Indiana Tribüne, Volume 11, Number 228, Indianapolis, Marion County, 5 May 1888 — Page 2

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y.fJfa--Zndiana Tribüne. Erscheint YigliH Ld Ss.sgs. 7V tägliche XiiSÜn folt durch de Träger 12 Cent vtt Woch, di Sonntag.Trtdünt- 5 eU per Woch. Selbe zusammen 15 Cent. Per Pgft zugeZSickt in Vorausbezahlung ?6 per Jar. Ofüttt 1T0 s. Msrvlandür. J?duspoliS, Ind., 5. Mai 1888. Nomade und Bauer. Die Culturgeschichte lehrt, daß die umherziehenden Viehzüchter oder Nomaden allenthalben durch die seßhaften Ackerbauer verdräng: worden sind. In der biblischen Erzählung erschlagt der Gaue? Kain den Hirt Abel, d. h. der Ackerbau bereitet der. bloßen Viehzucht ein Ende. Im Alterthum mag dieser Proceh Jahrhunderte gedauert haben, heutzutage vollzieht er jich in wenigen Iahren. Wenigstens in denVer. Staaten mußte der Viehkönig" schon nach einem Jahrzehnt dem Farmer weichen. Alle Berichte aus dem Westen stimmen darin überein, daß die Tage der großen cattle companies" gezählt sind. Vor acht bis zehn Jahren wmden riesige Ge: biete in der sogenannten amerikanischen Wüste mit Heerdett besetzt, die wild UM' herschmeiften. Nur zu gewissen Jabres leiten wurden die Rinder von den Cowo?i)3" zusammengetrieben und die mit den Müttern gehenden Kälber mittels Brandmals gekennzeichnet. Die jungen, marktfähigen Stiere wurden mit dem Vajjo einafangen, während man die übrigen Thiere wieder laufen ließ. Viel fach wurden aucb die Heerden im Sommer aus Teras nach dem ?torden getrieden, und zwar auf einem bestimmten meilenbreiten Vfade, welcher cattle trail" hieß. Sie wurden im Norden fett, während - sie im Süden während des heißen und trockenell Sommers hätten verschmachten müssen. Umgekehrt entzog man sie im Winter den schrecklichen Blizzards, indem man sie nach Teras zurückbrachet. Das ging so einige Zahre, bis auch die Ebenen des Nordens von Viehzüchtern beansprucht worden waren, letztere fanden kaum genug Nahrung für ihre eigenen Rinder und duldeten deshalb keine fremden Heerden auf ihrem" Gebiete. Ebenso wenig aber konnten sie ihr Vieh im Winter nach milderen Strichen schassen. Die Folge davon war. daß die Viehzucht im Großen sich schlecht bezahlte. Durch Wasser- und Futtermangel giugen in Teras während der heißen Mo nake taufende von Zcindern zu Grunde, noch schliniuier aber hausten die EiSstürme unter den Heerden im westlichen Kansas, in Nebraska und Montana. Manche Besitze? verloren in einer einzigen Saison die Hälfre ihres Eigenthums. Doch der gegenseitige Milbcwerb und das Wetter waren nicht die schlimmsten Feinde der Viehkonige. Langsam aber sicher wurden ihnen ihr" Weidegebict von den Pionieren entzogen, die sich in der .Wüste" niederließen. Die Weidegründe gehörten nämlich nur zum allerkleinftcn Theileden Heerdenbesitzern, obwohl dieselben frech genug waren, ganze Herzogtümer mit ihren Drahtzaunen abzuschließen. Solange nun die Ansiedler nur vereinzelt kamen, wurden sie einfach von den Cowboys sortgejagt. Es kam sogar vor, daß Leute, die in aller Form Rechtens Land osm Bunde gekauft hatten und auf ihrem Scheine bestanden, von den Desperados im Dienste der cattle kings" niedergeschossen oder aufgehängt wurden. In anderen Fällen schnitt man ihnen den Zugang zum Flusse ab, was in der wasserarmen (Äegend aleichbedeutend mit Aushungern war. Indessen ließ sich der Stronr der Einwanderer auf die Dauer nicht zurückdämmen. Die großen Eisen-bahn-Gesellschaften, die ein Interesse daran hatten, die ihnen vom Bunde ge schenkten Landereien möglichst rasch iu besiedeln, brachten jährlich viele Tausende von Landsuchern" nach dem Westen. Nachdem das zum Ackerbau brauchbare Eisenbahn-Land verkauft war, richteten die Neuankommenden ihr Augenmerk auf die von den Viehkönigen widerrechtlich besetzte Vundesdomane. Sie erwirkten von der Regierung in Washington den Befehl, daß die unrechtmäßig errichteten Fenzen niederzureißen seien. Lange Zeit trotzten die Viehzüchter den Behörden, aber endlich mußten sie der Uebermacht eichen. Sie räumten den Ackerbauern widerwillig das Feld. Nun drehten die Ansiedler den Spieß um. . War vorher ihnen das Wasser abgeschnitten worden, so ließen nunmehr it sich an den Flußläufen nieder und schlössen nach hinten ihr Eigenthum durch Zäune ab. Die Heerden der Viehtönige mußten jetzt Meilen weit wandern, um ihren Durst zu löschen. Neue Ansiedler belegten das Land, welches hinter dem der ersten Ankömmlinge gelegen war, und in Folge dessen hatten die wild umKerlaufenden Rinder sehr bald auch kein uuer melr. Was irgendwie zum Akkerbau geeignet zu sein schien, wurde von den plebejischen Smiths. Browns und Jones beschlagnahmt. Di? aristokratiicnen erren. oie tyren mindern ein X. Y. Z. oder ein I. D. G. auszubren nen pflegten, mußten immer weiter zu rückweichen. Selbstverständlich' halten auch die Far mer Vieh, aber jeder von ihnen eignet nur wenige Kühe und Kälber, die sich leiHi versorgen lassen, vayreno oie heerden des Komas" im Sommer ? tt rr- c c Durst leiden und im Winter verhungern oder erfrieren, wird das Vieh der kleinen Leute in der heißen Jahreszeit gegen den Durst und in der kalten gegen Hunger und Stürme schützt. Im yruhsahr wenn die (?owboy6 ihre Heerden in den Eorral treiben, um sich den Schaden zu besehen, den die Blizzards angerichtet w st ' . w - .-? t yaoen, sinven t cicnoc Gerippe, oie sim mit Mühe noch auf. den Beinen halten. Die Farmer hingegen, die ihr Vieh im Stall gefüttert haben, brauchen dasselbe nur wenige Wochen auf die frische FrühlinaSweide :u treiben, um es fett und degehrenSmerth zu machen. So kommt i, dß die Könige" ihre gefährlichsten iÄneurrenten in den früher lo veracbte-

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ten -iquauero" irnKn; oasj Dos Eapital durch die Arbeit besiegt wird. Denn darauf läuft schließlich doch der ganze Kampf hinaus. Die großen ViehZüchter legen ihr Geld in Heerden und Zäunen, vielleicht auch in artesischen Brunnen an, lassen das Vieh laufen und erwarten, daß ihnen der Gewinnst in's Haus schneien wird. Dagegen arbeiten die Farmer im Schweiße ihres Angesichts, um für ihren kleinen Viehstand Heu und Korn und Ställe zu beschaffen. Gegenüber dem Leben der amerikanischen Nomaden, die sich Eowboys nennen, mag ja das Dasein der Pioniere äußerst unromantisch" sein, aber Letztere vertreten das Princip der bewußten Arbeit, d. h. des Culturfortschritts, und deshalb müssen sie siegen. Um eine frei laufende Heerdc auf uncultivirtem Boden zu ernähren, dazu gehören viele taufende, wenn nicht Millionen von Acres. Ein fleißiger Farmer ernährt sich, seine Familie und sein Vieh auf einer Viertelssection, die 160 Acres groß ist. So wiederholt sich vor unseren Augen der alte cultur: geschichtliche Proceß. Wie der jagende Indianer dem nomadischen Viehzüchter weichen mußte, so muß dieser wiederum dem Ackerbauer Platz machen. Daö Königsein bezahlt sich. Amerika zahlt seinem Präsidenten $50.000 Gehalt. Frankreich dem seinigen $120,0U0 und ungefähr die gleiche Summe für Repräsentation, der Präsident der lumpigen argentinischen ö!epublik bezieht $30,000 und der oberste Diener des Schwci;ervolks wird mit nur $3000 besoldet. Danach zu urtheilen, hat eine Ükepublik entschieden den Vorzug der Billigkeit, doch stimmt das wohl kaum, wenn man bedenkt, welches Heer nutzloser llnterbeaittten z. B. aus den Fleischtöpfen des reichen Onkel Sam mitgespeist wird, und in welch' hohem Grade die einzelneil Staatöreglerungen mit der Bundcsverwaltung im Punkte der Verschwendung wetteifern. Doch sehen wir emmal nach, was di Oberhäupter monarchischer Staaten an Spendgeld" erhalten. Es sind Heidenmäßig große Summen, und man kann dieselben dreist verdoppeln, wenn man die sur nothwendig erachtete Mltdurchsutterung sämmtlicher kaiserlichen und könig lichen Cousins, Sisters and AuitS mit in Anschlag bringt. So erhält z. B. der Kaiser der oerhältnißmäßig armen österrclÄ:unqa:lschen Ländergruppe 63, 875,000 per Jahr ausbezahlt und der König des kleinen Baiernlandes wird verhältnißtttZßia noch viel besser besoldet. denn er hat blos" $1,307,040 zu ver zehren, er König von Preußen wird mit Hl, 235, 000 besoldet und außerdem fließen noch rn seine Truhe die Einkünfte von großen Prioat-Domäncn. Kaiser Wilhelm soll aus seinen Einkünften $12,000,00ü erspart haben. Das ist jedoch nur eine Bagatelle gegen die Iahreseinnahmen des russischen SelbstHerrschers. Dieser soll durchschrnttllch $12,250,000 per Jahr beziehen, und außerdem hat er noch das Vergnügen, so viel sich zu votiren, als er eben will, re? spectlvc als die teuerkrast seines unglücklichen Volkes zu leisten vermag. Auch der König von Italien ist gar nicht schlecht ab". Er bekommt nämlich HZ. 070,000, braucht deshalb nicht so sparsam zu sein, wie es seine hierher verschlagenen Unterthanen sind. Die Königin Victoria bezieht ein Firum von 61,925,000; außerdem hat sie noch Nebeneinkünste von S00.000. Wenn sie einen Trip" macht, wie z. V. jetzt nach Italien und Deutschland zum kranken Fritzen, so schreibt sie den getreuen Untcrthanen mit derselben Regelmäßigkeit und Extravaganz die ' Erpenses" auf. wie der Wcinreisende von Vuttelsrihe & Eo." eS seinem Hause gegenüber thut. Selbstverständlich reist Vickys" Gefolge ebenfalls auf Negimcntsunkosten. Die alte Dame hat bis jetzt 52 Kinder, Enkel und Urenkel, von denen 44 am Leben sind, und was diese schöne Nachkommenschaft der fleißigen Frau dem britischen Volke schon gekostet haben mag, davon schwelgt des Tangers Höflichkeit. Im Schnorren ist unter allen Fürstlichkeiten keine erfahrener, als Britanniens Königilt, und im Geben keine Ration zuvorkommender, als die britische. Der kranke Mann Europas" regiert bekanntlich ein vollständig bankerottes und auSgesogenes Land, aber Abdul Hamid bringt eö trotzdem noch fertig, Jahr aus Jahr ein 7 Millionen Dollars aus dem Schweiße seiner Unterthanen zu erpressen. Ebenso gut, wenn mcht noch besser, versteht eö der Schah von Persien. Er nimmt, was er kriegen kann, d. h. er hat kein' festes Gehalt, aber er nimmt wahrhaftig genug. Es geht hoch in die Millionen, Jahr aus, Jahr ein. Er ist in der glücklichen Lage, seinem geduldigen Volke keinen 3!echnungsabschluß unterbreiten zu müssen, und deshalb ist es begreiflich, daß er für regnerische Tage" die Kleinigkeit von &27, 000,000 auf die hohe Kante gelegt haben soll. Der japanische Mikado, Herr Mutsnhito, erhält an Kleingeld per. Jahr $2,340,000, außerdem bezahlt sein Volk noch die Vlumber- und Millinery-Bills, und er hat deshalb wohl noch niemals einen WinterÜberzieher versetzen müssen. Der kleine Alphons XIII. ist jedenfalls der theuerste Youngster", den Spanien besitzt. Seine Einkünfte sind ungefähr s2, 000,000, er kann sich also nöthigenfalls in einer goldenen Wiege schaukeln und sich Windeln auö Vrabanter Spitzen anziehen lassen. Doch eignet sich Eotton-Flannel entschieden besser dazn und deshalb huldigt Spaniens winziger Regent in diesem für ihn wichtigen Punkte der Einfachheit. Weit geringer besoldet sind die Regenten Belgiens und der scandinavischen Reiche. Ersterer hat $(;',0,000 Einkommen und der König Oscar von Schweden muß sich mit 575,525 absinken. Das arme Griechenland besoldet seinen königlichen Lurusartikel immer noch dreimal so hoch, als die Vcr. Staaten ihren Präsidenten. Trotzdem konnte der Griechenhcrrscher zuweilen seine Wasch srau nicht bezahlen und so haben denn England, Frankreich und Rußland mitleidsvoll in die Tasche gegriffen und dem armen Karl je $20,000 Zuschuß per Jahr bewilligt. Da es uns eigentlich nur darum zu thun war. darzulegen, daß das Königspielen sich recht gut bezahlt, so mag das Obige gcnüczen. Mancher der jetzt auö PenNsvlvanlen vertriebenen 5.alnbn.

-rtW ivs-.-V V-gfrjS6Cgg tlrver würdi sich äemi nlcht lange! be sinnen, wenn ihm eine Chance geboten würde, in daö Königs-Bißneß" zu aehcn. Vielleicht würde ein solcher ErGambrinusdiener seine Sache nicht schlechter besorgen, als mancher gekrönte Herrscher. Vom Inlanve. In New Z)ork grassirt eine förmliche Epidemie der Ermordung von Ehefrauen. Am 2. April ermordete der Arbeiter Merrill Martin feine Gattin, die Mutter von fünf kleinen Kindcril, und das ist der neunte Frauenmord in jener Stadt seit dem I. Januar dieses Jahres. Aus R u ß l a n d k o m m t die e rstaunliche Nachricht, daß man dort den Vertrieb amerikanischer Bibeln verboten hat. Ob man eine republikanische Propaganda in dem Z)ankee-Druck des Wor teö Gottes entdeckt hat, oder ob die ruf. sischen Popen unsere Bearbeitung nicht wollen, wird nicht gemeldet. In der Rede, welche General Sherman bei dem Banquet aus Anlaß des Grant'schen Geburtstages in New Jork hielt, löste er auch die oft aufgeworfene Fracke, ob Grant einen Höhe ren Rang in der Armee bekleidet habe, als irgend ein Angehöriger der Vereinigten Staaten vor ihm, und zwar in bejahendem Sinne. Selbst Washington ist nur General-Lieutenant gewesen, und auch dieser Titel ist ein erceptioneller, da die Armee für gewöhnlich keine höhere Charge, als die des GeneralMajors kennt. Grant wurde durch speciellen Beschluß des Congresses für feine Verdienste im Bürgerkriege zum General ernannt, und denselben Titel erhielt später auch Sherman, mährend Sheridan zum General-Lieutenant promovirt wurde. Nach SheridanS Rücktritt wird wieder ein General-Major an der Spitze der Armee stehen, und diese ist in der That nicht so groß und so achtunggebietend, daß sie in Friedenszeiten eines Ehefs von höherem. Range bedürfte. Ein dritter General-Lieutenant, welcher aus dieser Stufe stehen blieb, war noch Scott. Eö geht dieSage, daß es in einigen Eounties von Kentucky nicht einen einzigen Menschen gibt, der des LesenS und Schreibens kundig ist, so daß man bei Wahlen den Clerk aus dem benachbarten Countn kommen lassen muß. Wir wollen nun die Bürgschaft für diese Angabc nicht übernehmen, aber das Folgendc ist auch nicht ohne. Hatte da in Marshall-County irgend ein rüder Bourbone seinen Nachbar einen Lügner geschimpft (liar) und der Nachbar hatte den Schimpfbold verklagt. In der Anklageakte war jedoch Ure" statt Ha?" geschrieben. Der Anwalt des Verklagten erhob natürlich Einsprache. Wie könne Jemand sich für beleidigt halten, wenn man ihn lirc", also eine ausländische Geldmünze nenne. Ja wenn das Wort so geschrieben worden sei I y a r", dann ergebe sich schon ein Grund ur Klage, aber der Ausdruck lirs" sei nicht befriedigend. Richter, Anwälte und jeder Anwcscudc im Gerichtssaale schlossen sich dieser Meinung an. deiner schien daö Wort ,.lir" richtig buchstabiren zu können. 35 12 Einwanderer wurden an einem einzigen Tage der letzten Woche in Eastlc Garden gelandet, und zwar brachten hiervon der Dampfer Anchoria" von Glasgow 848, Aurama" 842, Arabic" 1062 und Arizona" 760 ; die drei letzten Dampfer kamen von Liverpool. Der gleichfalls aus Liverpool angelangte Sparn" brachte 1280 Zwischendeckspassagiere mit, welche jedoch gestern nicht mehr gelandet werden könnten. Für den verflossenen Monat bezifferte sich die Einwanderung auf 1,400, gegen 5 4,235 im April des Vorjahres. Die Einwanderung feit Beginn des Jahres erreichte 1 15.752 Personen, gegen 104,965 in den ersten vier Monaten des Vorjahres. Auf die einzelnen Monate vertheilt, stellt sich das Verhält' niß wie folgt: Zu. IS 1887. nähme, Kb ' ahm. Januar Februar... Mär, AprN 10.1 8.207 1.983 15.157 11,423 3.734 28.W5 31.100 61.440 54.235 7.225 1155 115.752 104,95 12.94.' 2.155 2,155 SksantAt'JunaZMk 10.787 Ein Hauptkontinzeut der diesjährigen Einwanderung bilden die Italiener, von denen allein im verflossenen Monat über 10,000 in New Vork ankamen. Zuweilen, aber auch nur ganz zuweilen arbeitet die Maschine des Gesetzes auch im Staate New tyoxt um aemein schnell. Der P o l i z i st Chas. Nickerd wurde Montag früh 3 Uhr beim Einbrüche in das GeschaftSlocal einer Auctionatoren:Firma ertappt, enige Stunden darauf stand er vor Pos lizei-Supcrintendent Murrau, welcher ihm alsbald die Monturknöpse abschneiden ließ, der Nichter im Tombs-Polizei-gericht überwies ihn dann ohne Zulassung zur Bürgschaftsleistung der Grandjury, letztere erhob Anklage und da Rickerd vor den Gcneralassisen, denen er jetzt vorgeführt wurde, , Schuldigt plaidirte, konnte seine alsöaldige Verurthcilung erfolgen. Die folgende Nacht verlebte er bereits in Sing Sing. Die ihm nu dictirte Strafe la'ct auf zehn Jahre Zuchthaus, ein Strafmaß, welches um so weniger für besonders hoch erachtet werden darf, als an demselben Tage zwei junge Burschen, welche sich des gleichen Verbrechens schuldig gemacht hatten, je dreißig Jahre Zuchthaus zudictirt erhielten. Nickerd war bei der Vertrauensstellllng, welche er einnahm, für sein Verbrechen, welches technisch allerdings nur als Großdiebstahl im ersten Grave aufgefaßt worden ist, von Rechtswegen verantwortlicher, als die beiden in Verwahrlosung ausgewachsenen Strolche, und konn, so lang ihm der abzubüßende Strastcnnin erscheinen mag, immerhin noch von Glück sagen. Die Rabbiner Dr. Gottheil und Dr. Köhler in New Z)ork nahmen letzten Samstag Veranlassung, in ihren Predigten der Krankheit deS Kaisers Friedrich III. zu gedenken und für dessen Genesung zu beten. Dr. Gottheil schildcrte in seiner Vrediat im Temvel ! fL Z"" w c . , manu:l Die Wirkung öes Debets und erriarte. es l Pflicht aller JSraeltt,

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'. --t "w r . .1 '-- ' ssrs-?Npi25: tCrm für Kaiser Friedrichs Wieberaenesüng zii beten, da dessen Leben die Einführung einer neuen A e r a der Toleranz bedeute. Er fuhr dann fort : Als die schmachvollen Zustände des Mittelalters durch den Ehrgeiz eines Mannes in das jetzige Jahrhundert wieder hineingebracht wurden, erhob sich in ganz Deutschland nur der jetzige Kaiser Friedrich für das Freiheits:Princip. Freiheit und Toleranz sind seine festen Principien. Vor wenigen Wochen, als er vott dem Schatten des Todes bedroht war. schrieb er noch mit zitternden Händen eine Freiheitslehre und proklamirte. daß jede Klasse und Scttc gleichberechtigt sei. Ich meine es ernstlich, wenn ich nicht einen Wunsch, sondern ein iilnigeö von Herzen kommendes Gebet für seine Wiedergenesung emporschicke." Dr. Köhler, der Rabbiner des Tempels Beth El, hatte sich zu seiner Predigt den Ten Treue und Loyalität" gewählt, u: o erklärte zum Schluß, das nun so...- nde Gebet sei speciell für die Wiedergenesung und spätere Erhaltung der Gesiindhcir des Kaisers Friehrich III. Er meinte, die Gemeinde würde wohl von Herzen diesem Gebet beistimmen, da der deutsche Kaiser die Sympathien aller Freunde der Freiheit und Menschlichkeit besiye und speciell den Jsraeliten in Deutschland als wahrer Freund und Befürwort,- :rnschenfreundlicher Principien cif,n;.' n babe. I n Hopkinsville. K u., , i neulich ein Eriminalvroceß in nach; ahmenSwerther (?) Weise beendigt worden. Die Jury stand zehn für Schul.big" und Auferlegung einer Geldstrafe, und :wei für Nichtschuldig". Der Nich.ter theilte diese Thatsache dem Angeklag ten mit, und stellte ihm die Wahl, ob e: sich mit dem Spruch der Mehrheit zu frieden geben, oder einen neuen Proceß haben wolle. Er wählte schleunigst das erstere, bezahlte seine Strafe und ließ sich die Sonne der Zyreibeit scheinen. Deutsche Lokal Nachrichten. Provinz Brandenburg. s Der Kapellmeister des Friedrich; Wilhelmstädtischen Theaters, Franz Victorin, und der Sprachlehrer Professor N. A. Pariselle, in Berlin. - In BieberSdorf brannten die Gehöfte der Bauern Loek, Noack, Mclcher, Lehmann, Waske, Bauer, Kalz und Tonk nieder. Der Bauer Noack verbrannte. Selbst mord begingen: in Berlin Frau Tege, Gattin eines wohlsituirten Mannes, und der Sohn Richard der in Swinemünderstraße wohnenden SchneidersEheleute B., der vor Kurzem durchgebrannt war, um zur See zu gehen, aber zurückgebracht worden war ; in Oranienbürg der Maurer Lüthge. In Berlin verletzte sich der Vureaugehilse Dörcke beim Spielen mit einem Gewehr tödtlich ; daselbst ertrank der Kellner Schmidt beim Kahnfahren auf der Spree; der Nanirer Hertwig wurde auf der Verbindungsbahn todtgefahren. In Leissow starb Frau Furchtnau infolge Sturzes von einem Wagen ; in Niewisch erstickte der Sohn deö Gastwirths Dictrich an Kohlengas. Provinz Ostpreußen. Ueber das Vermögen des ehemaligen DirectorS der landwirthschastl. Schule in Heiligenthal, Daumlehner, der sich kürzlich erschoß, ist jetzt der Eoncurs eröffnet worden. Das im Kreise Pr.Holland überschwemmte Gebiet beträgt 14,000 Morgen mit 15 Ortschaften, deren 700 Gebäude von 400 unglücklichen Familien mit 2,000 Seelen bewohnt sind und die der dringenden Hilfe bedürfen. Die Strafkammer in Jnstcrburg verurtheilte den Schweinehändler Mert'cneit aus Mischpetten wegen Schweineschmuggel im großen Maßstabe zu der Strafe von 15.000 M. event, vcrhältnißmäßiger Haft. Durch den Dammbruch bei Budmethen ist die Tilsiter Niederung schwer geschädigt, viele Gebäude sind eingestürzt, viel Vieh ist ertrunken, auch Menschen sind umgekommen. Der Flekken Kaukehmen ist von jedem Verkehr abgeschnitten, ebenso der Ort Kalmen. In Herdekrug hat man ähnliches Unbeil noch nie erlebt, der ganze Ort und das Land meilenweit in der Kunde steht unter Wasser. In Königsberg hat sich der Kommissionär Hintz erhäugt. Der Oekonom F. Krause in Polpien ist ertrunken. Niedergebrannt sind : in Louisenthal das mebr als 100 Jahre alte OrangeriehauS und in Marggraboma die Reuter'sche Brauerei. Provinz Westpreußen. Aufsehen erregt in Thorn die ZahlungSeinstellung des Brauereibesitzers J.Kuttner. Derselbe genoß den Ruf eineS reichen Mannes und konnte deshalb einen starken Kredit in .Anspruch nehmen. In Danzig hat sich der Militäranmarter Küchlinski erschossen und der - Arbeiter Schönwiese machte durch einen Sprung in die Mottlau seinem Leben ein Ende. Ertrunken sind: in Elbioa der Kanonier Klcmm, in Hohensier der Besitzer Döpke, in Gr.-Kämpe dasMadchen Marie Feldt, in Münstermalde der Schleusenmcister Gust. Seim und in Thorn der Sohn des Kaufmanns Meyer; der Maurer Ehr. Noske aus Dt.'Krone wurde erfroren aufgefunden. Niedergebrannt sind: in Heubude die Dahnke'sche Windmühle, in Kulm der Waarenspeichcr des Kaufmanns Ruhemann und in Tiescnsee das Schulhaus. . P r o v i n z P o m m e r n. Der Uhrmacher und Materialhändler Schwentzel nebst Frau in Kl.-Stepenitz wurden todt . in ihrer Wohnung aufgefunden. Die Frau hatte sich äugenscheinlich vergiftet, während der Ehemann durch Erschießen seinem Leben ein Ende gemacht hatte. In Varzin wird eifrig an der Wiederherstellung . der von der Hochfluth beschädigten Fabriken gearbeitet, so daß der Betrieb derselben in Kürze wieder . ausgenommen werden kann. . Ertrunken sind : in Stettin der Steuermann Klugert, in Colberg der Arbeiter Hübner und ebendaselbst der Fischer WilHelm Reinhardt auö Siederland und die verehel. Ziinmermann StinkräuS aus Reugeldern. ' ' In Rügenwalde wurde Frau Kapt. Rathke von einem Wagen überfahren und schwer verletzt, in Swinemünde wurde der Fuhrerr Wiedemann von' seinem.. Pferde erschlagen und in Ziegeness fanden bei dem Brande eines samiliefltiauseS eine 7OjShriae Frau unh

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tffkijHit lOMigc Macchen ihren -ots den Flammen i Provinz S ch lee w i g -H o lstein. f In Kiel Oberbürgermeister Mölling. Tvdtgefahren wurden der BahnWärter Schnoor in ElmShorn und der Maurermeister Jürgensen in Sieseby. Durch einen Sturz kam der Arbeiter H. Drews aus Fahrcnkrug zu Tode , und zwei Brüder von der Hallig Hooge, bezw. 17 und 21 Jahre alt, sind bei einer Bootfahrt ertrunken. Niedergebrannt sind : in Handewitt die Hufcnstelle des Schmiedes Dose, in Hcetz das Andresen'sche Gewese, in Hoxtrup das des Malers Johannsen, in öcicd.-Jersdal der Hof des Besitzers Niels Hörlöck und in Kropp das Gewese des Bäckers Blunck. Provinz Schlesien. Wegen Sittlichkeitsvergeheü wurden in Breslau der Lehrer Rich. Schmidt, der Tischler Gust. Nißlcr, der Gen.Landschaftödiätar Heinr. Schwarz und der Kohlenhändler Paul Herzog zu resp. 2, 1, 2 und 5 Jahren Zuchthaus verurteilt. Im Englischen Garten in Görlitz sindet demnächst eine Ausstellung von Gasmotoren, Gasheiz- und Kochapparaten statt. Der Hauptlehrer Nitsche aus Nieder-Bielau wurde wegen Beleidigung eines .Mitgliedes des Königshauses zu 2 Monaten Gefängniß vcrurtheilt. Jn.Sprottau ist Stadtkäinmercr Merer insolvent. f In Görbersdorf die durch ihre großartige Wohlthätigkeit weitbekannte Gräsin Marie Pücklcr. Selbstmord begingen: in Breslau der SchncidergeseUe Paul Bechncr, in Eronstadt bei Kreuzburg der Lehrer N., in religiösem Wahnsinn, in Ober-Waldenburg der Schneidermeister Jonas aus Nahrungssorgen. Durch ausströmendes Gas erstickte in Acuthcn a. O. der Maurer Gelfert infolge eines Sturzes aus dem Fenster starb in Breslau der HauShälter Julius From? berger; in der Dynamitfubrik zu AltBeruu verunglückte der Arbeiter Albert Blaschczvk; in Freiburg wurde der Stationsoorstcher Rictsch überfahren und getödtet; in Wartba erstickte bei einem Brande der Sohn des Maurers Völkel. Provinz Posen. Die Firma I. G. GroSmann Söhne" in Fraustadt feierte das Fest ihres 150jährigen Bestehens. Die Firma, welche seit ihrer Gründung im Besitz derselben Familie ist, betreibt ein bedeutendes Weingeschäst und genießt weithin einen guten Ruf. Die Gesammtsumme des durch das Hochwasser in Schneidemühl angerichteten Schadens beträgt an Gebänden 273,070 M. und an Mobilienic. 50,000 M. Ganz eingestürzt sind 26 Gebäude, zum Theil eingestürzt L0 Gebäude. Das Überschwemmungsgebiet umfaßte 198 Grundstücke mit 594 Gebäuden und 3773 Einwohnern. Durch freiwillige Spenden sind bis jetzt bei dem Magistrat 25,000 M. eingegangen. Die an der Warthe bclegenen Ortschaften deö Krems sind durch das Hochwasser auf das Schwerste heimgesucht worden. Unoefähr eine hclb: Quadrat Königreich Sachsen. s Jn Dresden: Dr. Arel Harnacks, Professor am Polytechnikum und Geh. Justizrath Taube. s In Cölln a. E. Kominerzienrath E. Langelütje, Chef der Firma Gebrüder Langelütje. Die Erben des kürzlich verstorbenen Kommerzienraths H. Göldncr in Merdau haben der Stadt 70.000 M. zu wohlthätigen Zwecken geschenkt. Der Steuermann Hille aus Dresden ist ertrunken ; die Po-stillons-Ehefrau Grohmann ausFreiberg brach das Genick beim Sturz vom Heuden; der Bergarbeiter August Hörnig auf dem Elisabeth Richtschacht bei Freibcrg wurde von stürzendem Gestein erschlagen; der Gastwirth Friedrich aus Mülsen St. Niclas ist erfroren. Abgebrannt sind: In Buchholz das Haus des Tischlermeisters Plau, in Elsterberg das Becker'sche Wobnhaus. in Gornewik meile steht unter Wasser. Der größte Theil der Einwohner von Orzechowo hat nach Miloslaw in Nothquartiere gebracht werden müssen. Hier bietet sich ein herzzerreißendes Bild furchtbarer Verheerung dar. P r ov inz S a ch se n. Professor der Theologe Richm in Halle. Füsilier Fuchs von der 12. Komp. des 72. Reg. in Torgau rettete den Sohn des Einwohners Launenroth vom Tode des Ertrinkens. Selbstmord begingen: in Erfurt die Frau des Gärtners Noa in der Müllersgasse; Jnspcktor A. der Dampsziegelci in Könnern; in Löbejün der Handarbeiter Christ. Koeker; in Teutschenthal der Bergmann Wilh. Jarosch. Im Steinbruch des Besitzers Klausing in Hettstedt wurde der Arbeiter Karl Seddcl von einer herabstürzenden Steinmasse erschlagen; in Queenstadt verunglückte im Kämmeritzreich der Arbeiter K. Büttner: durch Einstürz eines Haufens Bretter wurden in Zeitz die Knaben Ernst Seysfarth und Otto Schulze getodtet. Thüringische Staaten. t In Weimar: Professor Dr. Gottlob Tröbst, Realschuldirektor a.D., und der Geh. Regierungsrath Wilhelm Bock. f. Der Musikdirektor Karl Schiller in Coburg. Die Thüringer Volkszeitung" in Gera hat zu erscheinen aufgeHort. Die Stadt Zeulenroda feiert demnächst das 4S0jahrige Jubiläum ihrer Jncorporirung. Die lcdige Amalie KleinooIel aus Jena beging Selbstmord, indem sie sich auS dem Fenster ihrer im 3. Stockwerk bclegenen Wohnung stürzte ; der Landwirth Lorenz Rau aus Oberlind hat sich erhängt. Der Rangirer Hartsch aus Greiz wurde todtgefahren und der Rathsarbeiter, Hempel aus Jena ist ertrunken. ' Abgebrannt sind: In Köst ritz das Anwesen deS Maurers Karl Schmalfuß und in Weckersdorf bei Zeulenroda ein Theil desjenigen des Schmie, des Wagner. Letzterer ist als der Brand, stiftung verdächtig verhaftet worden. Aus der N h e i n p f a l z. . In Homburg wurde der Wagnermei ster Joh. Zeidlinger wegen Urkundenfäl schung und Sittlichkeitsvergehens verhaftet. Selbstmord beging in Großkarlbach der Pümpenmacher Friedrich Sohn. Ueberfabren und getödtet wurde bei Germersheim der Wechselwärter Will). Müller.

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