Indiana Tribüne, Volume 11, Number 227, Indianapolis, Marion County, 4 May 1888 — Page 3
C. PINGPANK'S deutsche
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Des Lootsen Weib. Von Jona Lie. 8U3 dem Norroegtschen von. Marie Hee,feld. (Fortsedung.) itwa um 2 Uhr ging er im Dunkeln über das schräge Brett ailf den Krähn berab und stieg von da auf's Land. Elisabeth's Muhme wohntv in einem derHäuschen auf der Anhöhe. Er hatte be schlössen, sie zn wecken und sie reden zu machen. Die alte Mutter Kirstine war es nicht ungewohnt, in der Nacht gestört zu werden ; eine ihrer Beschäftigungen' war, bei Kranken zu wachen. Sie wardann aber stets vei-drielich. Als sie beim Kerzenschein Scloe Kristiansen erkannte, meinte sie, nach fci.'er Blässe und seinem ganzen Aussehe:', n sei betrunken. u bizt's, Salve so mitten in der Nacht!" rief sie strafend in de: Thürspalte, ohne ihn anfangs einlassen zu wollen. Geht die Löhnung aus diese Art weg?" Ach nein, Mutter; ich komme gerade von der Wche her, weil ich gern mit Euch ein bisch?n von Elisabeth reden möchte." Der Ton war ausfallend leise und schwermüthiz. so daß die Alte merkte, eS gehe etwas Ungewöhnliches vor. ' Sie öffnete die Thür. Bon Elisabeth, sagst du?" Ja; voo hält sie sich auf?" Wo sie sich aushält? BeiBeck, selbstverständlich. Ist etwas los?" .Da müßt Ihr von 'Allen wissen, Mutter Kirstine", entgegnete er ernst haft. Sie hob das Licht gegen sein Gesicht und sah ihn an, denn ihr wurde ängstlich zu Muth, ohne seine Rede recht zu verstehen. Muß ich es wissen? So sag' eö!" sprach sie fast flehend. Ter Marine-Lieutenant hat ja, wie ich höre, das ganze Jahr über in Torungen gesteckt und Seeoögel geschossen ; oder glaubt Ihr, daß er sie heirathen will?" rief er wild und laut. Erst mit den: letzten Satz wurde ihr seine Meinung ganz klar. Sie stellte den Leuchter hart auf den Tisch und setzte sich neben ihn auf einen Stuhl. Saa,! man das?" äußerte sie endlich. Ihre ertte Angst war vorbei, doch nun packte sie der Zorn und sie erhob sich, die Hände indie Seiten gestemmt, funkelnden Auges ; sie war ein Weib, das zu beleidigen man sich hüten mußte. So also hat man Elisabeth schon dieser Lüge ausgesetzt! Pfui! Und du gibst deine Zunge dazu her, Salve! So wi!l ich dir sagen, daß das Beck'sche Haus so anständig ist, wie nur irgend eines in Arendal, und Leute wie du und deinesgleichen vermögen nicht, ihm die Ehre zu nehmen. Sei ruhig, ich werde Elisabeth deine ganze hübsche Rede erzählen, und dein Eapitän und dem Lieutenant und der Madam? Bcck auch so daß du voll der Juno" gejagt wirst wie ein nasser Hund ! So du gingst also mit der Meinung herum, Elisabeth habe es nöthig, vom SeeOfsicier ihre Ehre zurück zu erbetteln." Liebe Mutter Kirstine", rief Salve in diesen Wortstrom hinein, ich ging mit gar keiner Meinung herum, denn ich war ja weit fort, aber ich hörte heute beim Krahne unten Anders vom Hügel all' diescö als gewiß erzählen!" Anders vom Hügel? Daö sagte er, der jämmerliche Heuchler zum Tank dafür, daß ich vorige Woche bei seiner Frau war? Den werde ich noch treffen. Doch in solchen Dingen ist der Hehler so gut wie der Stehler," setzte sie entrüstet fort. Beck's eigene Tochtcr war es, die herkam und Elisabeth eine anständige Stelle in einem anständigen Hause anbot, und mit mir hat sie darüber gesprochen, verstehst du, Bursche?" dabei wies sie mit zitterndem Zeigefinger voll Selbstgefübl auf die eigene Brust also hat sich Elisabeth nicht hineingebcttelt. Um dergleichen zu bringen, hättest du nicht nöthig gehabt, von der Wache wegzulaufen, und Elisa beth soll eö hören ja, sie soll es hören!" eiferte sie und schlug mit der einen Hand in die andere, so daß es klatschte. sie soll deine hübsche Meinung von ihr erfahren!" Liebe Mutter Kirstine ich meinte es ja nur gut", bat er; ihm war nun so leickt um'S Herz; saget es doch nicht Elisabeth!" Ja, sei nur sicher sie wird es hören!" Mutter Kirstine", sagte er leise, indem er vor sich niederschaute, ich kam mit einem Kletderstofs, welchen ich für sie in Boston gekauft, und da horte ich au das und hatte keine Nuhe mehr. Bon den Ringen erwähnte er nichts. So," sagte sie nach einer Pause, mährend welcher sie Salve durch die halbgeschlossenen Augenlider gemustert, in etwas milderem Ton, also kamst du mit einem Kleiderstoff für sie? Und rennst dann nn Dunkel der Nacht hierher, um zu er zählen, daß sie dem See-Öfsicier nachlaufe, wie eine Hündin?" brach sie wieder unwllllg aus. Aber Mutter Kirstine ich glaube ja nicht ein Deut von all' dem!" Um mir das zu sagen, kamst du nicht her, mein Junge!" Ich war nur von Sinnen, weil man vergleichen von ihr redete!" Na, so geh' jetzt! Anders vom Hü ael soll mir gut dasonkommen mit seiner Lüge, und wenn ich mit ihm bis zum laolvogl und zum Hasengencht soll!" Ebenso gut hätte die Alte drohen können, mit dem Zimmermann xum Monde -zu-' gehen ; allein Salve begriff, daß ' t. t fi.Z. f l l , nni . n ne um vciii n,rilgericyr oas iUllgsle zu bezeichnen meinte, das ihr bekannt war. Während die Alte ihm ausschloß, fragte sie ihn mit einer gewissen ernsten Vertraulichkeit: Höre, Salve! Ist zwischen dir und Elisabeth etwas abgemacht?" Er stand in Zweifel, was er eigentlich auf dleje unerwartete Bertraullchkett ant Worten sollte. Ich weiß nicht recht, Mutter Kirstine ; vor zwei Jahren einmal verehrte ich ihr em Paar Schuhe!" So ja, jetzt sieh' nur. daß du wieder an Bord kommst, so daß Niemand etwa? bemerkt; das ist mein Natyli
sprach sie, oyne skcy weiter in zene Sacye einlassen zu wollen,- und schob ihn zur Thür hinaus. Dann saß sie noch eine Weile mit dem Licht im Schootze auf dem Stuhl, um sich von der Aufregung zu erholen. Sie nickte sinnend, während sie in die Helligkeit starrte. Es war eine rundliche, etwas zusammengesunkene, aber sonst kräftig aussehende alte Frau mit einem guten, breiten Gesicht und dünnem, hinter die Obren gestrichenem Haar. Dieser Salve ist ein schöner, prächti-
ger Bursche", sagte sie laut zu sich selbst. und während sie sich anschickte, in'S Bett zu gehen, murmelte t wie zum Abschlug all ihrer Betrachtungen: ..Am besten ist es doch, ich saae es Elisabeth so ist sie wenigstens im , r c V atJ.A. k3istN0C, jlü; im Paus oorr ,n .'laji zu nehmen ! " Dock Salve Kristiansen war an jenem Tage nicht ganz befriedigt. Aus Vielem vernahm er, daß er im ee-5sncler wenigstens eine Art von Eoncurrenten Uim Mädchen hatte, und er fühlte seinen nrv 5 .'Ir.ii : ' c c üjcuiq, nur o laneuttweg Ilill jucio unv Nina zu kommen. aan,i hinaesckmunden : tyv 'w i dazu war ElizabNh nun noch misten in der Trauer. Am Abend, als Alle am Sckine für drei Wochen beurlaub? wurden, fuhr er gleich zu seinem Äater, um durch- ihn t - fi mogilajerwelze meyr von jenem eryailniß zu erkunden,' und am Montag waren sie Beide auf dem Tromöer Kirchhos beim Begräbniß des alten Jacobs. (Nach skandinavischer Sitte sinket "das Begräbniß eine Woche nach dem Tod? statt.) XI. All' diese Ereignisse waren plötzlich und überwältigend auf Elisabeth eingedrun gen. Sie erschienen ihr fast wie ein nebelhafter Traum. Nun ging sie schwarz gekleidet in einem jener schönen Häuser herum, deren Inneres sie sich draußen auf Torungen so oft vorgestellt hatte. Eapitän Beck war zum zmeitenmale verheirathet. Seine Frau hatte ein hübsches vermögen mitgebracht und durch ein knappes Regiment im Haushalte jene Ordnung wieder aufgerichtet, welche man in Beck's Wittwerzeit nur allzu sehr ver mißt hatte. Es war eine pflichtstrenge Frau, voll Bejttmmthelt und Nespectabilität. Die erwachsenen Stieskinder achteten sie in hohem Grade, wenn auch ohne viel Liebe; denn sie mußten .sich in allerlei ihnen ungewohnten Zwang fügen. Und war ihr Mann Herrscher an Bord der Juno" zu Hause war er eS kaum so ganz unbcdlngt. . Die unabhängige Stellung deS Ma rine-Ofsicierö brachte ihn dem Haus gegenüber in ein eigenthümlich freies Ver hältniß, und durch seinen feinen Tacl kam er mit der gebieterischen Stiefmutter sehr gut aus. In. der Stadt war er gefeiert und von den Schwestern vergöt tert, und diese speculirten für ihn immer auf Heirathspartien. Als bezahltes Mitglied der Küstcn-Eommission hatte er sich noch ein Jahr lang daheim auszuhal ten. Gleich in den ersten Tagen, als Elisabeth in ihrer vollkommenen Unwissenheit einen. Schnitzer um den anderen beging, rieth ihr gesunder Verstand ihr, all' ihre Fähigkeit und ull' ihre Ausdauer zusa,ns menzuuehmen, um sich zu behaupten, und sie machte sich unverdrossen nn den Anfang, indem sie Madame Beck wie ein Lämmchen nachfolgte. - Hie und da gab sie es wohl auf und setzte sich ohnewei ters mit der Hand unter dem Kinn an'S Fenster, um ,iach dem Hafen hinauszn sehen. Sie empfand das Bedürfniß, nach frischer, kalter Luft und öffnete eS auch endlich. Sie steckte ihre heißen Mangen hinaus, bis Madame Beck hereinkam und sie mit strenger Stimme zurückrief. Dieselbe äußerte in ihrem Aerger, es sei ja, als habe man eine Wilde in'S Haus gekneat. Ueberhaupt fielen anfangs manch peinliche Erziehungsscenen vor, und Eli sabeth trug dies mit einer sanften Ruhe welche Madame Beck für demüthige Lehr Willigkeit hielt, wahrend der Grund der selben in dem festen Entschlüsse lag, Alleö zu überwunden. Für diese ihre kleinen Leiden hatte Lieutenant Beck einen merkwürdigen Spürsinn, und hie und da sandte er ihr einen aufmunternden Blick zu: doch Eli sabeth that, als verstünde sie es nicht. Nur einmal, als sie in seiner Gegenwart iurecktaewielen ward, lief sie vlöklick davon und lag später schluchzend aus ihrem Bette. Eines Nachmittags sollte sie ein Thee brett Kineintraaen. au? welcbes sie un dedachterweise den kochenden Theekessel sammt Brenner gestellt hatte. Auf dem Wege siel er um; aber ungeachtet, daß daS erhitzte Gesäß und daö siedende Wasser ihr Arm und Hand verbrannten. trug sie doch ganz ruhig und ohne die Miene zu verziehen, das Brett wieder hinaus; sie wollte eS vermeiden, von Neuem gescholten zu werden, wenn der Lieutenant dabei war. Madame Beck selbst verband Elisabeth die Hand in der Küche, wo sie bleich vor Schmerz dastand. Doch Karl Beck, der auf dem Sofa gesessen und gesehen hatte. wie alles zugegangen, vergaß, sich zu beherrschen. In voller Empörung sprang er auf und wies sich so aufgeregt theil nahmsvoll, daß seine Schwester Minna ihm, als sie dann allein in der Stube geblieben, mit einem ernsthafter forschenden Blick, als die scherzhaften Worte vermu then ließen, sagte: Du hast Dich doch nicht am Ende in das Mädchen veraasst, Karl?" .Hat keine Gefahr, Minna," ermi. derte er noch in dem gleichen Ton, indem er sie unter dent Kinn faßte ; in Arendal gibt e3 noch ebenso schone; aber Du stellst doch aerade so gut wie ich das ,st ein merkwürdiges Mädchen. DaS Stück mit dem Theebrett macht ihr nicht Jeder nach und dann dürfen wir nicht ver gessen, daß ohne sie. . Ja, ja," sagte Minna, indem sie den . r 4 . . a t .in. sji.. ops zurucrwars ; es langreeme; ic imuii, diese Geschichte ewia wiederholt zu hören, sie mußte doch nicht, daß gerade der Vater draußen fuhr. Es war eine nicht wenia schlan augge dachte Heuchelei, welche der schöne Lieutenant mit dieser Sache trieb. Unter seinem scheinbar so offenen Seemannßwesen barg 4ich ein Divlomat. .
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Dürch'd'as Ausposaunen der Verdienste Elisabeth's um die Bergung der Juno" hatte er seine Familie durch denDruck der öffentlichen Meinung sozusagen gezwungen, daS Mädchen aufzunehmen. Andererseits war er in seinem Verhalten gegen sie außerordentlich vorsichtig; denn s galt, Elisabeth zu gewinnen, ohne daß seine Stiefmutter und Schwestern es merkten. Daß er einen gewissen Eindruck gemacht, hatte er allen Grund zu glauben, i r ' r f ii. . v . rr .- . c oocy zugiklm ijanc er vic impslnoung, er habe es mit einem wilden Schwan zu thun, welcher jeden Augenblick die Flügel ausbreiten und davonfliegen konnte es war etwas Naturkräjtiges, Souveränes in ihrem Wesen. In seiner Kamille war sie nun allerdings eine, ganz andere geworden, kaum w ... . . .. n. f. rfft r wieoer zu errennen, wie iic jo im uinncrama und ihn Nicht zu sehen schien, wal)rend sie sich in Allem und Jeglichem skla--visch nach der Hausfrau richtete. Und diese neue Seite ihres Wesens hatte ihn eme Weile in Zweifel versetzt. Doch bald war er darüber im Reinen, daß sie auch in diesem Verhältniß mit sich vollkommen abgemacht, was sie wollte, und jene Scene mit dem Theebrett, welches von den Anderen als Ungeschicklichkeit ausgelegt worden', hatte sur ihn eine ganz andere Bedeutung. Er schmeichelte sick. daß sie sich seinetwillen all'diesem Zwang unterwarf, und er merkte, dies sei eme interessante Geschichte, wie immer sie auch enden moqe. (Fortsetzung folgt.) ueder Slprikosen-Zcht. Ctit!)llttrtfln für feit Im Ekde wirthschs unn 2(Niinen. 9nx. xu9in, Zan ftfrctf(0, Eal. Eine der werthvollsten Früchte, welche Ealifornien zeitigt, ist die Aprikose. Sie ist ein nicht orientalischer Baum, dessen ursprüngliche Heimath, wie die meisten unserer edlen Obstarten, im westlichen Asien, also in Persien, Kleinasien, Palestina und an den Küsten deö mittelländifchen Meeres zu suchen ist. Von da gelangte die Kultur dieser herrlichen Frucht nach Griechenland, Jtalien, Süd-Frankreich und Spanien. Auch in Deutschland und Oesterreich verwendet man große Sorgfalt auf die Pflege und Zucht dieses dankbaren Baumes, dessen Früchte jedoch nur in einem einzigen Lande der Welt eine große Rolle im Handel spielen in Ealifornien. Es ist nicht einzusehen, weshalb nicht die mit mildem Klima, vortrefflichem Boden und guten Absatzverhältnissen ausgestatteten südlichen Gebiete der Vereinigten Staaten, welche östlich der Felsengebirge lgen, sich ebenfalls der Cultur' diezcs Baumes, und zwar im größeren Maßstabe, als bisher, widmen sollen. Alles was bis jetzt im Osten von dieser wohlschmeckenden Frucht gezogen wurde, genügte kaum, um den stets sehr stark sich erweisenden örtlichen Bedarf zu decken. Und doch ist dieser letztere überall anzutreffen und macht sich so geltend, daß die Behauptung gerechtfertigt erscheint, selbst ein an Menge hundertfach stärkeres Erzeugniß könnte kaum die sich stets steigernde Nachfrage decken. Der Localbedarf ebenso wie die Einmache - Anstalten (Uanneries) kaufen Alles sofort zu guten Preisen auf, was an schönen Früchten auf den Markt kommt. Deshalb verlohnt es sich wohl der Mübe, die Zucht der Aprlkosenbäume in ausgedehnterer Weise, als dies bisher geschah, zu pflegen, und deshalb erscheint eS wohl gerechtfertigt, über jene Methoden - des AnHaues nähere Mittheilungen zu bringen, welche in , Ealifornien so großartige Ergebnisse erzielt haben. E a l i f o r n i s ch e O b st c u l t u r. Wenn diese Letzteren mit Recht die Vewunderung der ganzen Welt hervorgerufen haben, so darf man nicht übersehen, daß es nicht etwa das berühmte, so ziem lich allen Eulturgewächsen günstige Klima der Pacisicküste. allein ist, welches die wahrhaft glänzenden Erfolge schuf. Vielmehr wirkten neben die'em umsichtige, sachverständige Arbeit, bedeutende Ersahrungen und recht ansehnliche Capitalskräfte mit. Wohl ist der größte Theil der Küste, soweit er nicht Hochgebirge, Wüste, Waldmildniß oder felsiges Gestein ist, sehr fruchtbar; allein die Anlegung der. Obst-, Wein-, Oliven-, Orangen- und anderen werthvollen AnPflanzungen setzte und setzt noch eine sehr gründliche Bearbeitung des Bodens, und Ent- und Vewässerungs-Anlagen voraus. Es gereicht der californischen Bevölkerung zum Ruhm, daß sie die sich bietenden günstigen Gelegenheiten mit Scharfblick erkannt und demzufolge viel Arbeit und sehr bedeutende Geldauslagen daran gesetzt hat, um die sich bietenden Gelegenheiten zum Erwerb sich auch zu sichern. Keine Frage, an vielen Ocrtlichkeiten in den Südstaaten ließe sich, wenn auch nicht Gleiches, so doch Aehnliches erzielen. Wer von der Absicht ausgeht, einen Obstgarten anzulegen, muß in Hinsicht auf die zu wählende Oertlichkeit gewisse, auf Beobachtungen beruhende Grundsätze befolgen; ein Verstoß gegen diese sührt sonst zu Mißgriffen und Verlusten. Der Boden muß von Natur tiefgründig und fruchtbar sein ; seine Lage muß Schutz vor beftiaen Luftströmungen aewäbren : daS öand muß sich ent- und bewässern lassen: ms zu Sameöttese darf nn Unterarunde keine undurchlassende Tonschicht sich befinden; die betreffende Oertlichkeit muß von und zu den Hauptverkehrsstraßen leicht erreichbar sein. Fast für alle Obstarten eignet sich ein leicht abfallendes Land mit sandigem r t t r , reymvooen unv riesigem tlntergrund am Besten. Das so geartete Landstuck ist von den Rückständen früherer lernten, von Holz-, Wurzel- und Rindenstücken sorgfältig zu räumen; kemessalls dursen letztere untergepflügt , werden , alle Unebenheiten des Bodens sind sorgfältig auszugleichen und das Feld ist bis sechszehn Zoll tief längs- und kreuzweise drei bis viermal zu pflügen, dann so lange mit Egge oder Eultioator zu bearbeiten, bis der Grund undBoden der sorgfältigst bearbeiteten Gartenerde aleicht. . - Das ist ziemlich viel verlangt ; aber so und. nicht anders werden in Ealifornien die für den Obst- oder Weinbau b'estimmten Flachen hergerichtet und daraus
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veruyt zum größten Theile büs Geheimniß des Ersolges. Weshalb dies so gemacht wird, soll in einer späteren AbHandlung des Näheren erklärt werden. Die Aprikose wächst ebensowohl auf den humusreichen Tiefländcrcicn der Thäler, als an Hügelgeländen oder in den Thälern der Gebirge. Sie erreicht in Ealifornien ihre größte Vollkommenheit, dorr, wo sie den vom Meere wehenden feuchten Luftströmut.gen ausgesetzt ist; aber sie gedeiht fast ebenso gut im Innern des Landes, wie in den heißen und trockenen Gebieten von Neoada und Utah, wo bekanntlich die Luftströmungen deS MeereS nicht hingelangen können. ttt t t L i". i T T . Aucroings veriangr sie rn rroaenen egenden zu Zeiten tüchtige Bewässerung, um trotz der Hitze und Trockenheit reife und -schön entwickelte Früchte yervorzu. bringen. D i e P f l a n z u n g. DaS Ausvslanien der jungen Bäumchen geschieht in den Wintermonaten. Man macht breite, tiefe Löcher und sorgt dafür, daß die Wurzeln sicher in gutes, felngepulvertcs Erdreich zu stehen rommen. Die Verpflanzung bietet bei dieser Baumart keine besondere Gefahr, in der Regel nehmen die jungen Väumchen den neuen Standort sofort an und gedeihen vortrefflich. Den einzelnen Bäumen sollte man eine Entfernung von minde- ( t ... fTv stens )&o tiuB von elnanoer gcoen. cr zwischen den Reihen befindliche Grund und Boden verlangt aber sorgfältige. unausgesetzte Bearbeitung. Die arogte Schwierigkeit bet der Zucht der Aprikosenbäume bildet das sachgemäße Beschneiden der in Ueberzayl sich entwickelnden Aeste, und hier ist der Punkt, wo der mit der Pflege dieser Baumatt nicht Bekannte Gefahr läuft, sich um die Ergebnisse seines Fleißes zu bringen. Der Aprikosenbaum ist von Natur die fruchtbarste aller Obstarten; beschrankt man ibn in den ersten Jahren seines Wachsthums nicht, so verzehrt er seine Lebenskraft und giebt spater nur verkümmerte, ganz werthlose Früchte. Deshalb erscheint es nothwendig, ihn in den ersten vier Jahren seines Lebens mit den? Messer stark zurückzuschneiden, um somit zu verhindern, daß er allzu viele Früchte trage; vielmehr soll man auf letztere ganz verzichten und nur die Absicht zur Geltung bringen, einen wohlgestalteten, kräftigen, lebensfähigen Baum zu ziehen. Sobald er dann zu tragen beginnt, so soll man die mit Früchten vollbesetzten weiac bis auf ein Viertel ausdünnen. um auf diese Weise edlere, größere Früchte zu erzielen, deren vollsaftiges Fleisch mehr Nutzen bringt, als die Menge der kleinen und deshalb minder werthvollcn. Vom rluSlande. A n s der Rheingegend sind in jüngster Zeit manche Brauer nach Japan gezogen, um dort in gutbezahlten Stellungen die Poduction deutschen Bieres zu leiten. Neuerdings geht vom Nheinlande sogar fertiges Malz nach Japan; in erster Linie ist es die Firma W. Ruthemeycr & Söhne in Düsseldorf, welche d.',6 fertige Mal; in Blechkapseln zum Versandt nach den Japanischen In, feixt bringt. Eine komische Geschichte von der Tournüre" lesen wir in den Münchener Neuesten Nachrichten. In Deggendorf passirte nämlich einer sich nach der neuesten Mode kleidenden Dienstmagd das Malheur, daß sie die Tournüre' außerhalb des Oberkleides anzog. Die Dienstherrschaft, welche den komischen Aufputz ihrer Magd gar wohl bemerkte, ließ selbe zum warnenden Exempel von dannen ziehen. Stolz schritt sie einher und wurde auf ihr Mißgeschick erst durch das schallende Gelächter und die spöttischen Bemerkungen der Passanten aufmerksam. D i e von dein österreich i s ch e n und ungarischen Abgeordnetenhause angenommene Wehrvorlage bestimmt: Die Mannschaft des ersten Jahrgange? der Reserve, sowie die der drei jüngsten Aushebungsjahrgänge der Ersatzreseroe können, wenn besondere Verhältnisse es erfordern, nach Matzgabe und auf Zeit des unumgänglichen Bedarfs auf Befehl des Kaisers'zur aktiven Dienstleistung eingezogen, jedoch nur so lange präsent gelassen werden, als dieselben den erwähnten Jahrgängen angehören. Hiervon sind alle diejenigen ausgeschlossen, welche in Folge zu berücksichtigendcr Umstände vom .regelmäßigen Präsenzdienst enthoben, bezw. der Ersatzreserve überwiesen sind. Die zur aktiven Dienstleistung für mindestens zwei Monate herangezogenen Reservisten bleiben während der weiteren Reservedienstpflicht von jeder Waffenübnng befreit. Das Gesetz tritt mit dem Tage der Kundmachung in Kraft. Ein grausiger Selbstmord einer jungen Dame erregt in Nordhausen tiejste Theilnahme.- Die 26jährige Tochter des dortigen Bahnhofs-Restau-rateurs ist seit längerer Zeit mit einem Post-Assistenten, der jetzt in Berlin seine Stelle inne hat, verlobt. Diese Verlobung soll die Familie nicht gern gesehen und wieder zu hintertreiben versucht haben. Es gab Familienzwistigkelten, die sich da? arme Mädchen so zu Herzen nahm, daß sie seit längerer Zeit ihrem Leben ein Ende zu setzen beschloß. Die grausige und besonders schmerzhafte Todesart, welche sie wählte, giebt den Beweis dafür, daß sie sich schließlich in ei nem Zustande geistiger Störung befun den haben muß. Sie tränkte nicht nur ihre Kleider mit Benzin, sondern schlang noch ein Paar gleichfalls mit Benzin getränkte Leincntücher um den Leib. So begab sie sich in den am Bahnhof-Perron belegcncn Vorgarten der Bahnhofs-Re-stauration, zündete ein Schmefelholz an und steckte damit ihre Kleider in Brand, lls der Schnellzug von Halle in den Bahnhos einfuhr, bemerkte das Zugpersonal eine Feuergarbe im Garten brennen. Dasselbe eilte sofort herbei und erstickte das Feuer. Laßt mich doch ruhig sterben!" waren die einzigen Worte, welche das Mädchen von sich gab. Unter.den fürchterlichsten Schmerzen lebte sie noch volle 12 Stunden. I n welcher Weise fran, ösische'Ofsiciere ihren Urlaub benutzen, so schreibt man der Post" aus Karlsruhe, dafür . liefert folgende Thatsache einen ; eigenthümlichen 'Beweis: 'Der
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