Indiana Tribüne, Volume 11, Number 218, Indianapolis, Marion County, 25 April 1888 — Page 2
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?ie tästtche .Tltdüne' foet durch be 1 1rtget 12 Cent! pet Wach, etc Sonntsq4,Lriank b CntS per Wache, eibe mfistmcn 15 entS. Pr Poft U3J4tit in cerauttezahluig 15 xer Jahr Osileet 140 O. MarvlandSr. Indianapolis, Ind., 25. April 1856. Nachwehen der Sklaverei. Ein Zeitungscorrespondent in Ne Lerne in Nord Carolina theilt mit, daß die Nachmehen der Sklaverei, trotzdem eine so lange Zeit seit 'ihrer Aushebung in den Südstaaten unserer Union verflossen ist, noch immer nicht vcrschivunden sind. Die jüngere Generation hat eö allerdings schon sast vollständig vergessen, dah es in unserem gesegneten Lande der Freiheit" einmal eine Zeit gab, in welcher Menschen verkauft werden könn ten, wie Vieh, doch hat sich die Erinnerung an jene Zeit fest in daS Gedächtniß vieler Leute eingeprägt, die ein ; Interesse daran haben, an sie zurückzudenken. Neulich fand in New Verne eine Ver- j vruderungSscier zwischen nördlichen uns südlichen Soldaten aus dem lebten Nevolutionskriege ftzjt. Zu der Feier u?aren mehrere .Nördliche" nach New Verne gekommen, und ft wurden von alle Anwesenden mit großer Begeisterung ausgenommen, be??nderS von den Ne gern, die sich mit ihren .Vabies möglichst nahe an die fremden Gäste drängten, um ihnen die Leute vl zeigen, welche dazu beigetragen hätten, sie ans dem Joche der Sklaverei zu befreien. Abends begaben sich die Gäste aus dem Norden in eine Negerkirche, in welcher stch ungefähr 200 Personen befanden. Bei dem Eintritt der Gäste verstummte Alles, und der Prediger führte sie auf die Platform mit dem Ersuchen, eine Ansprache an die Anwesenden zu halten. Die Fremden entledigten sich unter großem Beifall ihrer Aufgabe, und dann nahm die Andacht ihren Fortgang. Zllttl Schlüsse derselben kam jedoch eine Handlung vor, welche sie nicht erwartet hatten. Ein alter ??eger trat vor und erklärte, er habe den Auftrag erkalten, einige Briefe vorzulesen. Die Briefe, drei an Zahl, kamen auS Norfolk in Virginicn, aus New Braunfels in Teras und aus einem kleinen Orte in Louistana her. In jedem Briefe war eine Erkundigung nach dem geqenwörtigen Aufenthaltsorte von Verwandten der Brieffchrciber entbalten. In dem einen Briefe erkundigte sich eiu Sohn nach seinen Eltern, in dem andern ein Bruder nach seinen Geschwistern, von denen er seit dem Nevolutionskricge nichts mehr gehört habe, und in demdritten forschten die Eltern nach ihren Kindern, die in früheren Jahren ihnen entrissen und weiterhin in die Sklaverei verkauft worden waren. In den Briefen wurde angegeben, wessen Eigenthum die Vermißten zur Zeit der Sklaverei ge? wesen waren, und wobin sie muthmaßlich verkauft worden seien. Dem In: halt der Briefe wurde von allen Anwesenden mit großer Aufmerksamkeit ge: lauscht. Die Gäste aus dem Norden fragten dcn alten Vorleser, ob solche Briefe in den Kirchen von Nord Earolina häusig zur Verlesung gelangen. Der Neger blickte die Fragesteller ganz erstaunt an. Seit dem Kriege", so sagte er endlich, sind bei uns fast in jeder Woche derartige Briefe angelangt. Es gibt noch immer Familien von früheren Sklaven, die seit jener Zeit sich noch nicht zusammengefunden haben. In jeder Negerkirche im Süden werden fast an einem jeden Sonntag Briefe verlesen, in welchen man sich nach dem gegenwärtigen Aufenthalt verschollener Verwandten oder Freunde erkundigt. Es ist sehr häusig der Fall, dajj die Briefe das gewünschte Resultat erzielen und daß Familienangehörige, die sich seit fast einem Menschenalter nicht mehr geseaen haben, wieder zusammenkommen, doch erreichen manchesmal die Briefe ihren Zweck nicht, wie man dies auch nicht anders erwarten kann. Jedenfalls dienen sie dazu, die Erinnerung an die Vergangenheit unter den früheren Sklaven wachzuhalten." Tante Vccky. Eine der populärsten Frauen in Iowa ist .Tante" Becko Ioung in Eedar dien xiös, die mit nur einer Ausnahme die einzige Frau im ganzen Staate ist, welche die Ehre in Anspruch nehmen darf, ein eibliches Mitglied der Grand Armu of die Nevublic" zu sein. Frau Ioung war eine Wittwe von 32 Jahren und hatte zwei Kinder,- als sie ihre Heimath verließ, um sich als Kraukenpflegenn für ein Kriegs-Hospital anwerben zu lassen. Sie widmete sich ihrem neuen Beruf mit einem glühenden (iircr, obgleich sie für ihre Dienste nur eir.e Entschädigung von sü monatlich bekam. Dabei hatte sie noch gegen verschiedene Vorurtheile anzukämpfen. In ihrer Heimath in Jthaca, N. HJ., war man allgemein der Ansicht, daß sie besser gethan haben würde, wenn sie ein Kosthans erössnet hätte. Im Feldlazareth würden ihre weiblichen Gefühle häusig verletzt werden. Sie kehrte sich jedoch nicht an diese Einwendungen und reiste getrost auf den KriegSschaupiat, wo sie balv eine der vopulärsten Figuren wurde. Sie war jedem Zwange abhold und nahm kein Blatt vor den Mund, wenn es sich darum handelte, das Interesse ihrer Schützlinge zu wahren. Tag und Nacht war sie eifrig bemüht, die Leiden der erkrankten oder verwundeten Soldaten zu lindern, und sie kannte in dieser edeln Beschaftigung keine Ermüdung. Sie ist klein und schwächlich gebaut und trägt gegenwärtig eine Brille, um ihr schwaches Augenlicht zu schonen. Sie ist jetzt über v0 Jahre alt, und ihr schwarzes Kopfhaar iii stellenweise bereits stark ergraut. Trotzalledetn erregt es jedes Mal Äegeisterung. wenn sie auf einer Neunion ihlcr alten Krlegsrameraden" erscheint. AIS Krankenpflegerin war Tante Becky z?kübzresjl!ch. Sie sorgte kür ibre La,
nernen, wie nur eine Mutter für ihre kranken Kinder sorgen kann. Oft fehlte es am 9!otlnvendigsten. und die fransen Krieger litten Hanger. EineS Tages hatten mehrere bereits in der Heilung begrnfene Soldaten eine Jagd in einem nahen Wald veranstaltet und dort mehrcre Schweine gefangen, welche Farmern in der Umgegend gehörten. Eines der Schweine wurde geschlachtet, und Tante Becky war gerade dabei, dasselbe schön braun zu rosten, als der Oberst Traey sich dem FcldhoSpital näherte. Der Oberst kommt." schrien mehrere Sol'daten, welche ihn in der Ferne zuerst bemerktten. Berstecken Sie den Braten, ante, damit er nicht sieht, daß wir uns fremdes Gut angeeignet haben!" Die Taute" zeigte sich der Situation vollkommen gewachsen. Das sällt mir gar nicht ein." sagte sie. Im Gegen: theil will ich den Oberst einladen, an unserem Mahle theilzunehmen. Der Braten ist ganz vortrefflich gerathen!" Und der Obern ließ sich richtig bewegen, das requirirte" Schwein mitzuessen. Ein Soldat war seinem Tode nahe. Er sprach der Tante" gegenüber den Wunsch ans, daß er gerne in einem Sarge begraben werden möchte. Die Idee, mit anderen Todten in einer offcnen Grube ohne Sarg beerdigt zu werden. widerstrebte seiner Natur. Die Tante" gab ihm das gewünschte Ver sprechen, vsdjoii sollten die massenhaften Todten in einem offenen Grabe veischarrt werden, als Tante Becky" auf dein Schauplatze erschien. Sie hatte in aller Eile aus einigelt Brettern einen Sarg zufamlnenziiinnerik lassen und brachte ihn mit. Der Todte, der den dringenden Wnnsch gcäuszert hatte, in einem Stgc bceroigt' zu werden, wurde nach Wunsch bestattet. sonderbare Heilung. Sieben Meilen südlich von Hartford Eitn in Jndiana wohnt der wohlhabende Farmer Joseph Roberts, der zwei Töchter besiyt, von denen die eine. Mary Jane, erst 20 Jahre zählt. Das Mäöchen war hübsch und hatte viele Liebhaber, darunter einen jungen Farmer Namens Eole. Sie zog ihn allen anderen vor und verlobte stch mit ihm; vor ihrer Hei rath besuchte sie sedoch ihre Verwandten und Freunde in Ohio, uin mit denselben mehrere vergnügte Tage zuzubringen. Dies geschah vor nahezu drei Jahren. Das Unglück wollte es. da Mary Jane zu jener Zeit, als sie in einen Keller steigen wollte, um ans demselben ctws zu holen, die Treppe HZnuntcrsicl und sich schwer am Hinterkopfe verletzte. Die Wunde war anscheinend nicht gefährlich, doch wurde das Mädchen von einer allgeleinen Schwache überfallen, welche mehrere Tage andauerte. Nach einer Woche
kehrte ie m llzrc Heimath zurück, um ihre Hochzeit zu feiern. Kaum war sie daheim angelangt, als sie an ihren Beinen und an ihrem Nücken eine Empfindungslosigkeit bemerkte, wobei sie über allgemeine Schwäche und Mattigkeit klagte. Sie mußte sich ins Bett legen, und bald darauf waren ihre unteren Gliedmaßen volljkändlg gelähmt. Zwei Jahre lang war ie nicht tm Stande, stch zu bewegen eher gar aufzustehen, und sie mußte qepflegt werden, wie ein kleines Kind. Sie magerte schrecklich ab, verlor allen Ap: petit zum Essen und allen Sinn und alles Veritandnltt dafür, was um ie herum vorging. Verschiedene Aerzte, die von ihren Eltern herbeigerufen worden waren, gaben alle Hoffnung auf, daß es möglich sein werde, ic zn retten. Der junge Eole. der Bräutigam des Mädchens, zeigte sich anfänglich für das Wohl seiner Verlobten sehr besorgt. Er kam in das Farmhaus, so oft cs ihm die Zeit gestattete, und versllchte seine kranke Braut zu trösten. Später jedoch wurde ihm die Geschichte langweilig. Er hörte, daß es unmöglich sein würde, die Gesundheit der Kranken wieder herzustellen, und beschloß, Umschau nach einem anderen Mädchen zn halten, welches er als Gattin heimführen könne. Vor kurzer Zeit hatte er sein Ziel erreicht und sich mit einer Anderen verlobt. Die Thatsache wurde bald in der ganzen Nachbarschaft bekannt, und es bandelte sich nur noch darum, die Nachricht der Kranken auf eine möglichst schonende Weise bekannt zu machen. Die beste Freundin der Kranken wurde mit dieser schmierigen Aufgabe betraut. Die Freundin brachte nach und nach der Kranken die volle Wahrheit bei, war aber über da? Resultat ihrer Mittheilungen nicht wenig erschreckt. Als Mary Jane hörte, ihr Liebhaber habe sich mit einem anderen Mädchen verlobt, da preßte sie ihre Lippen fest aufeinander und richtete sich ohne jldc Hilfe selber im Bette ans. Ehe ihre Freundin sich noch von ihrem Erstaunen erholt hatte, hob die Kranke ihre Füße ans dem Bette und stand im nächsten Augenblicke gerade und aufrecht da, als ob ihr in ihrem Leben nie etwas gefehlt habe. Dann begann sie in ihren Nachtkleidern im Zimmer herumzugehen. Die erschreckte Freundin schrie laut auf. und bald waren die übrigen Mitglicocr der Familie zur Stelle. Mary Jane erklärte ihnen, sie sei allerdings noch sehr schwach, sonst a&ci fühle sie sich vollständig gesund. Seit der Zeit geht es mit dem Mädchen immer besser. Sie hütet ihr Bett nicht mehr, und ihr Körpergewicht nimmt mit jedem Tage zu. Die Aufregung über die Untreue des Geliebten, welche ihr die Heilung von ihrer Krankheit gebracht hatte, ist schon längst der beruh!genden Ueberzeugung gewichen, daß ihr Liebhaber Eole deiln doch nicht daS andere Madchen heirathen wird. Aus die Kunde von der Genesung Mary Janes ist Eole nämlich wieder zu seiner alten Liebe zu rückgekehrt. Venezuela und England. Dr. D. B. Urbaneja. Minister der auswärtigen Angelegenheiten der südamerikanischen Republik Venezuela, hat an die im Auslande angestellten Eonsuln von Venezuela ein Rundschreiben gerichtet, worin er erklärt, daß die Reglerung seines Landes fest entschlossen sei, sich gegen alle Uebergriffe Seitens der Engländer nach besten Kräften zu vertheidigen. Es ist," so behauptet er in diesem Eircular, kein Volk so schwach, daß eö nicht zu den Waffen greifen sollte, wenn eS lich darum handelt, ungerechten Ankrü,
cycn anderer Machte, wie stark Ne auch srin mögen, entgegenzutreten. Die Re? gierung von Venezuela will ihre Rechte und ihr Gebiet vertheidigen, soweit ihre Kräfte reichen." Ein Krieg zwischen Großbritannien und Venezuela wäre allerdings einem Kampfe zwischen einem Iliesen und einem Zwerge ähnlich, doch scheint die kleine Republik fest entschlossen zu sein, es auf einen solchen ankommen zu lassen. Es I
handelt stch um das Bejitzrccht über die Minengegend von Juruari, welches von England in Anspruch genommen wird, obgleich die Venezuelaner behaupten, daß das Gebiet ihnen geHort. Der Juruari ist ein Nebenfluß des Euyuui, welcher seiucrseits wieder in den Essequibo fließt. Die Regierung von Venezuela behauptet, daß der letztere Fluß die eigentliche westliche Grenze von Aritifch:Guiana bilde, doch erklären die Engländer, das ganze Stromgebiet des Essequibo mitsammt dem tyüxaxi und Euyuni sei ihr Eigenthum. Vor fast 50 Jahren zog Sir Robert Schomburgh auf Grund der englischen Theorie eine Grenzlinie zwischen beiden Ländern, welche sich 30 bis 150 Meilen westlich vom Essequibo erstreckte, bis sie die Mündung des Orinoco erreichte. DaS britische Guiana gewann auf diese Weise . einen festen AnhaltSpuukt in Point Ba? ' rima und einige Meilen westlich. Aber die Goldmincn an den Quellen des Inrari, um die es sich in dem gegenwärtigen Streite handelt, befinden stch sogar von der Schomburgh'schen Grenzlinie noch 100 Meilen westlich. Jetzt erhebt England auch aux die Goldfelder An j spruch, trotzdem sich dieselben vollständig im Gebiete Venezuelas befinden und u. öl. die venezuelanischen Städte Earatal, ir u . .. .t iit : rr.fiL. iiauao nno uuiacipcui umsahen. Zvule England seine gegenwärtigen Ansprüche durchsetzen, dann ist es mehr als wahrscheittlich. daß das ganze Gebiet bis zum glujse Earoni und den Omataca-Gebir-gen zu Britisch Guiana geschlagen werden würde. Vielleicht würoe daö britische Reich seine Ansprüche sogar aus den nörolichcn Abhang dieses GedirgSzugeS ausdehnen, soöaß es das Besitzrecht über daS rechte Ufer des Orinoco bis nach Las Tablas, 00 Meilen von der See ausüben würde. DaS streitige Gebiet ist ungemein reich an Gold, und nur das ungesunde Kli.-na und die schlechten Verkehrsmittel haben eine bessere Ausbeutung der Goldlager bisher verhindert. Wer in die Goldfelöcr gelangen will, muß die Reise im Sattel oder in schweren Fuhrwerken zurücklegen und das Ristco in Kauf nehmen, daß er am Fieber stirbt. In London wurde neulich eine Ver sammlung abgehalten, in welcher der Beschluß gefaßt wurde, die englische Regierung aufzufordern, ihren Anspruch auf das streitige Gebiet uuter keinen Umständen fallen zu lassen. DaS letzte Manifest des Ministers Dr. D. B. Urbanej von Venezuela ist eine Antwort darauf. Bom Jttlande. Richt überall in den Ver. Staaten herrscht FrühlingSwetter. Noch vor wenigen Tagen ist in der Stadt Adrian, Michigan, sowie in der Umgegend Schnee in der Höhe von zwei Zoll gefallen. In Maine, dem Prohibi tionSstaate, siel neulich einem Eonstabler ein Faß auf, welches angeblich Cement enthielt. Er offnere dasselbe und sand aus, daß es mit Sand gefüllt war, mitten jedoch im Faß befand sich ein kleineres Fäßchen. welches 20 Gallonen Whisky enthielt. In der Nähe von Ca n t o n in Illinois, kam ein Manu Namens Farris in das Haus seiner vor mehreren Jahren von ihm geschiedenen und wieder mit einem Herrn McGeehee verheiratheten Fran, schoß MeGeehee ohne Weiteres todt, und drohte auch die Frau und ihre Killder zu ermorden, begnügte sich aber auf deren kniefälligeS Bitten damit, sie aus dem Hause zu treiben. Er war betrunken, als er die That beging. An den Außengrenzen von Findlan in Ohio machten Knaben einen merkwürdigen Fund. Sie spielten aus der Toledo Southern & Columbus Eisenbahnbrücke und sahen in dem Gebälk der Ucberdachung ein Vogelnest. Naturlich mußten sie dieses auszunehme ver suchen und kletterten hinauf. Wie groß war ihr Erstaunen, als sie darin statt der erwarteten Eier ein seideneö Taschentuch und eingeschlagen darin sechsunddreißig glatte und solide goldene Ringe, deren jeder mindestens bö werth ist, fanden. Woher die Ringe kommen, ist bis jetzt noch ein Räthsel. Aus dem von Herrn C. Kirchhoff junior, einem Angestellten deS Vüreaus für geologische Vermessungen in Washington, ausgearbeiteten Berichte geht kervor, daß im vorigen Jahre in den Ver. Staaten 131,170,59 Pfund Kupser producirt wurden, und zwar in solgenden Gegenden: Am Superior See 75,471,890 Pfund, in Arizona 17.720,4G2 ; Montana 78,699,677 ; Neu Merico 283,66t; Californien 100,000; Colo rado 2,012,0-J7; Vermont und New Hamphshire 200.000; Utah 500.000 Pfund. Der Verbrauch hat im Jahre 1887 gegen das Vorjahr um 14 Procent zugenommen. In der St. I ohn-Stiaße in Portland in Maine sah man dieser Tage einen fremden Mann mit einer unbekannten Fran dahinfchrciten. Plötzlich sielen zwei Schüsse und gleich darauf sielen der Mann und die Frau auf den Boden. Der Mann kam später wieder zum Bewußtsein. Er gab an, er heiße Edward Ehase und sei der Sohn von Dr. T. P. Ehase von New Jork. Den Namen der Fraucnöperson gab er als Frau Nellie Stevens, einer Tochter des Achtb. I. H. Tadd von Gardiner in Maine, an. Letztere war auf der Stelle todt, und Chase wird seiner Verletzung ebenfalls erliegen. Man kann sich den traurigen Vorfall nicht erklären. Eine grausige Geschichte wird aus Westoirgiuien gemeldet. Jacob Haller, der etwa 40 Meilen von der Staatshauptstadt Charlestown, in Calboun County wohnt, war mit einer Heerde Vieh zu Markt gewesen, die Nacht übersiel ihn auf dem Heimwege, und er kehrte deshalb' bei einem Freunde ein in der Absicht, bei diesem die Nacht zu Vtrbrino.cn, Aber je der ftjwb
vorrückte, bemächtigte sich seiner einer so große innerliche Unruhe und ein so dringendes Gefühl von einem den Scinigen drohenden oder geschehenen Unheil, daß er sich wieder auf den Weg machte, und zwar in Begleitung eines Hausierers, der gleichfalls bei jenem Freunde hatte übernachten wollen, und der sich erbot, mitzugehen. Als sie HallerS Haus erreichten, wurde ihre Unruhe vermehrt, dadurch, daß sie trotz der vorgerückten Stunde darin Licht sahen, und als sie durch's Fenster schauten, erblickten sie Hallers Frau und seine drei Kinder ans dem Boden in ihrem Blute schwimmend, und vier Männer dabei, die Schränke und Kommoden zu plündern. Der Hausircr hatte Geistesgegenwart gcuug, Haller, der unbewaffnet war, an die Hinterthüre, zu senden, mit dem Auftrage, dort anzupochen, während er sich an der Vorderthüre in den Schatten stellte. Aus Haller'S heftiges Pochen stürzten die Rauber vorne hinaus, und wurden sämmtlich von dta Hausirer niedergeschossen, und drei von ihnen auf der Stelle getödtet. Die Nachricht von dieser fast unglaublichen Geschichte ist von einem durchaus verläßlichen Manne, dem Farmer Hill, nach Charlestown gebracht worden. Heinrich G i l l i g, der kürz lich von New Aork nach Europa verduftete Gründer der jetzt mit vier Bcillionen Dollars verkrachtet American Erchange" von New Z)ork und London, wird vom Balt. $. (5orr." aus Grund perso'nlicher Kenntniß so geschildert: . GiUig, der Sohn deutscher öltern aus einem kleinen Vtew Z)orker Landstadtchen, kam als Knabe in ein New gorker Bankgeschäft und faßte vor etwa zehn Jahren, nach nicht ganz volljährig, den großen Gedanken, eine Finanzanstalt für Touristen zu begründen. Wir erinnern uns noch, wie der Enthusiast vor zehn Jahren in unser Sanktum hereinschneite und dem staunten Zeitungsschreiber mit athemloser Beredtsamkeit sein großes Institut anpries; die großen Einrichtungen für reifende Amerikaner, die er allenthalben zum Besten der Touristen in Europa begründen wolle. Thatsächlich hatte er bereits in London elegante Lese- und Gesellschaftszimmer mit Innen" ganz nach amerikanischer Art eingerichtet. Als wir gegen diese überschwangliche Freigebigkeit unser Bedenken äußerten, da die Prosite der Banken an Ereditbriesen doch sehr bescheiden sind, bemerkte der junge Mann, er habe mehrfache Millionäre, ihm den Rücken zu decken ; ein solcher Goldonkel, der republikanische Bundessenator Hawley von Connecticut, gab seinen Namen als Präsident der Anstalt her. Gillig flog seitdem durch die Welt wie ein Meteor; bald war er in London, bald in San Francisco, bald in New Z)ork. Er hat seit zehn Jahren nicht weniger als 34 Mal den Ocean gekreuzt. Kürzlich kam er wieder nach New Z)ork, und bei dieser Gelegenheit siel er New Yorker Zeitungen in die Klauen, und eine derselben begann ihn arg zu zerzausen. Schließlich erzählte der junge Bankier anch noch in einer feinen Schenke, wie leicht es sei, in Amerika zu schmuggeln, indem er eine. Geschäftsmanne ein Diamanchalsband für dessen Frau mitgebracht. Dik Sache wurde ruchbar, und Gillig mußte den Zotf nachzahlen. Gleich darauf kam der Zusammenbruch der American Erchange, die, außer in London und New 5)orf, auch in Berlin, Paris, Nom und anderen Hauptstadteu Verzweigungen hatte. Ihr Hauptgeschäft war, Ereditbriefe für Steifende auszustellen, diesen Passagescheine zu besorgen, ihr Gepäck nachzuschicken und ihnen andere Erleichterungen zu gewähren. Senator Hawley hat einen neuen Beweis dafür geliefert, wie leicht es für einen glattzüngigen Schwadroneur ist, unter den soliden Männern deS Landes Gimpel zu fangen und sie als Aushängeschild zu benützen. Der hkt dere ?)ankce:Seliator ließ sich zum Präsidenken der Anstalt ernennen und erhielt H3000 Gehalt und freie Fahrt über den Ocean." Vom Alande. Ueber den Lawinensturz bei Ambri-Piotta (Tessin) berichtet die N. & Z.: Es ist schwer, Demjeni oen, der sie nicht gesehen hat, einen Be griff von der Mächtigkeit dieser Lawine zu geben. Sie gleicht einem gewaltigen Bergsturze, denn sie hat einen ganzen Bergabhang mit einem ganzen großen Tannenwald auf einen einzigen gcwaltigen chaotischen Haufen geworfen. Der eigentliche breite Schneerücken der Lawine gleicht in seinen grotesken Formen einem zackigen, zerklüfteten, spalten!chen Gletscher. Von der Wucht der La, wine gibt Folgendes einen kleinen Veweis: Sie nahm ihren Anfang an der höchsten Spitze des Monte Tremorgio löiOtn über Meer ; die ungeheuren Schnecmassen und die Wälder an dem felsigen Abhang, kurz Alles auf ihrem Wege mit sich fortreißend und wegrasirend, stürzte sie bis in die Thalsohle des Tessin (980 rn über Meer), diesen überdeckend. Sie hatte also eine Fallhöhe von 1650 1700 rn. Der Luftdruck war so stark, daß das Dach eines Steinhauses, das von der Lawine selbst nicht berührt wurde, weggetragen und iit den Tessinfluß geworfen wurde. Einzelne Balken flogen wie Streichhölzer darüber hinaus. Ein Wärterhäuschcn wurde umgeblasen und sortgetragen. DaS Ganze war daS Werk von S Minuten. Die Gotthardbahn zeigte in bewunderungswürdiger Weise, daß sie solchen elementaren Gewalten gegenüber gerüstet ist, wie es einer Weltbahn geziemt. Der Güterverkehr war kaum zweimal vierundzwan? zig Stunden lang gesperrt und der Postund Personenverkehr erlitt keine nennenswerthe Stockung. 400 600 Mann wurden mit der Aufräumungsarbeit beschästigt. Kräftige, schwarzbärtige Männer, schlanke Jünglinge und sogar Buben, einen Osterstraug auf dem Hut, Alles war rastlos thätig, sich durch den Schneeberg Bahn zu brechen. Staffelförmig waren die Arbeiter aufgestellt. Der Schnee wurde loSgepickelt, auf Schlitten geladen und durch Menschenhand oder durch Pferde weggeschleppt und in den Tessin geworfen. Dieser drohte ansänglich einen anderen Lauf zu nehmen, fraß sich dann aber durch die - Schneemassen durch und fließt .jetzt durch einen natürlichen Schneetunnel, der an seinen Enden asicbt mt ,m .tzlaueS Sleti'Ktbsr.
ucotr ven raiomenoerg regle man elneN Stnfenweg von der Breite einer Fahrstraße an. Auf diesem Weg mußten Passagiere. Gepäck und Post über diese kritische Stelle geschafft werden. An einem Tag wurden auf solche Weise 300 Personen und 800 Gepäckstücke befördert. Alles umsteigen ! hieß es. Die ganze Reise - Gesellschaft. Männer mit Handkosfer und Neisedecken beladen, Frauen im Shawl, in feinen Stiesletten, Kinder auf dem Arm, eine bunte Karawane von Englishmen und dazwischen schweizerische Milizen, die zum Dienst einrücken. Alles stieg die geschlängclte Lawinenstraße hoch hiiian und auf der andern Seite wieder zum bereitstellenden Zug, geleitet von den freundlichen Gotthardbeamten. Dann wurden die beschäftigten Arbtitcr zunt Transport des Gepäcks abbeordert. Kisten nnd Koffer wurden auf die Schlltten geladen und über diese improvistrte Bergstraße gestoßen. Ein Korps von Postbeamten wachte, daß kein Stück abHanden kam. Zum S e l b st m o r d d e S Grafen Victor Karolm' wird aus Vudapest berichtet: Graf Victor Karolyi lebte seit langen Jahren von seiner Gattin getrennt. Dieselbe lebt mit zwei erwachse-
i nen Töchtern in Budapest ; die älteste Tochter ist an den Grasen Nobcrt Zselinski verheiralhet. Seit vierzehn Iahren lebt der Graf im gemeinschaftlichen , Haushalte mit zelner Schwägerin Gräfm i Eharlotte Orezn, der Gattin deS Ober- ' gefpanS Grafrn Abraham Gyürko, was ! ... f?t. .':f L. stf..i . s tt t zu oem erucyle iuian gav, )ynrry hätte den Grafen im Duell erschossen. Dies ist nicht wahr. Graf Gyürky lebte mit dem Grafen Victor Karolm' in bester Freundschaft ; er war oft in ESurgo zum Besuch. Sonnabend soupirte der Graf mit der Gräsin Gyürky, deren Sohn Viktor und dessen Erzieher. ö!ach dem Souper begab sich der Graf in sein im Parterre gelegenes Arbeitszimmer und schloß sich hier ein. Sonntag Mittags schöpfte man Verdacht, da der Graf sich nicht zeigte. Als auf wiederholtes Pochen keine Antwort erfolgte, wurde die Thüre gewaltsam geöffnet. .Der Graf lag aus der Ottomane hingestreckt, todt. Neben ihm stand ein Spiegel, den er ge. braucht haben mochte, um gut zu zielen. Die Waffe war eine einläustge Kugelbüchse, die der Graf an die Stirne setzte, den Hahn mit einem Stocke abdrückend. Der Schuß riß die Schädeldecke entzwei und verspritzte einen Theil des Gehirns in eine Zimmerecke. Als Ursache der That wird ein chronisches Leberleidcn bezeichnet, wozu iu letzter Zeit Symptome von Verfolgungswahn sich gesellten. Als nächstes Motiv des Selbstmordes wird die bevorstehende fünfundzwanzigsährige Wiederkehr des Hochzeitstages angegeben ; das Bewußtsein des zerstörten Eyeglücks, das ihm die bevorstehende silberne Hochzeit in Erinnerung brachte, ließ ihn zur Mordwaffe greifen. Der Umstand, daß er keinen Sohn hatte, mochte nebst Anderem zur Erkaltung seines Verhältnisses zur Gattin beigetragen haben; diese Erkaltung führte alsbald zum Bruche. Der Verstorbeue hinterließ Frau Gyürky 20.000 fl. Rente, das übrige Vermögen erbten seine beiden Töchter. Das Fideikommiß erbt Graf Julius Karolyi. Schloß Esurga mit Inventar hinterließ er Frau Gyürky. Wahrend der letzten h e ftigen Stürme im Eanal wusch sich die See durch eine hohe inib harte, nahezu vier Meter dicke Sandbank unweit St. Malo, wodurch ein Theil eines alten Waldes, der sich bereits in Kohle zu verwandeln begann, bloßgelegt wurde. Dieser Wald bedeckte zum Beginn des jetzigen Zeitalters einen ausgedehnten Küstenstrich, aber mit dem Sinken deö Bodens versank er allmälig in den Triebsand. In der Mitte des Waldes stand einst der Bera St. Michael. Um Mitte des zehnten Jahrhunderts warder Wald gänzlich verschwunden und nur gelegentlich, wie jetzt, bei sehr niederem Wasserstande nach Stürmen, kommen Ueberbleibsel desselben zum Vorschein. Aus Bordeaux wird gemeldet: Ein großes Schiff von sechshundert Tonnen, der Gedcon, der den Dienst zwischen Bordeaux und Algier versah, ist seit dem letzten November spur los verschwunden. Der Eapitän desselben, TourneS, war seit zwei Jahren verheirathct und stand im Alter von neununddreißig Jahren. Seine junge Frau konnte den Gedanken nicht fassen, daß ihr Mann und die ganze Bemannung zu Grunde gegangen fei; sie glaubte, das Schiff wäre im Sturme an die Küste voll Marokko geworfen und die Mannschaft sammt dem Eapitän in die Sclaverei geschleppt worden. Vier Monate lang be mühte sie sich, diese ihre Ueberzeugung auch dem Marineministerium beizudrinj gen, aber es gelang ihr nicht. Als alle j ihre Versuche fruchtlos blieben, versammelte sie die Frauen der Matrosen und I diese stellten der Frau des Eapitäns alle I ihre Ersparnisse zur Verfügung. Mit Hilfe dieses Geldes und ihres eigenen ermogens miethete rau TourneS einen Dampfer und verließ mit demselben Bordeaur, um daS Schiff ihres Gatten aufzusuchen." Hier bietet das Leben den Stoss zu einem ergreifenden NundreifeDrama in Jules Verne'jchem Stil. A )l S der d e u t s ch e n A n s i e d elung Hermann im östlichen Theile deS mittleren Missouri wird gemeldet: Die Psirsich- und Pflaumenbäume prangen gegenwärtig iu ihrem schönsten BlüthenIchmuck und versprechen eine reiche Ernte abzugeben. Eine volle Ernte giebt es natürlich nicht, denn der strenge Winter hat jede derartige Hoffnung zerstört. Die Aepfelbäun'.e (öelleöoer ausgenom: men. denn diese Sorte hat sehr viel durch die Kälte gelitten) haben den'Winter gut überstanden und berechtigen zur Hoffnung auf eine mehr als mittelmäßige Ernte. Dasselbe laßt sich auch von Birn- und anderen Obstbäumen sagen. Die.Neden sind in Folge des späten Eintritts wärmerer Witterung, anch ziemlich weit zu. rück; fast alle Nebsorten befinden sich aber im bestell Zustande. 1 In Wa tertow n, W i s wurden der 40 jährigen Schullehrerin Fräulein Sarah Ehcllis, welche gegen den 73 Jahre alten Farmer I. B. Ehapman einen Proceß wegen gebrochenen Ehever sprechen? anhängig gemacht hatte, vom Gericht 8000 Schadenersatz zuerkannt. Die .holde Maid- halte für ihr gebro chenes Herz" $10,000 verlangt.
AhAuMLb Aaen!Z's
i . rvf&öfJ Y i TROFFEN 23 gegen Magenleidell. Z?ach IZ'jährigcr Erfahrung. Nacb 12-jäbriqcn Erfbrucn kann ich bestZtiacn. daß Dr. Auqust Kvni'S Ham brger' Troxfen eine nJaqriil'imir Merin'n find und eS gegen alle Magenleidcn ni.ttt besseres geben sann, wie 'diele bcrrliäen Tropfen. Friedrich Walter, Odcdolt, Za. Halfen immer. Gegen Magenleiden akcZt tS ni&S Bessere wie Dr. Auguit König'S Hamburger Trexfm, ich wende dieselben fäcn seit tclcn Jahren an und habe stctö gefunden, daß sie ant, vorzüglich aegen derlei Leiöe? si5d. C. L. Kschlcr. Äonroe, WiSc. Zur rechten Zelt empfoblen. Längere Heir litt tcb an beflkgen Magen schmerN, die keine der rielen engewandten Mittel weichen wollten. Schließlich ariff ich zu Dr. Auz. Köniz'S Hamburger örorfc?' und ia kurzer Zeit war ich wieder bergeftellk. Daniel Weidner, Ne BaLm, TttaS. Dr. August König' Hamburger Trovfen sind ia allen Axtthekea für öS L.'lUS die glss: zu haben. m cHAira l mm mmu, e Tr. Nugull Könlg'ö Hamburger Krsuterpflaster lst ein ganz vor;üglickeS Heilmittel gegen sefetpsire, &d)ttittuntcn, Brand und Brlih wunde, Frostbeulen, Hühneraugcu, etc. litt- CHARLSS A. V0CELER CO.. öäiUm,.-. UaV 327$&?S3$5 n- i ak: ! lAJLmW M Cures Rernoves Tan, Sunburn, Bea Silnss, Itios qulto and All v Insect Cites, rarixs, ELOTCIIL Humors. T. lrti- mar's, anO. eyery form otüzln tlemiÄes, pcaitfvclj cured on tuo most celloato tzin withon loavlTig a scar, by XXOTJ Ol23.t233.03it. Prlco C3ct3., COctu. and 51. H xno üop i-iu riaaTc Co., l.orr jjoaaoa, tonn. I.lttlo Ilon Pilli far Klci.heodatfie. dTrfinerslAAI CTU LZ3 Cr tT wa'l. I büiguaeEg ml caasüpstioa. have no cqaaL 22. - - "r.L'rw.v-. w'rr&sT'In atm fitotötttn iu oaetn. O0OOO (sine kinderlose Ehe ist selten eine glilliche. illie uno wodurch diese Ueötltn kurzer .jett abgeholfen erden kcilln.üeizt der RettungS,nkcr", 2Sette. mit r.zUx getreuen Jl-iUerti, jrelcfcet von dem a.:en deu:sche HeU.Instlut in vtiw Fort herzuSzcdea mit, suf d.e klarste Weise. Juvze Leu-.e die in dc Stand der Elze tuten lv ollen, sollten teu Cxrc!.EchÄttS: D'rurk p rüse. er siü ewig bindet", wohl beherzigen, ,d laS rcrtressllche Buch l:sen. el)e ste den nichtigsten Schritt dej l'ehenS Vum i fi2:rc für 2i Gtz.i in estmetken. in deutscher Evracbe, ssrqszm verxackt. frelveriankt. Ndresse : Ieuteli68ll;it-I,ti,tut,ll Clin'onPlic, Kew Yort. K Y. SnttanorcliS, Inc., denn Buchhändler G. Keylor. 2 Sud Dawäre St. l r-üT-r r3 V V ? Ä T A V a a w a A Court Ho;:s SEAT MARKET. ZZrischeS Fleisck ! Geräcvevt Fleistd ! Alle Sorten Würste! Füglich srisG. Alle Vusttage t?erd,n prompt besorgt. Fritz BcZcttchcr, 147 Ost Wasbinton Strafe. n, jm9 üx bic Saison 18E8. A. SayZov, Office: ISotrcl W5t HtiCT Tkleddon 949. JnbianspoliS C0 SPANT 23 Süd Vevnsv'vsniagr. liefert ausgezeichnetes Wasser zum Tri ken, Kochen, Waschen, Baden, für bydrau lische Elevators, Maschinen und Motore. sowie zum Feuerschutz. Kosten außeror deutlich mäßig. Tliomafi A.. Morrifü, VräftdkLt. 2ti&u$ ! Die Bee Lwe Koute" (l &: 8T L Und C C C & I BAHN). Diese auögizeichrikte Bahn befördtr Püssagikre nach I1Inat5, I1v1tiilZ, und eilen Neu Snaland Städten Schlafwagen zwischen Jndlanapo'is und Kew Bork o$rt Wagenvechsel. Direkte Verbindung nach IlLsouri, A.rkan8as, Tex&st Kansa?, Nebraska, Colorado, Califor nien und Mexiko. Med,kgS, Jäten. IST" Man vende sich weze näherrr Inler matiou an v L. MarUn, Gen'l Pass Aa,nt. E l l a n d. Ys. J. NichoU, Gen'l W,K. Agent, t.,,.
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