Indiana Tribüne, Volume 11, Number 235, Indianapolis, Marion County, 12 May 1888 — Page 2

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Zndiam Tribüne. Erscheint giglich sd SsuslAge. letZlaUche .Dtbün- k1t durch dt Träger 12 ent per Woche, die Sonntaa.Tridane- S ttentl per Woche. Bciic ufstrnen 15 Ötntl, Per yoy ittjtjchictt tn Loran4be,ahlug tö per Shr. Ösffet 150 Q. Marvlandür. FsdiaapoliS, Ind., 12. Mai 1888. Zeuge einer bewegten $tlt. In Delcl:Jre:(5ounly, N. Üarb vor einigen Tagen der frühere Sheriff . Green Mo ire im Alter von 92 Jahren und 9 Monat:. Damit ist einer der . letzten überlebenden Theilnehmer des berühmten amerikanischen Aiili Nent: Krieges" von 1840 bis 1847 vom Schauplatz getreten. Während jenes .Krieges" war Moore in den ersten drei Jahren Conntysheriff, und hatte als soldtn die schivere Aufgabe, in einem durch ein ungerechtes Unterdrückungssystem auf's Höch?'te aufgebrachte Gemeinwesen Gesetz und Ordnung aufrcchtzuerhalten." Lassen wir diese Zeit, welche so viel Aehnlichkcit mit den neuesten Zeiten in Irland hatte, in ihren Hauptzügen vor unseren Augen vorüberziehen. Die meisten Farmländereien in Dela: wäre - (saunty waren ursprünglich e u d a l e i g e n t h u ni unter einem alten hollandischen Gesetz, das in ö!em Jork und New Jersey giltig gen?e-

sen und wurden nach dem feudalen chliZsystem auf Generationen oder auf eine lange Reihe Jahre verpachtet. Die Pächter mußten bedeutende Jahresrenten in Geld oder Naturalien entrichten. Im Laufe der Zeit jedoch paßte den Pächtern diese jährliche Auöpresiung nicht mehr, und viele von ihnen ließen sich zu der Ueberzeugung bringen, daß das FeudalPachtzuften. "schon durch ein Gesetz von 1735 thatsächlich abgeschafft worden sei, und daß die Grundherren kein Recht mehr hätten, unter diesen Umständen Pacht von ihnen zu fordern. Diese Stimmung, welche immer weiter UM sich griff, führte im Sommer 1840 zur Gründung von Anti-Pacht-Vereinen behufs gegenseitiger Veschützung und Unterstützung ; man wollte gemeinschaftlich die Grundbesitzer zwinZen, d?n Be dauern des Landes, für einen nur nominellen Preis pro Acre, freie Nutznießung an Stelle von Zmangs-Feudallehen zu gewähren. Als die Grundherren dieser Forderung den hartnackigsten Widerstand entgegensetzten, nahmen die Pächter in Delaware-County einen Campagne-plan-gegen die Grundbesitzer an, der fast derselben Natur war, wie der heutzutage in Irland durchgeführte. Bewaffnete und durch Eid gebundene Haufen von Pachtgcgnern, welche maskirt und als Indianer verkleidet waren, versammelten sich auf das Geheiß ihrer Führer, ritten von Ort zu Ort, vtxmobelken die Agenten der Grundherren, schüchterten diejenigen Pächter, welche geilltwaren, die Pacht zu zahlen, ein und spielten den Gerichtsbeamten, welche die nichtzahlenden Pächter hinaussetzen wollten, übel mit. Diese ausrührerischen Kundgebungen fühlten am 7. August 1345 zu einer blutigen Tragödie. An diesem Tage begaben sich der Sheriff Green Moore und leine beiden Assistenten O. N. Steele und (?. S. (Zdgerton, iu Begleitung eincs Grundherrenagenten nach dem Städtchen Andes. um die Kühe eines Pächter? Namens Moses Carl wegen der PachtRückstände zwangsweise zu verkaufen. Sie fanden aber die Farm von etwa 250 Mann besetzt, welche sämmtlich als Jndianer verkleidet und von einem Chef besehligt waren, der den Namen Großer Donner führte. Die Sheriffspartic wurde sofort in Kenntniß gesetzt, daß keine Kühe verkauft der weggetrieben werden könnten. Jetzt zog der Hilfssheriff Steele, welcher den Pächtern ganz besonders verhaßt war, ein Pistol und forderte seine Gefährten auf, ihn in der Wegtreibung des Viehs zu unterstützen. Da befahl der .Große Donner", auf die Pferde der Gerichtsbeamten zu feuern. Es krachten etwa 20 Schüsse, und die Pferde stürzten todt nieder, gleichzeitig wurde aber auch Steele, scheinbar zufällig, tödtlich verwundet. Dieses Ereigniß hatte schwere Folgen! Der Gouverneur Silas Wright erklärte daZ County im Aufruhrzustand, und massenhaft wurden die Verdächtigen gejstadt. Beinahe 300 Personen wurden ' vom Sheriff Moore und seinen Assistenten eingekerkert. 19 derselben wurden unter der Anschuldigung des Mordes, oder der Hilfeleistunq zu demselben, pro-

cessirt, und John Van Steenberg sowie Edward O'Connor wurden wirklich zum Tode durch den Strang verurtheilt, wahrend die 17 Anderen schwere. Staats-aefängniß-Strafen erhielten. Die Anti-Rent-Bereine lösten sich jetzt auf, doch blieb ibre Agitation nickt ohne Fruchte Schon nach zwei Jahren wurde in der neuen Staatsconstitutlon das Feudalsvstem abgeschafft, und es wurde verboten, Ländcreien auf länger als 12 Jahre zu verpachten. Bald sah man tieft aucy unter dem Druck der offemlicken Meinung gezwungen, alle verurtheilten Pachtkrieg-Soldaten, einschließlich der zwei dem Tode Geweihten, zu begnadiaen. Ehe zwei Jahre vergingen, waren w n.1 , aue ceunzeyn in tfrciyw. Neues Torpedoboot. Kaum in der .Vesuvius" im Wasser. so wird schon in Washington viel davon gesprochen, die amerlkanilche &tat)U ilattt" wieder um ein Boot eiaener Art zu bereichern, obwohl dasselbe nicht auf s radical neuen Principien beruht, wie jenes Dynamlt-Kanoncnboot. Xtx lion,ract für die )'leserung tt 0)on ausge trieben und wird wahr chemltH der vefnnten Pkiladelvlnaer ftirrna William Cramp & Söhne zufallen, die überhaupt den Löwenanthell der chlfssbau - lon; tracte unter der Whitney jchen Admml ratian erkalten bat. In seinem letzten Jahresbericht hat Hr. Whitney seine Zweisel an dem prak zjschen Werth 'der Torpedoboote ausg.c-

Krochen. 7ii$ c zuerjr austäiilrn, wurve auöposaunt, daß jetzt die Zeit der großen Panzerschiffe vorüber sei." Bald aber wurde eine andere Vorrichtung besannt, welche die Aussicht auf den Nutzen der ersteren erheblich verdarb: dies war die Drehkanonc, besonders die Hotchkiß: sche, welche rasch hintereinander eine Anzahl Granaten von je 1,2 oder G Pfund wirft und mit denselben wenn die Entfernung nicht zu groß ist :! oder 4 zottige Panzerplatten durchdringt. Nun sind die jetzigen Torpedoboote sehr leicht gebaut, damit möglichst schnelle Bewegung erzielt wird ; mithin sind sie einer Hotchkiß'schen Kanone, welche ihre ö!ichtung gegen ein rajch herannahendes Torpedoboot ebenso leicht ändern kann, wie ein Schütze die Richtung seiner 'Büchse, völlig preisgegeben. Entweder irnijj daher das Torpedoboot viel schwerer ge: panzert sein, oder das ganze Boot muß unter Wasser und für den Feind völlig unsichtbar bleiben. Ein Boot letzterer Art will man nun haben. Das Princip unterseeischer Schiffahrt ist bekanntlich nicht neu, und Amerikaner, Engländer, Deutsche und Russen haben es in verschiedener Art praktisch anzuwenden gesucht. Die größte Schwierigkeit liegt aber darin, alle Vorthelle der betreffenden Vorrichtungen zu vereinigen, ohne die Nachtheile mit in den jiuuf zn nehmen. und das ist's gerade, was man jetzt braucht. Das neue unterseeische Torpedoboot soll rasch und völlig untersinken, sich ebenso rasch und leicht wieder erheben, sich ebenmäßig und schnell unter dem Wasser fortbewe, gen und Stunden lang unten bleiben rönnen. Wird das neue Boot allen die.

sen und anderen Anforderungen genügen? Das fragt sich noch sehr! Daß eS möglich ist, wird von Sachverständigen ver sichert. Civilisirut7g it mm O Civilisation, wie viele Verbrechen werden in deinem Namen begangen!" möchte man mit Abänderung eines bekannten Wortes einer geistvollen Fran zösin ausrufen, wenn man bedenkt. welche entsetzliche Thaten schon im Laufe der Jahrhunderte im Interesse der m(&ivU llsatlon" verübt worden uw, und wie z. B. noch in neuerer Zeit das britische Krämervolk in Asi(n und Afrika unter dieser Devise gegen Natur und Mensch: lichreit gesündigt hat. Die -Notyyaute sind wahrlich nicht die Lebten, welche von den Opfern, den Menschen- opfern. für die Elvlliiatlon" eln Licdchen jmgen können. Zu dem cheußllchnen, was in dieser Beziehung je vorgekommen ist, gehören aber Dinge, welche sich erzt unlangn im Innern Bnniluns abgespielt haben. Dort und an einem Platze nicht wentger als 3000, und an einem andern 600 Indianer mit Strnchnln und QuecksilberEhlorat auf einmal ncraiftet worden! Und eö aeschab dies von Personen. welche von den BePrdcn angestellt waren." Auch wird is?ichtct, daß man" noch 5000 anderr Jdian.'r zu vergiften gedenke. Der Mensch, welcher diese Greuelthaten leitete, soll Sennor Joaqin Bucno (das heißt der Gute" !) sein, der von localen Behörden eigens den Auftrag erhielt, die Indianer zu züchtigen" und sie womöglich aus dem Lande zu treiben. Die Art, wie derselbe vorging, ist folgende: An der Spitze einer Compagnie von 70 Mann erschien er in einem Indianerdorfe, dessen Bewohner die Flucht ergriffen. Darauf brachten die Eindringlinge Strychnin in alle Brunnen, Quellen, Gefäße mit gcgohrenen Getränken und in alles Brot und alles Getreide, das sie finden konnten. Endlich zogen sie wieder ab und ließen Alles in anscheinend guter Ordnung zurück. Die Eingebvrencn kamen, genossen die Speisen und Getränke und starben wie die Fliegen dahin. Die weißen Teufel aber postirten sich auf einem Hügel, von wo sie eine weite Aussicht hatten. Am anderen Tage so wird erzählt sahen sie große Schaarcn Krähen, Geier und andere aassressende Vögel sich auf dem Ort niederlasien. wo bis vorgestern 3000 Männer, Weiber und Kinder gewohnt hatten. Niemand war da, der sie verscheuchte, denn jedes, aber auch jcdeS menschliche Wesen war todt! Darauf sielen die Giftmörder über ein anderes Dorf von 800 Einwohnern her und verfuhren nach ganz derselben Methode, nur daß sie diesmal QuecksilberEhlorat statt Struchnin verwendeten. Und so wollen sie es noch machen, so lange sie können ! Was an Rothhäulcn nicht mehr zu vergiften ist, wird wohl niedergesäbelt oder in den Erdboden geritten werden, wie dies auch schon in Südamerika vor zwei oder drei Jahren dagewesen ist. Wie man hört, vertheidigt Vueno allen Ernstes seine teuflischen Massenmorde und erklart. Jeder, der Indianer ausrotte, um deren Territorium, welches von civilisirten" Menschen gebraucht werde in Besitz zu bekommen, sei großen Lobes würdig. Auch ist bekannt, daß dieses Ungeheuer sich dem Plane eines noch menschlich gesinnten localen Aljchofs widersetzte, welcher eine große Anzahl Missionäre anstellen wollte, um die Indianer in Religion und in den civilisatorischen Fertigkeiten zu unterweisen. Bueno ließ die Worte fallen, er wisse eine leichtere und wohlfeilere Manier, die Indianer zu civilisiren". Worin dieselbe bestand, weiß die Welt jetzt. Es liegt kein Anzeichen dafür vor so wird uns noch mitgetheilt daß die allgemeine Regierung Brasiliens diese himmelschreienden Unthaten billigt. Leider aber liegen ebenso wenig Anzeichen dafür vor, daß die Gift-Massenmörder je zur Verantwortung gezogen werden! Wann wird die Zeit kommen, wo die Cultur nicht mehr über Blut und Leichrn geht und sich nicht mehr selbst fortwäh nd in'ö Antlitz schlägt? Etwas aus Liberia. Ueber die Verhältnisse in der ?!cgerrepublik Liberia (an der Westküste von Afrika), welche gewissermaßen einen Ableger der unsrigen bildet und ihre Entstehung dem 1816 in Washington zusam? mengetretenen Eolonisationsoerein zur Ansiedelung freier Farbigen der Ver. Staaten" verdankt, wird neuerdings ge, schrieben: . . . .

Die Bevölkerung Liberias wird gegen: wartig auf 1,000.000 geschaht, von dencii indeß nur 12,000 cioilisirt sind, j Nicht wenige der 22,020 civilistrtcn Ne- !

ger, welche hierher gesandt und mit Borrathen bis zur ersten Ernte versehen wnrden, sind wieder in Barbarei zurückgefallen. 2,297 civilisirtc Neger haben die zum Stimmrccht erforderliche Qualisication und 1,33;t derselben haben Aemter. Auf jeden Kopf entfällt Privateigcnthlun im Werthe von etwa 5l. DaS and hat 2.000.000 Schulden, die in Papieren angelegt sind. Ueber $7,000,000 sind von wohlthätigen Personen in Amerika und England nach Liberia geschickt worden. Im ganzen Lande gibt es nur vier Postämter ; diese tragen also nur wenig zur Erhaltung des erwähnten zahlreichen Bcamtenstandes bei. Die Flotte Liberias besteht aus zwei Kanonenbooten und hat mit der amerikanischen das ge: mein, daß sie nutzlos verfault; hingegen hat sie wenigstens das Gute, dag sie nichts gekostet hat: England hat die zwei Kanonenboote geschenkt. Die Armee ist ebenfalls ein lustiges Ding ; sie wird von einem einzigen Regiment gebildet, welches 29 gemeine Soldaten und 388 Ofsicicre umfaßt. In einigen CountieS sind alle Einwohner Beamte ; es wohnen nämlich kaum so viele Personen im ganzen Eounty, um die Aemter alle zu besetzen. Die Classcnunterschiede sind in dieser Republik so stark, wie sie in unseren Südstaaten während der Sklavereizeiten waren. Die Bürger" herrschen über die Wilden" und behandeln sie oft grausam. Letztere müssen alle Arbeiten für Erstere thun, und die Jungen der Wilden müssen die Jungen der Bürger auf dem Rücken in die Schule tragen ! Die Legislatur besteht aus einem .OberhauS" mjt 8, und aus einem Unterhaus" mit 13 Mitgliedern und ist jedesmal gewöhnlich zwei Wochenlang in Sitzung. Die Gesetze, welche sie in dieser Zeit macht, füllen in der Regel etwa drei Seiten. Niemand hat in Liberia das Stimmrecht oder Recht auf ein Amt, wenn er nicht lesen kann und nicht Besitzer eines Grundstückes ist. Für unehrliche Beamte ist Liberia ein sehr schlechter Boden; kürzlich wurde z. B. ein 'Secretar des nationalen Schatzamtes, zum Tode verurtheilt und hingerichtet, weil er über den Verbleib de? Summe von $12.50 keine Anskunst geben konnte. Im Ganzen scheint die Negerrepublik sich nicht einmal in so gutem Zustande zu befinden, wie vor 60 Jahren. Wenn auch nur die Hälfte dessen wahr ist, was Taylor erzählt, so muß die Gründung dieser Republik, über welche eine Zeit lang so viel Aufheben? gemacht wurde, als verfehltes Experiment angesehen werden. Die Neger scheinen die Civilisation, welche sie sich durch den Verkehr mit den Weisen erworben hatten, nicht bewahren zu können. Vom Inlande. n dem Städtchen M a s o n, in Oliio, herrscht seit einigen Wochen P'.'ohifcinoi. Die Entscheidung siel mit nur geringer Ä!chrheil dafür aus und die Gegner der Prohibition haben keine Lust, sich dem Verdick der Wahlurne ohne Weileres zu fügen. Um ihre Gegner kirre ; machen, haben sie den Boycott über sie verhängt. Alle Kaufleute und sonstigen Geschästölente, welche für Prohibition stimmten, sind in die Acht gethan und Clubs von Anti-Prohibitionisten lassen sich ihre Specerei- und Schnittwaaren von Cincinnati kommen. Sogar Aerzte und Geistliche werden geboocottet. Langt wird der Krieg wohl nicht dauern. Mi n n e s o t a hat sich trotz der Hochlicenz der Bierconsum nicht verrin gert. Dagegen hat aber der Schnapsconsum erheblich zugenomnien. Es murden in dem genannten Staate im Februar und März 1887 zusammen 20,903 Gal, lonen dcstillirt, im Februar und März 1888 dagegen zusammen 3S,112 Gallonen. Nun kommt in Süd-St. Paul noch die neue große Destillerie von taglich 4000 Gallonen Capacität hinzu. Das Resultat der Hochlicenz ist also durchaus kein solches, wie eö die Temperenzler erwarteten ; in den Gegenden, wo wegen der hohen Licenz die Saloons rar sind, wird eben Schnaps gallonenweise eingekauft und getrunken, während die 'eute sich vordem in ihrer Stammkneipe sanft ein Gläschen hinter die Binde gössen. Die Gewährung des von der People Telephone Co." gestellten Gesuches um Wiedereröffnung dcS Telephon-patent-Processes wird von der Stimme des Richter Lamar abhängen, falls nicht inzwischen der neuernannte Chief-Justice Füller bestätigt wird und sein Amt antritt. . Man wird sich erinnern, daß die Entscheidung zu Gunsten des Bell-Pa-tents mit vier gegen drei Stimmen abgegeben wurde: Richter Grau nahm an den Verhandlungen nicht Theil, weil er in der unteren Instanz zu (Bericht gesessen. und Richter Lamar kam erst später in's Amt. Der verstorbene ChiefJustice Waite war einer der vier, welche sich für Ausrechterhaltung des BellPatents erklärten. Infolge seines Ab lebens steht also das Gericht drei zu drei, und wenn Richter Lamar nunmehr an den Verhandlungen theilnimmt, wird seine Stimme den Ausschlag geben. Die Frauenrechtlerinnen und deren männliche Freunde haben in der methodistisch:episcopalen GeneralConferenz eine Niederlage erlitten, welche fast einem Siege gleichkommt. Es handelte sich um die Zulassung weiblicher Deleaaten, und dieselbe wurde nach einer langen und eingehenden Debatte sowohl von den dem geistlichen wie auch von den dem Laienstande angehörigen Vertretern abgelehnt. Ein gleichlautendes Votum beider Theile hatte dazu geHort, um die Neuerung einzuführen; die Anregung selbst war also doppelt durchgefallen. Zieht man jedoch in Erwägung, daß bei den Geistlichen 122 Stimmen für die Zulassung waren, während dieselbe von 159 Stimmen verweigert wurde, und bei den Laien gar nur 78 Geaner 76 Befur wortern gegenüberstanden.so kann es kaum noch einem Zweifel unterliegen, daß die nächste Probe ein den Frauen günstiges Resultat ergibt. Der große T u n n e l der Nordlichen Parftkbaim buiii haJt (lcafcju

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Neblig?, östlich von Tliconiä int Terntorilim Washington, ist jetzt vollendet. Er bat ei: Länge von 9850 Fuß und ist außer dem Hoosac-Tunnel der Vermont-Massachusctls-Äahnim westlichen Massachusetts der längste Eisenbahntunnel in den Ver. Staaten. Die Arbeit begann im April 1886. Die Maschinen und das sonstige Arbeitsmaterial mußten durch eine pfadlose Gegend 90 Meilen weit hergeschafst werden, sodaß bereits V125,000 ausgegeben waren, ehe die eigentliche Arbeit begann. Große Schwierigkeit bereitete auch die Anwerbung der Arbeiter in der menschenleeren Geaend. Der Tunnel mußte durchweg durch ein graues Aasaltconglomerat von mittlerer Härte gebohrt werden, welches an der Lust schnell zerfällt; daher wurde die Auskleidung mit Holz nothwendig. Die Sohle des Tunnels steigt nach der Mitte hin leicht an. Die beiden Zufahrten haben die stärkste technisch erlaubte istciqung. Durch den Cascade - Tunnel ist die Hauptlinie der nördlichen Pacisic? Bahn erst recht vollendet. Bisher ging die Bahn über das Gebirge auf einem bis zu 10,000 Fuß und mehr ansteigenden, sehr gefährlichen Schienenweg, auf dem man nur verhältnißmäßig geringe Lasten unter Anwendung ungeheurer Locomotiven über das Cascadegedirge schaffen konnte. Durch den Tunnel aber rönnen selbst die größten Fracht- und Passagierzüge ohne Schwierigkeit befördert werden. Ueber einen ungewöhnlich bewegten Lebenslauf wird aus Port JerviS, N. I., berichtet: Im Jahre 1873 wurde ein junger Mann Nanlens Köh!er, der als Bäcker dahier beschäftigt war, auf sein Geständniß hin. daß er der Führer einer Diebesbande war, zu 5 Jahren Sing Sing verurlheilt. Im Gefängniß wurde er in der Küferwerkstatte beschäftigt. Nachdem er vier Monate von seiner Strafe abgesessen, ließ er sich durch mehrere andere Sträflinge in ein Faß einpacken, das nebst anderen Fässern auf eine den Fluß hinabfahrende Zarge gebracht wurde. In der Nähe von Tarrytown brach Köhler dann in ein Bauernhaus ein und stahl einen Anzug, kehrte am nächsten Tage nach Port Jervis zurück und flüchtete sich in's Gebirge von Sullivan Eountu. wo er zwei Wochen später eingefangen wurde. Auf dem Transport entkam er abermals und schwamm über den Delamare Niver nach Pennsuloauia hinüber. Einige Monate spater erhielt der Bruder Köhlers einen Brief von Letzterem, worin derselbe ihm mittheilte, daß er in die Buudesarmee eingetreten sei, aber desertirte und sich in Rio Janeiro. Brasilien, besinde, von wo aus er als Matrose auf einem Handelsschiffe abfahren werde. Dieses chiff scheiterte und Köhler war der Einzige, der sein Leben rettete. Später arbeitete Köhler als Bäcker in London. verheiratete sich daselbst und kehrte nach Amerika zurück. Vor einigen Iahren tauchte ei Mann Namens Köhler mit Frcu und zwei Kindern in Union City, Erie Co., Pa., auf; vor mehreren Wochen wurde derselbe dabei erwischt, als er im Frcnch Creek eine Menge Forellen durch Dynamitpatronen tödtete, und flüchtete sich, um der Verhaftung zu entgehen, in einen Sumpf. F. M. McClitttock, der Anwalt der Law und Qrder Society von Union City, stellte Nachsorschungen über das Vorleben Köhlers an und kam zur Ueberzeugung, daß derselbe der Sträfling sei, welcher im Jahre 1873 us dem Gefängnisse zu Sing Sing flüchtete. In einer der nächsten Nächte wurde McClintocks Haus durch eine Erplosion zerstört. In den Trümmern fand man Stücke einer GaLröhre, die offenbar als eine Art Dynamitbombe benutzt ivar ; man ermittelte, daß Köhler eine derartige Röhre am Tage vor der Explosion gekauft hatte, und :nan entdeckte außerdem Fußspuren, die von Koh lerS Wohnung nach dem Hause McClintocks führten. Köhler wurde in seinem Hause überrumpelt und in ast genomtnen, und er gestand ein, daß er der aus Sing Sing entkommene Sträfling ist. Deutsche Lokal Nachrichten. Provinz Brandenburg. t In Berlin: der frühere Miteigen, tlzümer der Vossischen Zeitung" Eugen Müller; Justizrath Beruh. Fretzdorff; die Schriftstellerin Valeska v. Gallwitz' Dreyling und der Gastmirth Theodor Großkopf. Das Murbach'sche Ehepaar in Jericho feierte seine diamantene Hochzeit. Selbstmord begingen: in Berlin der Kaufmann I. Selig und der Sattler Albert Böhm, in Guben der Tischleraesell Jehle. In Berlin wurde der Bahnmeister Jäger überfahren und getödtct; daselbst erstickte der Schankwirth Knebel an Kohlencas; in der Dietzel'schen Ziegelei bei Vletz wurde der Arbeiter Höhne von einer Kipplomrn erdrückt, in Tschicherzig wurde der Schiffer Heinr. Hoffert von einem herabstürzenden Balken erschlagen. Provinz Ostpreußen. In Glückshöfen wurde der Gutsbesitzer Lehrbaß von seinen eigenen Knechten auf dem Felde erschlagen. Er hatte dieselben wegen begangenen Unregelmäßigkeiten uir Rede gestellt, wobei es zu einem scharfen Wortwechsel kam. . Die Knechte Abromeit, Neumann und LibomSki drangen dabei auf ibren Herren ein und schlugen mit ihren Düngerforken so unbarmherzig auf ihn los, daß L. nach kurzer Gegenwehr todt zu Boden siel. Die Mörder begaben sich nach vollbrachter That in eine Schenke. Hier wurden' sie dingfest gemacht und dem Untersnchungsrichter roraeführt. L. war in den besten Jahren, er hinterläßt eine Wittwe und zwei kleine Kinder. Die Verheerung, welche die Überschwemmung in der Heydekruger Gegend angerichtet, hat einen noch größeren Umfang angenommen, als zuerst gemeldet wurde. Während Ruß und die Kolonie BiMnarck bereits wasserfrei sird, stehen die Ortschaften Szicße, Szießekrand:, Szießgirren, Paleiten. Augstumal, Pokallua, Warruß, Iodekrandt und Skirwicthell noch vollständig unter Wasser. In Lötzen vergiftete sich kurz vor seiner Hochzeit der Postsekretär H. Trutenau. P r o v i n z W e st p r e u ß e n. Der Verlust für den Landkreis Elbing infolge des Hochwassers wird auf 9 Millizuta Mgrk berecbuet. ie . Vicover

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tuste beziffern sich auf. 2000 ünd machte es Schwierigkeit, das ertrunkene Vieh nach dem Hass zu schassen und zu versenken. In Eampenan bei Thiercart sieht daö Wasser stellenweise noch in einer Höhe von 12 13 Fuß auf Wiesen und Aeckern. Die Pioniere üben jetzt aufdem Uebcrschwemmnngsgebiet eine scharfe Polizci, um dem Piratenthum ein Ende zn machen. Der durch das Hochwasscr auf der Kulmer Fischerei angerichtete Schaden wird auf 75,000 M. geschätzt. Nach vorläufigen Schätzungen beträgt der durch die Hochfluth im Kreise Marienwerdcr angerichtete Schaden etwa 1,300,000 M. Noch immer überfluthen Wassermassen die Niederung, erst stellenweise taucht das Land empor. In der Richtung nach Ncuhofcn zu ist noch alles ein unermeßliche? See. In Bischofwalde ist der Tischlersohn HermannSchultc aus der Torsstraße erschlagen worden. Als Thäter sind die Knechte Sand, Hitz und Günther ermittelt und verhaftet. In' Rosenberg hat sich der Uhrmacher Schindler in einem Anfall von Geistesstörung erhängt, und aus Scheu vor der Ehe vergiftete sich inThorn die 24?jährige Martha Ezarski. In Graudenz erstickte die 17 fahrige Marie Koschewski an Kohlendunst und ebendort wurde der. Arbeiter Bunkrach todtgefahren. In Kgl. Neudorf wurde der 15 jährige Sohn des Einwohners Lernschewki von einem bösen Hunde, welchen er gereizt - hatte, schwer verletzt, in Neumuß ertranken die beiden Söhne des Schuhmachers GurSke und in Zoppot wurde der Tischler Zimnack beim Zusan'.mcnbnlch eines Gerüstes erschla: .gen. Niedergebrannt sind : in westlich Neufähr das Familienhaus der GebrPetrossski und in Strasburg . die den Rentier Lanner und Kaufmann Valzer gehörigen Gebäude. P ro vinz Po m mern.. . f Der Konsistorialrath und Hofpre ziger Dr. Küper, Pfarrer der. deutschresormirten Gemeinde, in Stettin. Wegen ZweikampfeS mit tödtlichen Waffen wurde der Gerichtsreferendar O. Sehlnlacher, der Regierungsreferendar V. Steinbrück und der Gerichtsassessor G. Fritze, sämmtlich von Stettin, zu 6 resp. 4 und 3 Monaten Festuiigshaft verurtheilt. Großes Aufsehen erregte in Tramburg die aus Requisition der Staatsanwaltschaft zu Stargard erfolgte Verhaftung des Holzhändlers Knappe. Derselbe ist angeschuldigt, seinen Associe M. um ca. 40,000 M. übervortheilt und durch falsche Buchungen diesen Betrug verdeckt zu haben. In Grimmen ertrank Marie Giertz, in Loickenzin wurde der Einwohner Hannemann beim Abbruch eines Stalles von herabstürzenden Sparren erschlagen, die Arbeiterfrau Grube aus Loitz stürzte in die Peene und ertrank und in TeUerm wurde der Bauerhofbesitz er Witl von einem Pferde erschlagen. Provinz S ch l e s i e n. Ter.eheinalige Viehhändler und Fleischer Herrmann Bittncr von Breslau, der wegen Anfertigung und Verausgabung falschen Geldes schon zweimal Zuchttzausstrafen verbüßt hat und erst am 10. März aus dem Zuchthausc entlassen worden wat, ist auf's Neue wcgktt Falschmünzerei verhaftet worden. Die Fleischcrmeister Wilh. )tother und jrail Greulich in Breslau wurden wegen schwerer Vergehen gegen das Nahrungs: mittelgesetz zu U resp. 1 Jahr Gefängniß verurtheilt, die Studenten Grzimak und Zentner wegen Duells zu je 3 Mon. Festungshaft. Der Landwirt!) Franz Kahler von Ober-Kaschau wurde wegen fahrlässiger Tödtung zu 1 Woche Gesängniß verurtheilt. Durch seine Schuld ist seine Frau in der Dreschmaschine verunglückt. In Schwarzbcr'g brannte das Gehöft des Häuslers Tfchsrn nieder, wobei Tschorn und seine Tochter beinahe verbrannt wären. Der Sohn Tschorn's wurde unter dem Verdacht der Brandstiftung verhaftet. Der Kaufmann M. Gröbler in Sprottau wurde unter der Anklage großartiger Betrügereien 'in Jauer verhaftet. Selbstmord begingen: in Breslau der Gelbgicßcr Gust. Bach, in Schosdorf die Ehef'uu des GedingeGärtners Karl Thamm. In Breslau verunglückten beim Abnehmen des baufälligen Gesimses eines Hauses an der neuen Taschenstraße die . Mitglieder der Feuerwehr Josef Kroschen und August Mühlau Der Erstere starb sofort. Provinz S ch l e s w ig-H o l st e i n. Die hochbetagten Eltern des WirthS Below in Kratt haben sich aus LebensÜberdruß gemeinsam ertränkt. Man fand die mit einem Umschlagetuche fest zusammengebundenen Leichen in einer Mergelgrube. Das Eis zwischen Alsen und den Dänischen Inseln gewährt einen prächtigen Anblick. Ein mächtiger, nahezu haushoher Eiswall zieht sich von Süden nach Norden, so weit da3 Auge reicht. Im Bachholzer GeHolz wurde der aus Groß-Sarau gebürtige, Schmiedegeselle Martiensen erhängt aufgefunden. In glensburg gerietb der Kutscher des Ziegeleibesitzers Hollesen unter du Räder einer Lokomotive und wurde buch, ftäblich zermalmt; bei einem gleichen Unglück in Krogaspe wurde der Arbeit Äunaiobann tödtlich verletzt. Ertrunken find : der ' Marinelazarethgehilfe Eichel berg in Gaarden und der Rentier ClauS Stüver; in Wrirum erschoß sich der Landmann Bay Ludwig Niersen infolge unvorsichtiger Handhabung seines Ge wehrcs. Provinz Pose n. t In Bromberg der AppellationszerichtS - und' Geh. Justizrath a. D. Hirschfeld. Die Gefammtfumme der Schäden, welche das Hochwasser in Crone a. B. und in Cronlhal angerichhat, beträgt ca. 150,000 M. Das Überschwemmungsgebiet umfaßt ca. 80 Gehöfte mit ca. 160 Gebäuden; einqestürzt sind 33, beschädigt 49 Gebäude. In den Fluthen umgekommen sind 11 Personen, von denen erst S Leichen gefun: den worden sind. Der Kaufmann Isi: dor Schcndel in Klctzko wurde verhafte! und in das Gnesener Gerichtsgesängniß eingeliefert, weil er im Verdacht siebt, den kürzlich stattgehabten Brand feinet ausler cieie ner Frau mittels einer Art schwere Verletzungen bei ; darauf entleibte er sich, indem er sich mit einem Messer den SSali durchschnitt.

Scheune herbeigeführt u yaoen. ;n Verlauf eines ehelichen Zwistes brach:e der Häusler Niese in Wolsko-Abbau sci.

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