Indiana Tribüne, Volume 11, Number 220, Indianapolis, Marion County, 27 April 1888 — Page 3
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Erwin Durer.
Novelle von Ludwig Fnld a. (Fortsetzung und Schluß.) Wenn er zu cDiuig zurüSkehrke, wem er Alles aus einem unseligen Mißver, standnip herleitete, dann roar jener salsche Schritt so gut wie ungeschehen Denn daft sie ihm verzeihen würde, schier ihn: zweifellos. Und," meinte er be friedigt, ich werde noch ein gutes Werj tbuti und sie glücklich machen. Ihr, Itähe aber wird mir die Krast von Neuen verleihen, die sie mir schon einmal gab. Er schlug sich vor den Kopf: Waru ist mir dicscr rettende Einsall nicht scho früher gekommen !" So begann er aufTrümmern zu bauen, Aber ein furchtbarer Windstoß warf dal Gebäude zusammen. Als er von dem ersten Ausgang, lt tx nach der Krankheit unternehme, 4 durfte, heimkehrte, fand er einen Brief ' r fr - r i t aus seinem izcy. as cyrelven ranr ans der kleinen bayrischen Stadt, in welcher Frau Rüdiger wohnte; es war von Frau Petri unterschrieben. Mit zu nehmender Bestürzung las Erwin die folgenden Zeilen: Geehrter Herr! Nur die dringlichste Nothwendigkeit taxin mich veranlassen, diesen Brief an : Zie zu richten; auch schicke ich voraus, va9 weder mein Schwager noch meine ! bedaueruswerthe Freundin etwas von die sein Schritte ahnen. Waö geschehen ist ', vor unseren Augen, haben wir erst aus dem Munde eines schwerkranken MZd chenS erfahren. DaS heldenmüthige ftind hat bis gestern ihrer eigenen Mutter ihr Herzeleid verschwiegen. Von Todesahnungen gequält hak sie endlich gesprochen, und nun wissen wir AlleS. Wil wissen, daß sie eine tiefe Leidenschaft für Sie im Herzen getragen, daß ihre Hoffnungen grausam getäuscht worden sind. Ferne 'ei es von mir, Sie. mein Herr, wegen Ihrer Handlungsweise am zuklageu; dies wäre auch wahrlich nicht der geeignete Augenblick dazu. An jenem Tage, an welchem Hedwia unS auS Sturm und Gewitter heimkehrte, schrie ben wir ihre Verstörtheit, ihr völlia veränderte? Wesen nur der Angst zu, die sie aus dem tobenden See erlitten, und auck die schwere Krankheit, welche sich nach wenigen Tagen einstellte, erklärten wir uns allein aus den Folgen des UnwetrerS. Ja, wir waren blind genug, dem Arzt, welcher neben der gefährlichen Erkältung ein tiefes Teeleuleiöen erkennen wollte, 'einen Glauben zu schenken. Endlich trat eine Milderung ein, die unS wenigstens ermöglichte, mit der Kranken in ihre Hei.nath zu reisen, wo ihr bessere Pflege zu Theil werden konnte. Aber was hilft alle Pflege und Kunst bei einem .Menschenkind,, dessen Herz zum Tode wund ist ! Denn daß ich es Ihnen nur sage, sie liebt Sie immer noch. Und so bin ich uberz.ugt, es giebt nur ein Hcilmiltel für die Kranke. Welches, das zu errathen überlasse ich dem Nest von Neigung, der auch in Ihnen noch leben imijj, oder doch Ihren menschlichen Mitgefühl. Xay3 es mir schwer genug geworden, Ihnen das zu schreiben, werden Sie mir glauben. Aber wozu sollte ich nicht fähig scin, wenn es sich um eine fast verzweifelte Freundin handelt und um das Leben eines Kindes, welches ich selbst wie eine Mutter liebe!" Erwin nahm sich nicht lange Zeit nach zudenken. Er wußte, daß für ihn die letzte große Entscheidung herangenaht sei. Der eigenen Schwäche nicht achtend, reiste er mit dem nächsten Zuge ab. We: nige Stundenspätcr war er an Ort und Stelle. Es ging gegen Abend, als er, nur mit Mühe sich aufrecht haltend, leise die Klingel zog. Frau Petri öffnete ihm. Ich dachte, daß Sie koimnen würden; es war die höchste Zeit." flüsterte sie. Treten Sie ein: ich will die Kranke vorbereiten." Dainir führte sie ihn in ein kleines, be: scheiden eingerichtetes Wohnzimmer. Frau Nschiger schläft ein wenig," fügte sie dann entschuldigend hinzu ; die vie: len Nachtwachen haben sie sehr erschöpft." Darauf entfernte sie sich, auf den Zehen schleichend. Enom verlebte einige fürch: terliche Minuten. Kommen Sie." hörte er Frau Petri sagen, die mit Thränen in den Analen wieder einczetreteu war. Er erhob sich und folgte ihr. ES kam ihm vor, alz sei er cm ganz alter Mann. Sowie er in das Krankenzimmer trat, richtete sich Hedwig hoch auf von ihrem Lager. Ihr abgezehrtes Antlitz glühte; ihre Augen leuchteten in unruhigem Feuer. Sie versuchte zu läcbeln, und indem sie dem Ankömmling die weiße, durchsichtige Hand entgegenstreckte, sprach sie kaum hörbar: Bist Du endlich da, Erwin?" Er warf sich vor ihrem Lager nieder und bedeckte ihre Hand mit Küssen. Hedwig, Hedwig, kannst Du mir vergeben?" Frau Petri hatte sich mit leisen Schritten znrückgezozen. Hedwig streichelt mit der Hand, die er geküßt hatte, seine heiße Wange. Ich habe Dir schon vergeben, Erwin. Siehst Du, das mußt ich Dir noch sagen, ehe ich " DaS Sprechen kostete ihr große Anstrengung; sie sank in die Kissen zurück und hob dann wieder das Haupt. Ich war im Um recht ; ich weiß eö. Dein Weg ist sc schwer und steil, da Du mich nicht mit nehmen konntest, und Du sollst Du sollst hinaufkommen bis auf die Hohe. DicseWorletrafenihnwieein Schwert. Er wollte antworten: aber nur ein lau-. tes Stöhnen rang sich über seine Lippen Urdhch brachte er hervor: Ich kanr diesen Weg nicht gehen ohne Dich ! Ver; lan micy ma)i: Das ist ein Irrthum, mein Freund, den Du später erkennen und bereuen würdest. Meine Liebe, die bleibt Dir ja dock. Und nun lebe wohl !" Sie war wieder zurückgesunken uni hatte die Augen geschlossen. So lag si? wie leblos; nur um ihre Lippen spielt ein glückliches Lächeln. Hedwig, Du leidest und ich ick allein bin schuld daran." Nein, nein," hauchte sie, mir ist wohl, wie lange nicht. Gute Nacht! Gutt Nacht!...." Sie tastete nach seiner Sand. Er bemerkte eö nicht, seinem fas,
sulsgSlocn Schmerze hingegeben. Piö lieh sank ihr Arm zurück ; sie that einen tiefen, seufzenden Athemzug und lag ganz stille. Sie schläft," dachte Erwin, als ei aufblickte. Sie schlief, um nie wieder zu er: wachen. . Erwin hatte anfangs geglaubt, daß er diese Stilnde nicht überleben könne. Er war sogar der Meinung gewesen, als wenige Tage darauf in seinem Heimath: städtchen angekommen, daß er diese Neist nur gemacht habe, um letztwillige Ver fügungen zu treffen. Doch der aber-, malige gnte Empfang, den seine Lands: leute ihm bereiteten, ließ ihn die Kraf zum Weiterleben finden. Er selbst mußt, diesen entsagenden Heroismus bewundern Dem allgemeinen Drängen nachge: bend, verlegte er seinen Wohnort dauernc in seine Vaterstadt. In dem ererbtet' Landhaus richtete er sich ein prächtiges Atelier ein und beschloß, nur noch fm eine engere Gemeinde zu wirken. Auf die zeitgenössische Kunst war et schlecht zu sprechen, und man glaubt ihm aufs Wort, daß er eö satt bekom men- habe, dem Beifall einer blasirte? Menge nachzujagen, und dorthin gestüch: tet sei, wo es noch reine und empfänglich Herzen gebe. Vom Hcirathen will er vorerst noch nichts wissen. Doch daß er sich übe, kurz oder lang mit der ältesten Tochte, des Bürgermeisters verloben werde, gilt als eine ausgemachte Sache. Wenn ma? in dem Städtchen von ihm spricht, sk sagt man : Unser berühmter Mitbürger rr7. crrx.ti. r ... .r. f. - :fc
ic veil aoer yar nicuis mer im geHort. Ende. Des Lootfcn Weib. SN Joral Sie. KiU dem Norwegischen von Wart H r , s e l d. (Fortsetzung.) Die Stau oes oorsen ais unrer oem Fenster beim Tische. Ihre Tracht hatte einen etwaS fremden, fast holländischen Zuschnitt. Gewiß war sie unruhig, denn der Ausdruck wechselte häufig in ihrem Gesichte, welches von irgend einem Grame hart mitgenommen sÄen. Einen Moment stützte sie die Wange in die Hand und schloß die Augen mit müder Miene ; doch gleich daraus nähte sie eifrig weiter. Obwohl sie ihren Mann liebte, sah es fast aus, als graute ihr vor seiner An kunft. Es war etwas Scheues, Gedrücktes in der Art, wie sie sich hastig erhob, als sie unerwartet den Lootsen kommen hörte. Sie stand in Zweifel, ob sie ihm vor die Thür entgegengehen sollte. Doch als er in die Stube trat, machte dieser Ausdruck plötzlich einer freimüthigen, scheinbar froh überraschten Miene Platz. Wenn er von Arendal heimkam, war er oft mißvergnügt und bitter und gar nicht leicht umgänglich. Sie merkte gleich, was in seinem Antlitz lag, und wußte, es gelte für sie blos auszuhalten munter und liebreich zu sein und in keine der Schlingen zu fallen, welche seine düstere Laune ihr stellte, kein Wort zu sagen, über das er emporfahren konnte, und ihm nie auch nur eine verdrossene, W --'' t unsroye 'ciene zu zeigen. Wurde er desperat", so konnte er alles Mögliche drohen, was er nicht ihr, sondern sich selbst anthun wolle und sie wußte, er war im Stande, es auszuführen. Mchreremale war es geschehen, daß er in tfolae solch eines uugluckllchen Wortes augenblicklich wieder in See gestochen war einmal in einer Sturmnacht, wo eS der gewisse Tod schien. Er kannte selbst seinen Humor, und vielleicht war eS der Wunsch, ihn loszukrieaen, der ihn oft Mutter Andersen'S Stube in Arendal seinem eigenen Hause vorziehen llen. War nur der erste gefährliche Taa vorbei, so konnte Niemand vergnügter und glücklicher sem, als der Lootje und seine nrau ; denn er vergötterte geradezu sie und seine Kinder und riß sich dann ebenso schwer los, als er früher schwer heimgefunden. Am heutigen Tage hatte GjertS Verhalten gegen Beck S Enkel seinem Ge müthe den Stachel geraubt und der Frau sozusagen im vorhinein ihre schwere Ar belt abgenommen. Mit Heller, aufaeräumter Akiene trat er in seine kleine Stube und begrüßte sein Weib. Nun, wie geht's Mutter? und wo ist der Tazchenaucker?" Damit meinte er seinen jüngeren Sohn, der für die Mutter so schlechte Umschau gehalten und welcher, wenn der Vater gut gelaunt war, stets diesen Na men führte ; er war Salve's Augapfel Eine drückende Last fiel der Frau von der Brust, obgleich sie sich wohl hütete. es den Mann merken zu lassen. Die Stube war für sie plötzlich licht geworden und voll von jener Nachmittagsjonne, welche durch die Fensterscheiben golden auf ihr blondes Haar gefallen, während . r c ? .-. . l sie nocy oasan uno nayre. Es war ein schönes, schlankes Weib mit wohlgefarbten Wangen, welches ihm nun mit zitternder Hand eifria aus den Schafskleidern half und dem eS schwer pel, ganz zusammenhängend zu antwor ten. Und er Lootse war nicht blind da für. Er rief zu wiederholtenmalen und mit stets lauterer Stimme nach dem Taschengucker. welcher sich endlich etmaS vergen und furchtsam in der Thür zeigte barfüßig, mit aufgeschlagenen Beinkleidcrn, in der Hand die Blechschale mit den Garnelen. Nun kam auch der ältere Sohn mit einer Menge Bündel und-Waaren, welche r . r i c c . r w . . c f ver lootse in Arenoai sur oas aus emgekaust, und sogleich preßte er den gas senden Tasckcngucker, ihm beim Hinauf traaen auS dem Boote zu helfen. Giert hatte die Mutter nur leicht ge grüßt, denn ein Wink sagte ihm, daß diesmal AlleS gut stand. Uebrigens ähnelte er ihr in Blick und Betragen, und er half ihr und nahm ihr in der Stille ab, so viel er nur vermochte. In seiner Kinderzeit hatte er so viel von die sem unglücklichen Verhältnisse gesehen und aufgefaßt, daß er der Freund und
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die Stütze der Mutter geworden, ob schon er gleichzeitig für den Vater schwärmte. Daß Gjcrt mit dem Vater in der Schute war, gab ihr eine gewisse Garantie dafür, daß Salve, wenn der böse Humor über ihm war, das Boot nicht in den Grund segeln werde eine Möglichkeit, die sonst oft genug vor ihrer entsetzten Einbildung stand. Auch sorgte Gjert dafür, daß mit den verschiedenen Fischern und Lootsen stets Nachricht vom Vater nach Merdö kam, und hie und da, wenn er nicht mit war, schickte ihn die Mutter nach Arendal, um nach dem Vater zu spähen. Draußen aus dem u.'cccre war die Laune des Lootsen in der Regel ziemlich gleichförmig ; allein auch da tonnte ihn die düstere Stimmung, und scheinbar ohne Anlaß, überfallen. Uebrigens war iüm nie wohler zu Muthe, als gerade in einem Unwetter; dann wurde er gegen den anderen Lootsen im Boote gemüthlich und munter. Doch verstand sich's von selbst, daß stets er die Schnur um den Leib nahm und hinaussprang, wenn die harte See nicht gestattete, anders an Bord zu kommen das Entgegenge setzte wäre ein Beweis seiner Achtung gewesen. ir aoer acylere reinen menschen ; es befriedigte ihn, dies bei sich selbst zu wissen. Diesmal blieb der Lootse lange dakeim und in dieser Zeit herrschte nie ein Mißton in der Stube. Im Gegentheil war Alles, in Anbetracht des Umstandes, daß sie schon ältere Ehelente waren, r i l i l ( ... ."i. eycr uocrlrieven giu. vcu einen Tagen hatte der Vater sogar dem kleinen Henrik geholfen, Garnelen zu fangen und seitdem sich damit besagt, ihm eine kleine Brigg anzutakeln. Das Einzige, was einen unschuldlgcnDlsput hcrooraerufen, war Gjert's Schulbesuch, ie waren doch für ihre Stellung recht wohlsituirte Leute, und die Mutter hatte eines TageS scheinbar als einen plötzlichen Ein sall geäußert, dan eS ihnen leicht möglich wäre, Gjert in der Schule von Arendal zu halten; er konnte ja drinnen bei der Muhme wohnen. Davon wollte der Vater nichts wissen. Gjert sollte, sobald er das nöthige Alter erreicht, nach Vraengen in Terjescn's Takelplatz, um daS Takeln zu erlernen. Mittlerweile begann der Lootse immer häusiaer in seiner raschen, unruhigen Art, bei der Ausguckfahne droben umherzuwandern oder er stand unten beim Landungsplatz allein, die Hand auf dem Rücken, und sah sich um ; er war keiner von Jenen, welche Kameraden um sich sammeln. Das waren sichere Zeichen, daß er sich wieder nach der See zu sehne?' begann. (Fortsebung solat.) Die Deutscht in BraNlie,,. Der Frankfurter Ztg." wird uß Porto Alegre geschrieben: Ueberblickt man die wirthschaftliche Lage des Landes, wie sie augenblicklich in dem Stande des Erpous und der Staatseinnahmen zum Ausdruck kommt, so schattirt sich dieselbe von Norden nach Süden aus dein Hellen in's Graue bis zum Dunklen.' Tort in den Nordprovinzen gute Ernten, die zu höheren Preisen flotten Absatz finden, und die Kassen der Zollämter besser, als gewöhnlich gefüllt, da auch der EinfuhrHandel schwunghaft geht. Hinter dem glänzenden Bilde, das momentan die Provinzen nördlich von Mucury bieten, treten die eigentlichen Kaffee provinzen etwas in Schatten zurück, da die Vorräthe von ihrem Hanptprodukt erheblich geringer, als im vorigen Jahre und die Preise trotzdem etwas niedriger sind. Man hofft aber das Beste von der nächsten Ernte, die viel verspricht sowohl hinsichtlich der Menge als der Güte, wenn nicht die abnorme Witterung der letzten Wochen einen Strich durch diese Hoffnungen gemacht hat. Ziemlich düster präsentirt sich die Lage der südlichsten Provinz des Kaiserreichs, was sich in den sinkenden Einnahmen der Provinzialwie' der Staatskassen ausdrückt. Die Provinz Rio Grande do Sul leidet schon seit ein paar Jahren an dem Preisfall der Produkte ihrer Viehzucht und ihres Ackerbaues. Die Schlächtereien (Zarqueadas), welche das allgemeine VolksNahrungsmittel, Carae secca, bereiten, kämpfen mühsam gegen die Eoncurrenz der gleichartigen Etablissements in den La Plata-Staaten, die eine bessere Qualität liefern, wahrscheinlich weil sie fetteres Vieh schlachten. Für die Erzeugnisse des Ackerbaues, durch welche vormals die deutschen E o l o n t e n der Provinz ihren Wohlstand erworben haben schwarze Bohnen, Mais und Mandiok-Mehl (Farinha) scheinen die guten Zeiten unwidcrdringlich dabin zu sein. Man führt dafür verschiedene Ursachen an. In den Provinzen, welche früher mit diesen Nah rungsmitteln aus Rio Grande do Sul sich versorgten werden dieselben jetzt in größerem Maßstabe von den frcigcgcbedenen Sklaven und den eingewandert? freien Arbeitern selbst gebaut, ferner treten aus den Eonsummarkten andere Provinzen, namentlick Santa Eatha rina, mit größeren Mengen derselben Produkte in Eoncurrenz, und endlich behauptct man, daß der geringere Preis. den die landmirthfchastlichen Erzeugnisse unserer Provinz auf den Eonsummärkten erzielen, bedingt sei durch die verschlech terte Qualität. Diese wiederum gibt man einer gewissen Nachlässigkeit der Eoloni ten schuld, die darin fehlen sollen. daß sie den Samenwechsel unterlassen haben und auf die Aufbereitung ihrer Erzeugnisse zu geringe Sorgfalt verwenden. Das gilt insonderheit auch ' von dem Nlograndenser Tabak, der vormalö sehr gut war und mit dem viel Geld verdient worden ist. Jetzt aber hat er seinen guten mus verloren. Der Ausfall in dem Werthe all' dieser Produkte wird nicht ausgeglichen durch die stei gende Aussuhr von Schmalz (Schweine fett) und Wein. Der hiesige Weinbau ilescrl ein rccyl quies, leicytes iLetranr. Die Italiener in ihren hochgelegenen Eolonicn verlegen sich mit großem Fleiß und Erfolg auf die Cultur der Rebe, wie auch auf den Weizenbau, auf dessen Einsühruna, oder vielihr Wiedereinführung in der Provinz (denn vor 70 bis 60 Iahren erportirte dieselbe sehr bedeutend Weizen) man eitgehendt Hofsnungen letzt.
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Bei näherem Einblick in die Verhältnisse erstaunt man, welche beträchtliche Vermögen die alten Eolonisten mit den einfachen Producten: Bohnen, Mais, Farinha, gemacht haben, Vermögen, wie nian sie in den Eolonicn von Santa Eatharina noch nicht antrifft. Heute liegen die Verhältnisse in mancher Hinsicht vielleicht weniger günstig, in mancher aber auch günstiger, da die Transportwege und -Mittel sich erheblich gebessert haben. Demjenigen, der söge? nügsam, anspruchslos, thätig und fleißig auftritt, wie die alten Eolonisten vor 3(1 und mehr Jahren beginnen mußte n, wird eö auch heute nicht fehlen. Verkehrt aber ist es, drüben Eolonisationspläne zu machen. Die Settegast'sche Eolonisationsgesellschast Union", welche auf die Ansiedelung gebildeter Oekonomen" mit einem mittleren Vermögen von 5000 biö 10,000 Mark basirt war, ist in die Brüche gegangen. Ihre Idee in etwas anderer Form hat die Stuttgarter Akticn-GcseUschaft für deutsche Colonisanon in uo-Vrasiilen- wieder ausgeiommcn, deren Repräsentant hier Herr Föh? ist. Herr Föhr hat zwei Jahre lang Land und Leute studirt und ist zu der Einsicht gekommen, daß er zuerst einige tüchtige hiesige Eolonisten als Vorbilder und Vorarbeiter ansetzen muß. Ueber die Einwanderer, die hierher passen. äußert sich em hier in der Provinz ansässiger Süddeutscher in einem Briefe an mich folgendermaßen: Einem schwäbischen, nur einigermaßen gut situirten Landmanne würde ich niemals zur AusWanderung hierher rathen können, die Verantwortung ist eine zu große sür Den, der dies thut. Pommern, die als arme Hofkncchte drüben ein ärmliches Dasein fristen, sind das richtige Matenal, nicht aber der suddeutsche Bauer." Darin liegt viel Wahres, unbeschadet einer gewissen Elnseltlgkclt. Denn wenn man sich unter der deutschen Bevölkerung der Provini umsiebt, so besteht das Grundelement aus Rheinländern, nicht blos in der allcrältesten Einwänderung, die vom Hunsrück und der Mosel kam, sondern auch unter den späteren Einwanderungen. Die Eolonie Sao Laurcn?a, welche uns die besten Kartoffeln liefert, ist zur Halste mit Rheinländern besiedelt. Studirte Oekonomen, die gewohnt sind, mit der Cigarre oder Pfeife im Munde den Arbeitern zuzusehen, passen schlechterdings nicht hierher. Hier heißt eö selber anfassen. Gefährlich ist ein landwirthschaftliches Unternehmen hier für Jeden, der mit bedeutendem Vermögen herkommt und mit gemietheten Arbeitskräften wirthschaften will. Er gelangt auf kcinni grünen Zweig, wenigstens ist der Weg, dahin zu gelangen, für einen Solcher? ock nicht gefundeu. Sem rluNaidß. Ein Steckbrief I, iii ter einem Achtundvierziger ist jetzt erneuert worden. Die Chronik des Jahres 1848 verzeichnet für Berlin unterm 14. Juni den Zeughaussturm durch Volkshaufen, die an die Stelle der Vürgerwehr eine allgemeine Volksbewaffnung setzen wollten. Das Zeughaus, die jetzige Ruhmeshalle, war bewacht von einer Compagnie Soldaten unter dem Befehl des Hauptmanns von ?!atzmer. Das Volk durchbrach die Reihen der draußen ausgestellten Bülgerwehr und drang durch die Fenster in das Gebäude ein. Das Militär, welches sich in das obere Stockwerk zurückgezogen hatte, schickte sich zum Kampfe an, als eS dem zufällig Hinzugekommenen Prcmierlieutenant Tcchow gelang, durch die Vorstellung der Nutzlosigfnt eines Blutvergießens den Herrn von Natzmcrzum Aufgeben seines Postens und zum Abmarsch zu bewegen. Techow war damals zilr Organisation der CentralTurnanstalt nach Berlin commandirt; er wurde vom Obersten v. Griesheim prorectionirt und galt als ein sehr hoffnungsvoller Ossicicr. Ein Kriegsgericht verurtheilte ihn wegen der ZeughauSgeschichte zu 15 Jahren Festung, den Hauptmann v. Natzmer zu zehn Jahren. ö!atzmcr erhielt bald Begnadigung, Techow aber entfloh nach etwa zehn Monaten ans der Festungshaft, nahm am badischen Aufstand Tbeil, nach dessen Niederwerfnng er ein Jahr in Genf verlebte. Von da ging er nach London, wo er eine Turnanstalt gründete, und 1852 wanderte er nach Australien aus. Seitdem sind sechsunddrcißig Jahre vcrflossen. Techow ist verschollen, da bringt am 6. April 1888 den Mann und sein Schicksal der ..Reichsanzciger" in Erinnerung durch folgenden Steckbrief: Gegen den ehemaligen Prcmierlieutenant Gustav Techow, ca. 75 Jahre alt, welcher flüchtig ist, sott eine durch vollstreckbares Urtheil des königlichen Kriegsgerichts zu Berlin vom 3. Juli 1848 erkannte Festungshaft von fünfzehn Jahren, abzüglich bereits verbüßter zehn Monat und zwölf Tagen vollstreckt werden. Es wird ersucht, denselben zu verhaften und in die Festung zn V!agdeburg ab;uliefern. Berlin, den 21. März 1888. Der Erste Staatsanwalt beim königlichen Landgericht I."' Unter den Steckbriefen aller Länder kann dieser wohl als ein Unicum gelten, das aller Begriffe von Verjährung spottet. Sollte es die Antwort sein auf ein Lebenszeichen, das der Greis hat ii die Hcimatb aclanqen lassen? Die c n d g i l t i g e n E r g e vnisse der letzten Volkszählung, aus denen hervorgeht, daß die einheimisch rcichsländische Bevölkerung sich in der Zeit von 1860 bis 1885 um nicht weniger als 49,254 Personen vermindert hat, haben sowohl in Elsaß wie in Altdeutschland einiges Aussehen erregt. Daß die 1870 und 1871 herbeigeführte Umwälzung in 'den staatlichen Verhältnissen von" Elsaß-Lotbringen auch starke Vcrschiebungen in Bezug auf die Zusammensetzung der Bevölkerung im Gefolge haben werde, war vorauszusehen. Ebenso wie s. Z. die Einwohner dieses Landes, nachdem dasselbe vom deutschen Reiche losgerissen war, zu. vielen Tausenden nach Deutschland zogen, mußte man darauf rechnen, daß nach 1870 alle Elemente, welche sich nicht in die neuen Verhältnisse zu finden vermochten, nach Frankreich auswandern würden. Wie groß die Gesammtzahl der Einheimischen ist, die seit 1870 das Land verlassen hat, ist zlffcrmaßlg bl3 jetzt noch nicht festgestellt worden. Unter der franzöfischen Verwaltung! wurde nämlich die Bevölkerung für die Gesammtheit derje nigen LgndeStbeile.welche da? beutiae El,
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Sanduskf, Adrian, -S- Ä O Fremont, Eljrla, U L AND ALL. POINTS IN Terre Haute, Mattoon, SU Loul, Grecncutle. AND ALL POINTS Hilwaukee, Mlaaeapolis, Si D
St-PaaL Bock Island, Jf jl W H VA W Dubuvt. Kaniutt AND ALL POINTS IN THE NORTHWKST. TH P I ?J P i pj M rt T I fi Wher dlrect eonntxtlona are mnde with DooMe Daily Tral Sarilc 1U UlllUllillHl I, U. Tor all oints In the Eat, Soatli, Southeast and SontbwtsU ' ... i , rtttroIttoCinelnratl Pailor Car oa Dav Trains; Sleepcr m Nieht Traina Toledo to ClDcinuztl - u Indiaaaii&lia to Cincinnati - - traad Ka?!ds &ud Fort Was ae to Clndnnall keckuk. Iowa, and Spring rteld, IIls., to Cincinnati , Recllnlna; Chalr CW 5QW TRRIIJ3 BE TUE EU CHICAGO HUB CUICUINITI. Ask Ticket Agenta lor Tickets via C. II. Ä: D R. S. For füll iu:oriJuoa, tiiae eards, folders, etc., address followin agents: D. U. TCACV, F. P. JEFFKIF.S, Vf. II. WUITTLESET, Nur. J's. Afet , Detroit, Ich. Dist, Pas. Agt., Toledo, O. CentU Pas. Ag, XUftaa O. IT. H. FISHE.T, e. W. MeGClKK, - j. F. 21 cC AST HI, Aai., Indianapolis, lad. Ticket Agt., liifhmond, Ind. Soa. Pass. Agt., CUdaiag, 9. Ur -oeral Paseorer Acrent, No. 2ol V. Fourth 5t., Cincinnati, Ü.
C. C. WAITE, Vi e Pr-st. nd GM Manager. saß-Lothringcn bilden, nicht ermittelt. 5113 die erstmalige Zahlung am 1. Deccmbn 1871 vorgenommen wurde, welche eine Gesammtcinlvohncrzabl von 1,549,733 Seelen ergab, war die Auswanderung längst im Gange, wenngleich der Hauvtström erst 1873, als der Optionötermin zu Ende ging, erfolgte. Die Zählung vom 1 Tccembcr 1875 ergab bereit) eine Abnahme von 17,934 Einwohnern oder 1,14 Procent der Gcsammtbcoölkci rung. vmch dieser letzten Zählung wa ren unter Hinwcglassung des Militärs 1,425,0-20 Elsaß-Lothringer vorhanden, oder 95.11 Procent. 1880 war die Zahl derselben auf 1,410,643 oder 92.74 p(5t. der Civilbeoölkcrung gesunken. Aci der folgenden Zählung im Jahre 168', sank dieselbe auf 1,307,544 Seelen odci 89,87 pCt. der Civilbcvölkcrung. Wäh, rend die Abnahme in der Zeit von 1875 bis 1860 blos 8853 Personen betrug, beziffert sich dieselbe von 1880 bis 1885 auf mehr als den fünffachen Betrag, nämlich auf 49,254 Personen. Ziel;! man den vorhandenen Geburtenüber schuß in Betracht, so stellt sich die Zahl der ausgewanderten ElsaßLothringer noch erheblich höher. Hauptgrunt dieser Erscheinung soll die neuerlich Enttäuschuk'g der Eiugcborclicn darübei sein, daß Elsaß-Lothringcn doch nich: wieder an Frankreich zurückgekommen ist, wie sie erwarteten. Die Lücken werden übrigens durch altdeutsche Einwandcrunc scbr schnell acfüllt. d c n o c n l s cl) e n c e: städtctt, vorzugö'.vcis'c in Hainburg, beschästigt uia'i sich mit dem Plan, cu'.e db recte deutsche schind - civlndung nach Ostindien zu errichten. Die Handels kammer in Hamburg hat sich bereits zu Guusteil einer solchen Dampferlinie ausgesprochen, und auch in den Kreisen der Privatrheöer ist die Neigung vorhanden, der Durchführung dicscr Absicht naher zu treten. Man ist dabei von der (5rwä: gung ausgegangen, daß der gegenwärtige deutsche Absatz nach Indien über England und die Umladung der Waaren auf englische Schiffe mit großen Unkosten .- . r c L?-t.--..rjr t verounoen seien, uno vie oeuiscucn ?i portcure schon deshalb einer von Deutsch land abgehenden directcn Linie den Vor: zug geben würden. Bekanntlich haben nach dieser Richtung hin unter Anderen die Vertreter der deutschen Inte - Zndu strie das Bedürfniß einer solchen directen Linie wiederholt geltend gemacht. Durch die Zweiglinien des Norddeutschen Llovd vonColombo nach Calcutta und Bombay ist zwar anscheinend eine directe deutsche Verbindung bereits vorhanden: es habe sich jedoch so sagt man heransgestcllt, daß die Dampfschiffe des Norddeutschen Llond schon jetzt für die von Hamburg nach - Ostasien oder Australien bestimmten Waaren ausreichenden Raum nicht hätten und überdies das Umladen in Colombo, namentlich für werthvolle Waaren nachthcilig und kost: splclig sei. Aus London wird geschrieben: Der Pariser Communard Marime Lisbonne ist zur Zeit in London. Gleich nach seiner Ankunft machte er einen Besuch in Marlborough House, dem Palais des Prinzen von Wales, und übergab seine Visitenkarte, auf der die Worte stehen: Maxime Lislionne, cx-forgat de la Commune." Das Stück Papier wirkte wie eine Bombe in dem fürstlichen Palais, und Geheimpolizisten wurden nach allen Seiten ausgesandt, um den aeheimnißvollen Besucher auf: zustöbern. Eigentlich war es doch nur ein Gegenbesuch, den der ehemalige Sträfling dem Prinzen schuldete. Zur tyit als Lisbonne auf dem Boulevard de Clichn das Cafe du Bagno dirigirte l - - o-'.-tf t 4.!. c .i: ...:... uno IN oiesem rmiiocai cic jimqmu. aus der Commune und der Verbannung in Neu-Caledon,en den Besuchern vor wies, machten auch der Prinz von Wales und der Großfürst Constantin in Be: gleitung des Redacteurs Albert Wolsf vom Figaro" einen Besuch dort, und der Cr-Sträfling erklärte ihnen die Sehenswürdigkeiten seiner Kneipe. Die Besucher verzehrten Einiges, tranken ihren Kaffee und gingen nach einer Stunde fort, nachdem sie dem Wirthe freundschaftlich die Hand gedruckt. Die; fen Händedruck wollte nun LiSbonne in London erwidern. Zwei Sccrctäre des Prinzen besuchten ihn in seineni Logis in Charlottcstrcct und erkundigten sicy nach seinem Verlangen. Daraus sandte Marime Lisbonne einen Brief an den Prinzen, in welchem er sich seinerseits erkundtate, um welche Stunde der Prtn; seinen Lunch einnehme, und wie er sich dazu einstellen solle. Er wolle, mit VerY... 4. . s CY .... . Va.vt f.T rt ?T iauu ücö -piiujtu, in 4iiii.iwiii u4UU petrolis6 erscheinen, den er beim ersten Empfang des Präsidenten Carnot gei ' . '!. m ' ' ' - . tragen ( V) 'er w; tsi ois yeuie die Antwort schuldig geblieben. 2i3bonne beabsichtigt, in London sowie in den Provinzen einige öffentliche Mee: tingS zu taittn.
vrr - Points U S2lNKÄn.HAMILTCN & DATTON R.R. l'liiit. Klacara Falls, V 8 i Jarkson, Toroat, P - Ä V Lima, riqas, Sldaer. Trr NORTHERN OI HO.
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IN THE WEST. n ä Sadlson, La Croiit, CTIAS. lf. ROCKWELL, Gm'l Pass'r and Ticket Aaeau szialistische 0 t i p n l Regelmäßige Geschäfts . Versammlung jeden zweiten Sonntag im Monat in der Arbeiter Halle. vccue V.italieder werden in den reael mäßigen Vcrsantmlungen aufgenommen Msuattichcr Meitrag 15 gntts. Mitglieder der Sektion können au& Mitglied dcr Krankenkasse verdm. Deutsche Tlrbeitcr schließt Gudb au ! litr.r23nto aJ art::. & ngifs; D;ttiffu. 8 rÄtrci und itva fisxt. T ?bi und Mi;a4 CtraS. I R 3r1f frfttrotc und ?canach.,en,,.. 9 ti-tiffton Mb ilctbtttct. II touctqua.tnr iti fjntx ttvrtmn ntt ü ?2afatu:lct:j Zv. zh ntb.t zu. 18 D:r et. urb ert tf-ci 04 14 5?ttc JrleV u5 f w. Gnat. 8(nt. 15 ?ftu 8tr. ur.bKfi4tt! l fc$rtfliaw v. ur.l Z?j et. 17 Cat Ät. und fcu.: Ctt. 13 CattCttf tr. r.i üalou , t9 tx nd John ffi. li2 in cr.i ittinti IU ÄlciDs-t'j und C.ttt.t Cti. ix kkidiö urb etttriit e. lüi Uacl etr. vsö k,r,ksk te !?7 Xclutnbia unb H,2 Äv l3 ? sn.tittt ttc. UM. rjte rfti 129 Su,?iL!.2.5iwt,,. isi iSisDitia unbüP.sritf u. U2 :c5awin nrs 4t L:, 1S4 c33 fi?t. b .:hn: &t,. 13 tzs? fit, uui in;cwart Slansart o i,-.4tittn ete. Ii7 92 1 nun an A tr 21 1. Jot Cl:. r.t; i:u!&'.8 U t)r;afs:oat:: nt ytau Ct:. 24 Wttidtan uub i eu. id a. 5. nsitne fjin'.t ?t,;. n. ..... vttiftitzu uvö ü, ei.-. V. J?i:.o!i Lnb :.lz.". Zu. 6 nn:cari unj i öii t Ötj?ff.;ii c-b Htm Eik. 211 i r.it:tt nal ?ü3u?n ii. I:i ir.ni:santa u .d S.,chign eu. 21i u o f it,;j N. 2ii g-ittiijfn !3siijri;ial, 216 Ztttttitt unb i tix Sr-titt?: cd, ar.z- yiltßan teti. Si Q,k-.di,r. ur, Calnuit et. U Salifsrau unb forri?-:t e:x, 15 eiali asb fpn Str. K Sniicsa v. et. Slati eu rj cuitcirui. tzwu vb ütext eu. ti KtZizan &u, lil Qkfl KBb EaUat etr. 41 unk SDrstti Gts. 11 KUDsRii fent Cii, 11 Sas;irior., cc5t z-it. 15 6ie?tUrf Pfefc Csf5:gtea n 12 SSisjcüii unb fnxa lal ttu. & ttitiaa ut K;5r.tia .u. airnuil uno Diia et. tT 2racf2t und EatafiiuaUa et,. 48 rnjca'j PkHsu.,. 19 kblaucia. H2 Ktffsurt uab lliulasi Cn. Ul ftUf.!f5jfi tisi EScftaf!) tt. US Ästklö uno !)ui$ ill 3.f. tü. rttfcri H?',. 12t 2ifin J5irn. 424 &iU Äre ur.b 5Sot'unal Staa 51 i- Urft .V. cu, 52 iiit5; .caf;af a 6n M t?t UU6 fe:;. H ii n) wuij etr. K :ttcc,:ti unt Ütugia eu. rUtan kr.b Ka? eti. li ist. um itttiii 3 r.Ti'fvn L. oa ü,ji;lr; eti 111 Cb ttvfli50t eit. 613 atciZ, cc . ant i-.m.c 6ik Uaicti unb iertt r.u S16 5StC9-i rnb fansst C s1 Vittrit ab tccui Cts. 518 N,ssisfirx:unb Henr 1519 Tenneisik unb l'itiart 521 D-cnttan und Palmer. 123 Urr,ftr ud u,tidaha 1 ssttö 4 Tis?al etr. Vnns?:r,!.aia unt Eoctfias ett. CS 2c Usar ub -Rtiatt eti. tt Oft tieb AtSett? Ctr, Klobctaa ab 5;rstcn Set. IT Cratntc Ä. ui .rtai;bca Cti ti Oft sab sbura Str. 69 Uisr.tijlooata Cts. uab Siadt'e . 419 Vie,raen uab Dug!jttt St. 13 Sa unb Lmtola aa 614 Meridian und suti 015 S.otle und Eouth 617 k Jersey und tterriZ 1 -.'-. ata o. sS Hurpa Cti. ti O!tun ÖtCtjll ett. tt zSA'twclo ub ist et. T4 SoiSA uab Öictgta tir. ?Ko,S et. und int. tl Da uns Cctil ett. T8 i8tJjiBtaa.uab 5D.59B. 79 letix Kvt. uab DiKoa. 711 ecroe ub Prssren etr. 711 Vagttsh Kbi unb Eauril Cti. 714 28;tto ab Oliv ett. 16 Teutsches Waiienhaui. 719 Laurel unb Orange Nk h,ld uab Stk. 81 i ti " !t1a ett. 82 E9arctagtoBabSttasftrt tu. ES Dftuabtcatieu. 84 b tiott uab Saaibfea ett 85 Xaa(siBK(alnQtU. IS Bst.etaatca Kritaal. 87 CrKntal unb Ga'binfittB CtJ. 89 fcraut ffangntt. 112 . 8 SchlauS.bku. Oft 0a1i ttNftttZ ts 1,4 Nb di tt. 14 Otto aal arva Stt, 821 Dan Hoable U Wa:eott uub artet 824 T5 und Dors? Staf tt 1 aralaub nah Ueridiaa tt. rt tibiza uab Siotg Sttatz. &stt aus. Unb an itbetSdlt, iwtUtx WXum 8-8 SiaalfuFef DruS Crtt EchlSa, Druck S Lött Dch'sest? 2;, UUtas.
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