Indiana Tribüne, Volume 11, Number 238, Indianapolis, Marion County, 15 May 1888 — Page 2

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Indiana Tribune. Srschewt Fägkii? Sd S OVt gs.

?te ttattche .TitSünt' kslet durch de ,T?Zger12 Eent per SZoch. die Sonntaq,Trtv2n, 5 Cents per Woche, tibe lufammtn 15 tttntl. Ver Poft jugesÄt In Coraul&ejajlurig 5 ;cr Zshr. Biüett 110 JD. MarvlaudTs. JzdianapoliZ, Ind., 15. Mai 1888, Ein staatsgefährttcher" FluK. Der Nlo Grande, auch Grand Nivn genannt, kann uns vnd den Mexicanern uoch manches Kopfzerbrechen bereiten. Er ist bekanntlich einer jener Vummelflüffe, denen ihr Bett nie gut genug ist, und die es datier beständig zu verändern suchen. Indeß liegt in seine? Vummelei eine geu?isse Methode, die aber gerade dazu beiträgt, die Sache noch schlimmer zu gestalten, als sie ohnehin ist. Bis jetzt nZmlich hat er da, wo er sein Lager veränderte, sich bestandig westwärts gewälzt. Man hat dieselbe ungemüthliche Gewohnheit, wenn auch nicht so scharf ausgeprägt, beiden? größten Flusse Nordamerikas, beim Mississippi, stellenweise gefunden. Dort aber sind die Folgen nicht ganz so weittragend: denn beide Flußufcr gehören ja politisch zusammen, und was daS Land durch Wegschmemumngen an der einen Seite verliert, ge winnt es wieder durch Anschwemmungen und AuStrocknungen aus der anderen. Kurzum: (53 bleibt in der Familie", wenn auck zeitweise Unannehmlichkeiten damit verbunden sind". Anders beim lJiio Grande. Der bildet eine Grenzscheide zwischen den Ver. Staaten und Merico, und durch sein beständiges 2ttuoen nach Westen hin verliert die mericanische Seite fort und fort dünne Lndstreifen, während die amerikanische Seite solche gewinnt. Solche Possen spielt der tückische Fluß den Mericanern schon seit Jahren; diese natürlichen Grenz-Mogeleien", die anfangs geringfügig erschienen, sind nachgerade zu einem bedenklichen Umfang angewachsen und könnten zu ernstlicheren Verwickelungen zwischen den beiden Staaten führen, als die Verhaftung irgend eines amcrikaniscben Nuppsackes in Merico oder der .feindliche Einfall" schnapSzeladcner mericanischer Lieutenants in TeraZ. Hören wir. was vor einigen Tagen aus Merico über den landraubenden Vum meist jj geschrieben wurde : Der Gouverneur von Ehihuahua hat soeben eine Untersuchungstour an den Ufern des Nio Grande beendet, die sich von Paso dcl Norte aus etwa 100 Meilen flußabwärts erstreckte. Er überzeugte sich zu seinem Erstaunen davon, wie beständig, wenn auch lanzsam, der Flug in das mericanische Gebiet eindringt, fort und fort mericanifches Land wcaspült und dasselbe auf amerikanischer Seite ansetzt. Auf solche Weise sind schon viele tausend Acres der fruchtbarsten Ländereien den Mericanern .weggeschnappt" worden, und die Anwohner wissen zu erzählen, das; c3 der Flug schon seit länger als einer Generation so treibe, und daß infolge dessen viele Personen heimathslos geworden seien und das Land hätten verlassen müssen. Die Sache ist eine ungemein wichtige für unZ, und eö ist die höchste Zeit, daß nicht allein die StaatslcgiSlatur von Chihuahua sich endlich regt, sondern auch der mericanische Vundescongreg genügende Bewilligungen macht, damit das Flutzufer an allen bedrohten Stellen erböht und befestigt werde. Also mit anderen Worten: man will lieber mit dem Fluß selber einen Kampf aufnehmen, als mit den Ver. Staaten wegen der unfreiwilligen EigenthumsÜbertragung" anbinden. Wer dabei oen Kürzeren ziehen wird, bleibt abzuwarten, desgleichen: ob nicht die Kosten dieses Krieges" ebenso hoch kommen werden, wie der etwaige Gewinn. Die Geschichte bat aber noch eine anUxt, eine wissenschaftliche Seite. Ist diese Neigung des Nio Grande und des Mississippi, westwärts abzuschweifen, auch noch bei anderen großen Flüssen, velche ungeführ in der Richtung der Längengrade der Erde laufen, deutlich nachzuweisen? Und naher käme diese Erscheinung? Etwa davon, daß sich die Erde ostwärts um ihre Are dreht, wo durch das Gewicht deS Wassers in Flüssen dieser Richtung, vermöge der Eentrifugalkrast, stärker gegen die westlichen Ufer gedrängt wird? Folgen eines Affen." Ueber den seiner Zeit vielgenannten amerikanischen Schauspieler George Hearne, welcher als Hauptdarsteller in dem Stück Ilearts of Oak" einen nicht unbedeutenden Ruf erlangte, macht gegenwärtig folgendes Geschichtchen die Runde: Hearne pflegte allezeit, seinen Kum mer und er hatte solchen nur allzu oft im Glase zu ertranken, und dann guckte er gleich so tief hinein, daß er nicht wußte.ob es jüngste? Tag oder Erdbeben war, und siel in einen so festen Schlaf, daß ihn wohl selbst die Posaunen des jüngsten Gerichts nicht hätten wecken können. Tin diesem Zustand, und zwar sehr, befand er sich auch eines Tages in San Francisco, als lyn mehrere freunde trafen. Da gab ihnen der Satan boe iVe danken ein. Sie gingen hin und dingten einen Leichenbestatter, damit derselbe hearne in einen Sarg lege und in emem Leichenwagen so lange herumfahren lasse, bis er aufwache. Das geIchah. Die Fahrt dauerte lange genug ! Wie aber alles auf der Welt, so nahm auch ' HearneS TodeSschlaf tm Ende. In jenem bekannten Viertelsnüchternen Zustande fuhr er auf. Als er aber sah, daß er in einem Sarg lag brr! wie rasch nahm da seine Nüchternheit zu ! .Waö zum Teufel soll denn daS? schrie er. als eS ihm endlich gelungen war, sich dem Kutscher yorbar zu ma chn. .Ei," antwortete der Nosselenker lssmatisch. .Sie hab a Zagt lang

-jäts.

für lobt in der Korane gelegen, uns da Niemand Ihren Leichnam re'klamirte, so erhielt ich endlich den Auftrag, ihn in Potter'S Ficld zu verscharren, und war schon nahe daran. Die Studenten in der Medicinschule freuten sich schon da? rauf, Sie heute Nacht wieder ausgraben und in Stücke schneiden zu können. Sie sind gerade noch rechtzeitig erwacht." Großer Gott," stöhnte der inzwischen so nüchtern wie ein marinirter Häring gewordene Vühnenfürst, während kalter Angstschweiß seinen ganzen Körper überzog, in meinen ganzen Leben werde ich nie icder ctwaS Geistiges trinken. Ob er Wort gehalten? wir wissen eS nicht und müssen eS Trmverenzblättern überlanen, der Geschichte nunmehr einen . recht ruhrcnoen Abschlug zu geben. r Vndelei" in Canada Gegenwärtig ist man in Quebec mit Unterzuchung der Thaten einer anscheinend hoch verzweigten Vudler"-Vande beschäftigt. Infolge der häusigen Brände ließ vor fünf Jahren die Stadt Quebec die vorhandene Wasserleitung noch um neun Meilen Nöhren bereichern, welche nahezu eine halbe Million Dollars kosteten. Den Contract für diese Arbeit erlangte der Amerikaner Horace Jansen Veemer; er hat jebt unter Eid gestanden, daß er für die Erlangung $30,000 bezahl hat, und zwar an den französischen Cana dier und großen apolitischen Makler" Benjamin Trudel. Dieser war schon lange Busenfreund und vertrauter Rath geber vom Stadtmayor Langelier sowie von Lauricr, dem früheren ProvlnzialPremierminister und späteren Führer der Opposition im kanadischen Parlament. Trudel genoß einen solchen Ruf für Zuverlässigkeit und Verschwiegenheit, daß noch viele andere leitende Persönlichkeiten nicht zögerten, Geschäfte" mit ihm zumachen! Plötzlich kam eS zu einer Spaltung, und jetzt that Trudel den Mund auf und machte Lauricr die Hölle heiß. Der Er-Premierminister stand in Gefahr, seinen Parlamentssitz zu verlieren. Da erhielt Trudel $5000, um mit Mcrcicr, dein jetzigen Premierminister, welcher namentlich gegen Lauricr vorgegangen war, die Sache zu setteln". Auch das wurde ruchbar. Eine königliche Eommission untersuchte denSchwindel. Trudel, von Mercier und vielen Anderen verlassen, wurde desperat und ließ eine Enthüllnng der anderen folgen, so z. B. auch, daß er den Mavor in der WasscrwcrkS-Affaire für $4,200 gekauft habe. Von da an bis zum heutigen Tage wurden fort And fort neue schwarze Blatter geöffnet. Trudel ist zwar ge, richtlich verfolgt und schuldig gesprochen morden, aber die Untersu jungen dauern fort, und das Schlimmste scheint noch zu kommen. Eine Schnnltztragödie! In der sündigen Weltstadt New Vork ist vor einigen Tagen die Skandalchronik der besseren" Gesellschaft um eine Geschichte bereichert worden, w:c t von Sardou und Eonsortcn nicht krasser erfunden werden könnte, zumal sie mit dem jähen Tode einer der belheiligtcn Personen ihren Abschluß fand. Die drei Hauptpersonen der Tragödie sind : der Bankier und Makler Nathaniel W. T. Hatch einer der bekanntesten Männer der Wallstreet und nicht minder hervor ragend als GcscllschastSlöwe, nebenbei verheirathet nnd Fanrilienvater; Frau Lilian Scosicld, eine junge, üppige, sehr auZgesucht gekleidete und specula tionssüchkige Engländerin ; und endlich der 20 Jahre ältere Gatte der Letzteren, welcher ebenfalls einst Bankier und Mak, lrr und sogar Präsident einer Eisenbahn gewesen, jeöock) etwas hcrunkcrgckommen war. EL ist 7 Uhr Abends. Die Bankhän, ser unten in der Wallstreet sind schon längere Zeit geschlossen. Herr Hatch de.tkt aber noch lange nicht daran, zu Weib und Kind heimzukehren. Er hat interessantere" D:nge vor. Bereits hat ihn Frau Scosield, fcg übrigens auch seit drei Jahren eine Kundin" von ihm ist, und schon Morgens und Nachmittags ihn aufgesucht hatte, beim Geschästöschlun abgeholt und im Triumphe in die obere Stadt begleitet. Wir finden die Beiden in einem zwcideukW iitt a i! i Ä. . C . Tl . V c uijni iuu$uiUjui jiciuiiiain ucr 2 . Straße wieder. Dort essen sie, waS gut und theuer ist, trinken Nothwein und Champagner und unterhalten sich eifrig im Flüstertone, bis man ihnen endlich kurz vor Mitternacht böfllch sagt, daß das Restaurant jetzt geschlossen wird. Sie erheben sich zuul Heimgänge, d.h. zum Gange nach der Wohnung deS Frauenzimmers. Denn Hatch ist ein galanter Mann und läßt seine Dame natürlich nicht zu so später Stunde allein nach Hause gehen. In Anerkennung dieser seiner Galantene .ladet ihn das Frauenzimmer an der Hausthüre ein, auch mit ihr heraufzukommen und sich die Wohnzimmer anzusehen." Warum auch ulcht? Sie war erst kurz zuvor da eingezogen und mußte doch auch ihrem freunde zeigen, wie nett sie sich eiligerichtet habe. Was weiter folgt, ist sehr dunkel, und wir müssen uns an die Erzählung des Weibes halten. Die WohnungSbesichtigung muß über eine Stunde gedauert haben, wenigstens waren die Beiden so lange allein beisammen. Da erscheint die dritte Person im Drama. Der Gatte der Scosield. welcher bis jetzt in einem anderen Wohnräume den Schlaf des Gerechten geschlafen hatte oder auch nicht wacht auf und ruft. Hatch wird ängstlich und ncrvös. Die Dame spricht ihm Muth ein ; er solle nur im Zimmer bleiben, sagt sie, sie werde alles Böse abwenden. Dann geht sie hinaus, und Hatch schließt rasch die Thüre hinter ihr zu. Auf der Treppe trifft sie mit dem Gatten zusammen, und er fragt sie, wer oben sei es müsse Hatch sein, fügte er sogleich hinzu, denn er kenne die Stimme. Die Gattin besiehlt ihm. sofort daS Haus zn verlassen, um jeden Trubel zu vermeiden! Und der Gatte geht wirklich, wie ein begossener Pudel, still von dannen. Jetzt, 'unmittelbar ehe die schreckliche Katastrophe ein tritt, schlägt daSDrama noch einen Lachtriller an. Jeder der beiden Männer" scheint sich gründlich vor dem anderen ge jürchtet zu haben: .weniastenS bat ver

-JsJ)iaurLA.

empörte lLhemann" stundenlang auf der Vortreppe eines Nachbarhanses gesessen, um seinem Nebenbuhler Zeit zu geben, sich davonzumachen. Andererseits scheint Hatch vollständig den Kopf verloren zn haben aus Furcht, der gehörnte Ehemann könne ihm auf den Lcib rücken ! Wenn die nachträglichen Angaben der schönen Dame wahr sind, so ist Hatch wahrscheinlich, nachdem er die Thür des Zimmers von innen geschlossen, durch das j Fenster hinaus auf das Dach deS Anbaues hlnabgesprungen und hat verzweifelnd einen Ausweg gesucht. Deshalb mag er auch seine Freundin" nicht geHort haben, wie dieselbe bald darauf an der Tbüre klopft. Sie erhält nicht einmal Antwort, als sie ruft, Scosield sei nicht mehr da. Nun holt sie einen stämmigen Po lizisten herbei, welcher die Thüre aufbrechcn muß. Als die Thüre aufkracht, muß Hatch geglaubt haben, dies sei der rachsüchtige Scosield. Die Angst 'übermannte ihn und er springt nach den Acsten eines der Bäume, welche bis nahe cm daS Dach des AnbaucS reichen. Aber die Aeste sind nicht für Bankier? und LotharioS gemacht ; sie brechen Hatch stürzt und schlägt mit dem Kopf auf das Hofpflaster. Hier fällt der Vorhang wieder. Die blutige Leiche des BörsianerS wird erst am anderen Morgen um 7 Uhr von einem Arbeiter entdeckt. Die Geschichte machte, der Stellung der Vetheiligten wegen, ungeheures Aufseyen ln New Z)ork. Die Madame und ihr eheliches Anhängsel wurden in Haft genommen, und es fand eine große VorUntersuchung vor dem Polizeirichter und vor dem Coroner statt. Zu allgemeinem Erstaunen entlkeg Letzterer die unter Mordverdacht verhafteten .Vertreter besserer Kreise" ohne Bürgschaft, aus das bloße Versprechen, sich zur eigentlichen Untersuchung elnzunnden. Weder das Pllblikllin noch die Polizei ist ge: neigt, dem Hahnrel und semer Messalma zu glauben. Dom Jnlande. In der Turnhalle in Topeka kn KansaS erhält man Biermarken für 5 Cents daS Stück und dann für jede Marke zwei Glas Vier. Kein Wunder. daß der Turnverein in Topeka bereits 3000 Mitglieder zählt. Die Tochter deS Senators Wade Hampton will ihr Altsungferthum nicht mit Putzeu und Schwätzen verbrinaen. Sie hat sich zur Krankenpflegerin ausgebildet und begründet jetzt in ihrer Heimath ein Institut zur Ausbildung professioneller Krankenpflegerinnen. Kürzlich wurden in einer ostUchen Großstadt mehrere italienische Kinder als heimathlos aufgegriffen. Sie . , - . c , tr' uairen jicu ml! oem jammern von uigarrenstümmeln auf der Straße beschäftigt und den Ertrag ihrer Sammlungen einem Landsmann für lö EentS per Pfund verkauft, welcher aus den widerlichen Tabakresten Eigaretten macht. Ein Bettler sprach dieser Tage bei einer Frau Bliß in Nehoboth, Eon., vor. und bat um etwas zu essen. Während die mitleidige Frau das Essen bereitete, sang der Tramp in der Küche "Xoarar iny God to thee" und stahl während deS SingenS die Börse seiner Gastfreundin uud außerdem noch $25 autz einer Eommoden-Schublade. Auö dem Gefängnisse entflohen ist William Showers, welcher in Lebanon, Pa., wegen Ermordung seiner zwei Enkelkinder zum Tode verurtheilt worden ist. ShomrrS ist schon 70 Jahre alt. Er hat ein Loch in der Mauer hergestellt, welches gerade grog genug war, um ihn durchzulassen. Wie ihm dies gelingen konnte, ist vorläufig noch Geheimniß. l?ianz außergewöhnlich glücklich im Fischen war dieser Tage bei Agawam Niver Pier in Massachusetts ein gewisser E. R. Gnllioer. Er sing an einem Tage 220 Barrels Heringe, unaefäbr 80,000 Stück. Der Werth die ler Fische beträgt $400 per Barrel auf dem Bostoner Markte. Dieselben wer den als Köder für Tiefseensische benutzt. Freilich wird nicht berichtet, mit wie viel Assistenten Gulliver beim Fischen arbeitete. Vielleicht die verrückteste Mode, welche jetzt aufgekommen ist, besteht in dem Hervorholen alter Möbel tücke ans der Rumpelkammer. Wer ir? gendwo einen alten Schrank, oder ein Bureau aufgestapelt hat, kann die Mode leicht mitmachen. Nnr muß das alte Ding möglichst alt und plump und un vraktlich aussehen. Man reibe ks lorg fällig mit Sandpapier ab, gebe ihm eine beliebige moderne Farbe und bringe ein vaar messsngene Griffe etc. an. Dann stelle man das Dina" an den Ehrenplatz im Parlor und blicke mit Stolz auf sein Eigenthum, vorausgesetzt, daß man verrückt genug ist, um diese verrückte Mode mitmachen zu wollen. Der vor einigen Tagen mlt 1155 Zwischendecks- und 87 Kajüten vassagieren in New 3)ork angekommene Bremer Dampfer Werra" hatte auf seiner letzten Fahrt mit sehr stürmischem ! Wetter zu kämpfen. Am 2. Mai, Mor qens 2 Uhr. während ein Sturm tobte, brach sich eine gewaltige Sturzwelle über dem Schiff, durch welche der Back eingc drückt, das Gitter des Sturmdecks demolirt, alle Ventilatoren der oberen Decks zerstört und der Mastkorb, in welchem sich zur Zeit zwei Matrosen befanden, herabgerisscn wurde. Die beiden Ma trosen, sowie der vierte Ossicier de Haan, welcher auf der Eommandobrücke stand, wurden leicht verletzt. Der erste Ofsicier. A. v. Neigen, erklärt, daß die Passagiere vollkommen ruhig blieben. Der Dumpfer mußte während oeS ResteS der Nacht 'eine Fahrgeschwindigkeit ver mindern, bis die nöthigen Reparaturen gemacht waren. Die i m A u f t r a g e d e r B u n desregierung in den Eisenwerken zu Süd Boston bei Boston hergestellte Niesen kanone wird nun von dort nach Sandn took bei New Jork geschafft werden, ie ist die zweite der drei schwersten Kanonen, die je in Amerika hergestellt wor den sind. Es soll an ihr und den zwei anderen bei Sand Hook der Versuch ge macht werden, wie viele Schusse und wie starke Ladungen sie aushalten können, ehe ihre Benutzung gefährlich wird. Jede der drei Kanonen lst nach einem anderen System gebaut. Die jetzt in Süd-Boston vollendete wiegt 53 Tonnen (von je 2000 Bkund). hat sme zwölszöllige Seee nnd

besteht aus Gußeisen mit einer inneren Stahlröhre und äußeren Stahlreisen. Sie ist bereits am 31. October 1884 gegössen worden, doch hat erst jetzt die Schlußbesichtigung durch die dazu bestimmten Ossiciere stattgesunden. Diese Kanone ist 30 Fuß lang. Das Gußstück wog. als es aus der Form kam, 00 Tonnen. Die Versuche bei Sandy Hook werden unter einem bombensicheren Gebäude angestellt, und das Abfeuern geschieht aus sicherer Entfernung vermittels Elektricität. Aehnliche Versuche sollen

in Deutschland, England, Frankreich und Italien noch nicht gemacht worden sein. Im April vorigen Jahres bestand James H. Lavelle vor der städtischen Ei: vildienst-Prüfungscommission in New Vork sein Examen als Inspektor von Maurerarbeiten und wurde ' von den AquäduktkEommissären angestellt. Für seinen Eharacte? hatten sich angesehene Leute verbürgt, aber jetzt hat sich herausgestellt, os Laoclle ein tzr.k tra si i n g ist. Sobald die Aquäduktcom Mission hiervon Kenntniß erhielt, urde der Ehef-Jnenieur Ehurch ersucht, den Inspektor zur Resignation aufzusordern. Jetzt haben verschiedene Bürger, unter ihnen Howard Erosby, sich schrlstlich an die Aquäduktcommissäre gewendet und geltend gemacht, daß es unmenschlich sei, den Mann zu zwingen, wieder die Bahn des Verbrechens zu betreten. Polizeicapitän McEullagh erklärte, er sei überzeugt, daß Laoclle seinen früheren Lebenswandel aufgegeben habe und ein guter Bürger geworden sei. Der Präsident der Aquüduktcommission, Herr Spencer, erklärte, daß Lavelle zu den gewissenhaftesten Inspektoren gehört habe, welche der Eommission Dienst leisteten, und daß nie eine Klage über ihn laut geworden sei. Hcrr Shcehan, der Secretär der Eommission, meinte, daß man der Aquädukt-Eommission keinen Vorwurf aus der Anstellung deS Mannes machen könne, da man die Leute eben auS der von derEivildicnst-Prüfungscommiss sion eingesandten Liste von Eandidaten, welche daS Examen bestanden hatten nehmen müsse. Vom LluSlane. Wie d er Frühlinn kn Baiern eingezogen ist, darüber belehren uns folgende Mittheilungen der N. N." vom 12. April: In München haben wir seit mehr als vierzig Stunden ununtcrbrochenen starken Schneefall, und noch ist keine Aussicht auf Besserung. Der Sturm heult ln den Kaminen nnd jagt die Flocken in dichten Massen durch die Straßen. Der Schneefall ist ein so enormer, daß der Schnee in manchen Straßen zu beiden Seiten über meterhoch aufgehäuft liegt. Die Bäume in den Anlagen uud Alleen, die schon Ansätze von Grün zeigten, beugen sich unter der unk desc Zeit usgcmohilten Last, uud die fröhlichen Frühlingssänger sind verstummt. In Folge des außerordentlich heftigen Schneefalls trafen heute sämmtliche Nacht- und Atorgenzüge mit bcdcu' tender Verspätung ein. lind wie in München, so herrscht auch sonst in Baiern seit zwei Tagen heftiger Schneefall; der Winter ist auf seinem Abmärsche uuvcrhosst noch einmal umgekehrt und läßt uns sein Regiment noch einmal mit voller Strenge fühlen. Aus Kemptcn meldet man uns, daß man sich dort nritten im Winter befindet und daß man auf baldige Besserung kaum hoffen könne. Im Baicrischen Wald verzeichnet man 7 Grad Kälte, und eS gibt solche Schneewehen, daß der Verkehr zwischen manchen Orten unterbrochen ist; zahlreiche Arbeiter sind aufgeboten, um die Straußen auszuschauscln. Auch im Fichte!gebirge ist wieder nach wenigen guten Tagen ein bedeutender Kälterückschlag eingetreten, und in den Wäldern liegen Unmassen von Schnee. Aus Sachsen, 20. April wird geschrieben: Zum drittenmal in diesem Jahr ist Sachsen von einer gro ßen Trichinen Epidemie heimgesucht. Diesesmal ist die Umgegend von Zwickau betroffen, wo in Schedewitz, Niederplanitz uud Neudörfel bisher etwa 30 Personen an der Krankheit schwer darniederliegen. Wer die kuriosen Ansichten kennt, die namentlich im ' sächsischen Landvolk vielfach über das Wesen der Trichinen herrschen, kann sich'nicht darüber wunoern, daß die Krankheit namentlich in Sachsen so häusig auftritt. Glaubt doch der einfache Mann wir machten diese Erfahrung während der Epidemie .in Kunemalde daß die Trichinen beim Hacken des Fleisches ihren Tod sinden, daß äußerlich gut aussehendes Fleisch überhanpt keine Trichinen enthalten könne und daß diese Thierchen nur bei solchen Schweinen vorkommen können, die in der Nähe von Ratte leben oder, von herumziehenden Handlern gekaust, mi garischer Abkunft" seien. Noch jetzt kann man fast täglich in dem Hauptblatt der sächsischen Nesiöenz, den Dresdener Nachrichten" lesen, daß der Glaube an Trichinen überhaupt Unsinn sei. Es steht dieses freilich im Jnseratentheil, aber der einfache Mann auf dem Lande macht keinen Unterschied zwischen redac tionell" und inserirt"; ihm genügt, daß die Sache gedruckt ist, mag sie auch noch so einfältig sein. Ein entnervtes Ge-. schlecht. Mit der gegenwärtig lebenden, verweichlichten Generationdarf man sich keine Verdauungsspäße erlauben; sie verträgt nichts. Was nicht in dem hergebrachten Victualiengeleise sich bewegt. das bringt den Magen dieses schwächlichen Geschlechtes alsbald in heillose Unordnung. Diese Erwägungen schlug, wie man' aus Genna schreibt, die dort ein großes Haus führende Baronin Salaudra leichtsinnig in den Wind, indem sie dieser Tage ein großes Diner gab, und -dazn 120 Einladungen hatte ergchen lassen. Die Gäste waren bereits bis zum Braten vorgerückt und hatten auch diesen mit einem völlig aufrichtig scheinenden Appetit vermehrt, als sich die Hausfrau von ihrem Sitze erhob und mit einer Feierlichkeit, die der Schalkhaftigkeit kaum in den äußersten Mundwinkeln der Sprecherin Icaum ließ, an die Gäste die Frage richtete, wie ihnen der eben genossene Braten geschmeckt habe. Selbstverständlich überboten sich' daraufhin sämmtliche Tischgenossen in LobeSerhe düngen. Nun", fuhr die Hausfrau ji erhobener triumphaler Stimme fort:

,''an:!? Me verehrten Anwesenden auch wissen, was ihnen so gut geschmeckt hat es war Löwrnfleisch ; ich hab's aus der Menagerie geliefert bekommen." Sonderbarerweife hatte diese Eröffnung eine den hochgespannten Erwartungen der Hausfrau völlig entgegengesetzte Wirkung. In dem n'ächstcnÄugcnblickc schon lagen zwanzig Damen in Krämp fen, die übrigen Mitglieder der Gesellschaft stürzten, von Ekel erfaßt aus dem Hausc. Wie gesagt, das Geschlecht ist ein schwachmüthigcs; es verträgt keiner Löwenbrateil.

Die Universität Bologna begeht am 12. Juni d. J.die Feier ihres 00jährigen Bestehens. Die ganze gebildete Welt, besonders die deutsche, wird dem Verlauf der Feier mitJnteresse folgen. Die Universität ist wohl die älteste der Welt. Sie soll aus der Nechtsschule des Kaisers Theodosius II. 425 n. Ehr. entstanden sein und hat der Stadt, in der sie ihren Sitz hat, den ausgebreitetsten Ruf verschafft. Sie zählte oft mehrere Tausend (bis zu 10,000) Stu? dirende aus gll?n Ländern Europas, namentlich aus Deutschland, Spanien, Unaarn u. f. ., und solche Studirende hatten ihre eigenen Collegien. Eine Eigenthümlichkeit der Universität war, daß sie viele weibliche Mitglieder und Professorinnen hatte, die sich oft in hohem Grade auszeichneten. Noch zn Anfang des 13. Jahrhunderts hielt die Dottorcssa Laura Bassi Vorlesungen über Mathematik und Naturgeschichte und noch in der neueren Zeit saß Clotilda Tambroni auf dem Lehrstnhl der griechischen Litcra tur. Die Universität ließ in den JahrHunderten der finsteren Barbarei die Fackel der Aufklärung leuchten, besonders berühmt aber hat sie ihre Rechtsfchule gemacht. Jahrhunderte hindurch haben tausend und abertausend deutscher Jüng littge in Bologna ihre juristische Bildung erworben, und RechtSlehrer von Bologna haben den deutschen Kaisern auS dem Hause der Hohenstaufen als treue Bernther bei der Verfechtung deS Reichsge dankens zur Seite gestanden. AuS den Summen der Krlegskostenentfchädigung, welche nach Beendigung des französischen Krieges auf daS Königreich Sachsen entfielen, hatte die sächsische Regierung für die Dresdener Gemäldegallerie 18 Gemälde älterer Meister erworben. Der jetzige Direktor der Gemäldegalerie, Dr. Karl Wörmann, hat über diese, von feinem Vorgänger erworbenen Bilder nunmehr ein Gutachten ausgearoeitet, wonach zwei der Bilder unecht, drei Kopien, zwei als nicht von dem angegebenen Meister berrühren, sondern nur aus dessen Schule stammend, bezeichnet werden. Die Leicht fertigkeit oder Leichtgläubigkeit, mit welcher jene Erwerbungen gemacht worden sind, wiegt, wie die Kunst sur Alle hervorhebt, um so schwerer, wenn man den hohen Preis in Betracht zieht, welcher sur einzelne dieser Bilder und doch meist nur wegen des angeblichen Autors gezahlt ist. Der Preis einzelner der Bilder belief sich auf die umme vzn 20,000 Mk.. 13,500 Mk., 1 1,200 Mk. und 7500 Mk. Das genannte Gutachten des Direktors Wörmann ist gegenwärtig dem sächsischen Landtage unterbreitet worden. Die österreichische M i l i: tärvorlagc, die gleichzeitig dem Wicnct uiid Pcster Abgeordnettnhause zugegangen ist, hat in der Presse eine wenig günstige Aufnahme erfahren. Besonders Uiiter den Wiener Blättern hat es einige gegeben, die sie mit starkem Mißfallen aufgenommen haben. Die zur Vorbe rathung eingesetzte Kommission hat indessen die Voilage grundsätzlich bereits gut geheißen und in erster Lesung angenommen. Ueber die Dehnbarkeit des AuSdrucks: Unter besonderen Umständen", wnrde manche Kritik laut. Die Regierungsvertrcter erklärten daraus, daß die Maßnahme der Einberufung der Reserve nur in dringenden Fällen von Bedrohung der Sicherheit des Staates zur An? Wendung gelangen solle, womit man sich dann einstweilen zufrieden gab, zumal der Minister darauf aufmerksam machte, daß die Volksvertretung die Kontrole und eventuelle Korrekturjcderzeit an der dadurch bedingten finanziellen Mehraufwendung im Budget werde eintreten las sen können. DieGeschichte eines Irr: sinnigen, welcher vor einiger Zeit in das Schloß von Charlottenburg ein-, dringen wollte, bei diesem Versuch aber verhaftet und nach der Charite gebracht wurde, ist eine überaus tragische. Der BeklagenSwerthe ein sächsischer Lehrer aus einem Dorfe bei Olbernhau im Erz, aebirge, wurde durch den Tod des Kaijers Wilhelm so erschüttert, daß er in den Wahn verfiel, eine Lücke sei in der Reichsverfassung vorhanden,' die durch , Zulassung deS Wahl - KaiserthumS be ' s:i:4 ..v.. 2..xl r?.'. . . iciuiji iciucii ivilnie. ( von lym an den Reichskanzler Fürsten Bismarck abgesandtes Telegramm wurde vom Tele graphenamt zurückgewiesen, und nun machte sich der Mann selbst auf den We nach Berlin, ibon dortauS ama er na dem Charlottenburger Schloß, wo er den dienstthuenden Ofsicier iu sprechen wünschte. Schließlich wurde er durch einen Schutzmann nach der Berliner Charite überführt, woselbst er nach 5 Tagen enilassen wurde und nach Haufe zurückkehrte. An seine vorsetzte Behörde hat der Lehrer einen sehr ausführlichen Bericht erstattet und sieht nun deren Entschließung entgegen. 5 n o n o o n n a rv j ü n g N ein Quacksalber ersten Ranges. Er hieß Hutton und konnte weder schreiben noch lesen; dennoch praktizirte dieser Mann fast ein halbes Jahrhundert lang und zwar mit solchem Erfolge, daß er bei sei nem Ableben eine Million hinterließ. Seine Spezialität bildete die Behandlung von Erkrankungen der Knochen, Muös kein und Gelenke, vornehmlich der Verstauchungen, Verrenkungen und Brüche, und hierin leistete er mittels Massage und sonstiger manueller Eingriffe so Vorzüg licheS, daß fich seine Klientel auS ganz. England rekrutlrte. Von den Jockev wurde fast ausschließlich Mr. Huuon zu Rathe gezogen, zeder derselben war mindestenS einmal in dessen Behandlung ge standen. Sein Leichenblgängniß war denn auch ein prächtiges,' alle, Sports men Londons, die sein Abscheiden lebhaft bedauerten, gingen hinter seine Sargt,!

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!' Zoeula's HF8 g,rviAR ;:i 4 5 St tH gegen Grkältmtgen. Veit Jahren gebraucht. Scbon seit einizra JaZrea geZrauäe ich Dr. August König'S Hamburqcr Brustthee und möchte ni&t ohne denselben sein, da dieser ausgk;eich7.eke Thee ich v?a einer lzcftiqen Erkältung befreit hit. Ich tm pfehle den Gebrauch diese Thee' aus engelefleullichste. Rcgiua Thomas, V!saroe, WiSc. Gute Erfahrungen. Durch den Gebrauch Von sechZ Pa5eke Dr. August König'S Hamburacr Brustthee inde ich roa einem Hufleu defteir, der rnir Jahre lau zu schassen machte. Der Gebrauch dieses uSaejkichntten Husten HeilnittelS hnn nicht emuz eMfoblen erden. John Miller, East endall, NL. Qcaxi vorzüglich. Häufig hat mir der Gebrauch ton Dr Aug. KönZg'S Hamburger Brustthee schsa lkw lesen, daß derselbe ein ganz Vorzügliches Heilmittel gegen alle Arten roa Erkaimngen ist, dessen Anwendung nicht aeuuz empfohlen roerdeu ksn. Lorenz Llakke, S City, Iowa. 25 Qti. das yacket. In Apotheken , haben. TUE CH1ELES L mim Cl. EalHaon, EL Dr. August König'S Hamburger Krsuterpflaster ist ein ganz vorzügliches Heilmittel gegen Sf schnürt, Schnittwunken.Brand, und Brühunden, Frostbeulen, Hühneraugen, etc. 25 Ccul) da? Psöet. In Apotheke zu hiben. THE CHARLES A. VOGELER CO B&KImor. Md. yös&a?$szzös&zfc so Den einzigen Weg V Mamieeirait vollständig dkrznst'NkN, 0j Geschlechtskrankheiten sicher und dauernd just , I i i r . cm ..frf t At uib ieldttdie fetnbar unheilbaren a alle cen ! neuen, sernr., gencue ujuaruns uiw Mannbarkri l Weiblichkeit ! Vbe ! vindrr l Sviije derselben und H?iiunz, zeigt daS ttWL ;dieakne Buch Ter Aettnnns. it;"25.i ujL, 250 Seiten mit ja lreichen lebenstreuen Bildern. Wird in deutscher Erracke j gezen Einsendung von 2'CentZ in PostV ,tam?s, iorziam rerva, frei renanrr.. Mm W ,Ä0ree: Deuteln llr iUInstItnt.il tl n V. ion tri 'T. nane uroaawny. f i art .1 k.y. -Tn 'TnrtftnaT'ßits. snD.. rim wntt ! häncier u. iveyier, n sua ieiawwe ur. tV ö7 V0 V7ftX O m jLcum, l'Ät 2r. ,tl fTr Ö fit Cures RemovesH ! mkmmm O iimKiivm H i Bee Stings, Hos a Alls UIIMUlllf U qulto and All Insect Cltec, rarLrs, ELOTCUrS, ünmors. rirt!iriarks. and overy form ofr.Trin U V(tn'-.VM" w'Htrr'f prirA El oa ti.o no;t dcllcato r'.n withont lcavlnj a scar, ty X-Iox Oln ta3Z3.t. Prlco 5ct3.( COcts. 02& ZI At crorista or ty nrul. Vl ITopPd TJa.fs Co.. I7ovr liondcn. Cona. Llttle Iiop Pi'.l sor elck-hcadacl:c, dyspepsia, bilious2Ä3 sud eoastlpatJon have no cq.us.L 22s. attn fleetöetm iu b 3 für die Saison 1883. A. Gayöor, vlfice: 4UO IVortl West 8tr. PST Teleddon 94S. Indianapolis MAVKK (?0ZI?A 23 Süd PennshZvaniastr. liefert ausgezeichnetes Wasser zum Trin ken, Kochen, Waschen, Baden, für hydrau lische Elevators, Maschinen und Motcre, sowie zum Feuerschutz. Kosten außeror deutlich mäßig. Thomas A. Morris VräkZd?. ÄZIW Drug Store, (ApslYkke ) $to. 22 West Wasbtngtvostr. Neuer Lade; gute, reise uud frische Wiaren. Recepte werden mit Sorgfalt angefertigt urd Owi) irgend einer Theile der Stadt geliefert. G-tto. W. Hlonn 85 Co., S wird DeutsZ, aesprocken. Luxus ! Die Bee Stcc Koute" (i & 8T L lind C C C & I BAHN). Diese euSgezeichnkte Val)n btsörder Passagiere noch Glnolnxxa.'ti . Cloveland. Buffalo, und allen Neu England Städten . Schlafwagen zwischen Indianapolis und New Fjork one Wagenwechstl. Direkte Verdindung nach Ussourl, ArkäQßa?, Texas, Hansa; , Nebraska, Colorado, Calisor nien und Mexiko. MtdtZgtte Vate. Men weude sich d?ezen nüerer Juf mattoz an D. B. ilfirtin, Een'l Pass. Agnt, Eleveland. W. J. Nichols, cnU Söcst. z.nt, c.ll Kaule Vkicho' "Best ClßrM. iiavaiiLa

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