Indiana Tribüne, Volume 11, Number 220, Indianapolis, Marion County, 27 April 1888 — Page 2

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Zndiana Tribüne. Erscheint FigkieZ end Ssnntags. ?te tägliche .Tttbän folet durch dTrgkr12 Eent xr Woche, cH 6onntaql,Xri&ü!" f Cents x,k Wsch,. eeib zusammen 15 Senil. Per Poft ,gschtckt in orauldejahlung 6 xer Shr. Ofileet 150 O. Odarvlandür. Indianapolis, Ind., 27. April 13L3. Das Lick'sche Teleökop. Durch die Vollendung und Ausstellung des Lick'schen Teleskops aus dem Mounl Hamilton bei San Francisco ist das Inleresse an der Beobachtung des gestirnten Himmels ivieder in erhöhtem Maßstabe wachgerufen worden. Tie großen Objectiolinsen dieses Telescops fassen mehr als 30,000 mal so viel Licht, als in die normale Pupille des Menschenaugcs ein dringen kann, und das riesige Jnstru, menk hat sich trotz mancher ihm nachge sagter Mängel dennoch glänzend bewährt. Kaum war eS gegen den Himmel gerichtet orden, als auch schon ein Stern, den die Astronomen bisher nicht gekannt hatten, entdeckt wurde. Derselbe bcstndct sich im Trapez des Orion, dieses wunderbar schönen Sterngebildes am nördlichen Hünmel. Das Trapez selber kann mit dem bloßen Auae nicht gesehen werden, und man muß schon ein ziemlich starkes Fernrohr benutzen, wenn man es inmit xen der andern Sterne des Orion wahrnehmen will. Es besteht aus einem Viereck von Sternen, welche sich in einer Oeffnung in dem großen Nebel des Orivn bestndcn. Die vier Sterne scheinen in diesem Nebel eine Art Fenster zu bilden, durch welches ein Blick in die unendliche schwarze Tiese jenseits des Nebels ermöglicht wird. Inmitten diese? Tiese hat man nun vermittelst des icf fchen Teleskops eine neue Sonne entdeckt. Sie leuchtet nur schwach ; vielleicht weil sie in Fernen weilt, die vom menschlichen Geitte nicht begriffen werden können. Besonders interessant war ein Blick durch das Fernrohr auf die Nebelmassen, welche das Viereck umgeben. Die Astronomen sind der Ansicht, daß dort eine neue Welk" im Entstehen begriffen ist. Außer den vier Sonnen im Trapez und der jetzt neuentdeckten Sonne in der Mitte derselben, sowie einigen benachbarten Sternen, bietet der Nebelfleck im Orion ein wahres Chaos dar. Der Anblick dieses Nebelflecks" unter Zuhilfenahme des Lick'schen TcleScops ist geradezu überwältigend. DaS bloße Auge sieht an der betreffenden Himmelsstellc bei klarem Wetter kaum einen schwachen Nebelfleck. Anders aestaltet sich der Anblick durch das Lick'jche Teleskop. Die Astronomen der Sternwarte auf Mount Hamilton beHäupten, daß die Arbeit von Monaten erforderlich sein würde, um nur den ersten Eindruck zu schildern, welchen ein solcher Blick auf den Zuschauer hervorruft. Und doch kann nur ein geringer Theil des Nebels" auf einmal in Äugenschein genommen werden und die Untersuchungen über das ganze Nebelgebiet sind noch lange nicht zu ihrem Abschluffe gediehen. Da siehst man flockenartige, lichtglänzende Maen, riesige Nebel, die wie ein gewaltiger Strom sich winden, und hier und da Oeffnungen, die groß genug wären, um unser ganzes Sonnensystem in sich aufzunehmen. Dort toben die Naturkräfte noch in ihrer vollen Gewalt und scheinen sich nur langsam Gesehen zu fügen, welche stärker ):nd, als sie, und wahrscheinlich im Laufe der Zeit zu einem neuen Weltsystem" führen werden. Der Anblick der hin und her wosenden Mengen von Licht und Nebel mit seinem bunten Farbensplel ist geradezu überwältigend, und eine Beschreibung davon kann in menschlichen Worten nicht geliefert werden. Nicht minder bedeutend waren die Er folae, welche die Astronomen deö Lick'schen Teleskops machten, als sie das ungeheure Instrument gegen den Planeten Saturn richteten. Es wurde nur eine Vergrößerungskcaft von 1000 Diametern verwcndet. und schon häusiz wurden auch andere Teleskope mit einer ähnlichen Kraft für den Saturn benutzt, doch zeichnet sich das Lick'sche hauptsächlich durch seine Klarheit und die Fähigkeit au3, daS Licht möglichst rein in sich aufzusammeln. Die Saturnusringe erschienen im Lichte des TeleSkopS wunderbar scharf und klar, ährend in ihrer Mitte der Planet selber am Aequator leicht rosa und an den Polen stahlblau gefärbt, sowie hier und da durch dunklere Ringe gezeichnet, wie eine aroße Feuerkugel oahinschwebt. Nach der Ansicht des Prof. Keeler sind die Ringe deö Saturn vollständig von einander setrennt, und zwar durch ganz dunkle, ja schwarze Streifen, die sich zwischen ihnen krelssörmig herumziehen. Fernerhin meint derselbe Astronom, daß die inneren Ninge eine Breite von 9000 blS über 17,000 Meilen haben und vollständig flach und eben sind. Der äußerste Rmg habe einen Durchmesser von mtnde stenS 170.000 Meilen. DaS Räthsel der Welt" wird man freilich auch nicht mit dem Lick leben e leskop lösen können, doch scheint dies Instrument in Verbindung mit der klaxtn und reinen Luft EalifornienS ganz dazu angethan zu sein, die modernen Kenntnisse vom Sternenhimmel wezent lich zu erweitern. Comprimirte Luft. In London in England hat die Londen Street Tramwavs Company ." wel che ihr Geschäft zwischen der Kinqscross Station und Camden Road, Hollowan, betreibt, mehrere Straßcnbahn-WagaonS in Umlauf gesetzt, welche nach dem U.'cetarSki'scden Svi'tem durch comprimirte Luft in Bewegung gesetzt werden. Die Linie ist kaum zwei Meilen lang, doch hat sie verschiedene Schwierigkeiten zu überwinden, da sie nicht nur über mehrere scharfe Krümmungen zu fahren, jon dern auch viele Thalsenkungen und Höhen zu durchschneiden hat. Die ersten Proben mit den Waggons dieser Art su zur allgemeinen Zusriedenhett ausge faHtn.

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v-5cdön seit rriehietett Iahren waren Straßenbahn: Waggons nach Mekarski's Systcin in der Stadt Nimes in Frankreich im Gange, doch stellte sich die Nothwendigkeit heraus, für London bei denselben Waggons ganz andere Einrichtunaen zu treffen. Die Versuche, welche man mit dem verbesserten System auf der Londoner Ausstellung neuer Ersindi'.ngen anstellte, sind über Erwarten gut gelun, gen. Die Waggons können je 88 Passagiere und außerdem den Kutscher" und" den Conducteur fassen. Sie sehen einem gewöhnlichen Straßenbahn-Wagzon ahnlich. nur befindet sich ihr Boden bcdeutend hoher, weil unter ihnen die noth wendige Maschinerie untergebracht werden muß. Unter dein Boden befinden sich nämlich sechs horizontale Eylinder oder Reservoirs, von denen sich je drei an jedem Ende der Car unter dem Boden derselben befinden. Diese Cylinder sind unker dem Druck von 450 Pfund auf den Quadrakzoll mit comprimirter Luft angefüllt. Fünf Eylinder sind durch Röhren mit einander verbunden und bilden die eigentliche Betriebskrafk ; der sechste dient nur zur Aushilfe, wo es sich darum handelt, ganz besondere Schwierigkciten zu überwinden. Außerdem sind unter dem Waggon Töpfe mit heißer Luft angebracht, welche dazu wesentlich beitragen, die Leistungsfähigkeit der Be. trlebökrasl zu steigern. Man rühmt den mit comprimirter Luft betriebenen Waggons nach, daß sie kein Geräusch verursachen, sehr gleichmäßig laufen und zu jeder Zeit, wenn man dies wünscht, prompt angehalten werden können. Ob die Ernndung, deren Details natürlich für Laien nicht in allen Einzelheiien verständlich sind, nch bewahr ren wird, bleibt allerdings och abzu' warten. DtphtheritifchtS Geflügel. In der letzten Nummer des Bulletin Medical" veröffentlicht ein Dr. PauliniS einen interessanten Bericht über eine Diphtheritis'Epidemie, welche vor nicht langer Zeit auf der griechischen Insel Skios gewulhct bat. Der Toctor wohnt aus der Jn'el, welche ungefähr 4000 Einwohner zahlt, schon seit ungefähr 30 Jahren, und ebenso wenig hatte er wie auch sein College Dr. Bild je einen Fall von Diphthcritis zu behandeln gehabt. Im Anfang Juni des vorigen IabrcS wurde Dr. Pauunls zu einem 12 Jabre alten Kinde gerufen, welches einen wehen Hals hatte. Er untersuchte seinen Patienten, und da stellte es sich heraus, daß der Hals inwendig mir einer falschen Membrane," dem untrüglichen Zeichen der DiphthcritlS, bedeckt war. DaS Kind starb, und bald erkrankten in der unmittelbaren Nachbarschaft sieben andere Kinder an den gleichen Syn.piomen. Von den Erkrankten blieben nur zwei am Leben, und kurze Zeit darauf lrntre sich die Epidemie derart weiter verbreitet, daß mehr als 100 Kinder an ihr erkrankten. Im L7Use von r. Monaten erlagen 30 Personen der tödtlichen Krankheit. Es wurde eine Untersuchung ange stellt, um festzustellen, aus welcher Quelle die Epidemie eigentlich herrühre. Es stellte sich dabei heraus, daß drei Wochen vor Ausbruch der Epidemie eine Sendüng Truthühner aus Salonichi in SkioS angelangk war. Zwei Truthühner waren bereits krank, als sie nach Skios kamen, und der Reihenfolge nach wurden auch die anderen von derselben Krankheit ergriffen. Dr. Paulinis untersuchte den Hals zweier Puter, die sich noch am Leben befanden, aber gleichfalls krank waren, und da stellte sich zu seiner Ueberraschung heraus, daß si? in ihrem Schluno die deutlichen Merkmale der Diphtherie, wie sie auch bei Menschen zu sindcn sind, auswiesen. Die Halsdrüsen waren geschwollen, und in einem Falle hatte sich die falsche Membrane sogar bis auf die Luftröhre ausgedehnt, wie deutlich aus den heiseren Lauten, welche der Vogel aus stieß, fowie aus der äugenscheinlichcn Alhemnoth desselben zu ersehen war. Der eine Truthahn erholte sich später von der Krankheit, er wurde aber von einer Lähmung seiner Beine überfallen und war nicht im Stande, sich auf denselben aufrecht zu erhalten. Der Garten, in welchem die Truthühner gepflegt wurden, befand sich dicht an der nördlichen Grenze der Stadt, und die ersten Erkrankungsfälle an Diphtherie waren in Häusern vorgekommen, die sich in der unmittelbaren Nähe dieses Gartens befanden. Die erkrankten Km der waren mit dem kranken G.flügel niemals in Berührung gekommen, auch hatten die kranken Kinder nicht mit einander verkehrt. Indessen wurde festgestellt, daß die ganze Zeit hindurch ein Nordwind geherrscht hatte, welcher die Luft aus dem Geflügelhof weiter nach dem Süden zutrieb. Wohin.diese Luft drang, machten sich balo Erscheinungen von Diphthcritis bemerklich. Dr. Paulinis vermuthet nun wohl nicht mit Unrecht, daß die AnstcckungSstoffe der fürchterlichen Krankheit sich durch die Luft weiter verbreitet haben, jedenfalls ist er der festen Ueberzeugung, daß diese Krankheit auch Geflügel heimsucht und bei dems'elben ahnliche Symptome erzeugt, wie an Menschen, welche von Diphtherie befallen werden. Die Angaben des Dr. Paulinis enthalten, wie oben berichtet, manche intercssante Details, obgleich die von ihm aufgestellte Theorie" keineswegs auf den Reiz der Neuheit Anspruch erheben darf. Lattd:virthschaftliches. Viele Farmer werden die Wahrnehmung gemacht haben, daß von ihrem Heu sehr viel verloren geht, wenn sie es während des WinterS zwei oder drei Mal umpacken müssen. Besonders ist dies der Fall mit gekauftem Heu, welches sie von auswärts nach Hause bringen. Es herrscht kein Zweifel darüber, daß bei dem häufigen Umpacken viele feinere oder kleinere Theile des Heus verloren gehen. DaS frisch gemähte Heu kann nicht fest zusammengepreßt werden, weil es sonst verderben würde, und die Farmer sollten diesen Umstand nie außer den Augen lassen. Sind sie gezwungen, im Frühjahr Heu von anderen Leuten zu kaufen, dann sollten sie mindestens gleichzeitig auch Körnerfütterun anwenden, um auf diese

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Mtse mit oem .yeu langer voränkommen zu können. Der Hauptnutzen des Gctreidefuttcrs für den Farmer besteht darin, daß es ihm keine so großen Umstände und Schwierigkeiten macht, wie das Heu. Er kann daS Getreide viel bequemer und leichter auf den Markt bringen, und vcrliert dabei nicht so viel durch Abfälle beim Auf- und Abladen sowie beim Wiegen. In der Rege! ist es für den Farmer billiger, mit Getreide, als mit Heu zu füttern. In Bezug auf die E n t h o rn u n g von Rindern schreibt die Dairy World": Wir müssen unsere Leser ersuchen, mit solchen Erperimenten' nur lanasam voraiinlaehen: es aibt inBe:ua ! auf diese Angelegenheit noch viele einzelne Rit tt 1 1 Vi 1 1 ri'tttST Itfi nrft ittitv ' l l , VV v lllVt ß VfVVt V ! erwogen werden müssen. In erster Reihe bleibt festzustellen, ob die Schwäche, j welche ein Rind nach Beraubung seiner natürlichen Waffe befällt, für immer andauert, oder nur so lange, bis das Rind aussindct, daß es trotz der fehlenden Hörner mit seinem Kopfe noch immer so stoßen kann, wie früher. Sollte jedoch in Folge der Enthornung der Rinder eine dauernde Veränderung eintreten, dann sollte man vor Allem darauf merken, ob dadurch auf die Production von Milch und Butter keine schädliche Einwirkung geübt wird." Ein S ch a f z ü ch t e r ist von den Dorset-Schafen durchaus nicht begeistert. Er meint, man könne ihnen ihre großk Fruchtbarkeit nachrühmen, doch seien sie für den amerikanischen Farmer zu klein, haben zu wenig Wolle und sind zu zart und empfindlich gegen das rauhe, amcri kanische Klima, besonders bei häufigem Witterungswechsel. Jii Be;ugauf dieFrage, ob es räthlicher fei, ganze Kartoffeln oder nur Schnittlinge zu pflanzen, sind die Meinungen noch immer getheilt. Neulich brachten wir eine Erklärung zu Gunstcn deS Auspflanzcns mittelgroßer, gan zer Kartoffeln; jetzt läßt sich ein Befürorter der Schnittlinge vernehmen. Er meint, es komme sehr viel auf das Saat' quantuni, über welches man zu verfügen habe, sowie aus die Kartosfelart, die Witterung und den Boden an. Ist daS Frühjahr kalt und feucht, dann verfaulen in der Regel Kartsffcl stücke viel leichter in der Erde, als $n$e Kartoffeln, doch sollte man in keinem Falle Kartoffel zerschneiden und lanae Zeit warten, ehe man sie sogar bei gün .igem Wetter in die Erde bringt. Auch sollte man sich hü? ten, Schnittlinge in vollständig trockenen Boden zu pflanzen. Thue man dies, dann sehe man sich der Gefahr aus, daß die Sprossen erst nach dem Eintritt eines starken Regens über der Erdoberfläche erscheinen. In der Regel thut man am Besten, die gepflanzten Kartoffeln, ob sie nun ganz oder in Stücke verschnitten worden sind, höchstens 4 Zoll tief mit Erde ju bedecken. Gcgentheiligen Falls sprossen die Pflanzen zu langsam, und die Knollen befinden hch zu tiq n dein Erd 'öden. Vom Jnlande. Der große IVontezuma Tunnel, von dem aus 200,000 Acke Land iii Colorado bewässert werden sollen, ist vor einigen Tagen fertig gestellt worden. Derselbe ist über eine Meile lang, und ist dazu bestimmt, das Wasser aus dem TolorcsFlusse aufzustauen, damit es in der trockenen Jahreszeit zur Bewässerung des umliegenden Gebietes verwendet werden kann. In S h e l b y o i l l e in Kentucky hat sich August Ancerson, ein Norweger, welcher als Steinhauer an einem Kirchenbau beschäftigt war, das Leben genommen. Kurz vorher war er in große Aufregung gcralhen und erzählte in sehr gebrochenem Englisch seinen Mitarbei: lern, er habe vor acht Jahren seine Fra uud seine zwei Kinder in Jtormegen er mordet und seitdem lasse ihm sein Gemis, sen keine Ruhe. Dann ging er in sein Zimmer und erschoß sich. Vor einigen Tagen branntt in der Umgend von Gallatin in TeraZ das Landhaus des I. Kerley nieder. Der Verdacht, das Feuer angelegt zu haben, lenkte sich auf die Frau des Negers I. Kirkpatrick. Die Hütte, in welcher das Ehepaar wohnte, wurde von einer An: zahl Vermummter umzingelt und die Frau an einem Baume aufgeknüpft, während ihr Gatte durch einen Schuß todt zu Boden gestreckt wurde. Man glaubt, der Mann sei nur deshalb ermor: det worden, weil die Bande befürchtete, er habe einen der Ihrigen erkannt und werde der Polizei den Namen des Schuldigen nennen. Ueber Mord und Selbst mord wird aus LemarS in Iowa berichtet: Ein junger Farmer Namens Philipp Held, welcher vierzehn Meilen westlich von hier wohnte, hat seine Mut, ter erschossen und unmittelbar daraus Selbstmord begangen. Derselbe hatte mit seiner Mutter schon seit längerer Zeit wegen eines Pferdes im Streit gelegen. Der junge Mann erfreute sich eines gu: ten Leumundes, doch scheint die ganze Familie vom Unglück verfolgt gewesen zu sein. Sein Vater wurde vor einem Jahre von einem Pserde todtgetreten, und einer seiner Brüder hat im Gefängniß zu Anamosa eine Freiheitsstrafe wegen TodtschlaqS verbüßt. In der Familie soll der Wahnsinn erblich gewesen sem. Die ermordete Mutter hatte ein Alter von 57 Jahren erreicht. In Philadelphia hatte derKoh. lenhändlcr Henry W. Long in einem New Yorker Blatte gelesen, daß die Nachkommen des vor 06 Jahren in New Vork verstorbenen Joseph Pratt Erben eines bedeutenden ?!achlasscS seien. Long und seine Schwester, Frau Orr, brachten bet weiterer Nachforschung ln Erfahrung, daß der Platz, auf welchem die TrinityKirche in New York steht, dem Pratt ge von yalie uno naaj iccn voe veriausi, das Kaufgeld jedoch nicht unter die Erben vertheilt worden war. Long und Frau Orr sind Enkel Pratts, dessen Kinder größtentheils gestorben sind. Long sagt, die Hinterlassenschaft belaufe sich jetzt auf eine Million Dollars, die unter fünf Erben vertheilt werden soll, sowie erst die nöthigen Papiere ausgefertigt sind. 'Seit einigen Monaten hat eine wohlorgamsirte Bande farbiger Einbrecher fast allnächtlich in der Stadt Mexico im nÄichen Missouri itatf r - i s ii. v f. V-fT ( . V ii.

laden und Wolmhaufer geplündert. Die !

Kerle stahlen Alles, was nicht met- und nagelfest war. Eines Abends wurde fast jeder verdächtige Neger in der Stadt verhaftet. In ihren Wohnungen fand niau Schnittmaaren, Kleidungsstücke, Messer, Juwelen, Uhren, Pistolen u. s. w., aufgehäuft. George Mortimer, der Häuptling der Bande, und viele seiner Spießgesellen befinden sich jetzt im Gefängnisse. Mortimer hat ein Geständniß abgelegt, daß einer seiner Eumpane, Ey Faucett, vor einigen Tagen den Samuel Apgar ! auf dessen Haustreppe in brutaler Weise ! ermordet habe. Faucett ist fluchtig, wird aber verfolgt. Uebrigens scheint man mit der Verbrecherbande noch lange nicht vollständig aufgeräumt zu haben, denn erst neulich wurden von ihr in dem Kaufladen von BottS fc Quisberry in Santa Fe, Monr County, Missouri, die Kafsenfchränke gesprengt und H500 in baarem Gelde und $ 7 000 in Noten gestohlen. Ueber einen elektrischen Arzt" in der Klemme wird aus Chicago berichtet: Joaquin Ferrari, ein Portugiese und der ehemalige Besitzer einer Speiseanstalt in Boston, Mass., wurde hier auf Veranlassung seiner von ihm dort nebst den Kindern im Stiche gelas, senen Ehehälfte unter der Beschuldigung eingesteckt, sich gemeinschaftlick mit der Gattin seines früheren Kochs, Frau Margaret Voyle, welche gleichzeitig mit ihm verschwand, hier im Hause No. 123 S. Clarkstraße niedergelassen zu haben. In jüngster Zeit pfleg sich Ferrari für einen elektrischen Arzt" sowie als spiritualistisches Medium auszugeben, und seine zurückgelassene und bereits in arge Geldnoth gerathene Familie erfuhr erst seinen jetzigen Aufenthalt, nachdem er mit einer anderen Bostonerin einen Geister-Briefwechfel anzuknüpfen versucht hatte. Die Frau Voyle sollte gleichfalls verhaftet werden, doch konnt man sie jetzt nicht anssindig machen. Su hatte es verstanden, sich noch rechtzeitig zu flüchten." I n Philadelphiahatten in dem Hause No. 33 Südliche 4. Straße zwei junge Leute, John Ehandler und Picrson Throckmonon, vor ungefähi neml Monaten ein Commifsionö - Geschäft etablirt. Die beiden jungen Mänuer erwarben sich in kürzester Seit einen großen Kreis von Freunden und Gönnern; das Geschäft nahm anscheinend einen ganz unerwartet schnellen Aus: schwung und seine beiden Besitzer schienen auf dem oesten Wege zum Millio: när" zu sein. Da trat am 7. Dccembek tls Störenfried die Polizei dazwischen: gleichzeitig mit 14 anderen Lokalen wurdt die Ofsice der Firma Th-ockmorton & Chandlcr als Spielhölle oder Vucke Shop" geschlossen und die beiden Ehefs. sowie zwei Angestellte der Firma mußten in die Arrestzelle spazieren. Wie sich im Laufe der Untersuchung herausstellte, war die Anklage von der Fondsbörse betrieben worden, weil deren Geschäfte durch die kleinen Makler in empfindlicher Weist geschädigt wurden. Gravirende Beweist konnten gegen die Angeklagten nicht bei: gebracht werden, dieselben wurden also wieder cutlassen und ihr Geschäft flo: wie" bald mehr, denn je zuvor. Eines schönen Tages war aber Herr Trockmorton plötzlich verschwunden, ohne sich bei seinen Geschaflsfreunden zu verabschieden, und sein Compagnon erzählte, er befinde sich auf einer längeren Geschäftsreife im Westen. Vor einigen Tagen erschien auch Herr Chandler zur gewöhnlichen Stunde nicht in der Office, die Boten, welche abgeschickt wurden, ihn herbeizurufen, kamen unverrichketer Sache zurück, und in Ermangelung eines Chefs wurde das Geschäft geschlofseu. Wie sich jetzt herausstellt, haben die beioen unternehmenden jungen Leute eö verstanden, bei den verschiedensten geschäftlichen Transactionen fast ausnahmslos jeden ihrer guten Freunde hineinzulegen". Den Letzteren hat die kurze Freundschaft rund 912,000 gekostet, und sie schwören nun hoch und theuer, mit der ganzen Strenge des Gesetzes gegen die Flücht! gen vorgehen zu wollen, wenn sie nur erst wüßten, wo die farcheren Herrchen stecken. Vom Auslande. In Wien hat vor demEas sationshofe die Verhandlung über die Nichtigkeitsbeschwerde des vom Schwurgerichtshofe in Triest wegen Verbrechens des meuchlerischen Raubmordes zum Todk durch den Strang verurtheilten Beamten der Filiale der Creditanstalt in Triest, Victor Mafsei, stattgefunden. Wie bekonnt, brtte Maffei in Gemeinschaft mit seiner Geliebten, der schönen Marie Ni bos, in der Wohnung der Letzteren den Cassirer derselben Bank, Heinrich Moset; tig, ermordet, um ihm den an seiner Uhr; kette befestigten Kasseschlüssel zu entreißen, mit welchem Maffei die Hauptkasse de, Bank öfsnen wollte. Maffei hatte mit der Ribos verabredet, sie solle Mosettig in ihre Wohnung locken und ihn dort mil dem im Bette versteckt gehaltenen Küchen: messer tödten. Die Ribos wagte jedoch nur mit einem Rasirmesser Mosettig ein, Schnittwunde am Halse beizubringer und floh, als Ersterer um Hilse schrie, aus dem Zimmer, worauf Maffei eintrat und Mosettig durch drei Rcoolverschüsst tödtete. Die Nichtigkeitsbeschwerde Masfei's stützte sich einzig und allein darauf, daß den Geschworenen keine Eventual: fragen vorgelegt wurden, welche die Mit: Wirkung des Maffei in den einzelnen Phasen des Verbrechens genau feststell: ten: dadurch sei es möglich gewesen, daß die Geschworenen zu der Annahme der von Maffei in Abrede gestellten räubcri: schcn Absicht gelangt seien, während sit durch eine nähere Spccialisiruna dn Fragen zu dieser Annahme nicht hätten kommen können. Der Vertheidiger be: antragte dahier die Anordnung einet neuerlichen Verhandlung, während det Vertreter der General-Procuratur der Nichtigkeitsbeschwerde mit der Begrün: dung entgegentrat, daß nach den Ergebnissen der Voruntersuchung und deö Be weisverfahrens die beantragten Eventual: fragen durchaus nicht nothwendig gemefen wären. Die Nichtigkeitsbeschwerde wurdi abgewiesen. Charlotte Wolter ertheil, eine kurze und treffende Antwort auf du von der Wiener Allgemeinen Kunst: Chronik aufgestellte Rundfrage: Wi, nurd man Schauspielerin?" Frau Char, lotte Wolter schreibt: Je länger und ernstlicher man sich in den Sinn dielkr

Frage verliest, öcflo mehr geräth tnap

rn Verlegenheit, eme Antwort zu finden, eine wahrhafte und erschöpfende Antwort. Sollte diese etwa in einer um, ständlichen Erzählung des Lebensweges bestehen, der schließlich zur Bühne führte Doch wohl nicht, denn man kann ein, Schauspielerin heißen, ohne es eigentlich von Herzen zu sein. Faßt man die Frage tieser und innerlicher auf, will man sie beantworten, indem man ver-. sucht, sich zu besinnen, wie man all: mählich der eigenen Kraft inne wurde, seine Mittel entdeckte und endlich da: hin kam. den ganzen Gehalt der eigener Persönlichkeit für künstlerische Leistungen zu verwerthen, so wird die Sache nocl schwieriger. Ueber das, was man be: wußt erlernt hat, mag man allenfalls Rechenschaft ablegen; das Uebrige abci das ist wie Gottes Wege dunkel", cS iß im Grunde leichter zu erleben als es zr sagen. Und gerade solchen Künstlern, die mehr der Inspiration als der dUslerion danken, wird die innere Geschicht, rnres Werdens nicht deutlich und sonnen: klar vor Augen liegen ; vielleicht ist ti ihrer eigenthümlichen Befähigung wesent: lich, daß sie nicht so recht sagen können, ie sie das geworden sind, was sie sind. daß sie sich selbst nicht ganz zu durchschaue? vermögen". Aus D r e g e n z wird von 3. April berichtet: Dieser Tage drang der Vorstand der Constanzer Section des Deutschen und österreichischen Alpen: Vereins, Dr. Strauß, mit zwei Montavoner Führern in das von Lawinen ganz verschüttete Vermallthal bis zur Constan: zer Hütte. Er fand diese und die naher. Sennhütten zwar tief im Schnee stecken, jedoch unversehrt. Die Hirtenhütte aus der Steinwand war dagegen verschwun-. den, eine Lawine hatte sie, ebenso die Branntweinhütte mit den Ställen uni dem sogenannten Speichert (große Hin tenwohnung) sammt Salz und Proviant: Magazin weggesegt. Eine Staublawine, die von der entgegengesetzten Thallchn, niederging und scharf rückprallte, zerstörte durch oen Rückprall die Gebäude und warf sie bis zur Brücke, die auch beschä: digt wurde, an die Tosanna. In mancher Alpe dürfte es im Frühling grauen: haft aussehen. Aus verschiedenen Gegenden Tirols werden dem Boten für Tirol arge Verherungen durch Lawinenstürze gemeldet. Im Pfunderer Thale sollen bereits übel 20 Häuser durch Lawinen verschütte! worden und mehrere Menschenleben zu beklagen sein. Die Straße nach Pfun: ders wurde behördlich gesperrt und di, Bewohner wurden aufgefordert, da Thal zu verlassen. Lawinen verlegter am 1. d. auch den Thalbach, so daß e, bei Vintl fünf Stunden ganz ausblieb. Eine in der Gemeinde Weißcnbach-. Luttach niedergegangene Lawine zerstörte das Anwesen eineö Bauers. Vor den im Wohnhause befindlichen sechPersonen konnte eine gerettet werden, während vier todt und eine Person schwki verletzt aus den Trümmern hervorgezogen wurden. In den Stallungen wnrden 24 Thiere getödtet. Am 29. Morz wur: den in der Gemeinde Winbach die beiden Aauernsöhne Peter und Nicolaus Troyet von einer Lawine über eine zwanzig bis dreißig Meter hohe Felswand hinunter: geschleudert, woselbst sie nach vicrstündi: ger Arbeit als Leichen herausgezogen wurden. Aus dcmPasseicr-Thale wird über ein großes Lawinenunglü'ck in Ra-. benstcin berichtet, welches auch die dortige Kirche traf, die bis zum Giebel verfchüttet wurde. Das K'irchcndach und das Deckengewölbe sind eingedrückt, der In: nenraumdes Gotteshauses bis zum Prcsbyterium mit Schnee angefüllt, die Orgel vernichtet. Ein Haus neben bei Kirche ist fast ganz zerstört ; dabei verlöt auch eine Frauensperson das Leben. Außerdem waren drei Ställe und Stadel demolirt, wobei gegen dreißig Schafe u Grunde gingen. In der Gemeindt Moos drangen die Lawinen an verschie-. denen kleinen Orten bis zu den Hänsern. In der Fraction Pill wurden drei Zugebäude zu Bauernhöfen fortgerissen, wobei ein Knecht getödtet und ein zweit Bursche fast tödtlich verletzt wurde. Von der. Zahl der zerstörten Heustadel hal man bis jetzt noch gar keine Vorfiel luna. AmOsterdienstag (3. April) brachen in Paris Diebe in die Wohnung einer Hausbesitzerin, Rue Claude-De-coin. ein und stahlen 23,500 Franken in Gold. Zugleich verschwand der Portier, was den Verdacht um so mehr auf ihn lenkte, als seine Frau während mebrercr Jahre Dienstmagd bei der Bestoylencn, Madame Lunel, gewesen war und gerade an dem Nachmittag des Vcrbre chens die Dame auf einem Ausflüge begleitet hatte. Man fahndete vergeblich auf den Mann, Henri Decoin, aber am 6. April meldete er sich selbst bei dem Polizeicommissar des Viertels SaintMerri und gestand diesem, er hatte den Diebstahl, an welchem sein eigener Vru, der mit zwei Spießgesellen sich bcthci ligte, begünstigt, indem er die Leute abund zugehen ließ. Die ganze Gesellschaft setzte sich dann in einen Fiaker, fuhr in ein Kleider-Magozin, wo für die Brüder Decoin neue Anzüge gekauft wurden, und zechte und tanzte die ganze Nacht. Die Herren hatten bereits verabredet, mit einander nach England zu fliehen, aber erst, nachdem sie ein großercö Geschäft" gemacht hatten. Es handelte sich einfach darum, die Maitresse des Rädelsführers Martineau, welcher als Militär-Lieferant zwanzig Arbeiter beschäftigt, in eine Wohnung zu locken, zu tödteu und sich ihrer Baarschaft zu bemächtigen. Wahrscheinlich um der Frau Vertrauen einzuflößen, hatte ihr Martineau 23,000 Franken von den 28,000 iu Gewahrsam gegeben, und diese Summe fand dann auch die Polizei wirklich bei ihr, während die übrigen 5000 in die Kasse Martineaus gewandert waren. Etwa 500 Franken mochten wohl bei den lustigen Gelagen und den Kleiderläusen aufgegangen fein. Decoin wollte wohl einen Dicbstahl, aber nicht einen Mord auf dem Gewissen haben und wurde so zum Verräther an seinen Kumpanen, die am 0. April alle drei in dem Neste, wohin sie Madame Delaröche locken wollten, festgenommen werden konnten. Zuerst leugneten sie. aber da Decoin in ihrer Gegenwart auf seinen AuSsaaen bestand, gaben sie klein bei. W. T. Bromn, Advokat, Vance Block, Zlmratk 23.

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