Indiana Tribüne, Volume 11, Number 214, Indianapolis, Marion County, 21 April 1888 — Page 2
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- Srfchewt d Sssvtsgs AögliS ie R'liche .T.tbllnk' so t du'ch de Träger 12 Cent per Wshe, oi onnt ja4'..XrnUn" 5 Cent! or ZIsH. tfe de lufiatmtn 13 Xent. Pr Vsft ,ugeschic!t i orau!bejahlu,,g 16 per Jahr. ßffltfj 140 S MarvlsndQr Jnd-arapoliS, Ind., 21. April 1888. Brennendes Eisen. In England herrscht unter den Van? kiers und den Ge!dbro;;en überhaupt seit einiger Zeit eine große Aufregung. Bis- ! her glaubten sie immer, daß es is;p'n ' möglich sein würde, ihre Schätze in die-des-und feuersicheren Schränken auf;ubewahren, jetzt jedoch haben sie die Erfahrung gemacht, daß auch der stärkste Geldschrank aus Eisen oder Stahl mit Leichtigkeit geöffnet und beraubt rocrden kann, wenn d:e Räuber ihr Geschäft ordeutlich verstehen. In Liverpool hielt neulich die '-Society of Cheniic:tl Industry" eine Sitzung ab, j ans welcher cnt merkwürdiger Apparat Gezeigt wurde. Vermittelst desselben geang es, ein großes Loch durch eine einen Vierkelzoll dicke Eiscnwand binnen roeuigen Augenblicken zu bohren. De sXr? deit" giug fast noch schneller von statten, als wenn ein Stück Holz mit einem guken Bohrer durchlöchert worden wäre. Die Maschine besteht aus einem kleinen Blasrohr, welches leicht in einer Hand getragen werden kann, aber mit einem Stoffe gefüllt ist, der fast auf alle Metalle ebenso verheerend wirkt, wie Feuer auf Holz. Sie können ihm keinen Widerstand leisten und brennen augcnblickiich zu einem Aschenhaufen zusammen. Die Maschine, welche wäyrcnd der Versammlung der "Society of Chemical Induatrj" gezeigt wurde, nar Ursprung: lich nur dazu erfunden, bei Reparaturen von eisernen Geldschränken gute Tienste zu leisten, und sie arbeitete mit einem lauten Geräusch, sodajz Jedermann im Zimmer wissen konnte, da etwas Ungewohnliches vorging. Ter Ersinder der Maschine, welcher dieselbe den Anwesenden zeigte, erklärte jedoch gleichzeitig, sie könne sich sehr leicht derartig umgestalken lassen, daß sie oollständia, geräusch los arbeite, auch könne man sie in einer solchen Größe herstellen, daß Jedermann sie in einer Handtasche tragen könne. Seither ist der Ersinder von Bankiers und anderen reichen Leuten in seiner Of sice besucht worden. Er behauptet zwar, daß es nicht in seiner Absicht liegt, seine Maschine dergestalt umzuändern, daß sie auch von Bankräubern und Dieben benutzt werden könnte, doch ist es selbstverständlich, daß sich andere Leute sinden werden, die weniger gewiss senhaft sind, als er. Die professionellen Einbrecher wissen sich immer die neuesten Errungenschaften der Wissenschaft zn Nutzen zu machen. Sie wenden dieselben manchesmal noch eher an, als andere Leute, die sich einem legitimen Geschäft widmen. Man hat dem Ban neuer verbesserter" Gcldschränke in der letzten Zeit große Aufmerksamkeit und Kunstfertigkeit gewidmet, und schließlich gelangte man zu der triumphirenden Ueberzeugung", daß die Geldschränke neuester Eonstruction vollkommen dicbsund feuersicher seien. Diese Idee ist jetzt geplatzt, wie eine Seifenblase. Mit der neuen Maschine kann ein jeder Einbrecher binnen wenigen Minute. auch die stärkste Eisenmand vernichten und dann mit dem Inhalte des Schrankes thun, was ihm beliebt. Das einzige Vorbeugungsmittel wäre jetzt noch ein elektrisches Signal, welches jede übermätzige Erhitzung des eisernen Schrankes sofort an einer bestimmten Eentralstelle angeben würde. Der Stoff, welcher vermittelst der oben erwähnten Maschine eine so ttrheerende Wirkung aus Eisen und ähnliche Metalle ausübt, ist aller Wahrscheinlichseit nach das Fluor, welches allen Kennern der Ehemie durch seine zersetzenden Eigenschaften längst bekannt ist. Man konnte dasselbe früher niemals chemisch rein darstellen, da es eine große Neigung zeigt, sich mit anderen Stoffen zn verkiinden, doch ist diese Schwierigkeit kürzlich überwunden worden. Dem reinen Fluor widersteht kein Metall, nicht einmal Platina. Aufrührerische Indianer. Im vorigen Herbst begaben sich drei Manner Namens Velken. Vendleton und Pipkins in die Umgegend von Priest Lake im Territorium Washington, um das dortige Land zu erforschen. Sie blieben seither verschollen, und ihre Freunde waren allgemein ver Anncyt, daß sie von den Priest Lakc-Jndiancrn ermordet worden leien. Dies erregte unter den Weißen der dortigen Gegend eine bittere Stimmung gegen die Indianer, welche noch durch folgenden Umstand erhöht wurde. Im vorigen Sommer waren drei weiße Männer nördlich vom FlatheadSee in Missoula Eountu, Territorium Washington, ermordet worden, und allgemein war man der Ansicht, daß die Kootenais-Judianer die Mordthat begangen hätten. Indessen wurden erst vor einigen Wochen einige Indianer, die an den PenniS Mills" wohnten, direct als die Verüber der Schandthat bezeichnet. Die entrüsteten weißen Ansiedler faßten den Beschluß, ein abschreckendes Beispiel auszustellen. Sie bewaffneten sich, zogen in hellen Haufen in das betreffende Indianerdorf und hängten die Schuldigen auf. Kaum war der Racheact vorüber, als sich der Indianer, deren Stammesangehörige auf eine so summarische Weise behandelt worden waren, eine wilde Ausregung bemächtigte. Sie behaupteten, dle hingerichteten Indianer seien UNschuldig gewesen, und drohten, an den Lunchern blutige Vergeltung zu üben. Die weißen Ansiedler bekainen nun Angst. Viele von ihnen zogen mit ihren Familien nach der Stadt Ashley und ließen ihre Heimstätten im Stich ; Andere dagegen versammelten sich in dem Schulhause zu Sheldon, verbarrikadirten das-
elve, so gut dies anging, und salzten den festen Beschluß, ihr Leben so theuer wie möglich zu verlaufen. Die ootcnais - Indianer haben noch andere Judiancrstämme zu ihren Nach- (
varn. wie z. B. die chwarzsuszc", und die Weißen fürchteten allgemein, daß in Folge jenes LynckgerichtS ein allgn"cincr Jndianer-Aufstand in der ganzen Gegend im Anzüge sei. Unter Hangen und Bangen vergingen 14 Tage, ohne daß indesscn dic Indianer wirklich einen Angriff auf die ?!iederlafsungen der Weißen gemacht hätten. Trotzalledem nehmen sie noch immer eine so drohende Haltung ein, daß dic Ansiedler sich genöthigt ge: sehen haben, den Kriegssecretär Eildicott zu bitten, Truppen zu ihrer Hilfe zn schicken. Es ist nun allerdings möglich, daß die Indianer sich noch in der letzten Stunde besinnen und ihren beabsichtigten Kriegszug gegen die Weißen aufgeben werden, doch machen sich dic Ansiedler noch immer auf das Schlimmste gefaßt. Die Gegend ist ungemein gebirgig, und dic Indianer kennen in ihr einen jeden Schlupfwinkel, sodaß cö ihnen leicht fein würde, sich vor ihren öerfolern zn verstecken, falls dieselben in überwiegende. Mehrzahl gegen sie ausrücken sollten. Ucberdies können die Indianer viel Unheil aus den Ansicdciungen der Weißen anrichten, ehe sie auf Widerstand stoßen. Es ist einfach nicht möglich, in ein jedes Farmhaus eine förmliche Garnison zn verlegen. Die Truppen aus den benachbarten Forts Spokane, Shaw, Maginnis, Walla Walla u. s. w. sind allerdings auf die drohenden Indianer - Unruhen aufmerksaitt gemacht worden, doch würde es ihnen kaum möglich sein, dieselben im Keime zr unterdrücken. Hoffentlich gibt es trotz allcdem keine Jnd i a nerkriea. S ll t a r i S. AuS Rom trifft eine interessante Nachricht ein: man hat am Meerbusen von Tarcnt im südlichen Italien die Stelle gefunden, wo vor langen Jahrhunderten die Stadt Sybaris stand. Die Gegend ist jetzt ein ungeheurer Sumpf, dessen giftige Ausdünstungen alle Menschen aus der Nachbarschaft vertrieben haben. Nur wilde Nindcr und Wasservögel aller Art kann man dort jetzt antreffen. Die Flüsse Eoscile und Erati bedecken mit ihrem schlammigen Wasser im Frühjahr die ganze Gegend, und cS wurde viiemaiid einfallen, dort seinen Wohnsitz aufzuschlagen. Und doch hat an jener Stelle eine der blühendsten und reichsten Städte der Welt gestanden, wenn man den Ueberlieferungen der Geschlchtslchrclbcr des Alterthums Glauben schenken darf. Die Stadt Syboris wurde von gricchischen Eolonisten 721 Jahre vor der christlichen Zeitrechnung gegründet. Den Angaben Hcrodots Nlsolae hatte sie 200 Jahre später den Gipfelpunkt ihrer Macht und ihres Reichthums erlangt. Die Bürger der Stadt widmeten sich vorzüzlich dem Handel und der Fischerei, während in den umliegenden Ortschaften der Ackerbau blühte. Es wird erzählt, daß zu der damaligen Zeit der Boden in der Umgegend von Sybaris einen hundertfachen Ertrag an Weizen und anderen Feldfrüchten lieferte, und daß jedes Jahr mindestens zwei Ernten mit Leichtigkeit zu gewinnen waren. Dabei dehnte sich der Handel der Stadt bis nach den entfcrntcstcn Gegenden von Asien und Afrika aus, und mit jedem Jahre stieg ihi Neichs thum und gleichzeitig auch die Ueppigkeit ihrer Einwohner. " Innerhalb der städtischen Grenzen durfte kein Geräusch gemacht werden. Keine Fuhrwerke dursten auf der Straße fahren, kein Schmied oder Zimmcrmann durfte seinen Ha inner schwingen. Sogar das Halten von Hühnern war ln der Stadt verboten, damit die Hähjje durch ihr ;u frühes" Krähen die Bürger nicht im Schlafe stören könnten. Alle Geschaftslocale mußten sich außerhalb der Stadt befinden; sie selber war vollstänbig dem Genusse und dem Wohlleben geweiht. Wer Waaren in die Stadt zu bringen hatte, mußte dies auf Booten im Flusse thun, die kein Geräusch machten. In der Umgegend der Stadt befanden sich zahlreiche Villen der Ikeichen. Nicht selten wurden alle Wege von den Villen nach der Stadt mit Teppichen bedeckt, gerade wie man jetzt dic Zimmer in WohnHäusern mit Teppichen versieht. Der Wein lagerte in kühlen Kellern in der Näh? des Ufers der See. Wer sich durch irgend eine bemerkenswerthe Leistung, die den Bürgern der Stadt angenehm war, hervorthat, erhielt zur Belohnung eine goldene Krone, ob nun ein Akaler ein schönes Bild gemalt, ein Musiker eine neue Eomposition erfunden oder ein Koch eine neue Delicatesse entdeckt hatte. Bei feierlichen Angelegenheiten zogen 5000 ötitter in Prachtgewändern und mit goldenen Helmen auf den Köpfen durch die Straßen. Sie waren auf abgcrichtetcn Pferden beritten, die man gelehrt hatte, nach dem Klänge der Schalmeien und Flöten förmlich zu tanzen. Die Bürger von Sybaris zeichneten sich auch auf ihren Reisen durch verschwenderische Pracht aus. Als einer derselben sich in eine benachbarte Stadt begab, um einem jungen Mädchenden Hof zu machen, führte er 1000 Sklaven mit sich, darunter Musikanten, Köche, Spaßmacher und Vogelfänger. Ein anderer Sybarit widmete einem Tempel der Juno ein Votivgcwand, welches später in die Hände des D ionnsius von SyracuS siel und von ihm an einen Earthager für 125,ooo nach jetzigem Gelde verkauft wurde. Sybaris lebte in Ueppigkeit und Wollust, bis auch für diese reiche Stadt das Ende kam. Es gelang dem Demagogen Telys, sich an dic Spitze der städtischen Regierung zu seyen, nachdem cc durch eine Revolution das bisherige oligarchische Negierungsystem gestürzt hatte. Ter Mann hatte große Rosinn, im ttopfe und dürstete nach dem Ruhm eines Helden. Er überzog mit seinen Mannen die Bürger von Erotona mit Krieg, müßte aber dabei die Erfahrung machen, daß feine Berechnungen nicht stimmten. Sein Heer wurde auf's Haupt gefchlagen und auf der Flucht bis nach Sybaris verfolgt. Die Sieger plünderten die Stadt, zerstörten die schönsten Gebäude und leiteten, um das Maß des Verderbens voll !u machen, den Lauf des Flus,
ses auf die SraM, sooan lyre inlvoyncr entweder fliehen, oder jämmerlich ertrinken mußten Damit war die Stadt natürlich ihrem Untergänge geweiht. Ans der Stätte des Wohllebens und der Ueppigkeit wurde ein öder Sumpf, in dessenNähe kein Mensch gern weilt, dem seine Gesundheit lieb ist. Jetzt soll Sybaris, nachdem es fast 24 Jahrhunderte lang verschollen, wenn anch nicht vergessen war, wieder uufgefunden worden sein. Ob dic Nachricht sich wirklich bestätigen wird, bleibt abzu warten.
(;ikx Tchul; der Eisenbahnen. Das südliche und mittlere Europa hat im letzten Winter durch heftige Schneestürme fast ebenso gelitten, wie die Ver. Staaten und Eanada. In mehreren Ländern daselbst wurden Commissionen ernannt, um auszusinden, wie man künftig wenigstens die Eifenbahngeleise von Schneewehen frei halten könne. In Ungarn hat sich dic zu diesem Zwecke eingesetzte Commission dahin geeinigt, die Anpflanzung von Acosenhecken zu beiden Seiten des Geleises zu empfehlen. Besonders passend sei dafür die Provence? Nose. Sie sei sehr ausdauernd, bilde kräftige dichte Sträucher und verhindere dadurch, daß sich Schneewehen aus dem Geleise ablagern könnten. Es sei leicht, Rosenhecken anzulegen, die 6 Fuß 0 Zoll hoch und drei Fuß dick sind. Durch einen solchen Wall könne im Winter kein Schnee dringen, und im Sommer würde die Hecke durch die Schönheit ihrer Blütheil und ihrer Blätter das Ange der Ncisenden erfreuen. Letzteren Umstand dürfe man durchaus nicht als geringfügig betrachten. Der Verkehr auf den Bahnen mürdc wesentlich zunehmen, wenn ihr Geleise oder doch dic Ränder demselben in eine dem Auge wohlgefällige Roj'eiU hecke verwandelt werden würden. In den Ver. Staaten ist natürlich nicht davoil die Rede, die Eisenbahngeleise durch Rosenhecken zu schützen oder zu verschönern. Rosen gedeihen hier nicht so gut, wie in anderen Landern unter denselben Breitengraden, und das Erperiment mit Rosenhecken im Großen würde sich unzweifelhaft als ein Fehlschlag erweisen. Dagegen könnte man recht gut an Stelle der Rosen andere Sträucher pflanzen, dic in diesem Lande besser gedcihen. Man würde dadurch nicht nur die-so häusigen Schneewehen, von denen die Eiseubahngcleise fast in jedem Winter heimgesucht werden, entweder verhindern oder doch beträchtlich mildern, sondern auch dcu im Sommer reisenden Passagieren einen angenehmen Anblick bieten. Es wäre allerdings nicht nöthig, die ganze Umgebung eines Eisenbahngeleises in einen Garten zu verwandeln, aber selbst eine mit einigen für die Unkosten verknüpfte Hecke würde nicht wenig dazr beitragen, dic Beliebtheit der Route unl dadurch auch den Verkehr auf derselben ju vermehren. Vom Jnlande. S a m u e l W o l f f, M i t i n h a b e l der Firma B. Wolfs und Brs., w:lche in Vcntgomery in Alabama das bedeutendste Möbelgeschäft betreibt, erhängte sich aus Furcht vor Verarmung. Es heißt, die Finanzen der Firma standen brillant, und Wolsss Furcht vor Verarmung sei nur ein Gebilde seiner erregten Phantasie gewesen. Allerdings hatte er bei Grundeigcnthulns- und Vörscnspeculationen beträchtliche Verluste erlitten, wodurch sein geistiges Gleichgewicht gestört worden sein mag. Chicago wird demnächst ein Elsenbahn-Depot bekommen, welches das schönste in den ganzen Ver. Staaten zu werden verspricht, was freilich nicht viel bedeuten will, wenn man erwägt, wie schäbig derartige Gebäude hier zu Lande gewöhnlich aussehen. An der Ecke der Fisth Avenue und Harrison-Straße ist von der Ehicago und Great Westernsowie von der Wisconsin Eentral-Eiscn-bahn-Gcscllschaft für den Preis von 600.000 ein großes Grundstück gekauft worden, auf welchem Bahnhofsgebäude u. s. w. im Werthe von Hl, 500.000 errichtet werden sollen. Mit dem Bau wird begonnen werden, sobald erst alle Pläne fertig sind. Die Warnung, man soll .richt mit Schießgewehren spielen, wird nachgerade langweilig, sie behält aber doch noch immer ihre Berechtigung. In Lynn in Massachusetts hatte Martin Eall, ein in Diensten des Grocers L. E. Parker angestellter Elerk, der Frau Martha Leavitt, welche in dem Hause No. 10 Washburne-Straße wohnte, mehrere Waaren abzuliefern. Der junge Burfche betrat nichtsahnend das Haus und begab sich mit seinen Korben in die Küche, als ihn ein Pistolenschuß empfing, der ihn todt zu Boden streckte. Frau Leavitt hatte während der Abwesenheit ihres Gatten mit dem Revolver desselben in der Küche gespielt, und das Unglück hatte es gewollt, daß der junge Mann gerade in dem Angenbllcke tu die Küche trat, al der Schuß losging. In Kalamazoo in Michigan schlössen sich Frl. Dora Wolfe und ftrau M. C. Henlka in ein Zimmer ein und versuchten, sich mittelst Chloroform das Leben zn nehmen. Frl. Wolfe kaufte sich den Stoff in einer Apotheke und ließ bei lhrem Weggänge die Bemerknng fallen: Ich werde morgen eine freie Fahrt haben." Diese Bemerknng erregte die Aufmerksamkeit verschiedener Perlenen. Sie begaben sich nach dem Zimmer der Frau Henika und nahmen mehrere Polizisten mit. Als man die verschlossene Thür gesprengt hatte, bot sich den Eindringlingen ein sonderbarer Anbllck dar. Beide Frauen lagen aus dem Erdboden und hielten sich mit Chloroform getränkte Tücher vor das Gesicht. Es gelang den schnell herbeigerufenen 2ler;ten, beide Frauen zu retten. Diei selben hatten in letzten Zeit einen etwas j leichten Lebenswandel geführt und wollten sich wahrscheinlich us Reue darüber j das Leben nehmen. Frau Henika, die ' Gattin eines angesehenen Geschäftsmannes. hatte einen Brief an denselben geschrieben, in welchem sie Versügungen über ihren Leichnam traf. Beide Frauen waren sehr erzürnt darüber, daß man es gewagt habe, sich in ibre Familien angelegenheiten" zu mischen.
Der San b-C o m m i s s ä r Stockslager in Washington hat das Vorgehen des General-Landvermesscrs Hise von Arizona, welcher das Gesuch von I. A. Rcavis und Frau um vorläusige Vermessuug des von denselben beanspruchten sog. Peralta Land - Grants" in Arizona abgelehnt hatte, gutgeheißen. Die ursprüngliche Forderung bezog sich auf vier Millionen Acker Land, welche einen Werth von beilausig 20 Millionen Dollars repräsentiren und die Stadt Phoenir, die Tomns Floren, Globe, Silvcr King und den größten Theil der Eounties Maricope, Penal und Graham, sowie einen großen Theil der White-Mountain-und der San Carlos-India-ner-Reservation umfassen. Der abschlägige Bescheid wird in erster Linie damit begründet, daß die Berechtigung des Anspruches nicht nachgewiesen l'ci, in zweiter Linie mit einer Regel des Landamtes, wonach vorläusige Vermessungen nicht vorgenommen werden dürfen, so lange Ansprüche noch in der Schwebe sind. Commissär Stockslager hat sein Bedaun darüber ausgesprochen, daß mehrere Leute Theile des streitigen Landes gekauft und damit das Risico übernommen haben, ausgewiesen zu werden. Das Experiment, früheren
conföderirten Soldaten, die im Kriege Beschädigungen erlitten hatten, eine Pension zu bewilligen, ist dem. Staate udiCarollna ziemlich theuer zustehen, gekommen. Die Staats-Legislatur hatte ein Gesetz pasiirt, wonach jeder un Staate ansässige Invalide aus der Conföderatlonszeit eine Pension von ?5.00 monatlich aus der Staatskasse erhalten sollte. Auch die Wittwen derartiger Invaliden sollten zu dem Bezug derselben Pension berechtigt sein. Zur Aussuhrung der Bill wurden S50.000 bewilligt. Kaum war es jedoch bekannt, daß ein solches Gesetz angenommen war, als sich auch sofort so viele Invaliden und Soldatenwittwen meldeten und ihre Anspräche begründeten, das; die S30.000 verschwanden, wie ein Tropfen Wasser auf einem heißen Stein. Die PensionsAnsprüche befinden sich ietzt erst im Stadium ihrer Kindheit", und unzweifelhaft werden ihnen noch viele andere folgen. doch sieht man schon jetzt, daß eS mindestens S200,000 ,ahrllch kosten wird, um die bereits eingereichten befriedigen zu können. In vielen Kreisen macht sich die Ansicht geltend, daß die Legislatur bei der Annahme dieses Gesetzes übereilt ge? handelt habe. Vor einigelt Tagen zog in 1?ew Vork um 7.?0 Abends ein anständig gekleideter Knabe die Glocke an dem Wohnhaus des Ald. Günther, 213 Ost 54. Str., und gab eine Holzschachtel nebst einem Briefe ab. Herr Günther öffnete den Brief. Derselbe lautete: Werther Herr Aldcrman! Bitte, cmpsargen Sie dieses kleine Zeichen der hohen Achtung, die ich für Sie hege wegen des edeln Standpunktes, den Sie in der Vertheidigung des Capitals gegen die Arbeit eingenommen haben. Ihr John." Trotzdem der Brief sehr hübsch geschricben war, schöpfte Herr Günther doch Verdacht und sandte Brief und Schachtel nach der Polizei. Dort ergab eine Untersuchung, daß an der Innenseite deö verschiebbaren Deckels der Schachtel, welche 10 Zoll lang und 4 Zoll breit, ein Stück Sandpapier derartig befestigt war, daß es beim Herausziehen des Deckels ein Packet Reibholzcr entzünden mußte. Unter den Reibhölzcrn lag eine Flasche, welche eine Flüssigkeit enthielt, und ein Stück Draht stellte die Verbindung zwischen dem Flaschenhals und den Reibhölzern her. Die Polizei glaubt, eS sei eine Höllenmaschine. In Bezug auf den Absender, den Ariesschreiber und den Knaben, der die geheimnißvolle Schachtel überbrachte, haben dic Geheimpolizisten noch nichts in Erfahrung bringen können. Die Möglichkeit, daß das Ganze ein verspäteter Aprilscherz sei, will der Polizei nicht einleuchten. Ald. Günther ist Superintendent der I. streß Brewing Co., und dic Polizei ist der Ansicht, die Höllenmaschine sei ihm zu dem Zweck gesandt worden, ihn iu Schrecken zu setzen. Deutsche Lokal Nachrichten. Provinz Brandenburg. In Berlin schoß der 19jährige Max Nichter auf seinen Vater, einen Nestanrateur, der von Stettin hierhergekommen war, um seinen gerathenen Sohn, der ihm durchgebrannt war, zurückzuholen. Der Schuß ging fehl, worauf sich der Sohn selbst erschoß. Wegen zahlreicher Betrügereien ist die verwittwete Frau Kreisgerichtsrath Bcrtha Böttcher, geb. Schiller, die seit Iahren die Berliner Geschästswelt. gebrandschatzt hat, zu S Jahren Gefängniß vcrurthcllt worden. Ihre Tochter, die Klavierlehrer! Sufanna Böttcher, die durch die Mutter in deren Schwindeleien verwickelt worden war, kommt mit 6 Monaten Gefängniß davon. Der Lagcroerwalter Wilh. Kutzbach in Berlin, der seinen Principal, den Manufakturwaarenhändler Bärwald, um ca. 12,000 M. bestohlen hat, wurde auf 2 Jahre in's Gefängniß geschickt. f In Reuendorf Veteran aus den Befreiungskriegen Friedrich Ncip? pert. f In Fürstenwalde der langjährige Stadtrath A. W. Nichter. Unter Theilnahme der ganzen Stadt und Uingegend wurde der Bürgermeister Klir in Kirchhain zu Grabe getragen. f Im Alter von 107 Jahren in Wilkan die Bauernmittwe Anna Dorothea König. In Berlin erhängte sich der Schneider Altgelt, bei Guben ertränkte sich der irrsinnige A. Zelter. In Berlin wurde der Monteur Ernst Kulmbach überfahren und tödtlich verletzt. Beim Schneeentfernen vom Dach eines Hauses in der Andreasstraße stürzte der Arbeiter Lippert vom Dach herab und blieb sofort todt. In Friedrichsbcrg erstickte der Lehrling des Schlächtermeisters Zimmermann, Taubcrt, durch Einathmen von Kohlengas. In Velten verunglückte der Kutscher Netzcband des Osenfabrikanten A. Schulz. Provinz Ostpreußen. Der Droguist Ernst Erner in Jnsterbürg wurde in seinem Bette, an Kohlengas erstickt, todt aufgefunden. Bei einer Prügelei im Kruge zu Blöken wurde der ttnitmann, fb&ann Glaser erl'chlaaeu.
Als Thäter wurde ein gewisser' Conbitt verhaftet. Der Wirth Bombosch aus Fricdrichshof wurde erfroren aufgefunden. Dcn gleichen Tod fanden ebendaselbst vier Kinder auf dem Heimwege von der Schule. Ferner erlagen den Schneestürmen der letzten Tage der Altsitzcr Andreas Daft aus Alk-Martindorf und der Postbote Rohde aus Schultitten. Provinz Westpreuße n. Wegen grausamer Mißhandlung seiner Stiefkinder, von denen das eine, ein zweijähriger Knabe, der Brutalität sci
nes Stiefvaters zum Opfer fiel, wurde , der Schuhmacher Theodor Buvlltz aus Strcitwiukcl vom Schwurgericht zu 4 Jahren Zuchthaus vcrurthcilt. In der Ortschaft ,'ckarth bei Löbau ist ein schrecklicher Raubmord verübt worden. Die Familie des Einfassen Habann, bestehend aus einem betagten Ehepaar und dessen erwachsenem Sohn, sind dort von einem Verwandten, ?ameus Garctzki, der gastsrcundlich von ihnen aufgenommen worden, ermordet worden. Die alten Leute hatten ihrem Reffen Tags zuvor ihre Ersparnisse im Betrage von 800 M. gezeigt, und um sich dieses Geldes zu bemächtigen, vollführte er die grausige That. Der Mörder wurde verhaftet. An Kohlenduust erstickt sind in der Festung Grauden; zwei Ofsiziersburschen. und ein gleiches Schicksal ereilte drei Dienstmädchcn in Lipienilza. In Granden; er. trank die Wittwe M:iq?w3fi, iu Abbau Reuhosf wurde der Hujenu?irth Paul Korthals von einer einstürzenden Mauer und in Osche der Besitzer KuzinSki von einem Pferoe erschlagen. Provinz P ommern. Der Sekretär der Nitterschaftsbank in Greifenberg. Paul Wonnebergcr, der nach Unterschlagung einer Summe von ca. 6000 M. flüchtig geworden war, ist in Spandau erkannt und festgenommen worden. In Stettin hat sich der Arbeiter August Bufauun mittelst Salz'säure vergiftet. Ebendaselbst würd: in der Oder die Reiche des sat etwa drei Monaten vermißten Portiers Spielbcrg gesunden. In Trczebiatkow wurde beiin Brunnengraben Heinrich Lilrstaedt verschüttet. Provinz Schleswig-Holstein. f Postdirektor Rosenthal aus Schlcswig, in Frankfurt a. M. In Fleusburg wird ein Kaiser Wilhelm-Dcukmal errichtet. f In Reumünsler der als Onkel Rickert" bekannte Fuhrmann, eine historische" Persönlichkeit. Die Arbeiter Jensen'schen Eheleute aus Kjclstruphol; wurden wegen bestialischer BeHandlung eines Kindes zn je ii Jahren Gefängniß vcrurthcilt. Sie hatten ihren dreijährigen Knaben in einer kalten Kammer untergebracht, so daß seine Glieder erfroren, ihn mit Kartoffelschalen nothdürftig unterhalten und das Kind feinen .Urin aus dem Holzschuh zu trinken genöthigt. In Barderup brannten nvci Abnahmcwohnuttge'.l nieder, in Ellund das Gewese des Landmanns H. Aaasch. in Gikall das Wohnhaus des Pächters und in Lohe das Gewese des Kätbner H. Brenner. Provinz Schlesien. Der Kürschner Albert Neustadt in Breslau wurde wegen fahrlässigen BankerottS zu einem Jahr Gefängniß vcrurtheilt. f Maurermeister Günther in Sagan. Selbstmord begingen : in EruSdorf der Maurer Burghardt, in Strchlen der Gerichtsschreiber Loren; . In BreSlau starb in Folge eines unglücklichen Sturzes dic Tochter des Zeugi'chmieds LiebShcrr, Elfe ; dcr Sohn des Schuhmachers Pufke erlitt durch Erplosion eines Spirituskochers tödtliche Verletzungen; in Krummhübcl wurde die Wittwe Beate Ende überfahren und getobtet ; in Steinan ertrank ein Sohn des Seminarlehrers Ernst ; in Waldau wurde der Häusler Bracke von einem Streuschober verschüttet und erstickt; in Zauche wurde der Erbscholteibcsitzcr Georg Panitzke von einer umstürzenden Pappel erschlagen. Provinz Posen. Eine der ältesten Zunftinmingen, die am 20. März 1538 begründete Töpferinnung in Bromberg, feierte ihr 350jähriges Bestehen. Die Töpferinnung war ehemals eine der bedeutendsten, sie verschiffte ihre Erzeugnisse in g.oßen Massen auf der Brahe und auf dcr Weichsel. Dlus Furcht vor Strafe hat sich der Sergeant Ernst Conrad vom 50. Jnf.-Negt. in Lissa in seiner Kammer erhängt. In Kapmiercz fand die feicrliche Beisetzung des verstorbenen polnischeu Landtagsabgeordneten Casimir v. Jaroschowski statt. Superintendent Plath in Schubin beging sein Lvjähriges Amtsjubiläum. Provinz Sachsen. Die Stadt Erfurt hat beschlossen, dem Kaiser Wilhelm ein Denkmal zn crrichten. Der nach VerÜbung bedeutender Unterschleife flüchtig gewordene Sadthauptkassenbuchhaltcr Wendig in Ei flirt, w.lrde in Pluuen festgenonnnen und zurückgebracht. Als er nach Verübung dcr Unterschleife in seinem Bürcau nicht erschien, hatte sich ein Kriminalbeainter nach seiner Wahnun begeben wo'e'üst er den Gesuchten im Bette vorfand. Dez Aufforderung, ihm zu folgen, widcrscyti sich Weydig, indem er vorgab, schwer krank zu sein. Kaum sah er sich aber allein, als er sich schnell ankleidete, nach dem Bahnhof eilte und mit dem nächsten Zug davonfuhr, wöbe'' er jedoch nur bis Plane kam. In Möbisburg ist die große Mühle von Värck Co. mit sammtlichen Maschinen und Vorräthen niedergebrannt. Der Bergmann Steinig, zvelcher urlängst wegen des Verdachts. dcn Raubmord an dem Klempnermeister Wernccke in Giebichen verübt zu haben, in Hettstcdt verhaftet wurde, hat nach langem Leugnen die That zugestaiiden In Seehausen ertränkte sich die Wittwe Creder, deren Mann vor Jahren bei eincr Schlägerei aus dem Wege nach Arendsee erschlagen worden war ; in Warningshausen erhängte sich der begütertste Oekonom des Ortes aus unbekannten Gründen. Auf dem Rittergut Neus,,,K k! 7sliii4i rftirft Sr Miortnf i uttv Vht 0 kliyU) v i v v vvt VAtIVUilll I Schönbrodt an Kohlengas; im Schlüs, selstollenlichtloschacht bei Großörncr wurj de der Häuer August Klauer von einer instürLendenBergwand erschlagen;
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