Indiana Tribüne, Volume 11, Number 205, Indianapolis, Marion County, 12 April 1888 — Page 3
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t:rir?zx Dek LünSMeicher. Amerikanische LeberöUld von Max LorKing. (Fortsetzung.) Zen laS und las noch einmal und las immer und immer wieder. Sein Auge fiel auf die Zeitangabe. Zehn Uhr fünf? undvierzig Minuten Vormittags ; er sah nach der Uhr in der Rotunde es war erst fünf Minuten nach zehn Uhr. Er lenkte die Aufmerksamkeit des Telegra phisten auf diesen Gegenstand. Nun ja." antwortete dieser; sehen Sie, der Unterschied zwischen der New Yorker und 3!ew Orleanser Zeit beträgt zweiundsechzig Minuten. Wenn es hier nun neun Uhr dreißig Minuten ist, so ist es dort zehn Uhr zweiunddreißig Minuten. Viele Leute, die daran nicht denken, sind erstaunt, daß sie ihre' Depeschen scheinbar vor der Zeit der Aufgabe erhalten, und es ist zuweilen komisch, lhre Vemunderung darüber 'zu beobachten." Und er .lachte, wie um seine Worte da durch zu bekräftigen. Aber Ven hörte nicht auf ihn. In seinem Kovfe wirbelte e; ein Zittern lief durch seinen ganzen Körper, er wankte und wäre zu Boden gestürzt, hätte ein Hoteldiener ihn nicht aufgefangen. Verloren! Verloren!" rief er, Alleö verloren!" . Es war ein aunderschoner, sonnige! Nachmittag, zwei Tage nach den im vor! gen Kapitel erzählten Vorfällen. Canal ftreet wimmelte von dem Reichthum, der Schönheit und der vornehmen Welt der Crescent-Citn.- Blonde Töchter deö Nordens wandelten in reizendem Kontrast zu schwarzäugigen Südländerinnen; der zarte Teint der Octoronin, die noch hellere Hautfarbe eines noch feineren MischbluteS, die üppigen Formen der Mulattin, die bräunliche Creolin und das reine Noth und Weiß der angelfäch? fischen Südländerin wogten in einem beständig wechselnden Panorama vorüber, das Auge de5 Fremden entzückend und seine Sinne bestrickend. Ein hochgewachsener, breitschulteriger, schöner junger Mann schwamm mit in diesem lebendigen Strom. Er war nach der feinsten Mode de? Tages gekleidet, aber durchaus nicht geckenhaft und hatte den leichten, ungezwungenen Gang des Mannes von Welt. Es traf ihn mancher bewundernde Blick au5 schönen Au-, gen, es grüßre ihn manches süße Lächeln. Aber er schien sich nicht darum zu kümmern, sein Anttly. obwohl bronzirk, war bleich, und lein Blick hatte etwas Müdes, Rastloses, Unbefriedigtes. ES war unser Freund Benjamin Elevcland, umgewandelt, neu geschaffen, rein gewaschen, frisch geglättet, wieder vermenschlicht, der Gesellschaft zurücke geben. Nur sein Auge war er rncht im Stande anders zu kleiden; es zeigte all zu deutlich, daß seine Gedanken keine an. genehmen waren. Gerade jeht wünschte er fich in die alte Livree der Armuth und Bettelhaftigkeit zurück, in die alte Frei, heit der Vagabundage. Er seufzte nach der Landstraße und sehnte sich, wieder ein Tramp zu sein. Sonderbar und unbequem kam er fich in seinem Kostüm vor; er war eingezwängt wie in einer Zwangsjacke, nicht er harte die Kleider an, sondern sie hat ten ihn an. In seinen Lumpen hatte er aus einem Eckstein fitzen und fich ausruhen dürfen, ohne daß irgend Jemand Notiz von ihm nahm, jetzt wagte er es nicht. Er hatte keine Hofsnungen, kein Stre ben, keinen Trieb zum Leben oder zum Handeln mehr und dachte ernstlich daran, die Landstreicher wieder aufzunehmen, als Heilmittel für fein krankes Gemüth, als Balsam für die Wunden der Enttäuschung, auch als Beruf. Das Weib, welches er liebte, hatte er verloren, für wen sollte er arbeiten? Für sich ! Er hatte nicht übel Lust, mit r t . seinen iioco uorigen meryunoert Dollars an eine furchtbare Bummelet zu gehen, und wenn der letzte Cent zum Teufel war, wieder als .ramp anzufangen. rrr c f.r. rc aureno loicuc evanren in femem Kopse spukten, hätte er beinahe einen ab gerissenen Knaben umgerannt, der müßig aus dem Trottoir schlenderte. Was, Tommy!" rief er überrascht, Du hier rr " w i i in i'ccro Orleans Aber Tom wich scheu zurück und sah f -. r ' tyn mzsZlraulscy an. .Nun, kennst Du unch denn nicht meyr, mern lieber Zunge? Ich bm ja Dein alter Freund Ven." I, da soll doch" staunte der Knabe und brach aan: verduU ab. ' Reich' mir die Hand, kleiner Partner. Sehe tch denn so verändert aus?" Verändert? Der reine Gentleman! Wer sollte es jemals glauben, daß Du ein Strolch gewesen?" rief Tommy, der r.j. r rr .-1 ... jity von jcincrn urjiaunen gar Nlcyl erholen konnte. Dann ergriff er Elevelands Hand und fugte m dem alten ver traulichen Ton hinzu: Wie freue ich mich, Benny, daß es Dir so gut geht. Wohnst Du in New Orleans? Hast Du Deme Famllle hier?" y?m Ti?if ritrt mSi mtfrt t lft,'f ivw ivuity tvivit ivvyiik hier, noch habe ich hier Verwandte, un das Glück blüht mir erst recht nicht. Doch genug davon! Komm jetzt mit mir, ich will Dir einen neuen Anzua kaufen. O, laß' mir meine Lumpen, Ven, sie srno mir gut genug." erwiderte Tom er röthend und mit schwachem Lächeln. Diese Tracht paßt mir und ich passe für or ..-; r. er.. 1 , ' ic. up in 5arr gcyen, uns dort aus eine Vanr setzen und zu sammen plaudern." Ben stimmte dem Vorschlage bei und bald ließen sie sich an einem lauschigen Plätzchen nieder, wo sie möglichst ungestört saen. Ich hatte gar nicht erwartet. Dich jemals wiederzusehen, Ben, und Tag und Nacht um Dich geweint," begann der Knabe, denn ich glaubte fest, Du seiest ertrunken. Als wir in daS Wasser geschleudert wurden, fand ich an einem Sparren Halt und klammerte mich an demselben fest, bis ich von einem andern Dampfboot aufgelesen und hierhergebracht wurde. Jetzt berichte mir, wie eS r, 4)lr ergangen ist. Ben erzählte ihm seine Erlebnisse und
' geftänv ihm auch den Hrüno hi stiner abenteuerlichen Fahrt nach New-Orleans sowie den Verlust seiner Wette. Es ist aus mit mir, Tom," schloß er schmerzlich, ich habe große Lust, die alten Lumpen wieder anzulegen und mit Dir auf die Wanderschaft zu gehen." Thue das nicht, Benny, thue lieber etwas, was edel und Deiner würdig ist. Du bist jung, und die Welt liegt vor Dir; sie hat Ehre und Glück für Diejenigen, die darnach streben. Bleib Dir selber treu, Ven, und sinke nicht zu der abscheulichen Stufe eines Ausgestoßenen, eines Tramp, herab, während Du ein ehrenhaftes Leben führen und Deinen Mitmenschen Gutes erweisen kannst. Ben schante seinen Nciseaenossen mit maßlosem Erstaunen an, er traute seinen Ohren nicht. Welch' em (Veist lst über !ich gekommen, Tommy?" rief er, Du sprichst ja wie ein Buch !" Ich spreche nur aus, was ich suhle," antwortete der Knabe und legte sanft die Hand auf den Arm Eleoelands. Ich , er r. cn... f.- .r rr.. v ri lteoe icn, ?eu, meyr, Uts veulsk oder verstehst, und möchte Dich gern so sehen, daß ich stolz aus Dich sein darf. Und wenn dann einmal der kleine Tramp ;u Dir kommt und saat: Halloh. Benny, mein Junge, erinnerst Du Dich der vergangenen Zeiten?" Dann denkst Du wohl freundlich über Deinen kleinen Partner, vlellelcht liebst Du ihn auch em Bischen, nur um der alten Zeiten willen und und Aber warum weinst Du denn, Tom? Beruhige Dich, mein lieber Junge. Auch ich hab' Dich lieb. Tommy, und werde Dich immer lieben. Sieh, ich steh' allein ln der Welt, wie Du, und " Und?" Un werde auch immer allein bleiben," schloß er. bitter. (Schluß folgt ) Lrwin Jürer. Novcllt von Ludwig Fulda. Junge. Du bist ja aan; verwandelt; tch erkenne Dich gar nicht wieder!" so sagte eines Taaes Meister Ruhland im Atelier zu seinem jungen Schüler. Mei ster Ruhland hatte brecht. Aber eS war Alles ganz natürlich zugegangen. Als elnlge Jahre zuvor Erwm Durer kaum neunzehnjährig aus seiner thüringischeu Heimath in die süddeutsche Kunststadt gezogen kam, da unterschied er sich in nichts von hundert Anderen seinesgleichen. Er wollte Maler werden. Warum? Nun, er war in der Zeichenstunde immer der Erste gewesen, und sein Vater, ein ehrsamer und wohlhabender Weißbmdermelster, der slch auf seine alten Tage bis zu sinnreichen Wirthöhausschildern verstiegen hatte, wünschte durchaus, das? der Sohn noch ein größerer Kunstler werde als er selbst. Dagegen hatte Erwin nichts einzuwenden. Er ergrisf einen Beruf, weil er rncht von einem Beruf ergriffen wurde, und das Malen stellte er sich recht lustig vor. So ganz lustig war es nun freilich nicht, wie er gedacht hatte. Der tüchtige Mann, xu dem er in die Lebre kam. hielt ihm gleich am ersten Tage eine Rede, welche in den Worten gipfelte: Begabuug ist eine Kutsche, und Fleiß ist ein Gaul. Der Gaul ohne Kutsche kann Eineil weiterbringen, die Kutsche ohne Gaul aber nicht.- Diese Rede hielt Meister Ruhland, von seiner Staffele! stehend, und ohne von der Arbeit anfzublicken ; denn er war gerade mit der Ummalung einer Pferdemarktfcene beschäftigt. Erwin ließ sich das gesagt fein. Er war fleißig ohne Uebereis'er, thätig ohne' Thatendrang. Er besaß dle stllle beharrliche Arbeitsamkeit von Menschen, die durch nichts von ihrem geraden Wege abgelenkt werden, nicht durch innere Zweifel und Kämpfe, nicht durch flackernde Wünsche und Leidenschaften. Er lebte mit der größten Regelmäßigkeit, wurde von seinen jedesmaligen Wirthsleuten als Mnster und Vorbild eines MiethSHerrn vergöttert, legte sich jeden Abend punkt zehn Uhr zu Bett und fand sich nach einem gefunden Schlaf jeden Morqen mit dem Glockenfchlag acht Uhr im Atelier ein. Dieses Leben setzte er mehrere Jahre ohne die geringste Unterbrcchung fort; nur im Sommer gestattete er sich eine Erholungsreise in das nahe Hochgebirge, bei der er jedoch feine Studien gewissenhaft weiter betrieb. Die einzige ernstere Erschütterung im Laufe dieser Jahre erfuhr er durch den plotzlichen Tod seines Vaters. Seine Mutter war ihm schon in früher Zeit entrissen worden. Vor Meister Ruhland hatte er gleich anfangs einen gewaltigen Respect emPfunden. Derselbe steigerte sich bald zu einer fast mädchenhaften Hingebung. Der alte Mann erwiderte dies Gefühl in seiner Weife. Er hatte schon begäbtere Schüler gehabt, doch von den meisten Undank geerntet ; Mißtrauen und daraus entspringende Menschenscheu ließen ihn immer mehr vereinsamen. Auch besaß er die halb stolze, halb demüthige Verschlossenheit eines Mannes, dessen vluyende Traume elnmal unter dem Frosthauch einer großen Enttäuschung erstorben sind. Das schmiegsame, willige, immer gleiche Wesen Erwin's zog ihn an, die unbedingte Ehrfurcht des jungen Menschen wirkte tröstlich und wohlthuend auf ihn, und der Fleiß des Schülers, den Tadel und Mißerfolg niemals beirren konnten, erweckte in ihm eine väterliche Bewunderung. Diese blieb sich gleich, auch als nach Jahren immer noch keine großen Resultäte des Fleißes sichtbar wurden. Endlich stellte Erwin ein Bild aus, das Por trät einer alten Frau. Die Kritiker rühmten die Sorgfalt der Malerei, die Pemllchkctt der Plnfelsuhrung und Genauigkeit des Eolorits, die Kenner sprat v c .f!inr.fi. cyen von ver nololoualllaistongrell des Bildes, und die jungen Maler stellten sich davor und machten schlechte Witze. Die letzteren lagen hier besonders nahe. weil der Unglückliche den Namen Dürer trug und der Vergleich mit seinem großen Namensvetter den komischen kontra t schon in fich schloü. .Xucn3 a non Iu cendo!" sagten die Kunstjünger, die La telntsch verstanden; dle Mehrzahl, welch i. r ..r.ifx... . ' ' ! ? dieser classischen Sprache nicht mächtig
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.'.v:w - in -r-mtn,,mt,a, mMm 5nrtttlrtH? tmlscher Ausdrucksweise. wär r yetMtscyer usorunswcl,c. I r fvx auter ,vreuno rwm g. der Schlachtenmaler Ballerstedt, der diese i r r . . . c ... a f. 1 t. r i . . t 1 W f I jii... cniY st-wi t r. VU$ Cl H- VUll VVVlliUl WUlllHil wiedererzählte. Du mußt Dich darüber nicht gramen,' sagre er, tnoem er sich gramen,' sagre er, moem er Ich ; x , rr' 11 1 r r glelchzeltlg eme Elgarrette drehte ; solchem Spott entgeht Niemand, und ein Mann wie Du kann tyn verachten." Das that Erwin auch redlich. Aber als er nach Tisch jene Unterredung r ii cr!A?-.ir.c a nii-.r c yalle ini Wlriysyaus siangesunoen
C - stfi r C ' ...ff .Xi .nnu viuuvwm V4imi, um .uwiivwimiutu, das Atelier wleder aufsuchte, stieg zum cinc foId)e- m fsit Me Ausübung der andersten Mal eine bittere Empnndung in trauten Rechte so wenig Vertrauen einflößt, ihm empor. Es regte sich etwas wie: wie die heutige ReichstagsmajoritSt. Es Groll in feinem Innersten, weniger ge- sind dies hauptsächlich diejenigen Rechte der aen die Spötter als gegen sich selbst, verbündeten 3!egierungen. aus denen ihre ". - r ert 7r . 1 ! N1)si,5?i,, ifiiX fir !?lZ,p4 T.,.f.-,sMV
virn n.'censcy meines camens yar ge-
ebt, der unendlich viel mehr konnte, als , g auswan, minoe zu ie beruht.ch emals zu Stande bringen werde," !. ese Andeutung i war tm Zusammenagte er sich. Wozu bin ich da? Was fanbc!c8 eÄ?nun3 öS ich noch?" Und er kam sich selbst e. Wn?4te8 bt3 taaed
ziemlich überflüssig vor. , ' ' " I , i Y 1 i t I In dieser StlMMUNg betrat er das ' n-r, , . m rr v - Atetter, roo Ruhland an einem größeren Bllde arbeitete. Es stellte den bewegten Vorgang emer Verstelgerung dar und ? .öciA ; - v" 5 Ä rr a5 '-i- . dies Werk sur die AuLstellung bestimmt m I ? All Aniff VIVAAAAM k ' war, welche im wai eröffnet werden ollte, und das Frühjahr vor der Thüre stand, so mußte der Künstler mit doppelter Ausdauer schassen. Der Raum, in dem Erwin zu arbeiten pflegte, stieß unnlttelbar an das Atelier seines Lehrers und war von demselben nur durch eine immer offene Portiere getrennt. Da' durch wurde es möglich, daß Beide, vor r i rr t ri.f. ...C 27 Y i t iyrer rasseiei ireyeno, ncy mir einanoer unterhalten konnten, und Ruhland bekannte hausiq, die Arbeit gehe ihm bei derartigen Distanzgesprächen leichter von der Hand. Heute aber warf Erwin hastig Hut und Mantel aus einen Stuhl seiner Werkstatt und eilte zu Ruhland hinüber. ..Was aebt vor. mein Junae?" fraate der Alte in besorgtem Tone ; denn Erins verstörtes Wesen war ihm sofort aufgefallen. Was geht vor?" Dabei deutete er auf einen niederen Sessel und tupfte gleich wleder an dem kräftigen Backenbart des Auctionators herum, der ihm noch immer nicht charakteristisch genug vorkam. Erwin warf dem Sessel nur einen verlorenen Blick zu und begann, während er in dem mäßig großen Zimmer mit langen Schritten auf- und abging, zu erzäb: len, weit lebhafter als sonst. Er bericytcte, was für schlimme Dinge über ihn und sein Bild im Umlauf seien, und fügte hinzu, daß die Lästerer wohl nicht so ganz Unrecht hätten. Ist es nicht wirklich ein Hohn," so fuhr er immer erregier fort, daß ich, der Träger eines solchen Namens, nichts fertig brlnge als fleißige Stümpereien? Wäre es nicht Vernünftiger, ich bräche meinen Pinsel in zwei Stucke uud stellte nuch hinter den Ladentisch, wo ich doch wenigstens Alles leisten konnte, was von nur verlangt ird? So bin ich nur ein Wille ohne Kraft, und das ist weniger als nichts!" Er zerknüllte ein Zcitungspapier, das :x vom Tisch mechanisch aufgegriffen hatte, zwischen den Händen und warf es trotzig zu Boden. Dann hielt er plotzlich in seiner. Wanderung iune. ließ fich in den Sessel fallen und stützte den Ellenbogen auf den Tisch, als müsse er diese trüben Gedanken sogleich weiter spinnen. Ruhland hatte ihm mit einer halb besorgten, halb erstaunten Miene zugehört. Er ließ sich dabei in der Arbeit nicht beirren ; aber während er an seinem Auktionator herumpinselte, schielten seine alten Kinderaugen in immer kürzeren Zwischenräumen zu Erwin hinüber. Als dieser schmieg, legte er ganz gegen seine Gewohnheit Pinsel und Palette aus der Hand und trat dicht vor den unaebärdiaen Scbüler bin. (Fortsetzung folgt.) Friedrich und die NeichSverfassung. (Sorrespondenz der .Franks. Ztg.') In der Botschaft, mit welcher der Kaiser den Reichstag begrüßt hat, hat er, ohne dazu, wie etwa in Preußen, verpflichtet zu sein, gelobt, d i e R e i ch s -Verfassung unverbrüchlich zu beobachten und aufrecht zu erhalten, und demgemäß die v e r f a s s u n g s m ä ß igen Rechte der einzelnen Bundcsstaaten und des Reichstages gewissenhaft zu achten und zu wahren." Gewiß, das find im Allgemeinen conventionelle Worte. Dergleichen Versicherungen sind nicht nothig bei einem Fürsten, von dem sich Niemand einer verfassungswidrigen Handlung versieht; sie waren anderer seits noch niemals ein Vollmerk, wenn Staatsstreichsgelüste wirklich auftauchten. Dieses freiwillig abgegebene Gelöbniß hat trotzdem einen sehr guten Eindruck gemacht. Man hat es angenehm em pfunden, daß der Kaiser spontan dem Reichstag diese Versicherung ausgespro chen hat, denn ganz vergessen ist eS doch noch nicht, daß Fürst Bismarck, der jetzt die kaiserliche Botschaft unterzeichnet hat, in den letzten Jahren mehrfach Ansichten über die ReichLverfassung ausgesprochen hat, die, wenn sie mehr waren, als sophl stische Spielereien und Fürst Bismarck scherzt nicht in ernsten Dingen schwere Bedenken hervorrufen konnten und thatsächlich auch hervorgerufen haben. Seine bekannte Drohung, daß dle RclchSmaicylne elnfrleren rönne, war vocy nur verständlich, wenn man an eine Sistirung wichtiger Bestimmungen der NeichSver fassunq dachte und ähnliche drohende Andeutunqen, oder wie er es lieber genannt wissen wollte, Warnungen, hat der Herr Reichskanzler mehrfach mit größerer Deutlichkeit ausgesprochen, wenn ihm die Beschlüsse der Ateichstagsmajorität nicht zusagten. Eine ReichStagsmajorität,die !i !t. !ii "f !.'ni a- r um lym Nicyl uoereinnimmle, yai er wlederholt als eine Gefährdung der Grundlagen des Reiches, d. h. also der ReichsVerfassung bezeichnet. ls ist bekannt, dan er ganz unzweideutig die staatsrecht liche Anficht geäußert hat, das Reich be ruhe nicht aus der Verfassung, sondern auf den Verträgen der deutschen Fürsten. und es könnten gegenüber einer oppositionellen Reichstagsmajorität die Fürsten an eine Aenderung dieser vertrage denken Das letzte Mal hat er eine derartige .beorie nach der Ableonuna des evten
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i(.iMriii , v, KM inl ZauMr im öbriqen Jahres (iil preußischcli Abqeördnetenhause entwickelt. preußischen Abgeördnetenh f (r dumnif w , . c . Tie verbilndeten Regierungen haben bei rvr f.r tf ' . , c v r.. . , ? . ' M nur oer orna von Preuzzen an den leNleren in feiner (Ziacmckaft lS bpntirfier s... jnniv. ui'uvintin, ui. viiui uuiuiui uuv Ausübung im Interesse des Reiches der omg von Preußen als ocntcher Kaiser verantwortlich bleibt. Er hat nicht das Recht, dleseS ihm von feinen Bundesgenossen anvertraute Gut nach Belieben an Tritte u über tragen,, also beispielsweise an eine wechselnde fl?it43fA i rttf f Am Ys jurtrt a mi A!öglichkeit und ihre Pflicht, Deutschland ge- """' '-V".". i 1.?Ittolä tritt Mfrflt IS Tt0 Hll7Sltfifrt tvtaP. H VVtl VtV VIV Vlt VVM titIVl Vltlk .n.sc,; i rf -7. -'wvv H" üv HU vvvv, im bcil daß die Neuwahlen wieder eine Majorität gegen das Septennat ergeben 5.,1. Aber nickt nur in militärilcken Fragen hat Fürst Bismarck, wenn er sich iner oppositionellen Majorität aezenoppositionellen 'ca'orital qe?en über sah, die unzweifelhaft in der Verfassung niedergelegten Rechte des Reichs tages in Frage gestellt, sondern er hat eine aanl ähnliche Theorie auch in Steuerfragen entwickelt. Er hat am 26. März 1886, als er über das aussichtslose Branntweinmonopol sprach. auch ganz deutlich gedroht, daß die verbündeten pursten einst bedauern konnten. dem Reichstage die Verfügung über gewlsze rcuerqueuen uveriragen zu yaoen und daß durch dieses Bedauern die Festigt 'l ... ... lZ s. ... o -.r ? C' icu uci c'tiuiujcu ociauncj aus cic Probe gestellt werden könne. Er sagte: US lt dringend zu wurnchen, das, nicht auch mächtigere Individualitäten, wie den König von Preußen dasselbe Gefühl über komme, daß die Opfer, die er seinerseits ge. bracht hat, indem er seine Immunitäten auS der Hand gab und sie in die Hand der vorher von mir gesckilderten NeichStagsmajontät legte, daß diese Opfer die Herren nicht ge reuen. Wenn der König von Preufzen. oder von Bayern, oder von Sachsen cic Opfer, die er der Allgemeinheit gebracht hat, bereuen sollte, ja, meine Herren, davon ist bei einem König, der sein Volk liebt, daö Vedüchiiß und das Bestreben fast unzertrennlich, dasjenige, was er zum Nachtheil seines näher angehörtgen Volkes aus der Hand gegeben hat, wieder zurückzugewinnen natüllich. aus gesetzlichem Zege. wie oie Polen sagen." spater deutete der Reichskanzler an. daß, wenn der Reichstag das Äranntweinmonopol ablehne, der König von a r. r. v: o c.. -x jicujjc iu; an oic tanoesoeiiiening wenden werde. DaS waren alles sehr verständliche Drohungen und sie wurden dadurch nicht beschönigt, daß der Reichsranzler wiederholt und ironisch rersicherte: Alles aus gesetzlichem Wege, ohne Staatsstreich, wie die Polen und Welsen sagen. Richte? antwortete ihm damals: Der Weg, daß die Fürsten ihre Rechte zurücknehmen, ist durch die Verfassung ausgeschlossen. Der Weg geht nur auf den Bahnen der Revolution. Ein Fürst, der solches unternähme, wäre ein Revolutionär. Er bräche die Veriassung und verwirkte das Recht, das er at." Die Erinnerung an die damaligen und ähnliche Debatten mag mit dazu beitragen, daß das Gelöb::iß des KaiserS, die Neichsverfassung unverbrüchlich zu wahren, einen so guten Eindruck gemacht hat. vom Vvölandt. Aii s Paris wird der '! Ogeschrieben : Der Revolver ist tief in du Bitten der Pariser eingebürgert. Un weit der Porte-Maillot, am Bois dc Bonloqne, befindet fich ein großes Kaffeehans, welches fich indessen Brassene de l Eepr?attce nennt und wegen feines trefflichen deutschen Bieres stark besucht wird. Ich hatte mich neulich eben von meinem Platze im Hintergründe des ticfen Saales erhoben, um zur Thür zu schreiten, als von dort her schnell nach einander drei Schüsse ertönten. Ein untersetzter, fein aussehender Herr hatt. dieselben, kaum durch die Thur eingetre ten, auf einen hinter dem ersten Tischt fitzenden Herrn abgefeuert. Dieser duckte fich, flüchtete ungemein schnell, wobei ihm die Nähe der Thür trefflich zu Stattn kam; mit ihm flüchtete die ihn beglei: - tende Dame. Der Angreifer sendete ihm noch einen Schuß durch die Thur nach. DieS spielte sich schneller eb. als es hier erzählt wird. Doch hätten die in der Nähe befindlichen Gäste noch Zeit gehabt, wenigstens den letzten Schuß zu verhindern ; aber hieran dachte osscnbai Niemand, ovwoul alle iLaste sosorr ausaesvrunaen und nx Thur geströmt wa ren. Als ich dorthin gelangte, stand der Angreifer ruhig inmitten der Vcenge und unterhielt fich in fast gleichgiltigcr Weise mit derselben. Niemand hätte ihn gehindert, zu fliehen, Niemand hätte daran gedacht, Hand an ihn zu le aen. lLbensowenla anen auch er an Gluckt au denken. Vor dem Kaffeehause hatten fich zahlreiche Neugierige angesammelt. Zwei Polizisten langten erst nach einigen Minuten an, fragten nach dem Attentäter, welcher mit ihnen ging, wie mit Freunden, auf welch e? gewartet, cur einer oer vielen 311 schauer war unzusrieden. ,,'venn man Jemanden erschießen will, thut man es m . .1 1 . nr aus der trasze uno nia.)t vier, wo andere getroffen werden können", sagte er. .Um was handelt es sich denn eigentlich bei der Sache?" Nun, eS ist ein Angestellter, dessen Frau fich mit seinem Prinzipal abgegeben. Er ist dem sau? beren Paare nachgegangen und hat es hier erwischt." j, wenn es so ist, dann mußte er thun, wie es eben ging, und konnte sich seine Schicßstätte nicht auswählen." Allgemein wurde nur Entrüstung gegen das entflohene Paar geäußert, der Rächer seiner Ehre erhielt nur Beweise allseitiger Theilnahme. Es erregte nur getheilte Befriedigung, als die Untersuchung des Thatortes die AbWesenheit jeglicher Blutspur ergab. (Aroke Verlenunaen konnte also der unutii iuimu Angelchofscne schwerlich dnzttrgen t ll!2XSZ"X er Angeschos ene war so schnell und spurlos verschwunden daß man urgesehen hatte, nach welcherRrch.
tung er sich gewendete
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MmM nun MmM im! I ni B D) And Point9 lu Hl 1 )tii vn)
Afy'VV- :v tr. -V
Ci NCINNÄRHAMILTON & DAYION HR. Grand Rapids, East Saginaw,
DETROIT.
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A.NU ALL. POIXTS IV MICHIGAX AND CANADA.
Sandnskj, Adrian,
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Frernont, Eljrla, AISP ALL. POIXTS IX Terre HanU, Hattoon,
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