Indiana Tribüne, Volume 11, Number 226, Indianapolis, Marion County, 3 May 1888 — Page 2

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Zndiana Tribune. Erscheint tzigliH und SsAts' ietZattche.Ttidän foet durch d Träger 1? Cents per Woch, ic SonntaqTriV2n- ft ent ;ct Wscyi. Ccifce mfimmen 15 Gcnti. Per Poft zugeschickt i oraube,ahlung Z6 per J,hr. Ssslee: 140 O. Otarv!andür. Indianapolis, Jnd 3. Mai 16S3. StrtkeS und Schiedsgerichte. Ms vor einigen Jalzren das Strikesteber" in den ifeer. Staaten seinen Höhe? pvmlt erreicht hatte da glaubten die Gesetzgeber, ein Heilmittel in Anwendung bringen ;u müssen. Wie gewöhnlich. machten sie sich aber die Sache sehr leicht. 0:3 siel ihnen gar nicht ein, die inneren Ursachen der Krankheit" zu erforschen, sondern sie befaßten sich lcdiglich mit den äußeren Symptomen. Zu Tage lag die Thatsache, daß Arbeitgeber und Arbeiter sich häusig mit einander stritten. Wenn man nun beiden Theilen vernünftig zuredete, meinten die Gesetzgeber, so würden sie sich gewiß wieder vertlagen. Beide müßten ja einsehen, daß der Zwist ihnen nur Schaden bringen könne. Warum sollten sie sich also nicht an unparteiische SchicdSgerichte wenden und durch diese die schöne Eintracht wiederherstellen lassen? Die Antwort auf diese Frage schien so selbstverständlich, daß man ohne Weiteres zur Einsetzung von Schiedsgerichten schritt. Der Staat New Jork, der immer mit gutem Beispiele vorangehen will, machte auch hierin den Anfang. Er seyte im Jahre 188G drei Eommisfäre ein, denen er je 83000, sowie das Gehalt für einen Secretär und alle nothwendigen Spesen bewilligte. Diese Commission sollte in Streitigkeitssällen entweder dircct anqe: rufen werden, können, oder sie sollte die Berufungen von den örtlichen SchiedSgerichten anhören, die durch freiwillige Vereinbarung zwischen Arbeitgebern und Arbeitern eingesetzt worden wären. In jedem Falle sollte sie sich nur dann einmischen, wenn sie von den streitenden Parteien dazu aufgefordert würde. Nun schien das große Problem gelöst! Als jedoch ein Jahr herumgegangen war, stellte es sich heraus, daß die Commission zwar 514.000 aus dem Staatsschätze gezogen, aber nicht einen einzigen Stäke odcrLoöout beigelegt hatte. Üin ihr nun doch wenigstens etwas zu thun zu geben, ertheilte die Legislatur der Gommifsioit im Jahre 1887 den Auftrag, sie solle auch unaufgefordert alle schwebendeir wirthschaftlichen Streitigkeiten imtcrfu chen" und ihre guten Dienste als VcrMittlerin anbieten. Die Eommis: sion that dies getreulich und mit großem Eifer. Sie erfuhr aber immer wieder nur Zurückweisungen und schnöden Ihn dank. Meist gab man ihr zu verstehen, daß e3 sich um P r i n c i p i e n fra ge n handle, die i urch kein Eompromiß beigetzt werden könntc, sanbcui a u S g efochten werden müßten. Diese Antwort wurde ihr z. V. erst kürzlich von den New Jorker Vraucreibcsit,:vn zutheil, welche einen Ausschluß veransttet haben, weil sie sich in ihr Geschäft nicht hineinreden lassen sollen. Der Staat Jllc.. packte die Sache anders an. Von dtt Voraussetzung ausgehend, daß das amerikanische Volk vor nichts so große Achtung hat, wie vor seinen Gerichtshösenüberwics er diesen die industriellen Streitigkeiten. Jeder Kreisrichter ist befugt, als Schiedsrichter iu walten, wenn er darum von den Arbeitgebern und Arbeitern gebeten wird. Sowohl bei der Einreichun'g der Klage oder Beschwerde, wie später in den VerHandlungen sollen alle gesetzlichen Formalitäten vermieden werden. Alle unnützen Schreibereien, die technischen" Einwände der Advokaten und die in gewohnlichen Processen so sehr beliebten Verzierungen sollen gänzlich fortfallen. Der Nichter hat einfach beide Parteien anzuhören und sein Urtheil an einem bestimmten Tage abzugeben. Seine Entscheidung ist aber endgiltig bindend, wird in die Acten eingetragen und kann mit denselben Mitteln zur Ausführung gebracht werden, wie jedes andere errichtliche Urtheil. Gegen diese Einrichtung kann somit nicht der Einwand erhoben werden, daß sie im besten Falle harmlos sei. Haben die streitenden Parteien sich erst einmal dahin geeinigt, daß sie ihren Fall dem Nichter unterbreiten wollen, so müssen sie sich der Entscheidung des Letzteren fügen, wenigstens theoretisch. Trotzdem sind die Kreisrichter von JUinoiS, so weit bekannt, noch nicht ein ein,iges Mal bei Strikes oder Locköuts in Anspruch genommen worden. Der Grund hierfür ist derselbe, der die Jcew Vorker Schiedscommission zur Unthatigreit verdammt. Wo es sich um Principiensragen handelt, oder wenn man will, um Machtfragen, da entscheidet eben immer nur die G e n a l t. Es vollzieht sich in den Ber. Staaten l eaenwartig ein wirthschaftlicher Umschmung, der desha.b nicht minder großartig ist, weil er nicht mit einem einzigen Schlage erfolgt. In dem .kleinen Jtnege der nun schon seit Jahren im Gange ist, wird auf beiden Seiten mit wechselndem Glücke gefochten, doch kann der Endausgang keinem auf,erksamen und unbefangenen Beobachter Zweifelhaft sein. Wie sehr sich auch die Unternehmcr der Demokratisirung des irth schaftlichen Lebens widersetzen mögen, so werden sie schließ, lich ebenso unterliegen, wie die Klaffen, welche die Demokratisirung der pol itischen Einrichtungen so lange und so hartnäckig bekämpften. Kein Staal könne bettehen, so hieß eZ volmals, wenn die von Gott zum Herrschen bestimmten Großen sich von dem Pobelhaufen" müßten Vorschriften machen lassen. Dar über kam es zu grauenhaften Aufständen und Umstürzen, zu Mord und Brand, zu Blutbädern und Verheerungen ohne Gleichen. Schließlich siegte in allen Culturstaaten der Pöbel" über die von Gottes Gnaden und ihre Stützen. Warum es auf wirthschaftlichem Gebiete qerade so kommen mug, das wird Jedem V 1 rrrx et' Zkk5. der üb den durcy ya, wcaiw'n

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"-j wezen ycrvovgeorachkcn uin'Hnmttg in den Erzeugungsmethoden nachdenkt, über das Uebcrstüssigwcrden der Einzelunternehmer durch die Trusts und über die fortdauernde Erstarkung der Arbeiterorganisationcn. Inzwischen kostet der neuzcitliche Kampf natürlich Opfer. Man muß sich noch freuen, daß er großtentheils nur auS Arbeitcrausständen oder Ausschließungen besteht und nur Verhältnißmäßig selten in rohe Gewaltthaten ausartet. Nach dem neuesten Berichte dcS Bundes - Arbcitsstattstikers Earroll D. Wringt, der noch nicht ganz im Druck erschienen ist, kamen in den sechs Jahren ton 1881 bis einschließlich 1886 in nicht weniger als 22,336 Fabriken und Werk stätten Ulrikes vor. Davoin entfielen nahezu 75 Procent auf die Staaten New Z)ork, Pennsylvania, Massachusetts, Ohio und Illinois. In demselben Zeiträume fanden 2,182 Lockouts statt, davon 90 Procent in den genannten fünf Staaten. Durch die Strikes wurden 1,324,152 Arbeiter in Mitleidenschaft gezogen, durch die Lockouts 159,548. Von den Ausständen wurden 82 Procent durch Arbeiterorganisationen angcordn?t, von den Ausschließungen 80 Procent durch Eapitalisteuvercinigungen. Auf die zuletzt angeführten Zahlen ist besonderes Gewicht zu legen. Sie zeigen, daß der wirtschaftliche Krieg nicht mehr zwischen ungeordneten Haufen geführt wird, sondern zwischen organi'sirten und geübten Heeren. Noch umfassen diese Armeen nliv einen geringfügigen Theil der Strcitkräfte auf beiden Seiten, aber sie schwellen von Jahr zu Jahr mehr an, und die Zeit ist nicht mehr fern, wo nur noch Organisation gegen Org a n i s a t i o n fechten wird. Erst dann wird die Entscheidungsschlacht möglich sein. Me Lee ein Rebell wurde. DaS allerdings etwas weitschweifige, aber außerordentlich gründliche und zu, verlässige Geschichtswcrk, welches die ehe? maligen Priratsccretäre Lincolns, die Herren Hau und Nicolav, bearbeiten, und welches den LcbcnSlauf des Mär? rcr:Präsideuten zum Vorwurf hct, ist jetzt in die Periode des eigentlichen Anfangs des Bürgerkrieges vorgerückt. Die neuesten Kapitel, welche namentlich den Aufruhr in Baltimore und die Bedrohung Washingtons durch die Nebellen behandelü, bringen auch ganz ncucS und interessantes Material über den schnöden Austritt des spateren NcbcllcngeneralS Nobert Lee ans der VundeSarmee. Danach war Lee von Lincoln und dem greisen General Scott zum Oberfeldherr dci Unionstruppen ursprünglich auSersehen worden und man hatte ihm schon darauf abzielende ?lniräge gemacht, als er plötzlich seinen Abschied forderte und schon, ehe derselbe angenommen werden konnte, ein hohes Eommando in der Rebellen: armce annahm. Lincoln und seine nächstcn Zcathgebcr, namentlich der damalige Kriegsminister Eameron und General Scott, hatten nicht die mindeste Ursache, LeeS Treue zu bezweifeln, obfchon Lee ein Virginicr war. Doch wahrend der ersten Hälfte des April 1861 erfos?;ti n wfch nach einander Abjchicdsgesucl'c vieler Ofsicicre südlicher Abstanlttluu. und auch über den damals auf kurze Zcit beurlaubten Lee wurden Gc'.i'chie laut. Lincoln wurde mißtrauisch und entsandte Herrn Frank P. Blair, nm sich über Lees Gcsinnung zu vergewissern. Es liegt kein schriftlicher Bericht von Blair über die Unterredung vor, doch erklärte Kriegs: minister EameroN öffentlich, daß Lee sich für unionstreu erklärt und die ihm von Frank Blair gemachte Offerte zur Aunähme eines hohen Commandos in. der Unionsarmee mündlich angenommen, ja sich vorher foar darum beworben habe, dagegen erklärt Montgomery Alan (Franks Sohn) in seinen Memoiren, daß Lee zu seinem Vater sagte: Heri Blair, ich betrachte eine Secession wie eine Anarchie. Wenn ich vier Millionen Sklaven im Süden besäße, so würde ich sie sammt und sonders für die Union hingeben, aber wie kann ich gegen Virginien, meinen Heimathsstaat, mein Schwert ziehen?" Auch liegt aus Zene: Zeit ein B?ief von Lee an dessen Sohn vor, worin es heißt: Es ist nuhlo3,der Secession das Wort zu reden. Dadurch würde nur Anarchie herbeigeführt werden." Die Unkerreduna zwischen Blair und Lee fand am 18. April statt, drei Tage nachdem Lincoln den rsten Aufruf au die 75,000 Mann hatte ergehen lassen. Am selben Tage traf Lee mit seinem Freunde und Lehrer Gen. Scott zusammen. Auch dieser war ein Virginicr, aber,, wie wir sehen, nicht blos ein Virginicr. WaZ die beiden Männer miteinander -verhan-delten, ist allerdings nicht aufgeschrieben morden, aber eö konnte ja nichts anderes sein, als das, was damals jedes Mannesherz erfüllte. Es scheint, daß Lee keine bestimmte Antwort gab auf Scotts eindringliche Vorstellungen. Scott selbst scheint immer noch an die Unionstreue seines Wassengenosscn geglaubt zu haben, denn er war wie vom Donner gerührt, als ihm zwei Tage später Lees Abschiedsgesuch überreicht wurde. Nach der Unterredung mit Scott btgab sich Lee sofort nach seiner Heimqth Arlington in Vir, ginien, und dort erfuhr er die Nachricht, daß auch Virginien sich der Nebellion üngeschlossen habe und daß in Marvland, speciell in Baltimore, eine blutige Ncvolte auSgebrochen sei. Tort fand er auch Abgesandte aus dem Hauptquartier der Nebellen, und das hat wohl den Ausschlag gegeben.' Schon am 20. April schreibt Lee an seinen Vorgesetzten Gen. Scctt: General. Seit meiner Unterredung mit Ihnen, am 13. d. Mts.. habe ich gefügt, daß ich mein ilfficiersamt nicht länger mehr bekleiden kann. Deshalb reiche ich nieine Resignation mit der Bitte ein. daß Sie die Annahme derselben empfehlen mögen. Das Gesuch würde schon mündlich gestellt worden sein. Ifyaite cS mich nicht einen so gewaltigen Kampf gekostet, mich loszusagen aus einer. Stellung, der ich die besten Jahre meines Lebens und meine stanze Fähigkeit widmete. Jch werde mein chwert niemals wieder ziehen, ausgenommen in der Verthei digung meines Heimathsstaat?." Und schon zwei Tage später, ehe der beurlaubte Ofsicier darüber Nachricht erhalten konnte, waS mit seinem AbschiedSo.e.such gscheken sei, nahm No

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vert ee oie reue eines ttvercömmän, danten der gegen die Union ins Feld ziehendcn Strcitkräfte Virginiens an. Von der Vertheidigung seines Heimathsstaats" konnte gar keine Nede fein, und auch diese schwache Entschuldigung siel zu Boden, denn die Strcitkräfte Virginiens wurden nach einem Plane geführt, der auf nichts anderes, als auf die Ucberrumpclung der damals völlig veitheidigungslosen Bundeshauptstadt hinauslief. WaS Lee damals that, kann nicht entschuldigt werden mit seiner Aufsassung von Staatenrechten und den Pflichten, die er seinem Heimathsstaate zu schulden glaubte; es war ein Akt der Ehrlosigkeit, es war einfacher Verrath. Ucbrigcns sinden wir ja denselben Mann, der tiur in der Vertheidigung des Heimaths st a a t e 3 den Degen wieder ziehen wollte", kurze Zeit später als den Ehef des größten, von Jefferfon Davis süd-nationaler Regierung organisirten Heeres, und eifrigst bemüht, die Union zu stürzen. Im edelsten Contrast zu Lees schnöder Untreue steht das wackere. Verhalten des alten Scott. Er war ja ebenfalls ein Sohn des Südens und er gehörte zu denen, die, um das Vergießen von Bürgerblut zu vermeiden dazu riethen, daß man die irre gewordene Schwester geben lassen solle." Aber als nur noch der Appell an den Gott der Waffen übrig geblieben war, als' die Kanonen von Sumter der Debatte ein Ende gemacht hatten, da kannte er nur noch die Flagge, welcher er. fünfzig Jahre früher, den Treuschwur leistete. Die Treue dieses Mannes war für die Union ungemein viel werth zur Zeit, als so viele untreu wurden. ' Ihn für die Secessionösache zu kapern, wurden von Jesf Davis die größten Anstrengungen abmacht. Man entsandte schließlich ein Eomite der Virginier Eonvention zu Scott und der Sprecher desselben, ein alter Herr und lebenslänglicher Freund Scotts, suchte in sehr vorsichtiger und verklausulirtcr Nede Scotts Ansicht zu ergründen, ehe er das glänzende Angebot eines Obercomman danten der Nebellenarmee stellen wollte. Aber tor Alte hatte erst kurze Zeit ge, redet, als ihn Scott mit diesen Worten unterbrach: Freund Robertson, gehen Sie nicht weiter. ES ist besser, daß Sie abbrechen, ehe Sie mich zwingen, einen tödtlichen Insult zurückzuweisen." Und Scott entließ das Comite mit folgenden. patriotischen Worten: Ich habe meinem Vaterlande, unter der UnionSflagge seit mehr als fünfzig Jahren ge-dient-und so lange mich Gott am Leben läßt, werde ich diese Flagge mit meinem Schwerte rertheidigen, selbst wenn mein eigenerHeimathsstaat sie angreifen will." Durch Lees schnöden Verrath wurde eine Panik unter den UnionStreuen hervorgerufen, aber durch Scotts mannhaftes Austreten wurde jener Eindruck rasch wieder verwischt, und neue Hoffnung be, mächtigte sich der Beschützer der Stcrr und Streifen. Vom Jnlande. Ein EhicagoerHotelclerk iat eine Statistik ülr den Schlaf seiner Gäste geführt. DaS Icesultat ist, daß die langen Gäste weit länger zu schlafen pstezn, als die kurzgewachsenen. ' Die Floridaner werfen sich jetzt eifrig auf die Tabakscultur. Man erwartet eine zahlreiche Einwanderung von Euba.?ern und träumt schon davon, daß die FloridarEigarren denen von Havanna den Akang ablaufen werden. Grün ist g c g e n w ä r t t g in New ?)ork und Boston die Modefarbe.. Die Dame aber, welche ihren Schwestern daö moderne Grün auch auf's Angesicht bcncidhammeln" will, trägt als Busennadel das Auge einer südamerikanischen Mumie, gefaßt in die aus Goldspanaen geformte Klaue des nordamerikanischen Bird of Liberty. Auch mit Harriet DeecherStowe, der berühmten Verfasserin von Onkel Tom? Hütte", geht es langsam, aber sicher zu Ende. Sie hat fast ganz das Gedächtniß verloren und kennt oft ihre nächsten Freunde nicht. Ihr Zustand ist ein ähnlicher, wie derjenige des amerikanischen Dichters Emerson während dessen letzten Tagen. In V.e r m o n t bezahlt sich das Halten von Leichenreden längst nicht so gut, als sich die Publikation der berühmt" gewordenen poetischen Nachrufe im Philadelphia Ledger" bezahlt. Ein Vermonter Geistlicher hat neulich erklärt, daß der ganze Neinertrag von 121 Leichenreden für ihn aus 23 Barrels Aepfeln und einem Silberdollar bestan den hat. In Clarksville, La., wird am 11. Mai ein gewisser Wm. HopkinS gehängt werden, der in Gemeinschaf tmit seinem Bruder Joe, den Wm. ThomaS ermordete, weil derselbe Storekleider trug. Neulich wurde der Verurtheilte von seinem Vater im Gefängniß besucht und es entspann sich folgender Dialog: Sohn: Papa, kommst Du auch her, um mich hängen zu sehen?" Vater: Well, mein Junge, wenn es gar zu feucht zum Pflügen an dem Tage ist, so werde ich wohl dabei fein." Bei der bevor st chen den republikanischen Nationalconvention wird sich das Gesammtvotnm auf 322 Stimmen stellen, die wie folgt zusammengesetzt sind: Delcgaten at. largc, die doppelte Zahl der Bundessenatoren, 152; 650 Delegaten aus' den 325 Eongreßdistrictcn, 18 Delcgaten aus den neun Territorien und zwei Delcgaten für den District Columbia. 412 Stimmen werden also eine Mehrheit, d. h. die zur Nomination erforderliche Zahl bilden. Bei der demokratischen Convention ist bekanntlich eine Zweidrittelömehrheit für die Nomination bedingt. E i n e E r f i n d u n g, d i e aller, dings schwerlich patentirt werden dürste, wird von den Gaunern benutzt, welche auf den westlichen Ueberlandiüaen overi- ' ren. Sie besteht in einem scchszolligen melnetartigen nftrumente aus tayl, dessen haarscharfe Schneide abgerundet ist. Damit werden die großen Rollen Grcenbacks, welche die Viehhändler in den sog. Pistolentaschen au traatn sle. gen, kunstgerecht herausgedreht. Zwar werden dabei einige Banknoten vernich, , tet, aber die meisten fallen den Gaunern bejl in die Lände. Dieser BeraudunL?-

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Methode slnd schon Viele zünr Opfer gefallen. Die neueste Modethorheit besteht darin, daß man die Damenkleidcr mit allerhand Kleinigkeiten aus der Herrengarderobe ziert. Faltenhemden schmükken den Busen, fast vollständig copirte Hcrrenwesten werden getragen, Männercravatten, Manschettenknöpsc, Stehkragen und ähnliche Dingelchen bilden jetzt erlaubte Gegenstände der Damentoilette. Sogar ein Ding, zu dessen V f "V. c . r . ?i Vcfcyrelvung unzere eoer unsaylg j das aber im Schnitt große Aehnlichkcit mit dem sogenannten Cutawau"-Herrcn-rock haben soll, wird von den Damen im ' Osten 'mit Vorliebe getragen. Wann, ... v:. it ; .xcx... er I luciuui tut wimui jutujucycu uiyui; Im Jahre 1869 verliebte sich sich ein junger Farmer, ?camens Mann, in ein niedliches Mädel von Clayton Co., Georgia. Aber er war ein Nepublikaner und sie die Tochter eines Demo'; kraten. Die Beiden zankten sich oft über Politiks",und schließlich heirathtete das Mädel einen Anderen, natürlich einen Gesinnungsgenossen. Der Republikaner zog nach Teras und wurde dort reich. Neulich kam er wieder nach seiner ehemaligen Heimath, fand in der 18jährigen Tochter der Temokratin das Ebenbild der Mutter und heirathcte sie, trotz des Altersunterschiedes. Bekanntlich ist ein Mann immer noch in den besten Jahren, wenn er reich ist. In den höheren Kreisen der Gesellschaft" in Bridgeport in Connecticut hat die Thatsache, daß Frau William D. Vishop jr. an den Blattern erkrankt ist, eine ordentliche Panik hervorgerufen. Frau Bishop, welche sich allgemeiner Beliebtheit erfreut, hatte noch vor einigen Tagen, als der eigentliche Charrkter ihrer Krankheit noch nicht bekannt war, die Besuche einer großen Anzahl ihrer Freundinnen empfangen und mehrere der Damen hatten die Patientin mit einem Kusse begrüßt. Jetzt hat sich herausgestellt, daß sie an den Blattern leidet, und die Freundinnen haben Angst, daß sie jetzt gleichfalls die schreckliche Krankheit bekommen werden. Der Umstand, daß die Schwiegermutter der Patientin, Frau William D. Aiihop sr., bereits auch erkrankt ist, trägt nicht wcnig dazu bei, diese Befürchtungen zu er, Höhen. D i e F r ü h l i n g s d i ch t e r t r e iben großen Unfug Heuer in Cleveland,O. Der dortige Anzeiger" bringt eine Auslese der diesjährige Frühling-Blech, Ernte, und ein paar besonders schonen" Funken wollen auch wir die Unsterblich seit hier sichern: Kühe ziehen brüllend, kauend Auf der jungen Wiese dort Eine muhte, sich umschauend: Warum ist mein Kälblein fort?" Kälblein hat man längst getödtet. ArmeS Äälblein ist nicht mehr. Und die Kuh vor Wuth erröthct. Brüllt als ob am Spieß sie wär." Ein tiefer Kuhfeelenfchmerz spricht aus diesem Bildchen. Der Kuhmuttcr hat man ihr Kalbkind geraubt und eö geschlachtet. Das ist allerdings eine ruch, lose That. Du lieber Himmel, welche Mutter würde nicht ein Gleiches gethan haben? Frisch und keck trillert ein Poet: Käfer summen, Mücken surren, Taß es nur so rappelt; Finken schlagen, Lerchen trillern, ' Cchon der Schwärmer päppelt." Das heißt man mit wenigen Worten d!e Vogel- und Jnsektenwelt vor dem geistigen Auge Revue passircn lassen. Das muß eiu reizendes Quodlibet gewesen sein ; kein Wunder, rappelte es nur so! Wenn man all' diese Ergüsse liest, er' wacht in Einem die Lust zum Dichten. ES zuckt Einem ordentlich in den Fingern, und man mochte am liebsten singen und sagen : Bist ein prächt'ger Junge Tu. Frühling, sagt' ich immer, Daß Du aber Dichter schaffst, Das verzeih' lch ninrmer. Schließe ihnen hübsch den Mund. Kommst Du dann 'mal wieder. Sollst Du schön willkommen sein Oh n e ihre Lieder. Vom Auslande. Die in Sydney (Australien) erscheinende Government Gazette" enthält eine, Finschhafen, den 26. Novem der 1887, datirte Bekanntmachung des Landeshauptmanns Freiherrn von Schleinitz, wonach sich der Sitz des kaiserlichen Gerichtshofes für den Bismarckarchipel bis auf Weiteres in Kurapun auf der Insel Matupi befindet. In Oesterreich geht man aegen die weibliche Bedienung scharf ins Zeug. Dieser Tage erschien ein Cirkular der Wiener Polizei-Direktion an die Kommissariate, ln welchem diese ausgefordert wurden, ihr Augenmerk auf die Kaffeehäuser" mit weiblicher Bedienung zu richten. Es soll genau darauf aeachf.. v c.c ' r.". 5 r:...r: X. t,..s. I ici weroen, oau oz im u cuiuuc uiutc, r, c ' crr.:r. I gettenoen Vefilmmungen in reiner ucic umgangen oder verletzt werden. Dieses Vorgehen der Polizeibehörde hat in Kreisen der dortigen Kaffeehausbesitzer die vollste Zustimmung gefunden. Von Seite dieser Gemerbsleute wurde auch schon seit Jahren in diesem Sinne an die Behörde appellirt. Nunmehr haben auch die Prager Gastmirthe und CafötierS gegen die weibliche Bedienung in öffentlichen Lokalen Stellung genommen. Hierüber wird auS Praa berichtet: Eine kä hoc einberufene Berfammlung von 189 Gastwirthen und Casötiers aus Prag und Böhmen beschloß, unter Annähme einer scharfen Resolution gegen die weibliche Bedienung, eine Petition an die Minister- des Innern und des Handels zu richten, in welcher um die Ausscheidung weiblicher Personen aus der Kategorie der Gastmirthe-Gehilfen gebeten wird. Gleichzeitig ' begab sich eine Deputation zum Polizei-Direktor, um daS Verbot jeglicherAnstellung kostümirter Kellnerinnen zu erwirken. Für die gerühmte posta lische Findigkeit haben wir an dieser Stelle,- schreibt daS Berliner Tagblatt", schon eine ganze Menge schöner Beweise liefern können, daS aber, was wir heute zu berichten haben,, dürfte doch d Gipfel" . sein ! Wird da eineS schonen 'Tages in Düsseldorf eine Postkarte aufgegeben, die gar keine Adresse ausweist und im Tert nur an den lieben Bruder" gerichtet und von dem .Bruder Hubert" arnfcneubnrt ist. Und ircj allstem ist

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diese Postsendung richtig und rechtzeitig in die Hände derjenigen Person gelangt, für welche sie bestimmt war. Bruder Hubert hatte dem lieben Bruder geschrieben, für heute einmal anstatt zu proben, den Großvater in Niederkassel (ohne jedwcde Namcnsbezcichnung) zu besuchen, welcher schwer krank sei. Das war Alles, was der Findigkeit der Post als Anhaltspunkt zur Ermittelung dcS Adressaten diente. Und das hat, wie gesagt, genügt. Zunächst wurde in dem dreiviertel Stunden von Düsseldorf entfernten Jciederkasscl nach rinem alten, kranken Manne geforscht, der in Düsseldorf zwei c e.r . r. v v. ....... v-iiicj. ijuuc, von veilcil einet i'cn jiuiiicii Hubert führe. Das wurde durch Nach: frage glücklich ermittelt und zugleich fest: gestellt, daß der zweite Enkel, der Adreh fat, mit Vornamen Peter und mit Familiennamen Neunzig heiße. Dieses Ergebniß wurde der Düsseldorfer Postanstatt sofort mitgetheilt, der eö nun ein Leichtes war, die jetzt originalster in unserem Besitz befindliche adrcsscnlosi Postkarte zu bestellen, und zwar so rasch und prompt, daß die beiden Enkel, anstatt zu proben" (im Gesangverein), am Nachmittag dem kranken Großvater gemeinschaftlich den Besuch in Niederkassel abstatten konnten. Das war nich, blos findig, sondern gemüthvoll. Bravo ? . Zur Epidemie der Freisprechungen in Nußland liegt wieder eir. besonders eklatanter Fall zior, der sich unlängst im tschcrnigom'schcn Bezirksgericht abgespielt hat. Vor Gericht stand eine Frau Negowski, des Gattenmordes angeklagt. Nicht nur, daß sie absolut freigesprochen wurde nein, es kam dabei gar zu einer vollständigen Ovation, zu einer Apotheose. Allerdings war Negowski, das Opfer seiner Frau, ein Thier, cin Auswurf der Menschheit aber daS motivirt noch nicht eine absolute Freisprechung und noch weniger eine Demonstration zu Gunsten der Mörderin und ihres Vertheidigers ; und war denn der Act der Ermordung etwa weniger thierisch roh?! Ueber diesen empörenden Fall spricht sich auch die Nowoje Wremja aus, welche'schreibt : Triumphzüge freigesprochener Mörder, Thränen, Schluchzen, Küsss und Umhalsungen im Ge-richtssaal-nach Vekänntgebung des Verdicts, all' diese Verherrlichung und Apotheosirung der Willkür kann auf die öffentliche Moralität nur von schädlichem Einfluß sein. So sympathisch auch die Persönlichkeit der Verbrecherin und wie antipathlsch die ihres Opfers auch sein mag das kann Lynchjustiz noch nicht beschönigen und rechtfertigen. Niemand konnte und wollte von der Ncgowski verlangen, daß sie ewig leiden sollte. Sie hatte ganz gesetzliche Mittel zur Hand, um sich vor der rohen Tyrannei zn schützen; auö den Acten ergibt stch indessen nicht, daß sie von ihnen Gebrauch gemacht hätte. Sie ließ es einfach zu, daß der Mann nicht bloß sie, sondern auch ihre Mutter und ihre Kinder beleidigte und ryrannisirtc, bis eö dann endlich die Geduld verlor und zu guter Letzt zu einem Mittel grisf, das ein ebenso willkürliches war, wie die von ihr bis dahin ertragene Tyrannei zum Mittel der Selbsthilfe und Lynchjustiz." Die Sache erhielt noch ganz besonders dadurch ein anderem Gepräge, als ja die medizinische Besichtigung und Section der Leiche Negowski's ergeben hat, daß sein geistiger Zustand ein ganz anormaler gewesen: seine Schamlosigkeit, Rohhcit, Wuth, Tyran? nei entsprechen seinem degenerirten GeHirn. Anstatt sich an den Irrenarzt zn wenden, zog eS jedoch Frau Negowski vor, zu Veit und Ncvolrer zu greifen. Die Ansiedelunaskommission hat ncnerdingS das bisher Herrn v. Czapski gehörige Rittergut Cerekwice, welches einen Flächeninhalt von 1870 Morgen hat, für 379.000 Mk. angekirnst. Wie polnische Zeitungen mitthcileu, hätte Herr v. Czapski das Gut gern an einen Polen, wenn auch um 30,000 M. billiger,verkauft ; aber es fand sich kein LandSmann bereit da.;u. Die deutsche il G r o ß - I ndustriellen können über Mangel an Absatz wabrlich im Allgemeinen nicht klagen. ES liegen gerade jetzt wieder mehrere Nachrichten gleichzeitig über einfchlägige Vorkommnisse vor. Die neuesien österreichischen Konsnlatsberichte enthalten dieselben. So zeigt man sich in österreichischen Interessentenkreisen sehr entrüstet darüber, daß die österreichische Nordwestbahn - Gesellschaft Waggonfedern und Stahl nicht bei österreichischen Fabriken, sondern in Bochum bestellthat, wo sie besser und billiger bedient wird. AuS den Kreisen der österreichischen Interessenten will man dagegen bei der Negierung Beschwerde erheben und allen Ernstes darauf hinarbeiten, daß vom Ministerium allen österreichischen Unternehmungcn bei Strafe aufgetragen wird, ihren Bedarf an Erzeugnissen der Metallindustrie unter allen Umständen im Auslande zu decken. Einen Erlaß dieses Inhalts hat die ungarische Negierung bereitS vor Jahresfrist in, Kraft gesetzt. Nach Südrußland ist die bis vor wenigen Jahren noch beträchtliche Einfuhr von feinen Wiener Schlosserwaaren zur Unbedeutendheit herabgesunken, nachdem in diesen Waaren eine westfälische Fabrik den glücklichen Gedanken anggesührt hat, bei ihrem Vertreter in Charkow eine reiche und gewählte Mustersammlung als Mittel zur Einfuhrung der Waaren auf den Markt aufzulegen. Nach einem Bericht des österreichischmngarischen KonsulatS in Kiew hat sich diese scheinbar kostspielige Einrichtung als praktisch und zweckdienlich erwiesen, und seither beherrscht in Eisenwaaren die rheinische Industrie jenes Absatzgebiet. In Braila sind während des Monats Februar aus Deutschland S Wagenladungen eiserner Pflüge und Maisrebbeln und mehrere Wagenladungen Eisenwaaren eingetrofsen. Ferner liefert Deutschland massenhaft Lampencylinder nach der Türkei, und zwar in Wagenladungen über Trieft, ferner Handlampen, Lampenschirme, Tulpen :c., während in den übrigen Glaswaaren Belgien und Frankreich vor, herrschen. Für die Industriellen in GlaS- wie in anderen Erzeugnissen cmpsiehlt nch nur noch die thunlichft weitgehende' Erläuterung ihrer Preislisten für das Ansland durch Illustrationen jeder Art. Die Bildersprache wird eben allerwärtS und rasch verbanden. verlangt Mucho' Best Hayau vlLKN",

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VkAMMmnM p,WlBURGa. hWfrfl yr TRADE MMk-M MARK. V u ?y?& ss V ptHßZ&tt mi ÄäÄi IST"TMI2 gegen Llmgenleiden. ttte Resultate erjfelt. Schon seit Vielen Jahren gebrauche lch Dr. August König'S Hamburger Brustthee und habe gefunden, daß derselbe ein Zanz ausgezeichnetes Mittet gegen alle Bruulei den ist, dessen Anwendung nicht arm genug empfohlen werden kann. Vete? chma, Cosington, Ind. CIt 13 Jahren bekannt. AIS ein ganz Vorzügliches Mittel geaen LllNgnlleidez halte ich Dr. August Köllig'ö Hamburger Brustthee, da derselbe mich olländig geheilt hat. Ich öchte nicht ohne dieses ausgezeichnete Hausmittel sein. ChaS. Meng, (Lreensield, ZllS. Ctaxl angegriffen. Eine deftige Erkältung hatte sich bei mir auf die Lungen geschlagen, und wollte lä nem der vielen angewandten Mittel weichen. Schließlich versuchte ich Dr. Aua. Köniz'S Hamburger Brustthee und in kurze? Zeit war ich vollständia geheilt Henr? F. Heber, Lellnille, ZllS. Jahr lang gebraucht. Seit einer Reibe rsn Jahren gekranche ich Dr. August König'S Hamburger Brust thee und habe funden, daß derselbe ein ganj vorzügliches Mittel gegen Erkältungen ist. Ich halte denselben stetS im Hause vorröthig. Emma Le?he, 201 Orleans Straße, Baltimore, Md. SS Gentl daß packet. In allen Vpotheken zu habe. THE CHARLES A. VOGELER CO.. Baltimore. U& Q Xt&, J9J IS Den einzigen Weg Maimestrait voUstänvig herzust'llen. 5 O und selbst rie scheinbar unheiivarea &aUe von ' Geschlechtskrankheiten sicher und dauernd zu heilen, ferner, aenaue Aufklärung über s Mannbarkeit! W'ib'.ichkcit ! ehe ! oinder oige derselben und Hkilnnz. zelgt da au dtegene uck Ter ettnnns.N rar;" 25. ! Aufl., 250 Seiten mit a lretchen leveus. treuen Bildern. Wird in deutsch Crracke gegen Einsendung von SZ CeutS tn Post SlamxS, sorgsam verpackt, frei versandt. o neue: neutr!icHiiMntltnt,ll Clinton PI;ice. nahe Broadway. Pirr York, I N. f. In JndianavoliS, Ind., beim Buch, I j Händler 6. Ueylor. 20 Süd Dclawafe St. OST TVO yTHTV Cures Rernoves Tan Sunburn Oeo Stlngs Mosqulto and All . Insect Cites, ' nSTLES, ELOTCIILS, Hosioxs, drth-Tnarica, and everv form ofsfrtn blemisties, positively curod on tna raost odicato sirin without loaTlzi; a scar, by Hop Oln.-tm.e3xt. rico SScts.. SOcts. and kl. At druezists or by mall. The HopPill Min.fe Co.. Zloxr London, Cono. Llttle Jlup I ili for sLcIt-heacLadie, dytoepsii, biüousnfsan lcoastipitionhavenoequaL 2&o. ü 2! I Qus Spotteten U haben. für die Saison 1888. fr s r V t W Office: 460 IVora Wot Htr. Televbon 949. Indianapolis WATEE COMPANY 23 Süd Vennsv'vattiastr. liefert susgezeichnetes Waffer zum Trin ken, Kochen, Waschen, Baden, für hydraulische Elevators, Maschinen und Motore, sowie zum Feuerschutz. Kosten eußeror deutlich maßig. Thomas A. MorriH, Präsident. Lnxns ! Die Bee Line Route" (l & ST L und CCC&r BAHN), Diese ausgezeichnete Bah defördkr Paffagi?re nach (I1ntiil, 2Ievela.il d. Buffalo, und allen Neu England Städten Schlafwag tu zwischen Indianapolis und New Aork ohne Wagenwechstl. Direkte Verbindung n.rch ZUssonrZ, ,Arkan6a8, Texas, Kansas, Nebraska, Colorado, Califor nien und Mexiko. Viedrigke Aalen. KT Man wende sich vegen näherer Jnssr matwn an D. B. Martio, Genl Paff. Agent, W. J. Nie hols, Gen'l West. Agmt. 9 1 ADVERTISERS can leam the exact cost of any proposed line of advertising in American papers by addressing Geo. P. Rov7ellc& Co., 2wapapr Advrtislng Burtau, SO Spruo Lt., New York. nd 10ct& fof lQPaa9 PZ9!Ük

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