Indiana Tribüne, Volume 11, Number 230, Indianapolis, Marion County, 7 May 1888 — Page 2

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Indiana Tribüne. Erscheint SLglitZ und suvtsgs. itattche,Tlib2n Colet durch benXi&gerl2 Centl per Boche, di Sonntaql'.Tridün- 5 Ccntt pec ffioche. Leide zusammen 15 Cents. Vr Psft jugeZchi in Loraukbeiahlung J6 per Ir. Stttk Iv O.MarvlaudSr. JRdisPoIiZ, Ind.. 7. Mai 1368. (Gefährliche Qäutt. In einer eder - Großhandlung zn N5W $ort fam kürzlich ein Arbeiter auf eigentbumlichc Weise um's Leben. Währenk er mit dem Sortiren von rohen Häuten beschäftigt war, überkam ihn plötzlich eine Art Ohnmacht. Gleichzeirig schwoll eine seiner Schultern an, und wenige' Srunden später war er todt. Vor seinem Tode äußerte er noch, er sei wahrscheinlich von einem Jnsect gestochen rvorden, das in den Häuten verborgen gewesen sei. Xtv jyall erregre unter den ederliand lern grokS Aussehen, und einige derselben erklärten, der Arbeiter sei nicht an ejneul .Jnseclenüiche, sondern an Blutrergiflung gestorben. (5r habe wahrscheinlich, I er Häute auf die Schulter Kb, eine leichte Schürfung derselben verlrrsacbt dnrcb welcke daS Gift in das Älut eindrang. 3 k,:eines Katers Gerberei," erklärte einer der Händler, sah ich schon vor ;?. Jahren viele i'rute, deren Arine in stolze des HanlirenS der Häule furchterlich geschwollen waren. Hier in "Jltiv Hark verlor erst vor Kurzem ein Arbeiter uf dieselbe Art ein Auge. Die meisten .vergiflercn" Häute kommen aus Ostindien, der argentinischen Republik und anvcren ausländischen Plätzen. Turch amerikanische Häute sind meines Wissens niemals ?lrbeirer vergiftet worden, denn dierznlande werden die Harne nur ge: schlachteten Thieren abgezogen." lzin anderer Händler bemerkte: 115 gibt keine gefährlichere Vergiftung, als diejenige, die man sich durch die Hantiruttg einer Haut zuzieben kann, welche von einem, an einer bösartigen Krankdeit krepirten Thiere herrührt. Sollte ich jemals auf diese Weise am Kopfe oder Halse vergiftet weiden, so würde ich so: fort nach Hause gehen und mein Testament machen. Dringt das Gift durch eine Verletzung an der Hand ein, so ist noch Rettung möglich, aber bei einer Vergiftung am Kopfe oder Hälfe sind die Aussichten auf Genesung sehr schwach. Binnen fünf Jahren sind mir selbst sechs Vergiftungsfälle dieser Art bekannt geworden. Unter den Fellen oder Rohledern befinden sich solche, die geschlachteten Thieren abgezogen worden und folglich in der Regel gesund" sind, ferner solche von krepirten und von erfrörenen oder verhungerten Thieren. Letztere sind daran zu erkennen, daß das Blut im fleischigen Theile geronnen ist und die Haut schwarz färbt. Bei Thie: ren, die an bösartigen Krankheiterl verendet sind, finden sich außer der Blutzerinnung noch Stellen in der Haut, die gänzlich haarlos sind. Tie Arbeiter kennen entweder diefe Merkmale nicht, oder sie sind zu leichtsinnig, um sie zu beachten. Sie könnten sich gegen jede Gefahr schützen, wenn sie bei der Arbeit Handschuhe tragen und bei der geringsten Verletzung sofort Heftpflaster anwenden würden. Unsere westlichen Viehzüchter lassen verendeten Thieren nie die Haut abziehen, aber in Ländern, wo die Arbeitslöhne sehr niedrig sind, ist es nichts Ungewöhnliches, daß die Hirten bereitwilligst auch die Felle krepirter Thiere in den Markt bringen. Die Ansicht, daß das Arsenik, welches zum Schutze der Häute gegen Jnsecten angewendet wird, mitunter die Blutvergiftung verschulden könne, ist vollkommen irrig. Denn das Arsenik kommt nur in so geringen Menaen zur Verwendung, daß es einem Menschen unmöglich schaden kann." Ob in der That die gefährlichen Häute nur aus dem Auslande kommen, und ob die Arbeiter sich durch Handschuhe und Heftpflaster wirksam schützen können. muß dahingestellt bleiben. Jedenfalls aber läßt sich annehmen, daß in rohen Thierfellen häusig Leichengift vorhanden ist, das durch sehr geringfügige Wundstellen in das menschliche Blut übergeführt werden und einen raschen Tod herbeiführen kann. Die Arbeiter in Gerbereien oder Nohleder-Speiern können also nicht vorsichtig genug lein. Das englische Haftpslicht.Gesetz, Dem englischen Parlamente liegt der Entwurf eines ganz neuen HaftpflichtGesetzes vor. Bekanntlich ist schon im Jahre 1880 unter einem Ministerium Gladstone eine Liability-Acte" erlassen worden, welche das gemeine englische Recht über diesen Gegenstand aushob und den Arbeitern viele Vortheile brachte. Dieses Gesetz hat man jetzt nicht mehr ls genügend erachtet und der Minister des Innern, MatthewS, hat, anstatt eine 9!ooelle zu dem älteren Gesetze vorzu: legen, eS vorgezogen, einen ganz neuen Gesetzentwurf auszuarbeiten, der nach Annahme durch das Parlament an Stelle deß alteren Gesetzes treten soll. Dieses neue Hastpflichtgesey zeichnet sich zunächst vor dem älteren dadurch auö, daß es den Kreis der (ZntschädigungSbcrechtigten erweitert. Richt nur gewerbliche Arbeiter, sondern auch alle im Verkehrswesen Beschäftigten, sowie Seeleute, die auf britischen Schissen sahren, werden der Wohlthaten des Gesetzes theilhaftig gemacht. Ausgeschlosjen dagegen bleiben nach wie vor Handelsgehilfen und Dienstboten. Erleichtert wird den Geschädigten die Rachroeissührung. indem, die Frist zur Anmeldung eines Schadenersatzes auf drei Monate ausgedehnt wird. Auch können Hinterbliebene tineö verstorbenen Arbeiters, der schadenersatzberechtigt war, den Anspruch selbst dann geltend machen, wenn jener Arbeiter nicht infolge der Beschädigung, sondern infolge einer anderen llrfache mittlerweile verstorben fein sollte. Die Bedingungen der Hastpflicht sind Wesentlich erweitert, indem nicht nur Mängel in dem gewerblichen Maschinen-

.oesen, jonoern ana) Klüngel oet ven Anordnungen" für hinreichend zur Aegründuug eines EntschädigungS - AnspruchS erklärt werden. Ferner soll die Thatsache, daß ein Arbeiter nach empfangener Verletzung noch im Dienst bleibt, nicht mehr als Beweis dafür angesehen werden, daß er durch eigenes Verschulden sich das Mißgeschick zugezogen habe. Der Höchstbetrag der erstreitbaren Entschädlgung ist noch immer unzulänglich ; er wurde auf 150 Lstr. (750 Dollars) oder auf das Dreifache des ortsüblichen Iahrcslolmes, falls diese Summe mehr

als 150 Pfund Sterling betragen sollte, sestgesetzt. Sehr wesentlich ist die genaue Bcstimmung der Bedingungen, unter denen ein Unternehmer seine Eutschädigungöpslicht gegen eine UnfallSversichernng begleichen kann. Es muß durch die Versicherung den Arbeitern mindestens der nämliche Schadenersatz sichergestellt werden, den das Gesetz gewährleistet. Im übrigen ist eö ungesetzlich nnd nngil tiq, wenn ein Unternehmer durch besondere Verträge mit seinen Ardeitern sich der Haftpflicht zu entzieben versuchen sollte. Seitens der Arbeiter-Vertreter wird jedenfalls versucht werden, den Geltungsbereich des Gesetzes noch weiler, z. Bauf Dienstboten, auszudehnen, sowie einen höheren Höchstbctrag der Entschädigungen ;ii erzielen. Aber auch so wie die Vorlage ist, haben die amerikanischen Arbeiter alle Ursache, ihre englischen Kollegen zu beneiden. Schon das bestehende englische Gesetz ist ihnen in dem wichtigsten Punkt, der Verschuldung des Mitarbeilers", sehr günstig und es braucht kaum betont zu 'werden, wie wichtig die UugiltigkeltSerklärung von Verzichtleistungen auf Anspruch die sogenannten Todtenscheine ist. Cubanlsche Sklavenarbeit. Die verworrenen und unsicheren Ver bältnisse auf der schwergeprüften nsel Cuba haben in den letzten Monaten die öffentliche Aufmerksamkeit wieder in hohem Grade beschäftigt. Dabei weiß das allgemeine Publikum nur wenig von den inneren cubanischcn Zuständen, welche für die beunruhigenden Erscheinungen verantwortlich zu machen sind. So mel dete z. B. kürzlich der Telegraph, daß auf den albanischen Zuckerplautagcn gleichzeitig eine unheimlich große Anzahl von Fcuersbrüusten ansgebrochcn sei, aber mit Ausnahme eines einzigen Falles war keine Ursache hiervon auch nur angedeutet worden! Um so werthvoller ist es, von Jemandem, der die kubanischen Zustände aus langer praktischer Ersahrung kennt und sncr jetzigen LebenSstellung nach als durchaus unparteiisch in diesem Falle anzusehen ist, einige Aufklärung zu erhalten, welche auf die Plantagcnverhältnisse in Euba den weitaus wichtigsten Factor des dortigen inneren Geschäftslcbcus etwas Licht wirft. Die politisch! Mißstände in Euba," erklärt Hr. W. N. Raymond, welcher gegenwärtig in New ö)ork lebt, aber lange Zeit der großen Firma Raymond, Wilson & Eo. in Havanna angehörte, haben bei Weitem nicht so viel zu bedeuten, wie die ökonomischen. Dies ist besonders deutlich. . wenn nian die Z n ck e r i n d u st r i e betrachtet. Welche Negierung Euba auch haben möge, die einzige Hossnung für den kubanischen Zuckerpflauzer liegt thatsächlich in einer vollständigen Neformirung des ArbeitSsnsteMs, und der eiste Schritt hierzu muß die vollständige Abschaffung der Sklaverci fein. So weni auch' dies den Pflanzern selber bis jetzt allgemein bewußt geworden ist, so wahr ist eö doch. Lassen Sie mich Einiges aus meiner Erfahrung vorführen: Im September 1665 gelangte unsere Firma in den Besitz der großen '))ngenio-Montannes-Plantage. welche etwa :!00 Meilen südöstlich von Havanna liegt, und deren Besitzer, wie so viele Anderein den 50er und V0er Jahren, wegen rieft? ger Geld- und A!at- ialschulden auf das Eigenthum Verzicht leisten mußten. Etwa zwei Jahre lang ging unser Geschäst leidlich gut, d. h., wir verloren wenigstens nichts, erwarben aber auch nichts. Als aber wieder eine Revolution ausbrach, und die Preise herabgingen, wurden unsere Verluste sehr groß. Nun wurden alle möglichen ,varsamkeits: maßregeln versucht, aber vergebens. Endlich faßte ich die Sache anders an. Di? Verwalter der Pflanzungen in Euba haben eine eigenthümliche Art, sich ihrer Aufgabe zu entledigen. Sie kennen in der Behandluug der Arbeiter, d.h. der Sklaven, kein anderes Mittel, als die Peitsche. Infolge dessen werden diese Sklaven äußerst unwirsch, unwillig und von Nachegedanken erfüllt, und ihre Ar? beit liefert, trotzdem sie so grausam unter der Fuchtel gehalten werden, nicht entfernt das, was man unter anderen Umständen erwarten könnte. Ihre Aufseher oder Majorals wie sie im Spanischen genannt werden reiten, mit schweren Ochsenziemern bewaffnet, sogar mitten in den Zuckerrohr - Feldern umher, und ' wehe dem Sklaven, welcher bei dem Auffeher irgend eine Klage vorzubringen oder ihn etwas zu fragen oder ihn auch nur anzublicken wagt s Ein furchtbarer Hieb mit dem Ochsenziemer ist fast stets die Antwort hierauf. Manche Aufseher üben diese Strafe" mit einer wahren Wollust so oft wie möglich auö. WaS ist nun die Folge? Die Sklaven verstehen es, sich wirksam zu rächen, obgleich sie dabei nicht den Schuldigen treffen. Sie haben lange, scharfe Jütmesscr im Spanischen Machctcs" genannt mit dem sie das rasch wachsende Unkraut unter dem Nohr wegzutllgen haben. Durch eine geschickte Handdrehung nun, die zugleich so rasch ist, daß man sie nicht bemerken kann, wenn man nicht gerade den Einen scharf in's Auae faßt, schlägt der Sklave das Messer mitten in die Wurzclkrone des Zuckerrohrs. Dies hat immer zur Folge, daß in etwa einem Jahre der ganze Wurzelklumpen gestorben ist; auf diese heimtückische Weise wird bald der Zuckerstand einer ganzen Plantage soweit vernichtet, daß es sich nicht mehr lohnt, wegen des noch vor handenen Rohrs den Boden zu bebauen! Somit wird eine Neupflanung- nothwendig; die ist aber mit viel größeren Schmierigkeiten und Kosten verbunden, als Uneinacweihte glauben, und es dau-

ert viele Jähre, eye der alte Zuckerertrag von der alten Güte wieder gewonnen ist. Dem Aufseher thut das allerdings nicht wehe; aber die armen, unwissenden Sklaven denken darüber nicht weiter nach, Weiße sind sie ja immerhin, ihre Unterdrücker! Zudem trifft die B esi tz t x der Plantagen die indirekte Schuld, daß sie dieses fluchwürdige System überHaupt aufrechterhalten. Vielfach stecken die Sklaven auch die ZuckerrohrFelder in Brand (vergleiche unsere Bemerkungen Eingangs des Artikels!). Ein solches Feuer ist etwas Entsetzliches nnd kann nicht gebändigt werden, so lange noch irgendwelches Zuckerrohr zu seine? Nahrung übrig ist.

Ich ruhte nun nicht eher, bis unsere . Firma mich ermächtigte, eS mit der völ-, llgen Abschanung des Majoral- oder Aussehersnstems zu versuchen. 1868 nahmen wir alle Aufseher weg und ersetzten sie durch einen einzigen Verwalter, welcher die Veute in Abtbeilungen dahin und dorthin aussandte unv ihnen keinerlei Zuchtmeister mitgab. Der Erfolg war überraschend, wenn auch nicht für mich selbst. Wir fanden, daß unter dem tieuen System 50 Mann ebensoviel Arbeit verrichteten, - und dabei besser, wte früher m derselben Zett 80 blö 100. e . c sJJCslini. er unsau , oan oie Wur zeln eines Rohres mit dem Macheletangesäbelt wurden, kam nie wieder vor. Unter diesem System warf die Plantage, die früher Verluste, gebracht hatte; einen Gewinn von 9 Procent ab, obwohl die Zuckerpreise sehr niedrig waren. Angesichts dieser Resultate gingen mir noch einen großen Schritt weiter, der in nichts Geringerem bestand, als in der Abjchassung der Sklaverei. Dies wurde davon abhängig gemacht, daß die Leute sich contractlich verpflichteten, IS Jnhre lang für diese Plantage zu arbe!ten. Abgesehen von dieser Arbeitsoerpfllchtung waren sie aber ganz für sich selbst. Die Plantage wurde in Eolonien getheilt, nnd jeder Reger mit seiner Fa milie hatte einen Theil unter sich, wo er neben dem Zuckerrohr auch Gemüse usm. für sich selbst bauen konnte; von der Ernte, resp, von dem Marktpreis derselben, stand ihm dann ein Drittel. Un ter d i e s e m System warf die Plantage 12 bis 24z Procent Prosit ab! Es ist aber unglaublich, mit welchen Vorurthei len wir zu kämpfen hatten, mit welchem Mißtrauen wir von allen Seiten betrachtet wurden. Die Regierung erklärte uns foaar als Insurgenten", und wir hatten endlose Scherereien durchzumachen. Trotz dem kann ich nur wünschen, daß unser geschäftlichen Erfahrungen bald allgemeiner? Nutzanwendung sinden mögen ! Vom Jnlanye. D i e alte Zollbrücke, welche Lei Springsield, Mass., über den Eon necticut führte, ist vom Hochmasser fortgerissen worden, und ein Straßenbahnwagen von Wcstspringsield, welcher gerade im Augenblick der Katastrophe die Brücke yassirte, stürzte in den schäumenden Fluß hinab. Die größte H u t f a b r i k im kande, welche unter der Firma Tweedy ManufacturingEo. in Danbury, Eonn., betrieben wurde, hat den Betrieb eingestellt und 1 100 Hutmacher sind beschäftigungslos geworden. Die Gesellschaft will sich neu organisiren und demnächst den Betrieb wieder aufnehmen. Der w o h l b e k a n n t e P a t e n tmedizinfabrikant Hostetter hat sein Leben für $750, 009 versichert. Trotzdem ist er der Drangsalirung Seitens der Le bensvcrsicherungSagenten noch beständig ausgesetzt. Da erPatentmedizinen fabri zirt, so weiß er genau, ,,was 'drin" ist. Folglich wird er selbst keine einnehmen und deshalb wird er von den Versice rungsagenten für ein brillantes Risiko gehalten. Den Detroit er Hello - MS, delS, das heißt den jungen Damen in der Telephonbörse, ist das Kauen von Gummi verboten worden und zwar ans den durchaus vernünftigen Grund hin, daß man nicht deutlich sprechen kann, wenn man den Mund voll Gummi hat. Die Schonen wollten zuerst striken. besannen sich aber schließlich eines Besseren und jetzt kann man in Detroit sich wenigstens .einigermaßen gut mit den jungen Damen verständigen. Die Vorsteherin einer Ehica goer Wohlthätigkeitsanstalt, welche sich seit vielen Jahren mit der Unterbria $11 g von Waisenkindern in Familien be saßt und vielen hundert Kindern eine gute Heimath verschafft hat, will die Beobachtung gemacht haben, daß von den sß zu sagen auf der Straße aufgewachsen nen heimathlosen Zeitungsjungen durchaus nicht mehr verlumpen und verhum pfen, als von den in sog. guten Häusern untergebrachten Kinder. In Chicago zahlen einige Apotheker für ihre Geschäftslocale an besonders guten Ecken $ 12,000 bis 518,000 Rente, also ungefähr $40 bis $50 per Tag. Sie wissen's aber auch wieder herauszuschlagen, nämlich durch Preise, welche die berühmte Geschichte von den VSApothekerprocenten völlig unbedeutend erscheinen lassen. Einer, der sich auf Waaren und Preise in Apotheken versteht, hat berechnet, daß so ein Chicagoer Eck-Giftmischer an einzelnen Arti keln nicht weniger als 1900 Procent verdient. Bei solchen Gewinnen spielt allerdings das Mketh:?Jtem kaum mehr eine Rolle. Die Gcsundheitöbehörde des Staates Illinois hat an die Behörden und Gesllndhcitsbeamten aller Städ: te, Towns und Villages im Staate (5inladungen zu einer am 17. und 18. Mai im Staats-Eapitol abzuhaltenden Berathung gesandt, auf welcher die Nothwendigkeit der strengen Durchführung gewisser gesundheitlicher Maßregeln dargelegt werden soll. Die Beseitiaung der Küchenabfälle und desstraßenkehrrichtS, die Abfuhr des Cloaken-JnhaltS, Verunreinigung der Flüsse und Wasserläufe durch die Abzugs-Eanäle, und die besten Mittel zur Verhinderung epidemisch auf tretender Krankheiten sollen zur Besprechung gelangen. Die Staatsbehörde hosst, daß jeder Ort wenigstens einen Vertreter zu der Berathung entsenden wird. Nach Mittheilungen auö vielen der bei den letzten Wahlen trok-

se&autt Eöunües' rn Mtilaan, zeigt sich unter Wirthen und Händlern ganz unerwartet eine große MeinungsVerschiedenheit über die Stellung, die sie zu dem Gesetze einnehmen wollen. Eiilige wenige erklären canz unverhohlen, daß sie ihre Wirthschaften so lange, als es ihnen gesiele, fortführen würden. Tie meisten scheinen die Bundeslicenz bis zum 7. Mai, an dem das neue Gesetz in ttnts't tritt, erneuert zu haben, noch andere wollen sich fügen und das Geschäft eingehen lassen. Die Entschciduug des OberstaatsgerichtS in mehrcren ihm unterbreiteten Probefällen wird mit Spannung erwartet. Richt wenige Wirthe hoffen nach einer günstigen Entfcheidung eine Hinterthür zu finden, die ihnen den Fortbctrieb ihrer Geschäfte ermöglicht. U n e r m e ß l i ch e r R e g e n hat sich am April über das nordöstliche Teras ergossen. AuS Paris wird gemeldet, daß ans allen Bahnen die Züge im Stiche gelassen werden mußten, oder mit außerordeutlichen Verspätungen an? kamen. Ein Gerücht ging um, daß ein Zug der Friscobahn SO Meilen nördlich von der Stadt entgleist sei, und ein Sonderzug mit ISO Arbeitern und zwei Aerzten ging dahin ab. Gainesville wurde auch von aller Eisenbahnverbindung mit dem Osten, Wejtat und Norden abgeschnitten. Der Washika-Fluß ist über die Ufer getreten und hat das Geleise der SantaFe-Bahn auf eiue Meile weit weggerissen. An einer anderen Stelle hat ein Erdrutsch die Bahn unfahrbar gemacht. In den tiefgelegenen Landstrichen ist großer Schaden an Gebänden und auf den Feldern angerichtet worden. Aehnlich lauten die Nach; richten auö Sherman, wo der Regenfall aus 12 bis 15 Zoll (!) geschätzt worden. Man erwartet dort noch weiteren Negensall. Der Trinitvfluß bei Fort Worth ist außerordentlich angeschwollen, und bei East Fort Worth ist ein Damm, der zum Zwecke der Bildung eines SeeS angelegt worden war, weggerissen worden. An der 5!ew S)orker Metallbörse herrschte in den letzten Tagen gewaltige Ausregung, welche damit ihren vorläufigen Abschluß fand, daß die Geschäfke in Zinn suspendirt wurden. ' Seit längerer Zeit ließ bekanntlich ein sranzösisches Eoilsortium alles erreichbare stupser und Zinn aufkaufen und trieb dadurch die Preise gewaltig in die Höhe. Seit Ende letzter Woche nun trat plötzlich eine Reaktion ein. Am Freitag nämlich notirte Zinn in London noch 166 Psd. St. per Tonne, am Montag nur 10S Pfd. St. und am 1. Mai siel der Preis auf 97 Pfd. St. Selbstverständlich wirkte dies auch auf den amerikani: schcn Markt zurück. Vor acht Tagen notirte Zinn an der New Yorker Metallbörse nur 36 CtS. per Pfund und am Freitag nur noch 24 Ets., während seitdein an der Metallbörse überhaupt keine Geschäfte mehr in Zinn gemacht wurden, da Jeder sich fürchtete, eventuell bedeutcnde Verluste zu erleiden. Thatsächlich sollen sich jetzt schon verschiedene Firmen in ernstlicher Verlegenheit be sinden und nur durch die Suspendirung der Geschafte in Zinn vorläusig von der Zahlungseinstellung gerettet seien. Der plötzliche Eurssturz ist durch die Entdeckung herbeigeführt morde, daß Herr Strauß aus Londou, welcher das Zinngeschaft in Europa fchon seitJahrcn controllirt und von dem man vermuthete, daß er fortwährend noch für das Eonsortium kaufe, thatsächlich seit einiger Zeit es sich angelegen sein ließ, in möglichst unaufsälliger Weise den Vorrath des Confortiums abzuladen. An der New Yorker Metallbörse wirkte diese Nachricht auch auf Transaktionen in anderen Metallen lähmend und es wurden tast gar keine Geschäfte abgeschlossen. totutf&e Lokal - Nachrichten. Königreich B a i e r n. Der Kaufmann Adam Wachmann in München wurde zu Gefängniß verurtheilt, weil er sich in Vilshofen für einen gerichtlichen Abschötzer ausgegeben hatte ; wegen Verbrechens im Amte wurde der Postbote Georg Dobmaier zu 1 Jahr Gefängniß, wegen Meineids der Bauer Job. Krautenbacher von Törring zu 1 Jahr Zuchthaus, wegen Körperverletzung der Sägknecht X. Langmaier von Peters: kirchen zu 4 Jahren Zuchthaus, wegen Versuches der Brandstiftung der Taglöhner Willibald Jung von Jtzing zu 1 Jahr Gefängniß, wegen Todtschlagsversuchs der Knecht Josef Jung von Jtzing zu 1 Jahren Gefängniß, wegen Beraubung des Opserstocks der Schuhmacher Jose Siebauer von Degendorf zu 1 Jahr Zuchthaus verurthetlt. j Jn Vamberg Domkapitular und Regens des Klerikalseminars, Josef Metzner. Verhaftet wurde wegen Verleitung zum Meineid der reiche und angesehene Bauer Peter Maier von Oder. Das Urtheil der Disziplinarkammer gegen Oberamtsrichter Selling von Lichtenfels wegen Bemogelns im Kartenspiel lautet auf (DusPension für 6 Monate und 600 Mark Geldstrse. Selling hat dagegen appellirt. f Der in Erlangen bei seinem Schwiegersohn, dem Prof. Dr. Gengler lebende, in weiten Kreisen bekannte Instrumentenmacher Adler. Selbstmord begingen : in Aschassenburg der Nentamtsbote Joh. Geis, in Ettringen der Oekonom Ed. Wiedemann, in Großkarlbach der Pumpenmacher Friedr. Sohn und der Sattler Friedr. Jttel, in Hannshofen der Dienstknecht Mathias Orf, in Jngolstadt der Seconde-Lieute-nant Mar Schaupcrt, in Lichtenfels die Wirtlsfrau Elisabeth Carl, in München der Lithograph Jgnaz Huber und der kgl. Forstrath a. D. Frhr. v. Stengel,' in Stallbaum der Wirth Johann Gg. Oertel, in Mellersdorf der Straßenwartcr Ludwig Eigenschenk, in Wenigumstadt der Ortsnachbar Füßner, in Würzburg der ForstamtSassistcnt Facklcr und der Gärtnergehilfe des botanischen Instituts Kümmert. Ertrunken sind : in Arnshöchstädt der Wirthssohn Johann Echemayer, in Deggendsrf der Taglöhner Franz Bogner und der Bauernsohn Karl Helmbrecht, in Gundelsheim der Sohn deö Fischers Herold, in Würzburg der Sergeant Kümmelschuh. Infolge des DurchgehenS seiner Pferde erlitt der Oekonom Sterne von Eichstätt den Tod. sin der Mascbine der Fabrik verunglückte

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:n kLrtvach der Brnuerlehrling Georg Hecht, in Hersbruck der Angestellte der Bronceiabrtt Quir. Kuhndörfer. Infolge eines Sturzes vom Altan des Hauses starb in Kempten der Sohn des Schleifermcisters Erich ; todtgcschleift wurde dortselbst der Säger Xaver Fehr. In Memmingen starben in Folge eines Sturzes der Vorarbeiter Honccker und in Neumarkt der Tagelöhner Lorenz Krauser. Vom Blitz erschlagen wurde in Windorf Elife Steinbichler. K ö n i g r c i ch W ü r t t e m b e r g. f in Stuttgart: Nechnungsrath E. Benncder und Dr. Jiudolf Ändler. f In Heidenheim Kaufmann Friedrich Schmal;igaug. Die Buchhandlung von Ernst Becker in Heilbronn feierte ihr 200jähriges Bestehen. Der lcdige Bauer Hatzer aus As'pcrg hat sich erhängt. Der Taglöhner Michael Schlegel aus Biberach wurde von einem rollenden Baumstamm erschlagen; der Fabrikant Wagner aus Gmünd, der Taglöhner Buch im Dienste des Kronenwirths in Kleinfachsenheim und der Bauer Mich. Jakob auö Jagsthausen starben in Folge eines Falles ; der Wagner Anton Arnold aus Oelkofen ist ertrunken. Die Oekonomiegebäude des Gasthauses Zum grünen Baum" und diejenigen des Mohrenwirths Nodt in Biberach sind abge, brannt. G r o ß h.e r z o g t h u m Baden. Der verlieirathete Eigarrenmacher Michael Seitz in Plankstadt gerieth mit einem gewissen Jos.Svilger aus Schwezzingen und Karl Mohler aus Dürkheim in einen Wortwechsel, welcher damit endigte, daß Seitz von den Beiden lebensgefährliche Messerstiche erhielt. Die Thäter sind in Haft. Die durch den Meuchel- und Selbstmörder Fabrikauf: seher Link schwer verwundete 19jährige Luise Herr in Theningen ist ihrer schwe ren Verletzung erlegen. Das andere verwundete Mädchen soll sich auf dem Wege der Besserung besinden. In Altmiesloch ist ein alter Thurm von 26 Meter Höhe eingestürzt und hat zwei nebenstehende Häuser vollständig zertrümmert. Acht Personen verschiedenen Alters wurden theils schwer, theils leicht verwundet. Die Ursache des Einsturzes soll die sein, daß der Eigenthümer Julius Eckert eine Thorösfnung an dem Thurm anbringen wollte. Als Bürgermeister wurden ge; wählt: in Au a. Nh. Bäckermeister Lud: wig Kraus II, in (richel der bisherige Bürgermeister Wolz, in Geschwend Hr. Albin Marterer, in Jspringen der bis: herige Bürgermeister Natz, in Langenhart der Landwirth Anton Specker, in Wallbach der bisherige Bürgermeister Augustin Thomann. Der Maurer Joh. Georg Schmeikert aus Eppelheim hat sich erhängt. Ertrunken sind: der Sohn des 63 Jahre alten Josef Ebner aus Stühlingen und die 7jährigc Anna Faist aus Wolfach. Es brannten ab: ein Theil des Hofgutes Hohenhöwen bei Anselsingen. daö Anwesen des Laildwirths Joh. Schmidmeisrer in Niedetsweiler und dasjenia,e des Landwirtbs Ferdinand Ehinger in Oingen. E l sa ß - l'o ih x i gen. In letzter Zeit sind zahlreiche Familien aus der Stadr Bischweiler und dem nahen Oberhofen nach Amerika ausgewandert. Der Hauptgrund zu dieser MassenausWanderung ist in dem Umstand zu suchen, daß die Hopsenpflanzungen sich nicht mehr rentircn, nachdem die Industrie schon seit 1871 vollständig verschwunden ist. f In Marlenheim der frühere Bürgermeister und Erganzungsrichter NicolauS Verdin. Der Ackerer Wilhelm Seuthe von Bärenthal ist im Wicderaufnahmeverfahren wegen Majcstätsbeleidigung zu 2 Monaten Gefängniß verurtheilt worden. Der Sohn des Fabrikauffchers Ludwig Strumpf in Eichhofen ist ertrunken ; der Holzhändlcr Stadler aus Hagenau wurde von einer Waaendeichsel erschlagen; der Eigenthümer Fer? der aus Marklrch ist erfroren. Freie Städte. Der Rheder Robert MileS Sloman in Hamburg feierte das diamantene Geschäftsjubiläum'. Alle im Hafen liegen den Schisse hatten aus diesem Anlaß geflaggt. Die sozialdcmokratische Partei ist mit einem neuen Zeitungsunternchmen, Bremer Volkszeitung", an die Öffentlichkeit getreten. Wegen bedeutender fortgesetzter Schwindeleien wurde der Fruchthändler Peter Heinrich Borgstedt, geboren am 5. März 1854 in Sprenge, Kreis Herford, welcher bereits im Jahre 1L82 iu Verden wegen Betrugs mit 2 Jahren Gefängniß bestraft ist, in Untersuchung gezogen. Im Jahre 13LS begann er in Bremen ein Fruchtgeschaft und scheint es, daß er schon seit dem Beinn auf den Namen eines nicht erisiirencn Kaufmanns A. Ellersiek (nicht zu verwechseln mit der Firma Aug. Eller siek) von nah und fern Waaren auf Kredit erwirkt und nicht bezahlt hat. Der Kassenverwalter der Staats-Jrrenanstalt Kaufmann Julius Thörenbcrg in Lübeck, welcher bekanntlich vor etwa 3 Wochen nach Unterschlagung von 45,000 M. der Staatskasse und etwa 15,000 M. Privatleuten gehörender Gelder flüchtig wnrde, ist im Krankenhause zu Temesvar (Ungarn) vor einigen Tagen gestorben, nachdem er einen Schuß auf sich abgegeben und sodann sich an einem Baume erhängt hatte. Schweiz. f In Burgdorf der Besitzer der weitbekannten Brauerei Steinhof", Franz Schnell, gewesener Major im eidg. Artillericstab. Von den Assisen zu Burgdorf wurde Ferdinand Steiner von Zielebach wegen Meineids zu einem Jahr, Anna Ellse Hawald geb. Kehrli wegen Anstiftung zu diesem Verbrechen zu 18 Monaten Zuchthaus verurtheilt. f in St. Brais der frühere Negierungsrath Frossurd. Als die Eheleute Schweizer, Käfer in Berg, von einem. Kinderbegräbniß in Arbon zurückkehrten, fanden sie zu ihrem Schrecken ihr eigenes Kind im Schüttsteinkasten ertrunken. f In Schwyz der Schützenhauptmann Karl v. Ncding, einer der größten Landwirthe des Schwvzer-Ländchens. Für ein neues Tell-Monument in Altdorf wurde ein Bundesbeitrag zugesichert. Die drei schönsten Entwürfe schweizerischer Künstler sollen prämiirt werden und es beantragt die öcegierung dem Landrathe, hie. kür 2000 bis 4000 ftv.ju bewilligen.

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F TKAUfc. MARK. &QJWrC$' '.!.; M "ir" ! fiVL TR0.PF EN '-ri: gegen Blutkrankheiten. Wirken auigezelchnet. MS ei aavz auSarzeZchneteS BlutreinkSUNgSmittcl kann ich Dr. August König'S Hamburger Tropfen besonders empfedlen. Ich bade schon häufig Gelegenheit gehabt mich roa deren Wirksamkeit zu übmeuzen. Jakob Jhlen, S Hopeman Place, RochcSter, R. V. würfen ka keiner Familie fehlen. Ja keiner Familie sollten Dr. Auaust KSnia'S Hamburger Tropfen fehlen. Sie sind das beste BlutreinigunsSmiUel, rvelcheS ergeben kann. Sie helfen immer. Äal. Steinbach, 1818 Second Aren. New Vork, N.V. Jahre lang kelden. Schon seit Jahre hatte ich an Rnrein heit des BluteZ gelitten und alle ange andten Mittel halfen nichts, lii ich schließlich auf Anrathen eines Freunde einen Versuch mit Dr. August Äöniz's Hamburger Tropfen machte. Nachdem zwei Flaschen dason aufgebraucht waren, fühlte ich wie neugeboren und kann ich mit gutem Gewissen den Gebrauch dieseö Hausmittels empfehle. Vuaust Keitemever, 1509 Sftil liman-Srraße, Baltimore, Md. m msm l mim ci. Miaorc, il Dr. August König's Hamburger Kraeuterpflaster ist ein ganz Vorzügliches Heilmittel gegen G schwüre, Schnittwunden, Brand und Brüh wunden, Frostbeulen, Hühneraugen, ete. 25 St$, das Vadttt. In Apotheken u haben. W Wm L IQ CO.. Maure. II 04004 040 Eine kinderlose ?he ist selten eine glüclliäe. Wie uns oturch diesem Uebel in kurzer. Zeit abzcholsen werden kann, zeizk der ,,vtettungsttker", Seue?, mit naturgetreuen willern, rrelcher ren dem aatn demsten Heil-Jnsktut in New Fort berausz?zcbc wird, auf die klarste Weise. Junz? Leule. die in den Stand der Ebe titttti uollen, sollten ten Tpluch EchiUers: D'rum p rüf e. wer sich e mt g bindet-, wchl bkher.i.z, und fcaS rortrcssil5e Bach lesen, ebe sie den wichtigsten Schritt des LebenZ thun t L2ird ix 23 Cen:s in Pcstniatken, tn deutscher Sxracke, serzfskn v e rv ackt, fretveriault. Adresse : Veukrksllsi1Iititnt.1 1 Clinton Pic. New York, N.Y. In Jndianarclis, Ind., beim Luchhändler G. Keykr, 29 Süd Delaware äu Oi04-4"04"04"0 Cures Rernoves Tan Sunburn, See Stlngsi Mos"qulto and All lMe mAA ! I k WlfcVOf N rtsrLis, BLOTCIIXS, Humors, Eüth-marks. and every form ot skia blemlaiies, xositively cured oa tto most delic&ta Bkln witliou leavin ttear, by IBCox 01 n taao.eaxt;, Prlco sScta.. BOcta. amd (1. I At dnireiata nr tnr tn&lL' The Hop Pill Mva.fg Co., Kew London. Conn. Ltttle Flop Plll sor rdek-headaene, dyspepsi, büiottaneeaand constlpationhavenoequAL. 25& In allen rotheken zu haden. (fit dle alot 18SS. A. Gnylor, Offi: O iSor-cl We Str. Telephon 849. Indianapolis WATBR COMPANY 23 Süd Venfvlvsnlastr. liefert ausgezeichnetes Waffer zum Trinken, Kochen, Waschen, Baden, für hydrau lische Elevators, Maschinen und Vkotorc, sowie zum Feuerschutz. Kosten äußererdentlich mäßig. Tlioma Morris, vkästdeu. Luxus ! Die Gee Lwe Kaute" (l & 8T L UNd C 0 C & I BAHN). Diese ausgezeichnet an Utfzttx Pasiagikre nach Cliiolnuat!, Oloreland, Bnilalo, und allen Neu England Städten Schlafwagen zwischen JndianapottS und S5ew Aor? ohne Wagenvechsel. Direkts Verbindung nach Uissouri, rkausas, Tex&Bt Kansar, Nebraska, Colorado, Californien und Mexiko. Mtdtkgste 3tate&. IST Man wende sich degen nähern Jusor mation au 0. ö. srUll, EtN'l Pass. AglNt, W. J. Nichols, Gen'l Wett. AglNt, Vt. Laut. OVLR.'riZLS can leam tke exact cost of any proposed line of advertisrng in American papers by addressing Geo. P. Rowell & Co., riewspaper Aclvrtising Bureau, lO Spruo St., New York. Vnd lOotm. tow 1OO-P&0 t?NnIt

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