Indiana Tribüne, Volume 11, Number 225, Indianapolis, Marion County, 2 May 1888 — Page 2

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Zndiam Tribüne. MBMHMWHMBMHMBMBBBMBiBaaaM Sischewt giglich uud Ssustegs. (Tit tSoIle Xitbänt" falet durch de Träger 12 lentt vtx iBoclje, di Ssnntaa',TriSün, ö Gent? px Wach, öeibe zusammen 15 Cents. Per Poft zugeschit in orauttezahlung so per Jahr. Office: 10 O. Warvlandüv. Indianapolis, Ind., 2. Mai 1383. Das Kiud im Brunnen. Der Farrier Detweilcr, welcher drei Meilen von Oakdale in Nebraska wohnt, sollte vor einigen Tagen das Holzwerk aus einem alten, tiefen Brunnen entfernen, welcher seit einiger Zeit ausgetrocknet und in Folge -dessen nutzlos geworden car.- -$er Brunnen hatte eine iefe von ungefähr 70 FuH. Detweiler hatte örreits eine ganze Menge Brette? aus dem Brunnen entfernt, doch blieben in demselben immerhin noch genug übria, um da3 Herausholen zu lohnen. An einend Samstag borte der Farmer mit seiner-Arbeit auf, um den nächsten Sonnlag feiern zu können. Mittlerweile ließ er die Oeffnung über dem Brunnen unbedeckt. Kilrz darauf wurde das dreijährige Kind Detweilers vermißt. Die Mutter suchte nach ihm und rief, so laut sie konnte. Als sie in die Nähe deö Brunnens gelangte, bot sich ihr ein Anblick dar, der ihr fast das Blut in' den Adern erstarren machte. Neben dem Vrunnen lag der Hut ihres Kindes, und auS der Tiefe horte sie klägliche Hilferufe. Ihr Äind war in den Brunnen gefallen! Die unglücklichen Eltern sandten sofort nach den benachbarten Ortschaften Oakdale und Neligh um Hilfe, da sie selber nicht im Stande waren, ihren kleinen Liebling aus dem grauenhaften Gefängni zu retten. Bald waren die Brunnengräber Stenson und Stratton aus Oakdale zur Stelle; auch aus Neligh waren viele Menschen herbeigeeilt, um bei dem Rettungsmerk zu helfen, und fast die ganze Nachbarschaft hatte sich auf der Farm versammelt, um für das Kind im Brunnen zu thun, was unter den Umständen möglich war. Es war herzzerreißend, anzuhören, wie das kleine Kind in der Tiese nach seiner Mama" rief, und doch konnte Niemand daran denken, in die Tiefe hinabzusteigen. Dies wäre nicht allein für den Netter, sondern auch für das Kind ein sicherer Tod gewesen, weil der der Stühe beraubte Brunnen sofort eingestürzt wäre. Man war sich sofort klar, daß man einen neuen Schacht graben und den Versuch machen müsse, vermittels eines Tunnels an die Stelle zu gelangen, wo das Kind sich befand. Die Aufgabe war keine Kleinigkeit, doch galt hier kein Zögern. Sofort waren rührige Hände an der Arbeit, um in geringer Entfernung vsn dem alten einen neuen Brunnen anzulegen. Es wurde mit einer geradezu siebcrhaftcn Hast gearbcitet, trotzdem mittlerweile die Nacht eingebrachen war. An Ruhe dachte Niemand. Am nächsten Morgen war bereits eine Tiefe von ungefähr 50 Fuß creeicht. Besonders Stenson und Stratton arbeiketen, wie die Biber, und achteten nicht der Gefahr, die ihnen drohte. Hier war die größte Eile nöthig, und es war nicht daran zu denken, die Wände des neuen Brunnens mit Brettern zu bekleiden, um dadurch einen Einsturz des Erdwerks zu verhüten. Jeden Augenblick hätten die in der Tiefe wühlenden Männer von Erdmassen begraben werden können, doch aren sie vollständig bereit, ihr Leben für dasjenige des Kindes zu opfern. Es dauerte 43 Stunden, ehe sie eine Tiefe erreichten, von welcher aus es ihnen möglich war, einen Seitenschacht zu dem Kinde im Brunnen zu graben. Die schwierige Aufgabe gelang. Das Kind war noch am Leben, als man es aus seiner engen Behausung zog, und unter sorgfältiger Pflege hatte es bald wieder seine früheren Kräfte zurückerlangt. Für seine Netter roird jetzt unter den Nachbarn eine Geldbelohnung gesammelt. T a l l n l a l) . In Eeorgia befindet sich ein kleiner Fluß, welcher in den Blue Nidge MountainS entsteht und nach verschiedenen Windungen durch die Wildniß im nördlichen Theile des Staates sich in den breiten Saoannah-Fluß ergießt, deffur Gewässer in den Ocean strömen. Der Fluß heißt Tallulah, was in der Jndianersprache der Schreckliche" bedeutet. Im Allgemeinen bietet das Flüßchen kcineswegs einen schrecklichen Anblick dar, der seinen Namen rechtfertigen würde, doch bei den Tallulah Falls macht er jedenfalls seinem Namen alle Ehre. Auf einer Strecke von kaum einer halben Meile steigt er 620 Fuß tief hinunter, und an dieser Stelle kann er mit vollem Recht .den Titel Tallulah" für sich in Anspruch nehmen. Steile Felsenmasscn umgürten sein Ufer und lagern sich in seinem Bette, und das Wasser windet sich und schäumt Abhänge hinunter, die man gesehen haben muß, um sie in ihrer Großartigkeit würdigen zu können. Weißcr Gischt und Schaum sprudelt bei jedem Absatz der Felsenmassen in die Höhe, und in den Strahlen des Sonnenlichts funkeln die dünnen Wassernebel in allen Farben des Regenbogens. Die Felsenmasscn, welche die Ufer des Flusses einrahmen, erreichen manchmal die Höhe von tausend Fuß und sind steil und gewaltig, wie die Seitcnwände der Canuons- im fernen Westen. An ihnen zerschellen die schäumenden Gewässer mit betäubendem Gebrüll, sodaß man das von ihnen verursachte Geräusch auf weite Entfernungen hin hören kann. Die Tallulah Falls waren früher einmal einer der beliebtesten Sommer-Auf-enthaltSorte im Süden. Bon Leuten aus den Nordstaaten wurden sie nur seiten besucht, obgleich sie sich durch geradezu großartige Vaturschönheiten auszeichnen. An ihren Ufern sind drei gr'oe Hotels errichtet, welche im Sommer in der Regel recht viele Gäste auszuweisen haben, im Winter dagegen ist ihr Besuch fast auf ein Minimum beschränkt. UeberHaupt hat der Besuch der Fälle in der letzten Zeit bedeutend nachgelassen. Die 'rti&tn Südländer baben den Blad so

im Norden noch fast gänzlich unbekannt jrnd. Die Fälle in ihrer grauenhaften Schönheit sind mit vielen Legenden verknüpft, iit man sich von ihnen erzählt. Sie führen verschiedene Namen, wie z. B. Brautschleier" (Bridal Beil), Tem vestia", L'Eau d'Or", Jndian Arrow Napids", Hawthornes Pool'' u. s. w. Besonders interessant ist die Geschichte von Hawthornes Pool. Ein junger Mann Namens Hawthorne ob ein Verwandter des berühmten Dichters, wird nicht gemeldet kam nach Tallulah Falls und erklärte sich in Gegenwart vieler Leute bereit, in den Fällen ein erfrischendes Bad zu nehmen. Er war mit keinem Badeanzug versehen und wollte sich, so wie er geschaffen war, in die brausenden Fluthen stürzen. Seine Freunde wollten sein Schamgefühl nicht verletzen und zogen sich in respectoolle Entfernung zurück. Als sie nach einer langen Weile wieder zurückkehrten, war von dem jungen Manne keine Spur mehr zu sehen. Die tobenden Gewässer hatten ihn die Fälle hinuntcrgerissen, und als man ihn später weit unten fand, war er nur noch eine Leiche. Zum Andenken an den unglücklichen jungen Mann hat man der Stelle, an welcher er sich in das Wasser stürzte, den Namen Hawthornei Pool" verliehen. Die Feinde der VüSier. Im Verlage von A. E. Armstrong & Son in New Z)ork hat Herr William Vlades eine reoidirte und vergrößerte Ausgabe seines Werkes: "Firc, Water and ßooks" veröffentlicht, aus welchem wir folgende Angaben entnehmen: Der größte Feind der Bücher ist daS Feuer. Unzählige Massen derselben sind durch dieses Element" umgekommen. Geschichtlichen Ueberlieferungen zufolge enthielt die Bibliothek, welche im Jahre 40 nach Ehristi Geburt von den Saracenen in Alerandricn verbrannt wurde, mehr als eine halbe Million Bände, welche Angabc freilich stark übertrieben gewesen sein mag. In der damaligen Zeit war cS Sitte, daß die Christen islamitische Bücher verbrannten, während die Mohamedaner dasselbe mit den Büchern der Christen thaten. Der Grundsah, welchen die Anhänger MohamedS dabei verfolgten, ist allgemein bekannt. Wenn die Bücher," so sagten sie, dasselbe enthalten, waS in dem Koran steht, dann sind sie überflüssig, enthalten sie Anderes, dann sind sis unmoralisch und müssen vernichtet werden." In Eremona wurden im Jahre 1569 angeblich 12,000 Bücher in hebräischer Sprache verbrannt, und als Ximencs mit seinen siegreichen Truppen die damalige Maurenstadt Granada eroberte, ließ er aus 6000 Ercmplaren -des Koran ein Freudenfeuer anzünden. Auch in England fand seit Einführung der Reformtion ein erbitterter Kampf gegen die Bücher statt. Der Geschichtschreiber Bale, welcher im Jahre 1587 sein Werk veröffentlichte, erzählt, bei der AuSräumuni der Klöücr zu damaliger Zeit habe sich die Wuth der Protestanten Hauptsächlich gegen die Vibliozhekcn der Mönche gerichtet und man habe die alten Werke aus denselben entweder verbrannt oder als Packpapier u. s. w. benutzt. Als im Jahre 1666 in London das große Feuer ausbrach, gingen auch sehr viele wcrthvolle Bibliotheken zu Grunde. Verschiedene Eorporationcn und Kirchengemeinden hatten der Sicherheit halber ihre Bibliotheken in der St. Pauls Eathedrale untergebracht, wo sie den Flammen zum Opfer sielen. Während des Bombardements von Straßburg im letzten deutsch-französifchen Kriege gingen bekanntlich in der berührnten Straßburger Bibliothek Werke zu Grunde, die werthvolle Inkunabeln waren, wie z. B. das Werk über den Proceß des Ersinders der Vuchdruckerkunst, Gutenberg, mit seinem früheren Geschäftstheilhaber Fust oder Fauzr. Auch das Wasser hat sich in vielen Fällen als ein gefährlicher Feind der Bücher erwiesen. Disraeli erzählt, wie Hudde, der Bürgermeister von Middlebürg in England, sich im Jahre 1700 auf Ikeisen begab und sogar in Ehina viele Bücher aufkaufte. Er sandte seine Sammlung auf einem Schiffe heim, aber unterwegs 'ging das Cchifs mit allen seinen Schätzen zn Grunde. Der Italicner Maffei Pinelli hatte gegen Ende des letzten Jahrhunderts eine großartige Sammlung griechischer, lateiniicher und italienischer Werke zu Stande gebracht. Nach seinem Tode wurden sie auf drei Schiffen verpackt in der Absicht, sie in England zu verkaufen, als die Schiffe jedoch von Venedig aus unterwegs waren, wurden sie auf dem mittelländischen Meere von Seeräubern überfallen und ausgeplündert. Die Corsaren waren über die Ladung, welche fast ausschließlich aus Büchern bestand, so wüthend, daß sie die werthlose Beute" übe? Bord in's Meer warfen. Auch noch von anderen Feinden werden Bücher heimgesucht, so z. V. von Ratten und Mäusen, Papierwürmern, von Nässe, übergroßer Hitze u. s. w., von den släsekrämern ganz abgesehen, welche häusig' werthoolle Werke zum Einpacken ihrer Waaren benutzen. Die Gefahren deö Circuö. Die Kunststücke, welche man von den Clowns und den Künstlern in jedem Circus zu sehen bekommt, sind nicht immer gefahrlos. Es geht keine Saison vorüber, in welcher nicht einige Circusleute verunglücken, nnd es geschieht sogar häusig, daß sie sich in der Ausübung ihres Berufes den Hals brechen. Beinoder Ferfenbrüche gehören zu den Alltäglichkeitcn; der Künstler, der sich einen Fuß verstaucht, kann sich noch glücklich schätzen, obgleich dieser Unfall manchesmal so ernster Natur ist, daß er den Vetroffenen für lange Zeit oder gar für immer an der Ausübung seines Berufes hindert und ihn dadurch der Noth und dem Elend aussetzt. Besonders gefährlich sind für die Elr r-, .'. . .. bleute die Luft,prunge m welchen Ne sich zwer oder gar drer Mal m der Lust JfbMeln: Nur in deneltensten Fällen lst. der Sprinzer ,m Stande, genau

häusig befischt, daß jle mchts mehr darum ' Z wlsten, wo' er nacy"Userbung seines geben, ihn noch einmal zu sehen, und die . Sprunges w'.eder auf der Erde landen Armen können sich den Lurus einer Bade- I wird. Es sind allerdings dicke Matratreise nicht erlauben, während die Fälle zen ausgebreitet, welche dazu bestimmt ' - y .' ' . V i c cv r l f ' ,

sind, die Wucht seines etwaigen Falles

zu mildern, und er ist in der Regel sicher aufgehoben, wenn er auf denselben landet. Gelangt er auch mit den Füßen zuerst auf den Erdboden, trifft er aber dabei nur die Ecke der Matratze, dann kann er sich leicht die Fersen verstauchen oder gar brechen ; mißglückt der Spruna und kommt der Künstler mit dem Kopf zuerst auf dem Boden an, dann droht ihm entweder ein Bruch des Genicks oder des Rückgrats und in Folge dessen sofortiger Tod. Besonders bei dem dreifachen Luftsprunge kann der Circusmann nie wissen, wo er wieder auf der Erde landen wird, obgleich er das Kunststück anscheinend mit der größten Leichtigkeit vollführt. DaS Kunststück soll zuerst von dem Kunstreiter John Amnar in Battns Circus aus der Insel Wight versucht morden sein. Er erzielte damit einen großartigen Erfolg, bis er eincS TageS einen .Fehlsprung machte und den Hals brach. Sein Beispiel hielt Andere nicht ab, ihm mit diesein Kunststück nachzuahmen, und auch in den Vcr. Staaten ist es bereits mehrere Male versucht worden. Gegenwärtig wird es nur selten ausgeübt. DaS Publikum betrachtet es nachgerade als etwas Selbstverständliches, während doch der ausübende Künstler dabei jeder Zeit in Gefahr schwebt, sein Leben zu verlieren. Hiram Franklin, einer der besten Kunstreiter seiner Zeit, machte seinen ersten doppelten Luftsprung von einem Sprungbrett aus in diesem Lande vor 50 Jahren. Dasselbe Kunststück, jedoch ohne Sprungbrett, wurde im Jahre 1844 in dem alten Bowery - Amphitheater zu 9!ew Z)ork von Henry Reynolds ausgeführt. Jetzt kann man doppelte Lustsprünge fast in einer jeden CircuSoorstellung sehen. Besonders gefährlich sind die Luftsprünge von einem Pferde aus, welches gerade in vollem Gallop durch den CircuS rennt. Eine einzige Seitenbewegung des Pferdes, die von dem Künstler nicht im Voraus berechnet worden ist, kann ihm daS Leben kosten. Auch ist es gewiß keine Kleinigkeit, nach einem doppelten Luftsprunge mit festen Füßen auf dem Rücken eines schnell laufenden Pferde? zu landen. Die Eircusleute sprechen nicht gern von den Unfällen, welche sich bei ihnen ereignen. Dies könnte ihnen den nicht beneidcnswcrthen Ruf einbringen, daß sie ihr Fach nicht ordentlich verstehen. Sie kennen ihr Publikum und richten sich darnach. Vom In lande. Nach einem Jahre vergeblichen SuchenS hatte endlich Pfarrer E. Mills. Geistlicher einer Kirche am Huds)n:Nivcr, seine ihm davongelaufene Frau in Birmingham, Conn., wiedergefunden, wo dieselbe mit einem Farbigcn zusammenlebte. Während nun Mills auf das Gericht ging, um das Pärchen verhaften zu lassen, versetzte Frau MillS in aller Eile ihre Juwelen und ging mit dem Gatten No. 2 auf und davon. I n G e n e v a , N. I. , h a t t e die lOjährige Tochter von W. H. May einen heftigen Streit mit ihrem Vater und verließ ihr Elternhaus. Am nächsten Trgc fand man ihre Jacke mit ihrem Geldbeutel am Ufer des Flusses, eine kurze Strecke östlich vom Central-Bahn-Hof. Ihr Geldbeutel enthielt ein kurzes Schreiben, in welchem sie mittheilte, daß man ihre Leiche im Wasser finden werde. Man hat bereits angefangen, nach ihr IU neben. ' I n P i t t s b n r g, Pennfylvanicn, haben die Richter des County:Lieen;gerichts dieser Tage ihre letzten Eutscheidungen abgegeben. In Allcgheny wurden 79 Wirthschafts-Licensen bewilligt, 145 verweigert und zwei in Schwebe gehalten. Wholesale-Licensen wurden 16 bewilligt, 17 verweigert und vier unerledigt gelassen. In Braddock wurden 11 Wholesaleund Retaillicensen bewilligt, 12 dagegen verweigert und eine zurückgelegt. Durch diese Entscheidungen wird natürlich die Anzahl der Wirthschaften im County ganz beträchtlich vermindert. In der Stadt Manchester in Rhode Island wurden dieser Tage 23 Wirthschaften, in denen Spiritussen verkanft wurden, von der Liga für Unterdrückung des Wirthsgeschaftes überfallen. Die Prohibitionisten hansten nach Herzenslust. Alle Getränke, welche sie in den Wirthschaften vnrfanden, wurden von ihnen auf die Straße geworfen und vernichtet, und den Eigenthümern wurde überdies mitgetheilt, daß man sie noch außerdem gerichtlich verfolgen werde. Der Vorfall hat in der Stadt viel böses Blut gemacht, und überall herrscht große Aufregung. Vor ungefähr einer Woche langte mit dem Dampfer Westernland" von Antwerpen ein Liebcspärchen, näm lich Joseph Müller und Caroline Hermnnn im &nfm nn fl?m 9f)nrt nn m ., IHVlt W. Vt M... ' Caroline wurde, da sie Mutterfreuden entgegengeht, zurückgehalten, aber spater, da Joseph sich bereit erklärte, sie zu heirathen, freigelassen und mit diesem zum Pastor Renland geschickt, welcher denn auch die Trauung sofort vornahm. Der Prediger verschaffte dann der jungen Frau einen Dienst und wollte auch dem Mann, einem gelernten Bäcker, eine Stelle besorgen, Joseph ließ sich aber bei ihm nicht mehr sehen. Vor einigen Tagen nun stellte sich Caroline wieder bei dem Prediger ein und erzählte ihm thränenden AugcS, Joseph habe ihr erklärt, ihre Trauung sei nicht in der gesetzlichen Form vorgenommen worden und daher ungiltlg. Er wolle sich auf diese Weise nicht binden lassen. Nach dieser Erklärung sei er fortgegangen, wohin. daS wisse sie nicht. Der Prediger stattete über den Vorsall im Castle Garden Meldung ab, und daraufhin ist ein Detectio mit der Aufgabe betraut worden, auf den ungetreuen Joseph zu fahnden. Charles Smith, der 19 Zahre alte Sohn des geachteten Arztes Dr. D. C. Smith in Haimer, 12 Meilen von ParkerSburg m West-Vlrgmien, hatte "f viv i i ui tiui i;uuu, vtv Achter des Bürgers David Pgh in a' mrVlfh. a 5z, m,: rtm,tt ; sich tirathen, doch da der iunae waren die Eltern

iunge Aurlche n? ie

Topyomore-Classe im Marietta-Collcge !

besuchte und natürlich nicht un Stande ist, eine Frau zu ernähren. Das Liebespaar wollte schon vor mehreren Wochen durchbrcnncn. was jedoch dnrch die Wachsamkeit der Eltern des Mädchens verhindert wurde. Die jungen Leute hatten jedoch Freunde, die ihnen dazu vcrhalfcn, daß sie sich am Ufer des Flusses zu einer bestimmten Stunde trafen. Ein Freund fuhr sie in einem Kahn über den OhioFluß hinüber, und von dort ging es mit der Eisenbahn weiter. Noch an demselben Abend erhielt Pugh eine Depesche des Inhalts: Wir sind verheirathet. Dürfen wir nach Hause kommen?" Jeder Einwand war jetzt zu spät, und die jungen Durchbrenner erhielten die gewünschte Erlaubniß. I Ein New York er Blatt erzählt von dem komischen Schicksal eines Teutschen, der seinen Name ändern lassen wollte. Conrad Rübensack hatte sich im Lause der Jahre vom Flickschneider l um enementyaus - eslyer emporgechwungen, und nun gefiel ihm sein guter alter Name Nüöensack nicht mehr. Er wollte denselben gegen einen andern umtauschen, der aristokratisch klang. Er wählte einen solchen, der dem alten Namen etwas ähnelte, um seine noch in Deutschland lebenden Eltern nicht zu arg zn betrüben, und der zugleich der Name eines adligen Geschlechts war, das in der Nähe seines Geburtsortes ansässig gewesen, nämlich Rübenegg". Er sandte also diesen Namen mit einer Petition um Abänderunz an die Legislatur. Wie erstaunte aber Herr Rübensack, als er letzte Woche em Perqamcnt zurückbekam des Inhalts, daß die Legislatur den Namen Rübensack in den Namen Rübendreck" umgeändert haben. Der frühere Flickschneider weiß jetzt nicht, was er ansangen soll. Der neue Name aefallt lhm natürlich noch viel weniger, als der alte, und er will ihn unter keinen Umständen behalten, er lst aber im Zweifel, ob er noch ein Recht hat, den alten Nennen zu tragen. Es kommt gewiß nicht hän fiq vor, daß Eltern ihr eiaenes Kind nicht kennen. Neulich waren in dem Stattonshause deö 6. PrecinctS in Brooklyn, N. ?)., drei Kinder untcraebracht, die als Verirrte von den Polilsten auf der Straße aufgegabelt wortn waren. Dort harrten sie, wie das immer der Fall ist, bis ihre Angehörigen nach ihnen fragen, sie erkennen und dann wieder unter den zärtlichsten Liebkosungen nach Hause holen. Ein Pole kam auch iit daS StatlonshauS. Mein Kleiner," sagte der Mann, hat sich irgendwo verirrt; wissen le etwas von ihm?" Der Sergeant brachte den Fragesteller in ein Nebenzimmer, in welchem die kleinen Verirrten spielten. Der Pole ging freudestrahlend auf einen schwarzäugigen Jungen zu und blickte ihm in's Gesicht. DaS ist mein Junge," sagte er nach einigem Zaudern, izx wollte mit dem Kleinen eben fortgehen, als er plötzlich anhielt und den Kleinen nochmalS .scharf ansah. Der dienstthuende Sergeant sah, daß der Pole im Zweifel war, ob das vor ihm stehende Kind sein Sproszling oder der einer anderen Person sei. Der Mann ging dann fort und sagte, er müsse die ' Mutter und die Schwestern herbeiholen, um festzustellen. ob das Kind das seine sei oder nicht. V jr ' ' r rtr Viao) einiger $ai iam aucy wlrrlkcu cme polnische Jüdin und der Detectio Jones führte sie in das Zimmer, wo der Kleine spielte. u beschaute den Sprößling, der keinerlei innere Erregung zur Schau trug, lange Zeit und untersuchte sogar seine Kleider. Schließlich kam sie zu dem Entschluß, daß es ihr Kind sein könne. Als sie eben vom StationsHause wegging, traf sie eine Bekannte, welche ihr sagte, daß ihr Kind anders w o bereits wirklich gefunden fei. Vom Auslande. Die Anwesenheit des Ctaatsministers von Voettichcr in Schleswig-Holstein bezweckte die Erledizung einiger Schwierigkeiten, welche bei )er 'Detailausarbeitung des Bauplanes für den Nord-Ostsee-Canal entstanden waren, und die Förderung der Bauarbciten selbst. In ersterer Beziehung ist es gelungen, durch eine Aenderung in der race deS Canals die Schwierigkeiten zu beheben, welche mit Rücksicht auf die Verkehr?- und Wasseroerhältnisse der Stadt Rendsburg sich ergaben. Die veränderte Disposition der Canallinie vermeidet jedes Eingreifen in die bestehenden Verhältnisse und beseitigt damit den Anlaß zu schwierigen Auseinandersetzungen mit der bezeichneten Stadtgemeinde. Damit ist eines der erheblichsten Hindernisse beseitigt, welches der Durchsührung der Arbeiten sich entgegenstellte. Die Vorbereitungen für die Inangriffnahme derletzteren selbst sind inzwischen erheblich fortgeschritten. Der Bau der Baracken zur Unterbringung der Eanalarbciter naht seinem Abschluß. Das erste große LooS der Erdarbeiten ist bereits verdungen. Die Arbeiten selbst werden daher alsbald mit voller Krast bei allen vier Vauämtern in Angriff genommen und mit aller Energie und mit der mit den Anforderngen der Technik vereinbaren Schnelligkeit fortgesetzt werden. De-r Fa ll schwerer So ldatenmißhandlung, dessen ein Unteroffizier Prem in Kempten in Bayern einem Soldaten Rögelein gegenüber sich schuldig machte, kam unlängst in der bayerischen Abgeordnetenkammer gelegentlich der Berathung des Militär-EtatS abermals zur Sprache. Der betreffende Unterofsizier ist auf Grund eines ärztlichen Gutachtens von dem Militärgericht bekanntlich freigesprochen worden. Der Referent Abg. Dr. Frankenburger führte bei Besprechung des Falles u. a. aus, eS möchte möglich sein, daß bürgerliche Geschworen trotz deS arztlichen Gutachtens zn einem anderen Urtheile gelangt wä ren. Ob das Gutachten des als Sachverständigen vernommenen Arztes mit den Gefühle deS Publikums und den Ansichten mancher StandcSgenossen übereinstimme, fei eine anbei e Frage, die er hier jedoch nicht deS Weiteren erörtern wolle. Erwahnenswerth sei jedenfalls die Thatsache, daß der gleiche Sachverständige in der Voruntersuchung ern der Anklage günstiges Parere abgegeben habe und m dieser Ansicht von einem hervorragenden Kollegen unterstützt worden sei. Diese Thatsache hätte wohl dazu iübren können, die Verhandlung ver

taget!, lini cM welkeres Guracy-

ten einzuholen.' Als bedenklich in höchstem Grade erscheine die Thatsache, daß bei dem Bataillon in Kempten die Uebung bestanden habe, derartige Ererziticn" vorzunehmen, ohne daß von den Offizieren diesem Uebelstände abgeholfen worden sei. Derartige in den Äcihen der Armee zu Tage tretcnde Gewohnheiten haben mit Recht die öffentliche Meinung aufgeregt und er hoffe, daß seitens des KriegsministertumS Alles aufgeboten werde, die Wiederkehr derartiger Vorkommnisse unmöglich zu machen. Kriegsminister v. Heinleth selbst gestand zu, er habe eine Vcrurtheilung für wahrscheinlich gehalten und bcdaurc, daß das Urtheil so ausgefallen sei. Es sei richtig, daß ein zweiter Arzt ein Gutachten erstattet habe, und dies sei auf seine Veranlassung geschehen. Das erstattete Gutachten sei ein dienstliches gewesen und habe weder dem Untcrsuchungsrichtcr noch demGcrichtshofc oorgeleen. Er wiederhole, daß das KriegsMinisterium, sowie die Armecverwaltung die Mißhandlungen auf das Entschledenste verurteilen ; die nöthige Vcrordnung sei längst erlassen und eS werde mit Strenge auf deren strikte Einhaltung gesehen. Der gegenwärtige r u m änischc Ministerpräsident Herr Rosctti hatte wie Egycnlöseg" erzählt im Jahre 1848 sein Leben einem jüdischen Jüngling Namens Ephraim Noscnthal zu danken. Rosetti, der schon im Jahre 1348 eine politische Rolle spielte, hielt eines Tages auf dem Hailptplatze von Bukarest eine Rede an die Volksmenge. Da erhob ein Mann 'in der Menge sein Gewehr und legte es auf Rosetti an. Der genannte Ephraim Rosenthal bemerkte dies und deckte mit seinem Körper den Redner. Der Schuß krachte und Rosenthal stürzte zu Tode getroffen nieder. Aon seinen Dankgefühlen überwältigt, sagte hierauf Rosetti angesichts der Volksmenge die folgenden denkwürdigen -Worte: Dieser Jüngling hat meine Schuld gegen seine Konfession mit seinem Blute besiegelt; unermüdlich will ich für die Gleichberechtigung derselben wirken. Herr Rosetti hat sein Vcrsprechen in der Weise gehalten, daß er unter die Antisemiten gegangen ist. Ll u s Halle wird der Frkf. Ztg." geschrieben: Im Laufe des Sommers steht hier wieder das interessante Schauspiel einer Huldigung der uralten Brüderschaft der Salzwirker im Thale zu Halle an den neuen LandesHerrn bevor. Die letzte derartige Festlichkeit war im Sommer 1861 zu Ehren des Königs Wilhelm. Bekanntlich vcrbindet sich mit der Huldigung der Vrüderschaft. die ihren Ursprung'bis aus die Zeiten Karl Martclls zurückführt, eine Festlichkeit eigener Art, ilidem der Corporation von dem jedesmaligen neuen Landesherrn ein Pferd, gesattelter Hengst, aus dem eigenen Marstalle geschenkt wird, das der Aelteste der Gemeinde dem veranstalteten festlichen Umzüge voraufreitet, worauf das Thier verkauft und der Erlös der Brüderschafts kasse überwiesen wird. Bei dein bezüglichen Umzuge erscheinen die Halloren in ihrer malerischen Fcsttagstracht, unter V!usik und Vorantragung der Fahnen, die zum Theil bis auf einzelne Fetzen vom Zahn der Zeit zernagt sind, und mit Waffenschmuck, ziehen vor das königl. Oberbcrgamt, empfangen dort aus der Hand deS Salzgrafcn", eines der ersten Mitglieder der Bergbehörde, die erneute landeSherrlichc Bestätigung ihrer Privilegien und die königlichen Geschenke, bestehend eben in einem Hengst aus dem königlichen Marstalle mit Sattelzeug und Decke nebst einer Fahne. Nachdem der Aelteste der Halloren das Pferd be stiegen, gebt der Zug in gleicher Ordnung. die Vorsteher voran, vor dcm Neiter Schildträger, nach ihm Schildknappcn und mehrere Schwertträger, über den Marktplatz nach der Halle, woselbst sich der Soolbrunnen Gutjahrsbrunnen" (früher bestanden vier Brunnen) befindet; dieser wird umschlossen, der alte Reiter umreitet den Brunnen, einen Flamberg in der Hand, begleitet von Schildknappen und Schwertträgern (früher ritt der Aelteste an alle vier Brunnen heran), um ihn unter Böllerschüssen und Gcwehrsalvcn dem neuen LandesHerrn in herkömmlicher Weise zu bestätigen." Aus London wird geschrieben: Den Herren ist es diesmal vorbehalten, mit der ersten auffälligen ModeNeuheit hervorzutreten, es sind dies farbige Regenschirme. In eleganten Herrenkreisen gilt es nur mehr als chie, weiße, grüne, blaue oder rothe Regenschirme zu tragen, die, mit Goldgriffen versehen, ein sehr festliches Aussehen selbst dem trübsten Regentag zu verleihen vermögen. Besonders unternehmende Herren tragen sogar Regen schirme, die mit echten Goldschnürchen ungefaßt sind. Der Pro ceß des In?!'? den Burkhard, früher Pvsthilfsbote in Frankfurt a. M., hat am 7. April vor dem ' Oberlandesgericht in Darmstadt seinen Abschluß gefunden. Burkhard hakte in Mainz seiner Militärpflicht genügt und war in Folge von Mißhandhingen zum Krüppel geworden. Im November v. I. war ihm seitens deS Mainzer Landgerichts eine jährliche lebenslängliche Rente von 1200 M. zugesprachen worden, gegen welches. Erkenntniß der Militärsiskus Berufung eingelegt hatte, da ihm die auferlegte Verpflichtung zu hoch erschien. Durch jetzt ergangencS Urtheil deS OberlandcsgerichtS ist der BerufungSklägcr abgewiesen und in die Kosten des Verfahrens vcrurtheilt worden. Der brave FiSkuS muß also zahlen! A u S W e st f a l e n berichtet die Barmer Ztg.": Es ist eine große Anzahl von Redakteuren, denen die Begnadigung zu Gute kommt.' In Westfalen allein erhalten, soweit bis jetzt bekannt, den Straferlaß die Redakteure der Lüdenscheider Reform" (dieses Mitglied der Presse hat insofern besonders Glück, als sämmtliche zahlreiche Strascn in den Erlaß fallen), deö Siegener Volksblatt" (an diesem drei Redakteure), der Herner Zeitung", der Westfälischen Volkszeltung" (Bochum) und, wenn wir mcht .lrren, Gelsenkirchener Zeitung." Verlangt Mucho' Lest Hav&nxa Qffan",

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frSst IU -Jl. TR ADE iT' MARK. :. l T M '-5:5 TRQPFEM gegen Leberleiden. Empfiehlt sie häufig ES gereicht mir vm Mmbcreit Vergnii acn Xx. August Kcniz'S Hamburger Tropsen empfehlen zu können. Zch wende die selben in meiner Praris häufig an und babe gefunden, daß sich diese Trcrftn bei Leber-Krankheiten auf'S beste bewährten' Dr. W. I. Raymond, Ballimorc, Md. verbitterte das Leben. Ein heftiges Leberleiden rerbltterke Nir schon längere Zeit das Leben. Die ver schiedensten Mittel wurden anqewankt, ohne Erleichlcrunz zu finden. Ich hörte cn Dr. August Köniz'S Hamburger Tropfen, Versuchte dieselben und war in kurzer Zeit rsicdcr hergestellt. Die tecrtag dicfcö ausgezeichneten Mittels kann nicht wann genug empfoblen werden. Jodn Dnid, 1020 Lank-Cttöße, Baltimore, Md. Seit Jahren gebraucht. Seit Jahren kenne ich schon Dr. August Aönig'S Hamburger Tropfen und habe gefunden, daß sie ein gan; ausgezeichnetes Mittel geslcn Leberleiden sind, die Annendung derselben kann nicht genug empfoblen erden. Hcnrictte Vogel, Monroe, Wiöc. San, unübertrefflich. Schon häusig habe ich Gelegenheit qehabt mich von der Aorzüglikeit on Dr. August König'S Hamburger Tropfen ,u überzeugen. Dieselben wirken stetS und sollten in keine Haushalte fthle. Melchior Wenjl, Mouroe, Wiöc. In allen Apotheken für SV Gents die Fla sehe zu haben. THE CHARLES A. VOGELER CO.. Baltimore, MO. ?jLf.Q&JLf,Qy ti Ortt t?tt trttt X 37!ttmttetra(t v -.fl , u . . iy i. - m r; .. : ci.rA. tiiuiuuvity tyrrjufi um. i nnc Weitete ioetnbar unheilbaren ivälle von Geschlechtskrankheiten sichrrunv oauerna zu f fc.il... ( ... . ffl,.Cs1l...H ftt,MlH Mannbarkei t Wribiickkrit !l?be! Binder 1ICIICU. IC&llCl. UCllUUC C4U?liUtUM4 UVLl - Itiiti Ytt-faTft tttiK Aftftft e i vtfitviM uuv l'iiiuu QtlD Cv fj ctegene Buch Ter kttunns, frrr'.t'i Aufl., 250 Celten mit a lreicbeu lebens- LM treuen Bildern. Wird in deutscher Srrach I gegen Emsendung von 2" Gent in Post I fctamps, sergsam verpackt, frei versankt. t i orene: Deutsrhroiii ii.instltnt.il Clia I ton rince. nahe Broadway. it Tork, l Pf. V. In Indianapolis. Ind.. beim Buch Händler G. Keyler. 29 Süd Delaware St.Sj vrr o vtatv o Cures "1 Rernovea Tan Sunburn, Cee StlngSf Mosquito and All Insect Cites mrixs, elotcuis, Humors, Eir&'marks, and every form cs&kia biexnisies, rositivelrr cured on tho nost dolicato Ekln without leavln? a scax, by Hop Oi Tvtazxeaxt;. Prlco 5cts.. COcta. and 51. At drurriEti or by raafl. The Hop rill TT wTj Co., liew London. Conn. l.lttle llon Pr.lt sor Biek-headace. drsoepsia. büiousaesa and constipatioa have no oquaL 25c In allen ratheten tu oaon. JXisaH&& 0 2 9 für die Saison 1858. M. Enylor, Office: -0 Nord Wofiit Ötr. Televden 949. Indianapolis WATER COMPANY 23 Süd Bevnshlvauiastr. liefert ausgezeichnetes Waffer zum Trinken, Kochen, Waschen, Baden, für Hydraulische Elevators, Maschinen und Motors, sowie zum Feuerschutz. Kosten äußerer deutlich mäßig. Xliomcuj A. Morris, vrkkdens. Luxus ! Die Bee Line Route" (l & ST L und C C C & X BAHN). Diese ausgezeichnete Bahn deföider Paffagitre nach Cinoinn&tf, Clovolancl. Buslalo, und allen Neu England Städten Schlafwagen zaischen. Jndlanapokls und Kew Bork ohne Wagenwechsel. Direkte Verbindung nach Ml88rori, Arkansas, Texas, Hansa?, ' Nebraska, Colorado, Calisor nien und Mexiko. FiiedlZgttePale. Mau deude sich wegen näherer Jnsor mattou au v. B. Martin, Gen'l Pass. Agint, E l V e l a d. Ys. J, Nicholg, Gen'l West. Agent. . ( ADVERTISERS can learn the exact cost of any proposed line os advertising in American papers by addressing Geo. P. Rowell & Co., Nwspmpr Advertising Butmu,; ' lO ßmnom Ct. Hw. York. S4 ICi. CZ7 lOVzz

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