Indiana Tribüne, Volume 11, Number 218, Indianapolis, Marion County, 25 April 1888 — Page 3

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Erwin Dürer.

ZIcdillevsn Ludwig Fulda. lffsrtsekung.) Er fano keine Worte, um lyr auszureden, was Wirklichkeit war ; aber er sah ein. dajz er Etwas lhun müsse, sie zu besänftiaeii. ..Mitten auf Um; See!" dachte er. Welch eine Situation; )c ist zu Allem sähig." Er beugte sich zu i'ir und wollte ilne 5aud. die bebend mit dem Nudcr hin und her fuhr, ergreifen. Sie zuckte zusammeu; eine gigantische Willenskraft schien ihr jede Muskel zu stählen. Nü'üren Sie mich nicht an, oder ich s'riilae'kerauS'" i Nur von ihm fort!" das war ihrem- ; ziger Gedanke, der sie zu sieberhafter Anstrengung spornte. Ein ferner Donner ließ sich in lang- ' gezogenem Rollen vernehmen und ver hallte in den Veraen. Die Beiden hatteu nicht beobachtet, baß schnelle Wolken von Westen heraufgerückl und Schicht für Schicht, schwer uno dunkel sich übereinander gcrhürmt hatten. Nun schauten eide gleichzeitig empor, Das Gewitter mußte zeden'Augenblick cusbrechen. Zuqleich fuhr, wie um ihre Vermuthung zu bestätigen, ein heftiger Windstoß über den See, und große Wellen prallten geaen die Vootswand. . Ueber Erwin kam eine namenlose Beunruhlgnng. Was nun?" dachte er. .Vor 'Allem sie versöhnen!" Aber ein Blick auf ihr starrcS Antlid raubte ihm

jeden Muth, sie anzusprechen. l feuchtkühle Luft wehte vom See her, auf Hedwig hatte mit der Naschheit deö dessen völlig geglätteter Fläche sich bereits Denkens, welche nur dem furchtbaren ein paar Kähne hinausgewagt hatten. Schmerz eigen ist, die Lage überblickt. I Nicht ohne einiges Herzklopfen sah ErUrfcld war vor eiuer halben Stunde nicht win den Urfelder Gastyos auftauchen, zu ereichen; daS Dorf Walchensee lag Aber er fuhr daran vorüber, ohne ein be weii uälicri in ebn Minuten konnte sie kannteS Gesicht zu entdecken. Er atb-

dort sein. Also nach Walchensee! Es war eine schreckliche Fahrt. Erwin batte noch einncal einen Beschwich' tigungsocrsuch gemacht, ihr sogar seine Hilfe im Nu)ern angeboten. Er war ohne Antwort geblieben. Mit Aufbie tung aller Kraft, als gelte es ein Wett fahren, strebte sie ihrem Ziel entgegen. Der Wind wurde heftiger, die Wellen größer. Mit bohrendem Geräusch schlu gen an das schwache Vcot, welches mehr und mehr zu schwank-.:? begann. Blitze zuckten auf, in i'nmer kürzeren Zwischen? räumen von hallendem Tonner gefolgt. flfirn nur cct nuA nn in rennen rrfr ü? einttlnen schweren Tropfen, dann immer . Vl l' j 11 Vtl. ß. IVVI, . n'irTn- WfcmiaM .firrnr? slall?rl?n niirs aelöit im Winde. Erwin saß zusammengekauert im ?oot, völlig zerknirscht und (Hl V -mJ I willenlos. Der Neaen siel ievt ström: weis herab ; es wurde dunkel, und das nicht mehr ferne User war kaum zu erkennen. Keine Secunde lang verlor das entschlossene Mädchen trotz alledem die eiftcsgeenwart ; sie ruderte durch Stucm, (Gewitter und Regen dem User zu, und wenn irgend ein Anderer ini Boote gcsesscn hätte als Erwin, er wärt ihr jetzt bewundernd zu Fäßcn gesunken. Endlich stieß der Kahn, der sich schon stark mit Wasser gefüllt hatte, ans Land. Einige Leute waren, als sie das Fahrzeug bemerkt, vom nahen Wirthshaus herbeigeeilt und halfen es befestigen. Mitlcioig boten sie den ganz durchnähtem Insassen an, ihnen trockene Kleider zu vcrschusseu. Hedwig lehnte mit kurzem Dankwort ab, und obwohl sie leichen: blaß war und beim Verlassen des Kahns beinahe umgesunken wäre, schlug sie, ohne Erwin nur eines Blickes zu würdi: gen, mit raschen Schritten die Fahrstraße nach Urscld ein. Erwin hatte, sobald er wieder festen Boden unter den Füßen gespürt, neuen CYY..( i a ..4 T . .X I Muth geschöpft. So darf ich sie nicht von mir gehen lauen," dachte cr. Snell entschlossen hc'.tc er die Fliehende ein. Ich beschwöre Sie," rief er denn er wagte nicht meyr, sie mit Du anzureden ich beschwöre Sie. nicht um meinetwillen, sondern um Ihretwillen: e'len Sie nicht so fort, wenn Sie auch jetzt aus r.ikch erzürnt und. Nehmen Sie sich weniastens Zeit, die Kleider zu wechseln. Ich bestelle dann einen Wagen. Was sollen die Leute, was sollen die Jhriaen denken, wem. Sie in diesem Zustande in Urfeld ankommen! Es ist eine Stunde bis dahin, und dazu dieö Wetter!" Er deutet-, nach dem Himmel, welcher jetzt eintönig grau war, und von dem der Regen noch immer mit ungcschwächter Heftigkeit niederströmte. DaS Gewitter dagegen schien sich verzogen zu haben; nur och selten grollte der Donner ferner und ferner. Hedwig war zusammengeschreckt, als er sie angeredet. In der dampfen, rathlosen Stimmung, welche sich ihrer bemächtigt hatte, wäre sie vielleicht nachgiebig gewesen, hätte cr nur ein einziges warmes Wort gefunden. Aber ein Fröstcln überlief sie, während cr sprach. Sie beschleunigte ihre Schritte. Lassen Sie mich!" Sie sagte das leise, aber mit einer so milden Energie, daß er unwillkürlich zurücktaumelte. . ... ... " c?-- "i c Sie und von Stinten," erwiderte er. Ich habe mein Möglichstes gethan und rhn c)ltffrtftfrirt'rtf trt n U lehne jede Verantwortung ab. Ein verächtlicher Seitenblick sir '" ihn. Und diesen Menschen hal, geltebt!" Sie lief mehr als sie & Nach einer Minute war sie fernen Au entschwunden. Achzclzuckend kehrte er um und richten seine Schritte nach dem Gasthof :ur Post." Er fühlte sich ganz zerschlagen; nur mit Mühe konnte er die Füße heben. Ich werde sicher krank," dachte er. Welch ein Tag! Welch ein Tag! Aber es ist gut, daß es vorüber ist. Ich werde ihr noch einmal schreiben; bis dahin wird sie ruhiger sein und mir Gerechtigkett wtversayren tauen.- gleich daraus sann er schon über einen passenden An-. fang dieses Briefes nach. In der Post" angelangt, traf er mit Vorbedacht seine Anordnungen. Da er im Gasthaus von Urfeld nicht mehr gesehen werden wollte, ließ er durch den Wirth einen Voten dorthin entsenden, um die Reisetasche zu holen, welche glücklicherweise alles Nöthige zum Wechseln der durchnäßten Kleider enthielt. Es war vier Uhr; in zwei Stunden spas testens mußte der Bote zurück sein, .Demgemäß bestellte er auf sechs Ubr ei vn insvsnner. der ihn gleich bis KochU

' jüä vrtngcn sollte. Dann ließ er iiä) ein Zimmer geben, legte sich in's Bett, um inzniischen die Kleider so weit trocknen zu lassen, da sie eingepackt werden konnten, und trank mehrere Tassen Thee. Die Wärme und Ruhe that ihm wohl nach allen diesen Stürmen. Es wurde ihm immer behaglicher zu Muth, besonders da er jetzt seine Gedanken geflissentlich auf die Zukunft richtete. Ein großer Irrthum war siegreich bekämpft; daß es nicht ganz glatt abgehen würde,, hatte er ja vorausgesehen. Und er mußte sich von aller 'Sckuld ledia sprechen. War es sem Fehler, da eme ebeltt jem Herz nicht auszufüllen vermochte? Und war es nicht seine Pflicht gewesen, dies einzugestehen, ehe es zu spät wurde? Er hatte das Unvermeidliche so zart wie möglich abgethan. Nun war.es überwunden. Vor ihm aber lag die Freiheit und der Nuhm. Wie wollte er jetzt arbeiten! Wie wollte er durch , Thaten zeigen, daß ,er zu groß gewesen, ' um in spießbürgerlicher Liebe aufzugehen, ' daß er ein alltägliches Glück verschmäht ' habe, um seiner Kunst freier zu dienen! Er streckte sich bequem aus unter der warmen Decke, in dem Gefühl, daß es nichts Ungewöhnliches sei, was er aollbracht hatte, Kurz vor sechSUHr kam der Bote aus Urfeld zurück. Erwin kleidete sich an und stieg die Treppe, hinunter. Der Wagen stand schon bereit. Ein paar Augenblicke später radelte daS zmeifel haste Fuhrwerk mit ihm davon. Mittlerweile hatte der Negen aufge- . hört, und zwischen den zerrissenen Wolken blickte hier und dort schon wieder ein blaueS Fleckcken hervor. Eine köstliche, i mete erleichtert auf, alS cr den See im Rücken hatte. Nun war nichts mehr zu furchten. Immer mehr klärte sich der Himmel aus; zuletzt brach noch die abendliche Sonne durch und sandte schräge Strahlen nach den hohen Tanncnwipseln zu beiden Seiten des Hohlwegs. DaS Pferdchen, welches bis hierher in munterem Trab gelaufen war, zog nun den Wagen langsam die für einige Minuten schroff ansteigende Straße hinauf. Bei einer besonders steilen Stelle der Straße bat der Kutscher seinen Fahraast, den Wagen zu verlassen, bis die Höhe erreicht sei. Erwin kletterte herab und ging ge machllch hlnter dem Wagen her. von elt w. W Zu Zelt das nasse Laub überhangender Ae,te mit der Hand abstrerfend. Das Knarren des Fuhrwerks und die ermunternden, stets mit einem Peitschenknall verbundenen Zurufe, mit denen der Kutscher sein Pferd antrieb, ließen Er win die eiligen Schritte eines ManneS überhören, der auf der Straße hinter ihm drein kam. Erst als dieser ihn eingeholt hatte, drehte er sich gleichmüthig um und sah in das erhitzte, hochgeröthcte Antlitz Nuhlaud's. Ein heftiger Schrecken erfaßte ihn; tber er wußte sich gleich wieder zu be herrschen, und indem er seinem Lehrer ai it möglichster Unbefangenheit die Hand mtgegenstreckte, sagte er: Welch' ein glücklicher Zufall, daß ich Sie hier noch treffe. " Meinst Du?" keuchte Nuhland, ohne sie dargebotene Hand zu ergreifen. Der rasche 6)ang und der Zorn, welcher ihn durchschüttelte, hatten ihn ganz außer Uthem gebracht und bis jetzt vergeblich aach Worten ringen lassen. Meinst Du? Ja, was der Zufall nicht AlleS zu Stande bringt! Doch genug der Komödie. Wenn ich Dir nachlause, so aiird es seine besonderen Gründe haben. A.vt At Offs.. f.w rX 4 n 4 itW R rX k e y)f Vltl VVH ilUVIll UUlClliUUi UilU lllUUll Dir mögligst schnell versichern, daß wir Leide geschiedene Leute sind." Erwin stand wie vom Blitz getroffen; er wußte noch nicht, ob er seinen Ohren trauen dürfe. Wie?" brachteerend lich hervor. Nuhland ntterte und ariff sich wieder holt nach dem Herzen. Der sonst so I maßvolle Mann war völlig im Bann i einer ungeheuren Erregung. Duwlllst mich wohl nach der Ursache fraaen? Und rr. ? . r . ., i ? , lic iji oocy mir anven zu greisen i 'Aber was kannst Du denn sehen, Du Blinder, Du Blinder! Dort unten am See habe ich ein verzweifeltes Menschenkind zurückgelassen, und jede ihrer Thränen hat mich angeklagt, daß ich mich so gröblich konnte täuschen lassen in meinen alten Tagen. Weißt Du, was Du heute gethan hast? Dein Glück hast Du von Dir gestoßen, Du Thor! DaS Herz, dessen Nähe schon genügte, Dir einen Abglanz von Größe zu borgen, hast Du venchmädt. Du Undankbarer. Und Deine eigene Kleinheit hast' Du offen vart, ')u Unvorjlchtlger! Dem Künstlerthum hast Du entweiht; ich aber wende mich von Dir und will nichts mehr gemein mit Dir haben!" Er wandte sich zum Gehen; aber Erwin faßte ihn beim Arm mit einer dring lich flehenden Geberde. Hören Sie :ji n. .r. . ml) er,i, eyc ie mtcy veroammen. rrrx - . , WaSich heute gethan habe, war kein I IV t fft 1 1 Yt tT ftY (Ärtrfi 1 m.v in On! leichtsinniger Streich ; es war ein Opfer, das ich mir mühsam abgerungen. Ich könnte Ihnen viel über meine inneren 'Kämpfe berichten ; aber hier ist nicht der )rt dazu. Nur Eins dürfen Sie mir auben: Meiner Kunst habe ich meine be geopfert, wie ich ihr Alles zu opfern j. , -s ? U . -ert bin. Sie zuerst sollten das be greifen und billigen; drnn ich liebe die Kunst, die Sie mich gelehrt, über alle Maßen." Das ist nicht wahr. Nur Dich selber liebst Du, Dich ganz allein. Und deshalb wird Deine Kunst Dich verstoßen, so wie ich Dich jetzt verstoße. Lebe woyl:" Erwin wollte ihn noch zurückhalten, ihm ein besänftigendes Wort nachrufen. Aber er horte nicht mehr. Mit großen stolzen. Schritten ging er bergabwärts, j In den ersten Tagen nach diesen störmischen Auftritten kam es Erwin noch nicht zum Bewußtsein, wie viel er verloren hatte. Die herbe Zurückweisung Seitens deö ManneS, den er Jahre lang wie ein Orakel verehrt, war ihm aller: dings sehr nahe gegangen ; aber er fühlte sich im Recht und glaubte, daß er in kurzer Zeit seinem Lehrer erde

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rönnen, wte salscr er tyn veurtyeitt. (7s schien ihm natürlich, daß Nuhland sich vom ersten Acrger hatte hinreißen lassen, zumal seine Zwischenträgcrrolle ihn seiner Schwägerin gegenüber jetzt Nachtraglich in Verlegenheit bringen konnte. Erwin machte sich deshalb Vorwürfe, daß cr nicht vorher die Sache mit seinem Lehrer ruhig durchgesprochen. Dies htelt er. für die einzige Unüberlegtheit seineö Vorgehens. Im Uebrigen war er entschlossen, die Rolle des unschuldig Gekränkten zu spielen Und durch die That Nuhland davon zu überzeugen, wie unrichtig seine Prophezeiung gewe'en sei. Ja. durch die That ! Je schneller er den Ruhm, dem er so große Opfer gebracht, befestigte, um so besser konnte er die Nothwendigkeit dieser Opfer vertreten. Gleich nach seiner Rückkehr in die Stadt hatte er deshalb ein eigenes Atelier gemiethet und den Umzug in aller Eile bewerkstelligt. Und sobald cr nur nothdürftig eingerichtet war, fing er an, mit fieberhafter Ausdauer zu arbeiten. Aber gerade die Arbeit, die er als daS sicherste Mittel seiner Rechtfertigung betrachtete, war bestimmt, sein Ankläger zu werden. Er begann daS Porträt des Majors mit all dem ruhigen besonnenen Fleiß, den er immer besessen hatte. Schon die :rste Skizze erschreckte ihn durch ihre schulmäßige Nüchternheit. Er stellte sie iurück und fertigte eine zweite, eine dritte, die beide noch schwächer ausfielen. Nun sah er sich gezwungen, den ersten Entwurf wieder vorzunehmen. WaS hier verfehlt ist," so tröstete er sich, das wird die Ausführung wieder gut machen." Unverzüglich ging er an die Ausführuna. Als diese nach wenigen Wochen vollendet war, mußte er mit nagendem Knmmer einsehen, daß cS ein völlig verpfuschteS Werk sei. Auch der Besteller ver hehlte seine Enttäuschung nicht. Rasch gefaßt, verbrannte er die Leinwand nnd bat den Herrn, ihm noch einmal zu sitzen. Dieser willigte mit merk lichem Widerstreben ein. Aber schon ein paar Tage darauf, kurz nachdem der Major das Atelier verlassen hatte, warf Erwin Pinsel und Palette zu Boden, schlug die Hände oorS Gesicht und schrie laut a'lf: Ich kann nicht! Ich kann nicht!" Aus einer dumpfen Betäubung erwachend, in der er stundenlang willenlos verharrt hatte, schrieb er dem Major einen Absagebrief uoll allerlei nichtSsagender Entschuldigungen. Er schützte seinen Gesundheitszustand vor, gab an, daß andere Arbeiten seine ganze Kraft erfordcrten, und schloß damit, daß es gegen sein Gewissen gehe, Jemanden an seine Kunst zu fesseln, den dieselbe schon einmal unbefriedigt gelassen habe. Nun athmete er wieder auf. Dies war eine Arbeit," dachte er, bei der mein Herz nicht Antheil nahm. Ich muß einen Stoff sinden, der mich hinreißt, der mich ganz und gar gefangen nimmt. . . . ein neu's künstlerisches Ideal!" Mit steigender Hast, wie von bösen Geistern gehetzt, begann er nach einem solcher Stoff zu suchen. Er fand ihn nicht. Vergebens zermarterte er feine Phan-. taste ; vergebens sing er jeden Morgen eine neue Skizze an; vergebens sann er großen, umfassenden Entwürfen nach. Sie zerflatterten, noch ehe sie feste Form angenommen hatten. (Forseßung folgt.)

LletchötHS'Dmtsch. (AuZ der .Ztil Nuedschau".) Mit Freuden ist es aufgenommen wo?, en, wie Kaiser Friedrich. III. in Wort and That sich als ein Förderer dec sprachreinigenden Bestreb unz e n ermies, indem er den früheren Miaisterconseil in Kronrarh umtaufte and dem Neuen Palais den Namen 2chloßFriedrichSkron ertheilte. Sicherlich werden solche Umtaufungen im öause der Zeit immer zahlreicher erfole zen, sicherlich aber wird auch daS oater iändische Beispiel, daS von so hoher Stelle herab gegeben wird, die Wirkung haben, daß nunmehr auch jene NeichS and Staatsbehörden, welche bisher den ceichöpostmeisterlichen Eifer in solchen Dingen noch nicht glaubten nachahmen zu müssen, zu etwas rascherem und thatkrästigeren Handeln angespornt werden. Besonders wünschenswerth wäre. eS auch, wenn möglichst bald der Reich Stag in die Fußstapfen deS Kaisers treten würde und zunächst feine Gefchäftsordnung einer gründlichen Reinigung unterzöge; denn die hat eS wahrlich nöthig. Zwar nennt sie sich in ihrer jetzigen Gestalt (vom 10. Februar 187) eine berichtigte und erfreulicherweise nicht eine rcvidirte. aber gleich im ersten Satze ist das- greuliche lateinisch griechische Wortgcbilde Legislaturperiode angewendet. Bei dem Eintritt nämlich. in eine neue LegislaturPeriode sollen die Mitglieder unter dem Vorsitz ihres ältesten Mitgliedes znsammentreten. Freuen wir uns, daß es hier Lorsitz und nicht Präsidium heißt, so wird diese Freude sofort getrübt durch die Wahrnehmung, daß gleich im nächsten Satze dieser Vorsitzende AlterSpräsioent genannt wird. Ein wahrer Bandwurm von Fremdwörtern aber ist es sodann, was sich uns alS dritter Satz darstellt. Er lautet :,Für jede fernere Session derselben Legislaturperiode setzen die Präsidenten der vorangegangenen Session ihre Funktionen bis zur vollendeten Wahl der Präsidenten fort." Dieser Satz enthält unter sieben Hauptwörtern sechs Fremdwörter und nur ein deutsches. Sodann ernennt der Vorsitzende provisorisch für die Frist bis zur Eonstituirung deS Vorstandes" vier Schriftführer. Warum nicht vorläufig und bis zur Bildung des Lorstandes? Daß in der Geschäftsordnung des Reichstags Ausdrücke wie Präsident, Vice -Präsident, Eandidat, absolute und relative Mehrheit (die Majorität ist doch glücklich vermieden) EomMission, Protokoll, Deputation, Motivirung, Discussion, Debatte, Petition, Amendements in Hülle und Fülle angewendet sind, dürfte Niemanden übcrrasehen. Eines aber w?ckt doch Staunen. Während sonst in Gesetzen oder gesetzähnlichen Bestimmungen, wie ja doch die Geschäftsordnung deS Reichstags eS ist, jeder Begriff feine feststehende Bezeich nun hat. schwankt dies GefchäftSsrds

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nung'tticht selten zwischen Worten für einen Begriff, spricht bald von Session und bald von Sitzn ngspcriorde, jetzt von Abänderunasvorschlägen und dann von AmendcmcntS, einmal von Verhandlung, ein andermal von Discnssion u. s. w. Dieser Mangel an Stetigkeit gereicht der rcichötäglichen Geschästsordnuttg nicht gerade zur Zierde. Neben der schonen und reinen Sprache unseres bürgerlichen Gesetzbuches, das überflüssige Fremdwörter nicht mehr kennt, nehmen sich unnöthige Eindringlinge in deutschen Gesetzen recht schlecht aus. Wenn zu dem Kaiserlichen SchutzHerrn urserer Bestrebungen auch noch die Förderung durch die Reichsbehörden tritt, fo wird man bald gar manchen kräftigen )!nck nach vorwärts spüren. Schmeichelhafte Veschreibuttg. Von dem nettesten französischen Ministerpräsidcnten, dem e? soeben gelungen ist, die Opportunisten mit den Radikalen zu vereinigen, entwirft das Journal des Debats" folgendes Bild: Floquct war in jungen Juhren ein überfliegender Adoocat, der sich durch seine Geschwätzigkeit und die Absonderlichkeit seines Anzugcs beinerklich machte. Er trug dazumal die berühmte Weste & la Robespierre, die ihm einst den spöttischen Gruß Gambettas verschasfte: Guten Morgen, Marimitiau Floquet!" und Hüte, deren übermäßige Breite Aufmerksamkeit erregte. Dadurch brachte er sich in gewissen Krei scn ebenso zur Geltung wie durch politische Reden. Aber es fehlte diesem keimenden Ruhme noch das richtige Wort, der Grund, auf den ein Ruf gegründet wird. Floqnet verfiel darauf, dem Zaren in'S Ohr zn schreien: "Vive la Pologne, Monsieur", was allerdings seltocm an ümu verloren yar. tcjc Ansprüche an Geltung genügten den Wählern 1871, Floquet in die Nationalversammlung zu schicken. Er trat aus, nachdent cr an den vom Eentralcomite gemachten Versöhnnngsoersuchen sich be tyeiligk hatte. Gewisse Blätter beschuloigtcn ihn damals, er habe Verbindun geu mit der Eommune unterhalten und sei ihr Agent in der Provinz während der zweiten Belagerung von Paris gewesen. Darauf wurde cr zum Gemeinderath und zum Dcpntirkcn in Paris gewählt. Er war damals ls citoyon Floquet", sing aber bereits cu, der 31. Floquet" zu werden. Je mehr seine politische Geltung wuchs, wurden die Umschläge seiner Westc uud der öraud seines Hutes schmaler. Als Herr Floqnct mit Fräulein Kestncr verhcirathet war, wurde er cortect", und Westen, Hüte und Polen wanderten in die Rumpelkammer, alS G'ambetta ihn am S. Januar 1882 zum Seiuepräfecten machte. Am 22. October wurde er Tepunrter der Pyrenäen. Floquet setzte sich auf die radicale Linke der Kantmcr und rückte nach und nach zuln Vice-, dann am 8. April 1885 zum Präsidenten der Kammer empor, als Brisson diesen Platz räumte. J?tzt erinnert nichts mehr an den Bürger Floquet, auch hat cr mit Rußland seinen Frieden gemacht. Schließlich wurde cr von allen Radicalcn als M i n i st e r p r ä s i d e n t erheischt, nachdem seine Eandidatur um die Präsidentschaft der Republik wenig Erfolg gehabt hatte. Floquct hat feine Reden in zwei Bänden herausgegeben, dieselben aber so gesäubert, daß von den früheren extremen Ansichten nichts übrig blieb, als allgemciue Redensarten und Gemeinpläke." Lke uel! dß. A u s London wird g v schrieben: Tie jungen TandieS, welche in unsern fashionablen Clubs mit Wetten die Zeit todtschlagen welcher von vci !)'geittropfen zuerst voin GesiinS herabtränfelt, welche von zwei Schnecken yierst aiu Tischrand anlangt sind ein fältige Pii'sel, aber doch nicht ganz so dnmm und grausam obendrein, wie W. H. Toone, der Sohn eines wohlhaben den Herrn, der sich vor dem Poli;eirich' tcr in Birmingham wegen der Folgen einer dummen Wette zu verantworten hatte. Der junge Toone und Capitän Sample, sowie eine Dame Jemens Maude Nae sprachen bei einer Bowle Punsch in London über die Dummheit und Leichtgläubigkeit der Menschen und Toone machte die Behauptuiig. daß er innerhalb weniger Wochen für eine Stelle, die cr in den Zeitungen ausschreiben wolle, fünftausend Anmeldüngen erhalten roerde, darunter 2000 mit Geldbcilagen. Der Capitän bezmei felte die Behauptung und eine Wette im Betrag von Ü100 wurde eingegangen. Toone begab sich nach Birmingham, miethete unter einem falschen 9amen eine Wohnung, und annoncirte in den Zeitungen Stellen für Handelsleute, welche sich an einem ausgedehnten Han: dclsgeschäft bcthciligcn würden. Salär Lst. 150 mit Lst. 10 Zulage jährlich u. f. w. Anmeldungstcrittltt big 15. April und Einlage von 5 sh. für Ncgistration. Von allen Theilen deö König rcichS liefen Anträge an die in Birmingham gegebene Adresse ein; in wenigen Tagen belief sich die Zahl auf 3.343. die meisten mit Geld beschwert. Die Poli zei sah jedoch die verführerische Annonce ebenfalls, spurte dem Urheber nach und erhielt bald die Gewißheit, daß der Einscnder ein Betrüger sein muüte, da er kein Geschäft von der Art besaß, wie das von ihm anögeschriebene. Cr wurde ge: fänglich eingezogen und gestand vor dem Poli;eirichtcr. daß cö sich blos um eine Wette handle. Seine Cousine" Maude Nae wurde als Zeuge verhört und er ; zählte die Genesis der Wette und theilte mit, daß der Angeklagte der einzige Sohn des jüngst in Indien mit Hinterlassung eines auf nahezu Lst. 100.000 geschätzten Vermögens verstorbenen Mayors Toone sei; sie selbst habe im Scher; die An? nonce beantwortet und eine Stelle mit wenigstens Lst. öOOO jährlich verlangt. Der versitzende Polizeirichtcr war geneigt, daraufhin die von der Polizei erhobene Klage wegen Betrugs fallen zu lassen, da der Angeklagte die Wiedererstattung der eingesandten Geldsummen zu übernehmen versprach, allein sein As: sistent legte gegen diesen Schritt Einspräche ein, und der alberne Herr Toone wird sich, wie er auch verdient, vor dem zuständigen Gericht für seinen dummer Streich verantworten müssen.

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