Indiana Tribüne, Volume 11, Number 212, Indianapolis, Marion County, 19 April 1888 — Page 1

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NkNks per Telegraph. kötlte, .teil 16 ira. Washington. 19 April. Leichter Regen oder Schnee, darauf schönes Wet tir.

Republikanische Convention, D a y t o n. O.. 19. Apr. Heute findet dahier die rkpudlikanische StZat.con vkntion von Ohio statt. f Rücksichtsvoll. St. Petersburg. 19. April. Die Regirung bltraZitet ven Zustand ttAlser Friedrichs als dossaungSloS und hat 0(3halb der Pr.sse verboten irgendwie Tadelndts gegen ihn zu vkrö'lstntttchet'. EditorielleSd - Es ist nicht die Anhäufung des j Reichthums in den Händen Weniger ; es ! find nicht die großen Privatreichthümer, welche die Armuth verschulden, wohl aber tragen sie einen Theil der Schuld, daß die Arbeitermasse verarmt, der ganze Uebel thäter ist ein Gefüze von Zuständen und Umständen, die man wohl mit einem Wort bezeichnen kann, das aber zu seiner Erhel lung eine vollständige Wissenschaft erfor dert. In eine solche Wissenschaft so patzig und tappiz hineinzugreifen, wie es beson ders der amerikanisch-kapitalistischen Presse eigen, bezeugt einen Unverstand, der von der Bildung weit entfernt ist. (Jos. Dietzgen.) Wunderbar! Wenn ich einen Schuster frage : Wie macht man einen Schuh oder einen Stiefel, wird er sicherich Antwort geben: Männchen! waö ragst du dumm ! Das kann ich dir nicht o eins zwei drei sagen ! Du mußt erst ein paar Jahre Lehre stehen, dann können wir davon sprechen. Und die dummen Jungen von der kapitalistischen Presse, die sich niemals die Mühe gegeben haben, auch nur das A-V-C der politischökoncmischen Sozwlozie zu studiren, kommen nun und betrachten sich gleich als Sach verständige und schwadroairen dem Teufel ein Ohr ab. (Zos. Dietzzen.) Die krampshasten Versuche unserer Gesetzgeber Etwas für die Arbeiter" zu thun, speziell aber die, wirklichEingreifn deS zu thun, ohne den Boden der heutigen Gcsellschaftsordnung zu verlassen, werden zuweilen lächerlich. Lächerlich ist Wohl die richtige Bezeichnung für daS vom Re präsentantenhause passirte Gesetz, welches die Einsetzung von Schiedsgerichten ver fügt, um Streitfragen zw-.schen interstaat lichen Verkehrsanstalten, tvie Eisenbahn, TrlegraPhCompagnien u. s. w. und deren Angestellten zu schlichten. Selbstverständlich soll Niemand ge zwungen werden, sich einem solchen Schiedsgerichte zu unterwerfen, daS würde ja unsere freie Verfassung nicht erlauben, es soll sreiwlllig, ganz freiwillig aus lau ter Liebe, Güte und Bereitwilligkeit ge scheben. Wir prophezeien, daß diese Schieds gerichte niemals in U Lage kommen wer den, ihre Funktionen auszuüben. Die Fragen, welche dieselben zu entscheiden haben würden, sind keine Rechtsfragen, sondern Machtfragen, und für solche giebt es keine Gerichte. Wollen die Parteien freiwillig einen Dritten entscheiden lassen. so sinden sie auch Mittel, diesen Schieds richter selber zu bestimmen. Die ganze Geschichte ist, wie man zu sagen pflegt. für die Katz. Sie hat sich in England und im Staate New Jork, wo solche Schiedsgerichte bestehen, längst als für Katz erwiesen. Der Chicago Arbeiterzeitung ent nehmen wir folgende Biographie des am letzten Sonntag verstorbenen Joseph Dietzgen : Am 23. Oktober 1823 in Blankenberg im Rheinland? geboren, nahm er schon als zwanzigjähriger Jünalina an den Kämpfen des Jahres 1843 thätigsten An theil. Schon im Jahre vorher hatte er. veranlaßt durch das Studium der franzö sischen Nationalökonomen, , sich dem So zialismus zugewendet, und in der Vertre tung und Verbreitung dieser Lehre seine Lebensaufgabe gefunden. Als das Kom munistische Manifest" von Marx und Engels erschien, schloß sich Dietzgen sofor mit der ganzen Begeisterung eines hoch herzigen zwanzigjährigen Jünglings der dadurch angebahnten Bewegung an. Aber schon im Jahre 1851 mußte er, wies viele seiner Mitkämpfer, das Vaterland verlassen. Er ging nach Amerika, aber das drückende Gefühl, hier nicht in so um

fassender Weise für die Verbreitung seiner Ideen thätig sein zu können, wie er es wünschte und gewohnt war, trieb ihn bald wieder auf den alten Kampfplatz zurück. Schon 1854 finden wir ihn von Neuem in Deutschland, wo er unter widrigen Verhältnissen fünf Jahre lang, gegen die p j t - cn ...fi

'"mer lcoer auslreienee eailion rampsr. Im Jahre 1354 geht er zum zweiten Male nach Amerika, aber wieder treibt ihn die Kampfeslust nach Deutschland zurück Auch in Nußland, wo er von 1663-1869 eine der größten Gouvernementsgerbereien leitete, fand er keine Nuhe ; in Deutsch land hatte sich eine starke sozialistische' r 1 Panel gevllvet, uno es orangke ryn, m deren Reihen mitkämpfen zu können. Die Thätigkeit die Dittzzen dort entwickelte, war eine großartige ! Obwohl durch sein Geschäft, die Gerberei, stark in Anspruch aenommen. aaitirte er in Wort und Schrift in der unermüdlichsten Weise. m ömntlicker Nner ist er allerdinaS " 'ii -y " " i v nie aufgetreten, dazu war er zu bescheiden, zu anspruchslos, aber unter der Hand und in kleineren Kreisen hat er I mehr agitirt und mehr für die Sache des Sozialismus gethan, als viele Andere, die mehr an die Ocffentlichkeit getreten, und deren Namen daher in weiteren Krei stn bekannt geworden sind. Dietz gen gehörte zu den seltenen Naturen, die sich am glücklichsten fühlen, wenn Nie mand von ihnen spricht. Und mit seiner mündlichen Agitation ging die schriftstelerische Hand in Hand. Die Zahl seiner Schriften beläuft sich auf mehr als zwan zig, von denen in Deutschland noch mehrere zu den beliebtesten Agitationsbrochüren gehören. Außerdem war er einer der fleißigsten Mitarbeiter des Volksstaat", des Vorwärts" und anderer eutscher sozialistischer Blätter, kurzum die Thätigkeit, die er entwickelte, war eine n ihrer Art einzig dastehende. Be, den Wahlen im Jahre 1831 wurde er, trotz aller Einwendungen von seiner Seite, als Reichstagscandidat in Leipzig Land aufgestellt. Von nun an gehörte er natürlich zu den staatsgefährlichen" Menschen, die von der deutschin Polizei verfolgt und chikanirt werden, wo dies nur immer möglich ist. Diese Verfol gungen nahmen derartig zu, daß Dietzzen 'ich' endlich genöthigt sah, im Juni 84' zum dritten Male den deutschen Boden mit dem amerikanischen zu vertauschen. Sein Lieblingswunsch, den er noch we nige Tage vor seinem Tode aussprach, war der, wieder nach seinem alten Kampf platze zurückkehren zu können. In Deutschland kann ich mehr wirken, außer dern habe ich meine alten Freunde und Kampfgenossen dort, und da werde ich dann vielleicht mein Leben auf einer Bar rikade beschließen können." DraywaHrichten. Der Brauerkrieg. New York. 13. April. JnBrooklyn wird der Boycott gegen die Brauer nicht viel beachtet, in New tydtt dagegen for ciren ihn die Gelocrklchaften mit aller Macht. Die Beäuer Union tat beschlos sen, jede? Mitglied, da in eine Wirth. schaft geht, in wilch'm Pool Bier ver saust wird. daS erste Mal um Zö, daS zweite Mal um 510 zu beyiasen, daS dritte Mal auSzustoß'n. Die Brauerei' besttzer behaupten, daß sie schon 2500 Mann angestellt hätt:?, darunter 1273 von den alten Leuten. Chicago. 18 April. Die hiesigen Brautreidesiber behaupten, der Streik sei für sie praktisch zu Ende, indem sie genug Leute hätten, ihr: Brauereien wie früher zu b.treidkn. Ueberarbeitung die Ursache. D e ö M o i n e ö. Ja., 18 April. Die Untersuchung der Elsendahn Commission bez. deS Zusammenstob? bet CromweU ergab die Thatsache, daß der Condukleur seit sünszig Stunden nicht geschlafen taste und dab er eingeschlafen war, als der Zug CromweU passtit'. Ende eine Gelehrten. And ov er. Mass. 18 April. Alexan der I Cohn kam auS seiner Heimath in Hannover vor langen Jahren nach Ame rika und gelangte im Jahre 1859 oder 1860 nach Andover, nachdem er in New Vork vorher Privatunterricht ertheilt hatte. Der Mann war ein Original" und erregte durch seine nachlässige Klei dung überall Ausleyen. &t fand eine Stellung als Professor der hebräischen Lileratur im theologischen Seminar zu Andover und erwies sich als eine sehr brauchbare Krast; auch achtete man seine Frau, eine gebildete Dame, die ibm nach Andover gefolgt war. Bor 15 Jahren starb seine Jrau? Cohn wurde noch nach

lässiger in seiner Kleidung, - verlumpte überhaupt und verlor schltt&lich seine Stellung. Seit der Zeit wohnte er in einer einsamen Hütte, anscheinend ohne alle Subsistenzmitttl. Vor einem Jahre machte er Mkhrere etsolglose Versuche, Selbstmord zu begehen, auch rceigelti, er sich st.tS, in in Hospital zu gehen. Jetzt ist er seiner Hütti in Folge von Noth und Mangel an Pflege glstorben, mit anderen Worten: vtrhungkrl.

Leiche gesunden. i s Siouz City. 13 April. In der Arensdors Brauerei, deren BMer kürz lich wegen Ermordung deZ Tempnenz Predigers Haddock prozesstrt wurde, fand man die Leiche eines Mannes, Namens Albert Hilkz Derselbe war zur Zeit als Haddock ermordlt wurde, Wächter in der Brauerei. Neben ihm lag ArenSdors'S Revolver. Hilft Hat ein . augenick.tt und man weiß nicht, soll man einen Mord oder einen Selbstmord annehmen? ongreft. Washington, 13. Apeil. Senat Die Bill zur Aufnahme DakotaS als UnionSstaat wurde vorgenommen, und gab Veranlassung zu einer langen poli tischen Debatte. Die Bill blieb uner ledigt. HauS. TaS betr. Comite berichtete zu Gunsten deS Vorschlags einer Conferenz zwischen den Ver. Staaten und sömrutlichen Staa en von Süd und Centralamr'rika zur Gründung eine? amerikanischen Zollvereins. (Da Wort .Zollverein- wird im englischen Texte getrzucht und scheint ganz tn die englische Sprache übergegangen zu seip.) Die Bill zur Errichtung eine? Regie. rungSdkpartemertZ für Arbet wude pafsirt. Die Bill zur Einführung von Schied?geeichten in Streitigkeiten zwischen tnterst. ailichen VerkehrSanstalten und deren Angesttllten wurde palstrt. Ein Amen drment. welches bestimmt, daß die Par tien sich dem SchiedSer!chte unterweisen müssen, wurde verworfen, die Anrufung deS SchicdSgeritteS bleibt dem Ermessen der Parteien überlasten. (Lerartige Versuche sind nicht neu. sie wurden in England zu wiederholtenMalen gemacht. Solche Schiedsgerichte werden nie angerufen, und daS Gisev wird auch hier ein todter Buchstabe bleiben. D. R.) Der Kader. Der kranke Kaiser. Berlin. 13 April. Das Bünden deS Kaiser hat sich beute Abend nicht ge beste. t Spät am Nachmittag empfing er den Großherzog und die Grcßherzogin von Baren, und schlief darauf zwei Stun den. Die Temperatur seines Körpers ist fett mehreren Stunden nicht unter 102 Grad gefallen. Dr. Howell setzte heute eine neue Canula mit doppeln? Biegung ein. Dieselbe ist weiter als die f.ühere. Schwellungen in der Nähe der Canula ha'tm daS Athmrn sehr erschmeit. Mcren wird eine Eonsullation sämmtlicher Aerzte stallfinden. Dr. Miickenzie und Pros. Senator sangen an zu befürchten, daß Blutoerzif.ung ein getrktm ist, indem daS Fieber gar nicht nachlasten will. Deutschmilitärisches. Berlin, 13. April. Der Feldmar schall Graf von Blumer thal ist zum Insp kteur der vierten Armee-Inspektion, welche daS 3., 11.. 13 . fowie daS 1. und 2. bayrische ArmeecorpS umfaßt, ernannt wo den. lDieS ist dieselbe Jnspelt on, welche der Kaiser alS Kronprinz inne ge habt hat.) Die Ueberschemmten. B erlin, 18. April. Bis zum Cam stag sind bei dem Central'Comite zur Linderung der Noth in den Uebe.schwem mungSbezirken 1.179.000 Mark eingegangen. Denkmalfür Schneckenburg er. Stuttgart. 18. April. Der Stuttg,rter Verein zur Jöroerung der Kunst hat alle deutschen Bildhauer zur Erfindung von Modellen eines würdigen Denkmals für den Dicht.r der .Wacht am Rkzein", Max Schnlckenburger, ausgefordert. Die Revolution in Rumänien B u k a r e st, 18. April. Die Bauernausstände breiten sich über ganz Rumänien auS. Nach etwa dreißig Dörfern wurde Militär geschickt. ES heißt, das der Aufstand einen solchen Umsang an genommen, daß die Regierung nicht im Stande ist ihn zu bewältigen. (Sucht Rußland nach emem Vorwand zur Intervention?) Ausgewiesen. O d e s s a. 13. April. Die Regierung hat die sofortige Ausweisung aller im

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