Indiana Tribüne, Volume 11, Number 220, Indianapolis, Marion County, 27 April 1888 — Page 1

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Kenss tzL? Telegraph. 3 1 1 1 e r ullttcn. Washington. 27. April. Kühlere?. t.'übtS Wkttkr.

Kaiser Friedrich. Berlin. 27. April. Der ctaistt totlt deute Morgen gar kein Fieber. Sein Be finden bessert langsam, aber stetig. EditosieAes. Wenn man eine Platform der beiden alten Parteien liest, so denkt man immer unwillkürlich an den bekannten Ausspruch eines bekannten französischen Staatsman nes: .Die Sprache ist daS Mittel, die " i Gedanken zu verbergen." Man darf wohl sagen, daß eS die erste und Haupt j rege! der Platformschreiber ist, mit vielen Worten möglichst wenig zu sagen, und nebenbei AllcS so zu sagen, daß alle, selbst die weitest auseinandergehenden Richtun gen EtwaS für sich darin finden. Wenn wir unsere? Besprechung der gestern an genommenen demokratischen Platform diese Meinung zu Grunde legen, so möge der Leser nicht glauben, daß wir von den republikanischen Platformschreiber besser denken. Es wird sich zeigen, daß dieselben in der Kunst der Zweideutigkeit gerade so weit vorgeschritten sind. Civildienstreform ist Mode geworden, d. h. das Sprechen darüber. In der Platform heißt eZ : Wir sind für Civil dienstreform, so daß wir sähige und ehr liche Beamte haben, aber wo Ehrlichkeit und Fähigkeit gleich sind, sollen diejeni gen vorgezogen werden, welche im Prin zip mit der Administration übereinstim men". Das heißt, wir wollen wohl gute und fähige Beamte, aü.r es sollen Demo kraten sein. Mit Stillschweigen kann man heutzu tage in eine? Platform nicht mehr über die Arbeiterfrage hinweggehen. WaS sag ten nun gestern die Demokraten darüber ? Die demokratische Partei ist dafür, daß den arbeitenden Massen durch das Gesetz der größtmögliche Schutz gewährt werde, sie anerkennt die Thatsache, daß die Arbeit den Reichthum der Nation schafft, und daß die Gesetze die Jnteressm uno die Wohlfahrt aller Klassen fördern sollen." Wir sind mit der Behauptung, daß die Arbeit den Reichthum der Nation schafft, ja ganz einverstanden, aber wird diese Be hauptung nicht zur Phrase, wenn man in einem Athem damit von der Wohlfahrt aller Klaffen" spricht, also nicht nur die Thatsache der Existenz von Klaffen" zugiebt, sondern zugleich ihre Berechtigung, zugleich die Berechtigung einer nicht ar heilenden, sondern nur genießenden Klaffe, denn man wünscht nicht die Wohlfahrt deffen, was man nicht sür berechtigt hält? Weiter sagt die Platform : Wir an erkennen das Recht aller Menschen sich für Förderung sozialer und materieller Zwecke zu organisiren, das Recht des Lohnarbei ters sich durch gesetzliche Mittel gegen den Druck der reichen Monopolisten zu wehren, einen Preis für seine Arbeit zu be stimmen, und das Recht desselben Über seine eigene Arbeit unter Bedingungen zu verfügn, welche seinen Jntenffm am för derllchsten scheinen. In den Beziehungen zwischen Kapital und Arbeit befürworten wir Maßregeln, welche die Harmonie zwi schen Beiden herstellen, und die Rechte und Jntereffen Beider schützen." Bim, bam ! Bim, bam ! Wenn es richtig ist, daß die Arbeit allen Reichthum schasst, was sind denn dann noch die Rechte des Kapitals ? Seit wann ist der Arbeiter im Stande den Preis sei ner Arbeit zu bestimmen ? Seit wann kann der Arbeiter in einer seinen Interessen am Besten dienenden Weise über seine Arbeitskrast verfügen ? Es kostet einem schmutzig geizigen Millionär, wie English, nichts, zu sagen, daß der Arbeiter das Recht zu all diesem hat, aber er thäte besser zu sagen, wie der Arbeiter das Alles saun, wie der Mensch, der weder Maschi nen, noch Werkzeuge, noch Material hat, den Preis seiner Arbeitskrast nach Belie ben selber bestimmen kann? Warum sind nur die Arbeiter so dumm und machen von ihttmR echte, einenWochenlohn von fünf zig Dollars zu verlangen, so gar keinen Gebrauch ? In diesem freien Lande hat jeder Arbeiter das Recht selber Fabrikant und Millionär zu werden. Warum ist er so dumm und thut es nicht ? Herr English hütet sich wohl diese Fra gen zu beantworten. Darum ist auch die Platform mäuschenstill über praktische Vorschläge. Phrasen kosten ja nicht?. O, über dieses Phrasengeklingel ! Und

wenn die Menschen nur nicht so dumm wären und sich davon bethören ließen ! Nicht anders ist eS mit der Platform in Bezug auf die Temperenzfrage bestellt. Sie erklärt sich gegen Prohibition, aber Prohibition ist in Jndiana abgethan. Das ist die Frage nicht mehr. ES han delt sich jetzt um die Frage : Sollen wir ein HochlizenSgefetz bekommen, oder nicht ? Um diese Frage drückt sich die Platform herum. Kein Wort darüber. Es darf also alS abgemacht betrachtet werden, daß die Demokraten in der Legislatur als Partei nicht gegen ein Hochlizensgesetz stimmen werden. Was nun die Temperenzfrage betrifft, so hat dieselbe in der Politik leider einen dominirenden Einfluß gewonnen. Der Haß gegen die amerikanischen Temperenz bestrebungen ist bei den Deutschen so groß, daß er alle anderen Rücksichten in den Hintergrund drängt. ES ist wahrschein lich, daß die Republikaner sich in ihrer Platform nicht nur für HochlizenS, sondern auch für Local Option" erklaren. Local Option ist gleichbedeutend mit lokaler Prohibition, und Prohibition jeder Art ist uns verhaßt. Nach den Erfahrungen bei der letzten Wahl können wir unS nicht für Aufstellung eines Tickets von Seiten

der Arbeiterpartei begeistern (das Rumpf ticket anerkennen wir nicht) und wir wür den eS vorziehen, den Kräften in dem be vorstehenden Kampfe freies Spiel zu las sen. DraymagriHtkn. & o n a x t fc. Washington, 27. April. Im Senate wurden $250.000 sür die Aertk. tung Amerika? bei der Pariser Ausstellung bewilligt, und eine Anzahl von Privat dills wurde pzjstit. In Haust wurde die Debatte über die Tarijbill fortgesedt. Der McDonald Brief. Washington. 27. April. Der Brief McDonalds in Bezug auf Gouver neue Grau von Jndiara wird in politi schen Kreisen hier v elsach besprochen. Der Präsisert sprach sich einem Congreß mitgliede gegenüber dahin au?, .daß er den Aorsall sehr dtdoure und dak er dit Ausstchtkn der Partci in Jndiana schädigen löare. Man glaub', kaß dr Präsi dent nun der Nomination Gray'S oppo niren ?ir. Cleveland hält viel von Mc Donald und sagt, daß ein Mann von sei ner Stillung und gesundem Urtheil reinen solchen Brief ohne gute Veranlassung schreid:n würde, und daß ein Ausgleich nicht leicht möglich ist. Amerikan Uch". Clinton. Miss.. 26. Apr. Soeben wird eine Schandthat bekannt, welche in 0cc vergangenen Sonntagnacht vttübt wurde. Die Drohung sofortiger Ermor dung' halte den Betrogenen vlrhindtkt, früher davon zu sprechen. Gegen Mit tkrnacht begaben sich 11 maSkirte Männer nach dem Hause von ElllS Äsung, einem Zeugen sür die Vertheidigung in dem Hamiltonprozeß. riefen ihn heraus, vanden ihn mit einem Strick und peitschten )n dann schrecklich durch. Man sagte ihm. diese .Züchtigung- erfolge, weil er in seinen Zeugenaussagen gelogen habe Die Kerle hielten ihm schließlich Pistolen vor den Kops und verlangten zu wissen, wie viel Geld er sür seine Aussagen er halten habe. Obwohl ihm so der Tod in'S Gesicht starrte, versicherte Voung. er habe keinen Cent erhalten. Er wurde nochmals furchtbar durchgeschlagen, und eS wurde ihm besohlen, binnen 30 Tagen daS Counly zu verlassen. Voung er kannte einen seiner Angreife? als einen Studenten ber'Theologie. Temperenz-FanatiSmuS. Providence, R. I.. 26. April. Die ElaitSpolizei unternahm beute eine allgemeine Razzia, konsi?zirt über hun dert große Fässer Bier und Alk, eine Menge kleinere Füsser Bier, über ISO Flaschen Brandy. ÄlleS zusammen gegen $5000 wirth und goß AlleS in den Ab zugSkanal. Außerdem sock gegen die be treffenden Personen gerichtlich vorgegan gen werden. SpiritualistischeS. B o st o n , 27. April. Frau Amanda M. Cowan. einspiritaalistischeS Medium. wtlcheS Eeancen abhielt und Geister erscheinen ließ, wurde alS Betrügerin eni larvt. Letzten Abend besuchten mehrere Herren den .Zirkel-. Im geeignten Augenblicke zündeten sie Lichter an, welche sie mZtgenommen hatten. Der Geist er vitS sich alS eine Person von Fleisch und Blut, und kämpfte beharrlich, um sich auS den Händen der Herren zu befreien, welche ibn festhielten. DaS Kabinit wurde ge öffnet Frau Cowan befand sich darin, halb entkleidet, außerdem einkleineSMSd chen, elches sofort davonlief. Einen

Man fand man zwischen verschiedenen Vorhängen versteckt und in einer geheimen Abtheilung deS Kabine! fand man einen Mann und ein Kind. In dem Ka. binet fand man allerband Geisterkostüme vor. Die Diener der Frau griffen die Leute mit Messern an und ein Mann wurde leicht vtrwundrt.

Wollen sich fügen. Cincinnati. 26. April. Die.Liquor DealorS Protective Association" beschloß heute Nachmittag in einer Versammlung, in welcher 400 Personen zugegen waren, einstimmig, sich dem Gesetz zu fügen und ihn Wirthschasten Sonntags geschlossen zu halten. Ardeiter Unruhen. PittSburg,26 April. Die Situo. tion in den EcgarThompson Stahlwerken wird höchst unbehaglich. Hmte Abend überfielen mehr re Hunde;t Polen und U igarn eine größere Anzahl ihrer Lands leut?, welche sich dem Streik nicht ange schlössen haten, und schlugen mit Knüppeln und Steinen drein. Die Angegriffe nen flohen &ch allen Richtungen. Die Streike? erklären, sie würden morgen in noch g-özererZahl kommen und dieEcids nicht an die Arbeit geben lassen. SchissSncdrtcvr,n. Angekommen in : New V o r k : State vf Georgia" von GlaZgow; Gellert". .Bobewia von Hamburg; .Edam von Amsterdam; The Queen" von Liverpool; .Nord land" von Antverpin. Southampton: Allu" van New Pork nach Bremen. QueenStown: .Ce'.tiv'. .Nevada" von New Volk. Ver 57 Kaiser Friedrich. Berlin. 26. April. Der Kaiser war heute einige Stunden aus Sein Appetit ist merkwürdig gut. Königin Viktoria von England reiste heute wieder ab. Wenn man BiZmarck zum Vater hat. Berlin. 26. April. Gias Herbert BiSmarck wurde zum StaatSminister tr nannt. Sozialistischer S ch ach z u g. Bern. 26 April. Der Sozialdemokrat Liebknecht hat in Zürich das HauS, in welchem sich die Druck, rei des Blattes .Der Sozialdemokrat- bisindet, zu Club zwecken für 170.000 Mark gekaust, (wahr, scheinlich. um. aus Grund gewisser Schweizer Gesetze, die geplanten neuen Ausweisungen u verhindern oder die Ab Haltung von Versammlungen in diesem Hause zu ermöglichen, oder beides.) Aufruhr. Pari. 26. Apr. Eine Depesche von Nancy meldet, daß die Boulangisten heute heute Abend die Studenten mit Steinen und Knüppeln angriffen, und daß die Polizei machtlos war. Späterhin ging die Menge von selbst auseinander. BoulangeriSmu S. Paris. 27. April. Eine Mehrheit der Deputaten deS SeinedeparlementS hat ein Manifest an die Wähler unter zeichnet, welches die Boulanger Bewegung verdammt. Die Senatoren für dieses Departement sind ersucht worden, eben falls das Manifest zu unterzeichnen. Die Spaltung, welche unter den An Hängern BoulangerS drohte. scheirt abge wendet zu sein. DaS Bka t La Cocardemacht osfiziell bekannt, daß Boulanger nicht mehr in anderen Wahlkreisen ausge stellt werden wird. Boulanger hat Einladungen zu einem politischen Diner er lassen, daS am Freitag im Cafe Riche stat'.finden soll. Eine der neuesten Erscheinungen in der Boulangtt'Bersegung ist die Schauste!lung von Gartennklken, welche die LiedlingSdlumen BoulangerS sind. Die Haustrer auf den Boulevards und die Floristen machen jetzt riesige Geschäfte mit dem Verkauf dieser Nelken, und der Preis ist um 1000 Peozent gestiegen. Ein wirkungsloses Manisest. Pari. 27. April. DaS Manisest deS Grasen vonPariS an seine Anhänger, worin er die polnische Sachlage mustert und sagt, die vom Volke verlangte Schlichtung könne nur durch die Wieder Herstellung der Monarchie erreicht wer den, hat keine Wirkung gehabt. DaS Publikum behandelte die Erklärungen deS Grasen mit Gleichgilligkeit, und die re publikanischen Blätter sagen, er verfemende Feder und Tinte mit einem Bei suche, Boulanger nachzuahmen. 4 Fälle von Diphteria, 8 Fälle von Scharlachfieber und 20 Fälle von Masern jetzt in der Stadt. erlangt Mucho'S Bert Havanna Clgan",

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