Indiana Tribüne, Volume 11, Number 239, Indianapolis, Marion County, 16 May 1888 — Page 2
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Zndiana Tribüne. . Erscheint Aiglig Ad Sssutsgs. V tlalie .XiWüni folet durch den Träger 12 Ccntl per Woche, die Sonntaa,Tridüne- 5 tat 3 pct Woche, klde ,ufammn 15 Sent. Pr Poft ,ugefchM in Loriuttezahluflg 15 xer Jahr. QfSeet 1&0 O. MarvlandSr. Indianapolis, Ind., 16. Mai 18LS. Ein AuSbrecherkönig. Neulich wurde aus Monroeoille, Jll.', gemeldet, daß George Anderson, ein Einbrecher, vor Tagesgrauen aus dem Piatt - Countngefängnig ausgebrochen sei. Dieser Anderson ist eine ganz hervorragende Persönlichkeit in seiner Art. Er hat in Leu Gefängnissen und Straf, anstalten Amerikas gesessen und ist aus jedem früher oder 'später auögebrochen. Dabei ist er noch nicht viel über 35 Jahre alt." Kein Kerker scheint diesen Menschen festhalten zu können! Nebenbei genießt er auch bei seiner Zunst und bei der Polizei den Ruf, einer der gexvaudtesten und erfahrensten Einbrecher und Diebe des amerikanischen Continentcs zu sein. Doch auf diesem Gebiete hat er a so viele andere Nitter vom Brecheisen und Chloroform als Rivalen, während er als Ausbrecher wohl ganz einzig dasteht. Anderson stammt, wie so Manche seineS Gleichen, aus guter Familie. SeineS Zeichens ist er ein Holzmodellirer, nnd zwar ein ungnvöhnlich geschickter, welcher ganz sicher durch ehrliche Arbeit sein Glück hätte machen können. Aber so etwas kam ihm nicht in den Sinn.Er fühlte, daß er u was Höherem geboren sei." Mit größter Unverfrorenheit erklärte er einst einem Polizcibeamr:n gegenüber: Wozu soll ich in keinem Handwerk arbeiten, wo ich nur 3 den Tag verdienen kann? Daß ich ein Narr wäre! Kann ich doch jetzt in zwei Stunden melr machen", als in meinem Gewerbe in einem ganzen Jahre!" Und niemals hat er sich zu einer anderen Weltanschauung bekehrt. Mit der Siegesgewißheit eines Napoleon bekriegt er die Gesellschaft, und mit Schiller kann er, wenn auch in einem anderen Sinne, ausrufen: Mich hält kein Äand, mich fesselt keine Schranke." Mit ganz besonderer Vorliebe und täuschender Geschicklichkeit pflegt Anderon, wenn er einen Ausbruch vorhat oder draußen etwas im Schilde führt. Krankheit zu simuliren. Und es ist merkwürbig: so bekannt der Kerl auch schon ist, und so oft er auch schon diesen Kniff vcrsucht hat, gelingt ihm derselbe doch immer wieder! Da man doch nicht sämmtliche Kerkerbeamte der Ver. Staaten für Schafsköpfe halten kann, so bleibt nur die Annahme übrig, daß Anderson eine außerordentliche Virtuosität in der Kunst des Krankheitsfimulirens besitzt. Er kann sich das Aussehen geben, als ob er sich in den letzten Stadien eines Leidens besinde, und fein Leben höchstens um einige Stunden durch eine Milderung der Haft verlängert werden könnte. Unter solchen Umständen wird auch die Veobachtung natürlich eine weniger scharfe, und so erhalt er sicherlich die heiß ersehnte Gelegenheit, sich wieder hinaus in die Freiheit und auf sein Kampffeld zu stürzen. Auch seinen neuesten Ausbruch hat er auf solche Art ermöglicht. Er heuchelte Lungenschwindsucht im höchsten Grade. Die Aerzte gaben ihn schon auf. Ein Kerkerwächter saß bei ihm im Zimmer (denn in der Zelle hatte man den Sterbenden" nicht aelaffen), und auf dem Tische lag die Taschenuhr des Sheriffs, damit man genau die Zeit wisse, wo der Kranke Medicin brauche. Einen Augenblick war der Wächter abwesend, und hurtig warf sich Anderson in seine Klei der und brach unter Mitnahme der Sherisssuhr aus. Das ist nur der neueste Fall von vielen, die indeß nicht ohne gemale Abwechslung sind. Uebrigens macht er auch von anderen Mitteln bei seinen Ausbrechereien umfassenden Gebrauch, wie eS sich bei seiner Tüchtigkeit als Techniker ja von selbst versteht. Er gräbt und bohrt sich durch Stein und Holz und ist Meister in allen vorkommenden Werkzeugen und ihrer Herstellung. Außerdem ist er sehr schwer bei irgend einem Verbrechen zu fangen und noch schwerer zu überführen : denn er hat nie einen Eompagnon, und huldigt gfsenbar der Ansicht, daß der Starke am mächtigsten allein ist." Bei seinen Ausbrüchen ist er jedoch mitunter so großmüthig (oder politisch) gewesen, auch xameraden in die goldene Freiheit hinaus mitzunehmen; so hat er z. V. aus dem Gefängniß in Sycamore, Jll., zugleich mit sich selbst sämmtliche andere Gefangene 13 Mann befreit, obwohl er die qanje Arbeit" allein besorgte! Letzte Rettung. Sir John Hopkins aus Philadelphia hatte nur einen Todfeind auf der Welt und das war John For, sein einstiger ffreund, der wie er in gegerbten Lederhäuten machte und dadurch, daß er ihm einmal einen Posten werthvoller Ochsenhäute direct vor der Nase wcggeschnappt hatte, sein ärgster Feind geworden war. Beide trieb einst ihr Geschäft über den Ocean und unbeabsichtigter Weise benutzten beide denselben Oceandampfer. Kaum waren sie eine Tagereise entsernt, als sich ein fürchterlicher Sturm erhob und daö Schiff mit Mann und MauS zerschellte. John Hopkins allein glaubte sich gerettet, denn er hatte im letzten entscheidenden Augenblick, als er in's Meer hinausgeschleudert wurde, einen Balken ersaßt, an dessen einem Ende er sich jetzt angstlich festklammerte. . Da wer beschreibt seinen Todesschreck, als am anderen Ende desselben John For auftauchte, welcher ihn mit höhnischer Miene fragte, ob er nicht bilin einen Volten Ochsen abzulassen habe. Die Situation war im höchsten Grade bedenklich, da der Balken nur einen der Schiffbrüchigen längere Zelt iragen tonnte. Beide zusammen waren sicher in kürzester Zeit unteraeganen. Töllte John Hopklns mit kratiLn
Ärm Joyn tfor ln das VJCeev zu jcmeiu dern versuchen? Die Mühe wäre vergebens gewesen, denn John For klammerte sich mit der Zähigkeit eines gegerbten Lederhändlers am anderen Ende fest und war sicher nicht gewillt, loszulassen. So sehen sich die Todfeinde einander in's Angesicht, indeß der Balken tiefer und tiefer farn Da endlich rührte die fürchterliche Situation das bisher so starre Gemüth John Fors. Er, der bisher nur den Splitter im Auge seines Feindes gesehen hatte, sah jetzt den Balken in feinen: Auge, nahm denselben und r e tt e t e s i ch a u f d i c s e m, den anderen Balken großmüthig seinem Todfeinde überlassend. Kurze Zeit darauf wurden beide als die besten Freunde von einem englischen Schiff gerettet. Landmüde Farmerjungen. Schon seit längerer Zeit ertönt in landwirthschaftliche'n und anderen Bläh tern die Klage, daß mehr und mchr Far merjungen keine Lust mehr haben, bei dem Berufe nnd Leben ihrer Väter zu bleiben. Auch jetzt melden wieder Eorre spondentcn dieser Blätter, daß im verflossenen Winter und in diesem Frühjahr eine ungewöhnlich große Anzahl unserer Farmcrbürschlein ihr gesundes Heim ver lassen hatte. Viele nennen diese Mißzufliedenheit der Farmjugend beunruhigend. Andere bezeichnen sie als eine Ealamität. Ein in Vermont erscheinendes Blatt erklärt, die m eiste n Farmen in jenem Staat würden in dieser Saison von Französisch: Eanadicrn bearbeitet werden, und unter zehn Jungen, welche auf diesen Farmen aufgezogen wurden, beabsichtige noch nicht einer, dort zu bleiben. Ein noch schlimmeres Bild malt ein Blatt in Maine, welches sagt, Hunderte von Farmcn, die nur wenig? Mtilen von Fabrik-
städtchen entfernt seien, würden zu nicht viel niehr, als den Kosten der auf ihnen besindlichcn Gebäude feilgeboten und fänden felöst so keine Käufer. Im Westen scheint es wesentlich anders zu ltehcn. Daselbst zeigt sich ledensaUS noch ein starkes Verlangen bei Jung und Alt, Farmland auf Grund des Heimltattengesctzes" oder des HolzculturGesetzes, für nichts zu erlangen und wenigstens dem Buchstaben, wenn auch keineswegs dem Geist des Gesetzes Genüge zu leisten. Wie Viele aber auf dem Land bleiben, auf das sie einen Titel erworben, das ist eine andere Frage. Es scheint festzustehen, daß Viele auf diesem Land, welches sie in Anspruch genommen haben, nur dem Namen nach woh:::n. Auch ist es gewiß, daß Leute von einigen Mitteln im Westen heutzutage nicht niehr sonderlich viel Neigung zeigen, den Farmbau als Geschäft zu betreiben. Bezeichnend ist die häufig von ihnen gchörle Aeußerung, daß cS sich viel besser rentire, Geld in Farm Hypotheken, als in Farmen anzulegen. Andere Vermögende, im Westen sowie im Osten, verpachten einfach ihren ganzen Farmgründ und leben von den Pachtgeldern irgendwo in der Stadt. Schon daraus begreift sich leicht, daß die Farmersjungen von vornherein keine große Anhänglichkeit für das Landleben und die Lanoarbeit hegen. Und wo die Einen wegziehen, bestehen die nachziehenden Pächterfamilicn meist aus neu Eingewanderten und sind den noch Verbleibenden in Sprache und Sitten auf lange Zeit hinaus fremd, wenn sie auch gute Nachbarn machen mögen. Dies stößt wiederum die geselligen Jnstincte der noch übrig gebliebenen einheimischen Farmerjungen ab. Natürlich locken auch die Genüsse der Großstädte. Dazu kommt noch eine Reihe anderer Umstände. Vor Allem ist es nicht zu leugnen, daß auch in unserem jungsräulichen" Lande die Farmarbeit bei Weitem nicht mchr so profitabel ist, wie früher ausgenommen etwa da3 Züchten von Nassethiercn. Was die abhängige Farmarbeit betrifft, so wird auch auf dem Lande der Maschinenbetrieb immer vorherrschender, und daher die Nachfrage nach Arbeitern geringer. Auch die m vielen Gegenden stattgefundcne Ersetzung des SaatcnbaueS durch Milcherei und Fleischzucht hat eine Menge Arbeitskräfte überflüssig gcinacht. Heutzutage kann ein Farmbcsitzer nicht mehr seine Söhne ermuthigen, zu bleiben, mit dem Erbieten, daS Land unter sie z theilen. Denn sie wissen, daß die Kleinfarmerei sich meist weniger lohnt und verhältnißmäßig viel mehr kostet, als die Großfarmer. Möge der VolkZwirth auf Abhilfemittel sinnen! Ein gesundes Bauern, element ist für jedes Land sehr wichtig VcrfallendeJnvustrlett. Bei unseren modernen wirthschaftlichen Verhältnissen kommt es besonders oft vor, daß Industrien, welche bislang geblüht hatten, plötzlich, oder wenigstens rasch, aussterben. Wieder haben wir zwei solche zu erwähnen. Das Holzgeschäft in Delaware-Eounry, N. F., und Wanne- und Pike-Eount, Pa., welches noch in neuerer Zeit ein großartiges war, ist ganz merkwürdig abgefallen. In den 15 oder l20 Jahren unmittelbar vor 1837 wurden von da jährlich im Durchschnitt 250 Millionen Fuß Aretterholz auf den Markt geflößt; 1887 aber waren es nur 60 Millionen, und in der jetzigen Saison werden eS kaum 30 Millionen Fuß (oder 300 Flöße) sein. Es läßt sich daraus mit Sicherheit erkennen, daß diese Industrie ihrem völligen Verschwinden nahe ist. Und es ist bemerkenswerth, daß die Güte dieses Holzes, welche früher berühmt war, in -demselben Verhältniß, wie die nantität, abgenommen hat. Gleichen Schritt mit dem Verfall des Holzgeschäfts in jener Region hält derjenige des Lohgerberei-Geschäftes.. Noch 1865 gab es allein in Sullivan-ssountu 39 große Lohgerbereien, welche jährlich 8,500,000 Pfund Leder lieferten. Und heute? In diesem Eounty sind nur noch zwei kleine Gerbereien, und im ganzen besagten District höchstens fünf oder sechs in Betrieb, deren gesammtes Product nicht einmal so groß ist. wiedaS einer einzigen bedeutenden Gerberei vor 20 Jahren ! Die wahnwitzige Erschöpfung der Wälder ist eS welche diese -beiden Jndu itrien von selbst ertö2tt.
Soul Jnlande. i Der zwischen der amerika, nischen und der chinesischen Negierung abgeschlossene Vertrag zur Beschränkung der chinesischen Einwanderung, das einzige derartige Abkommen, welches in neuerer Zeit die Zustimmung dcS Washingtoner Senats erhalten hat, wird sofort nach Auswechselung der Ratisicationen, welchen allerdings noch die Einmikligunader chinesischen Negierung in eine vom senat getroffene Abänderung vorangehen muß, in Kraft treten. Diese Abänderung lautet dahin, daß die in Ealifornien wohnhaften Chinesen, welche sich im Besitze von Heimkehr-Eertisicaten befinden, nicht, wie beabsichtigt war, ohne Weiteres auf Grund derselben eine Reise nach China antreten und nach Beendigung derselben ihren hiesigen Wohnsitz wieder aufnehmen dürfen, die Ausübung dieses Privilegiums vielmehr von der Erwirkung eines neuen Certisicats abhängt. Die chinesische Negierung, auf deren Betreiben der ganze Vertrag abgeschlossen worden ist und welche ein so dringendes Interesse daran nimmt, daß ihre Unterthauen im Lande bleiben, um sich dort redlich, wenn auch nur dürftig zu näh ren, wird unzweifelhaft nicht zögern, sich euch mitdieser Beschränkung einverstanden zu erklären. Ein entsetzlicher Vo rsall wird aus Kalamazoo, Mich., gemeldet. Dort entkam vor drei Wochen der aeisteSkranke Sohn eines angesehenen Geistlichen aus Grand Napids, John Sailo? mit Namen, nächtlicher Weile, barfuß, barhäuptig und nur mit Unterzeug bekleidet, aus der Irrenanstalt, .und trotz eifrigster Nachforschungen konnte man seiner nicht habhaft werden. Vor vier oder fünf Tagen kam ein fast nackter Mensch in den Stall der National Park Association" in Kalamazoo und bat um ein Blechgefäß, um Wasser schöpfen zu können.' Man gab ihm ein solches und sah nichts wieder"von ihm, bis man ihn drei Tage darauf in einem unbenutzten Schuppen in einem Haufen Stroh in anscheinend sterbendem Austande fand. Man warf mitleidig eine Pferdedecke über ihn und benachrichtigte die Polizei. Als man wiederkam, hatte der Unglückliche die Decke in Streifen gerissen und sich gehenkt. Man schnitt ihn indessen noch rechtzeitig herunter und als er zu sich kam, gab er an, daß er John Satlor sei und daß er seit drei Wochen nur von GraS gelebt und nur selten Wasser ge funden habe. Er wird schwerlich mi dem Leben davonkommen. Einer der ersah renstenCriminalrichter, Recorder Smith in New Vork, äußerte sich kürzlich folgendermaßen über das hier zu Lande austretende Verbrecherthum: Es scheint, daß gewisse Verbrechen gewissen Volksklassen und Nationen eigenthümlich sind. Die wahren Bankräuber sind fast lauter Engländer. Der englische Verbrecher gibt sich mit großen Dingen ab, bestiehlt keine Krambuden und ist selten Taschendieb. Die Jrländer kommen wiederum durch ihre Kampflust mit dem Gesetz in Eonflikt, auch liefern sie viele Uebertreter der Acciscgcsctze. Diebe gibt es unter ihnen, aber der Diebstahl ist kein ihnen eigene thümliches Verbrechen. Sie raufen gern und führen dies in ihrer eigenen Weise aus. Ein Messer oder Pistol benühen sie selten, sondern greifen nach einem Knüppel oder Stuhl und schlagen dann mit aller Kraft zu, sind dann gewöhnlich auch sehr wüthend. Der amerikanische Verbrecher ist der psissigste und geriebcnste von Allen. Er glänzt als Fälscher und schlauer Schwindler. Manch mal geräth er auch durch andere Verbrechen in Trubel, aber am häusigsten, weil er zum Pistol greift oder zu freien Gebrauch von feiner Feder macht. Ich habe diese Eigenthümlichkeiten mit Interesse verfolgt und ich kenne nur wenige Fälle, daß ein Amerikaner einen Mord beging und nicht dazu eine Pistole benützte. Die Deutschen sind vielleicht die friedlichsten unserer Bürger, doch hat in letzter Zeit dieser Herr Most manche seiner Landsleute aufgehetzt oder vielmehr ihnen ein schlechtes Beispiel gegeben. Die friedfertigsten von Allen sind die Juden. Dieselben raufen nicht, begehen auch als Regel keinen Mord, natürlich gibt es Ausnahmen. Sie kommen gewöhnlich wegen Betrugs oder Diebstahls vor Ge'richt, sehr selten aber wegen eines anderen Verbrechens. Der Neger ist ein Lügner, ein Dieb und ein Raufbold und greift bei jeder Schlägerei zum Taschenoder Nasirmesscr, welches sie mit erstaunliche? Geschicklichkeit handhaben und zu einer äußerst gefährlichen Waffe gemacht haben. Sie stehlen, wo sie Gelegenheit bekommen und schwören immer, daß sie vorher nie vor Gericht waren." Betreffs deS SchiffSzu 'ammenstoßcs an der atlantischen Küste und des völligen Untergangs eines Schiffes werden von Norfolk noch folgende Einzelheiten gemeldet: Der britische Dampfer Benison," Capitän Aitkenland. stieß Nachmittags unge-
fähr 60 Meilen ostnordöstlich vom Kap Henry mit dem Dampfer urera, Ua vitLn Quick, zusammen, und letzteres Fahrzeug ging auf den Grund. Der Venison befand sich auf der Fahrt von dem kubanischen Hafen Matanzas nach Philadelphia und war mit Zucker befrachtet. Die Eureka" gehörte zu derMor-gan-Line und war auf der Fahrt von New York nach New Orleans begriffen. Sie wurde von dem Beuison" gerade in der Mitte angerannt, und der letztere selbst sehr erheblich beschädigt. Zur Zeit herrschte ein dichter Nebel, welcher den Auslug unmöglich machte. Der Zusammenstoß war ein so heftiger, daß die beiden Schisse zurückprallten. Unmittelbar nachher hörte der Capitan deS Benison" einen Nothpsisf, sowie daS Geräusch ent: weichenden DampfeS. Als der Nebel sich eine halbe Stunde später verzog.war die Eurcka" spurlos verschwunden und man glaubte, daß das Schiff mit Mann und Maus unterging. Der Benison" hatte ebenfalls Nothsignale aufgesogen und wurde von dem Dampfer Hudson," welcher mit der Eureka" zugleich von New Vork abgegangen war,in'3 Schlepptau genommen, nachdem daS Leck noth dürstig verstopft war. Der Hudson" hat den Benison" seither alücklich nach New Bork gebracht. Der Benison" wäre, da durö di Zusammenstoß ein fußbreite?
Loch in ihn gerissen wurde, stchci"., ebenfalls in die Tiefe gegangen, wenn tr nicht wasserdichte schotten gehabt hätke. Der Benison" gehört einer Liverpooler Firma. Die Eureka" wurde im Jahre 1 884 in dem Schisfsbauhose von Erampck Son in Philadelphia gebaut und hatte einschlißlich der Ladung einen Werth von $223,000. Der Eapitän des Benison" erklärt: Er habe die Maschine seines Dampfers kurz vor dem Zusammenstoße anhalten lassen, um das Loth auswerfen
zu können. Nachdem sich der Nebel ver-! zogen, sei daS Schiff sehr langsam weiter ' gefahren. Bald nachher habe sich der Nebel wieder verdichtet und der Zusam menstoß sei erfolgt. Er habe sofort den Befehl zum Anhalten der Maschine gegeben, und der Benison" habe sich nicht sortbewegt, bis der Nebel sich wiederum verzog. Als wieder klares Wetter einge treten, habe er nach der Eureka" ge- i späht, doch sei sie verschwunden gewesen. Dle aus achtunddrelßlg Köpfen bestehende Mannschaft des untergegangenen Dampferö Enreka" ist bekanntlich wohlbehalten an Bord des Dampfers .Desson?" in Philadelphia eingetroffn. Die Crow - Indianer, von der Reservation bei Fort Euster, haben sich, wie Gen. Williamson auf der Eonvention der Viehzüchter von Montana mittheilte, schnell in die Seßhaftmachung gefunden. Es sind ihrer 397 Familien, die auf ihren eigenen Farmen angesiedelt wurden. Sie haben je einige Acres unter Cultur genommen und bestellen dieselben recht'sorgsältig, wozu sie die ihnen von der Regierung gelieferten Geräthschaften fleißig benützen. Auf den Farmen besinden sich gegen 4000 Stück Rindvieh nnd etwa zehn- bis zwölftau send Pferde. Die kanadische Pacificbahn wird von St. Thomas in Ontario nach Detroit verlängert werden und dort in Verbindung mit der Wabashbahn treten, sobald dieselbe reorganisirt worden V. Hirsch Geiger, der 16 jährt ge Ehemann in New Zlork, der von seiner viele Jahre älteren Gattin des böswilligen VerlassenS beschuldigt worden und mehrere Tage in Haft gewesen war, wurde schließlich im Esser Market Politeigericht entlassen. Die Trauung wurde s. Z. von Alderman Philipp Benjamin vollzogen und die Kinderschuhgesellschaft beabsichtigt jetzt gegen den Alderman wegen Trauung eines Minderjährigen gerichtlich vorzugehen. Vom Auslande. Jede neue K o n g o p o st, j schreibt die Weser Ztg.", liefert den Be weis, daß die Eingeborenen Afrikas an den verschiedensten Punkten desKongogebietes eine feindliche Stimmung gegen die Weißen hegen. Vor vier Wochen brachte der Telegraph die Kunde, daß es dem belgischen Kapitän Van Gele gelungen sei. ein viel umstritteiles geographischeö Problem zu lösen, die Identität der Ströme Uelle und Ubangi fcstzustellen und den Strom bis zum 22. Breitengrade zu erforschen. Es blieb unklar, weshalb Van Gele diese Erforschung nicht weiter fortgeführt hat. Jetzt eingetroffene Privatmittheilungen lösen dieses Räthsel. Die Eingeborenen duldeten uicht sn weiteres Vordringen. Die dortige Bevölkerung ist sehr dicht, kriegerisch und . den Weißen feindlich. Der Stamm der IacomaS griff sogar die Erpedition an; eS kam zum heftigen Kampfe und um feine Begleitung der Lieutenant Lienart und 19 Soldaten zu retten, mußte Van Gele schleunigst den Nückzug antreten. Das durchzogene Gebiet ist an Elfenbein und anderen afrikanischen Produkten reich, die Bevölkerung hat eine schöne Gestalt; an einzelnen Orten haben die Weiber so lange Haare, daß dieselben bis zur Erde hängen, und um nicht daraus zu treten, schlingen die Weiber solche um die Arme.(?) Die Ersorschnngsmeise dauerte 135 Tage und Van Gele erreichte glücklich wieder Leopoldville. Daß der Wohlthätig keitsdrang, welcher des durch die Ueberschwcmmungen hervorgerufenen unsäglichen Nothstandes unzweifelhaft die weitesten Kreise der Bevölkerung dcS deutschen Vaterlandes ergriffen hat, oft in etwas sonderbarer Art zu Tage tritt, beweist eine Mittheilung des küstriner Centralcomites. Dieselbe lautet: Dem unterzeichneten Centralcomite sind eine Menge von Packeten für die Ueberschwemmten zugegangen, welche nach der Aufschrift Kleidungsstücke" enthalten sollen. Bei der Oeffnung der Packete kommen auch Kleiduugsstücke zum Vorschein, darunter aber auch vielfach oder meistens solche, die zur Verwendung für Ueberschmemmte nicht dienen können, wie Glasehandschuhe, feine Nachthäubchen, gestickte Unterröcke und andere Unterkleider, feine Westen und Fracks, dagegen verhältnißmäßig wenig praktische Sachen. Wenn wir auch die guten Absichten der Geber nicht verkennen, so müssen wir doch ganz ergcbenst darum bitten, uns Sachen, welche lediglich dem Lurus dienen, nicht mehr zukommen zu lassen, da wir sür dieselben keine Verwendung haben, auch nicht bestenfalls durch Verkauf; dagegen sind uns Socken, Strümpfe, Beinkleider, Unterkleider, Hemden, besonders aus Wolle, nach wie vor willkommen, und sagen wir für fernere Sendungen schon jetzt unsern herzlichsten )ank. Antoine Verdilhac, ein junger Taugenichts von 24 Jahren, diente bei den 4. Kurassiren in Lyon. Vergangenen November entfloh Verdilhac aus seiner Garnison, nachdem er vorher die Kasse des QuartiermeisterS um 250 Fr. erleichtert hatte. In wenigen Tagen hatte er daS Geld in lüderlicher Gesell, schaft vergeudet und begab sich mit einem kleinen Rest nach Paris, wo er sich zu allererst bei einer alten Freundin seiner Familie, einer Frau Brunst, der Gattin eines Eigarrenfabrikanten, einsand. Nachdem er sich versichert, daß Hr. Brunot sobald nicht zurückkehre, machte er sichS in der Küche bequem und plauderte über alles Mögliche, während Madame Brunot mit der Bereitung des AbendessenS beschSstigt war. Plötzlich fühlte diese sich an der Gurgel gepackt. Es war Verdilhac, der sich auf die Frau gestürzt hatte und versuchte, sie zu Boden iu werfen. WaS machst Du, Unglück Uüer?" rief fU und umklinnmeikt
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mir übermenschlicher Anstrengung die Hände des Mörders. Schlimm genug, es ist der Hunger, der mich zwingt, Sie zu tödten!" erwiderte der Bursche. Zum Glücke für Madame Brunot hatte der junge Verbrecher nicht aus die AnWesenheit eines großen Neufundländers geachtet, der auf der Bettvorlage des Schlafzimmers schlief, zu dem die Thürc halb geöffnet war. Zu Hilfe, Pataud!" schrie Frau Brunot, während Verdilhac sich aufs )!eue auf sie stürzte und sie zu Boden riß. Das mächtige Thier warf sick auf den Angreifer, fakte nun seinerseits den Mann beim Halse und grub so , tief seme Zähne rn dessen Fleisch, daß der Elende die Frau loslassen mußte. Er flüchtete sich auf die Treppe, verfolgt von dem Neufundländer, der ihn am Beine festhielt. Nachbarn eilten herbei, man bemächtigte sich Verdilhacs,der zugestand, daß ihm während seines Besuches der Gedanke gekommen war, die Frau wehrlos zu machen, um sich bei ihr an den vorhandenen peisen satt zu essen, die Abficht eines Mordes leugnete er. Das Militär-Gcricht verurtheilte ihn kürzlich wegen Desertion zu 5 Jahren Gesängniß und Degradation. Die Assisen der Seine fügten diesem Urtheile vor ein paar Tagen noch ein weiteres von 8 Jahren harter Arbeit wegen Mordversuchs an der Wittwe Brunot hinzu. Der tapfere Neufundländer Pataud" wurde nicht als Zeuge vorgeführt, eS ist ihm aber ein silbernes Ehrenhalsband mit der Inschrift: Netter seiner Herrin" zugedacht. Kaiser Friedrich hat, die Ernennung des Staatssekretärs im auswärtigen Amt, des Grafen Herbert Bismarck, zum preußischen Staatsminister vollzogen. Gras Herbert ist Minister ohne Portefeuille, und wird dies vorläusig auch wohl bleiben, da eine Vakanz nicht vorhanden ist. Graf Herbert Bismarck ist der jüngste Minister, den Preußen wohl je gehabt hat. Seine Ernennung bedingt kaum eine Rangerhöhung, da Graf Herbert Bismarck schon vor einiger Zeit Wirklicher Geheimer Rath mit dem Prädikat Ercellen; geworden war. Daß gleichzeitig nahe Verwandte im preußischen Ministerum sitzen, ist ein Nooum; jedenfalls sind Vater und Sohn in Preußen bisher noch nicht gleichzeitig Minister gewesen. Die Ernennung des Grafen Herbert Bismarck zum preußischen Staatsminister beweist unter allen Umständen, daß von einer Känzlerkrisis in keiner Weise mehr die Rede sein kann und daß diese Krisis schon vor einiger Zeit ihre vollständige Erledi: gung gesunden haben muß. Nachrichten von d e r W e stküste Afrikas zufolge haben dort in Folge des Todes eines. Sohnes des Grand Jack wieder barbarische Menschenopfer stattgesunden. Die ausgesuchten Opfer wnrdett genöthigt, Saßwasser", ein giftiges Getränk, zu trinken und wurden dann in die Brandung am Meeresgestade geschleudert. Wenn die Wogen sie an's User trugen, wurden Männer, Frauen und Kinder mit Messern zerhackt. Vom Zelte des Häuptlings des Stammes wehte die britische Flagge und der Eapi? tän eines englischen Handelsschiffes protestirte vergeblich gegen die verübten Barbareien. Dieser Tage sp ran g der Bauer Johann Farner aus Kirchberg am Wechselauf der Strecke zwischen Schlöglmühl und Paverbach während der Fahrt aus dem Waggon und erlitt dabei eine schwere Verletzung am Kopfe. Der Grund hiervon war, daß der Betreffende nur eine Karte bis Gioggnitz gelöst hatte und eine Nachzahlung von 20 Kreuzern leisten sollte. Einen kaum glaublichen Selbstmordversuch beging dieser Tage der Häusler und Brunnenbauer Johann Wolk aus Berge, indem er sich im deli. riurn trcracns mit einer mittelgroßen Zimmermannsfäge den Hals zu durchschneiden versuchte. Nachdem ihm der Verband angelegt war, wurde er ins Krankenhaus überführt. Aus ganz Ober-Jtalien wird von den letzten Tagen des April üu ungewöhnliche Kalt.? aemeldet. Deutsche Lokal - Okackrichtu Freie Städte. DaS Ehepaar Strelom in Hamburg wurde in feiner Wohnung durch Kohlen dunst erstickt vorgefunden. Sofort angestellte energische Wiederbelebungsversuche brachten die Frau wieder zu sich, so daß sie dem Eppendorser Krankenhause zu weiterer Behandlung überliefert werden konnte, während der Mann bereits todt war. Die Beamten der Finanzdeputation Bruhm, Hemkell und Niecke in Hamburg wurden wegen Unterschlaaungen im Amt ersterer zu 2 Jahren, Hemkell zu 2 Monaten und Niecke zu einem Monat Gefängniß verurtheilt. Ein Comite für ein Kaifer-Wilhelm-Denkmal hat sich in Bremen desinitio konstituirt. Ein veröffentlichter Aufruf bezeichnet 200,000 M. als die für das r? c r c. ..t c. r r.i . .ciumai uuszuoringenoe umme. Äls jetzt sind von dieser Summe schon 84,000 M. gezeichnet worden. Einen seltenen Triumph hat der Norddeutsche Lloydneuerdings mit einem seiner ReichsPostdampfer errungen. Der englische Gouverneur von Hongkong, Sir Wm. deS Voeur, reiste mit feiner'Familie und Begleitung auf einem Dampfer der großen englischen Dampsergesellschaft Peninsular und Orient! Steamship Eompany" von England nach Ostasien. Er war jedoch mit der Verpflegung und den Einrichtungen des Schisses so unzufrieden, daß er sein Passagegeld im Stich ließ, in Sinapore mit Familie und Begleitung ausstieg. den Reichspostdampfer Preußen" des Norddeutschen Lloyd abwartete und mit ihm die Reise nach Hongkong fortsetzte. Der in der Vorstadt St. Gertrud in Lübeck wohnende Gärtner Friedrich Oldenburg ist beim Wasserfchövsen ertrunken. S ch meiz. f In Gondiswvl der älteste Bürgn der Gemeinde, Joh. Ulrich Jordi. Der frühere Bürgermeister von Basel Herr Burckyardt-Nyyiner. In Estawayer ist die Badwirthschaft des Hrn. . Lully abgebrannt. Das 6jährige Töch- . terchen Lully's kam in den Flammen um, ! während deren 20jährige Schwester, die j sich durch ein Fenster retten wollte, beide Qtint brach.-
AMÄÄO,
'4 DAS GROSSER. öllimcrzcnlicilmittcl 33 Nyemn'attsmus. elße im Gesicht, Gllederreißen. Frostbeulen, Glcht, Hexenschuß, reuzweh und Hüftenleiden. Nückenschmerzen, Verstauchungen, Steifen Hai, Frische Wunden, Schnittwunden, Quetschungen und Orühungen. Zahnschmerzen, Lopfmth, Brandwunden, Gelenkschmrrzen, Ohrenweh, vufgesprungene Hände, und klle Schmerzen, welche ein äußerlicheZ Mittel tmötdigen. Farmer nnd Viehzüchter fürt in den, St. Jakob Ocl eln unüierttefflicheS Heilmittel gegen die ffiebrechen Iti Vieh stand eS. Eine Flasche Lt. IakobA Oel kostet 50 Ctt. (fünf Flaschen für $2.00). Ist ln jeder Vp?. theke in haben. Für $5.00 werden ,wölf Flaschen frei ach allen Theilen der Ler. Staaten versandt. m tmm 1 V0GELEH CO., Eafflnon, Kl $r. August Äönig's Hamburger Kraeuterpflaster ist ein gatt vorzügliches Heilmittel gegen (Se, schwüre, Schnittwunden, Orand. und Brüh, unden, Frostbeulen, Hühneraugen, te. 5 fit, tat Vadtt. In Apotheken ,u haben THE CHARLES A. VOGELEJS CO., BalUmoej. IM S i viaujm .iMt r V Minmeskrast vollständig herzust'llen. k! Smi(am OfD jt und mWtiefSetnparun beilbaren ivllle ten ' Seschlechtskraulhetten sicher und dauernd zu Om L . : l Cm . . . r rf t . C wannbarfet:! Wridlichkctt I (i Ije ! i'lnder i ftii? rrfaTfii vtVt Atf k.ii I uniru, ttncr, genaue viuuiatuu uvcc . fcitatn sHiiA Tnr $)ftitnnaH fr"25.k9i 9 W V - 1 t 1 Aufl., 250 Seiten mit xa Kelchen lebenSrreuen Bildern. Wird in deutsch Crrache gezea Einsendung von 2 ökutz in Posty Vlamxs, iorgm verxa, stet versanck.. I uctc iie: ieuinies nnwi nsiii ni, 1 1 ilin A. ii i T- m I ion n.ice. oaae uroaaway, ;fTT lorn-.rj N. r, Jll Indianapolis, Ind., beim Buch, j Händler O. Keyler. 29SüdDelawafoät. usr tv o vyatv ötv Cures91 Removes Tanf Sunbum, Bee StlngSt Mos- ' quito and All Insect Cites , romxs, BLOTCIIES, Humors, Eirth-marVs, and every form ofsUa blemishes, positives cared ca th.o in ost delicato Kftln withoufc lcavlnf a scar, by HLoz? Q1 t tacaent. Pxico 25ct3., DOcta. and kl. At drurists er by m.ril. Th Hot 1111 MwTc Co.. liew Ixmdon. Conn. Llttle Hop Pill for Eick-headacie. dyspepeis, biiiousneKS and constipati oa liave no equal. 25s. In aCcn Svotbeken ,u baden. 3X'&lIä& 33 für die Saison 1888. . Gsyöor, Oisire: SO PiordWcet tr. X5ST Teledbon 949. Indianapolis 'WATER COMPANY 23 Süd Bennsvlvanlagr. liefert ausgezeichnetes Wasicr zum Trinken, Kochen, Waschen, Baden, für hydrau lische Elevators, Maschinen und Motore, sowie zum Feuerschutz. Kosten außerordeutlich mäßig. Xhon&aH V. Morrlw, vrZkident. 81.0AN' Drug Store (AxslSkKs ) Zlo. 29 Weg Wasbingtovffr. Neuer Lade; gute, reine und frische Waaren. Recrpte werden rait Sorgfalt angefertigt nud ach irgend einem Theile der Stadt geliefert. Grr. W. Hloan Co., 01 wZrd Deutsch ßeföroden. Luxus I Die Bee Line Kouie" (l & ST L UNO C C C & I BAHN). Diese ausgezeichnete Bahn fccfJrlur Passagiere nach Cincinuati Oleveland, Bussalo, unb allen Neu England Städten Schlafwagen zwischen Indianapolis und Wew Vor?. ohneWagensechsel. Direkte Verbindung naö 2I1ssOnr1, .rkunsks, Tex&3, Kans:v, Nebraska, Colorado, Califor nien und Mexiko. Mtd:igße Vaten. Mau dende sich deaeu näherer Jnsor? mation an D. L. Martin, Gen'l Pass. As.mt. - Cleland. W. J Nichols, Een'l West. Aant, i - n 4 ttause Mucho' MBt IUvpüa asari".
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