Indiana Tribüne, Volume 11, Number 231, Indianapolis, Marion County, 8 May 1888 — Page 2
Zndiana Tribüne. Erscheint tzigkich und SsnntsgS.
?ie tZgliche .TltbZnt' Mtt durch den Träger 12 Cent pt Woche, die SonntagTrtdüne- ä EetZ per Wot. Beide zusammen 15 Cents Vr Poft jugefchickt in vorauldtjahlung 6 xr Jhr. f3ex 140 Q. MarvlanbSr. JndianapoliZ, Ind., 8. Mai 1888. Träger der Civilisation. Während e$ durch Erfahrung ziemlich festgestellt ist, daß die Versuche, wilde Volksstämnie in Masse durch lveiße Tendlinge zo erziehen, aussichtslos sind, aibt man sich noch immer der Hoffnung hin, dllrch frükzeitige Ausbildung einz e l n t r, gut veranlagter und womöglich sehr angesehener Vertreter jener Stämme sozusagen eine Kerngarde keranzuziehen, welche Den Wilden in deren eigener Sprache und Weise viel erfolgreicher, als Andere es je vermochten. Civilisation beibringen kann. Tiefer Grundsatz wird besonders im dunklen Continent", wo habsüchtige Engländer und Andere so viel znr Schädigung der CivilisationSinterefsen beigetragen haben, fort und forl wieder angewendet. Die europäifchen Mächte, welche gegenwärtig Vesitzuugen in Afrika liaben, erblickten bald einen besonderen Vortheil darin, die Söhne einflußreicher Häuptlinge von Kino auf zll erziehen. Die Franzosen unterhalten V. in Senelzanibien eine Anzahl Schulen, welche besonders den Zweck verfolgen, &na bn und junge Gönner, welche dereinst in ihm engeren Heimath eine wichtige 3klle zu fpielen bestimmt find, in der Civilisation der Weißen äußerlich und innerlich zuzustutzen. Mehrere dieser jnttgen seilte sind schließlich nach Frankreich gebracht worden, um dort in Wochen so Manches zu lernen, was in Afrika Jahre erfordern würde. Auch die deutschen Erzieher sind in dieser Hinficht nicht zurückgeblieben. Die Söhne einer Anzahl Häuptlinge in den deutschen Besitzungen zu Kamerun studiren gegenwärtig in Deutschland selbst, und es wird sehr darauf Bedacht genommen, daß diese Jungen in guten Händen bleiben", da man sich Großes von ihnen verspricht, wenn sie eines Tages, gehörig ausgebildet, wieder in ihrer Heimath wirken. Einer der römisch-katholischen Missionäre in Manders (Ostafrika) schrieb dieser Tage, er habe einen Brief vsn einem aufgeweckten Eingeborenenjungen vcamens Kipalapala erhalten, welcher, nachdem er mehrere Jahre in der Missionsschule zugebracht, nach Europa geschickt worden sei, um Medicin zu studiren,' und, der einst als Arzt einen unberechenbaren bildenden Einfluß bei seinem Stamme ausüben werde. E? ist in unserer Zeit nichts Ungewohnliches, daß ein zurückkehrender Asrikaforfcher ein jugendliches Eremplar von einem Volksstamme, den er besucht hat, mitbringt, oder daß solche junge Leute selbstständig auftauchen und viel Furore machen. Vor einigen Jahren brachte der verstorbene Eapitän Aandevelde, einer der Eollegen Stanleizs am Eongo, einen solchen Jungen Namens Sakala, den ältesten Sohn des Königs" Mambuko, mit nach Belgien. Der Prinz" erwies sich sehr gelehrig. Vandevelde erzog ihn sorgfältig in seiner eigenen Familie, schickte ihn in einegute Schule, wo er in der französischen Sprache recht erfreuliche Fortschritte machte, und ließ ihn sich dermaßen in die kaukasische Eivilisation einleben, daß blankgewichste Stiefel und enganliegende Kleider fast eine Nothwendigkeit für ihn wurden. Im Herbste vorigen Jahres kehrte Vandevelde nach Afrika zurück, um das Eommando der militärischen Erpedition zu Übernehmen, welche König Leopold nach Stanley Falls schicken wollte. Sakala, der jetzt nahezu ein Mann geworden war, begleitete seinen weißen Freund nach dem Eongo zurück, um in dem Stamm, dessen Beherrscher er später sein wird, zu leben und zu arbeiten. Vandevelde schrieb einen enthusiastischen Bericht über den Auftritt, welchen rt gab, als Sakala wieder unter th nem" halbnackten Volke erschien. Der anze 2u?g vom ampsvoor nach oem zkönigshaufe war von einer Volksmenge btsetzt, welche den schlanken jungen Mann, "der einen hohen Hut, einen schneeweißen Dde" - Kragen und ; strammschließende europäische Kleider trug, mit ehrfürchtiger Neugierde be , xrchtete, ohne ihn sogleich zu erkennen. Da plötzlich theilte sich die Menschenmasse, eine Frauengestalt, welche sich i nur durch ihre Hmuajachen am Kopfe und an den Händen von den übrigen Eingeborenen unterschied, stürzte sich gerade auf den civilisirten Prinzen zu, schloß ihn in ihre Arme und herzte ihn: ti war seine betagte Mutter, welche ganz Übermäßig glücklich war, ihr Söhnchen wiederzusehen. Sie führte ihn dann seinem Dater zu, welcher ihn eine Zeit lang l fr ri c. s-. ;w stumm, mir wayryasl nnoiicgcm tauInen, von oben bis unten betrachtete. dann in Thränen ausbrach und blos die ,1 Worte hervorbrachte: 3Ibote, mbote' (Es ist gut). Das war ein etwas ande ATtx, abtx gewiß nicht weniger ansprechen--der Empfang, als er an europäischen Jurstenhosen vorkommt und vom Tele araphenjungen stets mit so peinlicher Genauigkeit geschildert wird! Sakala . war nunmehr der Held des TageS, mußte ' einer ganzen Legion Verwandter die Hände drucken und kramte die Eunosltäten aus, welche er von Europa mitgebracht, und welche unausgesetzt Verwun derung und Ergötzen beimVolke erregten. Schon manchmal hat auch die Laune des Schicksals solche bildungssüchtige junge Wild?" zu Pionieren kaukasischer Bildung gemacht. Ein interessantes Beispiel dieser Art ist das von Bischof V, Crowther, einem der bekanntesten und geachtetsten Missionare. Vor 67 Jahren lebte Erowther als echter wilder Afrikanerjunge in nein Dorfe weit im Innern des Landes, am Benuesluß. Er sah seinen Vater in ehrenvollem Kampfe fallen, ,n der Vertheidigung seines Heims aen mo-
yameoattlsche tlavcnrauoer. wcx nenie Adsahai fo hieß er damals wurde nach der Küste fortgeschleppt, und nachdem er vier Monate lang an eine Abtheiligung Mitgefangener angekettet gemesen, wurde er in einem portugiesischen Sklavenschiffe auf die See geschickt. Eines Tages aber kam ein englisches Kreuzerboot in Sicht und holte nach einer heißen Jagd das Sklavenschiff ein. So wurde der kleine Adsahai nebst seinen Leidensgcnossen gerettet und kam nach England 21 Jahre später hatte der ehemalige befreite Sklave, welcher jetzt
'samuel Erowther hiesz, die KirchenHochschule in Jslinaton, England, mit Auszeichnung absolvirt, und mit der eit wurden scinc Energie und Fähigkeit . n, , ' . t ... ein?? aus dem bediele oer iruarnjaje z'tis- . ' . t i j ci ; r rr -a hon mir jcinn uuiitijuiiij mivny bischof des 1'!igerterritoriums belohnt. 24 Jahre nachdem der I2juhrige Jungt so qraufam aus seinem friedlichen Heim weggerissen worden war, predigte er eines Tages vor einer großen Schaar Eingeborener, als plötzlich ein Weib aus thn zueilt, die braunen Arme um ihn fchlingt und ihn Mein Sohn" nennt! Es war in der That feine heidnische Mutter, welche ihren lange verlorenen Knaben, so viele Jahre und Leiden auch über ihn dahinaeaangen waren, sehr schnell wiedererkannte. Sie trennte sich nie wieder von ihrem Sohn ; dieser lehrte sie noch lese:?, nahm ne in oic Kircye aus iinc drückte ihr fünf Jahre später die Augen zu. nachdem sie langer als ein Jahrhuu: dert gelebt hatte. Bischof Crowther wirkt noch heute unter den Eingeborenen des NigcrdistricteS. Es ist zu wünschen, daß die Thätigkeit solcher Träger der Eivilisation bessere und dauerndere Früchte tragen wird, als die ihrer weißen Vorgänger und angeblichen trebenSgenossen. Vlmnestic für Heer und Marine. Der Wortlaut der die deutsche Armee und Marine betreuenden Amnestie des deutschen Kaisers ist folgender: Ich will, um meinen Regierungsantritt auch hinsichtlich der Armee (scanne) durch einen Akt der Gnade auSzuzeich? ncn: I. allen denjenigen Militärpersonen (Angehörigen der Mcrnne), welche bis zum heutigen Tage von einem Militärgerichte innerhalb des Bereiches der preußlschen Mllltarverwaltunq (für die Marine ohne Einschränkung innerhalb des ganzen NeicheS) wegen der in den 110, 113, 114, 115, HüllIlÖ lüden 123, 130, iui des bürgerlichen Strafgesetz buchs als Widerstand gegen die Staatsgewalt oder als V e rletzuna der öffentlichen Ordnung bezeichneten Verbrechen und Vergehen, wegen der in ben 196. 197 des bürgerlichen Strafgesetzbuchs gedachten Beleidigungen zu Freiheits- oder Geldstrafen rechtskräftig verurthellt sind, diese Strafen, soweit sie noch nicht vollstreckt sind, unter Niederschlagung der etwaigen noch rückständigen Kosten in Gnaden erlassen, ihnen auch die etwa aberkannten bürgerlichen Ehrenrechte wiederverleihen und die etwa ausgesprochelie Zulasslglelt der Stellung unter Polizeiaufsicht aufheben. Ist wegen einer unter die vorstehende Bestimmung fallenden und wegen einer anderen strafbaren Handlung auf eine Gesammtstrase erkannt, fo ist der wegen der ersten Handlung verhängte Theil dieser Strafe als erlassen anzusehen, gleich viel, ob dieselbe im Sinne des 70 des bürgerlichen Strafgesetzbuches die erkannte schwerste Strafe oder deren Er)hung darstellt. Im Zwelfelssalle ist durch das Generat - Auditoriat Meine Entschließung einzuholen. Auch will Ich die von Amiöwegen zu stellenden Anträge des General-Auoitoriats bezüglich solcher Verurteilungen erwarten, welche erst nach dem heutigen age wegen einer vor demselben begangenen unter die vorsteende Bestimmung fallenden strafbaren Handlung erfolgen, oder welche erst nach diesem Tage rechtskräftig werden. II. Ich will ferner denjenigen Mllltärperfonen ().ilitärperfonen der Marine), gegen welche bis zum beutiqen Tage im Bereiche der preußischen Militarverwaltung 1 ) S t r n f e i m D i s c i p l i n a r' w e g e verhängt oder 2) durch cm Militärgericht wegen anderer als der unter 1 bezeichneten strafbaren Handlungen Freiheitsstrafen v o n n i ch t mehr als sechs Wochen oder Geldstrafen von nicht mehr als Einhundertfünfzig Mark oder beide Strafen vereinigt rechtskräftig erkannt worden, diese Strafen, soweit sie noch nicht vollstreckt sind, und die etwaigen noch rückständigen Kosten in Gnaden erlassen. Freiheitsstrafen, neben welchen zugleich auf eine militärische Ehren strafe erkannt ist, sowie Geldstrafen, welche gegen Fahnenflüchtige im Wege des Ungehorfamsoerfahrens verhängt sind, bleiben von dieser Gnadenerweisung ausgesch lassen. Dieselbe sindet auf vorsätzliche KörPerverletzungen und B el eid i-' gungen, wegen deren die Bestrafung aus Grund des bürgerlichen Strafgesetzbuches erfolgt ist, nur dann Anwendung, wenn der Verurtheilte die Verzichtleistung des Verhetzten auf d':e Bestrafung beibiingt. Ist in einer Entscheidung die Verurtheilung wegen mehrerer strafbaren Handlungen ausgesprochen, so greift diese Gnadenerweisung nur Platz, sofern die Strafe insgesammt das oben bezeichnete Maß nicht übersteigt. Auch will Ich III. den Unterossicieren ohne Portepee und Gemeinen, welche der u n e r l a u bten Entfernung (z 4, 66 Mi-litär-Strafgesetzbuchs) oder der ersten, nicht im Komplott verübten Fahnenflucht im Frieden (69 a. a. O.) bis zum heutigen Tage sich schuldig gemacht haben, 1) die lediglich wegen dieser Vergehen rechtskräftig erkannten und nock nicht verbüßten Freiheitsstrafen, sowie die Ehren, strafen, mit Ausnahme jedoch der Strafe der Degradation, erlassen, außerdem auch 2) den bereits zurückgekehrten Angeschuldigten dieser Klasse, welche noch nicht rechtskräftig verurtheilt sind, sowie den noch nicht zurückgekehrten, welche binnen S Monaten.
vom heutigen Tage an gerechnet, vet einem deutfchen Truppetttheil (bei einem Meiner Schiffe oder Fahrzeuge oder bei einem anderen deutschen Marine- oder Truppentheil oder bei einem deutschen Eonsulate) oder bei der Civilbehörde ihrer Heimath sich melden und ihr Wohlverhalten während der Zeit ihrer Abwesenheit glaubhaft nachweisen, Begnad i g il n g in dem unter 1 bezeichneten Umfange i n Aussicht stellen. Hiervon sotten jedoch Diejenigen ausgcschlössen sein, welche neben der unerlaubten Entfernung oder Fahnenflucht auch
wegen anderer Verbrechen oder Vergehen bestraft sind oder bestraft werden, es sei denn, daß diese zu den unter I bezeichneten, strafbaren Handlungen gehören, oder daß wegen derselben nur auf eine solche Strafe erkannt ist oder demnächst erkannt werden wird, welche an sich unter die Gnadenbestimmung der Nr. II Ziffer L fallen würde. In den Fällen der Nr. III Ziffer 2 hat das . General - Auditoriat, sobald die Erkenntnisse rechtskräftig gewordm sind, voll Amtöwegen zu berichten. IV. Soweit dritten Personen aug einer Entscheidung gesetzlich ein Anspruch erwachsen ist, wie bei Forstdiebstählen an Gemeinde- oderPrioateigenthum (ß 34 des Gesetzes vom 15. April 1878, Gesetzsammlung Seite 222), behält es dabei sein Bewenden. (Für die Marine allein folgt hier noch folgende Nnminer: V. Hinsichtlich der Besatzungen derjenigen Mei? ner Tchisfe und Fahrzeuge, welche sich am heutigen Tage im Auslande oder auf der Ausreise dorthin befinden, soll für die vorbeeichneten Gnadencrweisungen derjenige Taq niaßgebend sein, an welchem diese Äccine Ordre zur Kenntn i ß der Commandanten der betreffenden Schisse und Fahrzeuge gelangt ist.) Ich beauftrage Sie, für die schleunige Bekanntmachung und Ausführung dieses Erlasses orge zu tragen. Friedrich." Charlottenburg, 19. April 1838. Der Veröffentlichung des Erlasses sini sehr eingehende Ausführungsbestimmungen beigcgeben. in denen der Kriegs minister und der Ehef der Admiralität den Behörden die erforderlichen Anweisungen zu einer möglichst getreuen und umfassenden Verwirklichung der kaiserlichen Gnadenabsichten geben. Besonders bemerkcnswerth ist in dieser Beziehung eine der Schlußbestimmungen: Hinsichtlich derjenigen Verurtheilungen, welche erst nach dem heutigen Tage (19. April) erfolgen oder rechtskräftig werden (vergl. I. und III. 2 des Allerhöchsten Gnadenerlasses), sind die Akten am 1. und 15. eines jeden Monats dem General-Auditoriat einzureichen. In diesen Fällen wird es sich empfehlen, die Verhaftung von Angeschuldigten, welche voraussichtlich der Allerhöchsten Gnade theilhastig werden, thiinlichst zu vermeiden. Vom Jnlande. In Sycamore, Jll., hat eine wohlhabende Dame, Fran J. S. Waterman $200,000 in baar und ein werth, volles Grundstück von 60 Acker Land beHufs Begründung einer Mädchenschule hinterlassen. M i t h i m m e l b l a u e n Haare n täiift jetzt ein altes Jungferlein in Earo, Mich., umher, und weint sich schier die Aeuglein aus. Sie wollte ihr graues Haar schwarz färben, verwechselte jedoch die Farben und dient nun dem ganzen Neste zum Gespött. Z w e i 1 4j ä h r i g e I u n g e n sinv als traßenräuber in Lawrence, Mass., verhaftet worden. Sie hatten zwei stärkt Männer durch Bedrohung mit ötevolvern derartig eingeschüchtert, daß sich die Bedrohten ausplündern ließen. Die beiden Jungen gestehen, daß sie Dime NovelS" in Ncaffe verschlungen haben. So prompte Arbeit hat d i e amerikanische Justiz wohl noch nie geleistet, als in dem Falle des New ö)orker Polizisten, der durch Verluste im Pokerspiel dazu verführt, zum Einbrecher wur de. Um 4.30 Morgens wurde das Ver: brechen begangen, um 11 Uhr früh wurde der Verbrecher dem Gerichte vorgeführt und um 2.30 desselben Nachmittags befand er sich schon auf dem Wege nach Sing Sing zur Abbüßung einer 10jah rigen Zuchthausstrafe. Eine Neuerung auf den: G e biete der Hochzeitsreisen will der Professor Myers in Washington einführen. Er ist ein Luftschiffer und will mit seiner Braut per Ballon von Washington nach Sun Francisco reisen. Und die Braut will das Beispiel der durch das Volkslied berühmt gewordenen Jungfrau Salome imitiren, der Braut Nobinfon's, von der es bekanntlich heißt: Als sie wieder 'runter kam, war sie eine junge Madam." VciniAnsgraben hat man in der Nähe des Ni'chland Baches in Greene Eo., Ga., den Tomahawk des bcrühmten Häuptlings Eustuypee gefunden, eineS von den ersten weißen Ansiedlern je ner Gcaend unaeheuer fürchteten Men schen. Die Waffe wiegt drei Pfund und ist fast so groß wie eine Art. ES geht die Sage, daß Eustunpee mit diesem Tomahawk eine große Anzahl Weiße erschlagen hat. Man wird dle Waffe nach dem 'Nationalnlusenm in Washington senden. JnPittsburg wollen jetzt einige Brauer das gestrenge BrooksGesetz dadurch umgehen, daß sie ein ganz leichtes Bier brauen, von der sorte, welches man in einigen Theilen Deutschlands Tafelbicr nennt. Es wird aus den Rückständen hergestellt, welche sich nach dem Brauen des aemohnllchen gerbieres ergeben. Diesen Rückständen wird Hopfen und Malz in ganz geringem (Xt c. r. . t . r. raoe zugesetzt uno so ein oieraynilcu schmeckendes ganz leichtes Getränk herge stellt, welches ungeheuer billig und nicht berauschend st. I n manchen Staaten i st e S den Zahnärzten durch ihren Staatsver band verboten zu annonciren, in anderen ist es erlaubt. Ein Pennsylvanier Zahnkünstler annoncirte sich als heirathsbeourftlg und erlangte .aus diesem nicht mehr ungewöhnlichen Wege eine Frau 1 CtT i ( . . Ä . . . u " V im eriye von öu,uuu , waoreno ein Wisconsiner College aus dem Staatsverband der Zahnärzte hinauSLeschmtgen
wuroe, well er in einer Zeitung angekündigt hatte, daß er ein großartiger Künstler nuf dem Gebiete der Zahnheilkünde sei. Die bedeutende Erhöhung der Schanklicenz, sowie die Sonntagssperre, die für alle Wirthe in Newark, N. I., einen recht erheblichen Ausfall in ibren Einnahmen zur Folge hat, haben den Gedanken nahe gelegt, eine Erböhung der Bicrpreise eintreten zu lassen. Die Erhöhung des Preises von 5 Ecntö
per Glas ist kaum statthast, es ist aber recht wohl möglich, die sogenannten r r r. rr ... 4. cyooner aozuscyasscn, nno oies mag nuck in der nahen Zukunft vielfach der Fall sein. Dies allein wurde aber eine nennenswerthe. Erhöbung der Einnahme nicht sichern. Hierfür muß ein anderes Mittel gefunden werden, und das besteht in der Erhöhung des Preises für den in' . r ' Clftflii c t Ptniverraus. ie nvsicyr ziegr oayer vor, den Preis für ein Pint von 6 auf 10 Cents zu erhöhen. Der Erfolg der strikenden Flintglasarbciter ist, wie aus Pittsburg berichtet wird, zwei Ursachell zuzuschreiden. Einmal war die Caise derselben so gut gefüllt, daß sie die Sperre aushalten konnten, ohne daß einzelne Mitglieder durch die Noth gezwungen waren, sich den Forderungen der Fabrikanten zu sügen, Es stand Capital gegen Capital. So dann ist die Flintglasarbeiter-Union eine in sich selbst so stark gefügte, solid geschlössen? Organisation aller tu diesem Geschäftszweige erfahrenen Arbeiter, im Lande, daß die Mitglieder derselben nicht furchten munten. durch fremde Ersatzleute selbst nur periodisch verdrängt, geschweige denn auf die Dauer um ihre Stellen be: raubt zu werden. . Auch der Vater u u d e i n B r uder des ?)!eo. Edgar L. Heermance, welt r- i ex. a)er ncn vor kurzem an einem Sonntag auf der Kanzel der 'presbyterianischen Kirche in White Plains, N. Z)., erfchoß, haben Selbstmord begangen, und der jetzt Verstorbene selbst unternahm bereits vor zwei Jahren einen Versuch, sich zu tödten, so daß eine gewisse Selbstmordmanle in der Famme erblich fein muß. wenn dieselbe auch mit anscheinend völliger Klarheit des Geistes Hand in Hand geht. Erscheinungen dieser Art sind ? i .rf'r i.i scyon wleoeryoll veooacyler, vlsyer aoer nur höchst ungenügend aufgeklärt worden. Entspringt, so lautet die Frage, die Manie einer bestimmten körperlichen Abnormität, oder ist sie rein seelischer Natur und giebt es Krankheiten des Geistes, welche mit kelnerlet körperlichen Funktionsstörungen in Verbindnng ste. den? I m H a u s e s) o. .!9 D u r u e a -Str., Brooklyn, N. ?)., versammelte sich am ::o. April eine beträchtliche Anzahl von Damen nnd Herren, um dem verstorbenen Dr. E m i t A. K n o t s e r, Redacteur der deutschen Ausgabe des Puck", die letzte Ehre zu erweisen. Der Sarg, ivelcher die Leiche des dahingeschiedeileil Jonrlalisten enthielt, war mit reichen Blumengaben bedeckt, von welcheil mehrere von Freunden dcS Verstordenen aus Milwaukce uud eine vom hiesigen Deutschen Prcß-Elub", dessen Mitglied Dr. Knotser gewesen, geschickt worden waren. Unter den Anwesenden waren die Herren C. Mühle, der Miteigenchümer des Seebote" in Milwaukec, Dittmarsch aus Philadelphia, sowie Keppler und Schwarzmann, die Eigenthümer des Puck". Herr Carl Hauser hielt im Sterbehaufe eine Rede, in weleher er auf den LebenSlauf des Dahingeschiedenen Bezug nahm, und dann setzte sich der Leichenzug nach dem Crematorium in Mount Olivct in Bewegung. Nachdem sich das Leichengefolge in der Hatte des Crematoriums vcrfammelt hatte, hielt Herr Dr. John Friedrich Namens des Deutschen PreßClub" eine Gcdächtnißrede für den Verstorbenen, worauf die Leiche in Afche verwandelt wurde. Die große Theilnähme an der Trauerfeier bewies, daß Dr. Knotser sich, trotz seines Verhältnißmäßig kurzen Aufenthaltes in hiesiger Ctadt, dennoch einen zahlreichen FreundeS kreis erworben hatte. Bom Nltdlalkoe. In Algerien, lvo bereits km Vorjahre die Wanderheuschrecke große Verwüstungen in der Provinz Constantine angerichtet, macht man sich für dieses Jahr auf eine noch weit stärkere Heimsuchung gefaßt. Die furchtbarsten Verbeerungen, deren Andenken in Algerien bewahrt ist, sind in die Jahre 1760, 1799, 181S, 1845, 1866 und 1874 gefallen. Nach den gründlichen Untersuchungen, die man in Rußland und Nordamerika angestellt hat, besitzen die Wander- oder Schwarmheuschreckcn ein bestimmtes Reprodüctionscentrum von wo sie in naherlleaende Gebiete ubertre ten, in denen sie sich dann besonders stark vermehren. Aus dieser sogenannten subpermanenten" zweiten Region erfolaen dann die zeitweise Ausbrüche in fernere Gegenden. Um mit wirklichen! Erfolge gegen die Plage vorzugehen, muß man ihr eiqentilches Entstehungsgebiet kennen; sind sie einmal in der dritten Region, so ist wenig mehr zu ma chen. Nun izt das Centrum, in welchem die aefräZiiasten ' nsecten nisten, in Nordamerika und Rußland bekannt in letzterm sind es die weiten Schilf strecken der Donau und Kubanmündun gen, von wo sie in der Regel alle zehn Jahre vusbrechen. Dagegen ist man in efä r !i '.'tlgerien nocy.nlcyi so weil, mer weiß man eben vorläufig nur, daß die Heuschrecken vom Süden kommen. Es wird deshalb vorgeschlagen, in Frankreich ähnliche wissenschaftliche Untersuchungen anstellen zu lassen, wie sie in den beiden genannten Ländern mit so gutem Erfolge vorgenommen worden sind. .Auch auf Cvpcrn haben die Engländer mit großem Erfolg gearbeitet, sodak Die Ernten dort selbst jetzt nicht mehr gefährdet erscheinen. In Algerien hat man Heuschreckenzüge beobachtet, die in der Front eine Ausdehnung von 50km einnahmen ; die Geschwindigkeit der Fortbewegung ist l. . r. l. , mindestens 2 uvegstunven in einer Heilstunde. Wie gefräßig und wenig kostverachtend die nsecten sind, davon gibt die Thatsache eine Vorstellung, daß. sie . r j.:r r ' . r . r manchmal fcyon oiac vcindcgci gcsrcs sen haben, die sorgfältig zusammenaefal tet aufbewakrt waren! Sö eriäblt we nigsten der französische Zoologe Künckrl und nach ihm Prosssor Alglave, der eme, Uhx inlircaanlcn Serichtühn djt $s&
schrecken frage aus Oran an deii TempS" gesandt hat. E i li M a d ch e n i m A l t e r von 13j Jahren, Marie C., befand sich in Diensten der Madame R., die in Sevres, in der Nähe von Paris, ein Haus besitzt. Dieser Tage bringt das junge Mädchen ihrer Herrin eine Tasse Fleischbrühe. Der Frau fällt die eigenthümliche Farbe und der Geruch derselben auf. Sie glaubt anfangs, daß 4a3 Geschirr, in dem die Brühe gekocht wurde, nicht gereinigt worden sei ; aber bald merkte sie an dem Geruch, daß sich in derselben Phos-
phor besinoe. te stellte das Mädchen zur Rede, das anfangs keine Antwort giebt, aber später eingestehen muß, daß sie von einer großen AnzahlZündhöl;chen den Phosphor abgekratzt und in die Tasse geworfen habe, um die Frau zu vergiften. Die Frau habe sie schlecht behattdelt und deshalb habe sie beschlossen, sich zu richen. Als die Gendarmen kamen, um sie ins Gefängniß zu holen, rief sie ihnen lachend zu: Ich wußte nicht, daß ich mit einer - so geringen Menge meine Herrin und ihr Kind vergiften könne. Zudem ist das Kind erst 14 Tage alt. An der O st k ü st e von Indien in der Provinz Tenasserim zieht sich eine lange Reihe von ungefähr 220 Inseln hin. Die größte ist Kings Island. Große Berge durchschneiden die Insel und die Wälder derselben sind fast undurchdringlich. Die Insel wird von Fischern bewohnt. Schlangen, Tiger, Baren, Rhinocerosse und Affen führen aus der Insel ein von den Vcenschen kaum je gestörtes friedliches Dasein. Unter den Assen giebt es eine Species, die als be sondere Feinschmecker bekannt ist und namentlich Austern mit Vorliebe verzehrt. Die aus dem Meere aufsteigenden Klippen sind zur Zeit der Ebbe dicht besetzt mit den schmackhaften Schalthieren und sobald Ebbe eintritt, eilen ganze Schaaren von Affen an die Ufer, um dort ihr Austerndiner abzuhalten. Die Affen löfen die Austern von den Klippen ab und schlagen mit spitzen Steinen so lange auf die harten Schalen, bis diefe brechen. Dann reißen sie die Auster heraus und schlucken dieselbe.- Der Redakteur der Nature Anglaise", Herr Carpentier, welcher Zeuge solcher Diners war, macht die interessante Bemerkung, daß die Steine, deren sich die Affen zum Zerschlagen der Austcrfchalen bedienen, eigcns so ausgesucht sind, daß sich die Thiere derselben handlich bedienen tönnen. O f f i c i ö S schreibt die Rordd. Allg. Ztg.": Die Damen der polnische Aristokratie haben die Reise der Kaiserin nach Posen in einer Weise fructisicirt, welche im ganzen Lande Unwillen erregt hat. Die Kaiserin empsing in Posen eine Deputation von Damen unter der Führung der Gräfin Honarina Kwilccka. Die Gräfin, obwohl der deutschen Sprache völlig mächtig, richtete au die Kaiserin eine französifche Ansprache, in welcher nicht von Preußinnen, sondern nur von den Polonaiscs" die Rede war. Eine solche Dcmonstration verdient, zumal uutec den Umstanden, unter denen sie in Scene gesetzt worden ist, in der That die schärfste Verurtheilung." Die freisinnige Wochen schrift Nation" berichtet: Unsere Leser erinnern sich gewiß noch des ehrengericht lichen Spruchs gegen den Major a. D. H. Hinze, wodurch derselbe deS Rechts verlustig erklärt wurde, die Militaruniform zu tragen und den Qfsiciertitcl zu führen. Heute können wir über eine Frucht vom Baum dieses Erkenntnisses berichten, die das öffentliche Interesse, besonders aber das gelehrte Interesse der Sprachforscher, in hohem Maße verdient. Der objective Thatbestand ist der folgende: In einem Berliner politischen Verein, dessen Vorsitzender Herr Hinze ist, sollte vor einigen Monaten eine Versammlung abgehalten werden, in der das Referat vom Vorsitzenden selbst übern ommen war. Der Vereinsdicner, welcher die Formalien der Ankündigung ;n erledigen hat, bestellt daraufhin ein fchönes rothes Plakat für die Anschlagsäulen und auf diesem Plakat erscheint auch die Tagesordnung. Aber als Referent steht darinnen gedruckt der Major a. D. H. Hinze. Damit war in den Augen der königl. Staatsanwaltschaft die Rechtsordnung verlebt. Wer in unserem Kulturstaate unbefugt einen Titel annimmt, fällt unter den 360 sub 8 des Strafgesetzbuchs und hat seine Vermessenheit mit Geldstrafe bis zu 150 M. oder mit Haftstrafe zu büßen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ demnach das königl. Amtsgericht I., Abtheilung 95 in Berlin einen S t r a f b efelM gegen Herrn Hinze und legte ihm eine Strafe von 100 M. und im Falle dieselbe nicht beigetrieben werden kann, eine Haftstrafe von 10 Tagen auf. . Der so kurzer Hand Verurtheilte erhob da er sich völlig unschuldig fühlt natürlich Einsprache gegen den Strafbefehl, und ein weiser und gerechter Richter wird demnächst den Rcchtsfall zu entscheiden haben. Der Gedanke, in Frankreich, nicht weit von Paris, ein französisches Wagner-Theater zu errichten, geht, wie man der Tägl.. Rundsch." schreibt, immer mehr seiner Verwirklichung entgegen. Auf dem in der Näh? von Paris gelegenen Landgute des Herrn Lamoureur, dem eifrigsten Vertreter der Wagner'schen Richtung in Frankreich, soll, ganz nach Bayreuther Art, das Festspielhaus erbaut werden. In dem Theater, mit dessen Bau noch in diesem Jahre. begonnen werden soll, will man im Laufe'derZeit sämmtliche Wagner'sche Bühnenmerke zur Aufführung bringen ; die Eröffnungsvorstellung soll nach den vorläufig gefaßten Beschlüssen, Lohengrin" bilden. Die einzelnen Vorstellungen dürften vor geplanten Störungen geschützt sein, da das Theater, welches selbstverständlich unter der Oberleitung es Herrn Lamoreaur steht, einen durckaus privaten Charakter tragen wird. Einige reiche französische Waancr-Ver-ehrer bringen die für die Errichtung des eigenartigen Theaters nothwendigen Dcittel auf. Das HauS selbst wird nur Raum für unaefäkr 6-800 Besucher "enthalten: die Letzteren müssen .natürlich 'ihr EintrittstSgeld erlegen, können jedoch nur durch Einladung oder Bubskription an den Vorstellungen theilnihmm. (?)
KAugusdKsenig
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