Indiana Tribüne, Volume 11, Number 206, Indianapolis, Marion County, 13 April 1888 — Page 2
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fc .-j-fr .u.-''r Ci-Clej Indiana Tribune. ! - ... Erscheint gigliiZ und Sssutsgs. (Äle alle .Tribüne kolkt durch de Träger 12 Cent per Woch. di SonntaqTridan," 5 nt per Woch. Beide lufammen 15 Sentl. Ve? Pgft zugeschickt 1 Loraulbe,ah!ung 6 xer Jahr. dfüeet 140 O. MarvlandSr. Indianapolis, Ind., 13. April 1888. (Fin gelöstes Problem. Seit der Etttdcckttng dcs WcisscrlaufZ des Congo in Afr'.?a ist in jenem Tlzcile des scümarzen ördtbcils" keine wichtigere Erforschung gemacht worden, als diejenige, welche 'erst kürzlich: rem Capt. Van Gele vollendet worden ist. hm ist die Aufgabe zuthcil geworden, eines der gröhlen geographischen Probleme zu enträtkseln, die überbaupt noch in Afrika u lösen waren. Den Mobangi, einen Nebenfluß dcS Congo, Kinaufsegelnd, legte er ans diesem Flusse eine strecke von etwa 700 Meilen zurück und hat auf diese Weise dasselbe Gebiet am WelleMakna erreicht. welckcS bereits vor ihm von 'Dr. Funker crsorsckt worden war. (Xi stellte bei dieser Gelegenheit die Thatsache fest. da die Vermuthung dc5 bclgifchcn Geographen A. I. WauterS richtig war. welcher bereits vordre! Iahren die Behauptung aufgestellt hatte, der Mobangi sei nichts weiter, als dcr unter: Lauf des vom Dr. SÄweinfurth im Jahre 1 $70 entdeckten Welle-Makua. Auf diese Weise ist der lange Streit zwischen den Geographen, ob der Welle-Makua in den Chad-See oder in den Congo fließt, glücklich beendet, und cS ist jetzt festgestellt worden, dast der große nördliche Nebenfluß des (5ongo, welcher sich mit dem mächtigen Zvlusz ctwaS südlich vom Aequator verbindet, seinen Ursprung etwa 1500 bis 1800 Meilen weit auf der westlichen Abdachung hat, welche über das Nilthal emporragt. Vor kaum drei Jahren drang Mr. Grenfcll in die Mündung des Mobangi ein, welche an jener Stelle über eine Meile breit war. In Begleitung seiner ftreu und seines Kindes fuhr er in dem Dampfer Peace" den Fluß über 400 Meilen hinauf und machte dabei die Entdeckung, daß die Ufer deS Mobangi viel dichter besiedelt waren, lS diejenigen deS Congo. Die Eingeborenen zeigten sich bei der Auffahrt der Reisenden sehr feindlich und schössen auf bi Dampfer von: Ufer aus mit ihren Pfeilen, doch prallten dieselben an dem öet.'werk aus Draht, welches an Vord des Dampfers angebracht war, wirkungslos ab und richteten keinen Schaden an. An vielen Stellen des Ufers flüchteten sich oie Eingeborenen bei der Annäherung des fremdartigen Schiffes auf die Bäume und kamen erst dann herunter, als der pufsende" Danlpser vorüber war. Zu derselben Zeit, als Grenfell seine Entdeckungen in der Mobangi-Gegcnd machte, drang Junker in westlicher Nichtung.durch das Makua-Thal vor und erreichte schließlich Ali Kobo, einen Punkt, von dein Grenfell troy seiner ausgedchnten Tour ungefähr 300 Meilen weit ferngeblieben war. Dort war der Fluß mehrere Meilen breit und hatte eine Menge Inseln, von denen die meisten dicht bevölkert waren. Auf einigen In'sein wareil indeszen nur große Heerden von Elephanten die einzigen Einwohner. Es gelang dem Reisenden bald, den Nebenfluß Opi zu entdecken, und er legte die ganze Fahrt zurück, ohne auf große Hindernisse zu stoßen. Stanley hat schon seit langer Zeit behauptet, daß die Gegend zwischen dem Congo und dem Nil den fruchtbarsten District von Afrika bilde. Man kann mit einiger Spannung den detaillirten Reiseberichten des Eapr. Ban Gele entgegensehen, denn dieselben sind noch nicht im Buchhandel erschienen. DaS geographische Problem ist indessen gelöst, und man hegt kaum noch einen Zweifel darüber, daß sich ein practischer Weg gefunden hat, um den Handel zwischen dem mittleren Eongo und dem Nilbeckcn zu vermitteln. voulanger und BoulangtömuS. Die Stärke, die General Voulanger yuch nach seiner Ausstoßung aus dem Heere entwickelt, erklärt sich znm Theile us der Meinung vieler Franzosen, daß die Deutschen sich vor ihm fürchten. Dagegen erklären sämmtliche Blätter in Deutschland übereinstimmend, wenn es schon einmal zum Kriege zwischen den beiden Ländern kommen müsse, so konnte sich Deutschland keinen besseren" Oberbefehlshaber für die französische Armee wünschen, als gerade den General Vumbum. Denn dieser werde ganz'gewiß der deutschen Armee die Siegesarbcit wesentlich erleichtern. Deutschland aber wünsche nicht den Krieg und deshalb beobachte es mit Vesorgniß das Wachsthum des Boulangismus in Frankreich. Nur auf letzteren richte eS fein Augenmerk, nicht aber auf den Mann, von dem die neueste Stimmung des französischen Volkes nur den Namen entlehnt hat. In diesem Sinne schrieb auch die Köln. Zeitung" kurz vor dem Sturze des Ministeriums Tirard: Nicht die Wahl Pyats in Marseille, nicht die 45,000 Stimmen, die Voulanger im AisneDepartement erhielt, auch nicht die Verurtheilung .oder Freisprechung VoulangerS in der Disciplinaruntersuchung, noch die Freisprechung Wilsons sind Vorsälle, die an sich gefährlich für die Republik und bedenklich für das Land sind: die eigentliche Gefahr, die zunächst dem -Inland? , droht und dann dem Auslande, ist die mehr und mehr hervortretende Erscheinung, daß die Provinz sich mit Verdruß von der Hauptstadt abwendet und auf eigene Faust handelt, indem sie sich jedem und jedem hingibt, der AbHilfe verspricht, einem Pyat wie einem Voulanger, also einem Umstürzler im Innern, der noch blutgieriger, als die Commune von 1871 ist, oder einem abenteuernden General, der Abwechslung durch einen Krieg um ein Stück des deutschen Reiches verheißt. Dabei ist nicht zu übersehen, daß die jüngere franzosische Bevölkerung seit 1871 big m'Z Mark
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IjiWiUi teil öa i'ölitti der Rache getränkt ist und als Wähler der ErlösungSlehre GambettaS folgt, und daß die jüngern Leute in den Brutstätten der Rache, in den Schützen und Gesangvereinen aufwachsen und es für Patriotenpflicht haltcn. ihren Führern blindlings zu folgen. In den sogenannten patriotischen Kreisen gibt es nllr ein Bekenntniß: Krieg mit Deutschland und Italien, um deren errungcne Einheit wieder zu zerschlagen, die Frankreich in den Schatten stellt. Wir werden fort nnd fort auf die Zusammcnballung dieses europäischen Gewitters hingewiesen und'dürfcn uns nicht auf die Blilableitcr im Elnst'e, am Quai d'Orsan, Palais Bourbon' und Lurembourg verlassen, denn diese taugen nicht mehr. Earnot ist ein ehrcnwcrther Mann, aber als Politiker im höheren Stile hat er sich noch zu bewähren, hat er zumal von Initiative noch wenig gczeigt: daS Parlament ist von Mißliebigseit herabgcsunkcn zur Verächtlichkeit. DaS sind "die widerstandsfähigen Elemcntc nicht, die durch schwere Krisen zu besseren Zeiten hindurchdringen, das sind die Leute, die den Abenteurern zum Opfer fallen, wie in den neunziger Jahren. Die Franzosen fühlen, bajj das Jahr ir69 seine Hekatomben haben will: Umkehr ii't ihnen gleichbedeutend mit Umsturz, Umsturz der Verfassung Wallon nicht bloß, sondern des Besitzstandes, Umsturz der Lage Europas und zumal der geeinigten Reiche Deutschland und Italien. Unser Volk in Waffen wird seine Schuldigkeit thun, wie das italienische, daran zweifeln selbst die unbefan? gcncn Franzosen nicht; die geeinigten Fricdcnöhorte aber würden Selbstmord begehen, wenn sie einen Tag, ja, eine Stunde sich einer thörichten Sorglosigkeit überlassen wollten. Boulangcr ist eine lächerliche Figur, aber daß selbst ein solcher Popanz wie anch moralisch so übel berüchtigter Mensch, der schon in allen Parteien gedient und sich verdächtig gemacht hak, einen Anhang sindct, das ist ein WarnungSzeichcn, das Beachtung verdient und mit frommen Wünschen und schönen Redensarten nicht abzuthun ist. Die parlamentarischen Republikaner, von unheimlichen Gefühlen erfüllt, bilden sich ein, es sei alles gut, wenn sie die allgemeine Lage recht oft vor ihr Forum zögen ; so jetzt wieder. Man meint, die Kaminer dürfe nicht in die Ferien gehen, ohne die allgemeine Lage besprochen und eine Ministcrkrisis angebahnt zu haben, damit das neue Ministerium ein Programm vorlege, das die aufgeregten Gemüther beschwichtige. Ueber dieses Hcilinittel werden die einzelnen Gruppen in diesen Tagen ;u Rathe gehen und Beschluß fassen. Es ist die pure Verölendung bei den einen, die reine Tücke bei den anderen, die jede Berathung solcher Art als einen neuen Nagel zum Sarge der jetzigen Republik behandeln. In diesen Tagen ist vor der 10. Strafkammer ein P r o c c ß entschieden worden, dessen Ursprung 'in die Zeit reicht, wo Boulanger, jetzt der erklärte Genosse Pyats und'RochefortS, noch für rcgierungsfähig galt. In den Enthüllungen" in der France hatte Voulanger, damalS noch General und Eommandircnder des 13. Eolps. den Deputirtcn Laur als Strohmann benutzt, um vor der Welt seine republikanische Tugend, die seitdem so anrüchig geworden, strahlen zu lassen. 94 Generäle und eine Abordnung von Deputirtcn der Rechten, so hatte LaurBoulanger behauptet, hätten den General gedrängt, einen Staatsstreich zu machen. Als Laur den Beweis der Wahrheit seiner Behauptungen schuldig blieb, nannte Eassagnac ihn einen Lügner, und nachdem das landesübliche Scheinduett nicht zustande gekommen, strengten beide gegenseitig VcrlcuindungSklagcn an. Das Gericht hat nun in der Sache Laur gegen Eassagnac dahin entschieden, daß Eassagnac und der Herausgeber der Autorite je 10 Francs Geldstrafe zu bezahlen haben; in der Sache Eassagnac gegen Laur aber wurde Laur zu 1000 Francs und der Herausgeber der France zu 16 Francs Geldbuße vcrurtheilt, außerdem erkannte daS Gericht Eassagnac das Recht zu, das Urtheil in der France und vier anderen Zeitungen zu veröffentlichen, falls jede Anzeige den Kostenbetrag von 200 Francs nicht überschreite. Das Urtheil ist insofern von Bedeutung, als es in Wahrheit nicht Laur, sondern Voulanger selbst trint. m Lessepö. LessepS, der berühmte Erbauer des Suez-Eanals, welcher gegenwärtig den im Bau begriffenen Panama-Eanal zu Ende führen will und sich außerdem noch mit dem Gedanken trägt, durch künstliche Bewässerung die ganze Wüste Sahara in ein irdisches Paradies zu verwandeln, ist ein alter Mann. Er steht hoch in den Achtzigern, und sein Kopshaar und sein Bart schimmern silbcr weiß, doch funkeln seine schwarten Augen in jugendlichem Feuer und seine Bewcgungen sind leicht und elastisch. Er hat einen Haufen Kinder, denen er nicht allein Großvater, sondern bereits Urgroßvater sein könnte, und dabei ist er selber harmlos und munter,wie einKind, welches noch nicht weiß, was es heißt, den Kampf mit dem Leben aufzunehmen. Und doch besitzt dieser anscheinend harmlose Greis eine fast übermenschlicheThat kraft und Eneigie. Bei Lesseps spielt das Reisen keine Rolle. ' Ihm ist es ganz egal, ob er nach Egypte:?, Afrika oder Amerika, oder auf seinen Landsitz in Bern fahren muß. Viel Reisegepäck schleppt er niemals mit sich. Er n?ill unterwegs nicht viel behindert sein. Er weiß gut genug, daß er für sein Geld überall einen reichlichen Schluck guten Weines sinden kann, dem er sehr zugethan ist, und außerdem sindet er fast immer Gesellschafter unterwegs, mit denen eS sich gemüthlich plaudern läßt. Mehr verlangt er nicht, und eine steife Etiquette ist ihm verhaßt. Der Mann ist in mehr als einer Veziehung merkwürdig. Trotz seines hohen Alters kann er eine ganze Nacht hindurch schwärmen und auf einem Balle tanzen, ohne daß er am nächsten Morgen auch nur die geringste Ermüdung empsindct. Strapazen und Entbehrungen aller Art haben anscheinend auf ihn keinen Einfluß. Während der Suez-Eanal gebaut wurde, hielt er sich in Egyptcn auf. Schon um 5 Uhr Morgens war er aus dem Bette, trank eine Tasse schwarzen
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. T. , " ' ' ' : N r7j r !rt'.?- y-'''' i Kajjtt, & ein Stück Fleijch düzu uno bestieg dann sein Reitpferd, auf welchem er bis 0 Uhr Abends verblieb. Dann erst nahm er ein leichtes Nachtniahl ciii; schrieb und arbeitete noch einige Stunden und legte sich endlich auf einige wenige Stunden zur Ruhe. Auf diese Weise lebte er in Egyptcn zehn Jahre lang. Bis vor kurzer Zeit hatte er eine große Vorliebe für kalte Bäder, hat dieselben jedoch neuerdings aufgegeben. Man erzählt sich von ihm. folgende Geschichte: Sein Diener trat eines Morgens in sein Schlafziinmer, um ihn zu wecken. LesscpS war nicht da, und der erschrockene Diener begab sich sofort auf die Suche nach seinem Herrn. Es war mitten im 'Winter, und der nahe Teich war mit EiS bedeckt. Wie groß war das Erstaunen des Dieners, als er seinen Herrn fand, der gerade in dem gefrorenen Teich ein Loch auSgchaucn hatte und im Begriffe staub, ein erfrischendes Morgenbad" in dem eisigen Wasser zu nehmen! LcsscpS ist überhaupt ein großer Freund aller Leibesübungen außer oder im Hause. Er ist ein ausgezeichneter Reiter und Jäger, versteht mit dem Schwert und dem Revolver umzugehen, hat die edle Kunst" des Borens erlernt und fühlt sich nie so wohl, als wenn er auf seinem Pferde draußen die freie Luft athmet. Sogar die Araber bewundern seine Reitfun'st und gestehen neidlos ein, daß er auf dem Pferde besser zu Hause" sei, als sie selber. Auch durch eine weitere Eigenschaft zeichnet sich Lesseps aus: er ist gegen körperliche Schmerzen geradezu unemxsindlich. Als einmal am Suez-Eanal die Cholera auöbrach. biß ihn die junge Frau ein Arbeiters, welche an dieser furchtbaren Krankheit litt, bei einem Versuche, ihr Medicin in den Mund zu lwanaen. in die Hand. Lesseps nahm den Vorfall sehr kühl auf. Ich will," so sagte er, aus dieser unfreiwilligen Erfahrung etwas lernen. Jetzt werde ich doch erfahren, ob die Eholera ansteckend ist oder nicht." Bei einer anderen Gelegenheit klemmte er sich die Fingzr in einer Thüre ein, als gerade seine jetzige Schwiegermutter krank im Bette lag. Er wollte schreien, besann sich aber eines Besseren. Der Schrei könnte seine kranke Schwicgermama zu sehr aufregen. So ließ er ruhig die Finger in der Thüre stecken, bis der Diener kam und ihn daraus befreite. Auch seine Kinder werden rpch demselben Grundsatze erzogen. Sie lernen reiten, schwimmen und mit Waffen umzugehen, kaum, daß sie auf den Beinen stehen. Die Kinder sind sämmtlich kräf? tig und gesund, ebenso, wie ihr Vater. N o g a l e s. Visher war es Sitte, daß amerikanische Boodlcrs", welche aus Gesundheitsoder sinanciellen Rücksichten das Gebiet der Ver. Staaten verlassen mußten, die gastlichen Ufer von Canada aufsuchten. DaS Klima von Canada ist indessen für delicate 3!nturen zu hart, und die mehr oder minder armen Durchbrenner haben unter der Rauhheit des Wetters in der Dominion" schwer zu leiden gehabt. Jetzt wird darauf aufmerksam gemacht, daß sie eine neue Zufluchtsstätte haben können, falls sie nach einer solchen das Bedürfniß fühlen. ES ist die Stadt NogaleS, welche sich auf der Grenze zwischen Neu-Merico und der Provinz Sonora in Mcrico besindet und in beiden Staaten liegt. Ein amerikanischer Voodler," so erzählt ein Berichterstatter, kannich ganz gemüthlich auf die mcricanische Seite von Rogalcs stellen und seine Eigarre dem amerikanischen Sheriff über die Grenze hinüberreichen, ohne daß ihm der Letztere etwas anhaben kann. Auch steht dem durchgcbrannten Amerikaner kcinHinderniß im Wege, sich auf die Plazza" feines Hotels zu setzen und gemüthlich einem Eonccrt zuzuhören, welches auf der amerikanischen Seite der Stadt gegeben wird. Er darf sogar mit einem amerikanischen Dctcctiv sich auf einen langen Spazicrgang begeben, muß sich aber dabei stets sorgfältig hüten, daß er nicht etwa amerikanischen Boden betritt. Thut er dies, dann hat ihn kraft des Gesetzes" der Sheriff beim Wickel. NogaleS ist eine hübsche Stadt, in welcher das ganze Jahr hindurch die Nosen blühen und die Orangen- und Mandelbäume duften, trotzdem sie sich 4,300 Fuß über dem Meeresspiegel befindet. Die Stadt wird vorwiegend von den Eigenthümern von Verawerken in Sonora bewohnt, und' diese Leute sind nicht arm. So kommt es, das; die Stadt ein vornehmes" Gepräge besitzt und eine Menge hübscher Wohnhäuser aufweist. Für amerikanische Durchbrenner aller Art ist sie ein wahres Paradies. Die Flüchtlinge vor dem Gesetze brauchen nur einfach über die Grenze in das meric a n i s ch e Nogales zu entwischen, um allen Verfolgungen der amerikanischen Gerechtigkeit" zu entgehen. Vom Jnlande. . Von Florida aus ist auf die ! subtropische Ausstellung in New Orleans ein verzteinerter Schinken gesandt worden. ES heißt, daß viele EisenbahnRestaurateure sehnsüchtig danach trachten, in den Vesitz dieses Schinkens zu gelangen. Die lmerikaner führen manchmal recht curiose Namen. In Wilmington, Telaware, heißt ein Mann American Jndependcnce AkcElintock. Er ist jetzt .".5 Jahre alt und ein Maschinist. j Er schreibt seinen 3!amen nie. vollständig aus; im Adreßbuch steht fern Name mit Jndependence McClintock verzeichnet. In SiourCity inJowaha der Countyrath der Selser Brauerei daselbst noch bis zum Ende dieses Jahres i die Erlaubniß ertheilt, Vier zu braueu, und man glaubt, daß dies nur der Vorläuser der gänzlichen Jgnorirung des ! Prohibitionsgesetzes daselbst sein wird. Der Countyrath ging bei Ertheilung der ' Erlaubniß von der Ansicht aus, daß man das Vier ebenso gut in Iowa machen lassen könne, wenn unter der Entschcidung des Ober- Bundesgerichts überHaupt Bier in Iowa eingeführt werden darf. i Unter d em Namen. Ab lieferunaödevotS" werden jetzt in den meisten
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Stadien Jölväs von Brauern und.Spirituosenhändlcrn anderer Staaten Agcn- , turcn errichtet, durch deren Verntittcluug j vorher bestellte Getränke an Privatleute abgeliefert werden. Da die Bcitcllungen dircct an die Firmen anderer Staatcn geschehen und nach der kürzlichcn Entscheidung die Eisenbahnen die Befördcrung nicht ablehnen können, so wird auf diese Weise der Prohibition ein Schnippchen geschlagen. Die Prohibitionisten stehen dieser neuen Einrichtung einstweilen rathlos gegenüber, berathschlagen sich jedoch, wie schon berichtet, ütxr Mittel uud Wege, um derselben entqcgcnzutreten. Sie dürften eS indessen schwierig sinden, ein Gesetz zu sormuliren. welches nicht mit den vom Bun-dcS-Obergericht in seiner Entscheidung festgestellten Grundsätzen in Eonflickommt. Der Bau des H e r m a n n sDenkmals zu New Ulm in Minnesota ist jetzt in Angriff genommen. Nach der von der Natlonal-Großloge des OldcnS i der Hermanns - Söhne angenommenen , Zeichnung, entworfen von dem Architckj tcn Julius Bcrndt in Neu Ulm, wird das Denkmal von der Erde bis zur Spltze des Schwertes- des Helden eine Höhe von hundert tfß errclchen. Das Plcoestal erhält eine Höhe von 26 Fuß: an seinen Ecken werden Vorsprüngc angebracht, welche Löwen, aus Vronce gegossen, tragen werden, die deutsche Kraft bezcichnend, welche sich in. allen Wcltgegendcn Geltung verschaffte. Eine sechs Fuß breite Freitreppe wird zu dem Picdestal führen, das mit einem Geländer von Gußeisen umgeben sein wird. Dieser massive Unterbau wird aus behauenen Kasotasteinen ausgeführt. Zehn 30 Fuß hohe Säulen aus Gußeisen werden daS HauptgcsimS tragen, auf welchem sich die Kuppel besinde soll, welche auS Kupfer angefertigt wird. Auf diese Kuppel kommt die zwanzig Fuß hohe Statue von Hermann, dem EheruSkcr, zu stehen, welche wiederum auf einem sechs Fuß hohen Fußgestclle ruhen sott. Die Statue wird aus weißer Vronce gegossen. Das Fußgestett wird ebenfalls mit einem Geländer von Gußeisen umgeben.. Eine Wendeltreppe, um eine schwere eiserne Säule sich windend, wird durch die Kuppel zur Zinne sühren, welche eine freie Aussicht über Neu Ulm und weir in die Umgegend bieten wird. Das Denkmal wird im Ganzen H25,000 kosten. Vertthigend für Seefahrer ist der Bericht des Flotten-Licutenants Comles über Beseitigung von Schisf-fahrts-Hindernissen in der Nähe des New Zlorker Hafens. Lieutenant Cowles, Befehlshaber des Bundes - Dampfers Dispatch", erhielt vor einigen Wochen den Auftrag, Schiffahrtshindernisse in der Nähe des New Jorker Hafens aufzufuchen und zu beseitigen. Er hat jetzt an das New Yorker Zweigamt des Hydrographischen Bürcaus Bericht über den Erfolg seiner Arbeit erstattet. Eowlcs stellte sorgfältige und erschöpfende Nachforschungcn nach den zahlreichen, - an der Küste von New Jersey untergegangenen und der Schiffahrt Gefahr drohenden Fahrzeugen an. Der südöstlich vom Sandy-Hookcr Leuchtschiffe untergegangene Sandschooncr war verschwunden. Auf dem Wrack des versunkenen Dampfcrs E. E. Knight" ließ man drei Torpedos erplodiren, wodurch alle vorHanden gewesene Gefahr beseitigt und Schissen vom größten Tiefgang das Vefahren der Stelle ermöglicht worden ist. An Stelle anderer Wracks, nach denen man suchte, fanden sich an den Orten, wo sie gelegen haben sollten, nur noch Trümmer vor, die keine Gefahr boten. Die Nachforschungen wurden drei Wochen lang auf der Höhe des Leuchtschisss bei Fioe Fathom Bank fortgesetzt, ergaben jedoch nur das Vorhandensein von SchiffStrümmcrn. . Der nculiche Vlizzard" mag mit daiu-beigetragen haben, daß die jetzt vergeblich gesuchten Wracks in Stücke gingen. Lieutenant Eowlcs erklärt, daü die ganze Küste New Jerseys von Sandy Hook bis Cap May frei von unter Wasser liegenden Wracks sei und daß Seefahrer in dieser Veziehuug keinerlei Befürchtungen zu Heger brauchen. Jn Pittsburg hat die LizenSGuillotine grauenhafte Verheerungen angerichtet. Anstatt circa 1500 Wirthschaftcn wird die Stadt künftig nur 223 oder einige mehr haben, falls die in der Schwebe gehaltenen Entscheidungen günstig ausfallen sollten. Unter den vervchmten besindet sich auch die CentralTurnhalle. Von den Großhandlungen hat beiläufig blos die Hälfte Lizens erhalten, wahrend ein Viertel noch in der Schwebe ist. Zurückgewiesen scheinen auch einige Brauer zu sein, die dann ihr Produkt im Staate nicht mehr verkaufen könnten.' Veiläusig bemerkt: es wird angedeutet, daß dergleichen auch in Philadelphia passiren dürfte und es ist gar nicht zu schwer zu errathen, auf wen es zunächst abgesehen sein mag. Die Herren Vrauerbosse werden vielleicht anch aussinden, daß es für sie gut ist, mit den Arbeitern Frieden zu halten. Den Effekt der Pittsburger Entscheidung schildert der dortige Freiheitsfrcund" wie folgt: Es war eine traurige Zeit letzte Nacht für viele Personen, und brachte es Einem fast Thränen in die Augen, zu sehen, wie die armen Leute in unsere Office kamen, um zu sinden, daß ihre Lizensen vcrweiert waren. Männern, die in dem Getchäft alt geworden waren, ehrenwerthen, gesetzliebenden Bürgern, die ihr Alles, die Ersparnisse einer Lebenszeit, in dem WirthSgcschäft angelegt hatten, war die Gelegenheit, ihren Lebensunterhalt zu erwerben, verweigert worden. ES ist eine Schande, wie das Liccnz-Gcricht gehandelt hat, und Niemand scheint im Stande zu sein, eine Erklärung über ein solches Verfahren zu geben. Die Stadt wird bedeutende Summen verlieren, welche die Steuerzahler zu ersetzen haben werden. DaS Finanzcomite hatte im Voranschlag auf ein Einkommen von K100.000 durch Licensen gerechnet, doch wurden von 720 Applikanten nur 223 Licensen bewilligt, wodurch ein Desizit von Hö0,000 in der Stadtkasse verur sacht wird." ... Eljtnwaarkn jeder Art Pulver. Munition u. s. w. zu. mäßigen Preisen ti neuen Laden von V. v. Vanier Nord9? Ecke derMorri und Mridian Straße
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Vöm Mttöländez . E i n G a t t c n m o r d in rettgiöscm Wahne wird aus Florenz gemeldet. Der Schuhmacher Alessandro Gazzcri war seit drei Jahren mit einem sehr schonen, aber als sehr bigott bekanntcn?)!adchcn ZtainenS Augusta Tiozzo verhcirathet. Die Ehe, welcher drei Kinder entsprossen, war häufig von Zwistigkeiten gestört, und scheint die Schuld an der schönen Augusta gelegen zu haben, welche ihren Gatten namentlich durch ihr förmmclnds Wesen vciniate. Am 18. Mär: Nachts, wäbI, - - - - T iciid der ahnungslose Mann ruhig in seinem Bette schlief, ergriff Augusta ein großes Küchenmesser, welches sie Tags vorher hatte schleifen lassen, und stieß es dem Schlafenden zweimal in den Hals; da die Hauptschlagader durchschnitten wurde, hatten die Verletzungen den augenblicklichen Tod des Unglücklichen zur Folge. Hierauf deckte das Weib den entseelten Körper zu und beaab sich in's Nebenzimmer, woselbst sie ruhig bis zum Morgen schlief. Hierauf ging sie mit ihren drei Kindern zurPolizei und bekann? ; te ihr Verbrechen. Zur Erklärung ihrer ! That gab sie folgende romantische Erzäh- ! lung: Mein Mann war Falschmünzer; I er wollte mich zwingen, das falsche Geld ' auszugeben, allein ich weigerte mich. Nun vegann er mich zu mißhandeln, und gestern Abends, da er betrunken nach Hause kam, bedrohte er mich mit dem Messer. Kaum war er eingeschlafen, siel ich auf die Knie und bat Gott in stundenlangem Gebete, mich zu erleuchten. Ich stand auf, ergriff, wie von einer Mcht getrieben, daS Messer und setzte eS meinem Manne an den Hals. Er erwachte und stieß sich das Messer hiebe! selbst in den Hals." Anch eines der Kinder erzählte weinend, der Vater habe sich selbst in den Hals gestochen, allein man schenkte der unwahrscheinlich klingenden Geschichte keinen Glauben, zudem an der Falschmünzerei deS Ermordeten kein wahres Wort ist. Dagegen ließ daS sonderbare, scheue Benehmen der Frau auf einen anormalen. Geisteszustand schließen; die Frau scheint das furchtbare Verbrechen in einem Anfalle religiösen Wahnsinns begangen zu haben. Die Kinder werden inzwischen auf Staatskosten verpflegt." Daß der Doktortitel an hervorragende Persönlichkeiten, die mit einer Universität eigentlich nichts zu thun haben, doch als besondere Auszeichnung verliehen wird, ist eben nicht selten. Manche hervorragenden Staatsmänner und Feldherren sind Ehrendoktoren, und schon Fürst Blücher wurde 1814 in England dazu gemacht. Seltener ist es, daß Damen auf diese Weise geehrt werden, wie es jetzt der Prinzessin von Wales geschah. Dieselbe ist zur Feier ihrer silbernen Hochzeit von einer der englischen Universitäten zum Doctor musices" promovirt worden. Die englischen illustrirten Wochenschriften beschäftigen sich eingehend mit dieser Thatsache. Der Graxhic" bringt eine Abbildung des Promotionsaktes". Der die Hochschule vertretende akademische Würdenträger mit Allongenpcrrücke und Talar liest eine lateinischc Urkunde vor, welche die Verleb huug des Doktorgrades an die kunstgeübte Prinzessin feiert. Prinzessin Alerandra steht vor ihm in holder Jugendschöne, angethan mit dem Fmru", dem Doktortalar, den Doktorhut in dcrHand tragend. Im Hintergrund sitzt der Gemahl, Prinz von Wales, ebenfalls angcthan mit akademischer Tracht, denn auch er vereinigt mehrere Grade" ans seinem Haupte. Seh? bedenklicher Art war ein Inserat, welches in Berliner Zeitungen Aufnahme gefunden hatte. Das Jnfcrat besagte, daß ein vermögender Kaufmann sich in gefunder, fruchtbarer Gegend Ostafrikas niederzulassen gedenke und als Leiterin des dortigen Haushaltes sowie als Repräsentantin ein ansehnliches, streng solides" Fräulein im Alter von 16" bis 20 Jahren suche. Neben freier Station wurde in dem Inserat ein Jahresgehalt von 1200 Mark, sowie zwei Frei-Kostüme" versprochen. Eine harmlose Dame fand die Stellung annehmbar und begab sich nach dem Inserenten., Von diesem wurde die Dame an einen Herrn K. in der Markgrafcnstraße verwiesen. Herr K. empfing die junge Dame in liebenswürdigster Weise. Nachdem man einige Zeit geplaudert und Alles zur Zufriedenheit beider Seiten besprochen hatte, wurde Herr K. ein wenig zudringlicher. Er schilderte, dabei in Ertase gerathend, welch ein herrliches Leben der Repräsentantin" in der neuen Stellung harre; sie brauche da drüben" gar nichts zu thun. Schwarze Sklavinnen seien stets .um sie, nur ihrer Befehle gewärtig. Doch eine Bedingung knüpfte Herr K. an diese brillante Stellung. Die Dame müsse sich verpflichten, nur in langen weißen und faltenreichen Eachemirkleidern einherzuwandeln. Obgleich diese Marotte" ' so faßte die Dame das eigenthümliche Verlangen des Herrn K. auf, der Repräsentantin etwas merkwürdig vorkam, so vermochte sie doch etwas Schlimmes noch nicht zu vermuthen. Als aber Herr K. immer zudringlicyer wurde, da siel es ihr wie Schuppen von den Äugen und entsetzt und empört zugleich stürzte die Dame davon. Die Krimi nalbchörde ist in dieser Angelegenheit eifrigst beschäftigt. Daß hier ein srivoler Mädchenhandel geplant ist, liegt wohl klar auf der Hand, und eS soll Herrn K. auch bereits gelungen sein, Mädchen für diese Art Repräsentantinnen zu finden Bestrafte Schmeichelei. Hausherr (zum nAieii Zimmerherrn): Wie gefällt Ihnen meine junge Frau?" Miether: Ganz ausgezeichnet, vorzüg, lich, wirklich eine bildhübsche Frau so ganz nach meinem Geschmack!" Hausherr: Freut mich zwar, aber dann will ich Ihnen doch lieber gleich wieder kündigen." Falsch ausgedrückt. Hausfrau: Nun, meine Gäste, machen Sie eS sich bequem. Es ist mir sehr angenehm, wenn Sie sich zu Hause befinden. Aus Kindermund. Der Vater fragt seinen siebenjährigen Sohn: Wer war EolumbnS, Gustav?" Ich weiß es nicht", erwiedert dieser. Junge, wer hat denn Amerika entdeckt? Ich nicht",- antwortet der Kleine ängstlich.
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Dl!AWÄFovttZs NSME TRADE MftD 4 W ST T gegen Erkältungen. Zelt Jahren gebraucht. iSim seit einigen Jahren gebraute ich Dr. August König'S Hamburger Brustlb.ee und öchte nicbt ohne denselben sein, da dlescr ausgezeichnete Thee mich von einer heftigen Erkältung befreit hat. Ich em. rfkhle den Gebrauch diese Thee'S ausS angelegentlichste. Regina ThosaS, Msn. roe, WiSc. Sute Erfahrungen. Durch den Gebrauch na sechs Porten Dr. August Äönig'd Hamburger Brustthee wurde ich roa einem Husten befreit, der mir Jahre lang zu schaffen achte. Der Gebrauch dieses auSzejeichneten Husten. Heilmittels kann nicht genug emrfohlm werden. Joha Miller, East Kendall, N.S. Tanz vor,ügttch. HZufig hat mix der Gebrauch ,sa Dr. Aug. Konig'S Hamburger Brustthee schon vewlesen, daß derselbe em ganz Vorzügliches Heilmittel gegen alle Arten ,on Erkalrun. gen ist, de,1en Anwendung nicht genug empfohlen werden kann. Lorenz Blanke, Sae (Xu?, Iowa. 25 kt. dat Vackee. In Apotheken ,u habe. THE CHARLES L TOÖELER CO., UMm, II Dr. August König'S Hamburger Kraeuterpflaster ist ein ganz Vorzügliches Heilmittel gegen schnüre, Tchnitrwunden,Brand und Vrüh. wunden, Frostbeulen, Hühnerauge, te. 25 CentS das Packet. In Apotheken ,u haben. THE CHARLES A. VOGELER CO.. Baltimore. Ud. OTOOOQO Eine kinderlose 5he ist selten eine glückliche. Wie unv cturch diesem Uebel in kurzer Zeit abgebolsen werden lau, rizt der Nettungs,nkcr", 50 5eite;, mit natur getreue Bildern, welcher von dem a.ten deuksc!eu Heil-Jnsritut in $ito ZZork herausgegeben wird, auf die klarste Weise. Junge reute, die in den Stand der übe tlttcn wollen, sollten den Spruch Schillers : D'rum p rüfe, er stcd ewig bindet-, wchl beberztzc'n, ud daS rertrkffllche Buch lesen, ebe sie den wichtigsten Schritt dc i'ebenö tbun t iZlxi für 25 Qenii in Pvstmarken. tn deutscher Sxracl-e, sorgsam verpackt, srek rercinbt. Adresse : veutcdesII'Zil-Iüstitut.ll Clinton PJac. New York. N Y. In Jndianavolis, Ind., beim Buchhändler G. Keyler, 29 8 ad Delaware Lt. 000000 "ürr Cures 4 Rernovea Tarif Sunburn, Bee Stlngs, Mos ' qulto and All . ineeci nee,, j frartESf blotcues, XTrunors, Birtli-mAris, and every form ossUn bleml3h.es, positive ly enred oa tho mo6t delicate ih without leavinff a scar, bj XTox ÖintmerLt. frlce 25cta.. COots. and $1. - AX dnunrists or bv ra&ü. The Hop Pill MwiTff Co., New London, Conn. Llttle IIop PlIU for sick-headacho, dyspepsia, büioua nesa and constipalicfti ixave no equ&L 25c L allen Ävotbet ,u baden. Fragt Euren Grocer darnach ! ff. F. SOLLID AY'S FrSparirtes Buchweizen-Mehl Nciucs Backpulver. Woblscbmcckende Extrakte nnd Gewürze. Wollt Ihr daS Beste, dann kauft bei unS. O I für die Saison 1887. . A. Eaylor, Office: 40 2Yord Weist: Htr. 7 Teledbou 94s. Luxus ! Die Bee Line Koute" (i &Z ST L und C C C & I BAHN). Diese ausgezeichnete 33a$n deförde? Passagiere nach (?Iz5nnI, Clevre ln.iid, BulXalo, und allen Neu England Städten Schlafwagen zwischen Indianapolis und Metv Aork ohne Wagenwechsel. Direkte Verbindung nach Ilissour!, .rktmkäg, exag, K&ufca?, Nebraska, Colorado, Calisor ..nien und Mexiko. MedtigSe Yaten. Man wende sich wegen nähern Juso? watirm an v. L. Martw, Gen'l Pafs. Agent. k l e v e l a d. W. J, Nichols. Gen'l Weft. Agen t. 2 tt . Politische Ankündigungen. Für Sheriff: Lee Fulmee Nnterworf, der ntsch,ihuz Ux. xudlikantschen tfonventten.
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