Indiana Tribüne, Volume 11, Number 232, Indianapolis, Marion County, 9 May 1888 — Page 2
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Zndiana Tribune. Erscheint g lich nd SVVAtsgs. te tlgttche .TNbün k?t durch deTiger12 J Cent! xer Woche, feie SonntazTriiün" K Er 14 xr Wach. Bube zusammen 1b Cent. Per Post ugef4tt in Boraulbezahlung 6 x? 35t. s&3rT 19 V. Ms?vlandÄr. Indianapolis, Ind., 9. Mai 1868. Wündtrthaten eines ttraftgirl." Ohne in gewöhnlichen DimemuseumSSenZationSklatsch zu verfallen, kann man doch manchmal auf Leistungen hinweisen, welche noch keine Wissensckaft erklärthat, und bei deren Anblick auch dem gebildet! Zuschauer einfach der Verstand still sieht baß deswegen die betreffenden Personen den Anspruch erheben, Propheten irgend einer besondern Lere Und Vertraute höherer Wrsen zu sein. Um unerklärte Dinge zu sehen, braucht uian wahrlich nicht ceft in eine Spiriti ftensitzung zu gelien. Unter den scheinbar übernatürlichen Manifestationen nehmen in den lebten Jahren hierzulande die elektrischen Mädels", namentlich die von Georgia, einen ziemlich hervorragenden Rang ein. Ueber die Wunderstucke eines solchen, der Frl. Dirke Haggood, wird neuerdings aus Memvhis. enn.. u. A. berichtet: Die ersten Proben ihrer geheimnißvol len Kraft konnten, obwohl sie recht gelungen waren, ur.S Aweifelsüchtigen, die wir eigentlich nur gekommen waren, um die Vorstellung herunterzureißen, nicht besonders imponiren; denn sie waren zur Noth aus übermaßiger Muskelkraft oder aus irgend einer raschen Bewegung genügend zu ersieh rn. Doch es kam bald anders. Einer der Herren wurde ersucht. daS Mädchen welches von kleiner Statur war und nur 104 Pfund wog an ihren Ellenbogen, welche in die Hüfre ge: stemmt waren, in die Höhe zu heben, (r konnte eS aber noch nicht um eine Spanne in die Höhe bringen. Zwei Herlen versuchten nun dasselbe, indem sie von beiden Seiten angriffen. Unmöglich! Das Z)!ädchen stand wie ein tief in den Boden gemurzeltcr Eichenbaum. Indeß ließ eS. ohne irgend welche vorhergegan? gene Bewegung, sich wieder von jedem Manne mit Leichtigkeit in die Hohe heden. DaS wechselte regellos ab. Nieman'd konnte eine (Erklärung dafür sinden. DeS Weiteren wurde ein gewöhnlicher Stuhl gebracht, und ein Herr, welcher ktma 130 Pfund wog. auf denselben ge: setzt. Auf seine Kniee mußte sich rittlingS ein anderer Mann setzen, welcher ungefähr 143 Pfund wog. und zwischen Beide kam ein dritter, mindestens 150 Pfund wiegender Mann zu sitzen. Die kleine Zauberin" näherte sich von hinten dem Stuhl und legte ihre beiden Handslachen an die Arme des Stuhlrückens. Auf ihren Wunsch überzeugte sich ein naseweiser Seitungmensch, daß sie durchaus keinen Druck ausübte, sondern nur mit den Daumen den Stuhl berührte. Dann erhob sie plötzlich, ohne irgend ein Muskelzucken, diese aanze Last, die mit dem Stuhl mindeflenZ 4$ Centner betrug, etwa 14 Zoll hoch vom Boden. Kein Sullioan hatte so etwas fertig gebracht! Dann stellte sich Frl. Haygood auf ein Bein und hielt einen Billardstock horizsntal vor sich, in halber Armslänge. Drei starke Männer suchten mit vereintem, verzweifeltem Kraftaufwand vergebenS, sie aus der Balance auf dem eien Bein zu bringen oder ihre Arme an die Brust zurückzudrücken. Erkläre das, wer kann. Uns verging die Lust zum Erklären bald. Wenn ernst die Elektricität und der Magnetismus in allen ihren Gesetzen und Erscheinungsformen erkannt sein werden, wird man wohl auch darüber im Klaren sein, vorerst aber ist die? nur daS Vorrecht Weniger. In einem Punkte allerdings war die Wunderthäterin gerade, wie andere Sterbliche: sie besaß ein fühlendes weiblicheS Herz. und wenige Tage, nachdnn sie obige uud andere Wunderthaten" vollbracht, reichte sie einem junen Mann? NamnS TfistmslR 9 ffmfi die Hand zum Bunde sür's Leben. Eiige Minuten nach erfolgte? Trauung gab sie wieder eine ihrer Vorstellungen im Theater, und der Bräutigam sah glückstrahlend zu. Der junge Mann muß übrigens ganz colossal in sie verliebt sein, daß er ssch so glücklich fühlt: denn der Gedanke, zeitlebens an ein Wesen gekettet zu sein, das Einem solchermaßen jeden Augenblick wie einen Spielball in der Hand hält, hat eigentlich etwas Fürchterliches! utzlandS Erdöl'Reichtyum. Mit nicht yeringer Vesorgnig studiren jetzt die amerlkanischen Erdöl-Barone die vor einigen Tagen eingetroffenen statistischen Angaben über das Oelgeschäft in Rußland. Dieselben werfen zum Theil neues Licht anf die russische Oelindustrie . und zeigen deutlich, da die Baku-Di- . fmcte den amerikanischen Oelfeldcrn eine höchst gefäbrliche Eoncurrenz bereiten. eine Thatsache, welche von den meisten ' amerikanischen Industriellen noch bis voi Kurzem nicht anerkannt worden ist. Der Reichthum vieler der russichen Petrolcumsprudcl gren;t geradezu an's Wunderbare und stellt Alle's, n?as je in dieser Art in Amerika vorgekommen ist, w .i - wnr in oen scajcmcw. urirnac Zaölenvergleiche ergeben dies am Besten" Rehmen wir z. B. den Oelbrunnen in Baku, der unter dem Namen SSugamme" bekanntist. Derselbe gibt seit 12 Jahren Oel, und zwar im Durchschnitt täglich 32,000 Gallonen. Das bedeutet, daß dieser eine Brunnen 140,000,000 Gallonen oder 3,000,000 ftatitx gehe ert qai, vas yeißl. nur i.Yer wenizer, als der berühmte Oil Ereek:Distrnt in Pennsyloanien wohlgemerkt, der ganze District im Jahre 1869, wo er den allergrößten Ertrag gab! Der vennsvloanische Waibinaton - Diiirict. f ' . i r r g- orr. elcher zu den ergiebigsten gehört, die je m .t . c r . e j in Ämerlta euioesl Nlroen. oal tN innern
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Glan;;ahre. l8Sir ndrniia), nur 3,500.000 Fässer Erdöl geliefert, also 500.000 Fässer mehr, als jener einzige Brunnen in Nußland. Der großartige Thont Ereek Pool" in Butler Eounty. Pa., ergab in seinen fettesten" zwölf Monaten nur 268,000 Fässer mehr, als jener russische Sprudel. Dabei wäre es ein großer Irrthum, zu glauben, daß die Säuaamme" eine besonders glänzende Ausnahme unter den russischen Petroleumspriü'eltt bildet. Ganz im Gegentheil ! ökoch viele andere sind ebenso, oder beinahe ebenso mächtig. Der Mirzoff No. 5", ebenfalls in Baku, hat sechs Jo.hre lang 40,000 Gallo nen täglich gczcoen. Ueber den Drudsch-ba-Brunn:", welcher den Gebr. Nobel gehört, ird nun gar berichtet: 4:: Tage lang schössen aus diejem Sprudel 870,000 Gallonen, dann 30 Tag? lang 225,000 Gallonen, und endlich 11 Tage lang noch 150,000 Gallonen Erdöl pro Tag! Der Brunnen wurde dann verstopft und der noch übrige Oelreichthum für spätere Bedürfnizse unter . der Erde ehalten. Der Schaum aus einem hex Oelgeyfcr i spritzte acht Meilen durch die ruft. Aus diesen und anderen Zahlen, welche amtlichen Eharaktcrs sind, kann ein Sachkundiger leicht ersehen, daß Rußlands Petroleumrrichthum zu groß ist, um überhaupt berechnet zu werden. Es ist gewiß auch ein bezeichnender Umstand, daß die Notlsichilds sich so stark an der russischen Petroleumindustrie betheiligt haben. Auch die Standard Oil Co" ist bekanntlich schon gerüchtsweise mit den russischen Oelfeldern in Verbindung gebracht worden ! Tiefe Verstiznmnngen. I3u3 der .krt. Vollst. ' Wie wir nach einer Depesche des ofsii ciosen Telegraphen mitgetheilt haben, hat der schweizerische Bundesrat!) in Bern Eduard Bernstein, Julius Motteler, Lconhard Tauscher und Schlüter aus der Schweiz ausgewiesen. Damit ist die ?!cvanche für die Enthüllung der Lockspitzel Haupt und Schröder genommen. Und auch übcr die Zwecke dieser Revanche hinaus ist ein langersehnter Schlag gelungen. Bereits vor Jahr und Tag dennncirte der Polizei-Jnspec-tor Krietcr in seiner Schrift über die Geheime Organisation der socialdemokratischen Partei" die genannten Persönlichkeiten wie folgt: Tem Parteivorstande (der angeblich nach der Behauptung des Herrn Ärieter aus fünf socialdemokratischen Reichstag?abgeordneten bestehen soll) zur Seite stehen die sogenannten Parteisecretäre. welche in Zürich die Parteisondö, die Druckerei, die Schristenniederlage und das Partciarchiv verwalten. . Die Zahl der Secretäre beträgt ebenso wie die Zahl der zum Parteivorstande gehörenden Neichstags abgeordneten fünf. Es sind dieo: 1) Der 3!edakkcur des Sozialdemokrat", zugleich Korrespondent für alle mmren Parleiangelezcnheiten, z. . Herr Eduard Bernstein: 2) der Verwalter der Schriften-Niederlage, zugleich CuswS des Pattei-Archiv. z. Z. der vormalige Schuhmacher I. Schlüter: 3) der Leiter des Schriflcnversandcs (der rotbe Postmeister' wie der Herr sich selbst zu nennen beliebt, zugleich Venvalter der Erpeditionkasse. z. Z. der frühere socialdemokratische LieickstagSabgeordnete M o tteler: 4) und :) die beiden Faktoren der Druckerei, welchen zu gleich Zeit die Verwaltung der übrigen Fonds (Flugschristen-.Unterstützungs-und Tiätenfonds) übertragen ist, z. Z. die Herren Fischer und Tauscher, von denen der erstere als Vertreter der Administration des -ozialdemokrat- auf dem Kopenhagener Congresse über den Ttand dcS Blattes Bericht erstattete. Man steht, die ProscriptionSlistc der preußischen Polizei stimmt fast ganz genau mit der Ausweifungsliste des Bern er VundesrathS überein. In noch deutlicheres Licht treten die Antriebe, welche den schweizerischen Vundesrath bei seinen neuesten Ausweisungen geleitet haben, wenn man in einem von ihm am 12. März d. I. an die schweizerische Bundesversammlung erstatteten Bericht die nachfolgenden Sätze liest und erroägt: Was die Organisation des Sozialdcmokrat" betrifft, so behaupten dessen Chefs, daß seine Gründung aus einer Spaltung im Innern der deutschen socialistischen Partei hervorgegangen sei. indem die anarchistisch-revo-lutionäre Fraktion, welche die Freiheit- von Most als Organ hatte, nicht mehr lzarmomrte mit der Hottinger Schule", welche den Sozialdemokral" publicirt. Die letztere Fraktion erklärt, da sie nur mit g e s e tzli ch en Mitteln den Sieg ihrer Ideen erreichen wolle und daß sie die Propaganda der That, den Gebrauch von Dynamit u. s. w. zurückweise. Die Nummern, welche wir vor Augen hatten, b e st ä t i g en im Allge meinen diese Thesen. Man sagt, daß in Deutschland andere Exemplare oder Publica tionen verbreitet würden, welche den gleichen Ursprung halten, aber eine ganz andere Sprache führten. UebrigenS ist dieses eine Vermuthung, über welche uns bis jetzt keinerlei Aufklärung zugekommen ist. Wir fügen nur noch bei. daß die Central leitung des Sozialdemokrat" in der Hand des Parteivorstandes und der Parteisekretäre von zusammen zehn Personen liegt, welche sämmtlich Angehörige des Deutschen Reiches sind. Der Sozialdemokrat" erscheint ein mal in der Woche; er hat beinahe, keine ? Abonnenten rn der chnieiz und ist einzig mit Rücksicht aus Deutschland geschrieben, wo er heimlich eingeführt und dertheilt wird, wie man behauptet, in einer Aus' läge von 10 12,000 Exemplaren. Seine Sprache, im Allgemeinen heftig und oft bcleidigend. wenn auch vielleicht nicht in dem Grade, wie bisweilen diejenige franzosischer und selbst schweizerischer Blätter, welche in dieser Beziehung jedes Maß überschreiten, hat dazu geführt, d'e deutschen Behörden aus's Tiefste zu verstimmen. Der schwcizerliche Vundesrath erklärt in diesem amtlichen, erst vor wenigen Wochen abgefaßten Berichte also selbst, daß der Socialdemokrat", wenigstens im Allgemeinen", nur mit gesetzlichen Mitteln" den Sie seiner Ideen erreichen wolle, und daß seme Sprache, obgkich sie im Allgemeinen heftig und oft beleidigcnd" fei, doch noch nicht das Matz der französischen und schweizerischen Preßfreiheit erschöpfe. Nach kaum fünf Wo: chen aber hält derselbe Bundesrath die Herausgeber und Mitarbeiter des Blattes für so gemeingefährliche Leute, daß er sie vom Boden der Schweiz vertreibt. Woher diese merkwürdige Cinnesanderung? Von einer veränderten Haltung des Socialdemokrat" kann sie unmoglich herrühren, denn eine solche ist schlechterdings nicht eingetreten, wie die letzten j fünf oder sechs Nummern dcö Blattes beweisen. Oder sollte man" dem Ber
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ner BundeSrüth Exemplare des Socialdemokrat" vorgelegt haben, welche, für die Verleitung in.Deutschland bestimmt, eine ganz andere Sprache" führen, als die in der Schweiz verbreiteten? Das äre sa höchst merkwürdig, obgleich nicht unmöglich. Vielleicht hat Lockspitzel Schröder wrn den Geldmitteln, mit denen er die Freiheit" drucken ließ, so viel übrig behalten, um nun auch einen ge fälschten Socialdemokrat" drucken zu lassen und sich so an seinen Enthüllern" zu rächen. Ist denr aber nicht so, dann bleibt nur die tiefste Verstimmung der deutschen Behörden" als Erklarungs gründ der neuesten schweizerischen Aus Weisungen übrig. Ob dieser unleidlichen Lage durch den oonl Berner BundeSrath gegen den Socialdemokrat" geführten Schlag ein Ziel gesetzt werden wird, will uns etwas fraglich erscheinen. Gewaltstreiche dieser Art haben sich noch regelmäßig als Schläge ins Wasser erwtesen. Dieses dürste auch der schweizerische Bundesrath wissen, aber er antwortet vielleicht mit einer leichten Aenderung des bekannten Fabelverses: denn man" ist groß und ich bm klein. Nun, so wird man" sehr bald erfahren, daß man" den Socialdemokrat" nicht getödtet hat, und auch nicht todten kann, indem man heldenhaster Weise einige seiner Angestellten um ihre Eristenz bringt. Der Socialdemokrat" ist nicht mehr und nicht weniger, als ein Crzcugnißdes Socialistengesetzes ; so wie er ist, könnte er nicht acht Tage nach Aufhebung dieses Gesetzes mehr U stehen, während er, so lange die? Gesetz bestehen bleiben wird, was er ist und war, gleichviel, ob er hier ooer dort erschnt und von diesen oder jenen Personen herausgegeben wird. Könnte es den Handhadern dcs Socialistengesetzes gelingen, den Socialdemokrat" zu tödten, so könnte auch die Ursache ihre Wirkung tödten oder um ein näher liegendes Beispiel anzuführen so könnte sich auch Münchhausen am eigenen Zopfe aus den Sumpfe ziehen. Vom Inlands. berübmt geworden MJ 1 7 Dr. McGlynn beklagt sich darüber, da er so fett wird. Das Merkwürdige dabei ist. daß sich seine Leibesfülle erst be merklich gemacht bat, , seitdem McGlmm der Führer der Ante Poverty League" geworden ist. Ioe Pulitzer von der New 'Jork World" ist von Californien zurückgekchrt. Er war sechs Btouate dort, und hat sich etwas erholt. Sein Augeiv leiden, das ihn ein Zeit lang mit vollständiger Erblindung bedrohte, soll sich sehr gebessert haben. Der Michigan See hat dieses Jahr einen Fuß weniger Wasser als im vorhergehenden Jahie und 1 6110 Fuß weniger als im Jahre 1886. Hn Folge dessen sind mehrere Häfen des See derar tig flacher geworden, daß die Schifsfahrt dadurch sehr gefährdet wird. Namentlich ist die Einfahrt in den Chicago Fluß ungemein schwierig. Es werden viele tau?end Dollars für Baqgerungsarbeiten aufgewendet werden münen. Ein New Yorker Crank, Namen John H. Pierce, will eine xneumatische Verbindung zwischen Europa und Amerika veranstalten. Er gedenkt eine zwcikammerige pneumatische Röhre zu legen, in welcher man sich einer Rechnung zufolge, sechshundert Meilen in der Stunde wird fortbewegen können. Die Wagen könnten ebensowohl tausend, wie zehn Fuß lang gemacht werden, aber nur einen Durchmesser von weniger als vier Fuß erhalten. Sie würden natürlich rund sem, und an allen Seiten Räder haben. Die Passagiere würden aber während der ganzen Fahrt liegen müssen, was bei der luxuriösen Ausstattung der Wagen ihnen nicht weiter schwer fallen würde. Für genügende Luft, sowie für elektrische Beleuchtung würde gesorgt fein. DaS Verführerische ist, daß Oberst Pierce nicht nur verspricht uns in fünf Stunden nach London und Paris, in sechs nach Bremen und nach CentralAfrika und in zwölf nach Hongkong zu bringen, sondern auch nur $20 für die Fahrt zu berechnen. Natürlich will er der Bundesregierung großmüthig gestatten, das Geld für diese pneumatische Eisenbahn herzugeben. Sollte sie nicht wollen, so wird er gezwungen sein, sich an die europaischen Regierungen zu wen den. Ehe er übrigens die Röhre durch den Ocean legt, will er eine pneumatische Bahn unter dem East-River herstellen, was ja allerdings kein so unausführbare? Ding wäre. Das Flußgebiet deSMississippi und seiner Nebenströme umfaßt ein Areal von 1 ,233,642 Quadratmeilen oder 41 Procent der Gesammt-Oberflache der Ver. .Staaten, mit einer Einwohnerzahl, welche 1880 schon nahezu 22 Millionen betrug, d. h. 43 Procent der damaligen Bevölkerung. Und nach derselben ofsiciellen Quelle producirte das Gebiet damals 42 Procent aller in den Ver. Staaten gebauten Baumwolle, 89 Procent der gestimmten Maisernte, 64 Procent des Weizens, 67 Procent deS HaferS, 46 Procent desRoggens und 27 Procent der in den Ver. Staaten producirten Gerste. Im Vergleich mit dem Gesammtprodukt stellten pch weiterhin die Zahlen für Buchweizen auf 2 t, Tabak 57, Zucker 80. Molasses 83. Der Gesammtwerth der Ackerbauprodukte betrug $1,518,349, 000, und dazu kamen $92,072,800 Milchcrei-Produkte und $105,000,000 in Wolle, Früchten, Holz zc. $1,761,710,479 war der Werth der FabrikProdukte des Gebietes, während 46 Procent des im Bunde verfertigten Eisens und Stahls und 43 Procent der gegeforderten Kohlen aus dem MississippiGebiet kamen, so daß daS GestimmtProdukt dieser Thaler sich auf über 3351 Millionen bezifferte. Dieser Produktion entspricht der Verkehr auf den Flüssen. In 1874 wurde der Werth der auf dem Ohio zwischen PittSburg nnd der Mündung des Ohlo bei New Eairo tranöportirten Güter auf 80 Millionen Dollars berechnet, mehr als der Gesammterport Englands betrug; einschließlich von Lastbooten :c. besaß Pittsburg allein 4323 Fahrzeuge, von denen 163 Dampfer aren. St. Louis empsing per Boot im Jahre 1637 über 866,000 Tonnen und versandte auf demselben Wege 637,000 Tonnen, während für 1885 dieselben Zahlen ch . auf 696,000 und 534.000
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Tonnen stellen und ähnliche Zunahmen zeigen sich überall. In New Orleans kamen während des Finanzjahres 1886 87 im Ganzen 571 Boote 923 Tonnen) und 48 BargeS (G 450 Tonnen) mit Kohlen von Pittsburg an. per Steile tur Ij20 em oezoroerr, trotz der rapiden Zunahme des InlandverkehrS auf dem Mississippi-Gebict hat der überseeische Handel New Orleans sich nicht bedeutend gehoben. Eine glückliche Liebe mit unglücklichen Folgen. Gustave Berrud, bis jedt Kochkünstlcr in Diensten William Waldorf Astor'S, hatte vor einiger Zeit mit seiner hübschen, brünetten und siebenundzwanzigjährigen Gattin ein kleines französisches Hotel in New ?)ork gehalten. Damals zählten zu seinen Pensionaren- zwei frisch angekommene junge Franzosen aus ScimeS, Jean Gouat. und Henry Dnlnay mit Namen. Letzte rer. ein nennzehnjähtiger Jüngling aus guter Familie, verguckte sich in die schonen Augen der holden Wirthin, faßte sich eines Tages ein Herz und gestand ihr seine Liebe. Zu seiner angenehmen tteberraschung fand er nicht nur keine Abweisung, sondern stürmische Gegen liebe. Das Pärchen verließ das Hotel und bezog, eingedenk der Worte: Naum ist in der kleinzken Hütte ein klei. ncö Kabiner. Der Ehemann, dem seine bessere Hälfte abhanden gekommen war, drückte beide Augen zu, setzte sich aber mit Gonat in Verbittdung und sandte an den Vater Dumay'S nach NineZ folgende Specialkabcldepcfche: Henry beim gro? ßcn Diebsiahl verhaftet. Sendet mit teljt telegraphischer Anweisung 6000 Franken, dann Ehre vielleicht gerettet. Berrud wird dann Versolgung aufhalten. Zwölf Stunden Frist von Polizei. Gouat." Der alte Herr in NimeS aerieth, als er die Depesche erhielt, in schreckliche Auf, regung und sandte umgehend folgende Antwort: Nöthiges Geld bereits abge Zangen. Wir bitten die beraubte Per jon, mit der Verzweiflung einer Familie Mitleid zu haben. Henri's Schwester bittet aus den Knieen um Nachsicht." ttm nächsten Tage kam das Geld und unmittelbar darauf sagte die kokette Brünetre ihrem jungen B?u" Adieu und kehrte reumüthig- in die Arme ihres muthiaen Gatten zurück. Aber das Schicksal schreitet heutzutage schnell und mit dem nächsten Dampfer, der aus Havre anlangte, kam auch der alte Dumay auf amerikanischem Boden an, um seinen so tief gesunkenen Sohn nach Hause zu bringen. Er war sehr erstaunt, ihn nur um eine Erfahrung reicher, sonst aber nach wie vor als unreif? Iünglina zu finden, der indessen mit der Zeit noch ein richtiger Frauenjäger werden kann. Der Vater stürmte das französische Konsulat, um Satisfaction" und womöglich seine 6000 Frcö. wieder zu erlangen. Der Vertreter der Grande Nation" legte den Fall in die Hände der Advokaten Coudert und Stallknecht, welche die Verhaftung der Betheiligten erwirkten. Das süße Ehepaar und Gouat wurden im TombS Polizeigericht unter der An klage der Verschwörung festgehalten. Vom Auslande. In Bel f ör t fi nd vor ein! zen Taaen vier deutsche Studenten, welche Stadt und Festung besichtigten, von einer rasch zusammengelaufenen Volksmenge gröblich beleidigt und mißhandelt worden. Nur mit Mühe und unterstützt von der Polizei vermochten sie sich auf den Bahnhof zu retten. Die Angelegenheit besindet sich im Stadium der Untersuchung und man darf nicht daran zwei feln. daß dieser neueste Zwischcnfall" in friedlicher Weise beigelegt wird. ES muß bei dieser Gelegenheit übrigens darauf hingewiesen werden, daß die deutschen Studenten besser gethan hätten, von Belfort wegzubleiben. Mit Recht bemerkt, die Nationalztg.": Bei aller Mißbilligung derartiger Rohheiten, die den Franzosen gewiß nicht zur Ehre gerei chen, müssen wir doch bemerken, daß deutsche Studenten ihre Ferienausflüge gegenwärtig nicht nach Bclfort, überHaupt nichtnach Frankreich machen sollten, wie man überhaupt Deutschen nur rathen kann, ihr Vergnügen gcgenwärtig anderwärts als in Frankreich zu suchen." In dem Berichte eines der Frei burger Studenten ist nun obendrein zu lesen: Schon auf der ersten französischen Station Le Petit Eroir wurden wir von einem Zeitungsverleger vrioatim darauf aufmerksam gemacht, daß bereits ein Telegramm nach Belfort geschickt sei, welcheS unsere Ankunft der dortigen Polizeibehörde anzeige. Da nun Spionage und Preußenfresserei in Belfort an der Tagesordnung sind, wurden mir durch diese Nachricht veranlaßt, doppelt vorsichtig zu sein." Die Herren waren also gewarnt und es ist geradezu unbegreiflich, daß sie trotzdem auf der Ausführung lhrcö Besuches beharrten. Aus Nutzland ist ein neuer Schlag gegen das Lutherthum in den baltischen Provinzen gemeldet roorden. Die Negierung hat angeordnet, daß die provinziellen Synoden fortan nur in Gegenwart eines RegierungSoer treters verhandeln dürfen, der die TageS' Ordnungen dieser, kirchengesetzlich vorge, schriebenen Versammlungen zuvor zu vrüfen und zu genehmigen hat. Damit sind die lutherischen ' Seelsorger noch mehr als bisher unter Polizeiaufsicht gestellt, und von dem Belieben jedes zur Beiwohnung an den Synoden abcom. mandirten orthodoxen Nüssen wird es demnächst abhängen, welche Gegenstände die Pastoren alö dem Lutherthum dienlich öffentlich werden behandeln dürfen oder nicht. I n dem von Sophia ungefähr 20 Kilometer entfernten Jchtik. manqebirge ereignete sich am 11. April ein Vorfall entsetzlichster Art. Eine Frau aus der Umgegend von Philippopel unternahm mit ihren zwei kleinen Kindein im Alter von fünf und sechs Jahren mittelst Wagens die Fahrt nach Sophia. In der Nähe deö Dorfes Wetren auf der höchsten Spitze des Jchtimanberges angelangt, wurden die Reisenden plötzlich während der Nacht von einem furchtbaren Sturm überrascht, der das Weiter fahren fast unmöglich machte. , Die Frau forderte daher den Kutscher auf, zu halten, und da sich aus der Spitze ein alter verfallener und . unbewohnter ' Bau he..
gegen Lov zooie uno karges im Jahre 1873 74, daher wurde die Tonne
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fand, so deschlöß ckätt, dort, bis sich der Sturm legen würde, schützende Unterkunft zu 'suchen. Die Frau, begleitet von ihren Kindern, verließ daö Gefährte, während der Kutfcker sich mit den Pferden noch zu schaffen machte. Als die Unglückliche, nachdem sie den von einer Mauer umgebenen Vorhof des HauseS passirt hatte, in das Zimmer des HauseS eintrat, stürzten sofort zwei Wölfe, welche sich dort verborgen hielten, anf sie und zerfleischten buchstäblich die Frau nnd' ihre ;mci Kinder. Duch das entfetzliche Geheul der Wolse und das
ohrenzerreiende Geschrei der unglucklichen Opfer wurde der noch draußen harrende Kutscher aufmerksam gemacht, und ohne sicli lange zu besinnensaustc er mit seinem Gespann durch Slacht und Sturin. In Jcbtiman angelangt, erstattete er der Polizei die Anzeige. Diese schickte sofort eine Abtheilung Gendarmen ab, um die Bestien zu erlegen; es ist aber bis heute noch keine Nachricht eingetroffen, ob dies thatsächlich schon geschehen ist. Wegen ZweikamvfeS mit todtlichcm Änsgange hatte sich vor dem Schwurgericht in Halle der Doctor der StaatSwissenschasten Marimilian Thilo, zu verantworten. In Folge eines in einem Gasthofe begonnenen und später zu Tbätliclikciten ausgearteten Streites hat Dr. Thilo den 'Volontärarzt der chirurgischen Klinik der Universität ;u Halle,' Dr. med. Schmitz, am 28. Februar d. I. znm Aweikampf berausfordern lassen, der auch am nächsten Tage stattfand. Die Bedingungen waren, nachdem Dr. Thilo die Forderung auf gezogene Pistolen mit dreimaligem Kuqelmechsel auf fünf Schritte Distanz gestellt hatte, auf fünf Schritte Barriere ermäßigt worden. Zweimaliger KugelWechsel, bei dem die Duelkanten auf ihren Plätzen also in einer Distanz von 15 Sprungschritten stehen geblieben waren und gefeuert hatten, während der Unparteiischd langsam von 1 bis 5 zählte war erfolglos geblieben. Auch bei dem dritten Kugelwechsel blieb Dr. Schmitz auf seinem Platze stelzen. Nachdem er qeschössen und gefehlt' hatte, trat Dr. Thilo 3 Schritte vor und gab den letzten Schuß ab. welcher Dr. Schmitz in die rechte Seite traf. Derselbe blieb nach dieser Verwnndung noch einige Augenblicke stehen, trat dann einige Schritte vor und siel dem hinzutretenden Secun? danten in die Arme. Nunmehr trat der Angeschuldigte an Dr. Schmitz heran und bot ihm Versöhnung an, worauf beide sich die Hand reichten Wie der Zeuge Schonwald angiebt, hat Schmitz dabei einige Worte gemurmelt, welche etwa dahin lauteten: Das hätte früher qescheüen müssen." Noch an dem Abend des 29. Februar starb Dr. Schmitz an der erhaltenen Verletzung in der chirurgischen Unioersitäts-Clinik, in welche er sofort überführt worden war. Die Verhandlung, in welcher der Angeklagte geständig war, endigte mit dem anf Schuldig" lautenden Spruch der Geschworenen und der Verurtheilung des Angeklagten zu einer Festnngshast von 2 Jahren. Ein Ritter der Ehrenlegion steht gegenwärtig als lebendige Anfchlagsänle vor der Thür einer Vierwirthschaft auf dem Boulevard Montmartre in Paris.. Derselbe trülgt neben den bunten, mit einer Anpreisung deü in der Wirthschast verschenkten Stosses geschmückten Tafeln das rothe Band der Ehrenlegion und erregt die Neugierdc der Passanten in hohem Grade. Ein Reporter deS Gaulote", der diesen decorirten Sandwichman" befragte, weiß zu berichten, daß derselbe ein alter Veteran sei, der bei den 19. Jägern den Feldzug in der Krim und Italien mitgemacht nnd im deutscherzösischen Kriege für seine Tapferkeit die Ehrenlegion erhalten habe. Die im Dienste des Vaterlandes erhaltenen Wunden hätten ihn zu jeder schweren Arbeit untauglich gemacht, und so sei er denn, um nicht zu betteln, unter die Saudwichmänner gegangen. Es mache einen wahrhaft betrübenden Eindruck, fügt das genannte Blatt hinzu, den alten Veteranen, der in mehr als dreißig Schlachten gefochten, jetzt mit heiserer Stimme unablässig rufen zu hören: Treten Sie ein, meine Herrschaften, der Bock" ist ausgezeichnet und kostet per GlaS nicht mehr als sechs Sous." Hinrichtung durch Erw ürgung. In Madrid sind iünast drei- Personen, eine junge Frau, ihr Liebhaber und ein Theilnehmer an dem begangenen Verbrechen, mittelst der Garotte hingerichtet worden. Dies ist die erste Hinrichtung, die unter der Reaentschast der Königin Christine stattsinvet. Die Königin-Regentin hatte auch diesmal ihr Begnadigungsrecht ausüben wollen, aber das Ministerium widersetzt? sich diesem Wunsche mit der Begrün dung, daß das Verbrechen unter unerhört entsetzlichen Umstanden begangen worden sei. Das Blutgerüst war im Hofe des Gefängnisses errichtet worden, aber in solcher Höhe, daß die außerhalb versammelte zahlreiche Menge es sehen konnte. Nachdem der Tod durch Erwürgung festgestellt war, blieben die Leichen bis Sonnenuntergang für die Menge sichtbar. Seit Antritt ihrer Regentschaft hat Königin Christine nicht weniger als 231 zum Tode Verurtheilten das Leben ae-. schenkt. V o n e i n e m aufgegessenen Wechsel erzählt der Niederschl. Anz.": Ein Kaufmann hatte vor Kurzem von einem seiner Kunden, einem Gastmirtbe ,uZ dem Kreise Glogau, für eine langst zahlbare Schuld einen auf 1000 )I. lautenden Wechsel erhalten Dieser Tage nun kamen zu dem Kaufmann die Frau und die Mutter deö Gastmirths und baten Ersteren, ihnen doch einmal den Wechsel zu zeigen, weil sie nicht glauben könnten, daß ein solcber wirklich von dem Gastwirth unterschrieben worden sei. Arglos wieg der Kaufmann den grauen daS Pa pier vor, in demselben Augenblick aber riß die Aeltere den Wecksel an sich, zerdrückte denselben und überreichte ihn der Jüngeren, weiche den Papierknauel in den Mund steckte und dann mit erstaunlicher Schnelligkeit verschlang. Der Kaufmann versuchte noch im letzten Augcnblick, der Frau den Wechsel aus dem Munde zu nehmen, erzielte damit aber Nichts weiter, als daß ihn die Frau in den Finaer biß. ' t m Q. T. Brown. Advoka!, Vance vlock, Zimmer 23,
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H -4AS GH0SSE-J-Slhmerzcnlicilmittcl' 27 gegen Rheumatismus. Kheumatltmu-J0 Jahre-gkheilt. wfW!58'' 18S2 Ernennt 20. Nehr als 30 Jahre an chro. Nlschem Rheumatismus qelilten. Hunderte auSargeben und viele Äerzte ebne Erfolg um Ratb fragt. Gebrauchte Morpblum um zu schlafen. Wunderbar geheilt durch St. JakobS Oel. Dauernd wiedcrhcrgestellt; keine Rüökeir der Schmerzen in vier Jahren. I. E. Bonfall, New Blsomsield, Verr Eount?, Va. k?yeumattmuA 30 Jahre gkhellt. OngZnal.Vericht, 1882. Erneuert l. November. 188. Nein Vater, 48 Vor!. Straße, litt so Jahre. Füße und Beine waren stark ang:fchwollen. Aerzte und andere Heilmittel brachten keine Heilung. Gebrauchte St. Jakobs Oel und rourde vollständig geheilt. Kein Rückfall in fünf Jahren. Frank Durgcn, Bangor, Me. Rheumatismus 20 Jahre geheilt. Original-Bericht. 1532. Erneuert 18. Februar, 1887. Dreißig Jahre gelitten. Für Wochen im Bette. Gebrauchte alle anderen Heilmittel ohne Erfolg. Geheilt durch ein und eine halbe Flafche. Gesund nnd wohl. In 5 Jahren kein Rückfall. D. M. Rearick, Constantine, Mich. Obige Zeugnisse sind Erneuerungen früherer vertckte von Leuten, elch durch Et. Jakobi Oel theilt wurden und die nach verlauf von Jahren in Rückkehr von Schmerzen gehkbt baden. Vllenthalben ln den Apotheken ,u haben. THE CHARLES A. V0GELER CO.. BalUmort 4 000000 eine kinderlose Vhe ist selten eine glückliche, i&ie uno wodurch tiefem Uebel i k u r z e r Z e i t abzebolfea erden kznn, zeigt der .,RettungS,Unker", 2S0eUez, mit vstur aetreuen Bildern, welcher ten dem a.teu deutschen Hell'Jnstitut ta New Fork derauszezcben wd, auf die klarste Weise. Junze Leute, die in den Stand der Gbe tiefen wolle, sollte dr Spruch SchillerS: D'rum prüfe, wer sich ewtz bindet", wobl deberzizeu, und das rort?effl:che Buch lesen, ede sie den wichtigsten Schritt Ui i'ebenS thun t Wtrv für 25 Cents in Pcstnarken, tu deutscher Sprache, ssrqiam verpackt. fretvenZutt. Lldrefse : Deutecfceslffci1-Ia5itut,11 Clinton Plsce, New York, N.Y. Ja Sntiinarelt, Ind., eint Buchhändler G. Key kr, 29 Süd Del&w&re Lt. 000 Cures Removes Tarif Cunburn, See Stingst Mos autto and All ffk IlltfVV Wlkv I ne.Af nitfta - I fr rurua, ELUiittis, HtiTOort, Elrtli-maj-ki, and every form ofokln blemtHhea, positively cored en tiia noat delic&ta &kin witlioa. leavixif m aoar. by IEEoi ÖlxLtxrxeixt. Price 25cta., SOcta. and $1. At druesists or by Tnftil." . Tb Hop 1111 ffixnTg Co., Ke w Xondon. Conn. Ltttle Hov PliU for aick-h.eadaclia. dTBoerlA. Ibülouanyjaad ccnatipatlonhavo no oquaL 50. ;a allen Apotheken zu haben. UjsjaJs:& rU S crU 1 JQ lüt bic Saison 1888. A. Gsylov, Office: -O (oird Weut Htr. VST Tcledhou 49. Indianapolis WÄTEE COMPANY 23 Süd Vennsvlvaniastr. liefert ausgezeichnetes Waffer zum Trinken, Kochen, Waschen, Baden, für hydraulische Elevators, Maschinen und Motore, sowie zum Feuerschutz. Kosten äußerer deutlich mäßig. n?liORia.H V. Morris, yrLftlekt. Luzus ! Die Tee Lwe Kouts" (l &, ST Ij UNd C O C & I BAHN). Dlest auSgezelchnete Bahn befötber Paffagltre nach Cixiolnnati, Oloveland, BuflTalo, und allen Neu England Städten (Achlaswagen zwischen Jndianpo!kS und SSew Aork. ohne Wagenwechsel. . Direkte Verbindung nach MUiouri, Ark&ns&s, Texas, Kansas, Nebraska, Colorado, Californien und Mexiko. Vttd;igfte'Naten. IST Man toenbe sich degen näherer Jnsor rnatton an I). B. Martin, inM af. Agmi. W. J. Nichols, cn'l West. AgkNt. e t. a u i ft. ADVERTISERS can learn the exact cost of any proposed line of advertising in American papers by addresslng Geo. P. Rowell & Co., Ncwapaper Advrtiaing. Bureau, SO Spruoa St., New York. 5n4 SOot for lOOPae pauP3lUt.
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