Indiana Tribüne, Volume 11, Number 207, Indianapolis, Marion County, 14 April 1888 — Page 2
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Zndiana Tribune. Erscheint ßiglich und Ssustsgs. ie taliche .Tltd'äne' lotet durch de Träger 12 w Cent per Woche, die Sontaa.TriSün" 5 Cents per Woche, Beide ufismen 15 äent. Per Poft zugeschickt tn vorautbezahlung 16 per Jar. iOsflest 140 O. MarvlandSr. JAdianapoliZ, Ind., 14. April 188. Oestlichs Civilisation. Als im vorigen Jahre die siamesischen Prinzen Amerika bereisten, legte eine? derselben, der Bruder des König? von Siam, bc freimütige Geständnis ab, der Westen- sei dem Morgenlande allerdings in manchen Sachen überlegen, wie z. B. in Erfindungen aller Art, die darauf hinzielen, den Menschen die ArKeil zu erleichtern, in Bezug auf philosophische Weisheit sei indessen der Orient dem Abrndknde vollständig ebenbürtig oder sogar überlegen. Nur in den roheren Umrissen der Civilisation habe Asien es nöthig, den Fußstapfen der europaischen Culknr zu folgen ; im Grunde seien die Bewohner jenes Continents durchaus nicht von . dem Verlangen durchdrungen, die Sitten und Gebrauche sowie die LebenZanschouungen der Europäer oder der cioilisitten Amerikaner anzunehmen. 5rotz dieser stolzen Worte ist es eine Thatsache, , da die westliche Civilisation jeyt auch in Gegenden Asiens dringt, wo man noch vor weni'qcn Jahren nichts von ihr wissen woll,?. Mandalan. die Hauptstad: des grausamen Königs Thibau der Ziba, welcher bekanntlich alle seine Verwandten hinrichten ließ und viele an dere Mordthaten beging, um sich seinen Thron'zu sichern, war für die Weißen bis vor vier Jakren ein gefährlicher Aufenthaltsort. Sie wurden dort gehaßt und verfolgt, und Keiner von ihnen roar in der Stadt seines Lebens sicher. !acd dem Tode ZibaS haben sich dort die Verhältnisse ganz bedeutend geändert. ES wird jetzt sogar eine neue Eisenbahn gebaut, welche den Hafenplatz Nangun mit Mandalay in Verbindung setzen und dadurch den Abendländern Gelegenheit geben soll, mit der Hauptstadt des Neiches in schnelle und sichere Verbindung zu treten. An der Bahn wird rüstig fortgebaut, und es ist sehr leicht möglich, daß sie noch vor Abfluß dieses Monats in Verkehr gesetzt werden wird. Die neue Bahn zieht durch die Hügel, welche von den wenig bekannten Stämmen der Shans bevölkert werden, und sie dringt durch dichte Wälder, ehe sie in die großen Dörfer von Ober-Birma gelangt und von dort ans die Stadt Mandalay erreicht. Die Orientalen sind sehr konservativer Natur und es hält schwer, sie für die Fortschritte der westlichen Cultur zu begeistern, doch müssen sie im Lause der Aeit nothgedrungen den Anforderungen der Geellwart nachgeben. Es ist noch gar nicht lange her, daß ein Eisenbahn? zug. der in der Stadt Vokhara anlangte, von den dortigen Einwohnern angegrifsen wurde, weil sich ihrer Ansicht zufolge auf ihm u viele Russen befanden. Trotzdem bezteht die Eisenbahn, und der Verkehr aus derselben hat seither nicht nachgelassen. Es ist daraus ersichtlich, daß der Orient nicht im Stande ist, den Einfluß des Abendlandes von sich fernzuhalten. Als in dem neulichen Kriege zwischen Anani und Frankreich Tausende von Eingeborenen AnamS, die sich zum Christenlhum bekehrt hatten, hingemordet wurden, da führten die Mörder zu ihrer Vertheidigung an, sie hätten die Bekehritn nicht deshalb getödtet, weil sie Christen, sondern weil sie franzosenfreundlich gewesen seien. Wie die Nevue Fran, ?aise- neuerdings mittheilt, gibt eS jetzt Hunderttauzende von Anamlten, die sich zum Christenthum bekehrt haben und für Europäer volle Sympathie bejltzen. Neulich hatten die Jndier in den briti schen Besitzungen eine politische Zusammenkunft. Während derselben wurde nur englisch gesprochen. Es ist daraus ersichtlich, daß der Emfluß des Abendlandes m.Ajlen stetige ortschrltte macht Uebermüthige Studenten. Schon seit dem Jahre 1864 trugen sich die Professoren der Eolumvla-Unloerst tit in New York mit der 'Ldee, daß jedes Mitglied der Hochschule, und 1 et es auch ein blutjunger Student oder ein altersgrauer Professor, sich in eme bestimmte v t i p unironn neioen müsse, oamir man o fort sehen könne, wen man vor sich habe. Es wurde ein Unioersitäts-Comite ernannt, welches sich alle Mühe gab, eine Kleiderordnung auszuarbeiten, wie sie z. B. noch auf mehreren Universitäten in England belteht. Das Werk kam endlich in diesem Winter zu Stande, und der Präsident der Anstalt, Herr F. A. P. Barnard, theilte den Studenten arU lich mit, welche Kleidung oder vielmehr Uniform sie demnächst zu tragen haben wurden. Die Studenten steckten die Köpfe zusammen und lachten. Es siel ihn? nicht im Traume ein, sich in die neue Kleiderordnung zu fügen. Der freie Sinn der Jungamerikaner empörte sich gegen fc:n ihnen zugemutheten Zwang. Für das alte, langmeUige England wäre wohl eine Studentenunisorm gut genug, hier aber im freien Amerika brauche sich Niemand vorschreiben zu lassen, rselche Kleider er auf seinem Leibe tragen solle. Die Studenten der Anstalt geben eine Zeitschrift unter dem Namen "Annua Volume" heraus, und in der letzten Nummer derselben wurde von ihnen ein Artikel veröffentlicht, welcher der neuen Kleiderordnung den Todesstoß verlieh. Der Artikel enthielt eine neue Kleide.--ordnung. die von einigen Studenten in übermüthiger Laune entworfen war, sich aber durchaus nicht mit den Vorschlägen der Herren Professoren vertrug. EK wurde den Studenten gerathen, sich an Stelle der langen Nöcke, welche von dem gestrengen Herrn Universitätsdirecior anbefohlen waren, in daS gewohnliche Habit zu kleiden, welches sie zur Nachtzeit im Vette trugen. Nur grusZe eS .umaekehrt" cvzezoo.en werden.
Füchjö (t'refrlinieuj dürften ein Klelö k a Mutter Hubbard anlegen. Um die verschiedenen Grade der Studenten besser bezeichnen zu können, sollte jeder "Baccalaurens artiurn" dieses Kleidungsstück mit den Quittungen behängen, die er für den Unterricht in der Universität bezahlt habe, die bereits graduirten Studenten sollten sich an Stelle der Knöpfe Kartoffeln "& la Parisienno" annähen, und die Aermel des Kleidungsstückes sollten mit Sandpapier gefüttert und mit gc; wöhnlichen Crackers" verziert werden. Ab und zu sei auch eine Verzierung mit . ; r r . -
einer ieeren lrela)l)0iz.ci)aa)lci zulässig. Die Doctorhute durften von irgend einer beliebigen Form sein und brauchten überhaupt nicht benutzt zu werden. Wer sie scdoch durchaus tragen wolle, müsse sie mit Zink und kleingehacktem Eise füllen, ehe er sie aus den Kops setze. Jeder Student müsse Schuhe tragen. die 3 kosten. Ein Vaccalaureus brauche jedoch keine Schuhe. Nur bei sehr kaltem Wetter dürfe er seine Füße mit einem Paar Schneeschuhe bewaffnen. Die "Masters" müßten Rollschuhe tragen. die promovirlcn Doctoren Cavallerie stiefeln Wo. 11 auf stelzen. Seitdem dieser Artikel im "Annua! Volum" erschienen ist, befinden sich die Lacher auf Seiten der Studenten, und kein Mensch denkt daran, sich in die hochnothpcmliche" Kleiderordnunq zu fügen. Die Herren Professoren stehen mit dicken Köpfen da. Wa3 sollen sie machen? Wegen der Kleiderfrage können sie doch nicht die ganze Bude" zu- . f,lt. !f i fr sa)ileF?n uno sciocr lyrer einrragiicyen Stellungen verlustig gehen. Sie werden wahrscheinlich sich mit Grazie" in das Unvermeidliche fügen und ihren Zop? in die vcumpclkammer bangen. Der ttrt!ipuö eines PionierS. Barkcr Studlcu war einer der ältesten Waschbären - Jäger und Kohlenbrenner in Passaic County in vlcro Jersey. Er wohnte mit seiner Frau allein in einer kleinen Hütte in den Bergen und suhlte sich dabei ganz wohl, bis vor kurzer Zeit ein unglückliches Menschenkind auf die Idee gerieth. etwa zwei Meilen von StudleyS Wohnung ein kleines stuck Land in Besitz zu ,ieh:ncn. Studien konnte den Gedanken nicht ertragen, einen so nahen Nachbarn zu haben. Die Welt" wurde ihm zu enge. Er machte seinen Wagen zurccht, spannte darüber ein großes Stück Tuch, in welchem er zwei Fenster anbrachte, damit eS im Innern des WagenS nicht zu sinstcr sei, spannte seine beiden Pferde vor den Wagen, band seinen alten Jagdhund unter demselben fest, brachte die zwei kleinen Sprößlinge der Hündin unter dem Wagensitz unter, packte seine wenigen Sachen auf und fuhr mit seiner Frau davon, ohne seinem alten Heim auch nur einen Abschiedsblick zu widmen. Er wollte in die Gebirge Tennessecs, wo er nach seiner Ansicht unbelästigt wohnen und auf Waschbären Jagd machen kann, ohne daß ihm auf 50 Meilen in die Runde ein anderer Ansiedler in den Weg tritt. " Er sagte keinem Menschen Lebewohl, als er seine Reise nach Tennessee begann, doch trafen ihn unterwegs eirnge ferne .Nachbarn, " welche ihn kannten. Studley schien sehr vergnügt zu sein, und ebenso war seine Frau ,nit ihrem Schick, sal augelischeinlich zufrieden. Nur der Hund unter dem Wagen schien sich mit seinem Loose nicht aussöhnen zu können. Unter dem Wagen war nämlich eine Laterne an einer Schnur befestigt, welche bei jedem Schwanken des Wagens dem armen Thier gegen die Nase stieß. Der stete Kampf mit der Laterne regte den Hund so sehr auf, daß er geradezu ner vös wurde. Warum fahrt Ihr denn nicht mit der Eisenbahn nach Tennessee?" fragte ein Neugieriger den alten Studley. Sie hätten es dann doch viel bequemer und kämen eher an Ort und Stelle!" DU Eisenbahnen soll der Teufel holen," antwortete der Alte ingrimmig. .Ich will von ihnen nichts mehr wissen. Als vor zwölf Jahren in dieser Gegend die erste Eisenbahn gebaut wurde, fuhr ich nach Wynockie, um sie mir einmal anzusehen. Da standen auf eisernen Geleisen viele große Wagen sie nannten es einen Frachtzug. Ich wollte inir die Geschichte ordentlich ansehen, band mein Pferd an den letzten Wagen fest, und ging langsam voran, um Alles ordentlich betrachten zu können. So kam ich bis an das Ende, wo einige Männer gerade dabei waren, an dem vordersten Wagen, in welchem ein großes Feuer brannte. etwas in Ordnung zu bringen. Ich sah ihnen eine Weile zu. Dann gab eS plötzlich einen Pfiff, und alle Wagen setzten sich zugleich in Bewegung. . Ich wollte schnell hinlaufen und mein Pferd von dem letzten Wagen losmachen, aber ich kam zu spät. Ich konnte nur noch auf mein Fuhrwerk springen und die Zügel ergreifen, um daS Pferd anzuhal ten, aber dies ging nicht. Das Pferd war mit der Halfter an die Eisenbahn gebunden uno muszte mit, ob es nun wollte, oder nicht. Anfangs dachte ich, eS würde noch Alles gut gehen ; eine Weile würde mein Pferd a hinter der Eisenbahn einhertrotten können. Dann iUr ging es immer geschwinder. Mein Pserd lief, was eS konnte, aber mit der Eisenbahn konnte es doch nicht Schritt halten. Mir standen die Haare zu Berge, als wir an einen hochaufgeschütteten Weg kamen. Mein Pferd stürzte hin, die Halfter, mit welcher ich eö an den Eisenbahnzug aebunden hatte, riß in Stücke, und der Gaul stürzte den Abhang h:nab. Zn gleicher Zeit siel ich selber aus dem Wagen, aber auf die andere Seite. Ich rollte in die Tiefe, und der Wagen folgte mir nach und bedeckte mich derart, daß ich mich nicht rühren konnte. Unterdessen hatten die Leute auf der Eisenbahn gesehen, was mit mir und meinem Fuhrwerke geschehen war. Sie hielten den Zug an und kamen nach einer Weile herbei, um nach meinem Leichnam zu suchen. Ich war arg zrrschunden, und alle Knochen thaten mir weh, doch war ich noch am Leben und wurde bald aus meinem unfreiwilligen Gefängniß befreit. Die Eisenbahnler fuhren wei ter. und ick scklevvte mick müblam nacb I Wvnockie zurück, um mir Hilfe zu holen. ' Es kamen Leute mit. die mir haker
. meulen Wagen wieder :iack) oben aus die Straße zu bringen, auch mein Pferd war lebendig und graste rubig auf der anderen Seite unten im Thal. Ich fuhr uach Hause, seither habe ich mich jedoch verschworen, keine Eisenbahn mehr sehen zu wollen. Ueberhaupt wohnen hier jetzt zu viele Leute; ich will nach Tennessee in die Berge, dort habe ich noch Platz!" ttnterirdistlie Fische. Vor zwei Jahren begann I. McMillan in Winnipeg in der Nähe seines Hauses einen artesischen Brunnen zu bohren. Als er eme ee von 55 fru. erreicht hatte, sank der Bohrer von selber plötzlich mehrere Fuß tief und gleich darauf drang aus dem Innern der Erde ein Wasserstrahl, der augenscheinlich mit großer Gewalt rn die Hohe getrieben wurde, chon früher yane man ähn liche Brunnen in der Stadt gegraben. und auch der jetzige siel nur durch den Umstand auf, daß daS Wasser überaus kräftig in die Hohe strömte und aus der ganzen Umgegend einen See zu bilden drobte. Nur mit großer Mühe gelang es, das Wasser unter Controlle zu bringen. Der Brunnen wurde eingerichtet und lieserte reichlich das kühle Naß, bis er eines Tages außer Ordnung gerieth. Man . - i. - t mußte seine eae wieocr ausueoen, uno von Neuem zischle das Wasser in gewaltigen Massen in die Höhe. Sonderbarer Weise kam diesmal eine grosze Menge kleiner lebendiger frische mit in die Höhe. ES waren Grashechtc (Pickerclä), die zu Tausenden in dem der Tiefe entströmenden Wasser lustig herumschwammen. Der Zustrom der Fische dauerte eine ganze Zeit lang, dann hörte er gänzlich aus. äjcv Brunnen wuroe wieder in Ordnung gebracht, big im vorigen Wtnter wieder einmal eine Reparatur an ihm nothwendig wurde. Auch diesmal kamen wieder große Mengen lebendiger Fische in die Höhe, bis es gelang, den Brunnen von Neuem in Stand zu setzen. In diesem Winter wiederholte sich dieselbe Erscheinung, und McMillan ließ mehrere Fische aus der Unterwelt" zur Befriedigung der Schaulust Neugieriger in dem Laden eines befreundeten Kaufmanns ausstellen. Die Fische blieben noch mehrere Tage lang am Leben. Allgemein ist man 'der Ansicht, daß vom Maniloba-Fluß aus ein unterirdischer Strom unter der Stelle fließt, wo die Stadt Wiunipcg steht, und daß die Fische ursprünglich aus diesem See herrühren. Der Gedanke, daß Jemand Fischbrut in den Brunnen geworfen haben könnte, ist von vorneherein ausgeschlossen. Es wäre eine 'Sache der Unmöglichkeit, Fischbrut in eine Tiefe zu bringen, aus welcher das Wasser mit elementarer Gewalt in die Höhe dringt. Vom Jnlande. Die Villa Drexel beiAlbann, in welcher Gen. Grant starb und welche der inzwischen gleichfalls verstorbene Besitzer der Grant Army zu schenken gedachte, wird, da in dem Testanlent keine besonderen Bestimmungen vorgesehen ist, an den Staat fallen. Die Legislatur ist bereits angegangen worden, den Staat zur Besitznahme zu ermächtigen, hat aber bisher in der Sache noch nichts gethan. Wie der Capitain der neulich von St. Pierre in Martinique im Hafen von New ?)ork angekommenen Barke Neindeer" berichtet, ist sein Schiss am 11. Februar 200 Meilen westlich von den Bermuden, von einer Wasserhose heimgesucht worden, welche das Takelwcrk zertrümmerte und anderweit beträchtlichen Schaden auf Deck anrich tete. Zur Zeit der Katastrophe war-datz Wetter schön, die Sonne schien hell und die See war glatt. Der Chinese Ung Dong in Red Bluff in Californicn war wegen Mord verhaftet worden. Er wnßte, daß ihm der Galgen drohte, und beschloß, seinem Leben selber ein Ende zu machen. Zuerst wollte er in einen glühend heißen Ofen kriechen, wurde aber noch rechtzeitig herausgezogen, trotzdem er bereits schwere Brandwunden davongetragen hatte. Man gab ihm eine Schachtel Morphinpillen, um seine Schmerzen zu stillen. Er verschluckte die Pillen auf einmal, aber sie tödteten ihn nicht, weil sein Körper an das Gift gewöhnt war. Dann zerbrach er eine Porzellantasse und schnitt sich mit einem scharfen Scherben den Halö auf. Ein Wundarzt nähte die Wunde zu, aber über Nacht riß Ung Dong den Verband wieder auf. Als der Morgen anbrach, lag er todt da. Er hatte sich verblutet. Ueber einen gefährlichen Fall von Wahnsinn wird aus Alberton. Minn., gemeldet: Dem Farmer Adolpy Flinger starb vor etwa Jahresfrist seine Frau, und er konnte sich über ihren Berlust aar nickt trösten. Vor einiaen Ta- ' k ' i y gen behauptete er, seine Frau sei ihm er schienen und habe ihm befohlen, sein ganzes Eigenthum zu verbrennen, sowie seine zwei Kinder und dann sich selbst umzubringen. Er leistete diesem anqeb I lichen Gebot aus der anderen Wett' ' auch willig Folge und verbrannte $300 Papiergeld, 5925 m Noten, eme goldene Uhr und andere Werthsachen. Die Km der waren zur Zeit nicht zu Hause, und daS war ihr Glück, denn sonst hätte er sie unzweifelhaft getödtet. Er verfiel in tobenden Wahnsinn und wollte eben Hand an sich selber legen, als Nackbarn hinzukamen und ihn überwältigten. Man brachte ihn später in einer Irrenanstalt unter." Als der Wirth Mar Stein, No. 410 Ost 64. Straße in New Jork, neulich in seinem Bette lag und den Schlaf aller Gerechten schlief, wurde er um etwa zwei Uhr Morgens von einem sonderbaren Geräusch aufgeweckt. Er rieb sich die Augen und sah drei Männer vor seinim Bett stehen, von denen der Eine ihm einen Revolver vor die Stirn hielt und sein Geld verlangte. Er zog eine Rolle Greenbacks, ungefähr $60 im Ganzen, unter seinem Kopfkissen hervor und reichte dieselbe dem Räuber, welcher ihm dann befahl, sich ruhig zu verhalten. Kaum hatten die Banditen ihm den Rükken gekehrt, als der muthige Wirth aufsprang, seinen auf dem KaminsimS lieenden Revolver ergriff nnd einen der cäuber festhielt. Die beiden anderen entkamen, aber einer von ihnen wurde eine Stunde sväter auf der Straße arrefot, Sie beiden Kerle urden im ZZsrk-
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ville Polizelgericht zum Proceß festgehalten. Sie heißen John Walsh und James O'Donnell. Ob der Wirth wieder in den Besitz seines Geldes gekommer ist, wird nicht gemeldet. Ueber die bereits telegraphisch gemeldete Nachricht über ein neues Verfahren, das stürmische Meer durch Oel zu besänftigen, wird aus New Z)ork des Weiteren gemeldet: Wilhelm Meißcl, zweiter Ossicier des Norddeutschen Lloyd-Dampfers Werra" hat eine Oel-
rakete erfunden, mit welcher Oel über ! eine große Naumfläche, geworfen werden kann, kmed dieser Rakete ist, bei ftür-1 mischer See das Meer zu beruhigen, j r" . " " t iri ?t I ie rsinoung vesteyr aus oer elgenrlichen Rakete und einem Ocl-Cylinder mit erplodircndem Lauf. Cylinder und Lauf sind aus dünnem Zinn. Der Lauf hat eine hohle Röhre, die bis zum Mittelpunkt des Cylinders reicht und mit Pulver gefüllt ist. Die Rakete erplodirt auch unter dein Wasser, und das Oel steigt an die Oberfläche. Der practische Werth der Erfindung ist bereits durch interessante Erperimente bewiesen worden. Auf einer Fahrt der Werra" von New Z)ork nach Bremen im letzten November wurde eine Oel-Rakete mit einem vier Zoll Hoheit Cylinder in einem Winkel von 30 Grad geworfen und siel in einer Entfernung von 1000 ,uß nieder. Der Cylinder erplodirte in einer Höhe von 20 Fuß über dem Wasser, und das Oel vertheilte sich über eine Fläche von ca. 000 Quadratfuß. Eine andere Rakete mit özolligem Eylinder wurde in -' r.-.i. r Tt einer iiioyung von lo vjxaQ aoge feuert, damit sie unter dem Wasser erolodire. Das Oel stieg rasch auf die Oberflache, vertheilte sich über einen weiten Flächenraum und die wogende See br ruhigte sich. Der berüchtigte .D o c t o r" GeiSmardo, welcher aus Portland in Oregon wegen eines abscheulichen Verbrechens gegen die Sittlichkeit und aus Milmaukce wegen Schwindeleien floh, i..!Li ? , k nr , . uavi zcyl seinen wiisiig in Zvailllnore. Er gab dort kürzlich Abends in dem ?aale. der sonst sehr anständigen deutschen Coiicoi'dia" vor einer großen Zuschauerzahl eine Heilkraftsvorstellung ließ Rheumatiker und andere ..Lahme" auf die Bühne tragen nnd rieb lange an lyncn yerum, wahrend ein Orchester Musik dazu machte. Ein Mann, den er gerieben hatte, 'sing plötzlich an, ohne Krücken zu . gehen. Achnlichen HocuspocuS trieb der Doctor" mit mehreren Anderen. Eine lahm?" Frau behandelte er einige Minuten in einem Nebenzlmmer, aus dem sie dann nothdürftia gehend" herauskam. Dann kam eine frra mit gelähmtem" linken Arm: nachdem der Doctor" den Arm fünf Mimitm gerieben hatte, konnte sie ihren Hut mit der linken Hand aufsetzen. daraus wurde ein dlcker Mann mit nagelneuen Krücken auf die Bühne geleitet; er gab an, daß er seit 6 Jahren am chronischen Rheumatismus leide. Das Orchester spielte eine Polka, und die entblößten Glieder des rheumatischen ManneS wurden gerieben, gezogen und gedreht, bis er im Stande war, allein v .r r - c uno oylle seine ruacn aus uno ao zu humpeln ; das Gehen wollte ihm jedoch nicht recht gelingen. Dann wurde ein Zauber" vorgenommen ; der Doctor" feuerte einen Revolver vor den Ohren des Patienten ab und rieb um dessen Ohren hcruin," bis der Taube" die an ihn gestellten Fragen deutlich vernahm und beantwortete. Jetzt folgte eine kleine Pause, während welcher das Orchester eine Ouvertüre spielte. Sodann nahm der .Doctor" mehrere Pax!... V!. ?i rr . miiic vor, oie er mu viiciinziiai gehandelt?, um den Unterschied zwischen seiner Heilkraft und der gewöhnlichen Methode des ElektrisirenS zu erklären. Das Publikum folgte dem eigenthüm lichen Verfahren des Doctors" mit großer Spannung und zollte häusig lau ten Beifall. Glückliches Baltimore! 13 i i u i n a ix o v3 1 r a it tj von Jlion im Staate Nero Z)ork war im Jahre 1875 mit einer jungen verheiratheten Frau Spaniens Berberich, durchgebrannt. Zur Bestreitung seiner Reisekosten soll er $CyOOO mitgenommen haben, die seiner Frau, welche er in Jlion zurückließ, gehört hatten. Letztere suchte seitdem ihren Gatten sehr eifrig. Endlich hat sie ihn in Darlington, Wis., gefunden. Strauß ist jetzt inl Gefängnisse, und Frau Ber berich mit einem Säuglinge im ArmenHause. P , n ch o l o a i s ch e R ä t h s e i bilden zwei Fälle von Taschendiebstählen, von denen der eine sich vor etwa zwei Jahren abgespielt, der zweite sich jetzt wiederholt hat. Damals (so erzäblt die Berliner Post") wurde ein älterer, wohlhabender Hauseigenthümer beim Taschendiebstahl in flagranti ergriffen und verhaftet. Die vorgenommene Haussuchung ergab ein Resultat von über siebzig Damen - Taschentüchern", auf welche der Eigenthümer es einzig und allein abgesehen hatte. Der. Ergriffene gestand auch ein, die Tücher den Damen entwendet zu haben, jedoch sei er von einem unwiderstehlichen Drang und von einer Art Sinnenkitzel zu diesen Diebstählen hingezogen worden. Der unglückliche Mann wurde damals aus urnim) ärztlicher Gutachten freigesprochen. 5X Tl. . V . ul'A t 4 jUNgsl nun wuroe NUCUCliuu im m ordneten Verhältnissen lebender Schlos ser, der als ein braver Familienvater geschildert wird, bei einem Taschendiebstalil entrissen, als er im Begriff war, einer Dame das Taschentuch aus der Tasche zu ziehen ; auch in der Wohnung dieses Mamus wurden verscyieoene vua mentaschcntüchcr gefunden. Bemerkens werth ist, daß dieser Schlosser schon einmal vor mehreren Jahren wegen Taschen- . . . . . diebstahlö dle gestohlenen jjviciic wa ren ebenfalls nur Taschentücher bestraf worden ist. Der Verhaftete hat zu Pro tokoll gegeben, daß ein unwiderstehlicher , Jf. . r r:.t.si2 er... mnenlitzel !yn zu viqni .jicuiuyiui verleite. Sowie ihn der Gedanke an Damentaschentücher erfaßte, sei er völlig mlllenlos und habe remen anoern vedanken, als den, sich schnell in den Befit eines ,'olcken Tuches zu setzen. Bei seiner erstmaligen Ertappung habe er sich geschämt, diese Angaben zu machen; anch . tf c .tz ct t. n sX 4 damals yave ihm zegncye ooivz fern gelegen. Es wird nun wiederum ii diesem Zxalle die Ivraae an die Gerichts ' Lrzte herantreten, ob wegen krankhafte. GemüthSzustandeö- dem Unglücklichen i m n i (Y!4 t v. Vlranoila.leir zuaoiuizl wuwm mu8
Deutsche iioiäi Nachrichten. Provinz Brandenburg. Dem früheren Stadtrath Julius Fürstenheim in Eüstrin wurde bei seinem Weggange das Ehrenbürgerrecht verlichen. Der frühere Hutmacker Gottl. Erbsch in Forst beging das Fest der c;oldenen Hochzeit. Der Branereibesitzer H. Hildcbrand in Frankfurt a. O. bat für ein hier zu errichtendes Kaiser Wil-. l)elm:Denkmal einen Beitrag von 10,000 Mark gespendet. f In Lübbenau Oberstlieutenant Fritz Richter. f In Sommerfeld Hauptlchrer Bait. In Berlin erhängte sich der Schneider
Zlöschke. in JnaerSwalde die Häuslersran A. Röhl. ! Provinz O st p r eu ß e n. In Heiligende!! hat sich Direktor Dr. Daumlehner der Landwirthschaftsschule mit einem Revolver erschossen. f In Tilsit Superintendent Behr. Erfroren rr c r r c x v nno : oer cyumacyer cywanor uno oer Fischhändler Sobottka aus Neidenburg, owle der Kathner Michael Stolz ans Krebeln (Memel). Provinz W e st p r e u ß e n. Der Rittergutsbesitzer Kleier auf Wentsie ist im Pferdestall erschlagen worden. Der Arbeiter Klatt. welcher verdächtig ist, den Mord mittels einer Wassertrage verübt zu haben, wurde verhastet. eit einiger Zeit ist ?t Altsitzerswittwe Gohr in Peterswalde verschwunden. Der Schwiegersohn dcrselden, Gasiwirth Mietz, ist als verdächtig, dieselbe ermordet zu haben, verhaftet H rt 1 (TN A 0s) . t"t 4 . fäitf Ä.mm wutviu. -ilt JCltl lyiUUUC UCIl Ehcleute w Sturz feierten Die goldene Hochzeit. Provinz P o m in e r n. Der frühere Restaurateur Julius Ebert in Stettin erhängte sich. Der Hilfsheizer Machner aus Stargard fiel von einer Locomotlve und wurde todtgefahren ; der Ortsarme Henning in Darkow. der Pächter Genz von Wtellenziner Vorwerk, die Frau des Arbeiters Friedrich Dombrowe von Kolonie Kamenzin und der Eigenthümer Bollmann aus Wocknin sind erfrolen. Provinz S ch l e s w i g-H o l st t i n. t Der Fabrikant des bekannten Bornmerlundcr" KornbranntweinS, M. B. Moller. Der Landmann Höft in Nienhagen, welcher kurz vor Weihnachten seinen Vetter unvorsichtiqerweise auf der Jagd erschoß, wurde zu 6 Monaten Gesangnlg vcruttycllt. ProvinzSchlesien. Selbstmord begingen : in Breslau der Fabrikarbeiter August Albert, in Schmiedeberg der Häusler Wilh. Rott. In cr i n. . ..e. t ... ci it- r reviau siaro oer zauer erlist lpocy m kVolge emcS tureS aus dem vierten Stockwerke ; daselbst wurde der 15 Jahre alte Karl Gotter im Getriebe einer Ma schiue zermalmt. Der Sohn des Fuhr Werksbesitzers Eckert zu Greisfenbera wurde von einem auf ihn rollenden Wagen zerquetscht: bei Goldbera ertrank der Schneidermeister Ernst Schubert: in olge Sturzes vom Wagen wurde dem n ' rf r-t s i Kommissionär '.'lugusr eoer in lrscyberg die Gehirnschale zerschmettert, so daß er sofort todt war. In Kundschütz, Kreis Breslau, wurde August Kalkbren ncr beim Abbruch einer Scheune von ein stürzendem Mauermcrk verschüttet. P r o v inz P o se n. t Robert Schmidt, der Begründer des Modewaaren-Geschäfts am Alten Markt in Posen. Der frühere Lehrer Albert Kuhnau in Jnowrazlam, welcher kürzlich unter Mitnahme der Gcfättgnißkasseentflohen war, wurde dafür mit einer Zusatzstrafe von S Jahren und 3 Monaten Zuchthaus bestraft. Provinz Sachsen. Die niedriger gelegenen Theile der Stadt und Umgegend Schöncbeck sind durch die Fluthen der Elbe überschwemmt worden. Im Sülldorf vollendete die Wittwe Steinkopf, bekannt unter dem Namen Mutter Steinkoppen", ihr 100. Lebensjahr. Selbstmord begingen: aus den ArnSdorfer Weinbergen der Winzer Gubifch, in Magdeburg der Schneider Sclke. Infolge des Hochroassers der Mulde ertrank bei Bitterfeld der Oekomom Roßberg; bei Throtha ertranken der Steuermann Friedr. Paul von Wettin und zwei Arbeiter infolge des Kenterns eines Kohlenkahnes ; ferner ertrank bei Oschersleben der Sohn des Weichenstellers Karl Achilles. Todtgefahren wurden bei Delitzsch die Bahnbeamten Schubert und Hörner. Von einem Baum wurde bei Heringen der Hausler Hoose erschlagen. Königreich V aiern. f in München: der Generalarzt erster Klasse a. D. Dr. Georg Müller; an einem Schlagfluß der kgl. württembergische Generalmajor a. D. Franz Eichström in der Restauration zum Utzschncidergarten, als er dort soeben in's Gastzimmer eingetreten war; der Generallieutenant z. D. Elem. v. Schcdel ; der bekannte Arzt Geh. Rath Dr. v. Gietl, und der als Schriststeller und BeschreiberderAlpenländer namhafte Dr. Ludwig Steub. f in Freising der Akolyth und Aluml'us des erzbischfllchen KlerikalSe'ninars Eduard Banzer. In der letzten Zeit haben in Fürth nicht weniger als drei große Hopsengeschäfte und zwei Bankfirmen fallirt. Eine KindcSmörderin aus Hemhofer bei Erlangen, Namens Klauß, welche in Baiersdorf ihr neugebornes Kind erstickte, wurde in das Zürthcr 'andgerichtSgefängniß eingelieert. In Stein bei P freund vergiftete ie sog. Straßer-Kathl" ihr 4 Jahre alteö Kind dadurch, daß sie ihm Sodalösung zu trinken gab. Die ledige BauerStochter Barbara Messer von Kaimling hat ihr uneheliches Kind erdrosselt. f ln Weißenburg a. S. Kommerzienrath Friedrich Tröltsch, sen. In Würzburg wird das bischöfliche Knabensenimar Kilianeuur in diesem Jabre daS 300jährige Jubiläum seines Bestehens feiern. In Ensfelden erhängte sich der Gemcindediener Johann Vogel; in Nürnberg erhängte sich der ledige Dienstknecht Andreas Weise; in Neichenschwand ertränkte sich die 17jährige Anna Fuchs ; in Würzburg erschoß sich der pensionirte Hauptmann Frhr. Andrian-Werbing in Folge einesschweren körperlichen Leidens.
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