismarck 4 Jahre älter ' geworden, während andererseits seine Stellung noch eigenartiger und weniger übertragbar, als früher sich herausgeoil det hat. Die wahre Größe des Staatsmannes besteht in einer Gestaltung der Verhält nisse, welche es dem Staate ermöglicht, auch unabhängig von eine? einzelnen vergänzlichen Person fortzubestehen. Nach dieser Richtung hin aber ist seit Festste!lung der ökeichsverfassung im Jahre 1867 nicht der mindeste Fortschritt zu ver, zeichnen. Vom Anlande. Der neue Oberrichter Füllet par in seiner Jugend Reporter und zwar Vertreter des Augiista Age" während der Sitzung der Legislatur von Maine im Jahre 1356. Sein College aber, der Vertreter des Kennebec Journal" war kein anderer als James G. Blaine. Die Solons des edlen ProhibionsstaateS haden schwerlich geglaubt, daß die beiden jungen Federfuchser von damals später so bedeutende Rollen in der Geschichte deS Landes spielen würden. In Norfolk County, Mass., hat es am 4. Mai Hüte geregnet. Um die Mittagszeit wurde daS Städtchen Mcdsield von einem Wirbelwinde heim gesucht, der zwar keinen großen Schaden anrichtete, aber auf seinem Wege die dortige Ercelsior"-Strohhntfabrik berührte und mehrere hundert Hüte, welche zum Trocknen in die Sonne gelegt waren, mitnahm und sie im Umkreise von zehn Meilen vertheilte. Einige davon blieben an Kirchthürmen und Telegraphcnstangen hängen. Ju Brunswick, Georgia, hat man eine neue Bibel für den Gebrauch im Gcrichtszimmer angeschafft. Dort unten herrscht nämlich noch die alte Sit te, daß die Zeugen bei Ablegung des EideS die Bibel küssen müssen. Die alte Bibel war dadurch so abgenutzt, daß in die vier Bücher Mosis ern großes Loch geküßt worden war. Die Advokaten stritten sich darüber, ob ein Eid bindend sei, der auf eine unvollständige Bibel ab gelegt wurde, und das Resultat war die Llnschasfung eines neuen BucheS. Die Prohibition! sten von Illinois haben einen Plan vorbereitet, demzufolge nach dem ersten Juni sieben oder acht Gruppen von Agitatoren sich auf den Weg machen und den Staat im Interesse der Partei bereisen sollen. Eine jede Partei soll aus zwei oder drei glattzüngigen Rednern, einem GesangSquar teit, Fuhrwerk und einem Zelt bestehen, welches ungefähr fünfhundert Personen Raum gewähren kann. Wo immer eine Gruppe auf ein ersprießlich erscheinendes Feld stößt, soll daS Zelt aufgeschlaaeu und in waschechter Temperenz gemacht" werden. Der talentv ollste Student der Universität von Pennsyloanien ist ein junger Japaner, NamenS Junzo Kawa moto, welcher dort Medizin studirt. El hat auf dem Oberlin College in Ohio seine Vorstudien gemacht und auch dort durch seine Kenntnisse und seine Geleh rigkeit Aufsehen erregt. Bei dem oratorischen Wetlkampfe, welchen die besten untkr den 160 Schülern deS Oberlin College veranstalteten, erhielt Kamamoto den ersten Preis und drei andere Japaner, welche dort studirten, gehörten zu den allerbesten Schülern. In ganz GeailgaCounty in Ohio ist jetzt in Folge des Townfhip Localoption Gesetzes die Probibition e,ngeführt. Aber damit sind die Prohibi: tioniften dort, zum Schaudern der republikanischen Parteiblätter, noch längst nicht zufriedengestellt. Sie fordern im mer mehr und wollen durchaus ihren eigenen Parteioerband nicht aufgeben, bis nicht im ganzen Lande die ZwangsMäßigkeit eingeführt worden ist. Das republikanische Ticket wird von den Geaugaer Prohibitionisten noch mit der? selben Wuth bekämpft, als vor dem Er laß der Temperenzgefetze durch die republikanifche Legislatur. Der General Boulanger be fand sich bekanntlich unter den Abgesand ten, welche Frankreich !m Jahre 1331 zur Feier des Jorktowner CentennialfesteS nach Amerika schickte. (Beiläufig gesagt bestanden die französischen HilfStruppen, ratl&e Norktamn mit ehmahmtn. kauvt. I sächlich aus Deutschen). Die franzöfischen Gaste wurden 1L31 sehr gefeiert uud man veranstaltete namentlich viele Ercursionen ihnen zu Ehren. Eine derselben machte der franzosische General auf dem Dampfer Kearsarge mit. Bei Tisch saß ihm eine Dame gegenüber, welche sich eineSNiechfläschchens bediente, das in der Form Deinige Aehnlichkeit mit einem kleinen Revolver hatte. Boulan, ger glaubte, daß die Schöne ein Attentat auf ihn beabsichtigte, sprang erschrocken auf und stürzte eiligst aus dem Speise: faal. Die Scene erregte viel Heiterkeit auf dem Schi ffe und die Kameraden deS tapferen" Generals waren sehr beschäm! darüber. DaS neue Liquor-Gesetz in Staate Michigan ist in Kraft getreten und in allen denjenigen CountieS, die sich für Local-Option- entschieden haben, waren die meisten Wirthschaften geschlos, sen.., Die Wenigen, die noch ihr Ge: schäftortbetrciben, segeln unter falsche, Flagge und haben ihre EtablissententS in Restaurants, Hotels, Billardhallen :c. umgewandelt, in welchen sogenanntt 80t't drinks" verkauft werden, die sich aber in vielen Fällen ebenso stark wil Whisky erweisen. In Ordoosa prote stirte ein Volkshaufen gegen die Schlie ßung der Wirthschaften, indem er sich während der aanen Nacht nk den

tzen herumtrieb, allerlei Unfug anrichtete und riesige Feuer in den Straßen anzün: dete. Die Behörden waren dem gegen: über machtlos. In Adrian sind von der 31 Wirthschaften noch 21 offen. Einig! davon verkaufen ebenfalls soft drinks", die Mehrzahl der Wirthe betreiben ihr Geschäft wie zuvor, nur sind sie etwas vorsichtiger bei der Bedienung ihm Gäste. Die zwei Brauereien, die sich dort befanden, haben aber den Bctriel: eingestellt, da es unter dem neuen Gesey wohl möglich ist, Whisky zu verkaufen, aber sehr schwer hält, Bier an den Manr zu bringen. Der B ö r s e n - S p e k u l a n l Gaynor in Chicago wurde vor einiger Zeit unter der Anklage der Nothzucht, begangen an einem kleinen deutschen Mädchen, verhaftet. Der Fall kam vor irgend einem Friedensrichter zur VerHandlung und wurde wegen mangelnder Beweise", resp, wegen einiger Formfebler abgewiesen. Der Advokat der Kläger mußte zu jener Zeit gewichtiger Gründe wegen die Stadt verlassen, und als nun die gekränkte Unschuld, der ehrenvoll freigesprochene Mr. Gaynor, die armen Leute, welche im guten Glauben an ihr Recht gegen ihn vorgegangen waren, auf Schadenersatz verklagte, da standen dieselben schutzlos da und wurden verurtheilt, dem Kläger 810,000 zu zahlen. Die Verurtheilten sind zwei Ehepaare, Hager und Becker. Die Hagers sind die Eltern des angeblich vergewaltigten Mädchens, die Beckers waren Zeugen für -die Anklage. Nun sind di? Leute arm wie Kirchenmäuse und können weder die b!0,000 bezahlen, noch gegen das Urtheil appelliren. Die Beckers, Mann und Frau mit zwei kleinen Kindern, hat Gaynor jetzt in das Schuldgefängniß werfen lassen, in welchem er sie nach dem Gesetze ein halbes Jahr lang schmachten lassen darf, sofern er Kostgeld für sie be zahlt. Um die HagerS hat sich der Edle noch nicht bekümmert. ES heißt, man habe dieselben nicht finden können. Nun tritt aber ein dritter Faktor auf den Schauplatz. Der NechtSschutzoerein, durch Herrn Joseph W. Errant vertreten, hat sich deS unerhörten Falles angenommen und beabsichtigt Schritte z thun, die nicht nur zur Befreiung der Familie Becker führen dürften, sondern vielleicht auch die Wiederaufnahme derNothzuchtsAnklage gegen Gaynor zur Folge haben werden. Eine solche Wendung düste dem biederen Gaynor etwas unerwartet kom: n:en. Vom vttSUmde. Ein erschütterndes Familien-Drama wird aus Fünfkirchen berichtet: Der dort wohnhafte Gast wirth Peter Vecscra erschoß erst sein dreijähriges Kind und dann sich selbst. Die Frau besand sich im Momente der grauenvollen That im Taglohn außer Hause. Auf dem Tische wurde ein an seine Frau gerichteter Brief gefunden. In demselben schreibt der unglückliche Mann, daß die Verzweiflung, daß es ihm noch nicht gelang, eine Stelle zu sinken, die ihm die anständige Erhaltung seiner Familie ermöglichen würde, ihn in den Tod getrieben. Kämpfe und trotze mit dem Schicksale und trachte, ohne mich glücklich zu werden," schreibt Vecscra. Mit dem ich stets zusammengelebt, meinen gellebten Sohn, nehme ich mit in's Grab, lege ihn, wie einst im Bette, neben .mich und in den Rachen der Erde. Leget ihn in meine Arme und so gehe ich mit ihm zusammen in die andere Welt." Kürzlich meldeten sich bei einem jungen Manne in Frankfurt a. M. zu gleicher Zeit zwei Gerichtsoollzieher, um denselben zu pfänden. Der junge Mann empsing die gesürchteten Beamten höflich an der Thü? und gelei tete sie, wie er sagte, zu seiner Gemäldefammlung" mit dem Bedeuten, daß diese sein einziges zu pfändendes Vermögen fei. Die Gemäldefammlung" bestand in einigen 50 Zahlungsbefehlen, etwa L0 Vorladungen vor Gericht zur Abhaltung von Terminen, 4 Vorladungen zur Ableistung des ManifestationSeideS und mehreren hundert unbezahlter Rechnungen in der Höhe bis zu 1000 M., welcheömmtlich schön geordnet an der Wand hingen. Die Vollstrecker deS Gesetzes zogen verdutzt von dannen. Es ist jetzt, wie die W.A. Z." mittheilt, in England allgemein gebräuchlich, namentlich in den großen Verkaufsläden, in Mode und Waarenpalästen weibliche Prioat-Detektioes zu verwenden. Hier ist der richtige Platz für die angeborene Findigkeit und Schlauheit des WeibeS. Eegegenwärtig hat ein Geschäft in London etwa ein Dutzend weiblicher Detektives fest ange stellt, alle nach der neuesten Mode gekleidet und durch die bekannten lady-liken-Umgangsformen ausgezeichnet. Sie besorgen oft Einkäufe aus eigene Rechnung, um die Redlichkeit der Verkäufer zu prüfen ; serner haben sie aus die Kunden Acht zu geben und inöbeson dere $u untersuchen, ob die Kleptomanie noch lmmer Opfer fordere. So sind sie in der Lage, von jedem Vorfalle, der wider die zahlreichen strengen Hausregeln verstößt, den Geschäftsführern Mittheilung zu machen. TraurigeNachrichtenauS Kamerun finden wir in der Kreuzzeitung". Die unter Leitung des Premierlieutenant Kund stehende Erpedition, welche von Vatauga aus, im südlichen Kamerungebict, in daS Innere vordrinen sollte, wurde bekanntlich bei Beginn ihrer Reise von der Küste landeinwärts von den Eingeborenen im Kreise herumgeführt. Der den Gouverneur stellvertretende Kanzler Zimmerer erschien hierauf von Kamerun her mit einem Kriegsschiff vor Batauga und führte einige Häuptlinge gefangen fort, welchen die Schuld an der Rundreise der Herren Kund undTappenbeck bcigemessen wurde. Diese Wegführung scheint eine Wir kuna gehabt zu haben, welche der Aewollten geradezu entgegengesetzt ist. Nach den neuesten Nachrichten aus Ka merun scheint eS nämlich, als ob die Kund-Tappenbecksche eegierungSerpedition ihrer Auflösung nahe sei. Bei ei.nem Kampfe mit Eingeborenen wurden beide verwundet, und während Kund nacb Kamerun gebracht werden konnte, da seine Verwundungen weniger schme? gewesen, soll Tappenbeck so schwer verundet fei, daß seine Weitertrankpor, Nxung sich nicht hat auösüören lgez.

z?und war auch aus seiner ersten Ärelst durch einen Pfeil in den Leib verwundet worden und Lieutenant Tappenbeck hatte ihm damals den im Fleisch sitzen gebliedenen Pfc'l-herausgeschnitten. Nach der Wej. Ztg." wurde ein großer Theil der eingeborenen Begleiter d:r Erpedition niedergemacht. Hilflos lag die Erpedition, beraubt des Nöthigsten, namentlich an - Proviantmangcl leidend, und es war noch ein Glück, daß es gelang, einen Boten mit der Unglücksmeldung zur Küste zu schicken, wo durch einen Zufall der Gouverneur der Woermannschen Faktorei zu Besuch eingetrosfen war. Dieser machte sich sofort mit Führern, Trägern und Proviant auf den Weg, und es glückte, der dem Ver schmachten nahe Erpedition Hilfe und Unterstützung zu bringen. Die Schwerverwundeten mußten vorläufig in der Faktorei untergebracht und verpflegt werden. Nach der Nordd. Allg. Ztg." ist der mit den Funktionen des RegierungSarzteö in Kamerun betraute praktische Arzt Dr. Zahl daselbst am 4. März d. I. eingetroffen und hat seine Thätigkeit begonnen. AuS London, 23. April wird geschrieben: Der Selbstmord der Primadonna, Frau-Helene CroSmoud Turner, hat in allen Kreisen eine große Bestürzung und tieseS Mitgefühl wachge rufen. Am letzten Donnerstag, Abends 6 Uhr, miethete sie einen Wagen beim Grandhotcl, wies den Kutscher an, nach Knightsbridge zu fahren ; beim Picca-dilly-Circus angelangt, siel ein Schuß, eine Kugel zerschmetterte daS Wagenfcn ster und ein Polizeidiener, der dasselbe öffnete, fand eine elegant gekleidete Dame bewußtlos in ihrem Blut liegen. Eine Kugel hatte ihr die rechte Schlafe durchbohrt. Die arme Frau ist gestern im St. Georgs-Spital gestorben. Sie gehörte zu den Leuten, die kein Glück und Stern- haben. Ihre Mutter war eine arge Betrügerin ; unter dem Namen Madame Nachel machte sie Neklame für eine Kosmetik, daS abgestandene Frauen verschönern und verjünge? sollte; sie sing Gimpel in Menge, bis sie schließlich selbst gefangen wurde und inS Gefängniß wanderte. Ihre schöne und hochbegabte Tochter nahm sich die Schande ihrer Mutter sehr zu Herzen und sie suchte durch ein tugendhaftes und ein nützliches Leben den Flecken ihrer Abstammuug rein zu waschen. Es war ein schmerer Kampf für daö Mädchen, aber es gelang ihr, eine gute musikalische Erziehung . zu erhalten und sie trat schließlich als Opernsänger! auf. Da bot ihr ein Herr Turner, der für einen wohlhabenden Citykaufmann gehalten wurde, feine Hand an. Ihr Lcbensglück schien endlich cesichert. Nach kurzer Zeit jedoch kam ihr Gatte unter sehr traurigen Umständen ums Leben; die junge Wittwe war mittellos und mußte den Kampf ums Dasein wieder aufnehmen. Sie trat in Her Majesty's Theater" auf, bereiste in Oberst Mapleson's Trupve Amerika, sang in Mailand, wo ihre Darstellung der Aid" besonders bewundert wurde, und ist seither oft in England, in London am häusigsten, gehört worden. In der letzten eit hatte sie mit Angustus Harris, der die Royal Italien Opera im Conoentgarden Thea ter leitet, Unterhandlungen angeknüpft. Sie schlugen fehl, und zur Verzweiflung trieben, da ihre Geldmittel auf der Neige waren, hat sie sich vor vier Tagen einen Revolver gekaust. Sie war eine sprachkundige, witzige und heitere Frau, deren Verstand und osfcnes Gemüth all' aemein aerühmt wurden.' I n M a d r i d fand vor eini, gen Tagen in der am Ende der klasstschen Cootcllana", der modernen Promenade der vornehmen Welt, gelegenen Rennbahn des Hipodromo"daS von den Kleinen langersehnte Schulsest statt. $VLm Schütze gegen den Sonnenbrand war, wle der Hann. Cour." berichtet, die breite Bahn mit einem mächtigen Sonnenzelte überspannt, unter dessen Schatten sich in langen Reihen die Helden des TageS gegenüber der Königlichen Tribüne niederließen. Dort saß die Königin mit ihrem Hofgefolge, vor sich auf dem Schooße den ganz in Weiß gekleideten, mit einem Federhut geschmuckten Alfonö Xlll., indeß sie, wie ihre beiden kleinen Töchter, die Vrinzeß von Asturias und die Jnfantin Donna 9 ria Teresa, in Schwarz gingen. Einige Schulkinder beiderlei Geschlechts über reichten dem KönigSkinde und den beiden Prinzessinnen je ein Album mit kalligraphischen Arbeiten, sowie sämmtlichen in der königlichen Loge Anwesenden Denkmünzen mit dem Bildniß AlfonS' XIII. Während der Uebergabe erscholl auS zmölftausend jugcndfrischen Kehlen der KönigSmarsch", die spanische NationalHymne, welche vou dem Spiele der Mu sikkapellen begleitet, eine unbeschreibliche Wirkung auf die Zuhörer ausübte. Dem Gesänge folgte der Vorbeimarsch sämmtlicher Schulen mit fliegenden Fah' nen und klinendenr Ssiele an der Kö niglichen Tribüne; hierauf wurde den Kleinen ein Imbiß verabreicht, der in einer Kalbfleisch Pastete., einem Weiß broke, einer Apfelsine, Nüssen und Sü ßigkciten für jedes Kind bestand. Zur Bereitung der Pasteten waren 86 Arro baö 414 Kilo gleich nothwendig gewefen. Eine nach Hunderttaufenden zählende Menge wohnte dem herzerfrenenden Schauspiele bei, indes? Pferdebahnwagen und Fuhrwerke aller Art frische Schaarcn Neugieriger, in deren Beförderung Unglaubliches geleistet worden war, heranbrachten.

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