Indiana Tribüne, Volume 11, Number 217, Indianapolis, Marion County, 24 April 1888 — Page 2

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Zndiana Tribune. Erscheint g rich und Sstgs. i tägliche .r.ibane fo'et durch de-, Trüger 12 Cent per Woche, et Sonntuq.Triün, S KrU per Äsche, 6c.be mfimmcn 15 Cents. Per Poft zugeschickt in srauibezahlung IG per Jahr. CfUctt 140 JO. Marvlandür. Indianapolis, Ind., 24. April 188. -l - Ein typische? Slnterwälvler. In Kinmans Place, etwa 12 Meilm on Eureka in Humboldt - County in Californien, wohnt ein echter californischer Pionier. (v heißt Seth Kinman und ist jetzt bereits über 70 Jahre alt. Kinman ist schlank und hager, wie eine Tanne j ein langer, weißer Bart hängt von seinem Kinn herab, und er ist nach altem Hintcrmäldlerstyl in Felle geklei dek, die mit bunten Verzierungen verseben sind. An seinen Füßen trägt er Mocasnns, auf feinem Kopfe dagegen einen alten Schlapphut, von welchem er mit Stolz behauptet, daß derselbe ihm schon seit dem Jahre 1864 alltaglich gute Dienste leiste. Die Felle, aus denen seine Kleidung besteht, hat er selbst gegerbt und zubereitet, doch ist die Näharbeit an denselben von indianischen Squaws besorgt worden. Ucberhaupt halten sich auf Kinmans Plah" fortwährend viele Indianer auf, welche für den alten Mann eine förmliche Verehrung zeigen. In früheren Jahren war Kinman ein ehrlicher Feind der Indianer und hat in seinen vielen Kämpfen mit ihnen manche schwer? Wunde davongetragen, doch trat er stets offen auf, und die Atothhäute tragen ihm seine Vergangenheil nicht nach. Im Gegentheil juchen sie ihm j.tzt jeden seiner Wünsche an den Augen abzulauschen und beeilen sich, denselben zu erfüllen. Ich habe," fo erklärt Kinman selber, nie in meinem 'eben einen Indianer aus Blutdurst oder Uebermuth gctödtct oder verwundet. Jetzt, da zwischen uns Frieden herrscht, bin ich ihnen ein guter Freund, und die Nothhaute wissen diese Thatsache zu würdigen." DieWohnung des alten Hinterwäldlers ist in mehr als einerBezichung originell. Sie gleicht schon mehr einem Museum. Schon seit den Zeiten des Präsidenten Vuchanan hat es sich Kinman angelegen sein lassen, einem jeden neuen Präsidenten einen eigenthümlichen Stuhl zu schenken, der aus seiner eigenen Werkstatte' hervorgegangen ist. Die B?ine und Nückenlehncn dieser Stühle sind aus künstliche Weise aus Hörnern von Hirschen und Elks hergestellt. Dem Präsideuten Clevelaud wollte Kinman persönlich einen derartigen vtuhl in Washington überreichen, als er sich jedoch auf der Reise befand, ging ihm eine alte Schuß; wuude auf, welche er im Jabre 18G4 im Kampfe mit Indianern erhalten hatte, und der alte Mann nrnrb? gezwungen, in's Hospital zu gehen. Aus der öteife nach Washington wurde unter solch:n Umständen natürlich nichts. Jetzt besindet sich der Cleveland-Stuhl" wieder in der alten Bel-ausung Kinmans. Diesem Stuhle gegenüber steht ein anderer, welcher aus der Haut eines riesigen Grizzlybaren hergestellt ist. Die vier Beine Diesen Bären," so erzählte Kinman neulich einem Reisenden, habe ich nach einem sehr harten Kampfe mit meinem Bowiemesscr erlegt. Ich gerieth dabei in Gefahr, selber mein eben zu verlieren und trug mehrere gefährliche Wunden davon, deren Merkmale sich noch jetzt an meinem Körper befinden. Endlich blieb ich Sieger und habe das Fell des Bären benützt, um einen Stuhl daraus zu machea. Vo.t dieser Siegestrophäre mochte ich mich um keinen Preis trennen." Ueber dem Bärenstuhl" an der Wand hängt ein riesiger ausgestopfter Adler, dessen Flügelweite 8 Fuß mißt und der gleichfalls von Kinman erlegt und für sein Raritätencabinet" eigenhändig u bereitet worden ist. Ferner besitzt er eine Menge Jndianerscalps, alterthümliche indianische Topswaaren und Götzenbilder, ausgestopfte Bären, Panther, Klapperschlangen, Wildkatzen, Eulen und noch verschiedenes andere wilde Gcthier, welcheS sich in den dortigen Gebirgen herumzutreiben pflegt. Alles ist von seiner eigenen Hand erlegt und dann kunst?oll zubereitet und ausgestopft worden. Die glücklichsten Tuge meines Lebens," so erzählte der alte Hintcrmäldler dem Reisenden, habe ich hier im Westen verlebt, und wenn ich einmal sterbe, dann will ich auch hier begraben sein. Ich werde alt, und ich weiß, meine Zeit ist nicht mehr sehr fern, doch blicke ich uf meine Vergangenheit mit Vergnügen zurück. Ich habe ein freies Leben geführt und brauchte mich keinem lästigen Zwange zu fügen. Freilich bekam ich manches Jakr keinen Weißen zu sehen und war nut meinem Verkehr lediglich aijf Indianer beschränkt, doch hat mir dies nie leid gethan. Sollte ich meine Vergangenheit noch einmal durchleben, dann würde ich mir sie gerade so wün? schen, wie ich sie gehabt habe." Der alte Knabe ist' noch immer von der Idee beseelt, nach Washington zu reisen, um den bewußten Stuhl dem Präsidenten Clcveland zu schenken. Vorläusig erlaubt ihm jedoch sein Gesundheitszustaud ein derartiges Unternehmen nicht. Der Erfinder des Dynamits. Durch den kürzlich gemeldeten Tod des Chemikers Alfred Nobel hat die Welt einen der größten Erfinder der Neuzeit verloren. Alfred Nobel hat das Dnnamit erfunden und das Nitro-Glycerin praktisch verwendbar gemacht. Der neue Erplosivstoff, welcher vor 41 Jahren in Paris von dem Chemiker Sombrero erfunden wurde, und welcher aus einer Mischung von Glycerin und Schwefelund Salpetersäure bestand, konnte erst nach jahrelangen mühseligen Erperimenten zur Verwendung gelangen. ES blieb Nobel vorbehalten, ein Verfahren zu entdecken, vermittelst dessen daS NitroGlyrin verhältnismäßig gefahrlos gehandhabt werden konnte. $ii ffrsmduna welche ne Frucht d

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langjährigen Un!ctsuchnttgittv!obels war, sollte nicht ohi'.c Opscr an Menschenleben erlangt wcrden. Unter denselben befand sich auch ein Bruder des Erfinders selber. Nobel war ein Schwede, und in den Steinbrüchen seiner Hcimath gelang eS ihm zuerst, die Wirkung des NitroGlnccrins in der von ihm erfundenen verbesserten Form zn erproben. Es dauerte indessen nicht lange, bis die Verwendung von )!itro-Glncerin zu Sprengungszwecken durch Nobels spätere Erfindung des Dynamits ersetzt wurde, welches jetzt allgemein als das sicherste und zugleich kraftvollste Sprengungsmittcl gilt. Es gibt heut zu Tage nur wenige Familien, welche eine so glänzende Earriere gemacht haben, wie die Nobels. Der Vater, ein Mann in bedrängten Umständen, gewann mit einem Mal ein beträchtliches Vermögen dadurch, daß er ein von ihm erfundenes Torpedo an die russische JtegZerung verkaufte. Seine beiden Söhne Ludwig und Albert haben die jetzt so großartig gewordene Petrolcum-Jn-dustrie von Baku gegründet. Früher wurde das Rohöl 'auf von Ochsen ge;o genen Fuhrwerken in die Raffinerien befördert ; die beiden Brüder führten das System der Röhrenleitung ein, erfunden das System, wie man das Petroleum, anstatt in Fässern, in großen Behältern zu Schiff weiter befördern könne, und sorgten dafür, daß bei Transport des Oels nach allen Theilen des europäischen Eontinents auf ein Minimum vonKosten beschränkt wurde. Während ihr Bruder Alfred sich als Erfinder von Erplosiostosscn einen großen Ruhm erwarb, haben sie zur Entwickelung der Petroleum-Jn-dustrie im südlichen Rußland mehr beigetragen, als alle anderen europäischen Oel-Eompagnien" zusammen gcnomneu. Dampfschisfayrtö'Juvilüttm. Am 23. April 13-33 kam der erste Dampfer aus England, der Sirius" in den Hafen von Nnv ?)ork, und wenige Stunden später folgte ihm auf demselben Wege der Dampfer Great Western". Der Plan, eine regelmäßige DampferVerbindung zwischen Liverpool und New Z)ork herzustellen, wurde von zwei englischen Eoncurrenzgescllschaften gleichzeitig gefaßt. Ursprünglich war esdie Absicht, eine Dampfcrlinie zwischeil der Westküste von Irland und Boston mit einem Haltepunkte in Halifar, und eine andere zwischen Bristol und New ö)ork zu eröffnen, doch kam man später von dieser Idee ab und kam auf die Linie zwischen Liverpool und New 5)oi f zurück. Der Great Wettern" war für seine Zeit ein mää)tigcs Schiff. Er war 212 Fuß lang. 34 Fuß 4 Zoll in der Mitte breit, hatte l:J2U Tonnen-Gehalt und zwei Maschinen mit je 200 Pferdekraft. An Bord war Raum für 15 Passagiere und CG Mitglieder der Bemannung geschaffen; das Schiff hatte bei feiner Abfahrt aus Liverpool 000 Tonnen Kohlen an Bord, und cö hatte insgesammt 8250,000 gekostet. Die gegnerische Eompagnie, die British and American Steam Navigation Eo.", rüstete den Sirius" aus, welcher ursprünglich für den Verkehr zwischen London und Eork bestimmt war. und sandte ihn am 4. April 1833 auf die Fahrt nach Ren? Hork. Er hatte einen Gehalt von 700 Tonnen. Als der Great Western" am 23. April im Hafen von New Z)ork anlangte, brach ein großer Jubel aus. Die Reise hatte die für damalige Verhältnisse unerhört kurze Zeit von nur 15 Tagen gedauert, und von den 000 Tonnen Kohlen, die sich an Bord befunden hatten, waren unterwegs nur 450 verbraucht worden. Die Forts auf Bcdloes Island begrüßten daS Schisf mit 20 Kanonenschüssen, und Tausende Menschen drängten sich herbei, um daS seltsame Schauspiel eines Dampfers, der von England aus nach New ö)ork gekommen sei, anzustaunen. Auch der Sirius" wurde bei seiner Ankunft auf enthusiastische Weise begrüßt. Thatsächlich waren allerdings der Siriuö" und der Guat Western" nicht die ersten Dampfer, welche die Fahrt über den atlantischen Ocean zurückgelegt haben. Schon im Jahre 1819 hatte die Savannah" mehrere Fahrten nach Europa unternommen, und zehn Jahre spätcr vermittelte das holländische Schiff Earacua" mehrere Jahre lang den Verkehr zwischen Stockholm und West-Jn-dien. Die Probefahrt der Earacua" wurde im April 1319 unternommen. Das Schiff legte damals die Strecke von ötew ?)orf nach Savannah in sieben Tagen zurück. Am 2. Mai 1819 fuhr eö von der amerikanischen Küste nach England ab und langte in Liverpool in 21 Tagen an. Das Erscheinen des amerikanischcn" Dampfers erregte damals in deu englischen Hafen gleichfalls einen großen Enthusiasmus. In den ersten Zeiten der Dampfschifffahrt war man allgemein der Ansicht, daß dieselbe sich auf weite Strecken nicht lohne. Der Verbrauch an Kohlen sei zu groß, und die Unternehmer würden nie im Stande fein, ihre Unkosten herauszuschlagen. Seit jener Zeit haben sich die Ansichten allerdings bedeutend geändert. Man hat die Erfahrung gemacht, daß die Segelscjsfe auf hoher See in keiner Beziehung mit den Dampfern einen Vergleich aushalten können, und es fällt jetzt fast keinein Menschen mehr ein. als Passagier die Reise an Bord eines Segelschisfes zu? rückzulegen. Jedenfalls sind es jetzt 50 Jahre her, seidcm am 23. April 1833 eine regelmäßige Dampfschiff -Verbindung zwischen europäischen und amerikanischen Häfen eröffnet wurde. Goldmlnen in Nord Sarolina. Auch in England steht der Gimpelfang in voller Blüthe. In den hervorragendsten Zeitungen Londons erscheinen seit einiger Zeit Anzeigen, in welchen Acticn der Sam Christian Gold Hydraulic Company" zum Verkauf angeboten werden. Es heißt darin, daß die Gesellschaft 200.000 Actien besitze, von denen nur 33,000 dem allgemeinen Pu blikum zugänglich gemacht werden sollen. ! o . cr : t. , eoe viciie ioiei cm suno lerting, doch genügt vorläufig eine Anzahlung von 5 Schillingen in englischem Gelde, um sich in Besitz eines Antheilscheines zu setzen. L'ute, die sich an einem gewinndringenden ynternehm betbeiliam xstU

ten, trerben aufgefordert) diese Actien zu kaufen. In den Anzeigen wird angegeben, daß die Gesellschaft ungefähr 1350 Acker Land in Montgomery-Eounty in NordEarolina in ihren Besitz gebracht und bereits 535,000 beigesteuert habe, um den Goldreichthum jener Gegend auszubeuten. Es heißt in dem Prospectus : Der Sam Ehristian-Hügel erstreckt sich über daS ganze, von uns erworbene Gebiet. Nach einem jeden Negenfall strömten die Einwohner aus der Umgegend herbei, um die Goldklumpen zu sammeln, welche durch den Regen aus den Schluchten und Abhängen des Hügels losgewaschen und freigelegt worden waren. Das Land sei indessen nur sehr dünn bevölkert, und deshalb habe auch die Suche nach Gold nie in ausgedehntem Maßstabe stattgefunden. Die ganze Gegend fei mit Alluvialboden bedeckt, welcher in Bezug auf feinen Goldgehalt noch nie ordentlich uutersucht worden sei. Indessen stehe es fest, daß sich zu beiden Seiten dcS Hügels reiche Lager von Alluvialund Quartzgold ' befinden, und die Annahme sei durchaus berechtigt, daß auch das Innere des Hügels einen großcn Goldreichthum birgt. Man habe aus dem Hügel Erzproben geholt, welche einen Gehalk von S250,000 per Tonne ergeben ! Weiterhin heißt es, daß Herr Hambley, ein praktischer Amerikaner, seine sehr einträgliche Stellung aufgegeben und die Leitung der Goldmine übernommen habe, weil er nach einer gründlichen Untersuchilng die Ueberzeugung gewonnen hatte, daß die Sam Christian" im wahren Sinne des Wortes eine Goldgrube sei. Um daS Publicum, welches etwa zaudern sollte, sich an dem Ankauf der Actien zu betheiligen, noch sicherer zu ködern, wird hinzugefügt, daß 50,000 voll einbezahlte Actien einem Vertrauensmann übergeben worden seien, der sie behalten solle, bis der Preis einer Actie auf 3 Pfand Sterling oder gar noch höher gestiegen sei. Dann sollen diese Actien verkauft und der Ertrag unter die Inhaber der übrig?n 1 50,000 Actier vertheilt werden. Auf diefe Weife sei ein jeder Aetieninhaber sicher, daß er wieder zu seinem Gelde kommt, sogar wenn die Mine nicht den erwarteten Goldertrag liefern sollte. Ein Mann, der sich lange Jahre in Nord Earolina aufgehalten hatte, jetzt aber in New Iork wohnt, lachte mit voU lem Gesicht, als er eine Ankündigung der Sam Ehristian Gold Hydraulic Eo." in einer Londoner Zeitung sah. Ich kenne die Gegend," so sagte er, so ge: nau, wie meinen kleinen Finger. Wenn dort Gold zu finden ist. wenigstens in einer Menge, daß der Bergbau-Betrieb sich bezahlt, dann müßtö ich auch etwas davon wissen. Die ganze Geschichte ist der reine Schwindel, um leichtgläubige Engländer aus den Leim zu locken." Vom Inlande. In Hartford, Eonn.. ereig lete sich kürzlich der folgende sonderbare Vorfall. Ein frecher Dieb betrat eine Laiik, nahm seinen Hut und seinen lleberzieher ab. hing diese Kleidungs'tücke an einen Nagel an der Wand, zog "ich einen GeschästSrock an, der daneben zing, und begab sich ungenirt in das i)interzimmer, in welchem sich die Geldichränke befanden und wo gerade die Directoren eine Sitzung abhielten. Einer )er Dircctoren saß dem Eindringlinge m Wege, und wurde von demselben er''ucht, seinen Stuhl weitet zu schieben, aas er auch höflichst that. Dann begab .Ich der Dieb an einen Geldschrank, nahm lus demselben zwei schwere, mit Goldstücken gefüllte Säcke und ging dann ruhig wieder aus dem Zimmer hinaus. Kein IHeiijch achtete weiter auf ihn, und es zelang ihm, sich mit seiner Beute zu Süchten. Von beschwindelten Schwindlern wird aus Eoansoille in Jndiana berichtet: Seit einiger Zeit haben die hiesigen geheimen Lotto-OfficeS" außer zewöhnllche Verluste gehabt, und erst letzt ist eS gelungen, die Ursache davon zu ergründen. Die HauptossiceS, in welcher die Ziehuugen stattfanden, sind in Eincinnati und Eovington, und von öort wurden die Gcwinnzahlen den UnterOffices im Ohio-Thale telegraphirt. Die Ziehung währt ungefähr 15 bis 20 Minuten, und daS Ergebniß wird erst Sann nach auswärts gemeldet, wenn sie vorüber ist. Jetzt aber haben einige Leute, sobald die vier ersten Nummern heraus waren, diese mitH'lfe von Zeichen zn ihre Freunde auswärts telegraphirt, diese haben sie gesetzt, und die Folge ist gewesen, daß die Lotterieschwindlcr um ö20,000 bis -530,000 beschwindelt worden sind. Da ihr Geschäft ungesetzlich ist, müssen sie die Sache natürlich ruhig hinnehmen." Eine für die Verhältnisse in den noch nnbesiedelten Theilen des Landes nichtige Entscheidung hat das Obergericht in Utah abgegeben. Die Promontory Cattle Company hat vor einigen Jahren von den Eisenbahnen einen Strich Landes angekauft, welcher sich vierzig Meilen von Norden nach Süden, und sechsunddreißig Meilen von Osten nach Westen erstreckt. Zu beiden Seiten dieses Striches liegt Negierungsland, und die Gesellschaft wollte Niemandem, namentlich nicht den Schaf;üchtcrn, gestatten, den Weg über ihr Land zu nehmen, um nach dem Rcgierungsland yi gelangen, und verlangte vom Gericht sogar einen Einhaltsbesehl dagegen. Richter Zane aber hat entschieden, daß, als die Regierung der Bahn das großartige Geschenk von jeder zweiten Sektion machte, sie nicht die Absicht gehabt habe, ihr mich die anderen Sektionen auf Gnade und Ungnade zu übergeben und die Benützung des noch der Regierung verbleibenden Landes unmöglich zu machen. Man könne von den Schafzüchtern nicht verlangen, daß sie, um von einer Sektion in die andere zu gelangen, ihre Heerden um ein Gebiet von 1440 Quadratmeilen herumtreiben sollten. In Perry County, welches nach Rowan das berüchtigste und blu tigste County von Kentucky ist und wie dieses in den AuSläufen deS Cumber land-GebirgeS liegt, ist die seit einiger Zeit ruhende Fehde zwischen der Eoersoleund der French-.Partei wieder auSaebro chen. Die Fehde beruht auf einfachem EeschäftSnti. Svnfolt und ftxw

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der Handels-Mittelpunkt für Perry und zwei andere Countics ist, und ihre Anschlage, sich gegenseitig die Kundschaft abzujagen, crtcten schließlich in einen förmlichen Krieg aus, der soweit ging, daß die eine Partei aus Hazard hinaus, geworfen wurde, und dann eine rcgelrechte Belagerung von Hasard begann. Schließlich, nachdem viele Menschen ihr Leben eingebüßt hatten, wurde ein anscheinender Friede geschlossen, und es ging einige Zeit Alles gut, bis im oorigen Herbst Eversole einen Anhänger seines Gegners, Namens Eambel, erfchoß. Gambels Brüder drohten Rache, und Everfole hielt es für gerathen, sein Ge schäft auszuverkaufen und fortzugehen, was ihm keine Schwierigkeiten machte, da er ein sehr reicher Mann ist. Vor einigen Tagen aber kehrte er uuvorsichtig:r Weife zurück und wurde kürziich nebst einem seiner Anhänger, Namens Nicholas Combs, aus dem Hinterhal! erschossen jedenfalls von den Gambel's, auf deren Ergreifung zwar eine -Belohnung ausgesetzt ist, denen aber sicher nichts geschehen wird. Ueber den berühmten ame rikanischcn Arzt Dr. Cornelius Nea Agncw, welcher am 13. d. M. in New ?)ark gestorben ist, wird von dort berichtct: Cornelius Nea Agnew wurde am 6. August 1830 in New ?)ork geboren und studirte, nachdem er 1849 das Columbia College absoloirt hatte, unter Dr. I. K'earney Rodgers im College für j Aerzte und Wundarzte Mediän. Er erhielt sein Diplom tm Jahre 1SS2. Während des folgenden Jahres war er Hausarzt im New lork Hofpital, dessen Kurator er später wurde. Nachdem er längere Zeit in Europa Studien gemacht, nahm er eine Stelle als Arzt im New Vorker Auaen- und Ohren-Jnfirmary an, dem er bis 1864, später als Oberarzt, angehörte. Nach dem Ausbruch des Bürgerkrieges wurde er zum Director des Hospitals für die Freiwilligen des Staates New Jork ernannt, in welcher Eigenschaft er ausgezeichnete Dienste leistete. Er war ein hervorragendes Mitglied der Ver. Staaten SanitätSCommission und seinen Bemühungen ist der größte Theil der Verdienste dieser Körperschaft zuzuschreiben. Im Jahre 1800 etablirte er eine Augenklinik im College der Aerzte und Wundärzte, und wurde während dcS folgenden Jahres zum Professor dieser Anstalt erwählt. Er gründete 1868 das Brooklynersospital für Augeu und OhrenLeidende und 1869 hier das Manbattan-Hofpital für ähnliche Zwecke. Während vieler Jahre fungirte er auch als einer der Leiter des Staats-Hospitals für Geisteskranke in Poughkeepsie. Dr. Agnew nahm auch ein lebhaftes Interesse an den Erziehungsanstaltcn der Stadt New York. Schon 1859 wurde er zum Trustee der öffentlichen Schulen erwählt und später zum Präsidenten des Board of TrusteeS. Im Jahre 1864 trat er in Verbindung mit der Ingenieurschule des Eolumbia College; 1872 wurde er zum Präsidenten der medieinischen Gesellschaft des Staates Nv ??ork erwühlt. Außerordentlich zahlreich waren seine Beiträge für die verschiedenen medieinischen Journale, für die er meistens Fachauffätze über Augen- und Ohrcnkrankheiten lieferte. Er verfaßte auch verschiedene selbstständige Schriften und eine Serie amerikanischer klinischer Vorlesungen", die 1875 bei Seguiu erschien. Seine Gattin ist die Schulcommissäritt Frau Mary Nash Agnew. Dr. Agnew gehörte zu vielen gemeinsinnigen Vereinen, darunter der New Jork Academy of Medicine, New Aork Pathological Society, Medical und Surgical Society of New Vrk City, American Ophthalmological Society, deren Präsident er war; American Otological Society; New tyoxt Ophthalmological Society, welche er mitgründete; International Ophthalmological and Otological Societies, County Medical Society; New Z)ork Academy of ScienceZ und Medico Chirurgical Society in Cdinburg. Vom AS!ande. .-Aus Thüringen, 2. AprZl, schreibt man der K. Z.": Man ist ge, wohnt, a:i5 dem Fürstenthum Reuß älteZ rer Linie seltsame Dinge zu vernehmen; was aber gegenwärtig wieder aus Greiz verlautet, dürfte zu dem Abfondcrlichstcn ? gehören, was seit den Zeiten der hocheligen Fürstin Karoline sich ereignet hat. Die Greifer Bürgerschaft hat eine an sehnliche Summe ur . Errichtung eines Denkmals sür Kaiser Wilhelm aesammelt, aber der Fürst will,, wie behauptet j wird, keinen Fuß breit" Greizer Erde j dau hergeben und auch nicht gestatten, dag das Denkmal auf dem Markte zu Greiz Aufstellung finde. Man könnte diesen abschlagigen Bescheid freilich aus den beschränkten Raumverhältnissen des i gürstenthums ?!euß a. L. ableiten, in- i dessen hat schließlich ein wchll)esinnte? i Bürger dem Denkmalsausschune seinen Park zur Verfügung gestellt und so die Frage der Lösung entgegengeführt. Die preußische Königs kröne, welche beim Begräbniß Kaiser Wilhelm's dem Leichenwagen vorange tragen wurde, stammt von König Friedrich I. Die Krone hat, allen Heraldischen Regeln zuwider, ein Sammet futter; Königskronen sollen nämlich nach der heraldischen Symbolik nicht gefüttert sein. Aus diesem Zwiespalt zwi schen Wirklichkeit und Theorie entwickeln sich mannigfache Jrrilngen. So zeichncte der als Autorität bekannte hcral dische Zeichner Professor Hildebrandt für einen Kricgerverein eine Fahne, und natürlich mit der heraldisch richtigen Königskrone ohne Futter. Der Dezernent im Ministerium des Innern aber beanstandete den eingereichten Entwurf, weil die preußische Königskrone ein Futter habe. Uebrigens kann die Krone von 1710 heutzutage Niemand aufsetzen. Da dieselbe für eine Allongenperrücke gemacht ist, so ist sie zu weit. Kaiser Wilhelm ließ sich deshalb sür seine Krönung im Jahre 1861 eine neue Krone anfertigen. Als der Hof-Juwelier dieselbe ablieferte und bat, der König möge dieselbe einmal j aufprobiren, lehnte dieser das Ansuchen mit der Begründung ab, daß er die j Krone, welche er ncy seleriicy auf vag Haupt sehen wolle, nicht probeweise aussetzen könne. Eine der leitenden Per söulitökeitsn dir bsnsvarlistilcken.Lartei.

Ernst Pascal, einstiger UnterfkaätSfecretär unter dcr Präsidentschaft deS Marschalls MacMahon, hat sich in Paris mittels eines Ikevolverschusses entleibt. Pascal, ein sechszigjähriger Mann, dessen Familie auf einer , Besitzung im Gi-ronde-Dcpartcment wohnt, stand in intimen Beziehungen zur Marquise de C., in deren Palais er auch seine letzte Nacht verbrachte. Um sieben Uhr Morgens in seine Garonwohnung heimgekehrt, ließ er sich das Frühstück bringen und als sein Diener Mittags in sein Zimmer trat, war Pascal bereits todt. Die Polizei ließ mit Rücksicht darauf, daß Pascal einst wichtige Staatsfuactionen bekleb bete, alle seine Papiere versiegeln und der Poli;ei:Commissär ließ die Proteste mehrerer Freunde, die herbeigeeilt waren, Uilbcrücksichtigt. In einem der zurückgelassenen Schreiben erklärte Pascal, er sterbe in seiner Verzweiflung darüber, daß er seit fünfzehn Jahren trotz aller Anstrengungen sür seine Intelligenz und Energie nicht die gehörige Verwendung finden konnte." In einem andern Briefe schreibt Pascal: Ich bin verhindert, sür meine Kinder das zu thun, was ich thun sollte, es ist mir unmöglich, mein Vermögen mir wieder zu verschaffen. Ich bin ruinirt". Pascal; der Sohn eines Präfecten König Louis Philipp's, trat nach glänzenden Studien in Toulouse im Jahre 1367 an die Spitze eines dortigen oppositionellen Journals, ward nach dem 1870j7Ier Kriege Präfect und zeichnete sich besonders bei der Unterdrückung der Commune-Vestrebungen in Lnon aus. Am 9. April 1873 um Unter-Staatsse.' cretär ernannt, wandte er sich deu Monarchisten zu, sein famoses Cil'cular an die Präfecten, welches sie anwies, die republikanische Provinzvresse durch financielle Mittel zu bekehren, . ward von Gambetta auf die Tribüne gebracht. Der Minister desaoouirte seinen übereifrigen Staatssecretär. welcher als Präfect nach Bordeaur geschickt wurde. Wegen allzu offener bonapartistischcr Propaganda abgesetzt, bewarb Pascal sich seither vergebens um ein Mandat und war eine Zeit lang Chefredacteur deS L'Ordre", stets jedoch einer der Jntimisten des Prinzen Napoleon, welchem er erst wenige Tage vor seincnr Tode in Prangins einen Besuch abgestattet hatte. In den letzten Jahren stürztr PaScal sich in zahlreiche sinancielle und industrielle Unternehmungen, die ihn ruinirten. Pascal stand auch an der Spitze einer Unternehmung zur Ausbeutung der tunesischen Rrniü6Pflanze. Man schreibt aus Wiesbaden, 26. März: Eine elegante junge Dame von bestechender Schönheit, die angebliche Schauspielerin Juliane Gries aus Barmen, stand heute vor den Schratt? ken der Strafkammer des hiesigen königlichen Landgerichts. Die Dame hat trotz ihrer Jugend sie zählt 23 Jahre bereits zwei Jahre in einer Besserungsanstalt in der Schweiz zugebracht, nachdem sie vorher in Frankfurt wegen Führung eines falschen 9!amens, Urkundenfälfchung, vollendeten Betrugs in acht Fällen und Betrugsoersuches in zwei Fällen mit 7 Monaten Gefängniß, in Stuttgart wegen vollendeten Betrugs in zwei Fällen zu 8 Monaten Gefängniß bestraft worden war. Hier lautete die Anklage ebenfalls auf Betrug und BetrugSverfuch, außerdem hat sich aber die unternehmende Ku,lstjüngerin noch demnächst vor den Landgerichten in Eoblenz, Hannover und Bremen zu verantworten, wo ebenfalls Untersuchungen gegen sie eröffnet sind. Im Oktober v. I. erschien die Angeklagte bei einem hiesigen Hofconditor, dem sie sich als Schauspie: lerin bezw. Overnsängerin vorstellte. Sie gab au, sie sei die Ehefrau eines Dr. Jacoby in Königsberg, werde im hiesigen königlichen Theater in den nächsten Tagen als Jildin" auftreten und hoffe' an Stelle der jetzigen Primadonna, die nach Wien gehe, engagirt zu werden. Nun sei sie aber in Königsberg contractbrüchig geworden, und deshalb mit 5000 Mark Conventionalstrafe belegt. Auf ihr Gesuch habe man allerdings diese Strafe auf L000 Mark herabgesetzt, aber diese müsse sie jetzt zahlen, ehe sie zu einem Gastspiele hier zngelasser werde. 1000 Mark müsse sie sofort absenden, hierzu fehlten ihr aber noch 200 Mark, sie bitte deshalb, ihr für einige Tage 120 Mark vorzuschießen, die übrigen 80 Mark habe ihr bereits ein anderer hiesiger Knnstfreund zugesagt. Die 120 Mark wurden denn auch verabfolgt, der andere Kunstfreund aber, bei dem die holde Schöne dieselben Vorspiegelnden machte in Wirklichkeit war von einem Gastspiele am hiesigen königlichen Theater gar keine Rede ging nicht auf den Leim. Natürlich erhielt dcr freundliche Hofconditor sein Geld nicht zurück, die Sache kam zur Kenntniß der Staatsanwaltschaft, die nun gegen die Schwindlerin Anklage wegen Betrugs und Betrgsverfuchs erhob. Das Urtheil, das der Gerichtshof fällte, lautete auf 1 Jahr 6 Monate Gefänqniß. Die Angeklagte war völlig geständig, weinend bemerkte sie, sie könne zu ihrer Vertheidigung nichts 'sagen: Es ist wie ein Fieber, das mich ergreift, vann muß ich so was thun." Man schreibt aus Bern, 5. April: Aus dem Canton Graubünden und dem Canton Wallis hören die Berichte über Lawinenstürze nicht auf. Von Antiglio bis Rossa stürzten allein 19 Lawinen, wovon 18 die Straße verschütteten. Am Charfreitag früh 4 Uhr ging eine bei Rossa zu Thai, welche 200m lang und 30m hoch ist. Zwischen Antiglio und Arvigo wurde vom Tauwasscr die Straße weggerissen. Bei Selma ebenfalls großer Schaden und auf dem Splügenberg wurden die drei Weger verschüttet, von welchen zwei den Tod fanden. In Oberengadin ist seit Mittwoch voriger Woche mit Pnschlav und Vergell aller Verkehr unterbrochen. Keine Post, keine Briefe, nicht einmal der Telegraph bringt Berichte aus dem Süden. Im Canton Wallis wurde bei Jsella die über den Simplon nach Italien fahrende Post von einer Lawine erreicht, infolge dessen der Postillon und zwei Passagiere schwer verletzt wnrden. Unterhalb Simplon ist das Doveria-Thal ein Lawinenfeld. An einigen Stellen ist der dort fließende Fluß gehemmt und bildet einen tiefen See. Während die Rhone -Ebene zu grünen beginnt, liegt da3 tiefere OssolaZhal unter einer 20cm dicken Schneedecke, was seit Menschengedenken dort nickt der 5Zall war.

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fcfc fsDAS GKOSSE Schmcrzcnlicilmittcl, gegen Rheumatismus. Rheumatismus 20 Jahre geheilt. OngZnal.BeriZ't. iZ2. Erneuert 2S. Vvrll. 1836. Ärhr als 30 Jshre an cfcroniichem Rheumükiömus gelitten. Hunöme euSaezeben ur.d viele Äcrzle ebnt Qxiclq uui Rard gefragt. Gcbrauchle Norxhium vm m schlafen. Wunderbar gekeilt durch St. Jakobs Oel. Dauernd icderherge stellt; keine Rückkehr dcr Schmerzn in xitv Zabren.-J. E. BossaH, Ne LlcoTneld, Vnn Counr,, Pz. Khenmatlsmu 30 Jahre gehellt. Original.Berichk. 1832. Erneuert 1. Aoveulber, 18S6. T?nz er, 46 srkErrüse, Im 30 Jahre. Füße und Beine varen stark engeschVvllen. Ve?;re und andere Hnlnünel bracht krfne Hnluna. Tebraucktk St. JakobS Ztl und rsurre rollständlz gedeilk. Keia Ruckfall ln ff Jahren. Frank Durzcn, Langer, Me. NheumattSiuuA 30 Jahre gehellt. Original-Bericht. 1832. Erneuert IS. ffedruar, l337. Dreißig Jabre gelitten. Für W.'chen im Bette. Gebrauchte alle anderen Heilmittel ohne Erfolg. Gebnlt durch ein und eine balbe Flasä'k. Gesund und wohl. In i Jahren kein RüSs. D. M. Rearick. Eonstantine, Mich. Obkgk Zeugnisse find Erneuerungen frLher enchu 0011 Leuten, welche durch Et. Jakob Oel eheUt würben und die nach Verlaus von Jabre m Rückkehr vu Schmerzen gehabt babkn, Vllenthalbea ln den Apotheken ,u haben. THE CHARLES A. VOGELER CO.. Baltimore ISoV Cures Removes Tan, Sunburn, Bee Stlngs, Mos qulto and AI! Insect Cltes. raPLE3, EL0TCIIT5, Humors. XXrth-xnaxZs, and everr sera osskin lernirhra poslüvcly curod oa tio coct dellcato r'n witbout leavlnj a scar, by 2ZTO Oi23.tXn.02Xt. Prloo 3ct3.( C0ct3. and Cl. A. 's:-! t Yrrr T-iofl-Tho ITop Till ManTgr Co., i;ow London, Conti, l i- i niri.fn-.v i...j.... -ai j .vi i.t. j ciklii;dUilu.of ujr BJCJAi blllouaaesgand conattpatioa have no cqua.L 25c BaäSkj Ja clitn ficottjtten u yakn. O0OO'fO Eine kinderlose Ehe ist selten ei? glückliche. 'Hit uud wodurch tiefern Uebel in kurzerHeit abgeholfen werken tann, zeigt der .,0Zettungs,Anker". Seite?, mit nziur getreu? üniccra, welcher vcn dem a ren teulsclien Heil-Jnstttut in Ne-.v Sork beraus.i!gcbkn N'tre, uf die klarste Qe ise. Junge Leuie. rie in dn Etand der Ebe htm lrcllcn, sollten reu rrn$ Schillers : ' r u m p rufe, wer stA ewig bindet, ttvfcl beherzign, u,,d ta$ rcrtreffil5e Buch losen, ebe sie den wichtigsten S cd ritt deZ , Redens tbvn t Wird für 2', Qtmi in Postmrken. ia reut'cher Svracke, sorasam e rx ackt. fr versinkt. ?!rress? : D?ut.---bf H.;il-Ink:ut,li Cl.n'onPla:-, New York. N Y. ya Indianavel.s. Ind., deia Buchhändler O. Kejh-.r, 29 öud lelaware St. o Court Houss SEAT M AB RET. ZZrlfckeS Fl-isck ; Geräncv,rteS Fleisch? Alle Sorten Würste Z Fägkich frislS. Alle Aufträge tverdiN prompt besorgt. Fritz Wocttcher, 147 Og Washinzton Strafe. Uj2iU2L& 2 für bl( Saison 18t 8. A. C a y S o r, Office: O Mox-d Wt: Htr. 1" ?,lkvdt,n 949. Indianapolis WATER COMPANY 23 Süd Pennfv'vsniaftr. liefert ausgezeichnetes Waffer zum Trin ken, Kochen, Waschen, Baden, für bydrau, lische Elevators, Maschinen und Motore. sowie zum Feuerschutz. Kosten außeror. deutlich mäßig. Tlioraa A., 2XoirIs, Criftdent. Luxus ! Die Bee Lwe Koute" sl & 8T t, UNd C C C & I BAHN). Diese ausgezeichnete Bahn deZöeder Paffagiere nach (?IiKKnZ, CleTolaiid, Biislalo, und allen Neu - England Städten Schlafwagen zwischen Indianapolis und Wew Bor? ohne Wagknvkchfel. Direkte Verbindung nach Ulsgour!, .rkansas, TeL&s, Kansa, Nebraeka, Colorado, Calior nien und Mexiko. MedtZgüe 'Aaten. K7 Man dende sich dezen nähe? Jsfsr matiou au I). L. Martin, Gen'l PaffAgent, Eleveland. W. J. Nlchols, Gen'l Weft. Agent, t. m.

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