Indiana Tribüne, Volume 11, Number 239, Indianapolis, Marion County, 16 May 1888 — Page 1
t.-r''"-. M . . rv -TUt?v2. "-'i. i'-rjt .-r-s V 1 'oJ WWh f . 'WS? t w i Zahrgaag 11. Office : S!o. 140 Ost Maryland Straße. Nummer 239. X Zodissapolig, Zodiaoa, Mittwoch, den 16, Mai i08.
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ta dirs Spalte koste 5 Centk per geile. Luzeige? Kelchen Stellen gesucht, oder osseriit weiden, stoben unentgeltliche Änfnahme. Dieselben bleiben 8 Tage stehen, können sin unbeschränkt ernennt werden. C&ieigcn, Kelche IM Mittags 1 llhr adge geben derben, finden noch am selt'.zeu Tage Infnahme.
WerlsnZT. Verlangt wird in Vädchen mit Smxfehluan I,gea guten Lo)n. 111 oiä XolUc ir. 19m V, laugt: in tutf$eS Rädchen. Ho. 2S5 Cst Bijtjxngto tiaftt. 19 verlangt in Mischen für allzeme'.n Qau3ult jliin öajen u-.üjeli. . 296 ox Adama etrafce. tta vertagt e n Zvch.n für Hiusarbeit. Ro 301 Oft Kclartp Srraße. lSjia erlangt: Sin guter 3ane all fralrter im trki HzrkHsrei. 17m verlangt in a r t&üerin in bn rn.ttlccn J.h.e. ir. anj-'r 280 Oft Kitttt SuaBt. ta SteUegesuche. 2fufit aitj -1 II von einem arche oli KZchi' r Hauhällttn. H l mpff&Un0. auf uaifen 9.&erf a ctt ( sie 04. jöU. iSnt Z. sucht: tfw janj-r wann tc gut buif ud Ng., ch tvklch , i-$t trsend welche tfiäft ang. 0. 53ä tU j!i Cn strafte. I7mu gesucht Dir Sa He do e.nm deuts ?en aochn. a. ,0 e? Skkg. 17m Zu leihen Gesuche. Lu lhen gucht weroen ttmi 3üO ott 500 ellzr g'fl Sicheihe.l un . o,e Jatr.ffen. Nä,. re t der Office r. 19 da Zu v rmiciven. Z u er miethen ein hüdsHk F oat,mmer mit e:gn, Siaasg i, LZ oto Hoilt itmi . va Zu verrausn. tt titiutt: Sr Siottitci eine flute TOt gcruel;fte. ach.usragiN ta..o77, Oft. a kr. 17 3 oiitauf n auf monatliche ijaölung, mtceu faft "tut flutet tn der fto von d)miti'i röxau ttt, ferner mehrere Sätten und Farmen nah d, tadt, h billigen Preisen und ggn lange Ad chtag,ahlunge bti . .Würgt r, Wo. tu Cft afjtngtö uoj. ra Verschiedenes. Sroßervereienft! Bet uni seine Ad esse mlen-et, dem senden roir Je, oft genau SuSk-nft Über ein ganz neuei Ge. chaft, womit irgend in Person männlichen vr eidlichen Geschlecht auf ehrliche 3ts und ohn to uilag und ühe ubr 100 Dollar? xe. tonat verdien kann ohn Ret'en und Pe ddeln. Kein gknlschafik.tzumbug, sonder in ehrliche schuft. Abresstre: n JhH,se Santon, Lei So., No. vollmach ten . werd anasrtigt und Selber au uropa einge eo, von . . SS ü r g l r. o. SZ Oft Washington Scraß. Piomrte und bilige Bedienung. da Sanfdriefe, Hhpo'.heken, Vollmachten, Zestz. mente. Biirzschastspapiere und sonstige gerichtliche Dokumente werden sorgfSl tig nnd zn mäßigen Preisen au, geführt von Hermann Sieboldt, Oesfentlicher Notar Office: No. 118 Oft Washington Str. koenix Gmten. SüddesteSe Morris und Meridian Str. Große Eröffnung de - Zlm eisgnicht im Hattevs am Donnerstag, 17. Mai ' it Vrof. N. Miller'S Orchester Eintritt 10 Cents. Hut vertauscht. In der Nrbeiie, halle rourde gestern Rachm ttag ein roeicher Fi?,hut vkrra.scht r r, der v , Irr thum begag r, st gedeien den sz.sche., Hut tn te Ossic d. lt gegen den skini.e um.utauschen. George Jtterrmann, M&H LcicKen-Beftstier. Offne: No. 26 Süd Velaware Ttrabe. Ställe. 120, 122, 124, 12, 128 Ou Pear'str Telephon II. Offen Tag und Nacht. Folgende Sorten Mehl bet "W-raxn- Ill-Q;. ?tu?.nrfl De. xxxi Min. VU Columbia wf --r -VaUvL Light Loas. Jmvrcved Whike Rose rioe ok Jad'anapoli, nnd M,hl zweiter Sorte, 100 Pfd. $1.40, 00 Pfd. 80 Ceats, 25 Pfd. 40 fcentl. Burbank Kartoffeln ,1.2 per Vuiyet Reiner (.fanned) Hafer 40 Cents per Bufhel Edward H Yan Pelt 62 Vord Delaware Ctz.t gegenüber der Tomlinssa Halle. Der billigste Platz m der Stadt, um gegen
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Gö'ttorielles.
Das Journal" nennt den Sen tinel" ein Anarchistenblatt. Das ist eine Beleidigung für die Anarchisten. Es sind dieselben Blätter, welche die Weisheit der Richter nicht genug loben können, wenn sie einen streikenden oder bcvcottenden Arbeiter bestrafen, und wel I che den Richter in Grund und Boden der dämmen, welcher Wahlfälscher bestrast. Wir würden den Jbel de? revu. blikanifchen Blätter darüber, daß das Bundesgericht daS Urtheil gegen Coy und Bernhamer bestätigte, wohl zu würdigen wissen, wenn wir nicht glaubten, daß die ser Jubel weit mehr politischen Gründen. als einem besonders großen sittlichen Nechtögefühl entspringt. Dem General-Anwalt von New Foik liegt gegenwärtig eine Klage zur Untersuchung vor. daß der Zucker.TruU die R chte einer Korporation ausübe, ohne inkorporirt zu sein, das er eine BerfchwS, rung von Fablikunten zum Hinauftreiben! der Pre,se bilde, und deshalb ein öff.ntli, cher Gemeinschaden sei. Wenn der Ge nera?'Anwalt findet, daß die Klage be--gründet i't, dann wird es unter dem Ge setze seine Pflicht, gerichtlich vorzugehen, Der General'Anwalt wird in etwa zwei Wochen entscheiden, was er thun wird. Wenn wir auch nicht glauben, daß bei der Geschichte itwaS herauskommen wird, so ist es doch immerhin interessant zu beobachten, wie sich B.chölden und Gerichte in solchen Fallen verhalten. - Die demokratische Staatsconvention von New York nahm Bcschlüsse an, in Elchen sich duParter g e g e n dre neue von l - . - . rrr rr p rr a er eglöialur paniac aylresormAill klärt. Die Wahlreform würde in der Einführung des austtalischen Wahlsystems bestehen. Das australische Wahlsystem besteht darin, daß die Stimmzettel von den
Behörden geliefert werden.. Die aenLf,ibe- wenn wir nickt arm waren.
der Kandidaten oller Parteien werden auf n e n geDiuui, oer ümmzeoer geht in ein Zimmer, wo die Stimmzettel ( i i ! austiegen. uno n?o er srcy ganz auem ve. findet. Unaesehen, unbeobachtet und un-I beeinflußt bezeichnet er auf dem Zettel die Namen der Kandidaten, für welche n stimmen will. Dieses System befreit junge Parteien, welche keine Mittel haben, von den Kosten der Herstellung der Stimmzet. :el, maqi oic jaguaiton am öttmmpia?e vollständig Überflüssig und Bestechung von limmgeoern unmoguc?. as yilem soaie auenioaioen elnzesuyrr weroen. rrs.' . r o . A)ie ranlsurrer arerne ver. öffentlich! Folgendes an Karl Schurz ge. .cyleie wedia?!. )as,etoe i'.l zu gur, um . rn r i s mi ri I eS unseren Lasern vorzuenthalten : Verläst're, kaS du einst gepriesen. Veracht?, waS du einst gelehrt, D.'n alten Glauben tritt mit Füßen, D inn bist du deiaeS V'.k. roerth. Hang' nitt an alten Idealen, Die I eale siav nvr Wahn Den Sternen, die am bellsten strsblen, Deaeaen Stemm schließ' dich an ! Jrst ickmärm' für alle S l' und Rechte Hl rrütdender Zyravnenfeind, Dann stemple d ch zum Fürstenkaechte Sobald eZ dr gerathen scheint. Und dsn da Zknopflot, dir bebäad're U d sacke ein ker Tre e Lohn, Sprin vaa Privz'pien vikl nnd änd're tu Färb' wie ein Chamäleon. Vor keinem Unrecht zu eiblassm. Da nean' erhab n, wahrhaft groß. Verfolge auch mit blindem Hassen, Die nickt wie du cha'akierloZ. Und so !t' e dich gerade düruen - Und da kommt wohl dann und wann Tr nl' die Ge'uatheil aller gürgen, tli ächter freier drntsch r Mann. Mit solchem Sian wust du begreifen De neuen Re che H rrl cVrf, Und d'r gelingt' heranzureifen Zum Schien Bürger ke nee Zeit, Im großen teutsch n Vaterlaade, Der strk.n Kette starke Glied Ich aber singe da bekannte, DaS alte, ew'ge Klagelied. Unter dem Titel: .Was daS Arm fein kostet", brmgt die Nürnberger Stadtzeitung-, ein spießbürgerliches Blatt, einen längeren Artikel, der aller dinaö viel Wahres enthält, am Ende aber doch nur auffällt, weil der Titel so gar varador Unrat. Betrachtet man die Sache genau, so verschwindet alleS Para dcxe und es . grinst uns wie eine traurige Wahrheit entgegen. Diese? ArtiM beginnt : Das Tlrmlein. daS kernt hit D?flni kel am Nothwendigsten, Bttlegenhtit um ' tm- - -
den Bedarf des Augenblicks und Hilflo ' stgkeit, ist eineS der bittersten Verhäng .
niffe und zugleich - seltsamer Wider U u spruch ! das Kostspieligste, waS es auf Erden geben kann ! Du zweifelst, lieber Leser? Nun, Du sollst sehen, daß kein Sport der Welt, keine noch so noble Passion, kein Schwel gen in den üppigsten Genüffm nur halb so viel kosten kann, wie daö Armsein. Niemand lebt so theuer, heißt eS in dem Artikel, wie der Arme, er ist verhin dert, zur rechten Zeit, am rechten Orte und in größeren Quantitäten zukaufen, und muß in Folge dessen höhere Preise Zahlen. Nach dem Scherflein des Armen strecken sich von allen Seiten gierige Hände aus. - er muß die Quellen aufsuchen, die ihm zugänglich sind, ohne Rücksicht auf ihre Zweckmäßigkeit, er muß den größeren Bedarf sogar im Abzahlungsgeschäft occken, obgleich ganz naturgemäßdie Preise sg gestellt sind, daß der zahlende Kunde für die nicht zahlenden mit seinen Raten auf. kommt, mit seinem sauren Erwerb die Ausfälle deckt, die Andere verschulden. Der Schreiber des Artikels schildert dann weiter, wie eS schon vorgekommen ist, daß Jemand eine gute Stellung, welche gerade offen war, nicht erlangte. weil er im Augenblicke daö Geld nicht be saß, um eine Postmarke zur sofortigen Absenkung eines Briefes kaufen zu kön nen. Die Unbill der Jahreszeiten, heißt es dann, findet den Armen in Bezug auf Kleidung und Lebensweise UNgerÜstet; er kann weder mit seinen WohnungSrau men. noch mit der Art seiner Beschäft g. una den bvzienischen Anforderungen Rechnuna tragen, kann sich von Aufrea. mm unb Anstrengungen nicht fern ha!, ten unb Armuth kostet Leben und Ge sndbeit. Am Grabe des geliebten Kindes siebt ie Mutter, am Sterbelager die Gattin unb mit bitterem ram rsl3en rie sich . iUm Zen " konnte erhalten weiter . wird dann in dem Artikel ge. schubs wie die Noth alles Familienalück d den Frieden und die Liebe vernichten. der Verfasser vortreiflich das v,?a r, nir.iw r. VIVIIV VVV Mlbtt Mllkb VVIII f Hj V " sch-inenden Titel m schildern, aber an die wn Kwm m so ? , . -. I " U I " z Wie kann eS geändert werden? bkt er gar nicht. Daran denken die besitzenden Klaffen überhaupt nicht. Sie vrediaen allenfalls Wobltbätiakeit und Barmherzigkeit und schläfern daS Gewiffen imli ber gegenseitigen i&tsichenina ein. Ux Untersckied .miscken Arm und Neick bilde , T - g T " T " einen Tbeil der ewiaen Meltordnuna. I - Wäre der Berkass de Artikels mit s.-n Beweisen ied och nur ein klein wenig weiter gegangen, dann wäre ihm gewiß Manches klar geworden. DaS Armsein kostet nämlich in materieller Beziehung alle Reichthümer der Reichen. Die Ar muth zwingt zum Verkaufe der Arbeits kraft, zur Lohnarbeit; und alle Erzeugnisse der verkauften Arbeitskraft, mit Ausnah me deS Wcnigen, waS zur Erhaltung die fer Arbeitskraft, zur Frrflung deS Lebens nothwendig ist, geht an den Käufer der Arbeitskraft über. DaS Armsein kostet deshalb AlleS bis auf daS nackte Leben. DaS Mittel zur Abhilfe? Jedem Menschen müssen die Produkte seiner eigenen Arbeit gesichert werden. DieS ist nur möglich durch Abschaffung deS LohnsystemS, unter dem cS so furchtbar kostspielig ist, arm zu sein. DrahtnaHriHteu. V,,tt!USitthttN. Washington. 16. Mai. Kühlen darauf wärmere?, schönes Wetter. Auch Gerechtigkeit Trent on, N. I, 16 Mai. Vice kanzler Bird entschied gestern den Fall der HutchingS Erben gegen Henry George In dem Testament war Henry George eine Summe zur Unterstützung in de Agitation für seine Theorien ausgesetzt Die Erben beanstandeten da Vermächt n,d aus den Grunv hin. oa es weder sür wohltyallge nocy erzleyttlscye tae m Da Gericht entschied, dab Henry George'S Tdeorteen Mit ven Geieöen und Einrichtungen deS LaideS in Widerspruch stünden, und daß die Verbreitung solche Ideen nicht ratsam sei. Da Vermächt nib sei deshalb ungiltig. Arbeiterparteien. Cincinnati.16.Mai. Heute Mit 1 jk ioiu. ....v k i tuu tu um xi uur uiuivi uci luuwiiu-1 ' gonvent der Union Labor Partei ron
Tboma? Gruelle, de yoksibendtn des Notional.Comite?, 5 Ordnung gerufen.
! Nnv einige vunverk Vettgalen anwe !.. v . t im . v.- ? . ' send und die Mehrzadl der Staaten, die fernen Pac'sicStaaten nicht au?aesch!osstn, stnd vertreten. E? wurde sofort nach Prüfung dcr Mandate zur tempoiären Organisation gkschritten und zwar wurden folgende Hlrren zu provisorischen Be amten erwählt : T. F. Notton von llhi cago. Vorsidendtr ; House von Missouri, Sekretär ; J.F. McDonald von Spring. field, (oer Sekretär des Not:onalComi It's) Hüisssikrktäe; Jodn Bu.rell, W. F. Flag und Jodn SetlZ, Sergeant at&nn?. 5)a,auf trat SBerlaaun, ilt Jlmt f Uhr tt 1 rr9 nan ((nmilil lUil. -.ftii I mv uiu uu.iiib wtttytiiKti em zur Berathung zu geben. Die Hauptschwierigkeit für die Union Labor Paety wird im ZusammenstellkN einer Plalform dtsteden. Da? Green back Element ist stark in der Pa tei ver treten und versucht derselben seine Grund sähe aufzudringen. Die United Labor Party, welche ebenfalls zur Ziit eine Con vention hier abhält strebt nach einer Eini gunz mit der Union Labor Pzrty, will aber unter keinen Umständen ihre Land st.uer Planke aufgeben. Ein Conferenzcomitt zwischen beiden Parteien war die anze Nacht in Sidunz und konnte keine Einigung beVerkstelligen. DaS Comite für Mandate war am Mittag noch nicht bereit zur Berichtn stattung und die Zeit wurde mit Reden ausgefüllt. Ein Antrag. McGlynn ein zuladen. vcr der Convention zu sprechen meßte einen Sturm des Widersp,uchS und der Vorsitzende erkläete den An trag für auker Ordnung. Der alte J.ffe Haeper. Frau Todd von Michigan. I. M. Fogg von Michigan hielten Reden. Spät am Nachmittzge berichtite daS Comite für Mandate. Anwesend stnd 242 Delegaten. DaS Comite für permanente Organi ation einigte sich auf John Seid von Ohio a'S permanenten Vorstder und Ran dall von Cdicaao a'.S Sekretär. - Darauf Vertagung bis morgen früh 9 Uhr. Die Convention der United Labor Vrty wurde von John Mcttackin zur Ordnung gerufen. Reden wurden ge Halter, ein Comite wurde aufaestkllt, um knit einem Comite der Union Labor Paity vi conferiren. worauf Vertagung bis morgen eintrat. Demokratische Convention. New York. 15. Ma''. Die demo kratische Convention zur Erwählung von Deleoaten zur Nationalconvenlion in St. LoutS fand beute statt. Gewählt wurden Alfred C. Cdapin von Brook yn Edwaard Coover von New Pork, Georpe C. Raines. Rochester und RoSwell P. Flower. New Vrk. AIS Elektoren wurden nominirt : OS malt Ottendokfer. Wilhelm S. B ffell Eine Resolution wur)e angenommen. worin die Convention sich gegen die von der Legislatur angenommene ReformWahl Bill aussprach. Die Bill liegt nt Ze t dem Gouverneur zur Unter schrift vor. KnightS of Ho nor. Cleveland. 15. Mai. In der ge strigen Sitzung der Supreme Loge der KnightS of Honor wurden Aenderungen an der Konstitution vorgenommen. Ein Staat, der weniger als 500 Mitglieder hat, ist in Zukunft nur zu einem Delego ten berechtigt, und susp'ndirte Mitglieder können innerhalb 60 Tage ohne ärztliche Untersuchung wieder einglsetzt werden. Die Bürgschaft- deS Deputy Supreme Diktator? wurde von $2000 auf $500 her abgesetzt. 0t Öadei. Rußland Raubsucht. Berlin. 15. Mai. Eine Depesche von St. Pet röburg an die Kreuzztltung meldet, daß Rußland Vorbereitungen zur Besitzergreifung HeratZ treffe. Kaiser Friedrich. Berlin. 15. Mai. Der Kaiser ver brachte eine gute Nacht. Die Aerzte suchen ihn zu übkrreden. daß er nicht mehr am Fenster de Paläste er scheine, weil er sich stet durch die Begei st.rung deS Volke ausregen läßt. Der Kaiser hat den bekannten Bankier Cohn au Diffau. der seine Vater Ji nanzgeschäsie besorgte, gebeten, denselben Dienst auch ihm zu erweisen. Brand in O b era mm er gau. Berlin. 15 Mai. Daö Dorf Ober ammergau in Bayern (berühmt durch seine PasftonSspitle) ist zum Theil nieder gebrannt. Industrieausstellung. Wien. 15. Mal. Kaiser Franz Jo stph eröffnete heute die Jndustrieaaestel. lung in Gegenwart der kaiserlichen Fa ilie, der Minifter u. s. w
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