Indiana Tribüne, Volume 11, Number 211, Indianapolis, Marion County, 18 April 1888 — Page 2

Jndiana Tribune. Erscheint tzigtiH nnd S snntags.

Vietigttche.TlibSn,'' foet durch de Träger 12 Ent xr Woche, di SonntaaTNbün- 5 Cents 5 Woche, lde lufammen 15 fientl, Per Poft zugeschickt w vorauldtjahlung 6 xer Jahr. Qfüetx 140 S. MarvlanblZr. Indianapolis, Ind., 18. April 1888. JneS City, die Negerstadt. Un der Mündung deS Trent Niver, snaefähr 33 Meilen vomPamlico-Sund entfernt, liegt in Nord Carolina die Stadt James Giro, lvelche manchmal auch Jim City oder gar Jim Tomn genannt wirb. Sie ist mit der anderen Seite des Fluffes durch eine Brücke vcrbunden, lvelche von der Atlantic- und Nord Carolina - Eisenbahn-Gesellfchaft seit dem letzten Bürgerkriege erbam worden isr. In den ganzen Ber. Staaten gibt eö keine Stadt, welche sich an Ori .malitat mit JameZ City messen könnte, feie ist nämlich ausschließlich von Negern bewohnt, und nur selten wagt sich ein weißer Reisender in sie hinein. Während der Greeleu-Campagne kam einmal ein weißer Politiker nach James City, um vort für Greeley Propaganda zu machen. Er wagte sich ohne jede Begleitung in die Stadt hinein und ging eine Straße hinauf, neugierig von den Kindern angestarrt, die auf oer Straße spielten und vielleicht noch nie in ihrem Leben einen weißen Mann gesehen hatten. Die Kleinen glotzten ihn eine Weile mit ihren großen Augen aus den fettglänzenden, schwarzen Gesichtern an" dann folgten sie ihm nach, bis sich eine formliche Kinderprocession hinter ihm gebildet datte. Der merkwürdige Aufzug lockte bald die Frauen aus den Häusern herbei, und sie folgten gleichfalls dem sonderbaren Eindringlinge. 3toch den Frauen wurden auch ü)!änner auf der Straße sichtbar, und bald sah sich der Politiker von einem solchen Volkshaufen umringt, daß er es für angemessen hielt, die beabsichtigte Rede uoni Srapcl zu lassen. Er setzte sich in Positur und' legte los. Seine Rede dauerte nicht lange. Kaum hatte er erklärt, daß er ein unabhängiger" Republikaner und ein Gegner des Gen. Graut sei, als sich unter den Schwarzen ein mißfälliges Grunzen erhob. Er gerieth jetzt erst recht in's Feuer und suchte seinen Candidaten nach besten Kräften zu loben, aber das war seinen Zuhörern zu viel. Von Politik wußten sie allerdings blutwenig, und was ein unabhängiger Republikaner war, hatten sie noch nie gehört. Daß aber ein weißer Mann es wagen sollte, den Gen. Grant schlecht zu machen, der sie die Bürger von James City aus dem Joche der Sklaverei gerettet hatte, das war für sie entschieden zu viel. Mit wüthendem Geheul stürzten sie sich auf den Redner und hätten ihn in Stücke gerissen, wenn er sich nicht vermöge seiner flinken Beine ans das andere Ufer des Flusses gerettet hätte. James City zählt nur etwa 1000 Einwohner und hat keine großen Gebäude anfzuweisen. Die meizten Häuser sind armselige Hütten, die von mehr oder minder verwahrlosten kleinen Gärten umgeben sind. Die Straßen der Stadt starren von Schmutz und werden in der Reael von halbnackten Negerkindern beoölkert. Die Erwachsenen treiben sich außerhalb der Stadt herum, fangen Fische, machen Jagd auf Waschbären oder arbeiten auf den nahen Plantagen. Die Stadt hat mehrere recht hübsche Kirchen auszuweisen, doch gibt es in ihr nur eine einzige Schule, ein halbverfalleneö Gebäude, welches einen Werth von höchstens 200 reprafentirt. Die Schule wird von höchstens 130 Kindern besucht, und sogar diese sind nur in Ausnahmefällen mit allen nothwendigen Büchern versehen. Ist Geld gen'g da, dann wird der Unterricht im Winter vier Monate lang ertheilt; fehlt es daran, dann wird die Schulzeit noch mehr verkürzt. Die übrige Zeit sind Ferien. Drei Lehrer und Lehrerinnen sind angestellt, um den zukünftigen Bürgern von JameS City Weisheit einzuflößen. Der Oberlehrer erhält ein Salair von $35 monatlich, der zweite Lehrer $25, die Lehrerin $20 den Monat. Die Kinder in JameS City haben eine goldene Zeit. Sie können sich den ganzen Tag auf den Straßen herumtreiben, bis sie groß genug geworden sind, um selber etwas Geld verdienen zu können. Ihre Eltern kümmern sich keinen Psifferling darum, ob sie etwas lernen, oder nicht. Es hat ja doch keinen praktischen Zweck". Die Kirchen dagegen werden sehr fleitzig besucht, und zu dem Unterhalt derselben geben die Bürger von James City gern ihren letzten Dollar her. Reich sind die Cinwohner der Stadt nicht, aber sie leben glücklich und zufrieden und machen sich keine Sorgen um die Zukunft. Ihre Bcgnfse über Mem und Dein" sind sehr ungenau, und es kommt ihnen gar nicht darauf an, sich von einem besser situirten Nachbar oder gar von einer Hlantage zur Nachtzeit etwas zu holen, womit sie ihren Hunger stillen können, ohne erst dafür bezahlt zu haben. Haben sie keine wannen Kleider und ist es draußen kalt, dann trösten sie sich mit dem Bewußtsein, daß es bald warmer werden wird, und frieren ruhig weiter. Nach Regen muß ja doch immer Sonnenschein folgen! Nach Samarkand. Der Bau der transcaspischen Bahn schreitet lebhaft fort. Ihre Locomotioen puffen jetzt bereits ander Stadt Bokhara mit ihren tanzenden Derwischen, vielen Moscheen nnd Tausenden von mohamedänischen Studenten vorbei, und in etwa sechs bis acht Wochen wird die Bahn. wie allgemein erwartet wird, die Stadt ' . . . . . . tzsamarkand, die uralte Nelwenz des berühmten Herrschers Tamerlan erreichen, wo unter einem prachtigen Denkmal sein Staub trodert. Der Reisende Vambery, welcher noch vor 25 Jahren sich in das Gewand eines djklndn Derwisches kleiden muöte. u

o,e laot vclucycn zu dürfen, yat cs noch erlebt, daß dieselbe Stadt jetzt der Stationöpunkt einer Eisenbahn gemolden ist. Bekanntlich wurden die ersten Eisenbahnzüge, welche Fremde nach Bokhara bracten, von den Bürgern der Stadt angegriffen, weil Letztere mit den ungläubigen Christenhunden" nichts zu thun haben wollten, doch hat sich die Aufregung seither gelegt. Die Zeit heilt alle Wunden, und die biederen Bokhariten werden sich auch wohl mit dem Gedanken versöhnen, daß sie in ihrer Stadt Giauren" sehen müssen. ' Pecuniär wird es ihr Schaden nicht sein.

Die Eisenbahn uach Samarkand ist überhaupt in mehrfacher Beziehung sehr interessant. Ueber den klassischen" Orus-Fluß ist eine große Brücke gebant worden, welche eine Länge von IMcilc besitzt. Jedes Stück Holz, welches zum Bau dieser Brücke verwendet wurde, mußte aus den Wäldern Rußlands herbelgejchasft werden. Es kam den WolgaFluß bis in die caSpischc See hinab und wurde dann in Dampfbooten nach dem westlichen Endpunkte der Bahn .und erst dann auf dem neuerbautcn Geleise weiter nach dem Osten befördert. Die Eisenbahnstationen, welche anfänglich aus kleinen Bretter- und Lehmhütten bestanden, haben jetzt große Steingebäude, die von künstlich bewässerten, blühenden Gärten umgeben sind. In Askabad, wo Tausende gefangener Perser auf dem Wege nach Khwa gebrochenen Herzens unter Aufsicht ihrer Sieger, der turkmenischen Nomaden, weilten, haben jetzt die Russen große Mühlen erbaut, und jeden Abend kann man dort in ein rusnsches Theater gehen oder den Klängen der dortigen Garnisonsmusik lauschen. Langsam lchreitet ot Cultur, welche bisher vorwiegend sich in westlicher Richtung bewegte, auch nach dem Osten vor. In (lhma. Ein englischer Reisender Namens Ar chibald Little hat dieser Tage einen interessanten Bericht über eine Reise veröfsentlicht, die er von Shanghai aus bis nach Jchang, 1105 Meilen den Fluß AangtseKiana hinauf, zurückgelegt hat. Die ah'rk, die er in einer Dschunke antrat, dauerte 5 0 Wochen. Seither it die Nachricht eingetroffen, daß auch europäische Dampfer die Erlaubniß erhalten haben, den Fluß bis über Jchang hinaus hlnaufzusayren. Die vceuerung ist von den chinesischen Kaufleuten jener Gegend mit Freuden begrüßt worden. obgleich die Mandarinen und Gelehrten" mit allen Kräften dahin gearbeitet hatten, dieses Zugestandniß an die Europäer zu verhindern. Herr Little kann sich indessen rühmen. daß er der erste Weiße war, der am Bangtse-Kiang so weit hinaufgekommen ist. Mit den Resultaten seiner Rene war er sehr zufrieden. Die Dlchunke, auf welcher er fuhr, war mit sechs Matrofen bemannt, die stellenweise das Boot an aus geflochtenem Bambus hergestellten Seilen den Fluß hinaufzogen, falls i es nicht anging, die Segel oder die Rnder zu benutzen. In Jchang hielt fich Herr Little eine kur;e Zeit auf und nahm die Gelegenheit wahr, um die Höhle desTrachenkönigs" zu besuchen. Die Priester, welche über diese Höhle zu befehlen haben, verboten ihm zedoch, einen öiahn $11111 Befahren des in der SStyU befindlichen SecS zu benutzen. sie meinten, dies könne dem Lande schaden, denn der Drache würde vielleicht über das Eindringen eines r v a. f. ...f. .Vi r tficmpcn in innc pcimaiy erovsl sein uno dann seine Wuth an den Bewohnern des Landes auslasjen. Besser ging es dem Reisenden auf dem Nebelwolken-Berg" in Jchang, auf dessen Gipfel ein chinesischer Tempel steht. Er sicherte sich die Freundschaft der dortigen Bonzen, indem er ihren Oberpriester mit einer leeren, steinernen Bierflasche beschenkte. Daraufhin dürfte er alle Sehenswürdigkeiten des Tempels unbehindert in Augenschein nehmen. Von Jchang fuhr Little weiter den Fluß hinauf, bis er an die berühmten Stromengen gelangte, welche vor ihm bereits von dem französischen Missionär Armand David besucht worden waren. Die Gegend war ungemein malerisch. Der Strom quetscht sich zwischen etwa 100 hohen, steilen Felsenklippen durch, welche die wunderbarsten Figuren bilden. Die Breite des Flusses beträgt an jener Stelle nur etwa 400 Fuß ; hinter den Uferfelsen erheben sich zu beiden Seiten Berge, welche sich bis zur Höhe von 3000 Fuß über das Flußufer erheben. Die Gegend besitzt große landschaftliche Schönheiten, und die Chinesen wissen dies zu würdigen, indem sie rühmen, der Himmel und der Fluß seien von dem gleichen herrlichen Blau. Nach einer Reise von 1505 Meilen von Shanghai aus gelangte Herr Little nach Chung-King. der Hauptstadt von Szechuen, der Provinz der vier Ströme". Sze-chuen ist fast ebenso groß, wie Frankreich, und hat ungefähr 35,000,000 Einwohner. Die Provinz ist die größt und reichste der 13 Provinzen Chinas. Das Land ist äußerst fruchtbar, das Klima mild und gleichmäßig, und die Einwohner besitzen einen großen Gewerbefleiß und sind sehr rührig. Dabei sind sie sehr hoslich gegen Fremde, was man in China nicht immer sindet. Die Mineralreichthümer von Sze-chuen sind geradezu unerschöpflich. Wären die rei chen Kohlenlager und Kyser- sowie Eisenminen erst unter modernen Betrieb gebracht, so würde die Fluß - Schiffahrt kaum ausreichen, um diese Schätze des Innern weiter nach der ee zu zu befördern. Auch sehr bedeutende Petroleumlager sinden sich in der Provinz. In Chung-King hielt sich Herr Little als Gast in dem Hause eines befreunde? ten Kaufmannes auf und lernte auf diese Weise das chinesische Familienleben kennen. Er weiß manches Interessante über die Opillmhöhlen Chinas, über die kleinen Füße der dortigen Damen, sowie über die Sitten und Gebräuche der Einwohner zu erzählen. Von der Wirksamkeit de-r europäischen und amerikanischen Missionäre in China hält er nicht viel. DieMissionäre seien durchaus nicht unter sich selber einig, und ein jeder von ihnen wünsche die Eingeborenen zu seiner eigenen Secte zu bekehren. Dies sehe die Chinesen in Verwirrung. Sie wollen nicht zu einem Glauben übersehen. dessen Vertreter untereinander zanken.

Sogar der Name Gottes wird von oen Missionären auf verschiedene Art in's Chinesische übersetzt, und von den zahlreichen Bibeln, die von den Missionären unter den (ringeborenen vertheilt werden, werden die Teckel meist zn Stieselsohlen und die Blätter als Makulatur benutzt. Die Chinesen sind sehr schlau und mißtrauisch, nnd es hält schwer, sie von ihren alten Anschauungen abzubringen. iHn Paradies in Florida. An den von Magnolia-Bäumen umschatteten Ufern eines der größten Flüsse Floridas liegt die Stadt Green Cove Springs. Herr I. G. Borden, ein Millionär, der durch die Herstellung

condensirter Milch ein riesiges Vermögen erworben hat, kam einmal in die (tadt, um sich den Winter über in ihr nufzuhalten. Sie gesiel ihm so gut, daß er beschloß, iu ihr seinen dauernden Wohn sitz aufzuschlagen. Gleichzeitig verfiel er auf die Idee, die ganze Stadt mit sammt ihrer Umgebung in eine Art gro: ßen Park zu verwandeln. Es gelang ihm, sich in den Besitz des Grundeigenthums zu setzen, welches die Stadt umgab, und von der Zeit an widmete er sich mit Eifer der Herstellung seines irdischen Paradieses. Geld spielte bei ihm überhaupt keine Rolle, und so befand er sich in der glücklichen Lage, seinen Reigungen nach Belieben fröhnen zu können. Er setzte sich init Herrn Goold Bntler. einem jungen Civit-Jngenieur in New gork, in Verbindung, und machte mit ihni wegen des Entwurfs der für die Stadt geplanten Parkanlagen und sonstigen Verschönerungen einen Contract. Jetzt wird bereits eifrigst an den neuen Verbesserungen" gearbeitet, und eine große Anzahl fleißiger Menschenhände ist emsig bemüht, die Wünsche des Millionars und seines Ingenieurs zn erfüllen. Was Menschenarbeit und Geld thun können, um etwas Schönes zu Stande zu bringen, das wird in Green Cooe Springs geleistet. Die ganze Gegend soll in einen blühenden Garten verwandelt werden, in welchem man sogar zur Winterszeit ungestraft" unter Palmen wandeln kann. Eine ganze Menge von Parks und neuen Straßenanlagen ist in Angriff genommen, und viele künstliche Teiche und Seen sollen dem Auge eine wohlthuende Abwechselung bieten. Borden und sein Ingenieur sind gebildete Leute. Sie haben für ihre neuen Schöpsungcn fast durchweg klassische" BeNennungen ausgesucht. Da gibt es einen Nymphen-Sce, einen Ceres-, einen Juno- und einen Mcphistophcles-, einen Faust-, Gretchen-, Elisabeth-und Estherund Mordechai-Park, ferner einen Pro-spero-Eirccl und verschiedene Straßen, welche sämmtlich hochtönende Namer führen. Der Unternehmer hofft, daß es 'ihm gelingen wird, mit seinem Gelde Green Cove Springs in die schönste Gartenstadt der ganzen Ver. Staaten zu verwandeln. Vom Jnlande. Zehn Wagenladungen rn e r iklinischer Pilger unter Führung dcö Erzbischoss Pertcllo haben El Paso iu Teras auf ihrer Wallfahrt nach Rom passirt. Sie werden von New '?)ork aus mit dem Ertradanipfer Bolivia" nach Neapel fahren und führen für den Papst Geschenke im Werthe on mehr als Hl 00,i00 mit sich. Vor einigen Tagen k a rn der 73 Jahre alte Farmer John Langdon nach Lockport in New ?)ork, um seine Frau aufzusuchen, die er vor 20 Jahren verlassen hatte, um mit einer anderen Frau in Ohio zu leben. Er wollte mit seiner ersten Frau die alten Beziehungen wieder anknüpfen; sie weigerte sich jedoch dessen und wieS ihn zurück. Langdon nahm sich diesen wohlverdienten Korb" so sehr zu Herzen, daß er sich eine Kugel durch den Kopf jagte. Gouv. Gordon und verschie dcne andere Prominente" in Georg! tragen sich mit der Idee, auf einer Landstrecke von 3000 Ackern in Twiggs Eounty ein nationales Jagdrevier" zu schaffen. Sie wollen das Land mit einem geeigneten Zaun versehen nnd dorthin Hirsche, wilde Puter, Rebhühner, Hasen, Opossums, Waschbären und anderes Wild bringen, ein Hotel und ein Elubhaus errichten und überhaupt das Land li einen großen Park verwandeln. Die Herren Prominenten" wollen es augenscheinlich den vornehmen englischen Lords nachmachen. Eineir schlechten Witz erlaubte sich ein Unbekannter mit dem Accise-Commissär CarlBodenhausen von Flatbush auf Long Island. Derselbe reiste vor einigen Tagen nach Albany und hatte kaum seinen Schuhladen verlassen, als Jemand eine Notiz an die Ladenthür anheftete, daß das Geschäft in Folge des Todes Bodenhausens geschlossen sei. 3!achbarn benachrichtigten die Familie, welche rasch herbeieilte, und die Tochter des angeblichen Todten verfiel in Krämpfe. Erst als Er-Supervisor P. ! L. Williamson hinzukam, erhielt die in Trauer versetzte Familie Aufklarung über die Abwesenheit Bodenhausens. Ueber ciirerr verschmundenen Postmeister wird aus Westchrster Eounty, N. Y., berichtet: George Semler, seit mehreren Jahren Postmeister auf City Island, wird feit einigen Tagen vermißt. Da seine Bürgen befürchteten, er sei entflohen, so nahmen sie von dem Postamte Besitz nnd bcnachrichtigten den Postamts-Jnspector. Bei der oberflächlichen Untersuchung der Bücher Scmlcrs stellte sich heraus, daß er seine Abrechnung für März nicht an die Bundesbehärde gesandt hat nnd seine Rechnungen auch sonst nicht stimmen. Semler, der ein Jahresgehalt von $2000 hatte, pumpte" kürzlich mehrere der Ortsbewohner um beträchtliche Summen an und bewog seine xrau, ihr Haus mit $400 zu verhypottekisiren, weil er Geld brauche. Seit einigen Tagen hat man nichts mehr von ihm gesehen, doch ging seinem Assistenten ein aus Rochester, N. S)., datirtes Schreiben zu, das von Semler herzurühren scheint, und worin erden Assistenten ersucht, seiner Frau die Nachricht nicht plötzlich mitzutheilen. In Lafayette, dem Haupt- , orte des County Walker in Georgia, hat ! w w w einige iage rang große nusreguna geherrscht, und die gJammte Bürgerschaft

wurde zu vcn Waffen gerufen Alles um einer ?!cger - Heirath willen. Ein farbiger Unternehmer Namens W. I. Johnston hatte das Jawort einer wohlhabenden sarbigen Wittwe Namens Bah ley erhalten, aber ihre beiden erwachsenen Söhne widersetzten sich der Heirath, bewasfncten sich schwer und hielten über ihre Mutter Wache. Johnston schwor einen Friedcnsbefehl gegen die Söhne und einen Befehl zur Herausgabe der V!utter heraus, aber die Söhne wollten nicht nachgeben, bis der Bürgermeister die gesammte männliche Bevölkerung unter Waffen treten und daö Bailcy'fchc Haus umzingeln ließ. Die beiden netren Kinder" leisteten anfänglich noch einigen Widerstand, danir aber hielten sie es doch für angemessen, sich der Ueberinacht zu fügen, und räumten das Schlachtfeld". Darauf hatte Johnston nur gewartet. Bald war ein Friedensrichter zur Stelle, und aus der Wittw Bailey wurde eine Frau Johnston. Ein e ii t s e tz l i ch e r R a u b m o r d ist in der Nähe von Somerset in Russell

County in Kentucky an zwei Hausirern begangen worden. Vor etwa zwei Wochen kamen diese nach jenem Orte, waren aber am nächsten Tage spurlos verschwunden. Vier Tage später fand man in der Umgegend Schweine dabei, Körpertheile von Menschen zu .verzehren, und verfolgte die Svur dieser Schweine bis zii einer Höhle, aus welcher ein entsetzlicher Gestank drang, die mau aber nicht zu betreten wagte, und zwar aus Furcht vor ben berüchtigten Buschkleppern John nnd Henry Hill, auf deren Eigenthum sie liegt. Jetzt hat daS Dienstmädchen der Hills bekannt, daß die Hausirer nach dem Hill'schen Hause gekommen seien und um Nachtlager ersucht hatten, und daß man dieselben in der Nacht ermordet habe, wobei sie gezwungen wurde, hilfreiche Hand zu leisten. Während die beiden Hills die Opfer, die man erst vergeblich mit Hilfe von Decken zu ersticken versucht hatte, hielten, hatte sie ihnen die Hälse abschneiden müssen und scheint dabei mit großer Seelenruhe zu Werke gegangen zu sein. Denn ihrer eigenen Erzählung zufolge hatte sie das Blut gewissenhaft in einer Pfanne aufgefangen und es nachher in den Garten gegossen, wo auch die Kleider der Opfer begraben wurden. Die Leichen wurden von den Mördern in den Keller und nach zwei Tagen in die Höhle geschleppt, den Schweinen zum Fraße. Die Ermordeten sollen etwa 3200 in Geld und Waaren bei sich gehabt haben. Der greuliche Mörder Anschlag, welcher in Anaheim in Süd Californicn ein altes Ehepaar erschlug, um dessen Haus zu plündern, und welcher seither in Los Angeles zum Tode verurtheilt worden ist, erhielt von seiner Schwester Anna, zu - Königsberg in Preußen, nachdem er seine dortigen Verwandten um Geldhilfe gebeten hatte, folgendes Bricfchen: Die eingegangenen Depeschen, Zeitungen und Briefe haben wir mit Schaudern gelesen und begreifen nicht, wie Du durch solche Abfassung der Depeschen uns noch öffentlich blamiren konntest, und ersehen wir daraus, daß Tu gar nicht bedacht hast, daß unser Name dadurch befleckt wird, wo wir und Onkel bisher geachtet dastanden. Das Folgende, was ich Dir nun mittheilen werde, ist die Ansicht sämmtlicher Verwandten und es betrifft hauptsächlich das allerletzt Schreiben: Wir sind hier besorgt, daß die Geschichte Keiner erfährt und Du hängst sie an die große Glocke, daß es durch's hiesige Gericht allen Menschen bekannt wird. Es ist kaum denkbar, wie ein Mensch, der den gebildeten Ständen angehört, so tief sinken kann. und doch, nach ?lllem, was man darüber erfahren, ist nicht anzunehmen, daß ein Anderer die That vollführt haben kann. Wir wünschen Dir das. Beste, denken aber, daß die gescheuten Advokaten Dir wenig von Nutzen sein können. Du hast Dich und uns unglücklich gemacht für'S ganze Leben; man muß sich schämen, einem Bekannten in die Augen iu sehen. Adieu ; Gott mag Dir beistehen!" Vom Sluslande. Ein Portrait Proceß beschäftigt zur Zeit, wie die Münchener Neuesten Nachrichten" berichten, die erste Civilkammcr. , Kläger ist der kaiserlich russische General-Adjutant Graf Adlcrbcrg. Beklagter und Widerkläger der Kunstmaler Professor Maurus Koppay. Die Klage stützt sich darauf, daß Graf Adlerberg Herrn Prof. Koppay im Oktober .1835 ein Darlehen von 2000 M., ferner 1885 als VorauSzahlung auf ein zu malendes Pastellbild der Frau Gräsin Adlerberg 1500 Mark gegeben hatte. Das Pastellgemälde wurde geliefert, . jedoch wegen mangelnder Ähnlichkeit zurückgewiesen, worauf Koppay Ende 1837 ein Oelbild ablieferte, welches weil nicht bestellt und nicht befriedigend gleichfalls zurückgewiesen wurde. ' Graf Adlerberg klagte nun auf Bezahlung der 3500 Mark, wogegen Professor Koppay Widerklage erhebt, da die Ähnlichkeit eine frappante" sei; für das Oelgcmälde werden speziell noch 6000 Mk. gefordert. Als Sachverständige werden von Herrn , Koppay die Kunstmaler von Lenbach und Professor Angel! in' Wien vorgeschlagen. Das Gericht beschloß Vernehmung von Zeu gen und Sachverständigen. Am St. Bernhard verunglückte zehn Minuten oberhalb Vourg-Saint-Pierre der aus Schaffhausen gebürtige Professor Gottfried Keller, der sich zuvor in Montreur aufhielt. Er wollte diesen rauhen Paß zur Winterszeit sehen, und hatte auch schon dem SimpsonHospitz einen Besuch gemacht. Er war zu Schlitten in Liddcs angekommen nnd setzte, entgegen dem Rath seines Führers, den Weg NachtS nach. Vourg-Saint-Pierre und, ohne sich hier aufzuhalten, weiter fort, um noch zur Cantine zu gelangen und dann am folgenden Morgen über den harten Schnee die Tour zu vollenden. Oberhalb Vourg-Saint-Pierre glitt der Verwegene einige Schritte aus; er wollte ein wenig ausruhen und sich stärken, wie man aus dem Umstand? annimmt, daß sich zu seinen Füßen leere glaschen vorfanden. Hier erfror er und wurde als Leiche aufgefunden. M a n. b e r i ch t e t aus Darmstadt untervr. 20. März: Nachdem .erst

vor etwa S Wochen dahlcr eln I3jctyrlge'r Realschüler wegen einer ihm zudictirten Schulstrafe seinem Leben durch Erhängen ein Ende gemacht, hat sich neuerdingS ein 13jähriger Schüler des hiesigen Gymnasiums erschossen, weil er bei d.er Versetzung in eine höhere Elasse um ein halbes Jahr zurückgestellt worden war. Zwei Eameraden desselben, welche ebenfalls nicht versetzt worden sind, hatten die Flucht ergriffen, angeblich in der Absicht, sich ebenfalls ein Leid anzuthun, dieselben wurden aber in der Nähe von Frankfurt festgenommen und ihren Eltern -urück-gebracht. Vor einigen Tagen erschoß sich hier ein Referendar aus Mainr, welcher sich am nächsten Tage dem Assessoreramen unterziehen sollte. Diese Selbstmorde junger Leute sind ein recht betrübendes Zeichen unserer Zeit. N a ch tt c b e r w i n d u n g u nzähliger Schwierigkeiten und Beschaffung des Baugeldes im Betrage von 24 Millionen Tollars hat die Gesellschaft, welche einen Schiffskanal zwischen Liverpool und Manchester, oder vielmehr zwischen dieser Stadt nnd der Mersey bauen will, mit den Arbeiten begonnen. Allerdings kann sich der Kanal in Bezug auf die Länge mit dem Nordostsec-, dem Suez- und dem Panama - Kanal nicht messen, da die Entfernung nur 35 engtische Meilen beträgt. Dafür sind aber viel größere technische Schwierigkeiten zu überwinden, weil die Gegend sehr dicht bevölkert ist, und viele Eisenbahnen, Straßen, Wasserläufe, Entwässerungsanlagen über- bez. untergeführt werden müssen. Ferner sind natürlich zahlreiche Docks zur Unterbringung der Schisse am Endpunkte zu bauen, sowie auch vier Schleusen zur Ausgleichung der 60 Fuß bctragendcil Höhenunterschiede. Der Kanal selbst wird in einer Breite von 113 Fuß und in einer durchgängigen Tiefe von 25 Fuß angelegt, so daß fich die größten Schiffe überall kreuzen können. Die Ausschachtungen find auf etwa 1280 Millionen Kubikfuß veranschlagt, und cö soll die Arbeit in vier Jahren beendet sein. Der Kanal wird natürlich von Liverpool wie von den Bahnen sehr scheel angeschen, weil er einen guten Theil ihres Verkehrs entziehen wird. Derselbe besieht in der Hauptsache aus Baumwolle, d. h. aus einer Waare, die keine Eile hat und niedrige Frachten erfordert. Auch werden die Umladungskosten in Liverpool durch den Kanal beseitigt. Bedeutsam ist ferner der Umstand, daß Manchester der Mittelpunkt einer von 5 Millionen bewohnten erwerbrcichen Gegend bildet, deren Ortschaften mit Manchester bereits durch kleinere Kanäle verbunden sind. Endlich wird der Schifsskanal ben Absatz der Jorkshire und Derbyshire Kohle mächtig fördern, der es bisher an Wasserstraßen mangelte.

Ueber eine frappante Co ' pie des Kaisers Wilhelm und dessen vor einigen Wochen erfolgten Heimgang entnehmen wir einem Wiener Blatte folgende Notizen : Am 9. März hat im Schlosse zu Berlin der erste deutsche Kaiser in hohem Alter das Auge für immer geschlossen und einige Tage darauf, am 21. März ist am Brillantengrund ein alter Wiener gestorben, der dem greisen Kaiser zum Verwechseln ähnlich sah. Er wurde auch allgemein der Doppelgänger des Kaiserö Wilhelm" genannt, und wo er sich zeigte, erregte er durch die frappante Ähnlichkeit mit dem Monarchen das größte Interesse. Der Mann war der ehemalige Volkssänger und spätere Musikus Johann Leidenfrost, einer der lustigsten Vögel, die aus dem alten Wien noch im nenen Wien geblieben sind, ein echter Urwiener-Aufdraher", wie er sich auf deu kleinen Ankündigungen iiannte, die er als Einladung zu seinen gemüthlichen Concerten" vertheilte. Der alte Leidenfrost war ein ganz seltenes musikalisches Talent; er hatte, trotzdem er hart an die Siebzig ging, noch eine sehr schöne Stimme, und er wußte eiue große Anzahl von Instrumenten zu behandeln, so daß er als der erste musikalische Clown gelten kann, der später in Pastor und dem unübertrefflichen Novak Nachahmer fand. Er spielte die Guitarre, und zu gleicher Zeit blies er Mundharmonika, dann sang er wieder und begleitete sich mit einem Streichinstrumente, er brauchte keine Mitglieder für seine Gesellschaft. er war alles. Director, Musiker und Sänger zugleich, und so zog er von Wirthshaus zu Wirthshaus, überall aern gesehen, und die Leute unterhielten sich auch recht gut bei seinen musikalischen Schnaren und Schnurren. 'Sein Sohn war Klavierspieler im MariaThcrcsicnstüberl beim Weigl in Hernals, und der junge Bursche hatte daö Talent und den Frohsinn des Vaters geerbt. Er zog auch mit Weil nach Meidling, aber er begann alsbalo zu kränkeln und l starb im Vorjahre. Nun ist' der Vater I dem Sohne nachgefolgt. Der alte Leit denfrost hat sein Original, den alten deutschen Kalscr mcht lange überlebt. Der Kaiser ruht in der Gruft seiner Eltern und der alte Leidenfrost, der Doppelgänger des .Kaisers Wilhelm, auf dem Centralfriedhofe. Mit dem lustigen Musiker ist eine charakteristische Wiener Volksngur für immer entschmunden. Der Schuhmacher Andrec Titto in Rom beauftragte seinen Lehrburschen Mario, für ihn fünf Nummern in die Lotterie zu fetzen, die er dem Knaben auf einen Zettel geschrieben hatte. Unterwegs spielte der Junge, verlor das Papier und wußte sich in seiner Verzmeiflung nicht anders zu helfen, als indem er fünf andere Nummern, die ihm gerade einsielen, setzte; den Zettel steckte er bei der Hcnnkünft dem Meister zusammengefaltet in die Brieftasche. Anr Ziehungstage verglich Titto' die Nummern und machte entsetzt und entzückt zugleich die Entdeckung, daß ihm ein QmntTcrno zugefallen, allerdings mit Num; mern, die er nicht seinem Burschen angeaeben. Der Meister rief seinen Lehrbuben herbei, dieser sank auf die Kniee und bat um Verzeihung, indem er meinend den Sachverhalt erzählte. Jubelnd begab sich Meister Titto zur Lotterie, dort folgte man ihm an fünfzehntausend Lire aus, von welchen er Andres Titto ist ein braver Mann die Hälfte für feinen Lehrbuben in der Sparkasse anlegte. Mtrrlchai mpseisen, lange deutlet Pktiktn. Cigarrenspttzen ,tc. bei 3w. MuÜo. No. 199 OS Washington L!r.

DAususbKsvn! ' TRADE MARK. WMzMD.: TRDFFEN gegen NuvcrdnulichkeZt. Wichtiges Zeugniß. Mehrere Nonzte likt icb ca Unterbau, licbkeik, die ait viele BcsHwerdca machle und vollstZndiqe Arpetitlosigkeik herbei führte. Aus Anratben einiger Freunde machte icb einen Bersuch mit Dr. Auaus! König'S Hamburger Tropfen und nachdem ich dieselben regelmäßig eine Zeülang ein. genommen hatte, war ich wieder gesund. jp. Meyer, Herausgeber deS MJournalS, Aleomiagton, JllS. Seine letzte Zuflucht. Seit längerer Zeit litt ich an Unverdaulichkeit, die keinem der ielen angewandten Mittel weichen wollte, bis ich meine Zufluch! zu Tr. August Aöni'g'S Hamburger Tropfen nahm. D'icse ausgezeichnete MeLi zin stellte mich in kurzer Zeit wieder her. Christian Le?he, 2016 Orleank-St?., Lal. timore, Md. Sedraucht sie stet. Schon seit vielen Jahren sind Dr. Vug. König'S Hamburger Tropfen dei mir stekS im Hause zu finden. Sie erweisen sich als ein qam vorzügliches Mittel gegen Unser daulichkeit. Ich ebrauche nie etwas ande dereS, sie sind auf'S Wärmste zu empfehlen. Jakob Walte, Reading, Pa. ympfehlen sich von selbst. Mit Vergnügen kann ich bestätigen, daß Dr. August Äonig'S Hamburger Tropfen meine Frau von emem Magenieiden befreit babcn, welches ihr seit längerer Zeit viel zu schassen achte. Peter Cortner, Oak, land, Md. In alle Apotheken ,u haben. knts die Flasche.

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