Indiana Tribüne, Volume 11, Number 239, Indianapolis, Marion County, 16 May 1888 — Page 3
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Des Lootscn Weib. Von Jona Lie. Lug dem Norwegischen von HUrit Her,feld, (Fortsedung.) Anfüngö. war 'alve ganz zufrieden, endlich Iiuhe gefunden zu haben. Doch VÜttags steckte er den Kopf durch die Oefsnung; cr war ausgehungert und reizbar. Du, Mulatte!" begann er. Dieser schaute empor und grinst mit einen weißen Zahnen, glücklich darüber, endlich ein Zeichen zu entdecken, daß sein Vorgehen wirkte. j Es ist gcwis; etwas sehr Gutes, was du da hast!" ' Ja, etwas sehr Gutes!" antwortete dieser schadenfroh und innig vergnügt, l Es macht, daß ich mir die Zukunft vorstelle," fuhr Salve sanft fort, wie du nämlich aussehen wirst, wenn ich wieder herauskomme. Ganz wie dieses Ra? gour, mein greuno! Hast du nicht daran gedacht?" Der Mulatte aß weiter, doch wurde er dabei mehr und mehr nachdenklich. Er war, wie schon gemeldet, nicht gerade muthig, und schließlich war ihm die Speise fast vcrlciöet.Es ist gerade, als säßest du da und äßest dich selber auf," sagte Salve nach einer längeren Pause, während welcher er deö Anderen herabgestimmte Miene beobachtet hatte. Ja, ja, mein Freund so wird es gehin außer " ?!ulzer! '' sing scr Mulatte aus, mdem er die Ohren spiyte. Außer du sorgst dafür, daß ich täg lich deine Nation hereinkriege; es sind ja uur mehr fünf Tage und ich habe neun gehungert, während du gegessen hast; eS s't also nicht mehr und billig, daS siehst du ein, Bemerkt der Bootsmann, daß du mir zu essen schickst, so kommst du selber in Strafe, das weißt du; so mußt ou vorsichtig sein und mir selbst den Teller vor der Luke halten, dann meint er, du ißt mir gerade vor der Nase." TaS waren böse Bedingungen! Der Mulatte antwortete nicht; er saß nur mit seinem Wollkopf niedergeschlagen und nachdenklich da. Doch am nächsten Tage pflanzte er seine breitschulterige Person mit dem Teller vor der Luke auf und Salve nahm ohne Barmherzigkeit jeden Bissen davon weq. ür ihn roar es von höchster Wichtigkeit, nicht entkräftet zu werden; sein Leben hing an seinen starken Handen. Daß er aber durchaus nicht gezähmt" und ebenso streitlustig wie vorher hera lskam, bewies er in einer blutigen :ttauferci, in welcher er es ungebeten mit .ncm der FankeeS fürFedengo aufnahm und in welcher der Brasilianer ohne Zweifel arg unterlegen wäre. Salve achtete Zcderigo nicht. Er betrachtete ihn als falsch, helmtückisch und acwissenlos dies leuchtete aus all' seinein Thun und öteden heraus ; doch er half ihm kraft jener Kameradschaft, die unter diesen verworfenen Menschen ihre unvcrbrücklichn Gesetze hat und dann hatte er sich an Freundschaft gewohnt. Fedengo war ein interessanter Bursche, welcher so ziemlich über Alles zu sprechen wußte und besonders eine Menge Theoricn befaß, denen Salve während der langen Wochen mitBegehrlichkeit lauschte. Sie umsegelten Eap Horn und kamen nach Valparaiso. Allein an dem Vormittag, an welchem sie den Hasen anlaufen sollten, wurde Salve zu seiner Wuth in Arrest gesetzt. Der Eapitän sah zu gut ein, daß Salve als Hauptperson unter der Mannschaft eigentlich ein Mo, ment der Sicherheit war, und er wollte verhindern, daß derselbe seiner Erklärung gemäß das Schiff verlasse. Nachdem sie bei den EhincaS-Jnseln gelandet, wo sie für China eine Ladung (vuano einnahmen, segelten jie nun im Stillen Ocean, dessen Einförmigkeit nur ab und zu ein größerer Seevogel oder ein Südscewal unterbrach, welcher in ihrer Nähe seinen Wasserstrahl empor spritzte. In den einsamen Nächten hatten sie das blitzende Sternbild des südlichen Kreuzes schräg über dem Haupte. Doch an Bord war e3 durchaus nicht friedlich. Streit. Mordlust und Got teslästerung erfüllten Tag und Nacht die kleine Nußschale, welche wie ein Punkt über die unendliche Fläche hinzog. Ein Theil der Wannschaft, mit dem Iren an der Spitze, plante, die Ofsiciere zu tob ten und das Schiff zu einem Walsisch fänqer zu machen. Eines Nachts, als Salve und Federigo während einer Wache mit einander sprachen, fragte der Erstere plötzlich: Hör' einmal, Federigo, wag m-wst du. hätte deine Schwester mit mir ge macht, wenn ich nicht entkommen wäre?" Bisher hatten sie das heikliche Thema zu berühren vermieden und Federigo ant wartete ausweichend: DaS weiß ich wahrhaftig nicht zu sagen ; sie konnte aber zu Zeiten ziemlich wild sein." Ja. aber waZ glaubst du? Ich weiß ja, daß du mit der Sache nichts zu thun gehabt." Hm das ist nicht so leicht zu entschiidm," versetzte Federigo, merklich erleichtert, mit cine.ii leltenen Lächeln, als suche er mit gewissem Vergnügen unter allen Möglichkeiten. Einmal brühte sie einen Äffen, der sie gebissen, langsam mit kochendem Wasser ab. UebrigenS war sie so mannigfach!" Es gruselte Salve und in seinem Gesicht stiecj etwas auf. was den Anderen zur Vorsicht mahnte, daher beeilte er sich, die halb trostende, halb scherzhafte Vemerkung beizufügen: Ja, jetzt wirdS der arme Antonio Varez zu entgelten haben, daß sie ihn heirathen mute da magst du ruhig fein! Nun, sie ist reich und glücklich!" schloß er mit einem Seufzer, der wie Nei klang. Wir gedenken aber dies dunkle Bild aus Salve's Leben nt verlassen nicht weiter zu verfolgen, wie er täglich im Sckmube watete und wie sein Charakter dabei einen Stoß erlitt, welcher ihn der Fähigkeit beraubte, an das Gute bei sei nen Mitmenschen und an eine höhere Weltregicrung zu glauben. Wir unterlassen, zu schildern, wie er schließlich in seiner tiefen, wrückaedränaten Erbitte Turtsl übet all' hi,se Hyrarmei n. Weil,
--BBrlogar ven Zeoanren nayne, ny jener Meuterei anzuschließen. Manche verzweiflungsvolle Nacht rang er mit der Versuchung, dem einen oder dem anderen seiner tyrannischen Ofsiciere das Messer in den Nücken zu stoßen, wenn er im Dunkel der Nacht an ihnen vorbeiging. Ihr Leben hing da, wie es Salveschken, blos an einem Haare; allein dies Haar war stärker, als Salve selber ahnte. Elisabeth's Gesicht und die Macht der frommen Eindrücke seiner Oitthortotr Ttttt tfitt ftffS rtf K?!N Ä?S DUIIWHJlll nvpv. .. - - ' - danken zurückschrecken, einen Mord auf l sem Gewissen zu laden. I Nachdem er anderthalb Jahre lang manche emporende Scene innerhalb der Schisfswände von Star and Ctripes" mitgemacht, schied er endlich in Ncw-Or? lcans mit einer ausbezahlten großen Heuer von dem Schiff. Die nächsten Fahrzeuge, auf welchen er diente, boten andere, doch nicht sonderlich bessere VerHältnisse; aber nun war er an dies Leben gewöhnt und theilweise dagegen abge ltumpft. Doch immer folgte ihm unverbrüchlich Federigo. Salve hatte Geld erspart ; denn er suchte nicht, eS auf dem Lande hinauszuwerfen, wie Federigo, welcher seine Löhnung stets im Spiele verlor. Er haßte die Weiber und wurde in den Matrosenkreisen meist als wilder, unbändiger Mensch betrachtet, den man am besten vermied. Sern klarer Berstand sagte ihm mit einer gewissen Bit terkeit, daß Geld doch schließlich die oberste Macht sei, und er trug feine Goldstücke immer in einem Gürtel um den Leib. Federigo's stetige Anhänglichkeit begann Salve, welcher seinen Freund und insbesondere dessen Schwäche für den Mammon in- und auswendig zu kennen vermeinte, immer mehr dem Gelde zuzuschreiben, welches er, um den Leib trug; er faßte den Verdacht, Federigo betrachte ihn eigentlich als feine Neserve-Spar-büchse. Als Federigo ihm daher einmal in einem Hafen vorschlug, sie sollten durchgehen und in einigen Minen, die gerade damals viel von sich reden machten, Gold graben, da hielt er sich ganz kalt und ohne besondere Entrüstung die Wahrscheinlichkeit vor Augen, daß sein Freund, wenn sie fertig wären und sich in irgend einer Wildniß allein befänden, ihm in einer schönen Nacht daS Messer in die Brust stechen und ihm Alles megnehmen würde. - So war nun einmal diese Freundschaft beschaffen Federigo liebte daS Geld noch mehr als den Freund. Daher sagte Salve zu diesem Vorschlag nein", welcher ihm sonst um der Abwechslung willen angesprochen hätte, und das Verhältniß zwischen ihnen blieb da rum doch gleich freundschaftlich. Mit diesem Leben waren im Ganzen vier Jahre vergangen, als sich Salve stark nach Europa zu sehnen begann; er wollte sich selbst nicht bekennen, daß es eigentlich Norwegen fei, was er meinte. Nachdem er lange ein passendes Schiff zur Heimreise gesucht, war er endlich mit seinem brasilianischen Freunde auf ein schweres Barki,chlfs (ein Schilf mit drei Masten, deren hinterster keinen Mars und keine Zcaacn, sondern nur ern Ganel hat) gegangen, welches der holländischen Eolonie Euraoa angehörte und Tabak und Runl nach Rotterdam und Nleuwediep führte. Die Besatzung bestand bis auf ein paar Holländer fast nur aus Ercolen. Salve kannte nun alle Schliche eines amerikanischen HeuercontracteS und hatte jlch gleich bei der Ankunft tn Nleuwediep auf gesetzliche Art vom Schiffe getrennt. Federigo ahnte nichts, bis Salve mit seincm Kojenzeug heraufkam und ihm im letzten Momente Alles mittheilte. Er erblaßte und die Thränen drangen ihm iu die Augen, ob aus verletzter Freundschaft oder aus einer Art Enttau schung, oder aus beiden Ursachen, konnte alve nicht recht errathen. Der Ausdruck seines Gesichtes mit den kleinen. schwarzen Augen glich ein wenig dem einer aufgestörten Ratte. Endlich siel er E?alve mtt Heftigkeit um den HalS und riet: Nun, so wollen wir wenigstens am letzten Abend zum Abjchled eins trinken. Ach, ich weiß nicht, wie ich dich entbehren soll? Nachdem wir so lange mit eman der ausgehalten!" Geaen alle aesunde Vernunft fühlte auch Salve sein Herz weich werden bei diesem Gedanken, und die Erinnerung an alle Anhänalichkeit, welche dieser Spitzbube ihm erwiesen, erweckte in ihm etwas, das wahrhaftig einer Rührung flltch. Ja, es hilft nichts, mein Freund!" antwortete er, abgemacht ist abgemacht! Aber heute Abends halte ich dich frei. Ich erwarte vlch ln der Aurora". Gerade um diese Jahreszeit lagen ungewöhnlich viele Schiffe im Hafen und das Wirthshaus Aurora" war diesen Abend von Seeleuten ganz gefüllt, welch sangen, bei Gin und Brandy Wiedersehen feierten oder Bekanntschaften stifteten. In dem kleinen Saal über die Schankstube tanzte man unermüdlich den ganzen Abend zu einer lärmenden Musik Hamburger schottisch" oder den enallschen Gig", so daß die Balken der Decke erzitterten. Um einen richtigen Seemannsreel zu a r . . . F. Y veri.ieo.en, mug mon lyn von Scannern tanzen sehen, welche jahrelang in allen Ecken der Welt auk dem Meere berumaeplätschert sind und dabei kein Weib vor Augen gehabt haben. Sie kommen an's Land mit der ganzen Sehnsucht des Mannes und der iabrelana aufaelvarten Freude, und dieser Tanz, bei welchem sie m Nieuwedlep Anmken oder Vlbecke iinl in Portsmouth Mary-Ann um den Leik fassen dürfen, hat für sie etwas unsäglich Berauschendes. Und das weiß sowohl Anniken als Mary-Ann: sie fühlt sich in diesem Augenblicke nicht wenig. Und wenn man rein verworfene Verhältniss, und Individuen abrechnet, so nährt man wohl nirgends in der Welt ein ebenfe romantisches Gefühl für daS Weib, wi, an Bord unter Seeleuten. Die Liebe isi hier mehr als im Leben de Bauers ein Sujet von natürlichem Reichthum uni mannigfacher Abwechslung, und dabei macht die Trennung daS Verhältniß un, gleich inniger ; sie bewahrt die Liebe da, vor, in der gewohnheitsmäßigen Alltag, Uchkeit den idealen Schimmerzu verlie, n. Und ein verbeiratheter Matrose ifl immer ein Gegenstand still Nespectei
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rur vie zramcraven, welcye' zu oicierr. Schritt gewöhnlich nicht die Mittel ha, ben. Der Seemann liegt auf der Bacl und erzählt so naiv und wahr von seiner Frau oder Geliebten, wie sie cinandn lieb gcwunnen, und was er ihr zu kaufen gedenkt, wenn er in den Hafen kommt und will man in unserer Zeit stille, ro: mantische Schwärmerei, so findet man genug davon auf unseren Schisfsplallkcn während der einsamen Wochen. Es ist keine Ucbertriebcnheit, wenn wir behaup, ten, daß das Weib in Wahrheit bei unse:
rem äußerlich oft o rohen eelelicn iriii an Bord ist; sie steht neben dem Seemann, bewundert, warm, rein und enia, ben. in dem Glänze der Phantasie. welche ihr die Entfernung verleiht. Uni .Zmm AlVu3 .IMis. 2 wenn man vcrjui uuucia zu uuici: len. so kält man sich oberflächlich an di, rauhe Schale und übersieht die Kindlich: seit der naiven Natur. j Salve und Federigo saßen bei ihren Gin" in einem der an den Saal stoßen: den Seitengemächer, welche von plau, dernden und rauchenden Männern une einzelnen Paaren erfüllt waren, die sick vom Tanz hiebcr zurückgezogen. Drin, nen in dem schwülen, von Rauch und Dampf erfüllten Saale sah man durch die geöffnete Thür tanzende Männer von der verschiedensten Physiognomie dii meisten braun und verbrannt, oft bärtig, die Hüte flott im Nacken, manche mit ge: bogenen Kreidepseifchen im Munde, all in wilder Freude, triefend vor Schweiz und ganz unermüdlich. Sie schwangen gefällig gekleidete holländische Mädchen, welche kleine weiße Häubchen oder Kap: pen und, nach dortiger Sitte, aufgene: stelte helle Nöcke trugen, so daß auch di, zierlichen Schuhe und weißen Strumpf, zu ihrem Nechte kamen. Französisch, und schwedische Matrosen in ihren rotheu Wollhemden, Norweger und Dänen in ihren blauen Dittos und den weißen Segeltuchbeinkleidern, die Vankecs uni Englander in ganz blauen Anzügen über, boten einander beim Reel und stiftete? dabei Freundschaften und Feindschaften, welche dann später in der Nacht bei einet Flasche Brandy' oder bei einer Prügele ihre Fortsetzung fanden. Salve nahm am Tanze nicht Theil, ihn verdüsterte und verstimmte die Lustig: keit, obwohl er um Federigo's willen seine Laune nicht zeigen -vollte. Dieser sah sehr trostlos aus und saß den ersten Theil des Abends ganz ver: träumt da und nippte am Glase. Salve hörte beim Fen''terpfosten hinte, sich zwei junge Leute Norwegisch spreche? und daS Herz hüpfte ihm im Leibe: denn er hatte seit mehreren Jahren nichi den Laut seiner Muttersprache vernom-. men. (Fortsedung folgt.) gum vaptttl ierpretlgszosfe. Mehr als je wird in unserer Zeit von Sprengstoffen gesprochen, und das Dynamit gehört, wenigstens hinsichtlich seiner Wirkung, schon beinahe ebenso zur Allgcmeinkcnntniß, wie das vor mehr als einem halben Jahrtausend für uns erfundene Schießpulver. Viele aber haben keine Ahnung davon, welche Melge Sprengsto,"c sich meist um uns herum besindct uud nur auf die günstige Gelegenüeit wartet, uns Unheil zuzufügen. Wie Mancher z. V., welcher träumerisch auf die Kohle blickt, die ruhig im Hcerde verglüht, denkt nicht daran, daß hier alle Elemente zur Erzeugung einer Erplosion vorhanden sind ! Und doch ist dies der Fall, und man hat sich häusig davon überzeugen müssen, daß die zufällige Entzündung von kohlcnstaubgeschwängerte? Luft den Anlaß zu sehr unheilvollen Erplosioncn in Grubeu und anderwärts bilden kann. Wie mit der Kohle, kann es aber mit jedem a n d eren verbrennbarcn festen Stoff gehen, welcher, fein pulverisirt, in der Luft verstreut ist. Auf solche Art erklärt man sich die furchtbare Erplosion, welche vor 10 Jahren in MinneapoliS mehrere Mahlmühlen vernichtete. Auch die Staubexplosionen in Brauereien und Gewürzgcschäften, die Sägemehl-Erplosio-nen in der Werkstätte der PullmanWaggon manufactur-Co. sowie in Möbelfabriken, die Stärkeerplosioncn in Zucker-werk-Geschäften und noch viele andere Unglücksfälle gehören in diese Gattung; das merkwürdigste Beispiel dieser Art bildet vielleicht die schon in ZinkwaarenFabriken vorgekommene Erplosion vor, sein pulverisirtem Zink. Ein Trockenapparat für Farben, zu deren Bestandtheilen auch Benzin gehörte, hat es verursacht, daß zwei britische Kriegsschiffe, nämlich der Doterel" und der Triumph", in die Luft geflogen siud. Und wie zahlreich sind die Erplosionen von Gasen, sowie von gewissen Flüssig, keiten in Geschäften, in Wohnungen und auf der Straße! Fort und fort hört man j. B. von Unglücks fällen, welche dadurch entstanden, daß in die Abzugsleitungen Naphta entwich, ferner von Oelcxplojionen, von Spirituserplosionen u. s. w. durch Entzündung. Die modernen Sprengstosse ersten Ranges sind natürlich das Knallquecksilder, die Schießbaumwolle, das Nitroglycerin und Dynamit. Alles, was über die nachher noch aufgekommenen Sprengstoffe, wie Panklastit, Melinit u. f. w. gesagt wurde, liegt wohl zur Hälfte im Reiche der bloßen SensationSreclame und der sauren Gurken, oder hat sich in der Praxis bis jetzt nicht sonderlich bewährt. Das Knallquecksilber wurde 1800 von Howard entdeckt und wurde hergestellt, indem man Quecksilber in starker Salpetersäure auflöste und die Lösung in Alcohol goß. Die Erfindung erregte damals sehr lebhaftes Interesse und man versuchte sogleich, den Stoff in einer Muskete abzufeuern, aber er zersprengte den Lauf des Gewehres. Man verwies ihn nun in die 'Stellung einer bloßen Curiosität auf chemischem Gebiete, holte ihn aber später wieder hervor und verwendete ihn in anderer Weise für Zündhütchen. . Im Jahre 1663 aber i entdeckte Nobel, daß durch die Erplosion ! weniger Gran dieses Stosses das Nitroglycerin zum Losgehen gebracht werden könnte. Fünf Jahre später verwendete ilrn (. O. Brown zum ersten Male, um Schießbaumwolle zum Losgehen zu bringen ; auch fand er, daß dies nicht blos mit trockener Schießbaumwolle gehe, sondern auch, wenn man n klnnf
Quantität trockener Schießbaumwolle, die in Berührung mit nasser stehe, durch Knallquecksilber erplodircn lasse, die nasse gleichfalls zur Erplosion gelange. Damit war eine vielseitige AnWendung des Knallquecksilbers gesichert. Mit dcr Schießbaumwolle hatten die Oesterreichcr Pech. Baron v. Lenk studirte 1653 dieses Material und versuchte, die Herstellung sowie die Anwendung zu vervollkommnen. Seine Versuche waren von solchem Erfolg gekrönt, daß man eine besondere Batterie von Zwölspfündern zur Benutzung seiner Arleiten errichtete. Ter Rang der Schießbaumwolle schien festzegründet zu sein, da flogen 1865 die v. Lenk'sche Magazine ohne bekannte Veranlassung in die Lust. Der Stoff wurde jetzt von der österreichischen Regierung verboten! Inzwischen aber war Professor Abel, der bekannte Chemiker des Kriegsdepartements von Großbritannien, rbenfalls mit dem Studium der Schießbaumwolle beschäftigt und machte im selben Jahre, wo Oesterreich diesen Stoss ächtete, die Erfindung jener Herstellungsmethode bekannt, bei welcher man bis zum hcuti. gen Tagi mit Erfolg geblieben ijr. Das Nitroglycerin, nebst den vielen Zusammensetzungen, zu denen es gehört, ist der hervorragendste Nebenbuhler der Schießbaumwolle, für militärische sowie für industrielle Zwecke. Dasselbe soll 1847 von dem Jlaliener Sobrero zuerst entdeckt worden sein. Seine flüssige Form macht die Aufspeicherung und Tranöportirung sehr schwierig und gefährlich. Dies führte den schon oben erwähnten Schweden Nobel im Jahre 1807 zur Erfindung der festen Mischung, welche er Dynamit nannte. Der Nqme wird gegenwärtig auf eine Menge von Nitro-
glycerinmischungen angewendet, welche incß sämmtlich durch Knetung einer festeren porösen Masse mit dem öligen Stoff hergestellt werden. Die wichtigste dieser Mischungen ist explosives Gelatin, das ebenfalls von Nobel erfunden wurde. In den letzten Jahren hat man namcntlich bei Felsen und Rifssprengungen das Dynamit mit ausgezeichnetem Erfolg angewendet; die berresfenden Vorgänge dürften den Lesern noch in frischer Erinueruui sei::. Vom Äuöland. Eine geheimnißvolle Geschichte beschäftigt gegenwärtig die Pariser Polizei. Auf dem letzten Rennen, am 15. April, wurde eine Frau W. von einem sehr distinguirt gekleideten Herrn angesprochen, der das Französische mit einem leichten englischen Accent sprach und vorgab, er habe der Dame eine Bestellung seines Freundes, Jean von S., auszurichten. Frau W. erschrak srcudig. Dcr Name erweckte alte Erinnerungen in ihr. Jean war ihr Vetter, den sie geliebt hatte, ehe sie ihrem jetzigen Manne wieder ihren Willen an den Altar gefolgt war. Seit ihrer Verhcirathnng war er verschwunden, er hatte sich der Congoerpedition des Grafen Savorgnan de Brazza angeschlossen, und seit Jahren war sie ohne Nachricht von ihm. Dcr Fremde erklärte, er hätte ihr einen Brief von seinem Freunde abzugeben und bat sie um ein Nendezvous. Sosort. auf der stelle," sagte Frau W. Ich werde nach dem BoiS" sahren, nehmen Sie einen Wagen und folgen Sie mir." Der Fremde verneigte sich zustiulttlend, in der Allee des Acacias stiegen sie aus und schlugen eir.en einsamen Fußpfad ein. Während des Vorwartsschreitens erzählte uun der Fremde allerhand Einzelheiten von seinem Freunde Jean und Frau W. folgte ihm, nicht achtend, daß es zwischen den Bäumen immer dunkler und einsamer wurde. Plötzlich fühlte sie sich von ihrem Begleiter an der Kehle gefaßt. Die Finger seiner Linken gruben sich in ihren Hals, während er ihr mit der Rechten ein Tuch gegen das Gesicht preßte, das einen betäubenden Geruch ausströmte. Frau W. fühlte ihre Kräfte erlahmen, als plötzlich das Geräusch von Schritten hörbar wurde. Der geheimnißvolle An greiser ließ von feinem Opfer ab und ergriff die Flucht. Frau W. schleppte sich halb todt nach ihrem Wagen, um auf der nächste,! Polizeiitation von dem Vorfall Anzeige zu machen, dessen Veranlassung bis jetzt uuaufc;eklärt geblieben ist. Aus Hone wird geschrieben, daß zwei Frauen der Gemeinde Ehiatra Namens Fartunati und Pasqualini dori schon seit längererZeit in Feindschaft lebten. So oft sie zusammentra fen, überhäuften sie sich gegenseitig mit Schimpfworten. Letzthin begegneten sie sich in der Straße; sofort entstand ein Wortgefecht, welches damit schloß, d?ß die Fortnnati schrie: Eine von uns Beiden ist zu viel in der Welt!" So ist eö", versetzte die andere, kämpsen wir auf Leben und Tod!" Die beiden Weiber verabredeten Zeit, Waffen und Orr zu einem Zweikampf. Als Waffen hatten sie das Stilet gewählt. Sie fan den sich pünktlich an der festgesetzten Stelle ein, und sobald sie sich erblickten, stürzten sie wie zwei Furien aufeinander los: die jüngere der beiden Paukantinnen, die Fortunati, erhielt einen Dolchstoß ins Herz und war einige Minuten später eine Leiche. Mährend die vielgerühmte postalische Findigkeit doch öfters ihre Träger im Stiche läßt, hat sie sich neuerdings wieder in Düsseldorf in glänzendem Lichte gezeigt. Eines Tages wurde dort eine Postkarte aufgegeben, die gar keine Adresse aufweist und im Tert nur an den lieben Bruder" gerichtet und von dem Bruder Hubert" unterzeichnet ist. .Und trotz alledem ist diese Postsendung richtig und rechtzeitig in die Hände derjenigen Person gelangt, für welche sie bestimmt war. Bruder Hubert hatte dem lieben Bruder geschrieben, für heute einmal anstatt zu proben, den Großvater ! in Nlederkassel (ohne Namensbezelch - nung) zu besuchen, welcher schwer krank i sei. Das war Alles, was der Findigkeit der Post als Anhaltspnnkt zur Ermittelung des Adressaten diente. Und das hat genügt. Zunächst wurde in dem dreiviertel Stunden von Düsseldorf entfernten Niederkassel nach einem alren, kranken Manne geforscht, der in Dussel, dorf zwei Enkel habe, von denen einer . den Namen Hubert führe. DaS wurde durch Nachfrage glücklich ermittelt und zugleich festgestellt, daß der zweite Enkel, der AdreFat. mit Yornamm Veter n
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.'j. .? I A--.., !ai;8BioIli,Ini. Ticket Agt., c Cr r?wral Taageneer Accnt, Xo. t. t-j Cul M , n x'Zr . v.i i v , mit Familiennamen Neunzig heiße. Dieses Ergebniß wurde der Düsseldorser Postaustalt sofort mitgetheilt, der es nun ein Leichtes war, die adressenlose Postkarte zu bestellen, und zwar so rasch und prompt, das die beiden Enkel, anstatt zu proben" (im Gesangverein) am Nachmittag dem kranken Großvater gemeinschaftlich den Besuch in Niederkassel abstallen konnten. Ein französisches Blatt erzählt folgenden Vorfall, der sich dieser Tage in Vignehies zugetragen. Es fand Daselbst eine große Eavaleade mit Mummenschanz statt. Um 11 Uhr VormittagS begann die Eavaleade ihren Umzug, als plollich ein großer Wagen, auf dem der König eines wilden Stammes, von seinen Getreuen umgeben, sich befand, zu brennen ansing. In einem Augenblicke stand der ganze Wagen in Flammen, und achtzehn Personen befanden sich mitten im Feuer. DaS Feuer war auf folgende Weise entstanden: Zwei Viegerknaben waren beauftragt, die große Pfeife des Königs anzuzünden, sie konnten aber, da sie zu klein waren, mit ihren Fidibussen die Pfeife deS hoch oben thronenden Königs nicht erreichen. Ein Mann des .Gefolges zündete eine Fackel an, einige Funken flogen aus sein Kostüm, und augenblicklich verbreitete sich das Feuer. Man eilte den Brennenden zu Hilfe, aber da Alle leicht brennbare Kostüme trugen, so verbreiteten die Hilfebringen: den das Feuer nur weiter. Ein schreck liches Geschrei erhob sich ein Gendarm eilte in Begleitung mehrerer mntbiger Männer aus den Wagen zu. Der F:ldwüchter Leclereq, dessen sünfiäyriges Kind sich auf dem Wagen befand, war der Erste, der den Wagen emporklomm; vic'hn von den 13 Personen, die sich auf dem Wagen befanden, erlitten Brandwunden die schwersten erhielt dcr kleire Lecletcq, dessen Vater sich so rnuthkg auf den brennenden Wagen gcstürzt hatte. Man hofft, daß Alle mit dem Leben davonkommen. Gut gemeinte Grob: heit. In die Sprechstunde eines sehr bekannten Professors in Berlin kam seit Monaten ein leberkranker Patient, wclcher an einem sehr intensiven Jetenis (Gelbsucht) leidet. Um zu dem im äußersten Westen wohnenden Arzte zu gelangen, bennyte er immer eine beltimmte Droschke, und der edle Nasselenker kannte seinen Kunden und dessen Ziel schon ganz genau. Ja, es hatte sich im L.lufe der Zeit eine Art von Vertrau: lichkeit zwischen Beiden entwickelt, welche der Kutscher durch überaus große Freundlichkeit und der Patient durch Trinkgelder und Cigarren noch erhöhte. Um so befrenldlicher war es i.nserem Fahrgaste, als vor einigen Tagen in dieses schön Verhältniß ein schriller Mißklang hineingekommen zu sein schien, denn nach beendigter Fahrt steigt dcr Droschkenkutscher von seinem Sitz herab, öffnet die Thür und beginnt ohne jeden sichtbaren Grund mit seinem Fahrgasie einen Mordsskandal. Mit den unfläthigsten Worten und gemeinsten Neden fahrt er ihn an, schilt ihn Lump", verfluchter Kerl", Schweinehund" u. s. w. Der erstaunte Herr steigt schüchtern aus und glaubt zuuächst, daß dcr brave Kutscher verrückt geworden sei; trotzdem erlaubt er sich die bescheidene Anfrage, was denn den Jähzorn jenes angeregt habe, da er sich keiner bösen That bewußt sei. Treuherzig entgegnete ihm dcr dankbare Kutscher: Sie sind so 'n netter Kerl, und ick wollte Ihnen schon lange mal eenen Gefallen dhun! nun habe ickjchört, det een ordentlicher Schreck jut gegen de Gelbsucht iö, und da dachte ick mir: du kannst es ja mal versuchen, aber wecs der Deibel, et nutzt nischt!" Lachend wandte sich der Patient von seinem hilfsbereiten Freunde, den cr für die miß: lungene Kur belohnte, zum Herrn Professor, dessen Mittel hoffentlich bei ihm besseren Erfolg haben. Fnvorlto Oefen und NanglS New Lyman Gaeoline Oefen. Resrlgeratora, (Ciftf$ai ter,i SlatoMaatleaie. Purfkll und Medsker. No. 8 Ost Washington Slrakk. OldSix Points Salooi) No. 207 Virginia Avkrm?. Frisches Oier und Wein! Die dkflea Liqnore und Eizarreu ftetZ an Hand. Zuvotwuunellde CeM-'nang. "WM. A. OOHOPPEI, cizeiüh.
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