Indiana Tribüne, Volume 11, Number 211, Indianapolis, Marion County, 18 April 1888 — Page 1

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Neues per Telegraph. s!ttu!itn. Washington. 13 April. Schöne? kälteres Wettir. darauf am Donnerstag wieder wärmkr.

Der kranke Kaiser. Berlin. 13 Ävril. Da Befinden des Kaisers ist beute nicht so gut. wie aestern. BiSmarck war beute über eine! Stunde bei ihm. Eine nochmalige Untersuchung ergab, das die Lunge gtsund ist. In Folge dessen sind die Arzte in ihrer Meinung bestärkt, dak stch ein AbSzeö in den Luströhren gebildet hat. S o z i a l ist e n v e r s ol gu n g. Berlin. 18. Ap?.- Der BundeSrath btschlotz heute Herrn Bernstein, den Re dakteur. Herrn Gkthelar.den Herausgeber und noch 3ei Redakteure des Sozia! dernokrat auszuweisen. Ebitorielles. DaS RkpräsentantenhauS deS Con gresseS begann gestern mit der Erwäzunz der Tarifvorlaze. Die Debatte, wird stch wahrscheinlich so sechs bis sieben Wo chen hinziehen und dann wird der Berg eins Maus gebären. Kein Fürst, kein Nvolutionär, kein Parteiführer hat die Arbeiterfrage gestaltet, sondern sie ist aus den sozialen Zuständen einerseits und aus dem allgemeinen Zeitbewußtsem andererseits mit Naturnothwendigkeit hervorgetreten, und hat sich fo allmählich und so allgemein der Gemüther bemächtigt, daß man sie als eine Zeitfrage vom ersten Range an erkennen muß. Die Arbeiterfrage ist der Kern der sozialen Frage", und die sozialeFraze, obwohl sie sich nicht allein auf die Arbeiter der I ndustrie bezieht, ist doch. so weit sie heutzutage überhaupt einen Sinn hat, durch und durch von der Ar beiterfrage beherrscht und bestimmt. (Fr. Alb. Lange.) Heute Morgen starb NoScoe Conk ling im Alter von nahezu 60 Jahren. Er war ein Mann von Talent und Begabung. Im Frühjahr 1353 wurde er als Mayor von Utica, im Herbst desselben Jahres als Congreßmitglied gewählt. In 1860 wurde er wieder gewählt, in 1862 ge schlagen und in 1864 wieder in den Con greß'gewählt. 1867 wurde er Senator. Er war ein bitterer Feind Blaine's und verhinderte mehrmals besten Nomination für die Präsidentschaft. Er war ein eis riger Republikaner. Er blieb bis 1331 im Bundessenate. In Folge eines Strei teS mit Präsident Garfield, der in der Anstellung eines Beamten seinem Wunsche nicht nachgekommen war, resignirte er so wohl, wie sein College Platt von New Jork. Beide waren Kandidaten für die Wiederwahl, in welcher sie eine Rechtser tigung erblickt hätten, aber Beide wurden nicht wiedergewählt, der Einfluß des Prä sidenten erwies sich als der stärkere. Conk ling schied dann aus dem politischen Leben ganz auS, und widmete sich der Rechts Praxis. Die ihm von Präsident Arthur angebotene Stellung eines Richters des Oberbundesgerichts schlug er auS. ConklingS Einfluß in der republikani schen Partei war ein großer. Conkling war stolz und hochfahrend, aber ehrlich. Für letzteres dient als Be weis die Behauptung, daß als er auS dem Bundessenate schied, er sich daS Geld pumpen mußte, um nach Utica fahren zu können. Draywal)ril)ten. D e r C o y'B ernhamer Prozeß, Washington. 17. April. Der Bernhamer Proziß wurde heute sortge setzt. Senator VoorheeS vertrat die An gelegtnheit und bistritt in einer tktsfli chen Rede die Competenz der BundeSge richte. Nach ihm sprachen noch General anwalt Garlard und DistriktSanwalt SiUerS und damit schlössen die Verhand lungen. TaZ Gericht machte keine Andeutung, wann die Entscheidung erfolgen wird. Der B rauer kämpf. N t w Y o r k. 17. April Während die Streiker dehaapten. daß ihr, Kameraden alle fest zusammenstehen, sagen die Brau, ereibesider. daß sich schon mehrere wieder zur Arbeit gemeldet hätten, und daß sie so viele Leute bekommen können, wie sie nur wollen. Nichtsdestoweniger sind die Brauereien noch immer geschloffen, und zwar weil wie die Brauereibesider sagen, sie ihren Leuten noch Gelegenheit geben sollen, wieder zurückzukommen.

Die Strtiktk battkn heute , eint . Ver? sämmlung, bei welcher etwa 1500 Mann anwesend waren. .ES wurde angezeigt, daß die Brauerei von Stein zwar nicht den Kontrakt unterschrieben, aber Bürg schaft geben wolle, daß in den Löhnen und in der Behandlun der Leute keine Aenderung eintreten tolle. Die Brauerei von Schmidt & Schwa nenflügel bat den Kontrakt mit den Ar

dtitira unterzeichnet. DieS ist der eeste Brach in den Reihen der Brauereibe. : fiber. Jersey City. 17. Aprtl. Zwischen den Braulreibefitz ri und den Arbeitern stnd Unterhandlungen im Gang. Die Leute wollen von dem Contrakt absehen, ober bei der Uniolr'bleiben. Die Braue reibesitzer in U iion Hill haben nachze geben. Die Arbeitt? jubilieen übn ihren Sieg. Chicago. 17 April Dir Sekr tär des VertinS der Älaucribsik sagt, doß die Braukrien genüzenö m'u Leut n ver ehen seien, und daß ste von den Et'eiktr einen mehr anstellen würden. KeiegSrecht New P o r k . 17 Aprik. Der hiesiae panische General rhielt von dem Gene ralgouverrüe von Kuba ossi.ielle Mit Heilung, doß über die Provinzen Ha vanna, Pin du vtio und iKcunjcs der Belagerungszustand vtthüngt worden ei. Der Zveck ist die Auirsttung der Banditen. Starb. New York. 17 'Lpril. Rokcoe Conkling starb heute Morgen um 1 Ulr 45 Min. Die Chicagoer Bäcker Chicago. 17 Apri'. Der Streit zwischen den Böckergesellen und Meistern ist noch nicht gkschlichtet Ei Streik oder ein Lockort steht in ziemttch sicherer Aussicht Sin Scad nidergesch lagen. S t. Louis, 17 Aprik. Dtr Loko mot:vsührer H.'sZinan. ein Scab. wurde in St. Joskp) in einem Straßenbahn wagen von streikenden Lokomot vsü!jre?n niedereschlagkn. und so schwe? verletzt, daß man an seit em Auffonmen zzveisili. Weichen st eller. Streik. Kansa Cit?. 17. April. Die Weichenstelltr an der Burlington Bahn stellten heute Morgen um 7 Uhr die Ar beit ein. weil die Compagnle sich weigerte, einen entlassenen Mann wieder anzustel len. Kriegen doch etwa! Cincinnati. 17. Äplil. Die Ver Walter der bankerotten Hinterlastenschast deS ErzbischosS Purcell haben, eine Dividende von la Prozent zum Besten der Gläubiger erklärt. Vr Kaiser Friedrich. Berlin. 17. April. Der Kaiser be. findet sich twaS bester und schlief auch visier lebte Nacht. Die Aerzte stnd da rin einig, daß eine Lungenertlündung nicht vorhanden. Die B.onchlt.S ist schwach und im Falle sich ein AdSzeß in der Lustiöhre befindet, w'rd vermuthlich die augenblickliche Gefahr vorübergehen. Der Kaiser erschien Hut; am Fenster in GeneralSuniform und wurde von der Bevölkerung ledhast begrüßt. Sein Ap petit ist gut. Im Bette hält er sich meist in HUb sitzender Lage, um den Nriz zum Husten zu verhindern. London. 17. April. Eine Berliner Depesche an die Crchange Telegraph Company sagt, daß die Aerzte nach längerer Consullation darin einig gewesen seien, daß die Krankheit ihr letztes Stadium erreicht dabe. Im Augenblicke sei zwar keine Gesahr vorhanden, aber die BeHandlung deS Kranken erheische die größte Sorgsalt. Streiks in Aussicht. B e r l i n. 17. April. In vielen deut schen Großstädten, wie Berlin. Alton, Ka;lSruhe, treffen die Arbeiter große Vor bereltungen zu emem allgememen und wett ausgedehnten Streik. BoulangeriömuS. Paris, 17. Apr. Ein VolkShaufen unternahm heute eine Demonstration vor dem Hause BoulangerS, wurde jedoch ohne Mühe von der Polizei verdrängt. DaS .Journal deS DedatS- sagt, daß die Erwählung BoulangerS zeige, daß daS Volk mit der gegenwärtigen Regierung unzufrieden sei. China und Korea. London, 17. April. Nachrichten auS China besagen: Der chinesische Premierminister Li.Hung Chang hat im

amsa seiner Regierung nachdrücklich verlangt, dab der König von Korea eine Erklärung darüber gebt, warum der ko reanische Gesandte für die Ver. Staaten dem Präsidenten Cleveland ohne Ver Mittelung d:S chinesischen Gesandten seine BeglaubigungSpapiere übergeben hat. Der chinesische Minister behauptet. damit sei eine der ausdrücklichsten Bedingungen,unter welchen Korea gestattet worden sei. Gesandt? in'S Ausland zu schicken, in fligranier Weise verlebt worden.

Die Verhaftung Dillor.'s. Dublin. 17. April. John Dillon wurde htlitt Nächmittig verhafttt. und nach einem Borrmhöe gegen Bürgschaft entlossm. Der'PkSjiß ist auf den S.Mai festgesetzt. Er wurde von der Volksmenge kntustasttsch begrüßt, und ertsprach der Ausforderung, eine Rede zu hatten. Sedtffoueyrttvlv. Baltimore: .Amerika', v.Bremer'. QueenStown: .Lake Ontaria-, .Jtcilia". von New York. M o o i II c : .Dcvonia". von NlwPork nach Glasgow. London: .British Queen, von Boston. t e f i ft Wollen iletif o. Die StaatshauS.JanitZrs sind unzu trieben und beabsichtige zu streiken. ES sind ihrer 20 ur.d sie erhalt n N0 ver Monvt. BtS vor einem Jah,e hatten sie L50 per Monat erhalten, da ader die letzte L giölatur eS versäumt hak, eie nöihigeu Bewilligungen zu machen, haben die StaotShauS'Comm'.siäre beichlosien, es den armen Teufeln abzuzwacken und Ui ihnen die Svarthecrie in Anwendung zu bringen. Die I, nitorZ stnd darüber un mutig und nun,' da man durch die Ein führung des NakrgaseS eine bedeutende Erspirniß erziett, glauben sie den Z?itpankt gekomyen. da auch ihre Lag? etwas verbesie, t rzerren könnte. G.n.Morri. Präsident deS Boards soll sich bezüglich der unzusriedenen JanitorS wie folgt LuSgeirrchen haben : .Wein sie nicht zufrirsen sin), können ne ia lyrer 'uege seyen. ?le vaden eine ( atm - m leichte Aufgabe. $10 l-ai ganze Hahr hin durch, ob's regnet oder od du Sonne scheint. ES aiett genug Leute, welche t u Stellen mit $30 und $35 per Monat et nehmen würden und wenn sie auch an den Streik gehen, so wird drr. Stiud d .rrm doch nicht lange liegen bleiben." Der Sentinel" welcher ei zum Z oecke deS Stimmenfanges vor jeder Wahl ge raten findet, dem Arbeiter hie und da einen Brocken hinzuwerfen, meint natür türlich, daß in dissem weisen AuSbruch deS Gen. MorrlS eine .ganze Welt von Logik- liege. Wir meinen, daß der Hohn der Satten gar nicht besser zum Ausdruck gebracht werben könnte, als durch obige Aeußerung. DaS ist ja das Traurige. daß so viele Tausende durch die Noth ge zwungen ihre Ardeitökeast zu dcm nied rigsten Preise verkaufen müsi:n und daß der Eine gezwungen ist, dem Andern das Brod auS dem Munde zu nehmen. Aber eS ist geradezu empörend, daß diejenigen. welche stch Jahraus Jahrein an der Lssent lichen Krippe bereichern solch traurige Umstände alS Waffe gegen dirjnigen be nützen, welche ohnediei schon bescheiden genug in ihren Ansprüchen stnd. Tau send und Hunderttausende werden von den hohen Beamten dieses Lande? gestoh len. und den armen Teuseln giebt man einen .Kick" wenn sie sich muksen. Verlangen thce Kiadre. LouiS Rexroth wvtde vor etwa einem Jahre von seiner Frau Leona geschieden und daS fünf Jahre alte TSchterchen wurde damals unter die Obhut der Mut tr gestellt. Gestern erschien indeß LouiS R?xroth mit seinem TSchterchen vor Richter Wal ker und suchte darum nach, daß daS Kind ihlN zugesprochen werde. Er machte ge! tend. daß die Mutter da? Kind vernach lässtge, daß -sie eS auf die S'raß schicke und sich nicht um seine Erziehung bekümmere. Ltzte Woche habe sie dem Mädchen sein Bündel Kleider geschnürt und eS mit der Weisung im Waisendause um Aufnahme nachzusuchen, sortgeschickt. DaS Kind sei aber zu ihm gekommen, und er wünsche eS nun zu beha ten. Nachdem Richter Walker den Fall gehört hatte, stellte er daS Mädchen unter die temporäre Obhut seines Vater?, bis der Fall weiter verhandelt wird. Alfred Purdue, welcher kürzlich wegen Mißachtung des Gerichtshofes eine Strafe in der Jail absitzen mußte, hat an Richter Howt das Gifuch gerichtet, seinen Fall noch einmal zu erwägen und ihm sein TSchterchen zuzusprechen, da seine von ihm geschiedene Frau nicht jähig sei. da Kind zu erziehen. Richter Howe wird daS Gesuch in den nächsten Tagen entscheiden.

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