Indiana Tribüne, Volume 11, Number 234, Indianapolis, Marion County, 11 May 1888 — Page 2
Jndiana Tribune. Erscheint giglich nd Sssvtsgs.
D iettsliche.rllbün tolet durch deTkIger l2 Ccntl vr Wocbe. die Sonntag..Tridüne- 5 t per Wsch. tibe mfjmtnen 15 3nti. Per Poft zugeschickt in orauttt,ahlung ZK per Jahr. Ofei 150 0. 5Ma?vlandSr. Indianapolis, Jd., 11. Mai 1863. Vcht amerikanische Sitten. 'Ungebildete oder in Seibslbewunde rung aufgehende Amerikaner verlangen von dem Einwanderer, daß er sich auch in seinen Bitten und Lebensgewohnheiten ihnen anpassen soll. Daß der naturalifixte Bürger an dem Geschicke seiner sreimilliz gewäbiken Heimach den innigsten Antheil nimmt; daß er zum roirthschastlichen Ausbau des Landes nach besten Liräslen beiträgt; daß er nicht zögert, im Nothfälle für das neue Vaterland auch sein Leben einzusetzen, das alles genügt dieser einfältigen Sorte noch nicht. Ihrer Ansicht nach muß namentlich der Teutsche sich von Innen heraus liminan dein, um sich der (iljie würdig zu machen, inner dem Sternenbanner leben zu dürfen. :'l'ur der vollständig amerikani: sirte foreigiier" findet allenfalls lnade vor ihren Augen. (s gibt indessen auch anständige Ame rikancr. die selzr wohl einsehen, daß gclade die eebt auierikanischen Sitten" ZUM i heil äußerst verwerflich sind. An einen Selbstmord anknüpsend, der sich dieser Tage in einem ,.fa$hionable hoarcHng-bouse" i Chicago zutrug, zieht die dortige Times" energisch gegen das faule PensionatSleben junger ameri: kanischer bepaarc zu ,ulde. Si' schreibt: Xev iVislim stirbt durch seine eigene Hand, und dem Reporter fällt die Aufgäbe zu, die .ttlätscherei der BoardingKäufer über den häuslichen lln frieden zu sammeln, welcher dem Selbstmörder die Pistole in die Hand gedrückt haben mag. Kinder waren nicht vorhanden. Tie kilatschbaien der Boardinghäuier haben ?S zelten mit Kindern zu thun, denn diese gedeihen licht in den verbotenen Wandelgängen des Board inghaufcs. Ta die ü'iooc sie als ein Hinderniß betrachtet, so besieblt sie ihre Verbannung in ein feines Pensionat, falls sie zufällig doch eristiren, aber sie zieht es vor, daß sie überbaupt nicht vorhanden sind. Keine Dame, die den Gewohnheiten des Boarvlnghauscs huldigt, darf sich so weit herabwürdigen, daß sie es dein gemeinen Weibe nachmacht, welches Kinder gebiert. Die ihr in'S Her; gepflanzten Gefühle müssen erstickt, krumme Pfade müssen betreten werden, damit nicht die Sorgen und Unbequemlichkeiten der Kinderstube sas der Frivolität geweihte Voarding-'auS-Leben unterbrechen. Die Reporter fanden auch, dasein Pudel in den Fall ver? wickelt war. Im fafhionablen BoardingHause findet der Pudel immer einen Platz. 5in Mann und eine Frau, die unter. der Form der (5he mit einander verbunden sind, um den Schein zu retten, mögen sich eine Zeit lang einbilden, daß das menschliche Viebebedürfniß -einen passenden Gegenstand der Bethätigung in einem udel finden kann, und sie mögen sich Glück dazu wünschen, daß sie sich das häusliche Leben vom Halse gewälzt und als Insassen eines kinderlosen BoardinaHauses eine angenehme gesellschaftliche Stellung errungen aben. Doch wenn nur ein Funke von Männlichkeit in dem Gatten zurückbleibt, so muß die Zeit kommen, wo er Ekel von sich selbst cmpsindet, und die Gattin wird zu ihrem Schrecken bemerken, daß sie trotz der priesterlichen Einsegnung und des formellen Trauscheins nur eine Maitresse ist. Die verheirathete Frau, die sich freiwillig des Kindersegens begibt, lebt im Narrenparadiese. DaS Leben, daS sie sem Vergnügen widmen wollte, mag schnell dem Verbrechen versallen. Wenn sie den Gesetzen der Natur trotzen kann, die viel älter sind, als die zebn Gebote, so wird eS ihr nicht schwer fallen, auch die letzteren zu übertreten. Gerade dieses fashionable BoardinghauS, das jetzt so leichtfertig über den Mann und die Pistole klatscht, ist eine traurige Erscheinung deS großstädtischen Aesellschaftlicheu Daseins. Das Leben in dcmi'elben ist verächtlich. Es liegt in ihm kein Ernst, nichts, waS eines echten ManneS oder einer wahren Frau würdig wäre. ES ist voll von jenem Müßiggang, der die Zuflüsterungen des Satans herausfordert. Sein perfümirter Odem ist widerlich. Sein Glanz ist bloßer Flitterkram. Eine Frau, die von dem unbedachten Gatten in eine Umgebung gebracht wird, welche die mütterlichen Znstincte abtodtet, sucht zueist der Langeweile durch Klatscherei zu entgehen, läßt sich gern bewundern, freut sich über den Neid ihrer Schwestern und findet Aufregung in dem Gedanken, daß sie ihren Gemahl mißtrauisch und eifersüchtig gemacht habe. Sie besteuert seine Börse, damit sie die anderen feinen Müßiggängerinnen deS Hauses' überstrahlen und sich für ihre Liebeleien besser ausstatten kann. Sif wird die verkörperte Selbstsucht. Zuletzt verliert sie die Achtung vor sich selbst und ihrem Gatten und denkt ohne Schani an die Süßigkei' gestohlener Früchte. Nicht immer endet ein solches Leben durch Gift oder die Pistole. Manchmal treibt der Sporn der 'Nothwendigkeit oder ein plötzliches Besinnen auf den ernsten Zweck des Lebens die Opfer dieser gesellschaftlichen Erschcinuug noch rechtzeitig zus den Gefahren heraus, denen sie ent- . gegen gehen. Die Scheidungsprocesse offnen auch Manchen die Augen über das eigentliche Elend eines solchen Daseins. Männer und Frauen, die rn einer Atmosphäre der vornehmen Auflehnung gegen die Natur leben, mögen sich ein-, bilden, daß sie glücklich .sind, aber sie erden zu spät erkennen, daß sie über einem Abgrunde stehen." Leider beschränkt sich das, was hier über das Leben im amerikanischen Boarvinghause gesagt wird, keineswegs auf dieses.allein. Es aibt ajnua loaegannte
.raushalttlttgett, in denen es nicht viel
bczicr zugeht. In den Großstädten des Landes, und namentlich im Osten, ist die alte ö)ankeerassc in einem wahrnehmbaren und überaus schnellem Versalle begriffen. Sie hat einen Abscheu vor der schweren körperlichen, wie vor der tiefen wissenschaftlichen Arbeit und vor den eigentlichen Familiensorgen. CharakterMangel zählt kaum noch als schwäche, und der Säufer wird ebenso bemitleidet, wie der Bankbcamte, der erst mit dem ihm anvertrauten Gelde gespielt und schließlich die ganze Kasse gestohlen hat. Dazu tritt eine widerliche Heuchelei, eine Unaufrichtigkeit in kleinen wie in großen Dingen und der krankhafte Glaube an Spiritismus, Wunderkuren und sonstigen Schwindel. Die Ursache für alles das mag in dem allzu raschen Anwachsen der Reichthümer des Landes zu suchen sein, in dem beinahe unoermittelten Uebergange von einem entbehruugsreichen Pionierleben zum Ueberfluß und Lurus. Es ist also möglich, daß hier nur eine vorübergehende Entartung vorliegt, zumal eS unter den JankeeS, welche den Westen erobert haben, noch immer viele kräftige und tüchtige Gestalten gibt. Ans alle Falle aber haben die Zechten Amerikaner", die in den Großstädten den Ton ai-.'leben, nicht die geringste Ursache, mit Verachtung auf die Lebensgewohnheiten der Einwanderer zu blicken. mtltaier l'.cviUcmmuttgö bericht. Nach den Motiven der Nothstandsvor sage, welche dem preußischen Abgeordnetcnhause zuging, sollte den Abgeordneten noch durch eine besondere Darstellung Auskunft über den Hergang der Ueberschlvcmmungen ertheilt werden. Diese authentische Schildciung der Hochwasserverheerungcn im Elbe-, Oder-, Weich: sel- und Mcmelgebiel ist dem Hause jetzt zugegangen. Sie basirt offenbar auf den Berichten der zuständigen unteren Verwaltungsbehörden. Wir entnehmen ihr folgende cMellungen von allgemein nein Interesse: Darin stimmen alle Berichte übercin, daß der in Folge des langen und strengen Winters, abnormer Witterungsverhältnisse und ungewöhnlicher Niederschlüge besonders große Eisgang die Hauptursackc der Überschwemmungen war. Er veranlaßte Stopfungen, Stauung des Waffcis und damit die lieberschwemmungen. Von ungenügendem Zustande der Deiche ist nirgends die Rede. Vielfach wurde nicht blos der StroOideich, sondern auch Ouerdeiche hinter demselben durchbrochen oder überfluthct. Es bestätigt sich also, daß die wirthschaftliche Wasserpstege am Ursprung und dem Mittellauf unserer Flüsse einznseyen hat, wenn äbnlichcs Unglück vermieden werden soll, und daß eS unseren Strömen in ihrem unteren Laufe vielfach an der erforderlichen Tiefe fehlt. So wird denn vielfach festgestellt, daß das Wasser dieses Mal den h ö ch st e n bis jetzt erreichten Wasserstattd noch überschritt. Es übertraf der diesmalige Wasserstand der Elbe am Len:e, ner Pegel, LZreis Wcstpriegnitz, den bisherigcn höchsten vom Jahre 1802 noch um einen kialben Meter. Die Fluthen im Memel- und Nußgebiete waren so massig, daß an allen Pegeln der seit 100 Jahren bekannte höchste Wasserstand um 8- Em. überschritten wurde. Alle Schilderungen, welche über den Verlust an Hab und Gut, an Menschenleben und Vieh bereits aus den Unglücksgebieten eingetroffen sind, werden durch den amtlichen Bericht nur bestätigt. Es soll nicht noch einmal auf die herzzerreißenden (Zinzelheiten eingegangen werden. Zum ersten Male aber erlaubt das Aktenstück eine annähernde Schätzung der B o d e n f l ä ch e, welche vom Wasser heimgesucht wurde. Wir stellen aus ihm folgende Angaben zufammen. Es beträgt das Ueberschwemmungsgebiet tm Rxtil Weftvnechlö mindesten? 13.600 Hett in btn Rxtiien Tanninderg u. ivlectede mindesten 20 000 im Reg!?,lnzdtzirk Tanzig mindestens.. 37550 ' im SteglrugSlzlrk önigsverg minde fteaS 3.5Q0 im Regierungsbezirk Marienrverder mm. betten 4i 200 nn Regierungsbezirk urnbinneu minde- ' . 'UN? 70.000 . im kgierimgbe,irk Poen mindestens... 4i000 ' im Regiernngsbezirk romberg vnnde skeni 58 623 im Reglerunasbezirt Frankfurt" ä'.'"ö'. ' " M!Ndeit:nZ 70.700 . im Regierimgsdkjlrk LöSlin mindestens... 49,114 m Zusammen also mindestens 403.289 Heb TaS amtliche Aktenstück enthält allerdings diese Zusammenstellung nicht. Indeß ist sie aus den Einzelangaben leicht zu machen und ergibt, wie wir sahen, ein Gesammtüberschwemmungsgebiet von mindestens 403,289 Hektar oder 4032 Quadratkilometer oder etwa 74 deutsche Quadratmeilen, also eine sehr umfangreiche Fläche. Am schlimmsten betroffen sind Frankfurt a. O. und Gumbinnen, dann Bromberg, EöSlin, Posen. Königsberg scheint noch am besten weggekommen zu sein. Ueber die Wohnungsdichtigkeit des überschwemmten Gebietes sind nicht überall gleich genaue und vollttSndlge Angaben gemacht. Im WartheNeyegebiet und gewissen Theilen deS Odergeb'.eteS wird die Bevölkerung der überschwemmten 12 Quadratmcilen mit 50t;p,000 Personen angegeben. Legt man diesen allerdings sehr unzuvcrlässtgen Maßuab zu Grunde, so mären im Ganzen bis zu 300,000 Personen, also beinahe eine halbe Million Menschen von dem Elementarungluck betrosfei Tas übcifluthcte Land 'ist meist gute, Ter amtliche Bericht enthält schließlich auch noch Andeutungen über das v o raussichtliche ixnhc der Ueberschmemmungen. Dieselben gehen je nach der betroffenen Gegend wett auseinander. Für den Elbekreis Westpriegnitz t,t noch von Monaten die Rede, deren es bedürfe, um die Wasscrmassen ganz zu entfernen. Für die Kreise Dannenberg und Bleckcde wird der Juni als Endtermin für die gänzliche Beseitigung des Wassers bezeichnet. Im Ncgierungsbezirk Danzig soll die Überschwemmung noch etwa 10 Wochen, im Regierungsbezirk Maricnwerdcr für die eingedeichten Niederungen ebenfalls' noch .mehrere Wochen" dauern. Das Memeldclta wird etwa m 2 Wochen, der eingedeichte Theil des Regierungsbezirks Gumbinnen noch spater, der Neaierunasbezirk Pgjen
sang Mal frei werden, ;$ni Kiddowgebiete und im größten Theile des Re-
gicrungsvezirrs oslm haben sich die Wasser seht schon verlaufen. Im Negierungsbezirk Frankfurt werden aün-
lligsten Falles noch 3 Wochen vergehen; allem Anscheine nach stehe aber neues Hochwasser bevor, da im Niesengebirge srijcher Schnee gefallcu ist. Nach den PolarlSndern. Schon vor einiger Zeit wurde telegra phisch angekündigt, daß von Norwegen aus in diesem Sommer eine Erpedition nach den Nordpol-Gegenden abgehen, dabei aber hauptsächlich die Erforschung des Innern von Grönland betreiben werde. Diese Erpedilion, welche gegenwärtig in Christian! ausgerüstet wird, findet in allen Kreisen, wo man sich überHaupt für Polar-ForschnngSreisen interesstrt, lebhafte Beachtung. Man glaubt nämlich, daß gerade die Geheimnisse des Innern von Grönland ein ganz besonderes Interesse haben. Was birgt sich hinter jenen Eisgletschern, welche die fast völlig unbekannte nördliche Sahara" abschließen wie sie mit einiger Berechtigung genannt worden i st V Besteht sie nur aus einem einzigen großen Schneefeld? WaS ist aus den Norsenanstedelungen Eriksfjord, Brattalid, Kerjoljsnoes und dem Bischofthum von Gardar geworden, wovon die isländischen Sagen so viel erzählen? Sind die Ru-nen-Jnschriftcn, welche im Jahre 1824 in der Nähe der dänischen Eolonie Uppernavik entdeckt wurden, wirklich die einzige Spur, welche man von den unternehmenden Seesahrcrn, den Vikings, finden kann? Sollte aus jener Zeit lange vor der Entdeckung Amerikas durch Eolumbus sonst gar nichts erhalten geblieben sein? ' ' Ueber diese Fragen ist schon viel sveculirt wocden, und eö begreift sich unter diesen Umständen sehr wohl, daß Prvfessor Jcordenskjöld, welcher selber zwei Versuche gemacht hat, jene gigantischen Schneefeldcr zu überschreiten, der bevorstehenden Erpedilion eine große wissenschaftliche Bedeutung beilegt. Auf alle Fälle steht man einer thcilweisen Bcreicherung der Wissenschaft um neue Thatfachen entgegen. Es handelt sich um eine sehr ausgedehnte und ohne Zweifel höchst merkwürdige Region, über welche man in gegenwärtiger Zeit weiter nichts als Permuthungcn hat. Die örpcdition soll unter Leitung von Herrn )!ansen, dem Eurator des berühmten Museums in Bergen, stehen. Derselbe wird von drei oder vier Norwegern begleitet sein, welche sämmtlich auserlescne Athleten und im Schneeschuh-Laufen vorzüglich bewandert sind. Sie haben sich am ö. Mai bereits in Copenhagen nach Island eingeschifft, von wo ein Seehundsschiff, unter dem Commando deS in Polarfahrtcn fast ergrauten Eapitäns Jacobsen, die ganze Partie nach der )stküste von Grönland dringen wird. Frühere Partien sind au der bewohnten und besser zugänglichen Westküste gelandet und dann in östlicher oder nordöstlicher Richtung nach dem Binnenlande vorgedrungen. Hei c 'Nansen jedoch hält es für wünschenswcrther, von der öden Ostküste auszugehen, und zwar aus einem Grunde, der seinem Heroismus alle Ehre macht: er berechnet nämlich, daß in diesem Falle die Partie höchstwahrscheinlich rasch vorwärts kommen wird, weil sie ängstlich streben muß, einen Zufluchts platz an der Westküste zu erreichen. Ent weder über das Land gehen oder untergehen, ein Drittes soll es nicht geben! Das Wagniß ist sehr kühn und schmierig, aber die Theilnehmer geben sich den besten Hoffnungen hin. Der letzte der vielen Versuche, daS Innere Grönlands zu erforschen, wurde 1837 von einem amerikanischenJngenieur Namens Peary und einem Dänen NamenS Maigard gemacht, denen eS trotz der Ungunst des Wetters gelang, etwa 100 englische Meilen weit in das Land hinein ZU kommen und eine Höhe von nahezu 6000 Fuß zu erreichen. Jene Erpedition dauerte drei Wochen. Bom Inlanve. Congreßniitglied Perry Velmout wurde dieser Tage vom sranzösischen Botschafter Roustan benachrichtigt, daß ihm die französische Negieruna in Anbetracht seiner Verdienste" als Vorsitzender des Comites für äußere Angelegenheiten den Orden der Ehrenlegion verliehen habe. Belmont bedankte sich für die Ehre-, lehnte den Orden aber mit der Bemerkung ab, er könne ihn als EongreßMitglied nicht gut tragen. Das Klima in Canada hat sich mährend der verflossenen 200 Jahre nicht gerändert, die Beobachtungen, die die Jcsuite.i-VSter in Quebec darüber angestellt und in ihren fchätzenswerthen Berichten Tag für Tag verzeichnet haben, zeigen, daß die kanadischen Ämter vor 200 Jahicn ebenso lang und die Monate Januar und Februar damals ebenso kalt waen, als sie jetzt sind, und daß in keinn Weise eine Milderung der klimatischeu Verhältnisse eingetreten ist. Frau Franccs Murrav in New Z)ork. 40 Jahre alt, aus England gebürtig, hatte am 27. April zufällig eine Platte mit vier falschen Zähnen verschluckt, die ihr im Halj'e stecken geblieben waren. Fünf Tage lang litt . sie an furchtbarenchmerzen, bis eS Dr. E. S. Allen gelang, die Platte mit den Zähnen zu entfernen. Einige Tag später wurde aber die Frau in halbbewußtloscm Zustände in's New Fork Hospital gebracht, wo sie nach wenigen Stunden st a r 6. Der Hausarzt im Hospital gab an, der Tod sei infolge von Erschöpfung eingetreten und ferner habe die Frau an einer Herzkrankheit gelitten. Der große St rike in den Edgar Tbomson Stahlmerken ist beendet und die Striker kehren zur Arbeit zurück, fügen sich aber der von den Besitzern der Werke gestellten Forderung längerer Arbeitszeit. Indem sie dies thun, sichern sie sich auch ferner einer Anerkennung ihrer Organisation in jenen Werken und haben zugleich die Aussicht, daß auch die verlängerte Arbeitszeit in Kürze wieder reducirt wird, da man ihnen sämmtlich wieder Arbeit zugesichert hat, eine Zusicherung, die nicht gehalten werden kann, wenn die verlängerte Arbeitszeit in Kraft bleiben soll. Die BeeydunL.deH Ätrike?
ijt daher, nach Ansicht des Pittsb. FreiheitSfreund". nickt als eine Niederlage
der Striker, resp, der Knights of Labor, sondern nur als ein vernünftiges und einsichtsvolles Nachgeben anzusehen. Unter Zugrundelegung des phonographischen Princips werden in Boston sprechende Puppen angefertigt, die nicht nur Mama und Papa lallen, sondern kleine, abgerundete Sätzchen sprechen. Die Puppen führen in ihrem Körper ein sogenanntes Phonogramm, welches durch Druck auf einen Knopf in Thätigkeit gefetzt wird, um nun, im Gegensatz zu Phonographen, im ganzen Zimmer vernehmbare menschliche Laute zu Tage zu fordern. Der niechanische Theildieser Puppen wird, nach Art klciner Spieldosen, von Zeit zu Zeit aufgezogen. Selbstverständlich spricht eine solche stets nur bestimmte Worte, wie: Mama, liebe Mama, wasche mich nicht, das Wasser ist so kalt," oder Liebes Papachen! geh'n wir heute spazieren?", oder Ich bin klein!" Die Untersuchung des SkaatsSchiedsgerichts von New Dork betreffs der Ursachen der Differenzen im V r a u e r g e w e r b e ist, so. schreibt die N.J. Fr. Ztg.", schwerlich zurZufrie. denheit einer der streitenden Parteien ausgefallen. Wirklich Neues wurde nicht zu Tage gefördert, und im großen Ganzen war es mehr einAdvocatenduell, als eine Untersuchung. Die Hauptschuld an dieser Sachlage trägt ohne Zweifel der Ucbereifer des die Boß - Association vertretenden Anwalts Untermeyer, der einfach zu viel beweisen wollte und sich dabei zu unqualisicirbaren Angriffen hinreißen ließ ; von seiner Thätigkeit kann man wirklich sagen: LÄeniger wäre mehr gewesen." Andererseits haben die Zeugen der Arbeiter häusig damit einen schlechten Eindruck gemacht, daß sie Dinge ableugnen wollten, die nicht zu leugnen waren. Es ' wäre besser gewesen, die Thatsachen offen anzuerkennen und sie in kluger Weise zu erklären. Doch sind Kreuzverhöre nicht Jedermanns Sache, und es ist leichter, nachträglich zu kritisiren, als im gegebenen Falle selbst das Richtige zn treffen. Es bleibt nun abzuwarten, waS die Schiedsrichter aus dem Material machen werden. Mehr als ein allgemeines Gutachten kann man sich kaum davon versprechen. Secretär Vilas hat dem Eongreß einen Bericht vom Gouverneur von Alaska über seine Untersuchung der Operationen der Alaska RobbenfellCompagnie (Alaska Eommercial Company) übersandt. Gouverneur Swineford Aibt on, daß der' ganze Pelzhandel thatsachlich von der Alaska Eommercial Company monopolisirt ist, welche, wie er sagt, ihre Operationen nicht auf die gepachteten Robben -Inseln beschränkt, sondern Alles an sich gerissen hat, was überhaupt beim Pelzhandel im Lande von Werth ist. Er beschreibt, wie die Eingeborenen durch Hunger von der Gnade der Compagnie abhängig gehalten werden ; wie die bezahlten Agenten und Lobbyisten der Compagnie im Eapitol gehalten werden, um jeden Versuch, daS Wohl Alaskas zu fördern, zu hinterrreiben und sagt, daß die Compagnie sich flagranter Verletzungen des Verbotes der Jmvortation von Hinterlader-Ge-wehren schuldig gemacht habe. Die Regierung sei verantwortlich für das Unrecht, welches der harmlosen Bevölkerung der Aleuten und des ganzen nordwcstlichen Alaska zugefügt wird, und wenn der Pachtoertrag mit der Compagnie nicht rückgängig gemacht werden könne, so sollte er wenigstens nicht wieder erneuert werden. Nach der Ansicht deS Gouverneurs wäre es besser, wenn die Pelzrobben gänzlich ausgerottet würden, als daß ein solches Monopol verewigt wird. Secretär Fairchild theilte deni Hause mit, daß das Recht des Pelzrob: benfangs in Alaska der Compagnie vom I. Mai 1670 an für 20 Jahre verliehen wurde und daß bis jetzt aus den Akten nicht ersichtlich ist, daß die Compagnie ich einer Verletzung der Vertragsbedin? gungen schuldig gemacht habe. Die Compagnie hat bekanntlich ihren Sitz in Californlen. . Vom NuSlande. Seit etwas mehr als einem Jahre t aben sich die Franzosen sehr eifrig mit der Abrichtung von Militärhundeu beschäftigt, für die eine unter Befehl eines besonderen Offiziers stehende Abtheilung geschaffen worden ist, in welcher Versuche aller Art veranstaltet werden, um die beste Dressurmethode und die zum Botendienst geeignetste Hunderace ausfindig zu machen. Ueberhaupt wird dem vor 1870 so sehr vernachlässigten militärischen Nachrichtenwesen (Ballons, Hunde, Tauben, Neitrade, elektrische Sig: nale u. s. w.) große Aufmerksamkeit (je; schenkt und diese verschiedenenDienstzwelg, werden mit einem planmäßigen Eifei betrieben, der weit über bloße Liebhaberei binausgeht. So wird jetzt über einen Äersuch berichtet, der in Tourö angestellt wurde, um die Geschwindigkeit dreier Arten von KriegSboten unterelnander zu vergleichen. Dieser Wettbewerb betraf reitende Boten, Radfahrer und KriegsHunde. Was die Schnelligkeit im Bo tendienst anlangt, so gingen die Hunde als Sieger hervor. Noch schneller gehen natürlich die Brieftauben, und wenn man die Schnelligkeit der verschiedenen KriegSboten unter sich vergleicht, so ergiebt sich, daß, nach französischen Bcobachtungen, je ein Kilometer zurückgelegt werden kann von den Brieftauben in I Minute, von den Hunden in 2, vom Radfahrer in 3, vom Reiter im Galopp in .3, im Trab in 4 Minuten. Das Brieftaubenwescn ist in Frankreich ganz ähnlich eingerichtet wie in Deutschland, und wie dort bestehen auch hier neben den staatlichen Stationen noch Privatstationen, die Züchtern und Liebhabern gchören, im Kriegsfalle aber ebenfalls zu militärischen Zwecken herangezogen werden sollen. Sehr interessant 'gestaltet sich die ausgedehnte Verwendung von Brieftauben bei dem italienischen Corps in Massauah, wo nicht nur Stationen in Digdigha, Galata, dem Brunnen Tata und anderen Orten mit der Haupttaubenstation in Massauah in'Verbindung stehen, sondern wo auch auf weitere Entfernung entsandte Streifpatrouillen Körbe mit Tauben mitnehmen und durch diese ihre Meldungen rückwärts aelanaen lassen. Jede olche Patrouille .... '
nimmt drei ins vier Tauben "in einem leichten Körbchen mit und schickt nun ihre Meldungen nach Bedarf. Da die Entfernungcn nicht sehr groß sind, kommen die Thicrchcn immer richtig an und man braucht deshalb für jede Meldung nur eine Taube und nicht mehrere wie bei großen Entfernungen in Freiheit zu letzcu. Das Körbchen wird abwechselnd von den Soldaten getragen und Futter und Trinkwasser für die Tauben wird mitgeführt. Da die gewöhnliche Art der Verpackung der Depeschen (in Federkielen) zeitraubend ist, so begnügt man sich, bei gutem Wetter und bei minder wichtiqcn Meldungen, ein kleines Papier-
! blättchen einfach an die Schwanzfedern der aube anzublnden. I ii den Drei E n q e l s ä: j len" in Wien kam es vor einigen Tagen wahrend emer Klnderoorstellung zu einer Panik, welche glücklicherweise von keinem Unfälle begleitet war. Der Saal war wegen der Erperimente mit dem 9!ebelbilderapparat verdunkelt, und es waren etwa hundert Personen, meist Kinder, anwesend. Bald nach Beginn der Vorfiellung, bei welcher der Arrangeur Hermann Heltmann die einzelnen Bilder erklärte, entstand die Panik. Auf der Gallerie waren nämlich ebenfalls Gäste anwefend, und da einige Knaben oben schlecht sahen oder wenig hörten, liefen sie über die hölzerne Treppe in den Saal hinab. Dabei stolperten mehrere, und es entstand plötzlich ein derartiges Gepol' ter, daß alle übrigen Kinder schreiend und hilfernfend ihre Plätze verließen und panikartig den Ausgänaen zustürmten. Dem Veranstalter der Vorstellung und einigen besonnenen Erwachsenen gelang eS nur mit Mühe, die aufgeregte Kinderschaar, welche bittend und weinend aus dem Saal wollte, zu beruhigen und zum Verweilen zu bewegen. Einige Kinder waren o,ber doch schon herausgelausen und auf der Straße entstand plötzlich der Ruf, daß in dem Saale während der Kindervorstcllung Feuer ausgebrochen sei. Viele Personen drängten in den Saal und die Feuerwchrfiliale, welchi verständigt worden war, fuhr mit einigen Spritze vor dem Hause auf. Auch eini polizeiliche Kommission fand sich ein, doch war kein Einschreiten nothwendig, da in dem Saale bereits die Ruhe wieder eingekehrt w.ir. In H e l s i n g f o r s w u r d i unlängst ein Mann auf der Treppe det Villa Alkärr todt vorgefunden und am nächsten Tage eine ärztliche Untersuchung an ihm vorgenommen. An demselben, der ungefähr 40 Jahre alt war, waren, wie das dort erscheinende Blatt Uusi Suometar" berichtet, keinerlei äußere Beschädigungen, als nur zwei kleinere Wunden am Kopfe, wahrzunehmen, die er sich beim Hinstürzen zugezogen hatte. Als jedoch die Brusthöhle geossnet wurde, wo der Regel nach nichts anderes als die Lungen und das Herz sich besii'den müssen, wurde zuerst ein dicker Darm sichtbar. Als dieser etwas zur Seite geschoben wurde, um das Herz bloszulegen (denn hier hätte sich dasselbe befinden müssen), kam der Magen zum Vorschein. Erst unter demselben fand man das Herz und etwas nach rückwärts die linke Lunge, die sehr klein und vertrocknet war. Das Herz dagegen war ein ungewöhnlich großer Muskel, die Herzwände aber waren hart und vertrocknet. Die Herzmuskeln selbst enthielten Fettbildungen. Die rechte Lunge befand sich an der gewöhnlichen Stelle, war groß und besonders blutreich. Durch das Diasragma, welches die Brust und Magenhöhle trennt, erstreckte sich von dem Magen oder Ventrikel der Darmcanal, von dem ;wei Drittel in der Brusthöhle und der Rest an seinem gewöhnlichen Platz gefunden wurden. Die Leber war am Diasragma und den Nippen festgemachten. Man berichtet aus Peters bürg, 20. April, die Wiederanstelluna des verabschiedeten Generals Vogdanowitsch als Geheimrath im Minsterium des Innern verdient große Beachtung; Bogdanowitsch gehört zu den thätigsten Häuptern der panslawistischen Partei und zu den eifrigsten Beförderen des Vünd nisseS mit Frankreich; mit Voulanger steht er in den vertrautesten Beziehungen; vor etwa zwei Jahren wurde er verabschiedet, weil seine kriegschürende Thätigkeit in Paris der russischen Regierung unbequem wurde; diese Verabschiedung wurde damals mit Recht als ein Zeichen angesehen, daß die russische Regierung die vanslawistischen Ziele nicht theile und die Hetzpolitik nicht billige. Nach seiner Verabschiedung setzte Boadanowitsch übrigens sine so menschenfreundliche Thätigkeit noch mit erhöhtem Eiser fort ; namentlich unterhielt er nach wie vor die vertrautesten Beziehungen mit Boulanger. Daher erregt seme Wiederanstellung, welche doch nur als eine Belohnung aufgefaßt werden kann, großes Aufsehen, umsomehr, als der General in eine so hohe Stellung als Mitglied des Conseils des Ministeriums des Innern rückt. Die panslawistische Presse und ihr Anhang triumphirt über diesen Erfolg und betrachtet denselben als einen Beweis, daß die russische Regierung die Franzosen ermuthigen wolle, durch einen Krieg mit Deutschland den Russen die oeientalischen Kastanien aus dem Feuer zu holen. Nach einer Liste ver bei dem Oberregistrator angezeigten Raumlichkciten für Gottesdienst in England und Waleö, nebst den Namen der betreffenden Secten belaufen sich die letzteren allein für die genannten zwei Reichstheile auf 229, sage: zweihundertneunundzwanzig. Schottland und Irland, desgleichen die nicht zum Vereinigten Königreiche gehörigen Canal- oder Normannischen Inseln, wie auch das Eiland Man, welche blos durch Personalunion mit der Krone verbunden sind, fehlen in der Aufstellung. In Schottland aber ist das Scctenwesen am merkwürdigsten ausgebildet. Welcher religiösen Gemeinde gehören Sie an?" fragte ein Englander eine Schottin aus jenen Volksschichten, in welchen die Gottesgelehrsamkeit dort mit dem grimmigsten Eifer betrieben wird. Ich und Johnny", erwiderte sie bedachtsam, bilden zusammen eine besondere Gemeinde. AberJohnny's bin ich in den Lehrsätzen nicht so ganz sicher!" Die besten Bürsten kaust man bei $. ScZmtdel, No. 423 Virginia Avenue.
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.'s- iflMKn ckm K;. . 7 DAS (JK0SSISchmerzcnlicilmittcl. gegen Neuralgia. Dauernd geheilt. Origknal-Bnicht, 1834. Erneuert 8. Januar, 1387. Litt im Jahre 1834 schrecklich an NeuraZgia in Gcsickte. Litt furcht, bar. Versuchte St. Jakobs Oel. Rieb die schmerzenden Theile des Abends tüchtig ein und am Morgen waren alle Schmerzen wie durch ein Wunder Versckwunden. Seit mehreren Jahren keinen Rückfall wieder gehabt. Frau Mary K. Sheed, Nro. 1110 Maryland-AreNue, Washington, D. C. Dauernd geheilt. Original-Bericht, MZrz. 1831. Erneu, ert . yebruar, 1837. Vewahe drei Jahre schrecklich an Neuralaia gelitten. Wandte St. JakodS Oel an. Zu sünfMian! waren alle Schmerzen rerschvundea. Eine einzige Anwendung heilte mich. Seit jener Zeit keinen Rückfall wieder gehabt. K. C.Troll, St. LouiS, Mo. Dauernd gehellt. War aezwungen sechöiehn Tage wegen neurälgiscber Schmerzen im Bette zu bleiben. Nahm sechs Verschiedene Medizinen ohne Erfolg beinahe wahnsinnig Vor Schmerzen. Gebrauchte St. Jakobs Oel und wurde geheilt. Habe seit jener Zeit keine Schmerzen wieder gehabt. Mary L. DaviS, TobinSville, Baltimore Co., Md., 15. Dezember, 1336. 0D6ge Zeugnisse sind Erneuerungen früherer Bericht nLeuten, welche durch Et Jakob Oel geheilt wurden und die nach erlauf von Jahren kein Rückkehr von Schmerzen gehabt haben llenthalben l den Apotheken zu haben. THE CHARLES A. V0GELER CO.. Baltimore. Md. 04-01-CH 0-I-00 Vine kinderlose Ehe ist selten eine glückliche. Wie unv wodurch diesem Uebel inkurzerZett abgeholfen werden kann, zeigt der Rettungs.Zlnkcr", Seite?, mit natiu getreue Bildern, welcher von dem auea deutschen Heil-Jnstitut in New Aork berauszezebea wird, aus die klarste Weise. Junge Veule, die in den Stand der Ele Neten wollen, sollten den Sxruch Schillers: t'runi prüfe, wer sicb ewig bindet", wohl beherzigen, ui.d das rortreffliche Buch lesen, ebe sie den wichtigsten Schritt tti Gebens thun I Wirb für 25 Len:s in Pcstmarken, in deutscher Srracbe, sorasam verpackt, srei verwandt. Adresse : Xeut8cfceaHeil-Institut,ll Clinton Piace. New York. N.Y. 3 Jndianavoiis, Ind., beim Buchhändler G. Keyler, 29 Sild Delaware St, OKH-OKH-OO W MMRM Cures Rernoves Tarif Sunburn,. See StlngSt Moa'qulto and All lrtAsfr R It-Ae ' I . fraPLKS, BLOTCHK-V TT-w, tMV-nV . M IIIVM O, AUi V 1 " 1 I and every form ofskin blexnialies, poeltlvely cured on tho xnost delicato ekln wiüiout leavinf a- scar, by Hop 0 1 n taaent. Price 25cts.( SOcta. and $1. k At. A rn irtH .f a rrm w mofl ' Tb. HopPiH Ms.nf sr Co.. New Ixmdon. Coniu leinte ii op fiu ior aicx-iieaaacne. ayepepei, büloaaneaB and conatipatJ on nave no equaL 25 a. In allen rötheren ,u haben. 7 9 für Mc Saison 1883. M. CaySor, Office : -00 Nord Wet Str. G7 Telephon 949. Indianapolis WATEß COMPANY 23Qüd Bcuttshlvaniastr. liefert ausgezeichnetes Wasser zum Trintoi, Kochen, Waschen, Baden, für hydrau lische Elevators, Maschinen und Vtotore, sowie zum Feuerschutz. Kosten außeror deutlich mäßig. Xliomtu 3Xorrin, Präsident. Luxus ! Die Vee Line Konte" (I & ST L und C C C & I bahn). Dlejt auSgtztichnett Bahn beförder Passagiere nach Olnoinna-tl, Clovoltiixcl, Buffalo, und allen Neu England Städten Ochlafwageu zwischen Indianapolis und New Bor? ohne Wagenwechsel. Direkt Verbindung nach Missouri, Arkansas, Texas, Kansaf, Nebraska, Colorado, Californien und Mexiko. Medkigfte Vate. tS3T Man wende sich wegen näherer Jnsor mation an . D. B. Martin, S,n'l Pass. Ag.Nt, E l e v l a n d. W. J. Nichols, Gen'l West. Agmt. S t. L 0 u t . ADVERTISER3 can learn theexact cost of any proposed line of advertising in American papers hy addressing Geo. P. Rowell & Co., rtwspapr Advartislng Burau lO Spnio St., Hw York. Vn4 10t tQt 10OPag FsusUvt.
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