Indiana Tribüne, Volume 11, Number 221, Indianapolis, Marion County, 28 April 1888 — Page 2

Indium Tribüne. Srschewt FiglilZ sd Sssntags.

D' kU Mali .Iiibüne- fal durch d Tkgr 12 ' ffenti vei Boit. feie Sonntaarrtd2ne- f Cent! sei Woche. Beide lufarnrnen 15 Cent. Pr Pgft zugeschickt in Oorau6a6luna. f6 per 2hr. Office 10 O. carvlandvr. Indianapolis, Ind., 23. April 1888. Das unheimliche Haus. Im Herbste des abres 1880 Zo erzählte neulich ein, früherer Prospector haue ich in d?r Umgegend von Red Cliff in Colorado nach silberhaltigem ir gesucht, aber keinen Erfolg gehab!. Nicht besser erging es meinern (Gefährten Ioe Tickson, oer in jeder Beziehung sein Schicksal mit mir theilte. 'Wir Beide verlumpten vollständig ; die Lebensmittel, welche uns ein unternehmender Kauf ttiann gegen das Versprechen eines Drit: telanthcils an dem von uns erhofften Funde geliefert hatte, waren zu Ende gegangen, und wir waren gezwungen, nach Leadville zu gehen, wenn wir braus iitn in der Wildniß nicht verhungern wollten. AlS wir uns der Stadt näherten, war es bereits Abend geworden. Wir wußten nicht, was wir anfangen sollten. Zeld hatten wir keines, und hungrig waren wir auch. Wir hatten keine Freunde in der Stadt, wenigstens hätten vir sie erst vorher ausfindig machen müsfcn. was in der Nacht nicht gut anging. Jedermann auf der Straße hätte uns inir Verdacht angesehen und wäre uns aus dem Wcge gegangen. Wir sahen aus, wie richtige Tramps, obgleich wir keine solche waren. Wir ilberleaten, was wir eigentlich thun sollten. In der Nacht in die Stadt zu gehen, war unthunlich, das scchea wir selber ein. Im Freien übernachten :?ollten wir auch nicht gern, obgleich wir sonst daran gewöhnt waren. Wir lehn? ten uns nach einem ordentlichen Bette. Da bemerkten wir nicht weit von uns ein einsames Haus, welches unbewohnt x.u sein schien. Trotzdem noch nicht die richtige Zeit zum Schlafen da war, brannre in dem Hause kein Licht, und die Fensterläden waren geschlossen. ES war ein zweistöckiges Haus von ganz achtbarem Aussehen. Wir beschlossen, dort unser '.Nachtquartier zu suchen und klopfren bescheiden an die Thüre, doch öffnete uns Niemand. Dann versuchten wir selbst die Thüre zu öffnen, was uns auch sofort gelang, denn sie war nicht verschlössen. Wir steckten ein Streichholz an und entdeckten auf einem nahen Tische eine wir Petroleum gefüllte Lampe, welche wir sofort anzündeten. Mit der j'ampe in der Hand traten wir dann die Wanderschaft durch das Haus an. Tas: selbe war, wenn auch einfach, so doch genügend möblirt. Wir fanden nntcn zwei Schlafzimmer mit guten Betten und begaben uns alsdann in daS zweite Stockwerk, wo wir noch einige wohlausgestattete Schlafzimmer fanden. n dem ganzen Hause war jedoch keine einzige enschenfeele zu finden. Dieser Umstand fiel unZ auf. Wir wußten, das; damals in Leadville die Wohnungen sehr knapp waren, und daß ein derartiges geräumiges Haus nicht ohne begründete Ursache leer stehen könne. Ueberall lagerte auf den Möbeln u. s.w. Staub, ein sicheres Zeichen, daß das Gebäude schon seit längerer Zeit unbewohnt war. Herrschte hier Geisterspuk, der die Eigenthümer des Gebäudes aus demselben vertrieben hatte, oder war ljur eine unheimliche Mordqejchtchte pal sirt, in Fole deren das Haus von seinen iis&criacn Insassen verlassen wurde? Joe Diron und ich, wir pflegten sonst kelne furcht zu kennen. Aber das ein same, stille Haus flößte uns doch heimli ches Entsetzen ein. Wir sprachen mit einander nicht viel, aber wir hatten Jeder unsere geheime Gedanken. Jnoeffen waren wir sehr müde und mußten schlasen. Wir entkleideten uns daher und legten uns in zwei Betten im oberen kockwerr zur Nuhe. Wir konnten indessen nicht einschlafen. Nach einer Weile erüob sich Diron von seinem Lager und sagte' zu mir : Jch kann es tn diesem Hause nicht aushalten. Liebe? will ich in's Freie gehen und ver suchen, ob ich dort rncht unter meiner Decke einschlafen kann." Unterdessen war der Mond am Fimmel aufgestiegen und beleuchtete mit seinem blassen Schimmer die ganze Gegend. Mein Gefährte war ausgestanden und lzatte seinen Worten die That folgen las: sen; ich folgte ihm und sah ihm nach, wie er aus dem Hause trat. Plötzlich stieß er einen gellenden Schrei aus und stürzte von dannen, als ob er von tausend Furien verfolgt würde. Bei dem bleichcn Mondenschein konnte ich bemerken, daß sein Gesicht von einer geradezu wahn: sinnigen Angst verzerrt war. Er stürzte in seinem tollen Laufe hin, raffte sich wieder auf, ttolperte über Steine und umgefallene Baumstämme, und war bald aus meinem Gesichtskreise verschwunden. Die ganze Zeit hindurch stand ich starr da, ohne recht zu wissen, was eigentlich vorgehe. Dann wurde auch ich von einet köstlichen Furcht überfallen. Die Angst ,neincS Gefährten hatte mich angesteckt, und ich lief fort, als ob die ganze Hölle hinter mir her sei. Erst, als ich mich fern von dem uilheimlichen Gebäude be; fand, athmete ich wieder erleichtert auf. Ich wickelte mich in meine Decke und war bald eingeschlafen. Der Nest der Geschichte ist bald er zählt. Von meinem Gefährten Diron ialt ich nie mehr etwas gehört. Ich selbst begab mich nach Leadville, wo ich glücklicherweise einen alten Freund traf, der mir wieder auf die Beine half. Ich lebte wieder als Mensch, aber eine eigenzbümliche Feigheit übersiel mich stets, wenn ich an daS einsame, verlassene Haus in jener Schreckensnacht dachte. ES dauerte nahezu ein Jahr, ehe ich meine Furcht soweit überwunden hatte, daß ich den Beschluß faßte, der Gegend, in welcher sich das SchreckenshauS befand, wieder einen Besuch abzustatten. Ich hatte eS nie über mio) bchiLea !$ju

neu. meinen freunden etwas über meine

ersten Nachtabcnteucr in Leadville zu erzählen. Ich fürchtete wohl nicht mit Unrecht, daß Jedermann mich auslachen würde. Meine Angst hatte sich indessen gelegt, und die Neugierde überwog, das Haus noch einmal zu sehen, welches mir damals so fürchterlich in seiner trostlosen Ein? samkcit erschienen war. Ich sattelte also mein Pserd und ritt hinaus. Da ich die Stelle recht gut kannte, kostete es mir keine Mühe, den Hügel zn finden, auf welchem das Gebäude stand. Diesmal sandte die (sonne ihre hellen Strahlen auf die Erde hinab, und ich brauchte mich vor keinem gespenstigen Schatten zu fürchten. d näherte mich dem Gebäude von hinten. Es stand noch immer so ruhig und ilttbenohilt da, wie in jener Nacht, als ich es zuerst gesehen hatte. Dann ritt ich nach vorne und machte mir dabei im Stillen Vorwürfe wegen meiner Feig; heit. Ich war bis vor die Haupkthüre gelangt und warf auf dieselbe einen prüsenden Blick. Da sah ich über ihr die Inschrift : ,,B l att ern : H o s v i ta l von LakeEounty." (5s kam jetzt über mich, wie cm Blitz. Jetzt wnszre ich. warum Diron damals in so wahnsin, niger Angst ans dem Haus entfloben war: er hatte im Mondenschein die Inschrift über der Hausthüre gelesen. Auch jetzt noch gab ich meinem Pferd? die Sporen und ritt davon, so schnell wie ich konnte. Afrika:, isäie und asiatische sprachen. Ein Werk, welches nicht allein in England, sondern auch in Deutschland aller Voraussicht nach großes viusieucn erregen wird, soll demnächst im Drucke erscheinen. ES ist Mr. Bcntleys Dictionary auä Granirnar of the Congo Lanjruage,M welchem der Ver t(ier fünf Jahre I eines VcbcnS gewidmet hat. Die Eongo-Sprache hat deshalb große Bedeutung,, weil sie den Schlüssel ;u allen Sprachen im südlichen und westUchen Afrika, mit Ausnahme derjenigen der Hottentotcn, bildet. Die Eongos, Zulus und wahclls weisen tu ihrer Sprache eine nahe Vcrwanotschast aus, trotzdem sie manchmal bis auf eine Entscrnung von 2000 Mcüen von einander wohnen. Die BantaVölker der gemeinsame Name, mit welchem jene Negerstämme belegt werden zeichnen nch vor ihren Nackoani durch ungewöhn liche Intelligenz und durch die Fähigkeit aus, die abendländische Cultur anzunehmen, was man von den andern Negerstammen des schwarzen (ioninieniö" Nicht immer sagm kenn. r- . nr " i . 1 H vriix ellenslil zu ocm orlcroucyr Bentlcns bildet eine neue rcvidirte Ausgäbe von Sir Thomas WadeS "T7.11 Erh Chi," dem Tenbuche, welches seit fast zwei Jahrzehnten als das beste Werk sur Europäer gilt, welche die chinesische Sprache studiren wollen. Das Buch in seiner neuen Auflage weist zahlreiche Verbesserungen auf, soöaß das Studium der chinesischen Sprache jetzt in zwei Jahren, anstatt wie früher, in fünf Jahren, bewältigt werden kann. Den Mittelpunkt tur das Studium der bedeutendsten Sprachen Asiens und r ä w c T ','lsrilas vlloet gegenwärtig oie universität Berlin. Es sind dort Lehrstühle eingerichtet, welche jungen Männern, die sich als Eonsulu, Reisende, Missionäre oder Kaufleute nach den: Orient begeben wollen, einen vollständigen LehrcursuS in den gewünschten Sprachen ertheilen. Der Unterricht wird, soweit dies möglich ist, von Enigeborenen der betreffenden Länder unter Leitung deutscher Sprach; forscher ertheilt. Man kann in den Hörsälcn der Berliner Universität Lehrer aus fast allen Theilen der Erde finden. Wer die Sprache von Sansibar, das Arabische, Swahelische, Persische, Hindostanische, Chinesische oder Japanische erlernen will, findet dazu an der Univcrsität in Berlin ausreichende Gelegenheit. Auch Nußland hat seit den letzten drei Jahren dem Studium orientalischer Sprachen große Aufmerksamkeit gewidmet. In der Universität zu St. Petersbürg sind Lehrstühle errichtet, in welchen junge Leute, die sich dem Negierungsdienste in den asiatischen Provinzen des Niesenrciches widmen wollen, genügende Ausbildung in den betreffenden Landessprachen erhalten. Die Studenten lcrncn nicht nur die Sprache, sondern auch die Sitten und den Charakter der Bevölkerung kennen, mit welcher sie später in persönlichen Verkehr treten sollen. Auch iu Paris cristirt in der dortigen Universität eine bedeutende Schule für den Unterricht in den orientalischen Sprachen. Es wird dort nicht allein die chinesische und japanische, sondern auch die anamitische, malamsche, japanische, hindostanische, persische, türkische, griechische, armenische und arabische Sprache gelehrt. Es ist selbstverständlich, daß dabei die verschiedenen slavischen Sprachidiome nicht zu kurz kommen. Einen tieferen Sinn hat dieses Sprachstudium jedenfalls. Völker, die sich bisher fremd gegenübcrstandcn, werden einander nähe? gebracht. Tie PintertonS. DaS Hauptquartier der Pinkerton'schen Natioual Detcctio:Agcntur" befindet sich in Chicago. Zweige derselben eristiren in New Z)ort, Boston. Philadephia und Denve?. Einer der Tlreetcren dieser Gesellichast in Herr H. G. Julian in Chicago. Derselbe erklärte neulich einem Berichterstatter gegenüber: Wir sind im Stande, zu einer jeden Zeit mindestens 500 Mann in Dienst zu stellen, wenn dies von uns verlangt wird und man u:k die entsprechende Bezahlung dafür leistet. Unsere reguläre Force" ist allerdings nicht so bedeutend, doch haben wir stets Hunderte von zuverlässigen und fähigen Männern in Reserve, welche sich verpflichtet haben, in jedem Nothfalle prompt unserem Nufe zu fol: gen. Vorwiegend werden unsere Dienste in den Somlnermonaten beansprucht. So müssen wir z. B. contractlich fül Glen Island während der Sommersai: son 25 bis 30 Tetcctivs und ebenso viel für Manhattan Beach stellen; während der Wettrennen des Coney Island Jocker Clubs im Frühjahr, Sommer und Herbst gebrauchen wir C0 bis 70 Mann, und auch der Brooklrzner Jockei) Club nimmt vno.efäjr dieselbe Anzahl von unseren

Oette?w? in Ttnspcurq. tau Kit:; t:zn ,

men in New )or besonders auch noch Nebenbeschäftigungen vor, wie z. B. die Bewachung des Vanderbilt'fchen Grab: mals. Füi solche Zwecke müssen wit auch viele zuverlässige Leute anstellen. An Candidaten bat eS uns nie gefehlt. Chrliche, zuverlässige und gewitzigt Leute, die mit Feuerwaffen gut umzu: gehen wissen uud in einer etwaigen Gc: fahr niemals den Kopf verlieren, melden sich bei uns zu Tausenden und suchen um Beschäftigung nach. Wir können natürlich nicht Allen eine dauernde Anstel: lung geben, doch sind wir nie in Verlegenheit. wenn es sich darum handelt, eine bestimmte Mannschaft irgend wohin zu schicken. Bis jetzt ist es noch nicht vorgekommen, daß man von uns mehr als 500 Maim verlangte, und es gelang uns mit der größten Leichtigkeit, dies Anzahl aufzubringen. Wir waren nur einmal in der Lage, so viele Leute zusam? men zu trommeln, und zwar zu der Zeit, als m den Vichhöfcn in Chicago der große Sinke ausgebrochen war. Warum sich so viele Leute um eine Anstcllllng in unserer Agentur bemühen? Die Frage ist sehr einfach beantwortet. Die Leute werden sehr gut bezahlt. Jeder Detectiv erhält für die Dauer seines Dienstes nicht nur vollständig freie Beköstigung und Wohnung, sondern auch einen Tagelohn von 5 Dollars. Die regulär angestellten Detcetivs bekommen sogar jeden Tag 8 Dollars. Es kostet allerdings viel Geld, wenn Jemand uns serc Dienste in Anspruch nehmen will, uud ein Armer könnte sich diesen Lurus nicht erlauben. Aber auf eine solche Kuildschaft reslcctiren wir überhaupt nicht. Alle Detectivs. die zu unserer Agentur gehöieu, sind mit Winchesterbüchsen bewafsnct und haben außerdem noch Marinerevolver. aus deren Benutzung sie sich ans dem Grunde verstehen müssen, wenn sie überhaupt hi Misere Dienste treten wollen. Eigentlich haben wir nur 150 Leute, welche stetig in unseren Diensten sind, doch können wir, wie ich bereits erklärt habe, zu jeder Zeit irgend eine gewünschte Anzahl von Detectivs stellen, falls man die Dienste derselben wünscht. Wir haben uns militärisch eingerichtet. Q7u jede Compagnie besteht aus 30 bis LS Mann, und in jeder befindet sich ein Capitän, ein Adjutant, ein Lieutenant u. f. w." Bekanntlich haben mehrere Staaten die Beschäftigung dieser DctectivS" verboten, da dieselben keine Beamten sind, und folglich auch kein Recht haben, den anerkannten Behörden in's Handwerk zu pfuschen. Vom Inlanve. In der Umgegend von gort Wayne in Jndiana ist die junge und Vübschc Schullehrcrin Bertha Evard aus traurige Weise um's Leben gekommen. Sie hatte sich nach Beendigung der Schulstunden an deii Ofen gesetzt, um sich auf dcu nächsten Tag vorzubereiten. Dabei geuelhen ihre Kleider in Brand; sie rannte schreiend hinaus, wodurch die Flammen erst recht angefacht wurden, und als sie das nächste Haus erreicht hatte, stürzte sie an der Schwelle dessel. ben todt nieder. In d e r N ä h e von Eaboot in TeraS County in Missouri hat ein Mann Namens LikinS seinen beiden Kindern, einem ttjährigcn Sohn und einer 11 Jahre alten Tochter, mit einer Art den Schädel eingeschlagen und dann sich selbst mit einem Messer die Kehle durchschnitten. Die von der Frau herbcigcrusenen Nachbarn fanden Vater und Kinder als Leichen vor. Was den Mann zu der furchtbaren Blutthat bewogen haben mag, wird nickt ge meldet. Der in der Nähe von Mousetail-Lauding am Tennessee-Fluß in Kentnckv ansaßige Ward hatte ehrenrührige Geschichten über die Tochter seines Nachbarn I. Stafford in Umlauf gesetzt. 'Der Vater des Mädchens suchte ihn auf und zwang ihn mit vorgehalte nem Revolver, zu gestehen, daß er gelo aen habe. Nur auf sein kniefälligeS Bitten wurde Ward mit dem Leben davongelassen. Dann aber drehte er den Stiel um. Er begab sich nach Hause, holte seine Schrotflinte und schoß Stafford nieder, als derselbe eben im Begriff war, sein Pferd zu besteigen. Dann ergriff der Mörder die Flucht und ist bisher noch nicht eingefangen worden. Einen neuen wichtigen Schritt in Bezug auf das gegenwärtig in Kansas herrschende Prohi'bitionSgesetz der General-Anwalt Hallowell von Wichita gethan. Er hat bei Gericht den Antrag gestellt, auf die Häuser der Frau Rosa Werner, welche einen ganzen Block in der besten Stadtgegend einnehmen, eine Geldstrafe $2 600 nebst den aufgelaufenen Gerichtskosten. zusammen $3-200, als bevorrechtete Hvpoth eckcinzutragen. Die Strafe war gegen einen gewissen Nohde festgesetzt, welcker von Frau Werner in dem Block Wirthschaftsräumlichkeiten gemiethet und darin einen Saloon betrieben hatte. Er hatte gegen c r. p , c n sTi . i oas besetz, vetresieno geislige erranre, ; verstoßen und war zu zwei Jahren Gesangnls; und der obigen Geldstrafe verurtheilt worden. Frau Werner soll die eigentliche Geschäftsinhaberin, und Rohde nur von ihr vorgeschoben gewesen sein. Dieser Fall ist für viele, ähnlich liegende von großer Bedeutung. Der selige Tilden hat jedenfalls eine feine Zunge gehabt. Da von legt der Inhalt seines Weinkellers, der von seinen Testamentsvollstreckern zum Verkaufe ausgeboten ist, Zeugniß ab. t': befanden sich darunter: Johannisberger Eabinet 1862er und 1665er, blaues Siegel ; Johannisberger Cabinet 1862er, 1865er und 1870er; Steinberaer Cabinet 1862er und 1868er; Stein berger Cabinet Auslese 1862er; Nauenthaler 1862; ferner: Chateau ?)quem 1853er und 1864er; Chateau Lasitte 1864er. Madeira bis zu den Jahren 1817 und 1826 zurück; weißer Bordeaux verschiedener Arten und Jahrgange. Ferner Champagner: Dry Sillerr, und Ertra Dry von GleSler ck Co., Roderer, Eclipse. Ferner alter Kentucko Bourbon. im Faß und ans Flaschen, Roggenschnaps. Brandy, Schiedam CZenever und einige Flaschen Apfelwcin:Brandy. Zum Mischen der Weine und zum Nachtrunk für die verschiedenen Schnäpse waren Vkillinari und SeltserrsaLer da. Und

trov seiner ecklust ist Tilden ein alter

Knabe geworden, ehe ihn das unerbittliche Schicksal" von diesem Jammerthale" von dannen rief! Die edle Staatsgesetzgebung von Kentucky thut nichts zur bleibcndcn Abschaffung der bekannten heillosen Zustände im blutigen Rowan-County. Das ersieht man aus folgender Mittheilung des Lomsv. Anz.": Richter Cole, der in den letzten Jahren zu Morebead über die in Rowan:County verübten Schand: und Grcuelthatcn zu Gericht saß, wurde der Parteilichkeit in seinen Entscheidungen und Urtheilssprüchen beschuldigt. Es wurde ihm zum Vorwurf r i . ... r-. y ci . .c gemacht, oas; er mir oer .oulver-anoe unter einer Decke gesteckt und ihr viel zu viel durch die Finger gesehen habe. Die Staatsgesetzgebung setzte einen Untersuchuugsausschuß nieder, und vor demselben wurden allerdings sehr graoirende Aussagen gegen das Gerichtsverfahren des Richters Eole gemacht. Die Mehrheit des Ausschusses entschied sich für eine ernstliche Rüge, welche dem Richter ertheilt werden sollte, und für die Einsetzung eines anderen Krcisrichtcrs. Die Minderheit hingegen sprach den Richter von jeder gegen ihn erhobenen Beschuldiauna frei, und dieser Bericht ist jetzt im Abgeordnetenhaus auch angenommen. ' sf.t. ?n , . :i v ? qr. ioic lsl also rein gewaschen mio seine Reputation als Richter ist amtlich wieder hergestellt worden. Der Ausgang dieser Untersuchung läßt die geplante Zerstückelang und gänzliche Viusheoung des County Rowan alö ziemlich aussichtslos erscheinen. Es wird AlleS beim Alten bleiben." Zu deir wenigen guten Gesetzen, welche die letzte Gesetzgebung von Iowa erlassen hat. qchort das. welHeSdem sogenannten böhmischen HaferSchwindel ein Ende zu machen bezweckt. Während der letzten Jahre haben mehrcre. meist unter den losen Ohioer Gesetzen gegründete (zZcsellschasten, ihre Agenten in Iowa gehabt und den Farmern böhmischen Hafer von angeblich wunderbarer Fruchtbarkeit angeboten, und zwar unter folgenden, anscheinend sehr vorthellyastcn Bedingungen. Der Farmer sollte 50 Bushel $10 nehmen und brauchte dafür Nicht mit Geld, sondern mit 6 und 10 Prozent verzinslichen Wechseln zu zahlen. Die Gesellschaft L C I verpflichtete sich oagegen, von oer daraus erzielten Ernte dem Farmer 100 Bushel zu $7.50 abzunehmen. Nun rechneten die Farmer sich einfach auS: 50 Bushel ... i i i A.stn r... tt Ti - zu siu mach! ouu, Zinsen, seivsl zu 10 Prozent und auf ein ganzes Jahr, macht 550; für 100 Bushel aber 8750, bleibt ein Reingewinn von 200, und außerdem der aus den 50 Bushel Saatgut sonst gezogene Hafer. Zwar sahen sie sehr wohl ein, daß bei der Sache ein Schwulbei sein müsse, aber die, welche darauf hineinfielen, beschwichtigten ihre Bedenken damit, daß sie sich sagten, es sei natürlich im Interesse der Gesellschaften, die Sache so lange als möglich aufrecht zu erhalten, und sie würdeii jedenfalls im ersten Jahre ihren Verpflichtungen nachkommen. Aber natürlich haben sie dies nicht, oder nur in sehr seltenen Fällen gethan. Wie großartig der Schwurdel betrieben worden, und wie leicht die Farmer darauf hineingefallen sind, beweist die Thatsache, daß eine Gesellschaft allein aus drei Eounties nahezu H40,000 eingeheimst hat. Die verwegenen Schwindler haben noch zu guter Letzt die Bill, welche ihnen das Handwerk legen soll, aus der Office des Gouverneurs zu stehlen versucht, doch wurde der Anschlag vereitelt, und die Bill ist jetzt Gesetz. Freilich wäre es viel besser, wenn ein solches gar nicht nöthig gewesen wäre, und die Farmer nicht nach dem bekannten Grundsätze speeulirt hätten: Jcder für jich, und der Teufel hole den letzten." Deutsche Lokal , Naairichtcn. Provinz Brandenburg. f In Potsdam Hofprediger Dr. Strauß. DerKaufmann Arthur Ball in Berlin ist wegen betrügerischen Bänkerotts verhaftet worden. s Drerlermcister Karl Weise, der Handwerkerdichter, in Freienmalde. j Der .letzte Freiheitskämpfer von 1313 15, Karl Greche in Luckeuwalde. KommerzienrathVusch in Rathenow. Selbstmord begingen: in Berlin der Stcinträger Krebs und der Packhofarbeiter Stenzel; in Kohlhasenbrück der Bahnwärter Richter, in Erossen der Einjährige Spengler, in Rirdorf der Häusler Martin, in Tzschetzfchnow der Maurer Will). Schöne. An Kohlengas erstickte in Guben ein Kind des Schuhmachers Rösch ; im Kohlenwerk zu Schönborn bei Dobrilugk wurde der Angestellte Freimark verschüttet; bei Spandau ertrank' der Schiffer Selchow. Provinz O stpreuß en. Der Jnstmann Abromeit in Norkitten ertrank. In Tubiau hat sich der früher in guten Verhältnissen lebende, aber durch Trunk heruntergekommene Schornstein segermeistcr Göde erhängt, und in Re.idenbura hat sich der Gendarm Rel mann aus Liebesgram erschossen. In Gumbinnen wurde die Frau des Arbeiters August infolge KohlengaZvergistung todt ausgesunden. Provinz Westpreußcn. In Marienbura hat da? Hochwasser eine halbe Million und im dortigen Kreise 8 Millionen Mark Schaden ver ursacht. Das größte Elend hat die lieberschwemmunq :n schwctz verursacht. DaS Wasser hatte dort eine Höhe von 24 Fuß erreicht. In Elbing steht das Nasser hoher als bei den großen Ueber fchmcmmungen 1855 und 1876. Provinz Pommern. Der Reiseinfpektor Euand der Pom mer'schen Hypotheken - Aktien - Bank in Coslln ,st verschwunden. s Der In valide Friedrich Rübesam in Konickow. In Rugenwalde hat sich der 14jährige Gustav Zende erhängt. In Stettin wurde der Maschinist Carl Krause erfro ren aufgefunden, in Barnom ertrank die unverehelichte Minna Knaack und in ff r c ff . 4 r oslin iji oer rigentyumer aiwag an Kohlendunst erstickt. Provinz SchleSwi g-H o l st e i n. Der Zoalina der Bauschule in Eckern iörde, Danielsen,. hat. sich aus Schwermuth erhängt. Niedergebrannt sind : in öettdor das Gerse edeö Hu nerS Man: Ltlftn. in aviahorst da Ui SäthnerS

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"""II r v. iiiiiiut manns Carl sen, in Nied.-Jersdal das Horlyck'sche Gewese, in Osterrönfeld das Haus des Tischlers Newe, in Quickborn die Häuser des HufnerS Brakmann und des Fuhrmanns Pahl, in Rümpel das Küselau'fchc Altentheilhaus und in Schwabstedt die Johann Wiek und Heinrich Hansen gehörigen Wahnhäuser. Provinz Schlesien. fJn Brcslan der Offizier des pveul'.schen Armee : Maior a. D. Heinrich Ncthc. j Der König!. Musikdirektor ftiiiA. o . jf. -.i nlliigcnocig in Vi'orrn. jicajuuiiiioi rath Hccker in Lüben. Selbstmord be bei Strebten die Tochter des Häuslers Reiman, wegen Unterschlagung von 10 Pfennigen. In Brcslau wurde die 78jährige Barbara Else todtgefahrcn, in Strehlen kam auf gleiche Weife Marie Busch um's Leben. In Oppeln fand die Aufseherfrau Seeliger durch einen Sturz von der Treppe ihren Tod. Pr ovin z P o s en. Rechtöanwalt Karzenski in Kosten ha, stch erschossen. In Schneidemühl sind 14 Straßen mit über 300 Häusern überjchwemlnt ; 20 Gebäude sind eingestürzt und 1900 Personen obdachlos geworden. Der Handelsmann Johann Rci: t)erowski aus PakoSlaw ist erfroren, und in Schneidemühl ertrank, als Opfer der Hochfluth, die Arbeiterfrau Klawunder. Ebendort brannte das Wohnhaus des Kaufmanns Bolder und in Liliendors brannten die den Wirthen Santcr und Kauter gehörigen Gebäude nieder. Provinz Sachsen. In einer Kohlenschacht der Grubt Alwine bei Domsdorf, ist ein Brand entstanden, wodurch der Fördcrthurm und angrenzende Gebäude zerstört wurden. Durch eine Windhose wurde das Besitzthum des Gärtuereibesitzers Köcke in Selau vernichtet. Auch in Clcbcn und Zorbau richtete die Windhose großen Schaden an. Selbstmord begingen : in Bennstedt die Ehefrau des Häuslers Mittler, in Petcrhof der Färber C. Pietfchmann. in Niedereichstädt der Landwirth Förster. Im Kaliwerk bei Ofcherölebcn verunglückte der Häuer Pommeanelle dnrch Crplosion einer Tynamitpatrone, bei Schleusingen ertrank der einzige Sohn des Försters Walz. Provinz H a n n o v e r. In Celle wurde das neue Postgeväudt dem Verkehr übergeben. Die Gegeud um Dannenberz ist durch daS Hochwasser ganz verwüstet und der Schaden unermeßlich. In V erden hat der GerichtssekretärAmclung 3000 Mark unterschlagen. In Wunstorf hat sich die Ehefrau des Eigenthümers H.Wilkcning erhängt. Ertrunken sind: derBahuwärter Schmidt in Prcdöhl mir seiner ganzen Familie, als Opfer der Hochfluth, ferner in Edeöheim der Cigarrenmacher Peter Böhmcr aus Einbeck, der 8jährige Sohn des Anbaucrs Heiurich Meyer in Oelkassen und der Einwohner Stcenwcrth in Schnoock. Infolge einer Verletzung, welche sie sich beim Traucrgeläut für Kaiser Wilhelm zugezogen hatte, starb in Eselinn die Wittwe Haan. P r o v i li z W e st f a l e n. Auf der benachbarten Zeche Freie Vo. gel und Unverhofft" bei Horde wurden drei Bergleute von einem plötzlich niederstürzenden mächtigen Steinblock getroffen und auf der Stelle getödtet. Die Namen der Verunglückten sind: Josef Schneider aus Ncmbcrg, Wilh. Osthoss aus Vcrghofermark und Ludwig aus Brücherhoff. Zwei von ihnen waren Familienväter. Auf der Sekundärbahn Lüdcnschcid-Altena fuhr dieser Tage der Personenzug, der 40 Minuten Fahrzeit hat, 3 Stunden. Als den Passagieren die Sache unterwegs zu bunt wurde, stiegen sie aus, marschirten weiter und kamen H Stunden früher ans Ziel, als der Zug. Der Accndamt Feldbach in Weidcnau hat 700.000 M. urterschlagen und Selbstmord begangen. In Holthausen hat sich der geisteskranke Tagelöhncr Heinrich Stutmann erhängt, und in Padcrborn machte ein Rekrut aus Heimweh seinem Leben ein Cnde, indem er sich von einem Zuge überfahren ließ. Der Abiturient Lückcr aus Bielefeld kam in Pr.-Oldendorf durch einen Sturz zu Tode, und in Bork ist der Tagelöhner Bültmann ertrunken. Niedergebrannt sind: in AlverSkirchen das Wohnhaus des Köthers Brüning und in KinderhauZ daS des KötherS Tiggemann. Rhe inprov inz. j Pastor Emil Ohly in Elberfeld. Z)em Fabrikanten Ernst Hoffmann in Werden wurde der Titel eines Kommerzienraths verliehen. Am Osterdienstag, als eben in der Pfarrkirche in Wet-tendorf-Schönccken die Beichte abgrnommen wurde, schlug der Blitz in die Spitze des fast 200 Fuß hohen Thurmes, in Folge dessen der Helm, 100 Fuß hoch, mit seiner ungewöhnlich reichen Holzkonstruktion auö dem 16. Jahrhundert, ganz lieh niederbrannte. Der Sohn des Kaufmanns Balzer in Mühlheim (Ruhr) ist ertrunken. Niedergebrannt sind : das Haus des Bergmanns W. Hermei in Eppinghoferbruch und die Färberei der Gebrüder Janssen in Crefeld. König rcichSachsen. In Chemnitz sind 166 Personen am Typhus gestorben. f Kommerzicnrath I. Fedor Zschille in Großenhain. Rentier Wilhelm Schmidt aus Lindcnau ist wegen Brandstiftung zu 4 Jahren ZuchthauS und 3000 Mark Geldstrafe verurtheilt worden. In dem Dorfe AltOschatz hat der Wirthschaftöbesitzer Hedrich seine Frau erschossen und sich dann den Hals abgeschnitten. Der Spinnereipächter Emil Ludwig Rascher aus Crimmitschau, der seit Weihnachten verschwunden war, hat sich ertränkt. Der Bretschneider chonsclder aus ii benstock wurde von einem Wasscrradc, an dem er arbeitete, todtgeauetscht; der Steinbrecher Grase aus Großkagen wurde vou fallendem Gestein erschlagen ; der Geschirrführer Robert Eckhard aus Gundorf wurde todtgefahren ; das Kind des Bleichereibesitzers Müller iu Lauenheim und der Sohn des -Handarbeiters Gustav Füamann in Plsuen sind cr trunken- '

gingen : in juresu cer erst 14 ahrc alte Paul Werner; in Goldberg bei Reisende B. Kohl, in Obcr-akndori

j? tlf W5f 9 v VAS GROSSER Schmcrzcnlicilmittcl. ?ic WlndeMMcitsagl: Dl Heilungen sind wunderbar. Die Wirkungen sind unfehibar. eS heilte Chronische Fälle AN.jährkger Leiden oll siandlg. Krüppel konnten ihre rücken fortwerfe, und waren dauernd geheilt. Chronische Fälle augenblicklich gehellk. Seine Kückkehr der Schmerzen. Keine Echmerjkn in vielen Jahren. Das große Schmerzenheilmittcl. 80,000,000 Flaschen verkauft und tn jeder Hellung. Vatienten erneuern mit vergnüge ihre Zeugnisse. Einmal gehellt, immer geheilt, lkelv Rückkehr der Schmerzen nachdem ein mal geheilt. Q$ hat keben gerettet und Geld gespart. Doktoren empfehlen es. Apotheker loben . Was best Heilmittel. Jeder Tropfen wirkt. kt heilt sicher und schnell. Jeder mann ist erstaunt. ks helU unfehlbar. Jede Flasche bringt Heilung. I allen Apotheken zu 50 Sentb die Flasche verkauft. THE CHARLES A. VOGELER CO.. Baltimore, Ui. MWN LHKTx C"rA8". Remove8 Tan Sunburn. Bea Stlnsst Moa - ' qulto and All lnAft siitfi. PUIPLES. BLOTCIIL.. Humors. EirUx-mari, and everv form osskla blotnlshc3, xoe;tircly enred on th.e znost delicala eldn wltliout leavtnf a ecar, by Hop ÖlXLt22XOXLtPrice CScts.. COcts. and $1. At drurrista or by xnaU. Tho Hod Pül ManTfr Co.. i;e w London. Conn. Ltttle llon 1111 far Alck-hftadasj.e. dTarnelA. blllousness an 1 oonstipation. have no cquaX. 25c Mf ' Ja allen votheken ,u izaden. QQ'Z'O'Z'O'Z'Oc) Sine kinderlose he ist selten ein! glückliche. Wie uns wodurch diesem Nebel in k u r z e r Z e i t abgeholfen werden sau, zeigt der Rettungs'Änker", Zeiten, ritt natur getreuen Biliern, welcher von dem aken demsZ'e Heil-Znstlkut in ?,e:v A! heruSzszcbei: rzizl, auf die klarste Weise. Junze Leute, tie iu d.'n Crand der Qbe ticken ucCeu, sclllc den Gprucs EäüüttZ : Ti'taw v r ü f e , wer sich ewig bindet", kzH beherzigen, u: d dcl5-rcrtrefflle UZuch lesen, ebe s'.e ten wichtigste S cd ritt deZ i'tdeus thun l Wirr für '-! en:Z in T-rü'aatffr, ta teut?cr 2crae, icraisrn terraut. fretreriantt. ?ltrefie :IeutclifcsH ul-Inptitut.ll Clinton Plce. New York. N.Y. n rnttanavcli3, Iud., beiu: Buchhändler G. Xeykr, W öud lelAware 6U 00G0 Court Honse SIEAT MABEET. Frisches Fleisch ! Geräuchertes Fleisch ! Alle Sorten Würste! Füglich srisG. Alle Aufträge werdm prompt besorgt. Fritz Boettcher, 147 Ost Washington Straße. 2 9 &t bit Saison 16S3. A. Eayöor, Office: 'West: Str. Teleöbon V49. Indianapolis WATEE COMPANY 23 Süd Wennshlvaniastr. liefert ausgezeichnetes Wasser zum Trinken, Kochen, Waschen, Baden, für hydraulische Elevators, Maschinen und Motore, sowie zum Feuerschutz. Kosten außerordeutlich mäßig. nriioma. Morrl, trSfitent. Luxus ! Die Gee Liue Noute" (l & ST Li UNd CCC&I BAHN). Diese auögkzelchnett fQon btsörder Passagitre nach ?KK5zrRäk, Glo-veln.u, Buffalo, und ollen Neu - England Städten Schlafwagen zwischen Indianapolis und Wew Fjork ohne Wagenwechscl. Direkte Verbindung nach Missouri, Arkaiis&s, Texas, Hausse, Nebraska, Colorado, Califor uieu und Mexiko. Wedtigfie 'Aateu. tg- Mau wende sich kegeu näherer Jnsor maiton an N. L. Martin, lSNl Pass. Agent. v. J. Niclioli, (jiin,l West. AgtNt, t. 5ot.

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