Indiana Tribüne, Volume 11, Number 232, Indianapolis, Marion County, 9 May 1888 — Page 1

ff?V OG ' Tw ikCV AM i Jahrgang 11. Office : No. 140 Oft Marhland Straße. Nummer 232. Jndisuapolio, Zndiana. Mittwoch, den 9, Mai 1008.

Mz -,

M'H I li 1 '4aam A 3&mM imW r R

S-X

ai y,

W

?

11 t ak 1 a i x p

ur.

-ssav ö a

l ,

chWMWYMV

vw

igSLZ

TV,: tu aus Spalte kost 5 Gents per Beile. Anzeige in welchen Stellen gesacht, oder offerirt werden, sind unentgeltliche Lafnahme. Dieselbe bleiben t Tage stehen, können aber anbtschräÄt erneuert werden. Lnzeize, welche Hl ZtttUagk 1 U)r adge geb werben, finden noch an selbizen Tcze Ifnahk. r verlangt: Ein Wagenmacher bei Gebr. Berndt, C9 köeft oriil Etiaße. Urna erlangt: Sin deutsche Mädchtn. et Waschen und Bügkl. Nach,us:agn 123 ord O t Str. 12a verlangt: in ädch:n für Hauiarbett. Sttin Waschen und Bügeln, achzufragea 9io. 302 Oft Market Straße. 12 Verlanat: w deutsche ädchen. Rach,fra gen Ho. 2S5 0H Washington Straße. lZma a rl a n gt in deutsch Mädchen für Hausarbett o. 227 kZ Alabama gtia&e. ttma vrl aat ein gute adchen um an Hose ,u ar, betten Z6 xr Qsche tro für ein gut Zlrbeitertn be,,dU. John Jtzr:tag, 174 Oft '2Sashing:on Slr, tm dritten Stock. 10na verlangt et deutsches Mädchen. elcheS kochen tan. 0.2 ord erldian Straje. luma erlangt: Sin guter Junge für da xnorn', Sttkle Park Hstel. Dtnina 10m verlangt ein Porter im g irrte Park Laloon. 10m Stsllegesuche. S, sucht: Smk:af;iger Junge vsa 17Jadr,a sucht um die Sierei kleinen. As:effi Hr? Schmar,, HanghVtll. I2ma sucht wird Stell? von einem 16 Iahe alten Zungen t Etor ode, O'fiee. azere o. 24 Nord Libert, Straße. liima sucht: Ei deutscher Vann sucht irgend roelche eschöitizuug. Luksagkn in rer Osftce d. lat. Ul. Hlö 10n Q sucht !id Stell von tn?m deutsche 14 Zahl Unna5en. Nachzrf.azea No. 2 Hih Str. 10 Zu leihen gesucht. u Iitbe n a such t erden tnia 300 ser 500 Dollar ege Stcherdelt un , hob Interessen. Nah Nah B19ba xtl tn der Ossie dS. latt,. Zu verkaufen. Zu verkaufen in gut Pony billig, äd're ,n der Offic dl. Blatte 1ma ?j ikkaus e n auf monatliche Lidlung, mehrer an neu Hauser tn der &$ von Schmidt' Brau eet: ferner ehrer Särten und Farmen ah der Stadt, zu billigen Preisen und gegen lange Ab schlagSjahluvgen bei 9. S. W u r g l r, Ro.SZ Ost isashingto Straße. da Verschiedenes. roßer verdienst! ger un sein Adresse einsendet, dem senden mir r i)sft gnau Auskunft aber in ga, neue S chZtt, womit irgend in Person mannlichen der idlichen Geschlecht auf ehrlich Weis und ohn IroZ lagen und uh üb, 100 Dollar xer tonat erdiene kann, ohn Reisen und Peddeln. ein gentschastHumbug, sondern in ehrliche schuft. Sdresstr: ... . John H o u s e $o., Eanton, Lel So V. vollmachten erden ausgefertigt und Selber au uropa einge. to von . - W ü t g l t, No. 83 Oft Washington Kraß,. Promxte und billig Bedienung. ba Amtliche Dokumente werden sorgfältig und zu mäßigen Preisen angefertigt von Hermann Sieboldt, OeffeutlicherNotar Ossice: Na. 118 Oft Wastington Straße. Stiftungs-Feft der Damen -Sektion des Social. Turn-Vereins, am Dienstag Abend, 16. Mai. Cnz?rt nnd Tanz im Saale der Turnhalle an Oft Varyland Straße. Hasan g 8 Nhr. ra- Mitglieder de Sociale Turnverein und Fttund desselben si,d tngeiaven. Eintritt frei. Das Comite. JSXEL saü -UTo stt SlKmuftkalischI reigniß. Die wälischen Sänger ! geben auf ihrer Slückleise am Donnerstag, 10. Mai '88, beubS ine Unterhaltung tn der r'cWii IFN.I1 : lie eiellschaft besteht au vier Damen und vier Lnn, roelche in Torelquartett bilde, da, von dem r..?. . o, eeb.ten öa,sensv,elr. 91 H o - - - alter Z varker begleitet voito D Damen r. schtnn rn ihrem Nailonaloftüm. -Kittttt2Sc. Resirvirt Sl,e 10 ent, era, sind ,u haben bei aldw So.-ommt und hört die prächtig Sänger. m- .r.tf de d (Stricht verlause ich UUT ViflCl tat akhol, di Fenster Thüren und Laden der Hast. Lnä Lumder Oompan)', ,U unterm Preis,, lle uß in 10 Tagen verkaust sein. Z. ?. Heinrich. Netkioer, 40 Sfld ZZobl, Straße, oder 15 Jugall Block. Zsorgs Hemmmn, ftmsiosi CX- Qittjii) Teichen Bestatter ßffu: No. 26 Süd Delaware Straße. Ställe. 120, 122, 124, 12, 123 Ost Pearlstr Telephon H. Offen Tag und Nacht.

V

Resss öe? TeKgraytz. Qettekustchten. Washington.9.Mai. EtwaSwör MtrtS. schöne? Witter. . Die Ch ica g o er .B übler. Chicago. 9. Mai. Die Supreme Court hat die Entscheidung in dem Pro zksse gegen die .Bud!er- bestätigt, und S

. bleibt Letzteren nun nicht? weiter udng, als nach dem Zuchthause zu gehen. Kaiser Friedrich., Berlin. 9 Mai. Der Kaiser hatte eine passable Nacht. Er ist heule krästl. ger und wird wahrscheinlich im' Stande sein, das Bet! zu verlassen. . . x ", ditsrielles. Dem Vorsitzer des Comites, welches dem Congreß die neue Tarifbill vorlegte, lieferte der Bunde östatistiker Wright ei nige Zahlen, welche wir etwas nähe? be sprechen wollen, weil sie von Interesse sind. Um diese Zahlen aber genau zu verstehen, muß man auch die Wahrheit begreifen, daß die Arbeit allein alle Werthe schafft. Trotzdem diese Wahrheit so oft schon ausgesprochen und erklart wurde, daß sie fast zu einem Gemeinplatz gewor den ist, wird sie doch noch nicht vollständig verstanden. Hier einige Worte zur Er klärung. Nehmen wir an, ein Mann habe L 10,000 und fange damit ein Ge schäft an. Er kauft Waaren und verkaust sie wieder, aber beim Kaufen und Verkau fen werden nicht mehr Waaren daraus. Wenn Jemand einen Tisch kaust und ver kauft ihn wieder, und der Nächste verkauft ihn wieder, u. f. w., so bleibt eS immer nur ein Tisch und wenn er hundert Mal gekauft und wieder verkauft wird, so wer den keine zwei Tische daraus. Aber der Mann, welcher Tische kauft und verkauft, der kauft Eßwaaren und genießt sie, er kauft Kleider und trägt sie, j er kaust Kohlen und verbrennt sie, aber er zieht weder Gemüse, noch näht er Kleider, noch gräbt er Kohlen. Er kauft sie auch nicht mit seinem Gelde, denn seine $10,XM) welche er gehabt, werden nicht weniger, sondern mehr. Da er also sel ber diise Dinge nicht erzeugt, da er gar nichts erzeugt, sondern nur eintauscht und wegtauscht, da er trotzdem diese Dinge verbrauchen und verzehren kann, ohne daß sein Vermögen sich dadurch verkleinert, so ist es klar, daß auf Grund gewisser gesell schaftlicher Einrichtungen, Derjenige, der all diese Dinge macht, sie ohne Entschädi gunz abgeben muß. Es ist also eine ein fache, ganz unbestreitbare Thatsache, daß die Arbeit alle Werthe schafft, daß sie aber nur einen Theil derselben in Gestalt deS Lohnes wieder zurückbekommt. WaS nun die Eingangs erwähnten Zahlen betrifft, so beziehen sich dieselben auf die Calico-Z und Shirtingfabrikation in MaffachusettS, und zeigen Folgendes : Im Jahre 1819 produzirte ein Arbeiter in einer Fabrik 44K Jards pro Tag, im Jahre 1884 89 210. Sein Lohn stieg von 66 Cents auf 51.00. Der Lohn also um 33j, die Leistungsfähigkeit um 120 Prozent. In einer anderen Fabrik produzirte ein Weber im Jahre 1849 IIZ Aardö und erhielt 65 Cents ; im Jahre 1834 '.lieferte er 273 Jards und erhielt 51.06. Der Lohn stieg um etwa 60, die Leistung aber um nahezu 250 Prozent. In einer dritten Fabrik brachte es ein Arbeiter im Jahre 1884 auf 102 YrrdS. Sein Lohn stieg von 65 Cents auf 51.05. Diie Leistungsfähigkeit hatte um 142, der Lohn nur um 61 Prozent zugenommen. In einer Shirting Fabrik produzirte der Arbeiter im Jahre 1652 per Tag 41 Yards, im Jahr 1866 aber 73. Der Lohn stieg um 49, die Leistung um 77 Prozent. In einer Fabrik in New Hampshire war daö Produkt 42,5 resp. 103 JardS, die Zunahme in Löhnen 56, in der Leistung? fähigkeit 142 Prozent. Leider beschränkt sich oaS statistische Material aus diesen einen Industriezweig Aber er kann als typisch betrachtet wer den. Was hier zutrifft, gilt für alle Ge werke, wo der technische Fortschritt ähnlich war. Wir sehen also : Der Lohn deS Arbei ters ist zwar gestiegen, aber seine LeistungS fähigkeit noch viel mehr, doppelt und drel fach mehr. Folglich bekommt er einen geringeren Antheil an seinem Produkt. Aber darin, in der Frage deS Antheils an den Produkten der Arbeit liegt gerade der streitige Punkt. Diese Frage ist der Kern der Arbeiterfrage, ist die eigentliche Arbeiterfrage an sich. Man glaubt, die

arbeitende Bevölkerung damit vertrösten zu können, daß die Lage des Volkes gegen früher sich gebeffert habe. Wenn aber diese Befferung geringer ist, als die Pro duktionsfähigkeit und die größere Produk tionsfähigkeit, den Besitzenden in übervie gend größerem Maße zu Gute kommt, als den Arbeitenden, so ist eS ja klar, daß die Reichthümer auf der einen Seite sich im mer gewaltiger anhäufen müssen, während die Anderen mit den Fortschritten der

Kultur nicht Schritt halten können. ! Will man entscheiden, ob die Lage des Arbeiters sich innerhalb einer gewissen Periode gebeffert hat, oder nicht, so ver gleiche man die Aenderung seiner Lage mit der Äenderunz der Verhältniffe der ganzen Gesellschaft innerhalb derselbenPeriode, nicht aber seine Lagt mit der Lage der Arbeiter früherer Zeiten Denn wie Laffalle sehr richtig sagt :. Jede menschliche Befriedigung hängt ja immer nur ab von dem Verhältniß der Befriedigungsmittel zu den in einer Zeit bereits gewohnheitsmäßig erforderlichen Lebensbedürfniffen, oder, waS daffelbe ist, von dem Ueberschuß der Befriedigung? Mittel über die unterste Grenze der in ei ner Zelt gewohnheitsmäßig erforderlichen LebenSbedürfniffe. Ein gesteigertes Mi nimum der untersten Lebensbedürfnisse giebt auch Leiden und Entbehrunzen, wel che frühere Zeiten gar nicht kannten. WaS entbehrt der Botokude dabei, wenn er keine Seife kaufen, was entbehrt der menschenfreffende Wilde dabei, wenn er keinen anständigen Rock tragen, was entbehrte der Arbeiter vor der Entdeckung Amerika's dabei, wenn er keinen Tabak rauchen, waS entbehrte der Arbeiter vor Erfindung der Buchdruckerkunst dabei, wenn er ein nützliches Buch sich nicht an schaffen konnte ? Alles menschliche Leiden und Entbeh ren hangt also nur von dem Verhältniß der Befriedigungsmittel zu den in der elben Zeit bereits vorhandenen Bedürf niffen und Lebenszewohnheiten ab. Al es menschl'che Leiden und Entbehren und alle menschlichen Befriedigungen, also cde menschliche Lage bemitt sich somit nur durch den Vergleich mit der Lage, in welcher sich andere Menschen derselben Zeit in Bezug auf die gewohnheitSmäßi gen LebenSbedürfniffe derselben befinden. Jede Lage einer Klaffe bemißt sich somit immer nur durch ihr Verhältniß zu der Lage der andern Klaffe in derselben Zeit. Von diesem Stanvunkte aus betrachtet. und mit obigen Zahlen als Beleg, ist eS klar, daß die Lage des arbeitenden Volkes sich immer mehr verschlechtert. Drahwairilyteu. Der Brauerklieg. PittSburg, 3. Mai. Der ange drohte Streik der Brauerarbeitee ist nicht zur Durchführung gekommen. Man hatte ermartlt. die Vertreter der Arbeiter würden ihre Lohnskala vorlegen und eine Anerkennung iheer Union verlangen. Da? geschah jedoch nicht, und sämmt liche Brauereien waren heut? in Betrieb wie gewöhnlich. Alle Brauereibesttzer in PittZburg gehören dem kürzlich in New York organistrten .Pool an. Nicht eine einzige Firma dahier wird eine von den Angistellten vorgelegte Lohnskala unterzeichnen. Seit das BrookSgeseb in Kraft getre treten ist, hat sich der Verkauf de Bieres um etwa die Hülste veemindeet. Wenn nicht wieder eine Geschüft?zunahme statt findet, so wird sich ohnehin ein Theil der Brauereiarbeiter nach anderen Stellen umsehen müssen. Unttr solchen Umstän den wäre ein Streik freilich für die Ar beitir verloren. Au dem Fenster gestürzt. New York. 8 Mai. Hirr und ttrau Schofield wurden wieder auS der Hast entlasten. Die loconkrZ. Unter suchung ergab klar, daß Hatch bei dem Versuche, zu entflieh: auS dem Fenster stürzte. Congreß. Washington. 8. Mai. Im Se nate wurde heute die Debatte über die Bill, durch welche verschiedene Land schenkungen an Eisenbahnen sür verwirk erklärt werden, fortgesetzt und im Haus sand Fortsetzung der Debatte über die Tarifbill statt. Wegen der kürzlich in der Debatte mi JngallS gebrauchten unpassenden AuS drücke leistete VorrheeS Abbitte Nationalverein der Aerzte Cincinnati, 8. Mai. In de Mustkhalle wurde heute der Congreß de amerikanischen Aerzte eröffnet. Gegen 1600 Aerzte waren anwesend. Darunte 25 Frauer.

Die LizenSfrag e in Chicago. ' Chicago, 8. Mai. Im Stadtrath kam eS gestern Abend zur Verhandlung über die neue Okdinanz bezüglich der Schankwirthschaften. Die Ordinanz besagte ungefähr Folgendes : Kein Saloon soll lizenstrt werden, welcher stch innerhalb von L00 Fuß zum Haupteingang einer Kirche, eines Hospi talS oder einer Schule, die wenigsten? 50 Zöglinge hat, befindet. Die Saloon vilthe, deren GeschäftSlokale sich jetzt

nnerhald 100 Fuß von solcher Anstalt befinden, müssen dieselben binnen einem Jahr, die aber, deren Geschäfte zwar mehr alS hundett, doch weniger als zweihundert Fuß von den .heiligen Centren" entfernt find, binnen zwei Jaheen .muhven". ES darf mcht eine neue Wirthschaft, er öffnet werden, wenn rA$,l die Mehrzahl der Bewohner deS .Blockes-, in welchem sie sich befinden soll, damit ekvttstanden sind, und der betreZf.'Nde Bewerber $500 Bürgschaft stellt". Die Herren von der .Citizen' League" nickten mit ihren Köpfen, o!S die Ver ordnung verlesen war. sie hofften, dieselbe werde im Sturm angenommen werden. Doch ste hatten stch getäuscht. Sherivan, da fünfte' Mitglied ' des Comites sür RechtSwesen, brachte einen MincritäiS Bericht ein. nach welchem die ganze Ver oldnung zu den Akten gelegt werden sollte, und eS wurde , sofort der Antrag gestellt. diesen MinoritötS.Berlcht an die Stelle des MajoritätSbeelchtS zu setzen. Dieser Antrag wurde nach kurzer De hatte mit 27 gegen 20 Stimmen ange nsmmer, und erst jetzt begann es ledhast zu werden. Die kistlichen Zuschauer machten ent etzte Gesichter und der Mayor wurde bleich. Mnurre ab,r sprang auf und chrie: .DaS gilt nicht; nach 15-der StadtrathS-Ordinanz 'darf kein Stadt rath in einer Sache seine Stimme abgeden. bei der er direkt intiressirt ist. Wir haben hier fünf .Salsonkeeper" unter ml' am . . (Y 5 ra nrai uns; Apvieron, Vurr?,. u.'lonear. ireui' vibill und McCormick, die dürfen nicht mitstimmen TZer streit um das Stimmrecht der stadtrüthlichen Saloon Wirthe wurde mit wechselnder Aussicht auf Erfolg der einen oder der anderen Partei eine Zeit lang fortgeführt, bis Burmeister die Bemerkung machte, daß wenn die Saloonwirthe nicht mitstimmen dürsten, weil sie in der Saloonverordnung interessirt seien, dann die Kirchen brüder im Stadtrath erst recht nicht rr.it stimmen sollten, denn diese seien dabei noch mehr interesstrt. Der Mayor mußte stch mit schwerem Herzen entschließen, die Stimmen der Wirthe gelten zu lassen und man kam dann zur Abstimmung über den Antrag, daß die ganze Verordnung zu den Akten gelegt werden sollte. Dabei gewann die Partei der Saloonwirthe noch 3 Stirn men, so daß der Antrag mit 30 gegen 17 Stimmen angenommen wurde. Terroristische Zustände. Key West. Jla.. 8. Mai. Den neuesten Nachrichten aus Cuba zufolge befindet stch die Insel in einer beklagenk werthen Lage. Die Proklamation deS General Marin, worin er eine ArtBelage rungSzuftand über die Insel verhängt. hat die Bevölkerung in eine solch hoch gradige Ausregung versetzt, daß Pflanzer und Farmer jetzt in großen Schaaren nach Havana, MayanzaS und anderen Städten flüchten, um ihr Leben zu retten. Das Militär verübt on friedlichen Bür gern die scheußlichsten Greuelthaten. Die Behörden in Havana plündern die Woh nungen zahlloser unschuldiger Leute. Ver J2öi?i Für die Ueberschwemmten. Berlin. 8. Mai. Die Kaiserin wohnte heute im Rothhause einer Ver sammlung de Ausschusses zur Unterstütz ung der Ueberschwemmttn bei. Sie wurde enthusiastisch empfangen und hielt sodann eine Rede, worin sie die Annahme eine Systems zur Rettung von Leben und Ei genthum bei WafferSnoth aus'S Wärmste befürwottkte und sodann empfahl, daß solche Distrikte, welche Ueberschwemmun gen besonder ausgesetzt leien, mit einer genügenden Anzahl Rettungsboote ver sehen werden sollten. Oberbürgermeister van Forckenbeck überreichte der Kaiserin. alS dieselbe daS RathhauS verließ, einen Strauß weißer Rosen. Da Volk drängte stch um den kaiserlichen Wagen und jauchzte der Kaiserin zu. DerUnterstützungSsond säe die Ueber schwemmten ist jetzt aus 4.000,000 Mark angewachsen. ' tSissSvchrtSteu. Angekommen in: New York: .Werra' von Bremen. Baltimore: .Rhein von Bremen. Glasgow: .Scandinavian von Boston. . Moville: .Ethiopla von New Pork nach Glasgow.

Johu Q. Adams & Co., HsnftsTranSportcur! (llouio-movor) -fürBackstein- u. Frame-Gebäude

Transportation von KassaSchränken eine Spezialität. Office: Mtlstsflpp. und eZeergiz Straß t tST Telephon 080 Fönende Sorten Mehl bei . finiia I&RV;m Pittsburg Best, xxxx Min. Pt., Columbia Patent. Light Loaf. Jmvrcvkd White Rose, Pnöe of Indianapolis und Mehl zweiter Sorte, wo Pfd. $1.40, 50 Pfd. 80 Cents, 25 Pfd. 40 Cents. Burbank Kartoffeln $1.20 per Bashel. Reiner (.fanned) Hafer 40 Cent per Bnshel. Edward M. VanPelt 02 Nord Delaware Slr., gegenüber der Tomlinson Halle. Der billigste Platz in der Stadt, nm gegen Paar zn kaufen v 4" V 1 'a 6 f vl ?. sr5 Ä5:5tttSätzKt??. SuderjsrCouef. Zimmer No. 1. David D. Brunk gegen Sam. Savy r u. A. Forderung ; Die Geschworenen stnd in Berathung. Zimmer No. 2. Margaret Campbell gegen NufuS Campdell. Scheidungsklage; zurückgezogen. Weöley Höre u. A. gegen Sarah Owen?. Schuldklage : zurückgezogen. W.J. Kunkle gegen Nancy N. Kankle. Die Ehe wurde auf Gesuch des Klägers für ungiltig erklärt, weil die Frau mit einem andern Manne, der inzwischen in'S Zuchthaus kam, verheirathit gewesen ist. aber niemals eine Scheidung erlangt hatte. H. C. Gay gegen S. F. Aldcidge. Klage auf Schlichtung einer Theilhaber schast; in Verhandlung. Kriminalgericht. Grant Thomas angeklagt. M. I O'Reiley aus dem Parltheater hinauögewarfen zu haben, wurde um ZI u. Kosten bestcast. Der Prozeß gegen den der Brand stistung angeklagten John Etull ist noch im Gange. Eva Drikcoll und JarviS I. Hilton traten als StaatSzeugen au?, und machten ziemlich starke Aussagen. Hilton bekannte, daß er und Stall tn jener Nacht das HauS von Stull'Z Schwester. Mary Reed aufgesucht, daß aber Skull allein die Brandstiftung geplant habe. Bei der Townwahl in Haughville hat da? Bürgerticket gestegt, nur den Posten des Clerkö besetzten die Republik. ner. In Jrvington hingegen waren die Republikaner und in West Indianapolis waren die Demokraken steareich. In Brighlwood siegten die Republikaner theilweise und ebenso die Demokraten. tS" Die junge Mutter deS Kindes, welches letzte Woche vor der. Thüre deS deutschen Waisenhauses ausgesetzt wurde, scheint Angst bekommen zuhaben, und hat vorgestern ihr Kind auS der Anstatt geholt und eS zu ihrer Mutter gebracht Die junge Mutier ist eben nicht verhei rathet, und ist daher mit den allgemein geltenden Ansichten und ihren Gefühlen in Confl'.kt gerathen. Eine eigenartige Feier )vird zu Psingsten'das altberühmte Kloster Andechs am Ammersee veranstalten. Der Schatz dieses Jahrhunderte alten Wallfahrtsortes wurde im Jahre 1229 nach Zerstörung der Burg von den Mönchen von Seeon vergraben. Die Mönche starben, der Ort, wo sie den Schatz vergraben, kam in Vergessenheit, aber nicht der Schatz selbst. Aber erst im Jahre 1383 wurde er wieder entdeckt. Und diese Wicderentdeckung gedenkt man in Andechs jetzt, nachdem 500 Jahre in'S Land gegangen, vier Tage hindurch, vom 19. bis 22. Mai, zu feiern. Der auenblickliche Leiter des Klosters, daS emeö der besten Braustübl" mit nicht minder gutem Brau, in ganz Bauern aufweist, hat die wundersame Geschichte zum Gedächtniß dieser Tage niedergeschrieben. E i n Kaufpreis von sage und schreibe fünf Mark wurde dieser Tage in Horde (Westfalen) für ein Bergwerk gezahlt. DaS Werk ist indeß völlig verfallen und ertragloS, so daß es erklärlich erscheint, daß auf der Verstei? erunq Niemand über das er te Gebot imausgehen wollte. Außer dem stolzen Sewuntsein. Grubenbesitzer ni sein, wird die Zeche ihrem Erwerbe? auch wohl sei nerlei Vortheile gewähren.

8Qi IP O U Ml 'S

Si! "'TTIM'l'H: i .'!:!;; ,m MWMWWiu 6 MMW

.yliR

cSco53:ll M it& Tfi ? - I - ill :

WWW. j&r tsr T

- beliebtes

iLn SicDir H3S.3r

In Flaschen und Gebinden aus der Beauerci, Ecke New Dork und Agnes Str.

zu bezieben.

Händler in

Fekttew Gchnhsn nnd WtkMw.

No. 422 Süd

Kittber-Wageu ! Hänge-Lampen ! Wollene- und Nag" -Teppiche ! tttte To,ten Möbel k Schlafzinnnsr u.Varlormöbol. Billig gegen Ratenzahlung oder Baar.

::

FKAM MMZWMK, Ecke fürn Fork nnd Delaware Strage.

Toloili.ori. 011. Lcichzn - Bestatter. No. 72 Nord Jllinoisstr. jiiXi1a.nx

Jmm?r voran.

egtind,t 1850. Ktoiganrflrt Ta und Wbend-Scdnl'.

i

iM&wttdt

WHEN BLOCK, OPPOSITE POST-OFFICE. (Consolidation of tho Bryant & Stratton and Indianapolis Business College.) eint der beft eingerichteten, größten und billigsten Seschäftt., .Short Gaud nnd Schreibnnterricht Schulen in den Ver. Staaten. Knri der Studien tm höchsten Srade prak tisch und profitabel. Klassen und Unterricht sür Einzelne. Schüler können zu irgend eiurr Zeit eintreten. Kataloge und Commereial Cnrrent", frei. Sprechen Sie in der Office der Universität. No. 81 Wh en Block dar.

a&enüvl Msisch - Wtavtitl Hauptquartier für Das beste Fleisch im Markte. Würste aller Sorten tögliH frisch. nrrBHirejiE' 2injzLZsxnm9

Telephon 568.

WVm VOLLBATE'S Meösch-MSVSS

EtetS daS beste Fleisch. Täglich ftische Würste. Gesalzenes und geräuch erteS Fleisch. Feine Mettwurst. Alle Sorten Schinken :e. ß? ergebet den YIatz lchk, 5?o. 57 Oüb Meridian Ctvaüt, No. ÜOT.

7i imiü

11111) Ao. m

L

M'Nord Illinois Str.

Gebt die Jewel Gasolin Öefen, ferner die für NaturgsS eic gerichtete arlanb - Bsfen und Ganges. ZT Häuser werden durch sachderfländize Arbeiter für ?!aturgas eingerichtet. No. 8 West Wasbkngtou Str. Xir enaey "I Telephon 221..

1ÄM'

riüiMi nur

MSOI

Meridian Straße. Flanner ttttl Buclianau. No. 187 Ost Washington Strafe.