Indiana Tribüne, Volume 11, Number 209, Indianapolis, Marion County, 16 April 1888 — Page 2
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Erscheint FägliH nd S Vta ßH. tigliche .Tliblln' Mtl durch de Träger 12 w Cent Vr Woche, ttc SonntaalrridQn,- 5 CcKtS Vr Woche. Leid usammn 15 Eent. Ver Pgft ,ugkschickt ia Loriulbezahlung 6 xer JThr. OsSes: 140 O. MarvlaubQr. Indianapolis, Ind., 1. April 1888. Unsere Einwanderung. Die Einwanderung nach den Ver. Analen rickt?r fi ff niisf nnssi der alircS v w v 17 - - - y " " fj "y ' zeit. In den Wintermonaten und im heißen Sommer nimmt sie ganz betracht: . : . c v cl.i l .... c s. : -s. : uuj UV, inigcijcii jicitji ic na (jiuyjuyi un) im Herbst. Die Beamten des Eaflle Garden, die natürlich die Nächsten dazu" sind, wissen nicht genug über die Langeweile zu erzählen, der sie während der Winter-. monate anheimfallen. In dieser Zeit komme fast kein einziger Vkensch" an's t Land, und Eastle Garden stehe verhält- j nißmäßia wüst und leer. Erst bei dem Herannahen des Frühlings ossnen stch die Schleusen der Einwanderung und in dem alten Gebäude beginnt ein regeS Treiben zu Herrschen. Gegenwärtig können sich die Herren im Eastle Garden nicht über allzugroßen Mangel an Beschäftigung beklagen. Im Februar und März sind durchschikittlich jeden Tag fast 100 neue Einwanderer im Castle Garden gelandet, nämlich im Ganzen 53,847. Die Förmlichkeiten, welchen sich die Einwanderer jetzt zu unterwerfen haben, sind bedeutend umstandlicher, als früher. Sie müssen nicht allein ihren Namen angeben, sondern auch mittheilen, wie viel Geld sie mit sich führen, welche Beschäftigung sie früher hatten und wohin sie zu reisen gedenken. Superintendent Heinzmann vom Arbeits:Nachweisungs-Bureau hat alle Hände voll zu thun, um sämmtlichen Anfragen Genüge zu leisten. Nach der Anjichr der Beamten von Eastle Garden erden iin Laufe der nächsten drei Monate mindestens 100,000 Einwanderer über New i)oxt nach den Per. Staaten kommen. Die meisten Einwanderer begeben sich oon vornherein nach dem Westen, weil dort ihre Verwandten und Bekannten wohnen ; auch hoffen sie. dort besser vorankommen zu können. Viele Franzosen, die bessere Klasse der Italiener und Spanier begeben sich 'in der ökegel nach Ealifornien, um sich dort der Weincultur zu widmen, welche sie gründlich verstehen. Die Deutschen vertheilen sich je noch Beruf und 'Neigung über Stadt und Land ; die polnischen und russischen Juden, zumeist Schneider oder Kleidcrhändler, lassen sich gewöhnlick, in den Städten nieder und eröffnen Geschäfte, die man in einer jeden Stadt vom Atlantischen Ocean bis nacü San Francisco hin sind?n kann. Von den Oestcrrcichcrn darunter besinden sich viele Polen und Slovakcn begeben sich die meisten in die Kohlenminen und suchen dort Beschaftigg zu erlangen. Die Böhmen widmen sich hauptsächlich der Eigarrenfabrication, und die Schweizer, öorwcgcr und Dänen widmen sich mit Vorliebe dem Landbau. Die EinwanderungS-Eommission von Eastle Garden hat folgende interessante Tabelle aufaettellt. welche nachweist, wie viele Passagiere seit der Einrichtung der cn.r.t.j- . n - lnwaiioeruilg5:?eyoioe im .yajeH von Nero Z)o?k gelandet sind. Hier folger die Ziffern : 147 143 1849 lif) ..... 155! 1852 1853 1854 1655 IS.. 1857 1858 159 1860 1861 18si2 1562 1864 & 13H6 129.032 1WU7 220. 3 212.797 2'vMI 300.M2 5i4.S45 319.233 13rt.2;ö 142.:t52 13.773 7H.5Sy 79.322 105.162 65.539 76.6. 153.844 1S9.2U0 1Z.352 232.413 m m;9 Id7'1...., 1S71 1872 173 H74 lö 173... 177..... H73 1S79 H).. .. 181.... 1862 ... 1"." 1884 135 1$3.... 1(587... 213,695 2-'.99 212.170 227 339 294.581 233.818 140.041 ß4.53) 6V234 54.5: 75.347 135,070 327.371 455.681 478.083 4i)5.909 330.030 291.033 321.814 405.405 167 242.731 Die Beamten im Eastle Garden sind der Ansicht, daß der Zustrom neuer Ein? anderer bis Juli oder August dieses Jahres stetig zunehmen wird. Tonderbare Heilige. In der Stadt Nockford in Illinois wurde im Jahre 1877 eine eigenthümliche Sccte gegründet. Frau Dora Beekman, die im Staate Maine geboren war und sich später vcrheirathet und eine stattliche Anzahl von Kindern erzogen hatte, versiel in ihren alten Tagen auf die Idee, sie sei die Braut Jesu Ehristi und eine Heilige. Die Idee gesiel ihrem Manne nicht, und es jcyte in olge dej: sen in der Familie manchen Scandal ab, die Frau ließ sich jedoch von ihrer lieber zeuguna nicht abbringen und unternahm verschiedene Reisen, um für ihre neue Lehre Propaganda zu machen. Sie hatte Ertolq. Gläubige Seelen jchloi sen sich ihr überall an, und bald hatten jich in Chicago, Alpena, Mich., Vizta, Kingston, Mich., Paw Paw, Illinois und in Minneapolis Gemeinden gcbildet, welche Stein und Bein darauf schworen, daß Dora Beekman wirklich eine Auserwählte des Heilandes sei. Die Frau jtarb im Jahre 1883 und ihr qreiser Gatte überlebte sie, doch glauben ihre Anhänger noch heute, day ue noch fort während geistig unter ihnen weilt und ihre Andachtsubungen leitet. Die ecte hätte vielleicht in harmloser Bescheidenheit weiter eristirt, wenn nicht neuerdings sich ein Vorfall ereignet hatte. der die Aufmerksamkeit weiterer Kreise uf sie gelenkt hat. Die Beckmamten", . wie sie nch nennen, haben einen Hohe priester oder Propheten Namens George Schweinfunh, welcher seit dem Tode der Frau Beekman in ihrer Secte die erste Rolle spielt. Der würdige Herr begab ' sich vor einiger Zeit nach Kentucky, um dort neue Prosclntcn :u machen. Er hielt mehrere andächtige Uebungen" ab, in Collie deren es ihm' gelang, zwei verkeiratbete Frauen, die sich bisher im Sreise ihrer Bekannten der größten Achtun erfreut hatten, in seinem Glauben
zu vektyitn. Ajlt veiven grauen verließen ihr Heim, ihre Männer und ihre Kinder und kamen nach Nockford, um künftighin vollständig dem neuen Glauden zu leben. Erst als die Zeitungen über den Vorfall Scandal machten, kehrten die beiden neuen Veekmanitinnen" wieder in ihre Heimath zurück. Welcher Empfang ihnen dort zu Theil wurde, wird nicht mitgetheilt. Prophet" Schweinfurth verwahrt sich aegen den Vorwurf, daß e r die beiden Frauen bewogen habe, nach Nockford zn kommen. Sie seien ihm vielmehr aus
ihrem eigenen Willen gefolgt. Er ist :;r Jahre alt, in Marion im Staate Ohio geboren und hat auf dem Albion Eollegc" und der Northwestern Univcrsity" seine Ausbildung genossen. Seine Manieren sind sehr gewinnend und einschmeichelnd, trotzdem er einen feuerrothen Bart, rotheö Haar und hellgraue Augen hat und durchaus nicht wie ein Adonis aussieht. Schon im Alter von 24 Jahren bekleidete er den Posten eines Mcthodistcngeistlichen in Alpena Eountn in Michigan, war aber damals es war im Jahre 1878 noch nicht definitiv angestellt. Er war dort zwei Jahre lang, als Frau Beekmann in die Stadt kam und zu predigen begann. Schweinfurth hörte ihr andächtig zu und wurde bald einer ihrer glühendsten Anhänger. Noch heute behauptet er, sie sei vollkom. inen rein und heilig" gewesen. Uebriqens scheint die Bekehrung" für den früheren Methodistenprediger sehr lohnend gewesen zu sein, ruher war er arm, wie eine Kirchenmaus, setzt hat er von dem irischen Farmer Waldon, einem Anhänger seiner Secte, Grundcigenthum gekauft, welches einen Werth von ungefähr $30,000 repräsentirt. Auch in religiösen Dingen muß man praktisch lein! I ricdri6,ö ndWillielmsHeee. Der Militärsachverständiae des BriL Vors. Eourier" wiif: die Frage auf. ob das großartige Heer, das Kaiser Wilhelm Hinterlagen hat, wohl ebenzo schnell verfallen könne, wie seinerzeit die Armee des großen Friedrich. Letztere diente bekanntlich als Muster für ganz Europa, ja für die ganze Welt. Trotzdem ronrde - T r r x r r es iqjoii i'u ayre nacy seines scyopsers ode beim eriten Ansturm über den Haufcn gerannt. Könnte sich dieser Vorqanq vielleicht jetzt wiederholen? Um diese U,rage beantworten zu können, meint der erwähnte Fachmann, müsse man daS Heer Wilhelms mit demjenigen Friedrich? vergleichen. Betrachten wir zunächst die q r o ß e M a s s e des Heeres, so war das friedericianische Heer nur zum Theil aus Landeskindcrn zusammengesetzt; ein großer .yeil nur ii geworbene Söldner, Ausländer, Soldatenkinder u. f. w., die nur das Band der straffen Disciplin zusammenhielt und die nicht für ibr Vaterland, nicht für Haus und Hof kämpften, fondcrn nur für ihr Tractament dien-ten und dafür ihre Haut zu Markte trugen. 1'as lan, pas ae suisse war otc rozung jener Soldatcntruppen. Damals war ein heil der Truppen hergelaufenes Gesindel. das im bürgerlichen Leben keinen Unterhalt oder keine Beschäftigung fand oder suchte ; dementsprechend war auch das Ansehen des gemeinen Soldaten im Volke, dZ übrigens auch damals im preußischen Heere noch erheblich höher stanö, als in denen anderer Staaten. Heute gilt eS als eine nationale Ehre, im Dienste des Vaterlandes die Waffen zu tragen, die nur unbescholtenen Staatsbürgern zu Tbcil wird. Die gefammte Nation ist zum Waffendienst verpflichtet und mit ihr auch die besten Elemente deS Volkes. Daher ist der geistige und moralische Standpunkt der großen Masse des Heeres heute ein ganz anderer als vor hundert Jahren. Den wesentlichsten Einfluß aber auf Geist und Ausbildung eines Heeres üben die continuirlichen Elemente desselben aus, und das ist heute bei der kurzen ? ? ri i c ?r ' , icnjizcii ocr nnrerossiciere elgeniiicy nur der Ofsicierstand. Friedrich der Große, hatte zwar in erster Linie den kleinenpreußischen Adel zur Besetzung seiner Ofsicierstellcn herangezogen und in allen seinen Beförderungen stets streng auf Verdienst und Würdigkeit gesehen. Er hat aber auch, um möglichst kriegserfahrene Elemente für sein Heer zu gewinnen, T.f.- ' , stf .,(.( x - -. .v ' icyr visiz usianoer in ssiciersleuen seines Heeres berufen. In großer An..ItT.t-.. .?.r. - f c l r i zai)i, seyen wir sie wayreno uno nach dem siebenjährigen Kriege im preußischen Heere, theils in sehr einflußreichen Stellen; darunter Leute, die schon mehrfach ihren Herrn gewechselt, in allen möglichen Heeren gedient, und die man heute als vaterlandslose Abenteurer charakterisiren und nicht der Ehre des preußischen Heeresdienstes für würdig erachten würde. Der Versasser kommt daher zu dem Schlüsse, daß dem Wilhelm'schen Heere auf absehbare Zeit n i ck) t jener Verfall drohe, dem das Friedrich'sche so schnell nach des Königs ode entgegenging. Wie liegen nun die Verhältnise heute? Wie aus der Masse des Heeres, so sind auch aus dem Ofsiciercorps seit der Einführung der allgemeinen Wehrpflicht die fremdländifchen Elemente bis ans ganz vereinzelte Ausnahmen geschwunden. Hatte Friedrich der Große noch vielfach ernste und strenge Maßregeln zu ergrelfen, um sein Ofsiciercorps zu der moralischen Höhe emporzuheben, die er für die erziehende Thätigkeit derselben im Heere fordern mußte, noch Instruktionen zu erlassen, die mit den Worten begannen: Weilen Seine Königliche Majestät ein nobles und respectablcs Eorps von Ofsicieren haben wollen, so befehlen dieselben " so hat die continuirliche und zielbewußte Erziehung und Weiteren!Wicklung des preußischen Ofsiciercorps durch feine Hohenzollernfürsten im Laufe der hundert Jahre Resultate errungen, wie sie die Entwickelung der Heerwesen in keinem anderen Staate erreicht hat. Ausschreitungen jugendlicher und vom Wege der Pflicht abgewichener einzelner Individuen werden in einer Organisation, die im stehenden Heere allein gegen 20,000 Männer umfaßt, niemals ganz vermieden werden können; sie bilden aber doch, wie selbst der ärgste Feind und Neider preußischen Militärwesens wird zuge-it-trx muen so nfrfsfirninSnV. ?s,tSs ii w wvvv ' nahmen, da man jener Organisation in ihrer unverbrüchlichen Pflichttreue, in
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. s yatiaSie: Einer unserer Bekannten irct Ehrenhastigkelt, in ihrem correctc hatte sein Gepäck in der Station MarAuftreten nur volle Anerkennung zu : ues mt Beförderuna nack der .auvt-
Theil werden lassen kann. Auch in diesem Falle lobt nur das Werk den Meister. Der Ofsicierstand der heutigen Zeit steht' durchweg auf einem ganz anderen Bildungsstandpunkte, als das preußische Ofsiciercorps von damals um die Wende des Jahrhunderts. Es ist groß geworden unter dem erziehlichen Einfluß jener hochbcdeutsamen Proclamation, die König Wilhelm 1831 bei seiner Thronbesteigung erließ, jener Proclamation, in der der König sagte: Es ist Preußens Bestiminnng nicht, dem Genuß dfr erworbenen Güter zu leben." Dieser Richtschnur zufolge hat das Ofsiciercorps unseres Heeres nach dem kurzen, glänzenden Kriege von 1866 die Hände nicht in den Schoß gelegt, sondern eifrig weiter gestrebt und nach den ruhmvollen Erfolgen von 1670-71 unmittelbar nach der Rückkehr in die Garnisonen mit einem Eifer und einer Arbeitslust an der Fructisicirung unserer Kriegscrfahrungen und an der Weiterentwickclung unseres Heerwesens gearbeitet, daß, wer ohne Kenntniß der Vorgänge nur diese fieberhafte Aibeit sah. glauben mußte, wir hätten echcn die schwersten Niederlagen erlitten. Vom Jnlande. Auf dem Friedhofe zuAttica bei Tifsin in Ohio wurden Leichenräuber dabei ergriffen, als sie eben die Leiche von W. I. Andrews aus dem Grabe hervorzogen. Auf demselben Friedhofe wurde vor zwei Jahren die Leiche eines schönen jungen Mädchens Namens Della Bowen gestohlen. In der ganzen Gcgcnd herrscht große Aufregung. George Baurla, der I.Ijährlgc Sohn eines reichen Bürgers in Jejfersonville in Jndiana, wollte nicht zur Schule gehen. Mehrere Tage lang setzte er es auch durch, daß er die Schule unbemerkt schwängen" konnte, dann' aber wurde er von seinem Vater gezwungen, wieder die Schule zu besuchen. Aus Verzweiflung darüber erhängte er sich. E l i n t H a n f e l l und H o m e r Stockten, zwei berüchtigte Spieler in Montezuma in Iowa, hatten den Plan gefaßt, den in der Nähe ansässigen Farmer Harvey Haines zu ermorden. Stocklcy theilte jedoch dem Sheriff diesen Plan mit, und als dann Zcachts die beiden Räuber in das Haus einzudringen versuchten, wurde Hansell durch einen Schuß des Hilfssheriffs Wiltz zu Boden gestreckt. Die Wunde ist lebensgefährlich. In E h a w n e e t o w n in Jllinois umstanden 40 Frauen, Männer nnd Kinder den Sarg JolznS. Browns in der Wohnung des Verstorbenen, um einen letzten Blick auf' den Todten zu werfen, als plötzlich der Fußboden unter der Last der vielen Leidtragenden brach, und die ganze Gesellschaft mitsammt der Leiche in den Keller stürzte. Einige Personen trugen Verletzungen davon, währcnd die Ucbngen mit dem bloßen Schreckcn davonkamen. Der Union Elu b in D env er, Eolorado, will an den Eongreß das Gesuch stellen, Gelder zur Errichtung von Berg'.Neservoirs in Coloiado zu bewilligen, danlit das aus steiler Bergcshöhe" herabfließende Wasser gesammelt und den ganzen Sommer hindurch zur Bewässerung der Felder benutzt werden kann. Es wird behauptet, daß auf diese Weise Tausende von Ackern Land, die jetzt noch eine Wüste sind, in fruchtbaren Boden werden umgewandelt werden können. Ein ZeitungScorresponden: meint, das geduldigste und höflichste Volk der Welt lebe in Bcobile in Alabama. Er schreibt: Ich sah einen Straßenbahnwagen stillhalten, damit ein lahmer Neger, der in ihm fuhr, aus einer Grocery an der Ecke sich eine Flasche Whisky bestellen könne. Der Groccrist befand sich gleichfalls in dem Wagen, stieg aber nach Empfang der Ordre aus, begab sich in seinen Laden, füllte dort eine Flasche mit dem gewünschten Stoff, wickelte sie bedächtig in Papier ein und brachte sie dann dem im Wagen wartenden Neger. Das ganze Gcschäst wurde, seiner Wichtigkeit angemessen, mit ruhiger Ueberlegung und Würde vollzogen. Erst dann fuhr der Wagen mit seinen zehn Passagieren weiter." Zwischen einem Hotelunternehme? und einer Kirche "in Washington wurde folgender Krieg geführt: Der Hotclmann wollte die Kirche ankaufen, um den Platz zur Vergrößerung seines Hotels zu benutzen, und bot der Kirchengemeinde $50,000. Obgleich der Preis ein guter war, lehnte die Gemeinde doch ab, weil sie glaubte, der Mann würde sich zur Zahlung eines höheren Preises bequemen. Der that das aber nicht, sondern baute an dem Rande seines Eigenthums, dicht an die Kirche heran. eine hohe Mauer, welche der Kirche, da auf der anderen Seite schon ein hohes Haus stand, alleö Licht abschnitt, sodaß man jetzt mitten am Tage GaS darin brennen muß, um sehen zu können. Nun geht oie Gemeinde mit dem Gedanken um, sich eine neue Kirche zu bauen, das alte Gebäude aber sur Erweckunqs-Ver sammlungen zu vermiethen, besonders an Reger, welche die ganze Nacht aufzubleiben und Hallelujah zu jauchzen pflegen. So soll an dem Hotelmann Rache genommen werden. Es bleibt abzuwarten, wer in diesem eigenthümlichen Krieg endlich Sieger bleiben wird. Die Verbindung zwischen rSri.. .... w rni. 'i. tl t: VI 11 SJll. lUUlUl UU0 i'll'illö Il viö jetzt durch Eröffnung der InternationalBahn (Lerdo-Piedras Neqras) keine schnellere, als über Paso del Norte. Die deutsche Zeitung in der amerikanischen Hauptstadt klagt: Die Posten treffen unregelir.üßigcr als je ein, und feit mehr als vierzehn Tagen fehlen viele gänzlich. Die Züge, anstatt in der Stadt Mexiko Morgens um 8 Uhr anzukommen, verspäten sich meistens bis Nachmittags 2 Uhr, und da hier zu Lande keine Schneestürme wie in denVer. Staaten stattgefunden haben, so kennt man die Ursachen . der Verspätung nicht recht ; sie begann I jedoch mit dem Ausstände der Lokomo- . tioführer, die größtentheils durch Heizer ! ersetzt wurden. Dieser Umstand mag eine der hauptsächlichsten Uisachen der ' großen Unregelmäßigkeit auf der Centralbahn sein. Einen schlagenden Beweis, für das. Gesagte giebt folgende
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stadt abgegeben und erhielt es erst vierzehn Tage darauf, geöffnet und einige Sachen daraus entwendet. Die Unordilung in der Verwaltung der Centralbahn scheint daher den höchsten Grad erleicht zu haben. Die Entfernung zwischeu der Stadt Meriko uud Marques ist so gering, daß sie der Passagicrzug in 3$ Stunden zurücklegt. Nach der früheren cn . r r . er - a .quii'cmiiip.Dcnc, namiim ans '4aa ... " 4. t. ."- . . r ' sr . . eseln, würde der Erwähnte sein Gepäck in spaieslens zwei agen erhalten yaven;. aus der Eisenbahn waren dazu volle v,er zehn Tage nöthig. u g ! V ' " t Ein Proceß, welcher a dei Anwcsenbeit W Wrtrfifmnnmt frtnffrci iitiS Vrt,vmi;ij ! 51s, vkp ' zur Zeit dks hundcrtstc Jahrestages der I 7 v "v f vwiiiiiviuuv ui tuiuiiu- . k . ' . I m Dclaware gelegenen pennjulvanifchen Stadt Ehester von den genannten französischen Gästen, bei denen sich auch der ' . r , ' skiiyer so veruymt" gewordene Bonlnnger befand, ein Besuch abgestattet. Die sieben Stcuben kamen, der ewigen lächerliehen Eifersucht der Franzosen müde, nicht mit. Dei Vorstand der genannten Schule in Ehester, Oberst Hoatt, ließ damals den Besuchern zu Ehren Schüsse abfeuern. Die Kanone barst und einer der Zöglinge der Anstalt, F. G. Merkick, büßte beide Arme ein, und ist auf Lebenszeit ein Krüppel. Er klagte geaen Hyatt anf Schadenersatz und hatte den großen Ben Butter als Anwalt bestellt. während die Vertheidigung durch Adoocat MacVcagh (Ober-Äundcsanwalt des Präsidenten Garsicld), geführt ward. Nach einem langen Processe wurden dem verstümmelten Zöallna 25.000 Scha denersatz zuerkannt, doch bewilligte der Richter einen neuen Proceß. Inzwischen starb Hyatt und sein Sohn übernahm die Leitung der Academie. Vor einigen agen wurde der Proceß wieder aufaerufen, doch erklärten die beiderseitigen M t.r. ? k t v nilioalie, oan ein oesrleolgenvcr ZOergleich erzielt worden fei. Die Vedingungcn desselben wurden nicht bekannt gemacht. Jedenfalls ist aber dem erahnten Zögling eine anständige Summe ausbezahlt worden. In der M e t h o d i st e n k i r ch e an der Morganstraße in Ehicago hielt der Pastor T. D. Ehristy eine geharnischte Predigt über die Gottlosigkeit der Welt. Zu der Predigt hatte sich auch Win. St. Elair mit seinem Schatze, Lillie Rainer, eingefnnden, er nahm aber Anstoß an einigen Redewendungen deSselben und unterbrach ihn wiederholt. Der Pastor wurde darüber wüthend. Er warf ihn auf die Straße und ließ ihn dann sammt seiner Begleiterin verhaften. Der etwa 10 Meilen nördlich von Whcatherford in Teras wohnende Farmer N. Alston hatte schon früher gedroht, er werde seine Tochter todten, falls dieselbe ihren Anbeter, einen jungen Kaufmann Namens Turpin, heirathen wcrde. Vor einigen Tagen kam jedoch Turpin mit noch zivei anderen Männern nach Alstonö Haus und fuhr, während seine Begleiter den Alten fest? bielten, mit der Tochter davon und ließ sich mit ihr am nächsten Tage trauen. Alston konnte die Gewaltthat nicht vergessen, die an ihm verübt worden )ar. Er besuchte" die Tochter in ihrer neuen Wohnung, zog sein Messer und brachte ibr in seiner Wuth nicht weniger als 14 Messerstiche bei. Die Unglückliche starb unter seinen Händen. Das T e st a m e n t der kürzlich verstorbenen Frau Gidcon Rrnnsdell von Nochester, N. Z)., deren Nachlaß sich auf $1 30,000 bcläuft, wurde von dem Nachlaßrichtcr Adlington nicht anerkannt. Die Frau hatte H95,000 für ein ihr zu errichtendes Mausoleum und $10,000 für Grabmäler für ihren Gatten und zwei verstorbene Kinder ausgesetzt. Ihre ndercn Kinder hate sie enterbt und nur einen Enkel, welcher sich in einer Irrenanstalt in Buffalo befindet, $500 vermacht. i m cnW)c Lokal . Nachrichten. K ö n i g r e i ch W ü r t k e m v e r g. f In Großbottwar Apotheker Gnoth. Vorstand der Volksbank und Gemeinde: rathemitglicd. In Nottweil Stadtpflegcr Bcnz. Bürgermeister Joseph Strobel von Scharnhausen wurde von einem Hirnschlaqe getroffen und liegt nun der Sprache beraubt und an der rechten eite gelahmt, schwer krank oarnieder. f In Unterberg der Landwirth Vruaaer sen. Der Vauamtstaglöhncr Herb aus Hcilbronn hat sich ertränkt und c. . t r cry . , f f. f
uevcrgave von 'orktown entsprang, ist! v jetzt endlich beigelegt. Im Spätherbst ! Me hinterlaßt emerau und 2Kmder.1881. kurz nach der Vorktown-Fricr, Wegen Veruntreuungen im A . C ,, . i n V MI FMi.iv l irrfiiinhAi! k, , , il
wuroe ocr milltarlillii'tt -adi'm,k' ter i v4k """" rnviiivuMu vtnu ji3in-j-
süttkiekn Mein ,ntt,rfmsh si.'snS.snsW,, amt in Mannheim verhaftet. i Dei
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oer cyuumacyer nay aus eocnyau,en , umgeben. Trotz der schnell herbeigeeilhat sich erhingt. Ertrunken sind: die, ten Hilfe erlitt Angst tödtliche VcrletzunFrau des Bauern Johannes Fischer aus , gen, denen er einige Stunden später Aufhäufen (in einem Bottich), die Tochter ' unterlag. Der auch als ökonomischer des Gcwehrfabrikarbeiters Hammer aus Schriftsteller weit bekannte Postdirektor Oberndorf, der Steuerwachtmeisten Al- Karl Leper in Markirch. Die Oekolinger aus Ravensburg. der Sohn des nomicgebäude der Wittwe Helmling und Wirths Söhnle aus Wurmberg; der des Ackercrs Johann Gutknecht in WitFuhrmann Gottfried Doderer aus Murr - tenheim sind durch Feuer zerstört worist erfroren. Niedergebrannt sind das ' den. Der Landwirth E. Auchcrt in Haus deS Postboten Enderlein Binzwan-, Agolsheim hat sich erhängt und der unter gen und das des Bauers Joseph Wagen-' dem Namen Rother Fritz" in Mülblatt in Hinterbüchelberg. ES .wurden l hassen bekannte Metzger bat sich ersch'iC . ors. r rr . .. ir ! jr. ' '
pciu9rni: wcgcii oaia;ung onnm c? Urkunden der Dienst knccht Johann Gott lieb Frank aus Buoch zu einem Jahr Gefängniß ; wegen Meineids der Zimmcrmann Karl Gottlob Kögel aus Hofcn zu 21 Mon. Zuchthaus; der Eiscnbahncinnehmer Wilhelm Feldweg aus Ottendorf zu 8 Mon. Gefängniß ; wegen Brandstiftung der Ziegler Gottlob Kcinath aus Hohencck zu ö Jahren ZuchtHaus. Großherzogthum Baden. f Der Hauptlehrer Hanagarth in Sruchsal. Die Ehepaare Georg Fried rich Danzeisen und Martin Bär in Eichstetten begingen die goldene Hoch;eit,aus welchem Anlaß der Großherzog jedem der beiden Paare ein Angebinde von 30 M. überreichen ließ. In der Cigarrenfabrik zu Theningen hatte der vcrhcirathete Aufseher Loreni Link von Heiligenzell zwei Arbeiterinnen strenger gehalten, als die Anderen, weil .sie seinen Zumutyungen nicht entsprachen: deswegei MUfA tl c 4 TZL Ms iwuiuc vci oem avriloenV in Herbolsheim Bescbmerde cber dem Aufseher Link unter Ändrobuna
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bei Entlassung emett verweis ertheilte. Hierüber aufgebracht, begab sich letzterer nach Emmendingen, kaufte sich in einem Eisenladen einen Revolver, kehrte nach der Fabrik zurück und gab auf zedes der beiden Mädchen einen Schuß ab. Die 19jährige Louise Herr wurde durch die Kugel derart verletzt, daß an deren Aufkommen gezweifelt wird ; die 29 Jahre alte Frederike Ketterer wurde ebenfalls schwer verwundet. Link brachte sich einen Schuß am Halse bei, ohne sich tödtlich zu treffen. Auf den Hilferuf der Arbeiterinnen kamen einige Männer, worunter auch em Arzt, und wollten in das Zim mer dringen, um den Link dingfest zu machen. Kaum hatte der Arzt die Thür muu;iu. ovutiiii iuut vii tiji vti iii geöffnet, als schon eine Kugel an seinen Ohren vorbeisauste. . Link schloß nun t r c r Y i V0N innen die i)u? uno vracyte sich einen Schuß in das Herz bei, langjährige Heldcntenor an der Mannheimer Hofbühne, Hr. Josef Schlösser. Kürzlich brach Nachts in der Scheune des Schreiners Nikolaus Wolter in Grießhcim Feuer aus, welches in kurzei Zeit Scheune, Stallung und Wohnhaus in Asche legte. Der Vater des Eigen: thümers des Anwesens, der 84jährige Sylvester Wolter, welcher mit zwei Kin: dern seines Schwiegersohnes, des Schnei-, ders Kramer von hier, in einer Kammei oberhalb des Stalles schlief, konnte sich nicht mehr retten und verbrannte. Di zwei Mädchen im Alter von 12 und 17 Jahren sprangen vom Fenster der Kammer auf einen unten befindlichen Dung; Haufen und retteten so ihr Leben, trugen aber bcdcutcilde Brandwunden, namentlich am Kopf, davon. Die 84 Jahre alte Hebamme Ercscentia Auer von Heu: dorf, welche noch rüstig ihres Amtes wartet, wurde durch Verleihung der von der Großherzogin gestifteten goldenen Medaille ausgezeichnet. Selbstmord durch Erhängen begingen: 'der Bürgermeiste? Löhle aus Aach bei Engen, dei Dienstknccht Konrad Spät aus Althaus und der Gendarm Bictmann aus Säckin: gen; der Restaurateur Weißhaar aus Donaueschingen hat sich erschossen. Der Zimmermann Hermann Hilpert aus Albert bei Waldshut wurde von einem Tannenstamm erschlagen; der Gärtner Anton Stühler aus Amorbach und der 43 Jahre alte Michael Venn aus Den: kmgen sind ertrunken; der Webcrmeistei und Kaufmann Ignatz Helscrsriedrr aus Grunern erlitt einen tödtlichen Schädel: bruch bei einem Falle vom Heuboden; der Sohn des Kunstmüllcrs Geng in Laufenburg brach das Genick ; die Tochter deS Sägemüllers Gottfried Zumkeller in Todtmoos gericth in'S Räderwerk der Mühle und wurde todtgcquetscht. Aus der Rheinpfalz. Der Mälzer Heinrich Beck in Oggcrs-. heim machte sich unter Mitnahme einer Summe von 2200 M., die er als Erlös für sein verkauftes Haus bekommen hatte, aus dem Staub, Frau und 9 Kinder zurücklassend. Wahrscheinlich ist' er nach Amerika gegangen. Der Waldwärter Karl Sauer von Beckenhof wurde wegen eines Vergehens gegen die Sittlichkeit verhaftet. Vom Schwurgericht in Zwei? brücken wurden verurtheilt : Phil Tautsch, Blechschmied von Edenkoben, wegen Körperverletzung mit nachgefolgtem Tode (er hatte bei einer Prügelei einen Burschen Namens Kaft so verletzt, daß derselbe starb) zu 3 I. Gefängniß; Ehristoph Kaffer, Tagner von Mundenheim wegen eines Verbrechens wider die Sitt? lichkeit, zu 1 I. 0 M. Gefängniß; Philippine Muth, Ehefrau des Friedr. Bänke von Kaiserslautern, wegen Meineids zu IJ. Gefängniß; Daniel Botz von Giersbach wegen eines Verbrechens wider die Sittlichkeit, . zn 2 I. ZuchtHaus; Jakob Blauth, Wicsenthalerhof, wegen Körpervttletzung mit nachgefolgtem Tod zu 3 .I. Gefängniß ; Peter Hook VI. von Altrupp, der, beim Wildern erwischt, anf den Jagdaufseher Gras geschossen hatte und auch denJagdaufseher Dohm zu tödten versucht hatte, wurde zu 9 I. Zuchthaus verurtheilt. Im Steinbruch von Gg. Gcbelmann bei Pirmascns wurde der Steinbrecher Joh. Paul von Geiselberg, Vater von 3 Kindern, von einer herabstürzenden Steinmasse erschlagen; bei Jrhcim wurden Karl Stein und ein bei ihm befindlicher Junge von 0 Jahren in der Sandgrube von einem herabstürzenden Felsstück getödtet. . Elsaß-Loth rin gen. Als vor Kurzem der Gastwirth Zur Kanone" R. Angst in Andlau 'in seinem l Keller Spiritus abzog, gericth letzterer ! in Brand; das Faß erplodirte und Angst i ..r i r r " l war plötzlich von einem Flammenmeer . ' J. . . s,.Ertrunken Nnd in Dienie der US kenstndm Dienzeder aus uremvurq nammenoe mrsgericyisschreiber Lorang und in' St. Pierre, Kreis Diedenhofen. der Straßenwarter . v.- orii.n'Asffin nehnrene Thlry; der ,n Ober,chleiien geborene Nangirer Anton Badura in Mülhausen r w i cf a . r. i , - , j wurde todtgefahren ; der Arbeiter Uiban rm . .1 . ? ri r cicio aus Ivcuniier ii crsroicil. B r a u n s ch w e i g. Anhalt. Lippe. Waldeck. I c.. k..f,.-.tt.s 7sircinr r. 20 I -ii yiitnviinv -v" " . ,estck.-i I Dessau der langjährig' WUe-U eHerg,ich n?.?iW sffistnrtnm8. lttellenz '). leinp,,. VIllHVl" 7 . - ZiAUrWt rsnH Laufe des Sommers findet in Horn Är der' Leitung des Lippe'schen Hand. wcrkcrBiMdcS eine Ausiteuung gcwcro - r: sc.rt;s,v aller Art statt. Der iiuiii vi,5vv"ii- - rM,ita(ihfr l?kr. Grokops aus Dcetz wurde von einer fallenden Pappel er-
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Geaen den Äucyyaiier ncou, n- . rr'v , cbaclis in Dessau ist wegen Unterschlag, wie angewurzelt .an der Thüre ziehen;
' schlaqen; der Steinbrecher m.o: aus Vier aus cyooners', vie fan ,o lang 1Sia&'dr2MBm
cv iyiuuiii, H'arzacrode wurde unter emer fauenven . waren, wie.iyre. rme. uo nca oer aU......uao I ci n.ti....7Z iu KCaK I I W Ö j . . - . - i etw C -..JC" !i- f. r - j . T - k . -
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iB2St ih &ssWSaic MÄRt 4r MARK. TROPFEN gegen Leberleiden. Smxsiehit sie häufig Es gereicht mir zum kesondere Verznü gen Dr. August König'S Hamburger Tropsen empfehlen zu können. Ich wende die, selben in meiner PrariS häufig an und babe gefunden, daß sich diese Tropfen bei Leber-Krankbeiten euss beste beroäbrte' Dr. W. I. Na?mond, Baltimore, Md. Verbitterte das Leben. Ein befligeS Leberleiden verbitterte mir schon längere Zeit daS Leben. Die rerschiedensten Mittel wurden angewandt, ohne Erleichterung zu finden. Ich hörte von Dr. August König'S Hamburger Tropfen, versuchte dieselben und war in kurze? Zeit wieder hergestellt. Die Anwendung dieses ausgezeichneten Mittels kann nicht warm enuz empfohlen werden. Jobn David, 102 Bank-Straße, Baltimore, Md. - Eeit Jahren gebraucht. Seit Jahren kennt ich schon Dr. August König'S Hamburger Tropfen und habe ge funden, daß sie ein ganz ausgezeichnetes Mittel gegen Leberleiden sind, die Anwen dung derselben kann nicht genug empfohlen werden. Henriette Vogel, Monroe, WiSe. Ganz unübertrefflich. Schon bäufig habe ich Gelegenbeit gehabe mich von der Vorzüglichkeit ron Dr. August König'S Hamburger Tropfen zu überzeugen. Dieselben wirken stetö und sollten in keinem Hauöbalte fehlen. Melchior Wenzl, Monroe, WiSe. In allen Apotheken für 50 SentS die Fla sche zu haben TUE CHARLES A. VOGELER CO.. Bittlrnore. ISL LZJ) XtyjLKQmZLZS fi IQ Den einzigen Weg V Mannestraft vollständig berznft'llkn, und selbft die scheinbar unheilbaren ttällevon' Geschlechtskrankheiten sicher und dauernd vxf l UlMlll, ItlUClf U.CUUUC tU tU4lUil UVU Mannbarkeit! LSkidlichkkit ! Qbt ! Otnoer, K Si f (ii CWitCff tit4 WftAvJ Qniffe derselben und Heilung, zeigt daS e-ßj diegene Guch ..Ter ettuvns.Akcr:"25. lun., '250 Seiten mit za iretften levens, treuen Bildern. Wird in deutscher Srracke gegen Einsendung ron 27iQnti in Post-O IQ ton Vlare. nahe Broadway. ir York, P 1 V N. 7. In Indianapolis. Ind.. beim Bück, j iLldttne: uiz,llpl.lnittn111!n.l lamvs, sorasam rervaat, rcet venanrr. . I Händler u. ücyier, w aua ieiaware üU osr tv y7öT oxv a Cures Removes . Tan Sunburn, Oee StingSf Mos qulto and All Insect DlteSf IlSrLES, BL0TCHL3, Humors, Birth-marks, nd emry form ossUn blemlahea. poeiUrely cured on th.o in ost d alles. to akin witioul leavto ft scar. fcy Hop ÖXVt3r333.t. Prtce SScts.. 60cts. und 9L. The ITop Pül ManTg Co., irew London. Conn. Ltttle Hop PiZU for Blck-headacha, dyspepsiA, biliouaneso and constiition. Kave no equaX. Ü5c At crurrists or vy mau. Zu a!(n Äpottjeten ,u baden. Indianapolis WÄ.TER COMPANY 23 Süd Vennsvwaniagr. liefert ausgezeichnetes Waffer zum Trin ken, Kochen, Waschen, Baden, für hydraulische Elevators, Maschinen und Motore, sowie zum Feuerschutz. Kosten außerordeutlich mäßig. Thomas A. Morris, vrästdeut. 2 sür die Saison 1883. Wl. Eaylor, Office: -0 Nord Weot Str. jeletfcon 949. Wrbeiter-Hatte lfrüher Turnhalle.) Vereine uud Logen werden darauf aufmerksam gemacht, daß obige Halle sich sehr gut zur Abhaltung von Versammlungen, Kräuzchen, Unterhaltugen u. f. v. eignet und sür solche Zwecke billig zn miethen ift. Man weude sich an die Office d. Blt Kennzeichnend für M Prohibition in KansaS ist folgender Vorfall in dem Städtchen Kinaman, dcm Äauptorte des gleichnamigen (5ounty im südlichen Theile des Staates. Vor dem sirena vroüibitionistischen Mayor daselbst erschienen kürzlich mehrere aufgeregte Nrokibitioninen und machten in AuSfcrst,, ArRntr srntnifriinff die MittbeiW li mpiv I " lung, dlZ tc in einem crrncgcncu vua-, ven eine aeheime Wirthschaft entdecki batten Der Mayor lief so schnell wie m&aliÄ um den Polizeichef zu suchen, n"üt hn iedock, nicht zu sinden: " " , ' ' . " . , . ..r,rcre Mitglieder des Stavtratys, die : sinden bestrebt irar, vermochte er 0 5 aalcll Such ns ebenfalls nicht anzuX t r- m ; - r U((;eltt In seiner Beiorgnin, daß ihm die Schuldigen entwischen konnten, machte sich der Mayor selber vuf, um d VerHaftung selbst vorzunehmen. Als er in die bezeichnete Gegend kam, gewahrte er eine Menge Leute, welche alle stillschweigend demselben Ziel zustrebten. Er schloß r 's t. t sr r . r 's c . , or ' t - ch ,hnm an ndkam aus d,e,k Weise -41 ,...1,,.., ,-..7- , aufgestreiften Hemdsärmeln der Poliiei-. ; ches und hatte alle Hände ...?.. . anleimn ;u lyun, ui m ymyc un einem Tische saßen.in beschaulicherem-. , vc - r-i ii ,f ' t tracht verschiedene iener-Stadtrathe, die er vergeblich, gesucht hatte, und tranken wird nicht berichtet.
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