Indiana Tribüne, Volume 11, Number 225, Indianapolis, Marion County, 2 May 1888 — Page 1

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UtntS per Telegraph. kTetter-uSst,trn Wasbington.'2. Mai. Wärme reS Wettir, stellenweise Regen.

Streik zu Ende. Cbicag o. 1. Mai. Chief Aktbur hat den Streik an der Chicago, Burling ton und DitncD Bad als zu Ende er klZkt. und den Leuten gestzitet. wiedk? an die Arbeit zu geben. Eöltorielles. Sieht min die Jidiff.renz und die Unw ssenhsit der Mass n, und den voll stänsigen Mangkl an Verständniß und Begeisterunz für allgemeine Bestrebungen, so könnte man fast daran verzweifeln, daß rct trn.ifil ri,fTr rnirh Vik.'nn hfl 31.fT? 1 ... ruiz der Verhältnisse der arvettendekl Klassen und der unteren Volksschichten von diesen selbst, von deren eigener Tr,ä tigkelt abhängen sollte, dann freilich wäre eS um die Zukunft der Menschheit schlecht bestellt. Zum Glücke aber giebt es in der Menschheit treibendes cäfte, welche ihre Wirkung ausüben, gleichviel waS der Em zelne thut ocr unterläßt, und deren Sklaven selbst diejenigen sind, welche jeweilig glauben, die Situation zu beherr schen. Deshalb mögen auf der einen Seite L ute darüber jammern, daß die Arbeit'ipartei so klägliche Fortschritte (oder Rückschritte) macht, wahrend zu gleicher Zeit Andere lächerlicher Weise nicht aufhören, die seligmachende Wirkung des St mmrechts zu preisen, wir verlieren darum den Glauben an eine btssere Zu kunst nicht. Das allgemeine Stimmrccht ist eine geschichtlich ganz neue Einrichtung. Hat der Fortschritt stillgestanden, ehe man daS allgemeine Stimmrecht hatte? Gewiß nicht. Die nur dem Eingeweihten, dem Wissenden, dem Geschichte kundigen fichtbaren treibenden Kräfte in der menschli chen Gesellschaft führen diese einer besse ren Zukunft entgegen mit oder ohne Stimmrecht. Der Fortschritt ist ein langsamer, unendlich langsamer, aber stetiger unaufhaltbarer. Wenn wir sagen langsamer, so meinen wir vom Standpunkte des Lebenden, des Betheiligten. Vom geschichtlichen Stand punkte aus mag die Sache vielleicht ziem lich schnell gehen, denn der Kapitalismus arbeitet heute mit Dampf und Elektrizität. Wer weiß, ob nicht schon in fünfzig oder hundert Jahren unsere ganzen heutigen politischen und sozialen Einrichtungen ebenso verschwunden sein werden, wie die gesellschaftlich: Einrichtung der Gentes und Phratries und wie die gesellschaftli chen Einrichtungen des Feudalismus ver schwunden, und den meisten Mensch noch nicht einmal dem Namen nach be kannt sind. Um nur von kleineren Zwischenläufern der allgemeinen gesellschastli chen Organisation zu reden : was ist auS dem mächtigen Zunftwesen des 15., 16. und 17. Jahrhunderts geworden? Ein Zunftmeister war damals eine weit ange schenere Person als heute ein Eisenbahn oder ein Bankprä ident. DaS Zunftwesen ist gekommen ohne Stimmrecht, es ist ge gangen ohne Stimmrecht. Man braucht sich kaum zu fragen warum? Man braucht bloß einc Dampfmaschine anzusehen, und man hat die Eiklärung. Ebenso braucht man bloß den Trust" anzus.hen, um zu begreifen, daß die öko nomischen Klüfte in dr Gesellschaft ganz von s.lbst nach einer Aenderung, nach dem Sturz deö gegenwärtigen Systems treiben. Von dem auf die Spitze getriebenen Kon kurrenzsyiem erzeugt, ist der Trust die Verneinung dieses Systems, welches an sängt, sich in sein Gegentheil zu verwan deln. Das ist der Trost, inmitten all der un tröstlichen Erscheinungen der Gegenwart, daß der Fortschritt sich weder von der Dummheit der Einen, noch von der Selbstsucht der Andern aufhalten läßt. und daß die treibenden ökonomischen Kräfte in dec .Gesellschaft sich weder um Aemter- noch um Dollar-Politik kümmern sondern ebenso wie die ewig treibenden Kräfte der Natur unermüdlich, unaufhör lich wirken, zerstören und schaffen. DrahtnaHriHten. Congreß. Washington. 1. Mai. In beiden Häufern de? CongresieS wurde heute nicht? gtthan. Im Senate fand ein lange politische Debatte statt und im Haus wurde ir. langakilizer Weis, über die Tarisbill dtbattirt.

Die SundeS schuld. Washington. 1. Mai Die Re. dultisn der BundeSschulo ia Monat April belauft sich aus $9.235.300, und im laufenden Fiskaljahr auf $97.795 881. Ver Nkt'odetraz im Schatzamt deläuft sich auf $110,244969. Der Goldfond beträgt tz213.129.994 und der Silbeefond $15.053 881.

Wie man daß Gesetz umgeht. Cincin nati. 1. Mai. Da? neue SonntagSgesed. welches vorzestkra um ersten Mal in K oft war. soll in einigen Fällen dadurch umgangen worden ein, daß man die Spiritussen in einem Zimmer verkauste, welche! an anderen Tagen nicht kür diesen Ztoi3 benutzt rourSe. Di5 geschah, weil da Gesetz da Vergehen ausdrücklich be zeichnet als .Offenhalten eines Z'mmrri am Sonrtig, welches an anderen Tagen der Wache ein öffentlicher Platz war. in dem berauschende Gitrünke zum Verkauf angeboten rourden". Eine andire Ge setzeSumaebung bestand darin, daß unter See Etikette .Gtnger Ale' thatfachlich gla'chenbier verkaust würde. Die Übertretung duseS Gesetzes soll beklnntlich sowohl mit Gelo wie mit Haft bestraft werden Der Braue rkrie?. Cincinnati.1. Mal. Da die Bö tcd'rtrbelter Union den Boyco't über daS Bi r von B aueifirmen verhängt hat, roelQe stch weigern, die U.,ion-Btauerei arbe?tt anzueikennen. fo bat der Verein der Böttchereibesttzer über alle ihre Ardei ter, welche ihre Union ur.t rstößzn. die AuLfperrung veehäklgt. Die AuSge speritm verließen heute die Arbeit und sie erklären j-tzr, sie würden nicht wieder zurückkehren, wenn ihre Löhne nicht er höhl würden. Buffalo. 1. Mai. 50 Beauar. beiter standen heut auS. nrnl die Braue reibesitzcr den Contrakt mit der Union nicht unterzeichniter'. Letzttre haben den Streikern 48 Stunden gegeben, wenn die selben dann die Arbeit nicht wieder aufnehmen, wollen sie andere AriangementS treffen. , - . New H aven. Conn . 1 Mai Der Ausstand in dir Weidei'jchen Brauerei ist zu inde, denn die Differenzen wur den gütlich beigeleg'. Der Streike wurde angeordnet, weil ein Union - Arbeiter ohne Grund entlasten worden war. Der Stadtverordnete Kleiner wurde als SchiedZi'chter gewählt und cS gelang ihm, einen Compromiß zu vereinbaren, welcher bilde Pait:ien befriedigte. Die Arbeit ist wieder aufgenomrnen worden Begnadigungsgesuch für die Chicagoer Anarchisten. Chicago,!. Mai. Ganz in aller Stille haben die hiesigen Arbeiter ein Begnadigungsgesuch süe die im Zucht hause inhaftirten Anarchisten Fielden, Schwad und Neebe circulirt. Dasselbe enthält Tausende von Uvterschristen und wird dem Gouverneur in den nächsten Tazen unterbreitet werden. VerführungStragödie. Norfolk. Va.. I. Mai. Gestern Abend schoß Robert Taylor, ein langer Mann dahier, auf ThomaS R. Tanner, einem Clerk im hiesigen Bureau deS Sin ger'ichen NäbmafchinenGefchästS. Tay lorS junge Schwester wurde vor mehreren Monaten von Tanner (welcher verheirathet ist,) verführt, und aus daS Drängen izrer Mutter gestand sie schließlich, daß Tanner ihren Ruin bewerkstelligt habe. Ihr Brudkr. welcher in einem anstoßen den Zimmer krank darniedrrlag. hörte die Untirhaltung und beschloß, seine Schwe st er zu rächen, sowie er gesund sei. Er tr,f mit Tanner zusammen und gab zuei Schüffe aus ihn ad. den zweiten, als Tanner schon gtstürzt war und deutlich um Gnade bat. Tanner ist rödtlich ver. wundlt. aylor sitzt im Gtsängniß. DaS Mädchen aber ist zum Wahnsinn getrie den worden und mußte in daS Irrenhaus verbracht werden.Temperenz in Iowa. Keokue. Ia.. 1. Mai. Mit dem heutig?!! Tage, an welchem die Wirth schaftsliiens auSläuft, wurden hier alle Wirthschaften geschlossen. Die Polizei ist instruirt. besonders ihr Augenmerk aus .Hinterthüren- zu haben. In vergangenn Nacht waren bis zur Polizeistunde sämmtliche Wirthschaften gepackt voll, denn eS wurde überall ein Abschlössest imvrovistrt Die Wirthe wollen stch vor läufig, wenn auch unter Protest, sögen. Ott Qadel. Ein Prinz verwundet. Rom. 1. Mai. Ia Fort Turbinio wurden heute Artillerie Uebungen vor genommen. Eine Dynamitbombe plante und dir Prinz von Neapel, Sohn dtS Königs Humbert, wurde an beiden Schen teilt vervunhek.

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Kaiser Friedrich. Berlin, I. Mai. DaS B.sindtndeS KaiferS bat stch wieder verschlechtert. Er hustet mehr und da? Fieber ist stärker. Die Hoffnung aus dauernde Befferung ist dadurch wieder zu nichte geworzen. Drohende Rebellion. London. 1. Mai. DaS auswärtige Amt ist im Besitzt von Nachrichten, wtlche einen Aufstand in Mazedonien, geführt von Rußland möglich erscheinen lasten Wenn die diplomatischen Vorstellungen dieserhalb in Athen fehlschlagen und dem Frieden ernstliche G'fahr drohen sollte, so werden England. Oestreich und Italien ein Geschwader räch dem PirüuS schicken. , AuS Bulgarien.. Sosio, 1 Mai.', Major Pzpcsf der.BtfehlShaber der diesigen Garnison und mehrere andere Oisittere wurden der Uaterfchleife im KkiegSminist,tium schulbig befunden. Popoff erklär, er sei unschuldig und sagt, deß wenn cö im um Geld zu thun gewesen wäre, er die ihm von Rußland gebotene Bestechung. 4' 00 Napoleon und 200.0UÜ Rubel angenom men hatte. DaS Soldatenmonumznt. Die Commission für r)aS Soldotenmo nument eröffnete gestern die eingelaufenen! Angebole für die Hekstellung des Funda! mentS. Von hier waren folgende Angeböte eingelaufen : Grienwood, Madifon u. Jitzqerald W 000 Tminame u. Petrie Z52 000. EnoH,aetz3Z08Z.KoßZ:Fritz drei Angebote $29.506. $32,466 $36 307. Joseph Domney $47,459. $41 331. $33. 900. $36,700. L. L. Leach $ZZ 229. $35.. 553. $35 390. Von Greencastle. Chic-go und EolumbuS.O., waren ebenfalls An geböte eingelaufen. Der große Unterschied in den Betrügen der verschiedenen Angbote rührt zum Theil von den verschiedenen Steinarteu her, welche zur Verwendung kommen sollen. Wenn man obige Zahlen betrachtet, so müffen die großen Kosten des Funda mentS überraschen, und man muß stch fragen, wie ist eS möglich. daS Monument für S200 000 herzustellen, wenn da? Fun. bament allein schon $40,000 bis $50000 kostkt? ES ist auch nicht möglich. Das Monumevt wird auch nicht so werden, wie eS auf der Zeichnung dargestellt st ausgenommen es fl"ßen der Commission noch weitere $200 000 zu. Denn um daS vorliegende P'of.kt auszuführen, sind mindest.nS $400 000 nöthig. In dkr That ist. wie wir guten Grund baden. mitlutdeilen. m't dem Architekten Bruno Schmitz blob ein Abkommen wegen Her flellung deS Schaftes getroffen worden die Trepp ?n und üuß'ren Bildhauerar beiten bleiben weg. wenn nicht noch mehr Geld kommt. ' Nun fragen wir aber, wtlche Moral, welche Gerechtigkeit liegt dem Versahren der Kommiffäre zu Grunde? Die Com Mission fordert zu Ertivütfen für ein Monument aus. da $200 000 kosten soll. Unsere amerikanischen Architekten richten stch räch der ausgesetzten Summ?. Ein Berliner Architekt, der von amerikanischen ereilen qdioiui nimia roeiB. macht einen 1 9 jP ! .4k. . Entwurf, drffen Ausführung in Berlin für 800,000 Mirk wob! möglich wäre, in Amerika ab,, füe 200 000 Dollars nicht ausgeführt werden kann. Selbstorrständ lich ist dieser Entwurf großaitiger, als derjenige der amerikanischen Architekten. welche stch nach dem richteten, waZ man in Amerika süe 5200.000 beschaffen kann. Hätte nicht mancher der amirikanischen Architektin vielleicht einen noch schöneren Entwurf gefertigt, wenn er ebenfalls nichts von Preisen und Kasten verstanden und geglaubt hätte, sein Monument ließe stch um die Hälfte herstellen ? DaS Verfahren der Commission mag irgend etwas sein, aber gerecht ist eS nicht. Und wir möchten serner bemerken, daß die Ursache, warum zur Ausführung des MonumenS kein hiesiger, sondern ein Chicagoee Architekt angtstellt wurde, nicht etwa darin zu finden ist, daß wir hier keine Architekten haben, welche tüchtig genug dazu sind, sondern weil Keiner stch dafür verbürgen wollte, auch nur den Schasl für $200,000 herzustellen. 7 6 Fälle von Diphtherie. 16 Fälle von Schariachsiebtr und 22. Fülle von Masttn jetzt in der Stadt.

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